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INSPIRE Verteilung der Vogel-Arten (S) in Deutschland - Vorkommen

Der INSPIRE Dienst Verteilung der Vogel-Arten (S) in Deutschland - Vorkommen stellt bundesweite Vorkommensdatensätze gemäß den Vorgaben der INSPIRE Richtline Annex III Thema bereit. Die Vorkommensdaten wurden vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) zusammengestellt und mit den Vogelschutzwarten und Fachverbänden der Bundesländer abgestimmt. Die Vorkommensdaten wurden im nationalen Vogelschutzbericht 2019 nach Art. 12 der Vogelschutzrichtlinie der EU übermittelt. Für die Vorkommensdaten wurden Daten des Atlas deutscher Brutvogelarten (Gedeon et al. 2014), Angaben aus dem Internetportal www.ornitho.de sowie einzelne ergänzende Daten aus einzelnen Bundesländern zusammengeführt. Die Angaben sind methodisch unterschiedlich erhoben worden. Die Erhebungsdaten stammen aus dem Zeitraum 2005 – 2016. Der Dienst enthält keine Informationen zu sensiblen Arten.

INSPIRE Verteilung der Vogel-Arten (S) in Deutschland - Verbreitung

Der INSPIRE Dienst Verteilung der Vogel-Arten (S) in Deutschland - Verbreitung stellt bundesweite Verbreitungsdatensätze gemäß den Vorgaben der INSPIRE Richtline Annex III Thema bereit. Die Verbreitungsdaten wurden vom Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) zusammengestellt und mit den Vogelschutzwarten und Fachverbänden der Bundesländer abgestimmt. Die Verbreitungsdaten wurden im nationalen Vogelschutzbericht 2019 nach Art. 12 der Vogelschutzrichtlinie der EU übermittelt. Für die Verbreitungsdaten wurden Daten des Atlas deutscher Brutvogelarten (Gedeon et al. 2014), Angaben aus dem Internetportal www.ornitho.de sowie einzelne ergänzende Daten aus einzelnen Bundesländern zusammengeführt. Die Angaben sind methodisch unterschiedlich erhoben worden. Die Erhebungsdaten stammen aus dem Zeitraum 2005 – 2016. Der Dienst enthält keine Informationen zu sensiblen Arten.

