Die Analyse von Mikromengen von Fluor (bzw. Spurenanalysen von Fluor) bereiten Schwierigkeiten, da die Nachweisgrenze der meisten bekannten Analysenmethoden einschliesslich der mit Glaselektroden arbeitenden Methoden unguenstig liegen. Ziel aller Arbeiten zu diesem Thema ist einfache, spezifische und schnelle Fluoranalysenmethoden zu entwickeln, die mit moeglichst wenig Analysenmaterial auskommen. Als Hauptanwender solcher Methoden kommen die Zahnmediziner in Frage, und zwar wegen des Zusammenhangs zwischen dem F-Gehalt in Nahrungsmitteln usw. und der Karies.
Mit der Einführung der digitalen Volumentomographie (DVT) als Schnittbildtechnik im Jahre 1996 stand der Zahnheilkunde erstmals eine dreidimensionale Akquisitionstechnik zur Verfügung. Mittlerweile hat sich dieses Verfahren auch außerhalb der Zahnheilkunde etabliert. Den Anwendern steht inzwischen eine große Anzahl von DVT-Röntgeneinrichtungen verschiedener Hersteller zur Verfügung. Die derzeit verfügbaren DVT-Systeme geben als dosisrelevante Parameter das Dosis-Flächen-Produkt (DFP) an, während bei konventionellen CT-Systemen das Dosis-Längen-Produkt (DLP) bzw. der Volumen-Computertomographie-Dosisindex (CTDIvol) angegeben wird. Diagnostische Referenzwerte werden für tomographische Systeme einheitlich als DLP- oder CTDIvol-Werte festgelegt. Es besteht daher die Notwendigkeit, die genannten dosisrelevanten Parameter ineinander umzurechnen. Nur so kann von den Betreibern von DVT-Systemen und durch die ärztlichen Stellen die Einhaltung der DRW überprüft werden. Ziel dieses Vorhabens ist die Entwicklung eines Konzepts zur Umrechnung zwischen DLP-, CTDIvol- und DFP-Werten. Dieses Konzept ist an verschiedenen handelsüblichen Geräten für typische Untersuchungen zu erproben und insbesondere bezüglich der Umrechnungsfehler zu spezifizieren. Dieses Vorhaben soll bis zur nächsten Überarbeitung der DRW abgeschlossen sein.
Zum Zwecke der Qualitätssicherung von Anwendungen an Menschen sind nach Umsetzung der Richtlinie 2013/59/Euratom in deutsches Recht, Vorkommnisse zu erfassen und bedeutsame Vorkommnisse an die zuständige Aufsichtsbehörde zu melden. Ziel des Vorhabens ist es, in unterschiedlich strukturierten strahlentherapeutischen, nuklearmedizinischen und röntgendiagnostischen Einrichtungen die Aufzeichnung und Analyse von (nicht nur bedeutsamen) Vorkommnissen in der Praxis zu erproben. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, bedeutsame Vorkommnisse durch Anwendung der vom BfS, der DRG (Deutsche Röntgengesellschaft) , DGMP (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Physik), DGN (Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin) und DEGRO (Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V.) erarbeiteten Kriterien für die Bedeutsamkeit von Vorkommnissen zu identifizieren. Die Kriterien sind zu Erfassung und Auswertung bedeutsamer Vorkommnisse sowohl bei Einzelpersonen als auch bei einem Kollektiv von Personen in das Forschungsvorhaben miteinzubeziehen. Je nach Größe der Einrichtung und Komplexität der Strahlenanwendung kann die Forderung nach Aufzeichnung und Analyse durch ein Verfahren in Papierform (z.B. in einer Zahnarztpraxis) bis hin zu einem voll-elektronischen System (z.B. in einer Universitätsklinik) umgesetzt werden. Die unterschiedlichen Verfahrenskonzepte sind auf Zweckmäßigkeit, Praxistauglichkeit und Akzeptanz bei den Anwendern zu prüfen und weiterzuentwickeln. Weiterhin sind inhaltliche Lücken zu identifizieren und ggf. Vorschläge für eine Überarbeitung der BfS-Kriterien zu erstellen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Standes von Wissenschaft und Technik sind für die drei genannten Anwendungsgebiete Leitfäden für Anwender zu erarbeiten, die Vorschläge zum praxistauglichen Umgang mit Vorkommnissen für Einrichtungen unterschiedlicher Größe und Spezialisierung machen.
