API src

Found 16 results.

Wochenberichte zur Luftgütesituation an den Messstationen des Luftmessnetzes in Mecklenburg-Vorpommern

Die Berichte werden in digitaler Form (ASCII-Dateien, Microsoft-Office) erstellt. Die Messergebnisse werden entsprechend des Auswertungsintervalls als Tabellen für die Schadstoffe: Feinstaub (PM10) Schwefeldioxid Ozon Stickstoffmonoxid Stickstoffdioxid Kohlenstoffmonoxid und bereitgestellt. Die Auswertung erfolgt für die 14 Messstationen des Landes: Rostock-Am Strande Rostock-Holbeinplatz Neubrandenburg Stralsund-Knieperdamm Schwerin-Obotritenring Wollgast-Oberwallstraße Gülzow Löcknitz Rostock-Stuthof Göhlen Leizen Garz Güstrow und Rostock-Warnemünde.

6-Wochen-Vorhersage für ausgewählte Rheinpegel, Wasserstand

Seit Juli 2022 veröffentlicht die BfG eine wahrscheinlichkeitsbasierte 6-Wochen-Vorhersage des Wasserstandes für schifffahrtsrelevante Pegel am Rhein. Die 6-Wochen-Vorhersage wird für die Rhein-Pegel Maxau, Kaub, Köln und Duisburg-Ruhrort analog zur 4-Tage Niedrig- und Mittelwasservorhersage über ELWIS bereitgestellt. Eine Aktualisierung der 6-Wochen-Vorhersage erfolgt zweimal wöchentlich (Dienstags und Freitags), jeweils am späten Vormittag. Die 6-Wochen-Vorhersage basiert auf aktuellen Messwerten der Pegel im Rheineinzugsgebiet und den Informationen von über 1000 Wetterstationen. Die Vorhersage wird unter anderem auf Grundlage der ENS extended Ensemble-Vorhersagen des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW / ECMWF) berechnet. Auf Grundlage dieser umfangreichen Echtzeitdaten ermittelt die BfG mit einem hydrologischen Modell ein Ensemble von Wasserstandsvorhersagen über die kommenden 6 Wochen. Auf dieser Basis werden in Kombination mit statistischen Methoden an den oben genannten Rheinpegeln Wahrscheinlichkeitsverteilungen von Wochenmittelwerten für die Trendvorhersage ermittelt. Die Darstellung dieser Vorhersage erfolgt als Boxplots. Nähere Erläuterungen sind unter https://www.bafg.de/DE/08_Ref/M2/04_Vorhersagen/6wRheinElbe/6w_node.html zu finden. Der Dateiname der der Boxplot-Quantile entspricht folgendem Schema: <Fluss>_<Pegelname>_6Wochen_Wasserstand_QuansBox.csv, Zusätzlich wird eine 4-Klassenvorhersage veröffentlicht, die anhand von Kuchendiagrammen zeigt, ob für die kommenden Wochen im Vergleich zum langjährigem Mittel eher niedrigere oder höhere Abflüsse vorhergesagt sind. Der Dateiname der Grenzen und Wahrscheinlichkeiten der Kuchendiagramme entspricht dem folgendem Schema: <Fluss>_<Pegelname>_6Wochen_Wasserstand_Pie.csv. Die Stammdaten der Vorhersage-Pegel (z.B. Koordinaten) können über PEGELONLINE https://www.pegelonline.wsv.de/ abgerufen werden.

