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Einzelvorhaben: EnOB: H-WIHS - Hochenergieeffiziente Wandheizungs-Innendämm-Hybrid-Systeme zur Nachrüstung des Gebäudebestandes

Newsletter Zero Waste, Nr. 20

Umweltsenatorin Ute Bonde, BSR-Chefin Stephanie Otto, Berlins Handwerkspräsidentin Carola Zarth und Linn Quante von der gemeinnützigen Stiftung anstiftung haben am 24. Juli im Meistersaal der Handwerkskammer das neue Reparaturnetzwerk „repami“ vorgestellt. Auf der Online-Plattform finden Berlinerinnen und Berliner einen einfachen Zugang zu gewerblichen Reparaturbetrieben und ehrenamtlichen Reparaturcafés. Unter dem Motto „Reparieren statt Wegwerfen“ können sie so die Lebensdauer ihrer Gebrauchsgegenstände verlängern. Damit leisten die Projektbeteiligten Berliner Stadtreinigung (BSR), Handwerkskammer Berlin und Stiftung anstiftung in Zusammenarbeit mit dem BUND Berlin einen wichtigen Beitrag zur Abfallvermeidung sowie zur Ressourcenschonung. Gefördert wird das Netzwerk Qualitätsreparatur „repami“ vom Land Berlin. In den kommenden Monaten wollen die Projektbeteiligten weitere innovative Konzepte zur Förderung von Reparaturen entwickeln und verschiedene Maßnahmen wie öffentlichkeitswirksame Kampagnen, Veranstaltungen und Vernetzungstreffen umsetzen. Ziel ist es, möglichst viele qualifizierte Mitglieder für das Netzwerk „repami“ zu gewinnen und das positive Image des Themas Reparatur weiter zu steigern. repami: Online-Plattform Die Berliner Fan Zone zur EURO 2024 hat durch ein umfassendes Mehrwegkonzept fast zwei Millionen Einweg-Verpackungen eingespart. Dies führte zu 15-mal weniger Abfall im Vergleich zu ähnlichen Großveranstaltungen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zeichnete dieses umweltfreundliche Engagement im Rahmen des Projekts „Mehrweg. Mach mit!“ aus. Dank des Klimaschutzkonzepts des Berliner Senats wurden Getränke und Speisen ausschließlich in Mehrweggeschirr ausgegeben, wodurch 24 Tonnen Müll und über 100 Tonnen CO 2 vermieden wurden. Die Senatsumweltverwaltung hatte die Senatsverwaltung für Inneres und Sport tatkräftig bei der Entwicklung des Leitbildes und des Konzeptes für integrierten Klimaschutz für die Fan Zonen unterstützt. Das Konzept, das einheitliche Mehrwegsysteme und effektive Logistik umfasste, soll als Vorbild für künftige Großveranstaltungen dienen. DUH: Pressemitteilung Auszeichnung Fan Zonen SenMVKU: VwVBU-Leistungsblatt 24 Großveranstaltungen SenMVKU/BSR: Leitfaden „Abfallarme Großveranstaltungen“ Vom 21. Oktober bis 24. November finden in Berlin die ersten Zero-Waste-Aktionswochen statt. Die Aktionswochen machen Berliner Akteure und deren Angebote sichtbar und schaffen Bewusstsein für die Themen rund um Zero Waste, Ressourcenschonung, Abfallvermeidung und zirkuläres Wirtschaften. Alle Organisationen, Unternehmen, Initiativen und Projekte, die (Fach-)Veranstaltungen, Aktionen, Workshops, Online-Seminare, Kiezspaziergänge, u.v.m. anbieten, sind aufgerufen mitzumachen. Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link: Zero-Waste-Agentur: Zero-Waste-Aktionswochen Berliner Akteure arbeiten unter Leitung der Zero Waste Agentur (ZWA) gemeinsam an dem Ziel, Berlin zur Zero-Waste-Hauptstadt zu machen. Die ZWA konzentriert sich in diesem Jahr thematisch unter anderem auf die Themen „Abfallarme Veranstaltungen“ und „Zero Waste in den Berliner Bezirken“. In spezifischen Arbeitsgruppen, sogenannten Task Forces. arbeiten hier zum einen Teilnehmende aus Event-Veranstaltern und -Locations als auch Berliner NGOs, Abfallentsorgern und Berliner Initiativen zusammen fokussiert an den Themen Mehrweg auf Veranstaltungen und Kommunikation zur Sensibilisierung zu Ressourcenschonung. Und im Bereich Bezirke sind Vertreterinnen und Vertreter aus den Bezirken aktiv dabei. Zero-Waste-Agentur: Task Forces Die Baubranche ist für ca. 54% des deutschen Abfallaufkommens und ca. 40% der CO 2 -Emissionen verantwortlich. Um die nationalen und europäischen Klimaschutzziele und eine Kreislaufwirtschaft bis 2050 zu realisieren, ist insbesondere die Bauwirtschaft gefordert. Das Seminar bietet einen Einstieg in die Frage “Wie geht zirkuläres Bauen schon heute?” und beschäftigt sich mit den Grundlagen der zirkulären Planung, dem Einsatz von wiederverwendeten Bauteilen und konkreten Ansatzpunkten für die Transformation der Baubranche. Dies wird anhand von Praxisbeispielen beleuchtet und am Pilotprojekt ‚Urban Mining Hub‘ – Berlins erstem Umschlagplatz für gebrauchte Bauteile – illustriert. Das Seminar am 9. Oktober 2024 findet digital von 17-19 Uhr statt und ist auf Grund einer Förderung der Senatsverwaltung MVKU für in Berlin im Bereich Planung und Bau Tätige kostenfrei. