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Found 35 results.

Erkundung unterirdischer Wasservorkommen in Niederoesterreich: Hydrogeologie der Karbonate zwischen Wien-Fluss und Schwechat-Fluss im Wiener-Wald Bereich - 2. Projektstufe

Das Projekt "Erkundung unterirdischer Wasservorkommen in Niederoesterreich: Hydrogeologie der Karbonate zwischen Wien-Fluss und Schwechat-Fluss im Wiener-Wald Bereich - 2. Projektstufe" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesversuchs- und Forschungsanstalt Arsenal, Geotechnisches Institut (GTI) durchgeführt. Ziel: Hydrochemische Analysen, Isotopenhydrologische Analysen.

Biomassen-, Naehrelement-, Struktur- und Holzqualitaetsuntersuchungen in Buchenbestaenden

Das Projekt "Biomassen-, Naehrelement-, Struktur- und Holzqualitaetsuntersuchungen in Buchenbestaenden" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Waldbau durchgeführt. Bestandesstruktur und Holzqualitaetsmerkmale sowie Untersuchungen ueber Biomassen und Erhebung von Makronaehrelementen in Buchenbestaenden steht im Mittelpunkt des Projektes. Buchenbestaende im Wienerwald werden dabei als Dauerversuchsflaechen eingerichtet.

Prognose über die Erholung der Böden vom Sauren Regen in Buchen(Fagus sylvatica)wäldern (Waldbodenversauerung)

Das Projekt "Prognose über die Erholung der Böden vom Sauren Regen in Buchen(Fagus sylvatica)wäldern (Waldbodenversauerung)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Waldökologie durchgeführt. Aus Vergleich von chemischen Bodenparametern im Stammfußbereich und Zwischenflächenbereich von 152 Altbuchenstandorten im Wienerwald (Probennahme 1984/85) schloss Lindebner (1990) auf einen signifikanten Immissionseinfluss: Bodenversauerung, erhöhte Schwefel (S) gehalte, sowie Verlust der basischen Kationen Kalzium und Magnesium. Zwischenzeitlich wurden die Emissionen von SO2, dem wichtigsten Ausgangsprodukt für die Bildung des Sauren Regens, sehr stark reduziert. Trotzdem ist dieses alte Thema Acid Rain wieder von großer Aktualität, da in Abhängigkeit von festzustellenden Bodenparametern die Freisetzung von historisch deponiertem S mancherorts höher ist als der Eintrag und gegenwärtig Boden- und Oberflächengewässerversauerung verursacht. Tatsächlich konnte in einem Vorversuch anhand einer neuerlichen Beprobung von 19 dieser 152 Flächen ein Anstieg des pH-Wertes im Oberboden festgestellt werden, wobei sich der Stammfußbereich stärker als der Zwischenflächenbereich verändert hat. Veränderungen des Bodenchemismus mit zunehmender Entfernung vom Stammfuß wurden bereits in den 1980ern von Sonderegger (1982) und Kazda (1983) an ausgewählten Buchen im Flysch-Wienerwald gemessen und sehr gut dokumentiert. Die Arbeitshypothesen dieses Projektes lauten: a) die Böden haben sich aufgrund der Emissionsreduktion von SO2 seit den 1980ern erholt; b) der Rückgang der Bodenversauerung ist eine Funktion der historischen Schadstoffbelastung und der Zeit; c) eine Zufuhr der verlorenen basischen Kationen ist hilfreich, um die Bodenerholung anhand verschiedener Parameter zu definieren und zeitlich zu bewerten; d) die netto S-Bilanz ist entscheidend, um Prognosen über die Erholungsfähigkeit der Böden zu treffen und ist von S-Input und Bodenparametern abhängig. Folgende Methoden werden zur Überprüfung der vier Hypothesen eingesetzt: i) historische und rezente chemische Bodenparameter von ca. 90 dieser Altbuchenstandorte (Lindebner, 1990) werden miteinander verglichen. ii) Die räumliche Heterogenität von Bodensäulen dieser drei nährstoffreichen Standorte auf Flysch (Sonderegger, 1982; Kazda, 1983) sowie dreier nährstoffarmer Standorte auf Molasse in 5 Abständen (27 cm bis 300 cm, jeweils 3 Bodentiefen) hangabwärts vom Stammfuß bis zur Zwischenfläche erlaubt Aussagen zur Reversibilität der Bodenversauerung. Die Originalität dieses Ansatzes besteht darin, dass auf dem gleichen Standort Bodenprofile unterschiedlicher historischer Belastungen (Stammfuß wurde aufgrund der Filterwirkung des Baumes und Eintrag mit dem Stammabfluss wesentlich stärker belastet) in einer sogenannten falschen Zeitreihe (steigende Bodenwasserflüsse aufgrund des zunehmenden Stammabflusses mit abnehmender Distanz zum Stamm verursachte eine schnellere Erreichung des Gleichgewichtszustandes mit den abnehmenden S-Einträgen) studiert werden können. (Text gekürzt)