Entdeckerheft - Tiere und Pflanzen meiner Umgebung: Begleitheft für Lehrkräfte

[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Entdeckt! ren pu entdecken Tiere und Pflanzen meiner Umgebung Begleitmaterial für Erwachsene s d Mach ir eine n Tie r -Rüssel ink Tr Liebe Freundinnen und Freunde der Natur, und Regen- haben Sie als Kind Vögel gefüttert n Sie sagen: würmer beobachtet? Was würde Verhältnis Ihr gen Haben diese Naturerfahrun zur Natur geprägt? Natur in den Allgemein hat die Beziehung zur enommen. abg vergangenen Jahrzehnten leider sinkt, auch die Und nicht nur die Artenkenntnis Artenvielfalt reduziert sich. so viele Vögel Unsere Großeltern konnten 3-mal te ein Spatz beobachten wie wir heute. Wo heu te drei sitzt, saßen früher drei! Und wo heu t neun. Zei sitzen, saßen vor nicht allzu langer Der Prozess ist Uns fällt kaum auf, wie viel fehlt. schleichend. und zuletzt auch Doch Klimawandel, Artensterben hältnis zur Na- die Pandemie verändern unser Ver steigt wieder und tur: Die Wertschätzung der Natur n etwas tun! die Erkenntnis wächst: Wir müsse sten Übung: Beginnen wir daher mit der leichte en und riechen, sch lau Rausgehen und eintauchen, besser kennen- entdecken und die Natur wieder g für die Natur lernen. Geben wir die Wertschätzun eitern gemein- an unsere Kinder weiter und erw über Natur und sam mit diesen unsere Kenntnisse Arten! Inhaltsverzeichnis VögelSeite 4–9 SäugetiereSeite 10–15 BlumenSeite 16–21 der bewussten Denn Artenkenntnis ist die Basis macht Freude, zu Beschäftigung mit Natur. Und es n die Art bestim- entdecken, zu beobachten und dan se Wertschät- men. Je früher wir den Kindern die Heft für große zung vermitteln, desto besser. Das decker gibt und kleine Entdeckerinnen und Ent dafür praktische Hilfestellungen.SchmetterlingeSeite 22–27 FluginsektenSeite 28–33 Käfer und WanzenSeite 34–39 Amphibien und ReptilienSeite 40–45 zu den Vögeln Also: raus an die frische Luft, hin und Regenwürmern!BodenbewohnerSeite 46–51 Spinnen und HüpferSeite 52–57 Katrin Eder Staatsministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und MobiliätBäumeSeite 58-63 Die Kapitelreihenfolge entspricht jener im Kinderheft. Zu jeder Artengruppe finden Sie je eine Doppel- seite mit Hintergrundwissen, eine mit Aktivitäten und eine mit Merkmalen der vorgestellten Arten. Das Kinderheft In den Händen halten Sie das Begleitheft zum Tier- und Pflanzen- Entdeckerheft für Kinder im Alter von 5–8 Jahren. Das Material eignet sich für Familien und Bildungseinrichtungen und wird von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz kostenfrei verteilt. Entdeckendes Lernen Das Entdeckerheft samt Begleitmaterial wurde von Pindactica entwickelt und gestaltet. Pindactica ist ein gemeinnütziger Verein und bringt seit zehn Jahren frischen Wind in die Bildungsland- schaft: Statt auf Stillsitzen und Zuhören setzen wir auf Draußensein, Ausprobieren und Selbermachen. Die alltägliche Umgebung wird zum Lernanlass und Experimentierfeld. Neben vielen Entdeckerheften entwickeln wir auch den jährlichen Entdeckerkalender und verschiede- ne Unterrichtsmaterialien. Wir bieten Workshops, Touren und Fortbildungen an. Was alle Angebote vereint, ist die Idee des Entdeckenden Lernens. 2 Im Sinne der Chancengerechtigkeit sind fast alle Angebote kostenfrei erhältlich. Pindactica kooperiert mit Vereinen, Schulen und Verbänden und wurde für seine Arbeit bereits mehrfach ausgezeichnet. Das Geheimnis von Pindactica: die enge Zusam- menarbeit von neugierigen Kindern, erfahrenen Pädagog:innen und spezialisierten Gestalter:innen, unterstützt von Fachleuten aus den verschiedenen Themenbereichen. Stöbern Sie unter www.entdeckerhefte.de Wir wünschen viel Freude beim Entdecken! Bestellbar bei: Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz Diether-von-Isenburg-Straße 7 55116 Mainz Telefon: 06131 16 5070 www.snu.rlp.de Auch das Begleitmaterial, das Sie in den Händen halten, können Sie dort nachbestellen oder unter folgendem Link herunterladen: www.entdeckerhefte.de/natur-erforschen Ein Projekt der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz Mit freundlicher Unterstützung von 3 Rätseltext Hintergrundwissen Vögel Vögel gehören zu den Wirbeltieren und sind über- all auf unserer Erde heimisch. Weltweit werden mehr als 10.000 Vogelarten unterschieden, man geht jedoch davon aus, dass die eigentliche Anzahl sogar doppelt so hoch ist. Als wichtiges Merkmal gelten die Federn, die vermutlich ursprünglich zur Wärmeisolation und erst später zum Fliegen ge- nutzt wurden. Die verschiedenen Arten sind gut an die unter- schiedlichen Lebensräume angepasst: Es gibt Wasservögel mit Schwimmhäuten und wasser- dichtem Gefieder (Stockente, Haubentaucher). Es gibt bodenbewohnende Vögel, die nicht fliegen, aber gut laufen können (Strauß). Es gibt nachtak- tive Vögel, mit lichtempfindlichen Augen und einem ausgeprägten Gehör, um sich im Dunkeln zu orientieren (Eulen). Einige Vogelarten nehmen UV-Licht wahr (Turmfalke), andere haben einen sehr ausgeprägten Geruchssinn (Kiwi). Zugvögel besitzen einen Magnetsinn, um sich auf ihren Rei- sen orientieren zu können: Sie nehmen damit das Magnetfeld der Erde wahr (Taube, Nachtigall). Auch im Fressverhalten unterscheiden sich die Vogelarten sehr. Es gibt Nahrungsspezialisten, wie die Schleiereule, die sich fast ausschließlich von Mäusen ernährt. Andere, wie die Rabenvögel, ge- hören zu den Allesfressern. In Deutschland wurden über 500 Vogelarten beob- achtet, von denen beinahe die Hälfte auch hier brütet. Viele von diesen überwintern als Zugvögel in wärmeren Gefilden (Weißstorch), manche sind immer zu entdecken (Amsel) und andere lassen sich in Deutschland ausschließlich im Winter beobachten (Blässgans). Etwa zwei Drittel der deutschen Brutvogelarten gelten als gefährdet. Die Gründe hierfür sind vielfältig, aber in der Regel menschengemacht. Am bedeutendsten ist wohl der Verlust von Lebensräumen durch die zunehmende Nutzung von Flächen durch uns Menschen, z. B. durch Siedlungen und Straßenbau. