Die Leitbilder und Handlungsstrategien zur Raumentwicklung von Deutschland der Ministerkonferenz für Raumordnung von 2006 und ihre Aktualisierung und Fortschreibung 2013 bestätigen die bedeutende Rolle des Zentrale-Orte-Konzepts für die Sicherung der Daseinsvorsorge in der Fläche, fordern aber auch seine Anpassung an demografische Trends und realisierte Verwaltungsstrukturreformen. Um Empfehlungen für eine Weiterentwicklung der Zentralen-Orte-Konzepte der Länder aussprechen zu können, ist zunächst eine Analyse des Status Quo notwendig. Ausgangslage: Im Laufe der Jahrzehnte haben sich aus den durch die MKRO Ende der 1960er Jahre bundeseinheitlich definierten Zentrale-Orte-Klassen unterschiedliche Steuerungsansätze entwickelt. Die von den Bundesländern zur Umsetzung ihrer Raumentwicklungsstrategien jeweils verfolgten Ausweisungsansätze Zentraler Orte, ihre Definitionen und Normen, die Abgrenzung ihrer Verflechtungsbereiche, ihre Ausstattungskataloge, aber auch ihre Bindungswirkungen für die verschiedenen Fachplanungen unterscheiden sich heute erheblich voneinander. Ziel: Vor diesem Hintergrund war es Ziel des Projektes zunächst den Status Quo der Zentrale-Orte-Konzepte in den Ländern zu analysieren und darzustellen, um auf dieser Basis Empfehlungen zu ihrer Weiterentwicklung abzuleiten.
Vor dem Hintergrund des raumordnungspolitischen Orientierungsrahmens fuer die raeumliche Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland, der Fortschreibung des EU-Dokuments 'Europa 2000 plus' und der Beratungsgrundlage 'Raumordnungspolitiken im europaeischen Kontext' soll auf der Grundlage neuerer regionalwissenschaftlicher und konzeptioneller Beitraege und mit Hilfe vorwiegend soziooekonomischer Daten folgendes untersucht werden: - Welche Position nimmt das Zentrale-Orte-System in Nordrhein-Westfalen im Vergleich mit den Zentrensystemen im europaeischen Raum ein? - Welche raumordnungspolitischen Leitbilder sollte die Landesentwicklungspolitik NRW fuer die nordrhein-westfaelischen Zentren bzw. deren regionales Umfeld auf europaeischer Ebene anstreben? - Welche ergaenzenden Funktionen, auch in ihren grenzueberschreitenden Beziehungen, kommen Staedtenetzen zu? Besondere Bedeutung kommt hierbei der Frage europaeischer Metropolregionen zu. METHODEN: Im Anschluss an das Studium einschlaegiger Literatur und die Erarbeitung konzeptioneller Schritte fuer eine theoriegeleitete und problemorientierte Untersuchung gegenwaertiger Urbanisierungsprozesse und deren Beeinflussung durch das politische System soll die moeglichst umfassende Beschreibung beobachtbarer und erwartbarer Entwicklungen in NRW erfolgen. Darauf aufbauend sind politische Schlussfolgerungen zu Zielen und Empfehlungen fuer ein raumordnerisches Leitbild zu entwickeln.
Mittelzentrum im Zentrale-Orte-Konzept (verpflichtend) Region Mittelrhein-Westerwald Planstand 2017
Grundzentrum im Zentrale-Orte-Konzept (verpflichtend) Region Mittelrhein-Westerwald Planstand 2017
Mittelzentrum im Zentrale-Orte-Konzept (freiwillig) Region Mittelrhein-Westerwald Planstand 2017
Grundzentrum im Zentrale-Orte-Konzept Region Mittelrhein-Westerwald Planstand 2017
Oberzentrum im Zentrale-Orte-Konzept Region Mittelrhein-Westerwald Planstand 2017
Mittelzentrum im Zentrale-Orte-Konzept Region Mittelrhein-Westerwald Planstand 2017
Der Landesentwicklungsplan Thüringen aus dem Jahr 1993 befand sich 2002 in der Überarbeitung. Diese Überarbeitung schließt auch die nach Paragraph 9 Thüringer Landesplanungsgesetz vorgesehenen Festlegungen zu Grundzügen der Siedlungsentwicklung und Zentralen Orten mit ein. Vor diesem Hintergrund wurde Prof. Gather beauftragt, eine Überprüfung der zentralörtlichen Ausweisungen des LEP 1993 hinsichtlich der künftigen Tragfähigkeit vorzunehmen und Empfehlungen für ein aus Versorgungssicht optimiertes zentralörtliches System zu treffen. Das vorgeschlagene System vermittelt zwischen einer optimalen räumlichen Versorgung aller Landesteile unter Einbeziehung der zukünftigen Straßeninfrastruktur und einer dauerhaften wirtschaftlichen Tragfähigkeit der Angebote unter Berücksichtigung der künftigen Bevölkerungsentwicklung.
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| Bund | 6 |
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