6-Wochen-Vorhersage für ausgewählte Elbepegel, Wasserstand

Seit Juli 2022 veröffentlicht die BfG eine wahrscheinlichkeitsbasierte 6-Wochen-Vorhersage des Wasserstands für unterhaltungsrelevante Pegel an der Elbe. Die 6-Wochen-Vorhersage wird für die Elbe-Pegel Dresden, Barby und Neu Darchau analog zur deterministischen Niedrig- und Mittelwasservorhersage über ELWIS bereitgestellt. Eine Aktualisierung der 6-Wochen-Vorhersage erfolgt zweimal wöchentlich (Dienstags und Freitags), jeweils am späten Vormittag. Die 6-Wochen-Vorhersage basiert auf aktuellen Messwerten der Pegel im Elbeeinzugsgebiet und den Informationen von über 1000 Wetterstationen. Die Vorhersage wird unter anderem auf Grundlage der ENS extended Ensemble-Vorhersagen des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW / ECMWF) berechnet. Auf Grundlage dieser umfangreichen Echtzeitdaten ermittelt die BfG mit einem hydrologischen Modell ein Ensemble von Wasserstandsvorhersagen über die kommenden 6 Wochen. Auf dieser Basis werden in Kombination mit statistischen Methoden an den oben genannten Elbepegeln Wahrscheinlichkeitsverteilungen von Wochenmittelwerten für die Trendvorhersage ermittelt. Die Darstellung dieser Vorhersage erfolgt als Boxplots. Nähere Erläuterungen sind unter https://www.bafg.de/DE/08_Ref/M2/04_Vorhersagen/6wRheinElbe/6w_node.html zu finden. Der Dateiname der der Boxplot-Quantile entspricht folgendem Schema: <Fluss>_<Pegelname>_6Wochen_Wasserstand_QuansBox.csv. Zusätzlich wird eine 4-Klassenvorhersage veröffentlicht, die anhand von Kuchendiagrammen zeigt, ob für die kommenden Wochen im Vergleich zum langjährigem Mittel eher niedrigere oder höhere Abflüsse vorhergesagt sind. Der Dateiname der Grenzen und Wahrscheinlichkeiten der Kuchendiagramme entspricht dem folgendem Schema: <Fluss>_<Pegelname>_6Wochen_Wasserstand_Pie.csv. Die Stammdaten der Vorhersage-Pegel (z.B. Koordinaten) können über PEGELONLINE https://www.pegelonline.wsv.de/ abgerufen werden.

6-Wochen-Vorhersage für ausgewählte Rheinpegel, Abfluss

Seit Juli 2022 veröffentlicht die BfG eine wahrscheinlichkeitsbasierte 6-Wochen-Vorhersage des Abflusses für schifffahrtsrelevante Pegel am Rhein. Die 6-Wochen-Vorhersage wird für die Rhein-Pegel Kaub, Köln und Duisburg-Ruhrort analog zur 4-Tage Niedrig- und Mittelwasservorhersage über ELWIS bereitgestellt. Eine Aktualisierung der 6-Wochen-Vorhersage erfolgt zweimal wöchentlich (Dienstags und Freitags), jeweils am späten Vormittag. Die 6-Wochen-Vorhersage basiert auf aktuellen Messwerten der Pegel im Rheineinzugsgebiet und den Informationen von über 1000 Wetterstationen. Die Vorhersage wird unter anderem auf Grundlage der ENS extended Ensemble-Vorhersagen des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW / ECMWF) berechnet. Auf Grundlage dieser umfangreichen Echtzeitdaten ermittelt die BfG mit einem hydrologischen Modell ein Ensemble von Abflussvorhersagen über die kommenden 6 Wochen. Auf dieser Basis werden in Kombination mit statistischen Methoden an den oben genannten Rheinpegeln Wahrscheinlichkeitsverteilungen von Wochenmittelwerten für die Trendvorhersage ermittelt. Die Darstellung dieser Vorhersage erfolgt als Boxplots. Nähere Erläuterungen sind unter https://www.bafg.de/DE/08_Ref/M2/04_Vorhersagen/6wRheinElbe/6w_node.html zu finden. Der Dateiname der der Boxplot-Quantile entspricht folgendem Schema: <Fluss>_<Pegelname>_6Wochen_Abfluss_QuansBox.csv, Zusätzlich wird eine 4-Klassenvorhersage veröffentlicht, die anhand von Kuchendiagrammen zeigt, ob für die kommenden Wochen im Vergleich zum langjährigem Mittel eher niedrigere oder höhere Abflüsse vorhergesagt sind. Der Dateiname der Grenzen und Wahrscheinlichkeiten der Kuchendiagramme entspricht dem folgendem Schema: <Fluss>_<Pegelname>_6Wochen_Abfluss_Pie.csv. Die Stammdaten der Vorhersage-Pegel (z.B. Koordinaten) können über PEGELONLINE https://www.pegelonline.wsv.de/ abgerufen werden.