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft sind auch viele Ackerflächen nicht mehr als Lebensraum geeignet. Eng damit verbunden ist das Insektensterben: Viele Arten sind auf Insekten als Nahrung angewiesen. Weitere Gefahrenquellen sind Vogelschlag (Fens- terscheiben, Autos), Hauskatzen und die gezielte Bejagung von Vögeln. Vogel-Rekorde Kleinster Vogel Deutschlands und Europas: Das Wintergoldhähnchen (Regulus regulus) ist etwa 9 cm lang und wiegt 4–5 Gramm, ungefähr so viel wie ein DIN-A4-Blatt. Es ist vor allem im Winter zu entdecken, sein gelber Kopfstreif ist sehr markant. Kleinster Vogel der Welt: Die Bienenelfe (Mellisuga helenae), eine Kolibriart, kommt ausschließlich auf Kuba vor. Die Männchen haben eine Gesamtlänge von 5–7 cm und wiegen etwa 1,8 Gramm. Sie sind in der Tat so klein, dass sie mit bestimmten Insekten um Nahrung konkur- rieren müssen. Sie schlagen ihre Flügel schneller, als wir es sehen können. Um den hohen Energie- verbrauch zu decken, müssen sie etwa 1.500 Blüten pro Tag besuchen. Größte Vögel Deutschlands: Der Höckerschwan (Cygnus olor) erreicht eine Körperlänge von 1,60 bis 1,70 Meter. Seine Spann- weite kann bis zu 2,40 Meter erreichen. Die Großtrappe (Otis tarda) ist mit bis zu 18 kg einer der schwersten flugfähigen Vögel der Welt. Großtrappen waren früher weit verbreitet. Heute kommen sie in Deutschland nur noch in einzelnen Gebieten vor. 4 Größter Vogel der Welt: Der Afrikanische Strauß (Struthio camelus) wird bis zu 2,50 Meter hoch und wiegt bis zu 135 kg. Die Weibchen sind etwas kleiner. Diesen Rätseltext können Sie zum Einstieg vorlesen. Zu jeder Tier- oder Pflanzengruppe gibt es einen solchen Rätseltext. Die Kinder raten jeweils, um welche Art aus dem Heft es sich handelt. Einfache Variante, z. B. für jüngere Kinder: Verraten Sie, auf welcher Seite im Heft die Lösung zu sehen ist. Wer errät, welche Art gesucht ist? Die Kinder können die Hand heben, in Teams darüber sprechen, oder – wer es schon kann – die Lösung auf einen Zettel schreiben. Lösung: Kohlmeise Diesen Text gibt es auch als Hörstück zum Download: www.entdeckerhefte.de/wer-bin-ich Amselgedicht Das Samenkorn von Joachim Ringelnatz kt t. Ich kann sehr geschic „Ich bin klein und leich eig Zw am er d sogar kopfüb klettern, balancieren un - ob be er das ganze Jahr üb hängen. Man kann mich . nd Stadt oder auf dem La achten, egal ob in der . Ich en m Sa d h Insekten un Ich fresse hauptsächlic picke d un m Futterhäuschen komme auch gerne zu ln in zu den häufigsten Vöge am Knödel. Ich gehöre Deutschland. einen mir einen Partner und Im Frühling suche ich r in ste uen keine offenen Ne guten Nistplatz. Wir ba hlen Wir brüten in Baumhö n. he sc Bü er od en um Bä auf- die Menschen für uns oder in Nistkästen, die inen Kle die pfen füttern wir hängen. Nach dem Schlü s da Nest lang. Wir halten auch ungefähr drei Wochen ragen. Kot der Kleinen davont sauber, indem wir den Kopf ein M : rschiedene Farben Mein Federkleid hat ve ter un großen weißen Fleck ist schwarz mit einem hwarzen t ist gelb mit einem sc us Br e ein M n. ge Au n de meines tet sich von der Farbe Streifen. Mein Name lei e ...“ ein arz wie Kohlen. Ich bin Kopfes ab: Er ist schw Ein Samenkorn lag auf dem Rücken, die Amsel wollte es zerpicken. Aus Mitleid hat sie es verschont und wurde dafür reich belohnt. Das Korn, das auf der Erde lag, das wuchs und wuchs von Tag zu Tag. Jetzt ist es schon ein hoher Baum und trägt ein Nest aus weichem Flaum. Die Amsel hat das Nest erbaut; dort sitzt sie nun und zwitschert laut. Schnellster Vogel Deutschlands und der Welt: Der Wanderfalke (Falco peregrinus) gehört zur Fami- lie der Falken. Er zählt zu den größten Vertretern der Familie und ist mit einer Spitzengeschwindig- keit von 320 km/h das schnellste Tier der Welt. Strauß n Spannende Vogel-Fakte sein. , müssen Vögel leicht Um fliegen zu können Blase. ine ke n und sie habe Ihre Knochen sind hohl en ied ch gemeinsam ausges Kot und Urin werden (schwarz-weißer Kot). Zähne. en Schnabel, aber keine Alle Vögel besitzen ein is- mbänder. Die charakter Vögel haben keine Stim gan Or en en eig rden mit einem tischen Vogellaute we pf. erzeugt, dem Stimmko und n den Dinosauriern ab Die Vögel stammen vo mit n Tieren am nächsten sind von allen lebende Krokodilen verwandt. Wer bin ich? Wintergoldhähnchen Wanderfalke Bienenelfe Höckerschwan Großtrappe Foto: volganet.ru, CC BY-SA 3.0 l en s s ei gW ö V 5 Nistkasten bauen Das Bauen und Anbringen von Nistkästen verbindet aktiven Naturschutz mit der Schulung des handwerklichen Geschicks. Zieht schließlich noch ein Vogelpaar in den Kasten ein, ist das eine unbezahlbare Selbstwirk- samkeitserfahrung. Der Reformpädagoge und Begründer der Arbeits- schule Georg Kerschensteiner beschrieb schon Anfang des vergangenen Jahrhunderts den viel zitierten „Bau eines Starenkastens“ als wertvolle Methode für den Unterricht. Das Holz muss ver- messen, markiert, bearbeitet und zusammengefügt werden. Man braucht dafür mathematisches Wis- sen, räumliches Denken und motorische Fertigkei- ten. Anhand des Planes aus Papier entwickeln die Kinder ein greifbares Produkt. Sie lernen am Gegen- stand, und der eigene Erfolg ist ersichtlich. Unter Anleitung von Erwachsenen können auch Kinder der 1. Klasse Nistkästen bauen. Die Erfah- rung im Holzbau mit verschiedenen Werkzeugen Vogellaute erkennen ist sehr wertvoll für die Kinder. Insbesondere viele Mädchen haben unserer Erfahrung nach noch nie eine Säge in der Hand gehalten. Der Werkunter- richt bietet ihnen hier eine wertvolle Chance, ihre Fähigkeiten auszuprobieren und zu