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Concular: Weiterführende Seminar-Informationen Der Bausektor verursacht große Mengen CO 2 -Emissionen mit erheblichen ökologischen Auswirkungen. Daher ist der Gebäuderückbau essenziell, um das Ziel der Ressourcenschonung zu erreichen. Für eine erfolgreiche Rückgewinnung von Wertstoffen im Rückbau hat die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt im Dialogprozess mit Expertinnen und Experten aus der Bau-, Abfall- und Entsorgungsbranche einen Leitfaden für den Rückbau entwickelt. Der Leitfaden gibt konkrete Hilfestellungen und Schritt- für Schritt Hinweise für den Zeitplan, Rollen und den rechtlichen Rahmen. Zudem zeigt er Vorteile in Bezug auf Kosten, Planung und Rechtliches auf und enthält Dokumentenvorlagen für konkrete Projekte. Der Leitfaden ist ein unterstützendes Tool und Hilfsmittel zur Umsetzung der Vorgaben von Leistungsblatt 35 VwVBU. Zur Weiterentwicklung werden nun „Testerinnen und Tester“ aus der Praxis gesucht, welche sich hier melden können: Umweltvertr.Beschaffung@senmvku.berlin.de SenMVKU: Pressemitteilung Rückbauleitfaden SenMVKU: Leitfaden – Wiederverwendung und Recycling von Baustoffen und Bauteilen Ein Projekt der GRÜNE LIGA Berlin zur Einführung von Mehrwegalternativen auf Wochenmärkten ist gestartet. Ziel ist es, durch Wissensvermittlung, Beratung und den Einsatz einer mobilen Spülstation die Nutzung von Einwegverpackungen für Lebensmittel zu reduzieren. Marktbetreibende, Caterer und Lebensmittelhändler werden vernetzt, beraten und über ökologische sowie ökonomische Vorteile von Mehrwegsystemen informiert. Eine Infokampagne soll Besucherinnen und Besucher für verpackungsarmen Einkauf sensibilisieren. Zudem werden an speziellen Markttagen Mehrweglösungen erprobt, die später in ein umfassendes Konzept für Wochenmärkte einfließen sollen. Das Projekt wird von der Stiftung Naturschutz Berlin aus Mitteln des Förderfonds Trenntstadt Berlin gefördert und läuft noch bis September 2026. Weitere Informationen über das Projekt und Ansprechpartnerinnen und -partner finden Sie unter dem folgenden Link: GRÜNE LIGA Berlin: Mehrweg auf Wochenmärkten Am 23. August 2024 lud die Organisation Cradle to Cradle (C2C) Akteurinnen und Akteure aus Politik, Umweltorganisationen und der Eventbranche auf den Flughafen Tempelhof ein, um darüber zu sprechen, wie Kulturveranstaltungen hin zu mehr Nachhaltigkeit gestaltet werden können. Der Summit war der Auftakt für drei Konzerte von Die Ärzte. Die Teilnehmenden erlebten interessante Diskussionen und Einblicke in die Umsetzung zirkulärer Lösungen bei Veranstaltungsproduktionen, Mobilität, Catering und Energieversorgung. Bei Führungen über das Konzertgelände konnten die umgesetzten Maßnahmen vor Ort besichtigt werden. So wurde ausschließlich veganer/vegetarischer Imbiss angeboten. Getränke und Speisen wurden pfandfrei in Mehrweg serviert, das Geschirr anschließend an Wertstoffinseln eingesammelt. Die Konzertbesucherinnen und Besucher konnten ein Bier verkosten, das aus Brotresten von Bäckereien hergestellt worden war. C2C: Pressemitteilung C2C: Labor Tempelhof Die Jury Umweltzeichen hat ein neues Umweltzeichen Blauer Engel für Veranstaltungen beschlossen. Das Umweltzeichen soll Ressourcenschonung und die Einsparung von Treibhausgasemissionen fördern. Konferenzen sowie kulturelle Veranstaltungen können das Umweltzeichen erhalten und damit werben, wenn sie hohe Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards einhalten. Angesichts der vielfältigen Veranstaltungsbranche sind die möglichen Umweltauswirkungen unterschiedlich, jedoch spielen die Bereiche Mobilität, Gastronomie, Energieverbrauch in den Veranstaltungsorten sowie Aspekte der Kreislaufwirtschaft eine zentrale Rolle für die Vergabe des Umweltzeichens. Zur Förderung von Zero Waste enthalten die Vergabekriterien die Vermeidung von Lebensmittelabfällen sowie die verpflichtende Nutzung von Mehrwegbecher. Blauer Engel: Pressemitteilung Blauer Engel: Umweltzeichen Veranstaltungen Die Transferale ist ein Transfer- und Wissenschaftsfestival, organisiert von fünf Berliner Hochschulen für Angewandte Wissenschaften im Rahmen des Projekts „Zukunft findet Stadt“. Vom 25. bis 27. September 2024 werden im silent green Kulturquartier aktuelle Forschungsergebnisse und Projekte aus den Bereichen Klima, Nachhaltigkeit, Gesundheit und Resilienz vorgestellt. Auch Themen wie Upcycling, zirkuläres Bauen und der Farbeimerkreislauf stehen auf dem Programm. „Zukunft findet statt“: Transferale 2024