Zum Zwecke der Qualitätssicherung von Anwendungen an Menschen sind nach Umsetzung der Richtlinie 2013/59/Euratom in deutsches Recht, Vorkommnisse zu erfassen und bedeutsame Vorkommnisse an die zuständige Aufsichtsbehörde zu melden. Ziel des Vorhabens ist es, in unterschiedlich strukturierten strahlentherapeutischen, nuklearmedizinischen und röntgendiagnostischen Einrichtungen die Aufzeichnung und Analyse von (nicht nur bedeutsamen) Vorkommnissen in der Praxis zu erproben. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, bedeutsame Vorkommnisse durch Anwendung der vom BfS, der DRG (Deutsche Röntgengesellschaft) , DGMP (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Physik), DGN (Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin) und DEGRO (Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie e.V.) erarbeiteten Kriterien für die Bedeutsamkeit von Vorkommnissen zu identifizieren. Die Kriterien sind zu Erfassung und Auswertung bedeutsamer Vorkommnisse sowohl bei Einzelpersonen als auch bei einem Kollektiv von Personen in das Forschungsvorhaben miteinzubeziehen. Je nach Größe der Einrichtung und Komplexität der Strahlenanwendung kann die Forderung nach Aufzeichnung und Analyse durch ein Verfahren in Papierform (z.B. in einer Zahnarztpraxis) bis hin zu einem voll-elektronischen System (z.B. in einer Universitätsklinik) umgesetzt werden. Die unterschiedlichen Verfahrenskonzepte sind auf Zweckmäßigkeit, Praxistauglichkeit und Akzeptanz bei den Anwendern zu prüfen und weiterzuentwickeln. Weiterhin sind inhaltliche Lücken zu identifizieren und ggf. Vorschläge für eine Überarbeitung der BfS-Kriterien zu erstellen. Unter Berücksichtigung des aktuellen Standes von Wissenschaft und Technik sind für die drei genannten Anwendungsgebiete Leitfäden für Anwender zu erarbeiten, die Vorschläge zum praxistauglichen Umgang mit Vorkommnissen für Einrichtungen unterschiedlicher Größe und Spezialisierung machen.
Kinder und Jugendliche in Deutschland und anderen modernen Industriestaaten erhalten zunehmend kieferorthopädisch indizierte FRS-Röntgenaufnahmen für Wachstumsprognosen oder Umstellungsoperationen. Diese Untersuchungen tragen jedoch substantiell zur Strahlenbelastung bei den Patienten bei, besonders durch den verstärkten Einsatz von 3D-Röntgenaufnahmen. Ziel des geplanten Vorhabens Kephalos ist es, die 3D-Rekonstruktion der äußeren Oberfläche des Gesichtsschädels mit lediglich einem Bruchteil der Dosis an ionisierender Strahlung im Vergleich zu bekannten 3D-Röntgenverfahren zu realisieren. Diese FSR-Aufnahmen können dabei mit herkömmlichen digitalen Fernröntgengeräten erstellt werden, wie sie in fast jeder kieferorthopädischen Praxis vorhandenen sind. Durch Erweiterung um einen preiswerten Oberflächenscanner werden diese Geräte für die 3D-Planung verfügbar gemacht. Methodisches Ziel ist die Entwicklung einer neuen Technik zur Berechnung der genauen Oberfläche des Gesichtsschädels unter Verwendung von 1. einer einzigen FRS-Aufnahme, 2. eines Oberflächenscans des Gesichts und 3. eines statistischen Modells der Gesichtsschädeloberfläche. Das Arbeitsprogramm des fachlichen Konsortiums aus Informatik, Zahnmedizin und einem Industriepartner mit Expertise in der digitalen Zahnheilkunde sieht 26 Arbeitspakete vor, hiervon 17 für zwei Wissenschaftliche Mitarbeiter mit den fachlichen Schwerpunkten Bildverarbeitung und statistische Modellierung.
Angestrebt wird eine klinische Studie bei der 1 Gruppe von Kleinkindern polysomnographisch und explorativ untersucht wird. Zum einen ohne lärmbedingten Stress bei Ost- bzw Westwetterlage und eine Gruppe die unter dem Endanflug der neuen Landebahn Nordwest im Frankfurter Süden/ Flörsheim dauerhaft Schallpegeln von 50-60 dBA ausgesetzt ist. Untersucht wird die Inzidenz von Bruxismus in Abhängigkeit zu externen lärmbedingten Ereignissen mithilfe eines ambulanten Polysomnographiegerätes. Anhand eines zusammengestellten Fragebogens der zum einen die kindliche Schlafsituation und die Schlafumstände erfasst (RDC/TMD)(Elternschlaffragebogen- Kraenz et al 2003,2004)(Wiater/Sagheri 2009), welcher von den Eltern und von den Kindern zu beantworten ist. Ziele und Fragestellungen sind: Ist Stress ein Faktor für Bruxismus. Werden durch lärmbesingte Mikroarrousals häufiger Reize im Stomatognathen System ausgelöst, also besteht ein Zusammenhang zwischen Schlafstadien und Bruxismus. Ist der Kinderschlaf unter diesen Umweltbedingungen ebenso erholsam wie ohne Lärmreize, Summe der Arrousals und Explorative Datenerhebung.