trainieren. In der 1. und 2. Klasse kann man durchaus schon selbst sägen und schrauben. Für das Vorschulalter eignen sich fertig gesägte Bausätze, die von den Kindern zusammenge- schraubt und angemalt werden können – am bes- ten mit umweltfreundlichen Farben. Warum sind Nistkästen wichtig? Alte und morsche Bäume mit natürlichen Höhlen werden oft gefällt. Auch Gebäude bieten nach Sa- nierungen kaum noch Nischen und Spalten. Da- her können Nistkästen ein wertvoller Ersatz sein. Außerhalb der Brutzeit bieten sie auch im Winter vielen Vögeln und anderen Tieren Schutz. tigt jede Sauerei! Beim Formen kann man direkt eine Schnur als Aufhängung mit einbauen. Oder Sie geben die abgekühlten Knödel in ein kleines Netz oder eine fertige Aufhängung für Meisenknödel. Die Meisenknödel sollten Sie mit den Kindern so aufhängen, dass sie die fressenden Vögel gut von ihrem Fenster aus beobachten können. Möglichst nicht in der prallen Sonne, da an sehr warmen Tagen das Fett flüssig werden kann. Vogelnest-Spiel Für dieses Spiel werden viele Äste und Zweige benötigt. Diese eignen sich auch für viele andere Spiele und sollten in keinem „Kinder-Garten“ fehlen. Die Kinder bauen in Kleingruppen gemeinsam ein Vogelnest; so groß, dass sie sich selbst hineinsetzen können. Ein Foto oder ein echtes Nest dient der Inspiration. Sitzen die Kinder in ihren Nestern, folgt das Futtersuchspiel als Bewegungseinheit. Ein oder mehrere Kinder sitzen im Nest, zwei Eltern- vögel (Kinder) fliegen umher und sammeln Futter 6 Spiel 3: Laut-Paare: Je zwei Kinder bekommen den gleichen Vogel zugewiesen. Alle Kinder fliegen wild durcheinander, machen immer wieder ihren Laut und versuchen ihren Partnervogel zu finden. Laute als MP3 unter: www.entdeckerhefte.de/natur-erforschen Gemeinsame Überlegung: Warum singen Vögel? Warum singt jede Art anders? www.pindactica.de/kinder-bauanleitung-nistkasten Meisenknödel machen Rindertalg vom Metzger oder Kokosfett vorsichtig in einem Topf erwärmen. Nicht zu heiß, sonst stinkt es. Wenn das Fett weich ist, können Sie eine Vo- gel-Futtermischung hinzugeben. Mit einem Schuss Speiseöl bleibt das Fett geschmeidig. Lassen Sie die Masse etwas abkühlen. Jetzt kann geknetet werden. Ein großer Löffel voll Futter in jedes Paar Kinderhände. Ziel für die Kinder ist es, eine Kugel zu formen. Das taktile Erlebnis rechtfer- Spiel 1: Die meisten Kinder erkennen Kuckuck, Rabe, Uhu, das Trommeln eines Spechtes, Ente und Taube. Ein Ratespiel: Spielen Sie diese Laute den Kindern vor. Welcher Vogel ist das? Die Töne kön- nen erweitert werden, z. B. um das Klappern des Storchs, den Gesang von Amsel und Zilpzalp. Spiel 2: Ein Kind ahmt einen der gehörten Laute nach, die anderen raten. (Zapfen, Steine, Ästchen – etwas, von dem es viel gibt). Die Elternvögel dürfen jeweils nur ein Stück Futter an das Nest bringen. Die Küken rufen nach Futter. Sie können auch noch ein Kind als Feind auswählen, der die Küken im Nest bedroht, z. B. ein Marder. Die Vogeleltern müssen dann schnell zurückeilen, die Küken beschützen und den Marder vertreiben. Gemeinsame Überlegung: Wozu dient das Nest? Warum gibt es verschiedene Nester? Woher wissen die Vögel, wie man ein Nest baut? Vogelschutz am Fenster basteln Millionen von Vögeln sterben jedes Jahr an Schei- ben in Deutschland. Im Glas reflektiert sich die Umgebung und die Vögel sehen die Scheibe nicht. Die bekannten Greifvogel-Silhouetten helfen leider nicht. Sie werden als „schwarze Form aus Plastik- folie“ erkannt und nicht für einen tatsächlichen Feind gehalten. Die Scheibe von außen zu deko- rieren oder ein Muster aus Streifen oder Punkten anzubringen, kann dagegen Vogelleben retten. Hier eine Idee, bei der viele verschiedene Vögel aus geöltem Papier auf Schnüren sitzen. Die Kinder können eine Vogelvorlage ausmalen oder selbst Vögel gestalten. Eine ausführliche Anleitung dazu: www.pindactica.de/vogelschutz-am-fenster Wichtig: Dekorieren Sie die Scheibe immer auf der Außenseite, nur so lässt sich die Spiegelung unter- brechen. Fernglas-Übung Zur Beobachtung von Vögeln ist ein Fernglas sehr hilfreich. Doch für Kinder ist der Umgang damit schwer, und Vögel sind oft schnell wieder davon geflogen. Mit dieser Aktivität sind den Kindern ein paar Erfolgserlebnisse sicher und sie üben sich im aufmerksamen Beobachten. Anleitung: Drucken Sie die sechs Vögel mit sehr unterschiedlichen Merkmalen aus: Der rote Vo- gel hat sehr lange Beine, der grüne einen langen Schnabel etc. Hängen Sie die Vögel im Park oder Garten so an Bäume oder Sträucher, dass sie von einem bestimmten Beobachtungspunkt entdeckt werden können. Dann basteln sich die Kinder aus zwei leeren Klopapierrollen eigene „Ferngläser“, die sie anmalen und gestalten können. Nun gehen sie mit ihren Ferngläsern auf Vogel- suche. Vom Beobachtungspunkt/einer Beobach- tungslinie aus versuchen die Kinder die Vögel zu entdecken. Die Kinder bekommen ein Blatt mit den sechs Vögeln – aber noch ohne Farbe. Wenn die Kinder einen Vogel entdeckt haben, betrachten sie ihn genau: Ist es der mit den langen Beinen? Dann malen sie ihn auf ihrem Blatt in der entsprech- enden Farbe an, in diesem Beispiel: rot. Bei einer anschließenden Reflexionsrunde können die Kinder das verbale Beschreiben üben: „Ich habe zuerst den Vogel mit den langen Beinen entdeckt. Er ist rot. Er ist im großen Baum neben dem Haus.