6-Wochen-Vorhersage für ausgewählte Elbepegel, Abfluss

Seit Juli 2022 veröffentlicht die BfG eine wahrscheinlichkeitsbasierte 6-Wochen-Vorhersage des Abflusses für unterhaltungsrelevante Pegel an der Elbe. Die 6-Wochen-Vorhersage wird für die Elbe-Pegel Dresden, Barby und Neu Darchau analog zur deterministischen Niedrig- und Mittelwasservorhersage über ELWIS bereitgestellt. Eine Aktualisierung der 6-Wochen-Vorhersage erfolgt zweimal wöchentlich (Dienstags und Freitags), jeweils am späten Vormittag. Die 6-Wochen-Vorhersage basiert auf aktuellen Messwerten der Pegel im Elbeeinzugsgebiet und den Informationen von über 1000 Wetterstationen. Die Vorhersage wird unter anderem auf Grundlage der ENS extended Ensemble-Vorhersagen des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW / ECMWF) berechnet. Auf Grundlage dieser umfangreichen Echtzeitdaten ermittelt die BfG mit einem hydrologischen Modell ein Ensemble von Abflussvorhersagen über die kommenden 6 Wochen. Auf dieser Basis werden in Kombination mit statistischen Methoden an den oben genannten Elbepegeln Wahrscheinlichkeitsverteilungen von Wochenmittelwerten für die Trendvorhersage ermittelt. Die Darstellung dieser Vorhersage erfolgt als Boxplots. Nähere Erläuterungen sind unter https://www.bafg.de/DE/08_Ref/M2/04_Vorhersagen/6wRheinElbe/6w_node.html zu finden. Der Dateiname der der Boxplot-Quantile entspricht folgendem Schema: <Fluss>_<Pegelname>_6Wochen_Abfluss_QuansBox.csv. Zusätzlich wird eine 4-Klassenvorhersage veröffentlicht, die anhand von Kuchendiagrammen zeigt, ob für die kommenden Wochen im Vergleich zum langjährigem Mittel eher niedrigere oder höhere Abflüsse vorhergesagt sind. Der Dateiname der Grenzen und Wahrscheinlichkeiten der Kuchendiagramme entspricht dem folgendem Schema: <Fluss>_<Pegelname>_6Wochen_Abfluss_Pie.csv. Die Stammdaten der Vorhersage-Pegel (z.B. Koordinaten) können über PEGELONLINE https://www.pegelonline.wsv.de/ abgerufen werden.

LWF-Sammler

LWF-Sammler (Typ Trichter-Flasche-Sammler) sind Bulk-Probenahmesysteme, welche nicht temperiert und über die gesamte Sammelperiode offen sind. Ein Bulk-Sammler ist ein Sammelgerät zur näherungsweisen Erfassung der Deposition sedimentierender trockener und nasser Partikel (Bulk-Deposition) aus der Atmosphäre. Der Wechsel der Sammler erfolgt aller vier Wochen, man erhält über diesen Zeitraum einen Mittelwert der Deposition (12 Messwerte pro Messstandort und Jahr). Folgende Parameter können bestimmt werden: Anionen und Kationen Leitfähigkeit und pH-Wert zurück

Auswertung der Messungen des BLUME während der verbesserten Straßenreinigung am Abschnitt Frankfurter Allee 86 in Berlin

Im Zeitraum 24.10.2006 und 29.03.2007 fanden in Berlin in der Frankfurter Allee zwischen Proskauer Straße und Möllendorfstraße regelmäßige verbesserte Straßenreinigungen statt. Hierbei wurde jeweils Montag bis Donnerstag (morgens zwischen 5.30 Uhr und 6.30 Uhr) die Straße mit einem Reinigungsfahrzeug mit Partikelfilter gereinigt. Diese Fahrzeuge sind so ausgestattet, dass sie kehren und mittels Unterdruck den Schmutz und Staub von der Straße absaugen, die Luft durch einen Partikelfilter leiten und die gereinigte Luft wieder ausblasen. Es wurden immer alle Fahrstreifen gereinigt. Insgesamt wurde im Auswertezeitraum an 87 der 157 Tage bzw. 113 Werktage mit diesem Fahrzeug die Straße gereinigt. Visuelle Einschätzungen der Situationen vor, während und nach den Straßenreinigungen zeigten, dass die Straße nach dem Reinigungsvorgang in einem optisch sauberen Zustand war. Nur unmittelbar am Bordstein verblieb zum Teil Schmutz, da das Fahrzeug mit der Ansaugöffnung nicht immer bis direkt an den Bordstein gefahren ist bzw. fahren konnte. Für eine Datenanalyse standen kontinuierliche (1/2h-Mittelwerte) PM10- (Beta-Staubmeter) und NOx-Immissionsdaten des BLUME-Messnetzes für einen Zeitraum 01.10.2004 bis 31.03.2007 zur Verfügung. Weiterhin wurden kontinuierliche Verkehrszähldaten getrennt nach PKW und LKW sowie differenziert nach den Fahrstreifen für die Frankfurter Allee durch die Verkehrsmanagementzentrale (VMZ) für den Zeitraum Januar und Februar 2007 bereitgestellt. Die Verkehrsstärken lagen demnach im Wochenmittel bei 50 800 Kfz/d und damit um ca. 10 bis 17 % niedriger als für die Jahre 2004 bis 2006 aus Zähldaten ableitbar sind. Der LKW-Anteil größer als 3.5 t lag bei 2.1 % und damit etwas niedriger als in bisherigen Untersuchungen angegeben. Niederschlagsdaten wurden anhand der Angaben zur Station Berlin-Tempelhof abgeleitet. Im Zeitraum der verbesserten Straßenreinigung (im Weiteren genannt Z1) zwischen 24.10.2006 und 29.03.2007 hat es an der Station Tempelhof an 81 der 157 Tage geregnet. Die Regenhäufigkeit lag somit im Mittel bezogen auf den gesamten Messzeitraum bei 52 %. Damit war es in diesem Zeitraum durchgängig sehr feucht. Insgesamt kann gesagt werden, dass wenn überhaupt ein Minderungseffekt durch die verbesserte Straßenreinigung vorliegt, dann liegt dieser entsprechend der durchgeführten Auswertungen im Bereich der natürlichen Variationen der Konzentrationen bzw. im Bereich der Unsicherheiten bei der Bestimmung der Zusatzbelastung bzw. der Ableitung von PM10-Emissionsfaktoren. Als Obergrenze für einen Minderungseffekt wurde ein Bandbreite von ca. 5 bis 6 % des Verkehrsbeitrages abgeschätzt. Die regelmäßige Straßenreinigung in der Frankfurter Allee lieferte somit nicht den erhofften deutlichen Minderungseffekt auf die PM10-Belastungen. Dies mag auch daran gelegen haben, dass dieser Zeitraum außerordentlich regenreich war. (Text gekürzt)

