Das Vorhaben soll die positiven ökonomischen und sozialen Auswirkungen einer gezielten EU-Klimapolitik und ihrer Umsetzung anhand von Fallbeispielen aus Ost- und Südeuropa untersuchen. Neben den Auswirkungen auf Wirtschaftswachstum und Treibhausgasemissionen sollen auch Co-Benefits in den Bereichen Soziales, Beschäftigung, Umwelt- und Gesundheitsschutz untersucht werden. Sowohl die Verringerung ökonomischer und sozialer Ungleichheiten in Europa als auch die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise sollen die Auswahl der Beispiele leiten. Die stärkste Kritik an einer ambitionierten EU-Klimapolitik kommt aus einigen wirtschaftlich schwächeren Mitgliedstaaten in Mittel-, Ost- und Südeuropa. Sie befürchten negative wirtschaftliche Auswirkungen durch starke europäische Klima- und Energieziele. Dieses Vorhaben soll dazu beitragen, dieser Argumentationslinie mit guten Beispielen zu begegnen, die zeigen, dass Klimaschutz die wirtschaftliche Lage verbessern und dabei auch zu Beschäftigung, Gesundheitsschutz und weiteren Vorteilen führen kann. Dabei sollen sowohl nationale Programme und Initiativen als auch die kommunale und regionale Ebene beleuchtet werden. Vorstellbar wären etwa Projekte aus den Bereichen Gebäude, erneuerbare Energien, Industrie, Verkehr oder Landwirtschaft. Es sollte auch illustriert werden, dass für klimapolitische Vorhaben dieser Art erhebliche europäische Finanzmittel zur Verfügung stehen (z.B. Strukturfonds, EIB-Mittel, gezielte Finanzierungsmittel des 2020-/2030-Rahmens). Wenn möglich können auch Erfolgsfaktoren und 'lessons learnt' abgeleitet werden.
Das geplante inter- und transdisziplinäre Forschungskonsortium folgt einem differenzierten Mehrebenenansatz. Wir wollen erforschen, wie öffentliche Politiken und Landmanagement-Strategien Biodiversitätsschutz operationalisieren und dabei livelihood-security und die Resilienz sozio-ökologischer Systeme im Hinblick auf Klimawandelfolgen und ökonomische Krisen berücksichtigen können. Am Dreiländereck Brasilien, Peru und Bolivien finden wir hierfür ideale Bedingungen vor. Forschungsziele: (1) Evaluierung, Zusammenstellung und Analyse von Daten, um relevante Wissenslücken zu identifizieren und gleichzeitig die bestmöglichen Forschungsgebiete für uns zu identifizieren, (2) Identifizierung geeigneter Forschungspartner, Stakeholder Gruppen und institutioneller Partner in allen drei Ländern, die Einbeziehung letzterer in die Formulierung und Bearbeitung der Forschungsfragen umso ein gemeinsames Forschungskonzept zu erstellen, (3) Erarbeitung eines Antrags für ein Vollprojekt, (4) Entwicklung einer Datenlandschaft, die den Erfordernissen eines 'state-of-the-art' Modellierung-Ansatzes entspricht und Diversitäts-bezogene Hürden ausgleicht.
In the Homes-uP project a team of German researchers and international partners is investigating the development of the stock of single family homes. They are particularly examining the effects of the demographic change and changing family constellations on the stock of single family homes. Moreover, there will be an analysis of the influences certain factors like climate change, economic and financial crises have on the future of the single family homes' real estate market segment. Research approach: To start with, social, economic, planning and ecologic challenges relevant for the stock of single family homes will be identified within this interdisciplinary research project addressing general questions of demographic changes arising from global economical crises and climate change. In this context, a first focus will be on Issues concerning traditional and new user groups for single family homes: Is there a change in the social structure of inhabitants in single family homes and what is the development of demands with respect to the living space? The economic aspect of demand and price development will also be dealt with in this project. While in some regions the fall in value is endangering retirement provisions, in other regions the prices for real estate are continuing to rise. Vacancies as well as extensive land sealing due to new buildings constitute a great challenge considering settlement structures: How will the need for natural resources for the single family house sector develop, what are the possibilities of energy-efficient construction and building refurbishment and to what extent are they utilized? The findings from the analyses of user groups, the stock and settlement structures as well as market mechanisms and the use of resources will be taken into account when setting up development scenarios and action approaches. Here, the focus will be on the municipal action level. Finally, problem orientated approaches will be discussed together with the stakeholders and on conferences and workshops. In the project Homes-uP the team of researchers from ISOE is going to analyse and typecast new user groups and look into the possibilities of energy-efficient building and refurbishment. Furthermore, the ISOE-team is participating in the development of scenarios and action approaches. The focus on the German single family homes' sector will be complemented by findings from other European and non-European countries like Great Britain, the Netherlands, Japan and the United States. This international comparison provides the basis for more profound investigations and cooperations beyond the project itself.