“ www.pindactica.de/fernglas-spiel Im Anschluss können die Kinder probieren, mit richtigen Ferngläsern Vögel zu beobachten, am besten am Futterhaus oder die Enten am Teich. Entdecken und zählen Bei der Stunde der Gartenvögel vom NABU werden eine Stunde lang alle Vögel gezählt, die man z. B. im Garten entdecken kann. Dieses Prinzip übernehmend können Sie etwa 15 Minuten lang (je nach Alter und Geduld der Kinder) eine Liste führen und alle Vogelarten aufschreiben, die Sie gemein- sam entdecken. Wie viele werden es am Ende sein? Meist wird der Ehrgeiz mit einer Strichliste gepackt. Notiert wird jeweils die höchste Anzahl gleichzeitig gesehener Vögel. Diese Liste mit Abbildungen hilft beim Zählen: www.pindactica.de/voegel-zaehlen Die Zählung lässt sich auch in Abständen wiederho- len oder als kleines Ritual einführen und die Ergeb- nisse können verglichen werden. Jede Sichtung kann im ArtenFinder eingetragen werden. Damit helfen Sie ganz konkret bei der Bestandsaufnahme der Tiere: www.artenfinder.rlp.de oder www.kinder-artenfinder.de it l v i e kt gA ö V en t ä 7 Alle vorgestellten Vögel sind in Stadt und Land weit verbreitet und ganzjährig zu beobachten. Verhalten: Häufig in alten Bäumen mit Totholz anzutreffen. Das Trommeln ist ihr Gesang, um Weibchen anzulocken. Sie klemmen Zapfen in Rindenspalten ein und hacken sie auf. Verhalten: Sie sucht oft an den äußeren Zweigen von Bäumen nach Insekten. Dabei klettert sie flink und oft auch kopfüber umher. Ko Kohlmeise Parus major m hl eis e M ä nnc he Kleiber Sitta europaea n Ta n ne Aussehen: 12–15 cm, orange-braune Unter- und blaue Oberseite. Schwarzer Augenstreif. nm eis Aussehen: 13–15 cm, die größte Meise Europas. Der weiße Wangenfleck, umrahmt von Schwarz, ist auch aus größerer Entfernung gut erkennbar. Bei Weibchen ist der schwarze Streifen über die Brust schmal, manchmal unterbrochen. Die Tannen- meise ist ähnlich gefärbt, hat aber einen weißen Streifen oben auf dem Scheitel. e Zaunkönig Troglodytes troglodytes Rotkehlchen Erithacus rubeculaAussehen: 9–11 cm, nach dem Winter- und Sommergoldhähnchen der drittkleinste Vogel Europas. Runde Gestalt mit auffällig aufrechtem Schwanz. Verhalten: Er huscht zwischen Ästen und Zweigen hindurch, lebt in Büschen und Gestrüpp, wo er auch sein Nest baut. Singt erstaunlich laut, auch im Winter. Aussehen: 12–14 cm, Gesicht und Brust unverwechselbar ziegelrot, Männchen und Weibchen sind nicht zu unterscheiden. Jungvögel sind gänzlich braun. Verhalten: Häufig in Bodennähe und in Gebüschen zu entdecken, wo es auch brütet. Immer einzeln. Sie singen das ganze Jahr, auch die Weibchen (etwas leiser und kürzer). Ringeltaube Columba palumbus Aussehen: 38–43 cm, die größte Taube Europas und relativ plump. Ausgewachsene Vögel haben einen typischen hellen Fleck am Hals. Die Männchen sind etwas größer, sonst optisch gleich. Im Flug leuchtet über den Flügeln ein weißer Streifen. Elster Pica pica Aussehen: 40–51 cm, markant sind der ungewöhnlich lange Schwanz, der schwarze Latz und die blau schimmernden Flügelspitzen. Verhalten: Zur Brutzeit paarweise, sonst auch in größeren Trupps unterwegs. Suchen am Boden nach Nahrung. Ruft häufig ein fünfsilbiges „rugúgu, gugu“. Verhalten: Fast immer zu zweit unterwegs (lebenslange Partnerschaft). Scheu und klug. Neugierig beobachten und untersuchen sie alles Mögliche und nehmen auch manch- mal Dinge mit. Dass sie dabei eine Vorliebe für Glänzendes haben, ist ein Gerücht. Amsel Turdus merulaTipps zum Entdecken Aussehen: 23–29 cm, auch Schwarzdrossel genannt. Mit dem schwarzen Gefieder und dem leuchtend gelb-orangen Schnabel und Augenring nicht zu verwechseln. Die Weibchen sind braun. Junge Männchen haben einen braunen Schnabel.Vögel kann man praktisch überall entdecken – auch mitten in der Stadt. In naturnahen Gärten, Wäldern, an Seen und in Naturschutzgebieten sind es natürlich ungleich mehr. Oft hört man die Vögel, bevor man sie sieht. Und es ist gar nicht so leicht, den gehörten Vogel auch wirklich zu entdecken. Ein Fernglas ist eine enorme Hilfe bei der Vogelbeobachtung, ebenso wie ein gutes Bestimmungsbuch. Manche Apps bestimmen die Vögel anhand von Tonaufnahmen. Wenn man einen speziellen Vogel beobachten möchte, muss man sich über dessen Lebensraum informieren. Es gilt auch die Jahreszeit, Tageszeit und das Wetter zu beachten, um wirklich erfolg- reich zu sein. Die meisten Vögel sind in den frühen Morgenstunden aktiv. sp i n g m ä n nl. e rl Ha us Verhalten: Suchen am Boden nach Würmern. Sie singen vor allem morgens und abends von Dächern und Baumspitzen. Feld s pe rl in gm Aussehen: 14–16 cm, Scheitel und Wangen einfarbig grau, der Feldsperling dagegen ist auf dem Scheitel braun und hat dunkle Wangenflecken. Die Weibchen beider Arten sind unscheinbarer und schwer zu unterscheiden. ss pe r li n g w e i b l. ä n n l. Ha u 8 Verhalten: Einer der wenigen unserer Vogelarten, die kopfüber den Baum herunterklet- tern können. In der Rinde sucht er nach Nahrung. Häufig an älteren Laubbäumen zu entdecken. Brütet in alten Spechthöhlen, deren Eingang er mit Lehm verkleinert. Daher leitet sich der Name ab: „Kleiber“ waren früher Handwerker, die Lehmwände erstellten. Verhalten: Zutraulich, häufig am Futterhaus. Brütet eigentlich in Baumhöhlen, nutzt häufig Nistkästen, aber auch Fahrradkörbe, Briefkästen und Gummistiefel. Verhalten: Immer in Trupps unterwegs, sitzen in dichten Gebüschen und tschilpen. Auch beim Brüten sind sie gesellig und bilden Kolonien. n Aussehen: 23–26 cm, Oberseite und Flügel schwarz-weiß, Unterseite weiß mit rotem Unterschwanz. Das Männchen hat einen roten Nackenfleck, das Weibchen nicht. Klein- und Mittelspecht sehen ähnlich aus, man beachte Kopf- und Wangenfärbung. Aussehen: 11–12 cm, der blaue Scheitel und die leuchtend gelbe Brust machen die Blaumeise unverwechselbar. Die Farben des Männchens sind etwas leuchtender. Haussperling Passer domesticus che M Blaumeise Cyanistes caeruleus ä Buntspecht Dendrocopos major nn • Fernglas-Nutzung spielerisch üben (Seite 7) • Futterstelle und Nistkasten erleichtern die Beobachtung • Wasservögel am Teich fliegen nicht so schnell weg • Wenn Laubbäume und Sträucher kahl sind, kann man die Vögel leichter sehen und auch ihre Nester entdecken. m l k r ee gM ö V ale 9