Biosphärenpark Landschaften und ihre Bedeutung für die Gesundheit: Analyse des Potenzials des Biosphärenparks Wienerwaldes hinsichtlich Lebensqualität und subjektivem Wohlbefinden

Das Projekt "Biosphärenpark Landschaften und ihre Bedeutung für die Gesundheit: Analyse des Potenzials des Biosphärenparks Wienerwaldes hinsichtlich Lebensqualität und subjektivem Wohlbefinden" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung (ILEN) durchgeführt. Biosphärenparke (BP) mit ihren abwechslungsreichen, kleinstrukturierten Natur- und Kulturlandschaften offerieren vielfältigste Ökosystemdienstleistungen für die Bevölkerung. Gerade der Biosphärenpark Wienerwald im Einzugsgebiet der Großstadt Wien bietet den Besucher/innen und der lokalen Bevölkerung Erholung und Regenerierung vom Alltag und stellt somit wesentliche kulturelle Ökosystemdienstleistungen zur Verfügung. Das Aufgreifen des Gesundheitsthemas und die Vermarktung des BPs als unverzichtbare Ressource für die Lebensqualität könnten wesentliche Impulse für eine nachhaltige Regionalentwicklung in der Region bringen und die Akzeptanz des BPs erhöhen. Ziel der Studie ist es daher, die Bedeutung und das Potenzial des Biosphärenparks Wienerwald für die Gesundheit und das subjektive Wohlbefinden für die lokale Bevölkerung und Besucher/innen zu erheben, und zu analysieren, inwieweit sich die vorhandenen Landschaftstypen zur Erholung eignen. Folgende Projektziele werden u.a. angestrebt: - Standardisierte Messungen der psychologischen und physiologischen Wirkungen verschiedener Landschaftsräume im Wienerwald auf die Gesundheit und das Wohlbefinden. - Identifizierung der landschaftlichen Faktoren hinsichtlich ihrer Eignung zur restorativen Wirkung.- Formulierung von Empfehlungen im Hinblick auf die Etablierung eines nachhaltigen Angebotes für gesundheitsorientierten, landschaftsbezogenen Tourismus im BP Wienerwald.

Waldbauliche Untersuchungen zu Bestandes-, Verjüngungs- und Totholzdynamik unter besonderer Berücksichtigung der Lichtökologie in Buchen- und Eichenwäldern des Biosphärenparks Wienerwald zur Weiterentwicklung eines nachhaltigen Ressourcenmanagements (Bios Wienerwald)