Untersuchungen zur Reduzierung der Ammoniak- und Geruchsemissionen aus der Schweinehaltung durch biologische Abluftwaescher

Zur Reduktion der Ammoniak- und Geruchsemissionen aus Stallanlagen kann der Einsatz biologischer Abluftwaescher in Frage kommen. Hierzu liegen fuer den Dauerbetrieb keine verlaesslichen Zahlen vor. Ziel der Untersuchungen war die Bereitstellung dieser Daten und eine oekonomische Wertung der Abluftaufbereitung durch Biowaescher. Die Messungen sollten an Biowaeschern unter Praxisbedingungen durchgefuehrt werden. Die Messperioden je Biowaeschertyp lagen zwischen 10 und 14 Wochen (Langzeitmessungen). Zur Sicherung der Messdaten wurde ein online Erfassungssystem benutzt, das sich in Praxisversuchen bewaehrt hat und durch eine grosse Betriebssicherheit auszeichnet. Einmal woechentlich wurden jeweils zwei Geruchsproben vor und nach den Biowaeschern gezogen, um Aussagen ueber den Wirkungsgrad der Geruchsminderung (Analyse mittels Olfaktometer TO6) treffen zu koennen. Die durchschnittliche Ammoniakabscheidung betrug bei Biowaescher Typ I 26 Prozent, bei Biowaescher Typ II 36 Prozent und bei Biowaescher Typ III 22 Prozent. Je nach Biowaeschertyp und Betriebszustand ergaben sich Minimal- und Maximalwerte der Ammoniakabscheidung (Wochenmittelwerte) von 4 bis 59 Prozent. Haupteinflussfaktoren auf die Ammoniakabscheidung der Biowaescher sind der Luftvolumenstrom und der Wasserhaushalt. Die durchschnittliche Geruchsabscheidung lag bei Biowaescher Typ I bei 61 Prozent, bei Typ II bei 89 Prozent, waehrend Typ III 85 Prozent erreichte. Die untersuchten Abluftwaescher verursachen Kosten von 13,59 bis 25,57 DM pro Mastschwein. Je Kilogramm NH3-Minderung belaufen sich die Kosten der biologischen Abluftwaescher auf 16,20 bis 36,24 DM.

Der Einfluss von Zytostatika auf die biologische Reinigung von Krankenhaus- und kommunalem Abwasser