Oberste Forst- und Jagdbehörde

Die oberste Forstbehörde ist für die Umsetzung der Waldgesetze zuständig. Sie bearbeitet die ministeriellen Fachaufgaben und die forstlichen Grundsatzfragen. Darüber hinaus ist sie die zuständige Fachbehörde für die Revierförstereien in den Bezirken. Die BUKEA ist oberste Jagdbehörde in Hamburg. Das Jagdrecht gilt für viele wild lebende Tiere wie Rehe, Ringeltauben und Steinmarder oder Rot-, Dam- und Schwarzwild und Fuchs, Feldhase, Dachs, Wildkaninchen, Fasan, Wildenten und -gänse, Höckerschwan, Rebhuhn und Waldschnepfe.

Agrarwirtschaft (A1)

Die Abteilung Agrarwirtschaft ist oberste Landwirtschafts-, Forst-, Jagd-, Fischerei- und Ökokontrollbehörde. Sie erarbeitet regionale und nachhaltige Konzepte zur Entwicklung von Landwirtschaft und Gartenbau. Eine wichtige Rolle spielt die Förderung der Hamburger Agrarwirtschaft und die Vermarktung qualitativ hochwertiger Agrarprodukte. Die Abteilung setzt das Agrarpolitische Konzept 2025 als politische Leitlinie des Senats (APK 2025) um. Zur Entwicklung von Landwirtschaft und Gartenbau werden Investitionsvorhaben in landwirtschaftlichen Betrieben gefördert. Dabei werden derzeit bundesdeutsche und hamburgische Mittel eingesetzt. Des Weiteren werden Agrarumwelt- und klimaschutzmaßnahmen gefördert und damit ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet. Dazu gehört der ökologische Landbau - ein agrarpolitischer Schwerpunkt Hamburgs - aber auch u.a. die Förderung von extensiver Grünlandwirtschaft und die Anlage von Blühstreifen. Hamburger Agrarpolitik ist ausgerichtet auf die Entwicklung und Sicherung der Agrarwirtschaft, die Unterstützung der Agrarproduktion, insbesondere im Gartenbau (Nachhaltigkeitsstrategie im Produktionsgartenbau), die Förderung des Absatzes qualitativ hochwertiger Agrarprodukte (Konzept Absatzförderung), aber darüber hinaus auch auf die Förderung der Gentechnikfreiheit (Charta von Florenz), den Öko-Schwerpunkt (Hamburger Öko-Aktionsplan 2020) und die Förderung des Imkereiwesens. Das Hamburgische Fischereigesetz regelt, wer, wann und wo welche Fische in hamburgischen Binnen- und Küstengewässern fischen und angeln darf. Die BUKEA ist als oberste Forstbehörde für die Umsetzung der Waldgesetze zuständig. Sie bearbeitet die ministeriellen Fachaufgaben und die forstlichen Grundsatzfragen. Darüber hinaus ist sie die zuständige Fachbehörde für die Revierförstereien in den Bezirken. Die BUKEA ist oberste Jagdbehörde in Hamburg. Das Jagdrecht gilt für viele wild lebende Tiere wie Rehe, Ringeltauben und Steinmarder oder Rot-, Dam- und Schwarzwild und Fuchs, Feldhase, Dachs, Wildkaninchen, Fasan, Wildenten und -gänse, Höckerschwan, Rebhuhn und Waldschnepfe.

Ziel des Projektes ist es, den Bruterfolg von Meeresenten in den Brutgebieten zu ermitteln und mit Hilfe von Datenloggern mit exakter Positionsbestimmung die Habitatwahl auf dem Zug und in den Überwinterungs- und Rastgebieten besser zu bestimmen.