Das in dem Verbund BIOTECmarin III werden die Arbeiten der zweiten Förderphase, die dem Zweck dienten, neue Wege zur schonenden und nachhaltigen Nutzung der Rohstoffquelle Schwamm aufzuzeigen, fortgesetzt. Aufbauend auf die zuvor erzielten Ergebnisse im Bereich Biosilica sollen neue biokompatible Implantatbeschichtungen sowie Füll- und Kompositmaterialien entwickelt werden. Dazu werden die bereits entwickelten Verfahren zur Produktion der rekombinanten, biologisch aktiven Proteine weiterentwickelt. Die Bioverträglichkeit der Einzelkomponenten (Biosilica, Silicatein-beschichtete Trägersubstanzen, rekombinante Proteine, Fusionsproteine) soll in verschiedenen Zellkultursystemen untersucht werden. Dazu gehören auch Leaching-Experimente. Weiterhin soll die Nucleation, das Wachstum und die Morphogenese der neuen Biomaterialien untersucht werden. Zur Identifizierung zusätzlicher relevanter Proteine wird die Schwamm-EST-Datenbank (expressed sequence tags) ausgebaut und auf Glasschwämme erweitert. Mit Silicateinen interagierende Proteine sollen identifiziert und exprimiert werden. Aufbauend auf die zuvor erzielten Ergebnisse im Bereich der anti-fouling-Wirkung mariner Naturstoffe und Naturstoffderivate sollen weitere derartige Wirkstoffe und synthetische Analoge dargestellt werden. Der Hauptaspekt der zweiten Indikationsrichtung liegt auf der Inhibierung von Biofilmen humanpathogener Bakterien. Ein weiteres Arbeitsfeld befasst sich mit Substanzen marinen Ursprungs, die inhibierend auf die Thrombocytenaggregation wirken. In der zweiten Förderperiode konnten mehrere erfolgversprechende Substanzgruppen identifiziert werden, (Bastadine, bromierte Diephenylether, Diterpenalkaloide), die in einem oder zwei dieser Indikationsfeldern eine ausgeprägte Wirkung zeigen und nun intensiv weiter verfolgt werden sollen.
Das in dem Verbund BIOTECmarin III werden die Arbeiten der zweiten Förderphase, die dem Zweck dienten, neue Wege zur schonenden und nachhaltigen Nutzung der Rohstoffquelle Schwamm aufzuzeigen, fortgesetzt. Aufbauend auf die zuvor erzielten Ergebnisse im Bereich Biosilica sollen neue biokompatible Implantatbeschichtungen sowie Füll- und Kompositmaterialien entwickelt werden. Dazu werden die bereits entwickelten Verfahren zur Produktion der rekombinanten, biologisch aktiven Proteine weiterentwickelt. Die Bioverträglichkeit der Einzelkomponenten (Biosilica, Silicatein-beschichtete Trägersubstanzen, rekombinante Proteine, Fusionsproteine) soll in verschiedenen Zellkultursystemen untersucht werden. Dazu gehören auch Leaching-Experimente. Weiterhin soll die Nucleation, das Wachstum und die Morphogenese der neuen Biomaterialien untersucht werden. Zur Identifizierung zusätzlicher relevanter Proteine wird die Schwamm-EST-Datenbank (expressed sequence tags) ausgebaut und auf Glasschwämme erweitert. Mit Silicateinen interagierende Proteine sollen identifiziert und exprimiert werden. Aufbauend auf die zuvor erzielten Ergebnisse im Bereich der anti-fouling-Wirkung mariner Naturstoffe und Naturstoffderivate sollen weitere derartige Wirkstoffe und synthetische Analoge dargestellt werden. Der Hauptaspekt der zweiten Indikationsrichtung liegt auf der Inhibierung von Biofilmen humanpathogener Bakterien. Ein weiteres Arbeitsfeld befasst sich mit Substanzen marinen Ursprungs, die inhibierend auf die Thrombocytenaggregation wirken. In der zweiten Förderperiode konnten mehrere erfolgversprechende Substanzgruppen identifiziert werden, (Bastadine, bromierte Diephenylether, Diterpenalkaloide), die in einem oder zwei dieser Indikationsfeldern eine ausgeprägte Wirkung zeigen und nun intensiv weiter verfolgt werden sollen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 22 |
| Kommune | 1 |
| Land | 3 |
| Weitere | 2 |
| Wissenschaft | 4 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 14 |
| Gesetzestext | 2 |
| Text | 6 |
| unbekannt | 5 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 10 |
| Offen | 17 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 27 |
| Englisch | 2 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 9 |
| Keine | 16 |
| Webseite | 4 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 8 |
| Lebewesen und Lebensräume | 22 |
| Luft | 9 |
| Mensch und Umwelt | 27 |
| Wasser | 7 |
| Weitere | 25 |