NKI: Kommunen als Treiberinnen des klima- und ressourcenschonenden Planens und Bauens

Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK), Bausteine Maßnahmenkatalog Flächensparen Teilvorhaben 1: Verstetigung der Wissens- und Kommunikationsplattform Aktion Fläche

Aktion Fläche ist die internetbasierte Informations- und Kommunikationsplattform des Bundes. Sie wurde im Rahmen diverser Forschungsvorhaben des Umweltbundesamtes konzeptionell entwickelt und erprobt. Aktion Fläche ist unter der URL www.aktion-fläche.de seit 2016 online und wird vom Deutschen Institut für Urbanistik Difu redaktionell und als Webmaster im Rahmen des F+E Vorhabens 'Bund Länder Dialog Fläche' noch bis Ende Mai 2024 betreut. Die Plattform leistet insgesamt wichtige Unterstützung bei der Wissensvermittlung und dem wechselseitigen Erfahrungsaustausch beteiligter Akteure (insbesondere Bund, Länder und Kommunen). Entsprechend sieht das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz zum einen vor, www.aktion-fläche.de zu verstetigen (ANK Maßnahme 7.7) und zum anderen, die Plattform auch für ausgewählte Themen des Bodenschutzes zu nutzen, wie beispielsweise in der ANK Maßnahme 6.6 zur Bündelung und Vernetzung praxisorientierter Beispiele der Bodenentsiegelung. Im Rahmen des Vorhabens soll Aktion Fläche modernisiert, an den derzeitigen Standard im Webseitendesign angepasst sowie inhaltlich und softwareseitig (CMS) zukunftsfest femacht werden. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, dass sich das Portal Aktion Fläche dauerhaft als modernes Informations- und Kommunikationsportal des Bundes rund um das Thema Fläche etabliert und im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung der Bundesregierung zu gegebener Zeit in das Informationsangebot des Bundes übernommen werden kann.