Im Verbundprojekt wird untersucht, welches die Haupthindernisse für Investitionen in die deutsche Energiewende in Bezug auf politische Rahmensetzung und gesellschaftliche Akzeptanz sind bzw. wie diese Hindernisse überwunden werden können. Dazu wird ein Stakeholder-basierter Ansatz verfolgt: Lösungsmöglichkeiten werden in Gesprächen mit Stakeholdern aus Real- und Finanzwirtschaft und der Zivilgesellschaft sowie aus Politik und Verwaltung entwickelt. Im Teilprojekt I 'Politische Strategien und Stakeholder-Prozesse' werden die hauptsächlichen Hindernisse für die Investitionssicherheit im Energiesektor durch Analyse aktueller deutscher und europäischer Studien herausgearbeitet darauf daraus Hypothesen abgeleitet, wie diese Hindernisse und Hürden für die angestrebte Koordinierung der Erwartungen verschiedener wirtschaftlicher Akteure (Teilprojekt II) überwunden werden können. Darüber hinaus wird eine Studie erstellt, die aufzeigt, welche Rahmenbedingungen erfolgreiche Geschäftsmodelle für die nachhaltige Energiebereitstellung ermöglichen. Die Studienergebnisse und Hypothesen werden in einen dreistufigen Stakeholder-Dialog eingebracht, an dessen Ende ein Ergebnispapier und eine Abschlusskonferenz stehen. Germanwatch bringt seine Erfahrung im Umgang mit unterschiedlichen Akteuren der Energiewende in Deutschland und Europa in die Stakeholder-Dialoge ein und übernimmt die Konsortialführung des Projektes.
Im Verbundprojekt wird untersucht, welches die Haupthindernisse für Investitionen in die deutsche Energiewende in Bezug auf politische Rahmensetzung und gesellschaftliche Akzeptanz sind bzw. wie diese Hindernisse überwunden werden können. Dazu wird ein Stakeholder-basierter Ansatz verfolgt: Lösungsmöglichkeiten werden in Gesprächen mit Stakeholdern aus Real- und Finanzwirtschaft und der Zivilgesellschaft sowie aus Politik und Verwaltung entwickelt. Im Teilprojekt II 'Wirtschaftstheorie und Stakeholder-Prozesse' werden Konzepte entwickelt, wie sich die Bekämpfung der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise mit der Lösung des Klimaproblems verbindet lässt und wie dabei mit großen, miteinander wechselwirkenden Unsicherheiten umzugehen ist. Darüber hinaus werden Werkzeuge und Methoden für Stakeholder-Dialoge entwickelt und erprobt. Im Arbeitspaket 'Wirtschaftstheoretische Grundlagen' wird ein Brückenkonzept zur Verbindung von allgemeiner Gleichgewichtstheorie und Keynesianischen Ansätzen der Erwartungskoordination in Unterbeschäftigungsgleichgewichten entwickelt, um darauf aufbauend aufzuzeigen, wie über die Re-Koordination von Erwartungen verschiedener wirtschaftlicher Akteure ein vorteilhafteres wirtschaftliches Gleichgewicht erreicht werden kann. Zudem werden konzeptionelle Werkzeuge (Integrated Risk Toolbox) zur Bewertung von (miteinander wechselwirkenden) Chancen und Risiken der Energiewende für die Stakeholder aufbereitet. Die Studienergebnisse und Hypothesen werden in einen dreistufigen Stakeholder-Dialog eingebracht, an dessen Ende ein Ergebnispapier und eine Abschlusskonferenz stehen. Das GCF bringt seine Expertise der empirischen Sozialwissenschaften (strukturierte Interviews, Fokusgruppen sowie, bei Bedarf, Konzepte und Methoden der Grounded Theory) in das Projekt ein.