Das Projekt "Waldbauliche Untersuchungen zu Bestandes-, Verjüngungs- und Totholzdynamik unter besonderer Berücksichtigung der Lichtökologie in Buchen- und Eichenwäldern des Biosphärenparks Wienerwald zur Weiterentwicklung eines nachhaltigen Ressourcenmanagements (Bios Wienerwald)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Waldbau durchgeführt. Der Biosphärenpark Wienerwald stellt eines der größten zusammenhängenden Laubwaldgebiete Europas dar, in dem die Buche als Hauptbaumart vorkommt. Entsprechend den Vorgaben des Biosphärenparks werden die Wälder mit unterschiedlichen Zielsetzungen bewirtschaftet (Pflege- und Entwicklungszone), oder stehen außerhalb jeglicher Nutzung (Kernzone). Das ökologische Gleichgewicht wird neben der wirtschaftlichen und sozialen Dimension im Leitbild des Biosphärenparks als erste Säule der Nachhaltigkeit genannt. Daraus ist abzulesen, dass die naturnahe Bewirtschaftung der Wälder ein Grundprinzip darstellt. Die Verjüngung der Waldbestände in den Entwicklungszonen erfolgt traditionellerweise mittels Schirmschlag und zunehmend häufiger mittels Saum-Schirmschlag. Aufgrund unterschiedlicher lichtökologischer Ansprüche der Baumarten werden oftmals gewünschte Baumartenanteile und Mischungsverhältnisse kaum erreicht. Insbesondere dem Erhalt der Eichen, als Schlüsselbaumarten für Diversität, kommt eine besondere Bedeutung zu. Es besteht eine große Unsicherheit über den Erfolg von standörtlich differenzierten waldbaulichen Eingriffen zur 'kleinflächigen' Verjüngung, Pflege und Nutzung wie auch zu qualitativen und quantitativen Aspekten des Totholzes in Buchen- und Eichenbeständen. Folgende Ziele umfasst das vorliegende Projekt: Hauptziele: Verbesserung der waldbaulichen Kenntnisse zur naturnahen Bewirtschaftung von Buchen- und Eichenwäldern im Biosphärenpark Wienerwald bei unterschiedlichen Zielsetzungen und Nutzungsinteressen (Biodiversität, Artenschutz, Nutz- und Energieholzproduktion, Erholung, Kohlenstoffvorrat) - Erarbeitung strategischer sowie operativer Waldbewirtschaftungskonzepte zur Optimierung einer mehrzweckorientierten, nachhaltigen Ressourcenbewirtschaftung - Verbesserung der waldbautechnischen Entscheidungsgrundlagen für die Verjüngung, Pflege und Nutzung von Buchen- und Eichenbeständen im Rahmen einer naturnahen Bewirtschaftung unter Berücksichtigung standörtlich-klimatischer Veränderungen. Teilziele: - Vergleichende Untersuchungen zur Verjüngungsökologie, Struktur und Dynamik in unterschiedlich bewirtschafteten (Schirmschlag, dauerwaldartige Bewirtschaftung) und unbewirtschafteten Beständen bei besonderer Berücksichtigung der Lichtökologie - Untersuchung der Totholzstruktur und -dynamik in bewirtschafteten und unbewirtschafteten Beständen als Grundlage für ein zielorientiertes Totholzmanagement. Naturnahe Waldbewirtschaftung bezieht nicht nur die Baumartenzusammensetzung, sondern vielmehr auch die Struktur der Wälder mit ein. Totholz ist ein wesentliches Merkmal der Hemerobie und steht in grundlegendem Zusammenhang mit der Artenvielfalt. Die Untersuchung soll Aufschluss über den Einfluss unterschiedlicher Bewirtschaftung auf Biomassekompartimente in bewirtschafteten und unbewirtschafteten Wäldern des Wienerwaldes geben und dient der Weiterentwicklung eines zielorientierten Monitoringsystems im Biosphärenpark Wienerwald. (Text gekürzt).