Serious Gaming - Potenziale für Wissensvermittlung und Bewusstseinswandel für mehr Nachhaltigkeit

Digitale, interaktive Unterhaltungsmedien haben an Bedeutung gewonnen. Computerspiele (auch Mobile Games) sind heute ebenso kulturprägend wie Massenmedien. 'Serious Games' bezeichnet Computerspiele, die das Medium auf unterschiedliche Weise neu ausrichten, um Aktivitäten über reine Unterhaltung hinaus anzubieten. Traditionell wird damit Wissensvermittlung & Training adressiert. Das Vorhaben soll Potenziale von (Serious) Gaming für die spielerische Vermittlung von Umweltwissen eruieren (bspw. Adressierung neuer Zielgruppen, Vermittlung komplexer Zusammenhänge & Umweltwissen, Erleben von Narrativen & Szenarien), den aktuellen Forschungsstand reflektieren und weiteren Forschungsbedarf umreißen. Es sollen weiterhin möglichst konkrete Anwendungsvorschläge entwickelt und Synergien zu einem laufenden BMU-Modellprojekt, in dessen Mittelpunkt ein Serious Game zur Klimaanpassung steht, genutzt werden. Eine Anbindung an das UNIS-D und das dort zugänglich gemachte Datenportefolio soll geprüft werden. Für das experimentelle Erkunden von Szenarien & Narrativen bieten sich die Erkenntnisse im Kontext der Verknüpfung von Klimaschutz & Ressourcenschonung (RESCUE), von Gesundheit & Immissionsbelastung (Strahlung, Schadstoffe, Lärm, usw.) oder Biodiversität & Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts an. Zudem sollen Möglichkeiten aktiver Impulsgebung in die Community der Spiele(weiter)entwickler zur Einbeziehung der Themen Nachhaltigkeit & Umweltschutz in den inhaltlichen Entwicklungsprozess erkundet werden. Das Format Game-Development-Weekend-Jam (vgl. Hackathon) ist ein Beispiel, das für eine thematische Impulsgebung genutzt werden kann, ohne dass Entwicklungskosten für die Produkte entstehen.

Vernetzte Vielfalt an der Schatzküste - Vorpommersche Boddenlandschaft und Rostocker Heide (Hotspot 29)

Unterstuetzung der Umweltbildungstaetigkeit der Umweltbibliothek Bitterfeld

Aufbau eines bundesweiten Modell- und Demonstrationsnetzwerks für Agroforstwirtschaft in Deutschland, Teilvorhaben 9: Begleitforschung Kurzumtrieb und Sträucher