The world is currently experiencing a major biodiversity crisis due to human activities. A primary concern is the on-going and rapid biological consequences of global climate change. Climate change is impacting alpine landscapes at unprecedented rates, with severe impacts on landscape structure and catchment hydrodynamics, as well as temperature regimes of glacial-fed rivers. Most glaciers are expected to be dramatically reduced and many even gone by the year 2100, concomitantly with changes (timing and magnitude) in temperature and precipitation. These environmental changes are predicted to have strong impacts on the persistence and distribution of alpine organisms, their population structure and community assembly, and, ultimately, ecosystem functioning. However, how alpine biodiversity (aquatic macroinvertebrates in our case) will respond to these changes is poorly understood. Most previous studies predict the presence of species based on the distribution of putatively suitable habitats but ignore biotic traits, such as dispersal, and potential eco-evolutionary responses to such changes. Clearly, accurate predictions on species responses require integrative studies incorporating landscape dynamics with eco-evolutionary processes. The primary goal of the proposed research is to empirically test determinants of alpine macroinvertebrate responses to rapid environmental change mediated by glacial recession. Climate-induced glacial retreat is occurring rapidly and in a replicated fashion (i.e. over multiple catchments and continents), which provides a natural experiment for testing determinants of organismal and species diversity responses to climate change in alpine waters. The responses of alpine aquatic macroinvertebrates are highly important because of their known sensitivity (i.e. response rates) to environmental change and their fundamental role in ecosystem functioning. Using an integrative comparative and experimental approach, we will target the following main question: What are the roles of ecological and evolutionary processes in population level responses of macroinvertebrates to environmental change? The study will take advantage of rapid glacial recession (environmental change) to empirically examine spatio-temporal patterns in species distribution in nature, combined with experimental and population genetics approaches. The data generated will be used to explicitly address the role of eco-evolutionary processes (determinants) on population level responses for selected key species. Spatial and temporal variation in species distribution, phenotypic and genetic variation will be quantified for two stream macroinvertebrates (hemimetabolous mayfly Baetis alpinus, holometabolous caddisfly Allogamus uncatus), and measuring landscape features and physico-chemical parameters along longitudinal transects downstream of glaciers and selected side-slope tributaries (as potential stepping stones for dispersal and colonization).
Weltweit steigt die Nachfrage nach Konsumgütern und Umweltressourcen und somit für alle Bereiche der Wirtschaft der (Kosten-) Druck, Umwelt- und Effizienztechnologien verstärkt zu entwickeln und einzusetzen. Dies führt zu einer steigenden Nachfrage sowohl in der klassischen Umweltwirtschaft auch in den so genannten grünen Zukunftsmärkte (z.B. für Energie- und Ressourceneffizienztechniken), die sich durch ein sehr hohes Wachstum auszeichnen. Es ist damit zu rechnen, dass sich der Trend hin zum verstärkten Einsatz von Umwelttechnologien, zu mehr Energie- und Ressourceneffizienz und zu umweltfreundlichen Produkten fortsetzt. Von dieser 'grünen Transformation' der Wirtschaft - die sowohl im Inland als auch im Ausland stattfindet - profitieren deutsche Unternehmen tendenziell besonders stark, weil sie im Bereich des Umweltschutzes und der Effizienztechnologien oft eine hervorragende Marktposition einnehmen. Um diesen Prozess besser erfassen zu können ist es wichtig, regelmäßig aktuelle Daten über das Angebot von und die Nachfrage nach Umweltschutzgütern und -technologien sowie die Entwicklung der grünen Zukunftsmärkte zu erheben. In dieser Hinsicht bestehen jedoch noch erhebliche Defizite. Häufig liegen Daten nur lückenhaft oder in nicht hinreichend aktueller Form vor. Gerade die Lage und Entwicklung der Märkte für Effizienztechnologien ist bislang statistisch nur unzureichend erfasst. Eine regelmäßige Datenerhebung zur grünen Transformation der Wirtschaft und zur Entwicklung der Umweltwirtschaft könnte wertvolle Erkenntnisse über die Bedeutung des Umweltschutzes in der deutschen Wirtschaft liefern, der Umweltpolitik helfen, frühzeitig Trends und mögliche Hemmnisse zu antizipieren und einen Beitrag leisten, die Entwicklung hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsordnung zielgerichteter zu fördern. Mittels einer Umfrage sollen daher die Lage und Entwicklung der Umweltwirtschaft und der Transformationsprozess hin zu einer 'grüneren' Wirtschaft möglichst zeitnah erfasst werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 31 |
| Europa | 1 |
| Wissenschaft | 5 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 29 |
| unbekannt | 2 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 2 |
| Offen | 29 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 22 |
| Englisch | 10 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 22 |
| Webseite | 9 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 18 |
| Lebewesen und Lebensräume | 28 |
| Luft | 20 |
| Mensch und Umwelt | 31 |
| Wasser | 12 |
| Weitere | 31 |