Erholung der Böden des Wienerwaldes von den Auswirkungen des Sauren Regens

Das Projekt "Erholung der Böden des Wienerwaldes von den Auswirkungen des Sauren Regens" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Waldökologie durchgeführt. Aus Vergleich von chemischen Bodenparametern im Stammfußbereich und Zwischenflächenbereich von 152 Altbuchenstandorten im Wienerwald (Probennahme 1984/85) schloss Lindebner (1990) auf einen signifikanten Immissionseinfluss: Bodenversauerung, erhöhte Schwefelgehalte, sowie Verlust der basischen Kationen Kalzium und Magnesium. Zwischenzeitlich wurden die Emissionen von SO2, dem wichtigsten Ausgangsprodukt für die Bildung des Sauren Regens, sehr stark reduziert. Trotzdem ist dieses alte Thema 'Acid Rain' wieder von großer Aktualität, da in Abhängigkeit von festzustellenden Bodenparametern die Freisetzung von historisch deponiertem Schwefel mancherorts höher ist als der Eintrag und gegenwärtig Boden- und Oberflächengewässerversauerung verursacht. Tatsächlich konnte in einem Vorversuch anhand einer neuerlichen Beprobung von 19 dieser 152 Flächen ein Anstieg des pH-Wertes festgestellt werden, wobei sich jedoch der Stammfußbereich stärker als der Zwischenflächenbereich verändert hat. Veränderungen des Bodenchemismus mit zunehmender Entfernung vom Stammfuß wurden bereits in den 1980ern von Sonderegger (1982) und Kazda (1983) an ausgewählten Buchen im Wienerwald gemessen und sehr gut dokumentiert. Im Rahmen dieses KIÖS-Projektes werden von drei dieser alten Standorte erneut Bodenproben geworben. Zusätzlich werden Lysimeter zur Sammlung von Bodenwasser in 5 Abständen (jeweils 3 Bodentiefen) hangabwärts vom Stammfuß bis zur Zwischenfläche installiert. Die Arbeitshypothesen lauten: a) die Böden haben sich aufgrund der Emissionsreduktion von SO2 seit den 1980ern erholt; b) der Rückgang der Bodenversauerung ist eine Funktion der historischen Schadstoffbelastung und der Zeit; c) die netto Schwefel-Bilanz ist entscheidend, um Prognosen über die Erholungsfähigkeit der Böden zu treffen und ist von Schwefel-Input und Bodenparametern abhängig. Um elementweise Input/Output-Bilanzen in gelöster Form für jeweils 5 Bodenprofile im Abstand von 27 cm bis 300 cm unterhalb des Stammfußes aufzustellen, werden umfangreiche begleitende bodenhydrologische Messungen bzw. Modellierungen durchgeführt. Die Originalität dieses Ansatzes besteht darin, dass auf dem gleichen Standort Bodenprofile unterschiedlicher historischer Belastungen (Stammfuß wurde aufgrund der Filterwirkung des Baumes und Eintrag mit dem Stammabfluss wesentlich stärker belastet) in einer sogenannten 'falschen Zeitreihe' (wesentlich mehr Niederschlag in Stammfußnähe entspricht höherem Alter) studiert werden können. Einerseits sind die erhobenen Daten für sich abgeschlossen (Publikation in Fachzeitschrift), andrerseits liefern diese wichtige Ausgangsdaten für einen geplanten, umfangreicheren FWF-Antrag.

StartClim2009: 'Anpassung an den Klimawandel: Beiträge zur Erstellung einer Anpassungsstrategie für Österreich' - Analyse von Vulnerabilität und möglichen Anpassungsmassnahmen an den Klimawandel im Biosphärenpark Wienerwald - Teil C