Ergebnisse: Zytostatika zur Krebstherapie gelangen zum grossen Teil unmetabolisiert ueber Patientenausscheidungen ins Abwasser. Sie weisen haeufig eine hohe chemische Stabilitaet auf, ueber ihr Verhalten in der Umwelt ist bisher nur wenig bekannt. Ziel des Vorhabens ist, zu klaeren, ob Zytostatika die Reinigungsleistung biologischer Reinigungsstufen von kommunalen Klaeranlagen negativ beeinflussen. Dazu werden Zytostatika und ihre bekannten abbaustabilen Metabolite im Zulauf, Ablauf und Klaerschlamm kommunaler Klaeranlagen analytisch bestimmt. Weiterhin wird die Populationsdynamik von Mikroorganismen der Abwasserreinigung in Modellanlagen in Abhaengigkeit von der Zytostatikabelastung von Krankenhausabwasser und von kommunalem Abwasser untersucht. Im Closed Bottle Test (OECD 301 D) wurden die 3 untersuchten Zytostatika (Testkonzentration 2-5 mg/l) ueber 28 bzw. 63 Tage nicht abgebaut. Toxizitaet gegenueber Abwasserorganismen ist auszuschliessen (Toxizitaetskontrolle, Wachstumshemmtests, Bestimmung der Kolonie bildenden Einheiten). In Modellklaeranlagen werden 2 (struktunsomere) Zytostatika nicht abgebaut: Bei einer Zulaufkonzentration von 11 mg/l, die der zu erwartenden Konzentration im Krankenhausabwasser entspricht, wurden im Ablauf 10,3 plus/minus 1,4 mg/l gefunden (Mittelwert ueber 8 Wochen Versuchsdauer, 2 mal woechentliche Probenahme). Im Vergleich zu einer Modellklaeranlage, die parallel unter gleichen Bedingungen ohne Zytostatikazufuhr betrieben wurde, wurden fuer die Parameter DOC, Schlammindex und Proteingehalt die gleichen Ergebnisse erzielt. Es ist zu vermuten, dass die untersuchten Zytostatika bei der Abwasserreinigung nicht abgebaut werden.

Heißer Juli hinterlässt Spuren im Allergebiet

Verden – Der vergangene Monat gilt als heißester Juli seit Beginn der meteorologischen Aufzeichnungen. Was die Besucherzahlen der Freibäder und die Umsätze der Getränkehändler in die Höhe trieb, sorgte für eine Abwärtsbewegung bei den Pegelständen und der Wasserqualität der Flüsse und Bäche im Verdener Allergebiet. "Die Auswirkungen waren zwar deutlich spürbar aber nicht dramatisch.", betonte Andreas Austen von der Betriebsstelle Verden des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Die zahlreichen Sonnenstunden trieben die Gewässertemperatur der Aller auf zum Teil über 25 Grad Celsius, was zwei Grad über dem Durchschnittswert für Juli liegt. Mangelnde Niederschläge und geringe Wasserstände bedeuteten zudem, dass Schad- und Nährstoffe sowie organische Schmutzstoffe konzentrierter vorlagen, als bei normalen Pegelwerten. "Die Untersuchungsergebnisse unserer sieben Messstellen an der Aller ergaben eine erhöhte Salzbelastung des Flusses, die vorwiegend aus den Nebenflüssen herrührte." führte Austen weiter aus. "Die Nährstoffbelastung hingegen war erfreulicherweise gering und auch der Sauerstoffgehalt des Flusses blieb mit durchweg acht Milligramm pro Liter Sauerstoff deutlich über dem für Fische kritischen Wert von drei Milligramm je Liter. Ein Fischsterben in der Aller drohte also zu keiner Zeit.". Ebenfalls als ungefährlich skizzierte Austens Kollege Ulrich Neubauer die Situation der Wasserstände während des Juli: "Zwar verzeichneten wir an allen vom NLWKN Verden beobachteten Gewässern Abflüsse, die deutlich unter den langjährigen Vergleichswerten lagen, von den absoluten Niedrigwasserständen der 70er- und 90er-Jahren waren wir meistens aber noch entfernt." Am stärksten betroffen waren demnach die Süd- und die Ostheide, wo einige kleinere Gewässer zeitweise sogar trockenfielen. Auch an der Lachte sei der Abfluss von 0,62 Kubikmeter Wasser in der Sekunde nicht mehr weit vom Tiefstwert von 0,57 Kubikmeter aus dem Jahr 1976 entfernt gewesen. An Aller und Leine hingegen blieben die Pegelstände mit 111 Zentimetern in Celle und 91 Zentimetern in Schwarmstedt im Bereich des langjährigen Niedrigwassermittels der Sommermonate. Als Grund für diese unterschiedliche Entwicklung nannte Neubauer die regional ungleiche Niederschlagsverteilung im Juli: "Überall sind wir unter den Mittelwerten geblieben, aber einige Regionen haben buchstäblich über drei Wochen keinen Tropfen Regen gesehen.". Die Niederschläge der vergangenen Tage haben nach Ansicht der Experten nur für eine geringe Erholung gesorgt, die weitere Entwicklung müsse abgewartet werden. Näheres zur Gewässergütesituation der Aller auch im Internet unter www.nlwkn.de unter der Rubrik "Wasserwirtschaft", Unterpunkt "Gewässerkundliche Monatsberichte".

1 2