LUA-Bilanz Tiergesundheit & Tierseuchen 2016

[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] LUA-BILANZ TIERGESUNDHEIT & TIERSEUCHEN Zahlen, Daten und Fakten für das Jahr 2016 © LUA Tierseuchenbilanz 2016: Gute und schlechte Nachrichten Zur Überwachung der Tiergesundheit im Land hat das Landesuntersuchungsamt (LUA) im Jahr 2016 insgesamt 292.381 Proben von landwirt- schaftlichen Nutztieren, Wild- und Zootieren sowie Heimtieren aus Rheinland-Pfalz untersucht. Diese Untersuchungen dienen als Grundlage für die Risikobewertungen und die tierseuchenrecht- lichen Maßnahmen der Veterinärverwaltung im Land sowie für die Therapie und die Management- Maßnahmen in den Betrieben. Im Verlauf des Jahres wurden vom LUA sechs der 54 derzeit staatlich bekämpften so genannten an- zeigepflichtigen Tierseuchen nachgewiesen - drei bei Rindern und jeweils eine bei Wildvögeln und Fischen. Von besonderer Bedeutung war die Ge- flügelpest, die die gesamte Veterinärverwaltung bis ins folgende Jahr hinein in Atem gehalten hat. Anders als die staatlich bekämpften Tierseuchen werden die so genannten meldepflichtigen Tier- krankheiten nur statistisch erfasst, um über deren Vorkommen einen ständigen Überblick zu behal- ten. Von den derzeit 23 meldepflichtigen Tier- krankheiten wurden 2016 vom LUA zwölf nachge- wiesen, darunter auch die Infektion von Füchsen mit dem Kleinen Fuchsbandwurm – einem auch für den Menschen sehr gefährlichem Parasiten. Geflügelpest hält gesamte Veterinärverwaltung in Atem Es begann Anfang November 2016 mit ein paar Reiherenten auf einem See in Schleswig-Holstein, am Ende grassierte die hochansteckende Variante des Vogelgrippevirus H5N8 in ganz Europa – mit zahlreichen toten Wildvögeln, Ausbrüchen in Haus-/ Nutzgeflügelbeständen mit der Folge von Tötungsmaßnahmen und massiven Auswirkungen auf die Geflügelwirtschaft. Auch Rheinland-Pfalz blieb von dem Seuchenzug nicht verschont. Erstmals nachgewiesen wurde 2 H5N8 in Rheinland-Pfalz im Dezember 2016 bei zwei Wildenten aus dem Kreis Ahrweiler und aus dem Stadtgebiet von Koblenz. Bis zum Anfang März 2017 sollten noch 20 weitere Nachweise bei Wildvögeln folgen. Betroffen waren 15 Schwäne, zwei Möwen und drei Reiherenten aus den Kreisen Ahrweiler, Cochem-Zell, Mayen-Koblenz, Trier- Saarburg und aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis. Von November 2016 bis Mai 2017 hat das Lan- desuntersuchungsamt fast 2.200 Proben auf Vogelgrippe untersucht – etwa 400 Proben von Wildvögeln und 1.800 von Haus-, Zoo- und Zier- geflügel. Um die Geflügelbestände im Land vor einer Ansteckung zu schützen, wurde in Risikogebieten und bei einem Nachweis des Geflügelpestvirus in den betroffenen Landkreisen die Aufstallung (Stallpflicht) angeordnet. Im letzteren Fall wurden zudem Restriktionsgebiete ausgewiesen mit Untersuchungspflichten und Handelseinschrän- kungen. Für alle Geflügelhalter galten außerdem Hygienemaßnahmen zur Biosicherheit. Glück im Unglück: Da mit Ausnahme zweier Hausgänse aus dem Kreis Bad Dürkheim kein Hausgeflügel von H5N8 betroffen war, mussten in Rheinland-Pfalz nur zwei Kleinstbestände mit zusammen acht Tieren gekeult werden. Der Nachweis der niedrigpathogenen Variante des Subtyps H5N3 bei Enten eines Rassegeflügel- zuchtvereins im Kreis Germersheim führte nicht zur Tötung des Bestandes, sondern zur Stallpflicht und zur regelmäßigen Untersuchung der dort lebenden Tiere. Die Geduld der Nutzgeflügelhalter wurde durch die tierseuchenrechtlichen Anordnungen zur Ein- dämmung der Geflügelpest auf eine harte Probe gestellt. Gegen Ende des Seuchenzuges wurde die Stallpflicht für einige zu einer wirtschaftlichen Bedrohung. Der Grund: Werden Eier als „Eier aus Freilandhaltung“ verkauft, müssen die Hennen tagsüber uneingeschränkten Zugang zu einem Auslauf im Freien haben. Bei einer angeordneten Die Sicherheit der Mitarbeiter steht bei der Untersuchung auf gefährliche Tierseuchen an erster Stelle. Stallpflicht dürfen die Eier für maximal zwölf Wo- chen trotzdem noch als „Eier aus Freilandhaltung“ (Kennnummer „1“) vermarktet werden. Nach Ablauf dieser Frist ist jedoch nur noch die Angabe „Bodenhaltung“ (Kennnummer „2“) erlaubt. Für die Geflügelhalter bedeutet dies eine Gewinnein- buße von etwa fünf Cent pro Ei. Hintergrund Das Vogelgrippevirus wird von Vogel zu Vogel bzw. über die Ausscheidungen von Vögeln über- tragen. Zugvögel, die in Gewässernähe rasten, können das Virus in die einheimische Wildvogel- population oder auch in Nutzgeflügelbestände einschleppen. Indirekt kann der Erreger auch über Fahrzeuge oder Futter übertragen werden. Auch der Mensch ist ein potenzieller Überträger der Seuche: Über nicht gereinigte und desinfizier- te Kleider, Schuhe oder Hände kann das Virus der Aviären Influenza weiter verbreitet werden. Die Erkrankung verläuft schnell und endet für er- © LUA krankte Tiere meist tödlich. Bislang ist keine Über- tragung von H5N8 auf den Menschen bekannt. Das LUA ist bei Ausbrüchen wie diesem stark gefordert, unter anderem als Dienstleister in der Seuchendiagnostik. Bei der Vogelgrippe wird im Labor nicht der Erreger selbst, sondern seine Erb- substanz nachgewiesen. Dazu wird die Probe (z.B. Organteile oder Kot) erst zerkleinert, dann wird die Erbsubstanz des Erregers daraus extrahiert und so lange vervielfältigt bis sie computergestützt sichtbar gemacht werden kann. Ist der Nachweis von H5N8 oder anderen Aviären Influenzaviren im LUA erfolgt, untersucht das Friedrich-Loeffler-In- stitut auf der Insel Riems, ob es sich um die hoch- ansteckende Variante dieses Virustyps handelt. Als Bindeglied zwischen den für die Tierseuchen- bekämpfung zuständigen Kommunen und dem Umweltministerium war es auch Aufgabe des LUA, für die Landesregierung, den Bund und die EU alle Informationen zur Lage und zu den Bekämp- fungsmaßnahmen in Rheinland-Pfalz zu bündeln. 3 Aujeszkysche Krankheit: Jagdhund stirbt an Infektion Für Menschen ungefährlich, für Hunde aber töd- lich: Das LUA hat 2016 bei einem Jagdhund die Aujeszkysche Krankheit nachgewiesen. Das Tier war zuvor bei zwei Jagden im Kreis Bernkastel- Wittlich im Hunsrück eingesetzt worden und hat- te dabei Kontakt zu Wildschweinen. Schweine sind das Hauptreservoir des Erregers der Aujeszkyschen Krankheit. Dank intensiver Be- mühungen ist es bereits vor Jahren gelungen, die Krankheit in den Hausschweinebeständen zu til- gen - seit 2003 gilt Deutschland offiziell als frei von der Krankheit. Damit dieser Status aufrecht- erhalten werden kann, müssen Hausschweine- bestände jährlich auf Antikörper gegen das Virus untersucht werden. Wildschweine können das Virus in sich tragen, ohne zu erkranken. Eine Übertragung auf den Menschen ist nicht bekannt, es kommt aber ge- legentlich vor, dass sich Jagdhunde bei infizierten Wildschweinen oder durch die Verfütterung von rohem (Wild-)Schweinefleisch anstecken. Für Hunde verläuft eine Infektion mit dem Virus der Aujeszkyschen Krankheit immer tödlich. Nach einer Inkubationszeit von zwei bis neun Tagen kann bei infizierten Tieren ein intensiver Juckreiz an Stirn, Lippen, Wangen, Augen und Ohren auf- treten. Mit fortschreitender Erkrankung können Apathie, Fieber Schluckbeschwerden, Speichel- fluss, Erbrechen, Durst, Atemnot, Bewegungsstö- rungen und Lähmungserscheinungen hinzukom- men. Die Symptome ähneln denen der Tollwut, im Gegensatz zur Tollwut zeigen von der Au- jeszkyschen Krankheit betroffene Tiere aber keine Aggressionen. Eine Impfung gibt es für Hunde nicht. Bisskontakt bei der Jagd ist zwar nicht immer zu vermeiden, doch sollten Jäger ihre Hunde von erleg- tem Schwarzwild möglichst fernhalten und keine ent- nommenen Innereien roh verfüttern. Bei Hausschweinen in Freilandhaltung muss un- ter anderem sichergestellt sein, dass kein direkter oder indirekter Kontakt zu Wildschweinen mög- lich ist. Wird das Virus in einen Bestand einge- schleppt, drohen massive wirtschaftliche Schäden. Kleiner Fuchsbandwurm: Jeder fünfte Fuchs im Land befallen Die Füchse in Rheinland-Pfalz sind nach wie vor vom Kleinen Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) befallen. Das zeigen die Monito- ring-Untersuchungen des LUA im Jahr 2016. Von 289 untersuchten Füchsen waren 66 befallen. Das entspricht einer Quote von 22,8 Prozent. Die Nachweiszahlen liegen damit im langjährigen Mittel: Die Untersuchung von über 10.000 rhein- land-pfälzischen Füchsen in den letzten 25 Jahren hat gezeigt, dass die Befallsrate im Land konstant bleibt. Etwa jedes fünfte Tier ist mit Echinococcus multilocularis infiziert. Der Kleine Fuchsbandwurm gilt in Mitteleuropa als der für den Menschen gefährlichste Parasit überhaupt: Unbehandelt endet eine Infektion fast immer tödlich. Hauptüberträger des Bandwurms sind Füchse. Das Problem für den Menschen sind allerdings weniger die befallenen Füchse selbst, sondern vielmehr ihre Hinterlassenschaften: Mit dem Kot scheiden die Tiere die Eier des Fuchs- bandwurms aus und können dabei Pilze, Beeren oder Fallobst in Bodennähe verunreinigen. Über diese mit den Eiern des Fuchsbandwurms verunreinigten Lebensmittel können sich dann auch Menschen infizieren. Bei einer Infektion kann es zur lebensbedrohlichen und unheilbaren alveolären Echinokokkose kommen. Die Sympto- me – meist Schmerzen im Oberbauch und Funkti- onsstörungen der Leber – treten unter Umständen erst Jahre nach der Ansteckung auf. Erkrankte müssen lebenslang Medikamente einnehmen. Gefährdet sind besonders Förster, Jäger, Waldar- beiter oder Landwirte. Bei der Arbeit im Garten © grafikplusfoto - Fotolia.com 4 Kleiner Fuchsbandwurm: Das Problem sind die Hinterlassenschaften der infizierten Tiere. sollten Handschuhe getragen und anschließend die Hände gründlich gewaschen werden. Nah- rungsmittel aus Wald, Feld und Garten sollten vor dem Verzehr gründlich unter fließendem Wasser abgewaschen werden. Die Eier des Kleinen Fuchsbandwurms werden sicher abgetötet, wenn kontaminierte Lebensmittel für wenige Minuten auf mindestens 60 Grad erhitzt werden. Das Ein- frieren dagegen überstehen die Eier über Monate hinweg unbeschadet. Mit dem Bandwurm infizieren können sich nicht nur Füchse, sondern auch Hunde und Katzen, wenn sie Mäuse fangen. Daher sollten sie regel- mäßig, nach den Empfehlungen eines Tierarztes, entwurmt werden. Neuer „alter Bekannter“ bei Wildschweinen nachgewiesen Nach seiner wissenschaftlichen Erstbeschreibung im 19. Jahrhundert geriet er zunächst wieder in © Soru Epotok / Fotolia Vergessenheit. Weil sich die Zufallsfunde häuften und er möglicherweise auf den Menschen über- tragen werden kann, rückte der Duncker´sche Muskelegel (DME) in den vergangenen Jahren allerdings wieder mehr und mehr in den Fokus der Übewachungsbehörden. Der DME ist ein Parasit, der zu seiner Entwicklung mehrere Wirtswechsel benötigt und nacheinander Fleischfresser, Wasserschnecken und Frösche be- fällt. Werden infizierte Frösche von Fleischfressern wie Fuchs oder Marderhund gefressen, beginnt der Kreislauf von vorn. Auch andere Tiere wie Wildschweine können sich durch Aufnahme des Erregers beim Fressen infizieren. Auf den Menschen wird der Duncker´sche Muskel- egel über so genannte Schmierinfektionen bei der Zubereitung oder beim Verzehr von infiziertem Fleisch übertragen, wenn dieses nur unzureichend erhitzt wurde. Es kann dabei zu milden lokalen, aber auch zu sehr schweren tödlichen Krank- heitsverläufen kommen. Derartige Krankheitsver- 5