Newsletter Zero Waste, Nr. 26

Der Re-Use Superstore war in diesem Jahr wieder auf der Grünen Woche vertreten – diesmal als Teil der Themeninsel ZERO. 16 Partnerinnen und Partner der Re-Use Initiative präsentierten den Besuchenden ihre Angebote in den Themenfeldern Abfallvermeidung, Upcycling, Reparatur und Abfallberatung. Rund 400 Schülerinnen und Schüler nahmen an den Upcycling-Workshops teil und bastelten beispielsweise aus Planen Portemonnaies und aus defekten T-Shirts Einkaufsbeutel. Darüber hinaus gab es zahlreiche weitere Mitmach-Angebote. Eines der Highlights war ein Projekt, bei dem mithilfe verschiedener Webtechniken aus Alttextilien ein Lkw nachgebaut wird, um zu verdeutlichen, wie viele Textilien weltweit entsorgt werden – nämlich eine Lkw-Ladung pro Sekunde. Die E-Schrott-Installation von Batman Elektronik symbolisierte, dass scheinbar defekte Geräte unter fachkundiger Anleitung wiederbelebt werden können. Informationen zu allen Ausstellenden gibt es auf der Website des Re-Use Superstore. Website des Re-Use Superstore Nachbericht der Messe Berlin zur Themeninsel ZERO Kurzfilm der Messe Berlin zur Themeninsel ZERO (YouTube) Videotrailer des Lkw-Projektes (YouTube) Website von „Batman Elektronik“ Mit der Inklusionsmanufaktur (iMa) startet die Komm & Sieh gGmbH, das Inklusionsunternehmen der Berliner Stadtmission, am 1. April 2026 ein Projekt für lokale, inklusive und nachhaltige Textilproduktion. In der neuen Produktionsstätte für textile Upcycling-Produkte, z.B. im Merchandise-Bereich, werden individuelle Designideen umgesetzt – von der Prototypenentwicklung über die Serienfertigung bis zur finalen Konfektionierung. Damit wird ein Ort erschaffen, an dem Textilien, Menschen und nachhaltige Verantwortung zusammenkommen. Im Fokus stehen das Upcycling vorhandener Materialien, kurze Lieferwege und transparente Lieferketten. Zusätzlich werden Arbeitsplätze für Menschen mit Schwerbehinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt geschaffen – tariflich bezahlt und langfristig gedacht. Für das neue Projekt werden Firmen, Designerinnen und Designer, Modelabels und Organisationen gesucht, die verantwortlich produzieren lassen möchten. Die Vision: Ein neuer Standard für nachhaltige, inklusive und lokal verwurzelte Produktionsprozesse. Kontakt: inklusionsmanufaktur@berliner-stadtmission.de Projektseite: Inklusionsmanufaktur (iMa) Gute Nachrichten für alle, die gerne nachhaltige Unikate kaufen: In den Schönhauser Allee Arcaden haben 12 kreative Upcycling-Labels aus Berlin ein neues Zuhause gefunden. Seit Dezember 2025 präsentieren sie gemeinsam ihre Produkte im neuesten Re-Use Superstore “POP UP CYCLING“ im 1. Stock des Einkaufscenters. Beim Sortiment dreht sich alles um die zweite Chance für Materialien: Einzigartige Upcycling-Mode, Taschen aus Sicherheitsgurten und Lkw-Planen, Accessoires für Vierbeiner sowie aufbereitete Möbel, Lampen und zirkuläre Kunst. Im Februar wurde der Store offiziell eröffnet. Die Labels stellen sich vor, es konnte durch die Unikate gestöbert und das Gespräch mit den Köpfen dahinter gesucht werden. Für die musikalische Untermalung sorgte der Designer und Musiker Adam Frost mit einem Live-Set direkt im Store. Website von „POP UP CYCLING” Bereits zum siebten Mal zeichnete die BSR im Januar kreative Kurzfilme von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe aus – diesmal zum Thema „Re-Use-Wiederverwenden statt wegwerfen oder verschwenden”. Die Vielfalt der 24 eingereichten Beiträge reichte von Upcycling-Ideen bis hin zu Zukunftsvisionen. Eine Fachjury wählte den Film „Berliner Skateboardretter“ (Grüner Campus Malchow) auf Platz 1. Platz 2 und 3 gingen an die Schule an der Jungfernheide und die Anna-Freud-Schule. Zusätzlich wurde je ein Sonder- und ein Publikumspreis ausgelobt. Die Jury und das Publikum waren beeindruckt vom großen Engagement der Schülerinnen und Schüler. Angela Sonnenschein (BSR) lobte: „Gemeinsam tragen wir das Ziel, Berlin zur Null-Verschwendungs-Hauptstadt zu machen – die prämierten Filme zeigen