Das Projekt "StartClim2009: 'Anpassung an den Klimawandel: Beiträge zur Erstellung einer Anpassungsstrategie für Österreich' - Analyse von Vulnerabilität und möglichen Anpassungsmassnahmen an den Klimawandel im Biosphärenpark Wienerwald - Teil C" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Waldbau durchgeführt. In der vorgeschlagenen Studie soll die Vulnerabilität von Wäldern und Waldbewirtschaftung im Biosphärenpark Wiener Wald (Entwicklungs- und Pflegezone; Teil ÖBf AG) in Bezug auf eine Klimaveränderung abgeschätzt werden sowie für vulnerable Waldökosysteme (i.e. Standort-/Bestandeskombinationen versus derzeitige Managementziele) optionale Anpassungsmaßnahmen erarbeitet und analysiert werden. Zur Anwendung kommt in der vorgeschlagenen Studie die Technik der simulationsgestützten Szenarioanalyse. Damit können in 'Was wäre, wenn...' Form Auswirkung unterschiedlicher Klimaänderungsszenarios auf den Wald mittels des dynamischen Ökosystemmodelles PICUS v1.42 abgeschätzt werden. Die Definition von Indikatoren für die Vulnerabilität des analysierten Systems (Wechselwirkung von Standortstyp, Bestandestyp, Bewirtschaftung, Klima) stellt einen Kernpunkt des Vorhabens dar und wird in einem partizipativen Prozess gemeinsam mit der ÖBf AG und Stakeholdern (e.g., WWF Österreich, Wienerwaldkonferenz, Birdlife, Regionalmanagement Niederösterreich, etc.) durchgeführt. Grundlegende Idee ist, mit dem Indikatorenset die drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie, Soziales) explizit abzudecken. Letztendlich soll auch als Nebenaspekt versucht werden, die Kongruenz mit Ansätzen der betrieblichen Nachhaltigkeitsbewertung (z.B. betriebsinterne Sustainability Balanced Score Card der ÖBf AG) zu bewerkstelligen. Es werden Indikatoren auf Bestandesebene und auf höher aggregierter Ebene (i.e. Landschaft, Revier) unterschieden. Besonderes Augenmerk wird Risikofaktoren (i.e. Störungen) gewidmet (z.B. Borkenkäfer, Sturmschadensanfälligkeit, etc.). Die Analyse umfasst den Zeitraum 2000-2100. Es werden mindestens drei transiente regionalisierte Klimaänderungsszenarios in den Analysen verwendet. Ergebnisse der Studie werden in praxisgerechter Form aufbereitet und Interessierten Parteien zur Verfügung gestellt.

Monitoring und Management der Wiesen im stadtnahen Wienerwald

Das Projekt "Monitoring und Management der Wiesen im stadtnahen Wienerwald" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Botanik durchgeführt. Die Ableitung von Managementmassnahmen fuer Naturschutzzwecke. Die Veränderungen der Grünlandvegetation bei unterschiedlichen Bewirtschaftungsmaßnahmen - Langzeitstudie.

Erholung der Böden des Wienerwaldes vom Sauren Regen aufgrund emissionsseitiger Reduktionsmaßnahmen seit den 80er Jahren

Das Projekt "Erholung der Böden des Wienerwaldes vom Sauren Regen aufgrund emissionsseitiger Reduktionsmaßnahmen seit den 80er Jahren" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Waldökologie durchgeführt. Aus Vergleich von chemischen Bodenparametern im Stammfußbereich und Zwischenflächenbereich von 152 Altbuchenstandorten im Wienerwald (Probennahme 1984/85) schloss Lindebner L. (1990) auf einen signifikanten Immissionseinfluss: Bodenversauerung, erhöhte Schwefelgehalte, sowie Verlust der basischen Kationen Kalzium und Magnesium. Zwischenzeitlich wurden die Emissionen von SO2, dem wichtigsten Ausgangsprodukt für die Bildung des Sauren Regens, sehr stark reduziert. Anhand einer neuerlichen Beprobung eines Teiles dieser Versuchstandorte soll überprüft werden, ob sich die Böden erholt haben. Dieses alte Thema 'Acid Rain ist wieder von großer Aktualität, da in Abhängigkeit von festzustellenden Bodenparametern die Freisetzung von historisch deponiertem Schwefel mancherorts höher ist als der Eintrag und gegenwärtig Boden- und Oberflächengewässerversauerung verursacht.

Populationsmanagement von Herbstzeitlose auf Wiesen im östlichen Wienerwald

Das Projekt "Populationsmanagement von Herbstzeitlose auf Wiesen im östlichen Wienerwald" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Botanik durchgeführt. Die Giftpflanze Colchicum autumnale tritt in einzelnen Wiesen des Wienerwalds in großer Menge auf, so daß das geerntete Heu u.U. recht hohe Giftmengen haben kann. Im Rahmen dieses Projekts wird eruiert, inwieweit die hohen Populationsdichten mit bestimmten Bewirtschaftungsmaßnahmen zusammenhängen und, durch welche Maßnahmen die Populationen zurückgedrängt werden könnten.

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