Wasservögel - Begleittext

[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Poster „Wasservögel in Rheinland-Pfalz“ INFORMATION Als Wasservögel werden die Art von Vögeln bezeichnet, die ihren Lebensraum auf und am Wasser haben. Sie haben meist Anpassungen ausgebildet wie Schwimmhäute, ein wasserabweisendes Gefieder oder sogar gestaltlich veränderte Schnäbel. Man kann sie häufig an Flüssen, Bächen und Seen beobachten, dabei aber auch im Stadtpark und an Dorfplätzen antreffen. Einige der auf dem Poster aufgeführten Vogelarten zählen jedoch im eigentlichen Sinne nicht zu den Wasservögeln, kommen jedoch an Gewässern und in Feuchtgebieten vor. Der wahrscheinlich bekannteste Wasservogel ist die Stockente (Anas platyrhynchos). Im Brutkleid sind die Männchen leicht an dem typisch flaschengrünen Kopf zu erkennen, während die Weibchen eher schlicht bräunlich gefiedert sind. Die Stockente gehört zu den Vertretern der „Köpfchen-unters-Wasser“-Enten. Bei diesem sogenannten „Gründeln“ suchen sie in seichten Gewässern mit ihrem Kopf unter Wasser nach Nahrung. Besonders faszinierend ist das Balzverhalten des Haubentauchers (Podiceps cristatus), das sich durch spektakulär synchronisierte Tänze auszeichnet. Der eher weniger scheue Vogel schüttelt dabei seinen Kopf oder richtet sich planschend auf. Zur Eiablage bauen die Haubentaucher schwimmende Nistplattformen, die an Wasserpflanzen verankert werden. Zu den kleinsten Tauchern gehört der Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis), der maximal 27 cm groß wird und mit seiner rundlichen Gestalt den Küken anderer Enten ähnelt. Er hält sich während der Brutzeit meist in dichter Ufervegetation auf, wobei er immer noch durch seine lauten Trillerrufe auffällt. Im Gegensatz zu anderen Wasservögeln ist das schwarze Gefieder des Kormorans (Phalacrocorax carbo) nicht wasserabweisend. Das macht ihn zu einem sehr guten Taucher, jedoch muss sein Gefieder nach jedem Tauchgang getrocknet werden, weswegen man ihn oft mit ausgebreiteten Flügeln auf Ästen, Pfählen und Felsen sitzen sieht. Der gesellige Wasservogel brütet in Kolonien und fischt auch oft gemeinschaftlich 10 bis 20 cm große Fische. Kraniche* (Grus grus) begeben sich zur Nahrungssuche nach Getreide, Früchten, Insekten und Regenwürmern oft auf Felder und Wiesen. Sie brüten auf feuchten bis nassen Flächen und nutzen Seichtwasser und Sumpfgebiete als Schlafplätze, die die bis zu 120 cm großen Tiere häufig in gewaltigen Ansammlungen aufsuchen. Sehr charakteristisch für das Teichhuhn (Gallinula chloropus) sind seine langen grünen Beine ohne Schwimmhäute. Es lebt eher versteckt in der Ufervegetation und auch sein Nest baut es gut geschützt in dichtem Gebüsch oder Schilf. Seine Nahrung sucht das Teichhuhn in offenen Bereichen in der Nähe von Wasser. Es gehört zu den Teilziehern – das sind Vogelarten, bei dem ein Teil in den Süden zieht, ein Teil aber auch im Brutgebiet bleibt. 1 „Fliegender Edelstein“ wird der kaum 18 cm große Eisvogel* (Alcedo atthis) genannt. Das liegt an seinem prächtig Türkis und Orange gefärbtem Gefieder, wodurch er schon mal einem Edelstein ähneln kann, wenn er pfeilschnell und dicht über der Wasseroberfläche vorbeischießt. Seine Beute, meist kleine Süßwasserfische, jagt er ausschließlich an klaren Gewässern. Die Fische erspäht er von Sitzwarten aus, um sie dann im Sturzflug mit seinem langen Schnabel zu fangen. Die sehr gesellige Uferschwalbe (Riparia riparia) brütet in Kolonien mit hunderten Paaren an sandigen Steilwänden von Flüssen oder Meeresküsten, aber auch in Kies- und Sandgruben. Dazu bauen die Pärchen eine bis zu ein Meter lange Brutröhre in die Steilwände, die die Jungen vor Feinden wie Dachs oder Fuchs schützen soll. Als Nahrung fangen die braun-weißen Vögel Insekten im Flug. Ihren Namen hat die Lachmöwe (Larus ridibundus) nicht etwa wegen ihrem Ruf, sondern von einem Feuchtgebiet namens Lachen, wo die Vögel gerne in Kolonien von 10 bis zu 100 Paaren brüten. In Deutschland ist sie die häufigste Möwe des Binnenlandes. Sie ernährt sich sehr vielseitig von Regenwürmern und Käfern, bis hin zu Aas und Abfällen – ihre Nahrung findet sie auf Wiesen, Äckern, Mülldeponien und in Städten. Die etwa haustaubengroße Möwe profitiert somit, im Gegensatz zu den meisten anderen Tieren, vom zunehmendem Ackerbau und den Mülldeponien. Ein besonderes Merkmal des Blaukehlchens* (Luscinia svecica) ist das blaue Gefieder an Kehle und Vorderbrust, das allerdings nur bei den Männchen und vor allem zur Brutzeit besonders ausgeprägt ist. Es gibt zahlreiche Unterarten, die auf der blauen Kehle noch einen weißen oder roten „Stern“ haben. Meist kann man Blaukehlchen in Feuchtgebieten beobachten, auch wenn sie oft gut versteckt unter Büschen auf Nahrungssuche gehen und schwer zu entdecken sind. Blaukehlchen sind Zugvögel, weshalb man sie hier nur während des Sommers antrifft. Das außergewöhnliche Nest der Beutelmeise (Remiz pendulinus) besteht aus einem Fasergerüst, das aus Pflanzenteilen, Haaren und Fasern gebaut und mit Samenwolle und Pappeln ausgestopft wurde. Dieses bauen sie bevorzugt überm Wasser, am äußeren Ende von biegsamen Baumzweigen. Interessanterweise übernimmt die Aufzucht der Jungen nur das Weibchen, während das Männchen in einem neuen Revier mit einem anderen Weibchen eine weitere Brut beginnt. Die Beutelmeise findet man hauptsächlich in Röhricht und Weidengebüsch. *nach Anhang der EU-Vogelschutzrichtlinie streng geschützt Quellen: - Frank & Katrin Hecker | 2013: Tiere und Pflanzen unserer Gewässer - 140 Arten aus Bach, Teich und Tümpel. Kosmos - Hecker, Frank; Dr. Dierschke, Volker; u.a. | 2016: Der Kosmos, Tier und Pflanzenführer, Kosmos- Naturführer, 1000 Arten- 4000 Abbildungen -Dierschke, Volker | 2006: Welcher Singvogel ist das? , Kosmos-Naturführer - https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/vogelkunde/gut-zu-wissen/14823.html - http://www.das-tierlexikon.de/wasservoegel-cat.htm - http://www.ortsmuseum-kuesnacht.ch/index.php/doku/natur/seevoegel/beschreibung - https://www.birdingtours.de/ 2

Exploring surface water as a transmission medium of avian influenza viruses - systematic infection studies in mallards

Mallards (Anas platyrhynchos) are an abundant anseriform migratory wild bird species worldwide and an important reservoir for the maintenance of low pathogenicity (LP) avian influenza viruses (AIV). They have also been implicated in the spread of high pathogenicity (HP) AIV after spill-over events from HPAIV-infected poultry. The spread of HPAIV within wild water bird populations may lead to viral contamination of natural habitats. The role of small shallow water bodies as a transmission medium of AIV among mallards is investigated here in three experimental settings. (i) Delayed onset but rapid progression of infection seeded by two mallards inoculated with either LP or HP AIV to each eight sentinel mallards was observed in groups with access to a small 100 L water pool. In contrast, groups with a bell drinker as the sole source of drinking water showed a rapid onset but lengthened course of infection. (ii) HPAIV infection also set off when virus was dispersed in the water pool; titres as low as 102 TCID50 L-1 (translating to 0.1 TCID50 mL-1) proved to be sufficient. (iii) Substantial loads of viral RNA (and infectivity) were also found on the surface of the birds' breast plumage. "Unloading" of virus infectivity from contaminated plumage into water bodies may be an efficient mechanism of virus spread by infected mallards. However, transposure of HPAIV via the plumage of an uninfected mallard failed. We conclude, surface water in small shallow water bodies may play an important role as a mediator of AIV infection of aquatic wild birds. © 2022 The Author(s)

Veraenderungen des genetischen Bestandes einheimischer Tierarten durch Einkreuzung nichtheimischer Arten und domestizierter Staemme (einschliesslich genetisch veraenderter Organismen)

Die Veraenderungen der genetischen Vielfalt (und damit des Verhaltens, Aussehens usw.) ausgewaehlter einheimischer Tierarten durch Einkreuzung nicht-heimischer Arten (Neozoen, z.B. Fischbesatz) und domestizierter Staemme (z.B. Stockente, Lachs) soll auf der klassisch-zoologischen und der genetischen Ebene untersucht werden. Die Einkreuzung nicht-heimischer oder domestizierter Arten bildet gleichzeitig ein Modell zur Risikoschaetzung von Freisetzungen gentechnisch veraenderter Tiere.

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