eindrucksvoll, auf wie vielen Wegen dieses Ziel erreicht werden kann.” Mehr Informationen zum Filmwettbewerb Kurzbericht zur Preisverleihung Bereits zum 15. Mal sucht das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern nachhaltige und klimafreundliche Initiativen und Projekte und setzt damit ein starkes Zeichen für den Klimaschutz. Berliner Unternehmen und Projektgruppen können Beiträge in den Kategorien „Einzelhandel“, „Abfallvermeidung“ und „Smart Cities“ einreichen. Für Teilnehmende aus dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg gibt es zusätzlich die Möglichkeit, innovative Ideen zu den Themen „Erneuerbare Energien“ und „Produktion, Dienstleistungen, Handwerk“ zu präsentieren sowie sich für den Nachwuchspreis „Young Buddy Award“ zu bewerben. Die besten Ideen werden mit Preisgeldern, grünen Buddy Bären, öffentlicher Sichtbarkeit im Rahmen der Preisverleihung am 18. Juni 2026 und begleitenden Aktivitäten unterstützt. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 31. März. Mehr Informationen zum Award (Informationen zur Bewerbung finden sich jeweils auf den Unterseiten der Kategorien) Berlin hat sich zum Ziel gesetzt, Null-Verschwendungs-Hauptstadt zu werden. Mehr Wiederverwendung und weniger Abfällen in den Berliner Wohnquartieren sind dabei wichtige Bausteine. Um die vielen guten Initiativen, die es in den Berliner Kiezen gibt, sichtbar zu machen, haben BSR und Zero-Waste-Agentur einen Zero Waste Award ausgelobt. Eine Fachjury wählte aus 158 Einreichungen 13 herausragende Projekte und prämierte sie im November 2025 in der NochMall, dem Gebrauchtwarenhaus der BSR. Unter den Gewinnern sind der Marzahner Umsonstladen mit Sozialberatung „UnbezahlBar“, eine Tauschbörse in Lichterfelde, eine von Azubis entwickelte Sensibilisierungskampagne sowie ein digitaler Müll-Führerschein. Alle Wettbewerbsbeiträge und Gewinner sind auf der BSR-Website zu finden. Überblick über die Gewinner je Kategorie Alle Wettbewerbsbeiträge Die NochMall, das Gebrauchtwarenkaufhaus der BSR, versteht sich als Ort der Kreislaufwirtschaft. Von Anfang an kooperiert die NochMall mit nachhaltigen Menschen, Initiativen und Unternehmen. Die jüngste Kooperation betrifft die Zusammenarbeit mit dem Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB), zu dem über 80 Bibliotheken in ganz Berlin gehören. Sowohl der VÖBB als auch die NochMall stehen für Nachhaltigkeit und Wissensvermittlung. In diesem Jahr erhalten alle Inhaberinnen und Inhaber eines VÖBB-Ausweises beim Einkauf in der NochMall 10 Prozent Rabatt auf alle Artikel. Einzige Bedingung: Der Bibliotheksausweis muss an der Kasse vorgelegt werden. Darüber hinaus lohnt sich ein Besuch der NochMall auch wegen des umfangreichen Veranstaltungsprogramms. Anstehende Veranstaltungen der NochMall Website der VÖBB Trennen können alle – und du machst den Unterschied! Richtig getrennt wird aus deiner Saftpackung und dem Marmeladenglas echter Klimaschutz. Klingt gut? Ist es auch! Denn nur richtig getrennter Abfall lässt sich optimal recyceln oder verwerten. Das schont Ressourcen und schützt unser Klima. Die gute Nachricht: Es braucht nicht viel. Ein kurzer Klick auf die BSR-Website, ein Wurf in die richtige Tonne – fertig. Schon leistest du einen echten Beitrag für ein nachhaltigeres Berlin. Lust auf mehr Trenn-Power? Dann klick dich rein und werde zum Trenn-Profi! Mehr über die BSR-Abfalltrennkampagne erfahren Donnerstag, 7. Mai 2026 , 14:00 bis 15:00 Uhr Was können Kultureinrichtungen für eine Kreislaufwirtschaft tun? Und wo liegen die konkreten Hebel im Arbeitsalltag? Diese und weitere Fragen werden im kostenlosen Webinar der Plattform „kultur-klima“ beleuchtet und diskutiert. Geladener Experte ist Prof. Dr. Henning Wilts, Leiter der Abteilung Circular Economy am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Mehr Informationen und Anmeldung

Virtuelle Gebäudebegehung zur Bestandsaufnahme von Wohngebäuden – Erstellung eines Online-Tools mit interaktiven Lernelementen

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