Nicht nur Mehrwegverpackungen oder Kleidungsstücken, auch ganzen Bauteilen – wie Parkettböden, Stahlträgern oder Türen – kann ein zweites Leben geschenkt werden. Einige Pioniere in Berlin haben bereits spannende Projekte umgesetzt oder sind noch mittendrin. Aufgrund der Berliner Zero Waste Strategie , der enormen Ressourcenschonungspotentiale, des Beitrags zum Klimaschutz und der Eröffnung neuer Geschäftsfelder fördert das Land Berlin aktiv den Hochlauf dieses Sektors. Spannende Beispiele, Materialien und hilfreiche Links werden im Folgenden vorgestellt. Das Land Berlin hat sich im Rahmen des Abfallwirtschaftskonzepts 2030 dem Leitbild „Zero Waste“ verpflichtet – also einer weitestgehenden Reduktion der Abfallmengen. Gerade im Gebäude- und Bausektor, wo mengenmäßig die größten Abfallströme anfallen, ist es notwendig, neue Wege zur Ressourcenschonung zu suchen und zu gehen. In den Richtlinien der Regierungspolitik 2023–2026 des Berliner Senats ist festgelegt, dass die landeseigenen Gebäude etwa beim nachhaltigem Bauen und Kreislaufwirtschaft für den gesamten Gebäudebestand vorbildhaft sein sollen. Bestehende Materialien und Produkte will der Senat im Sinne einer modernen Kreislaufwirtschaft so lange wie möglich teilen, reparieren, tauschen und recyceln. Ein zentraler Ansatz ist die Wiederverwendung ganzer Bauteile, die aus bereits bestehenden Bauwerken aus- und in neue Bauwerke eingebaut werden: etwa Ziegel, Pflastersteine oder Fenster. Wiederverwendung – oder auch „Re-Use“ – ist ein wichtiges Instrument der Abfallvermeidung, da so verhindert werden kann, dass noch nutzbare Gebraucht-Bauteile zu Abfall werden. Zudem wird so der Abbau neuer Rohstoffe und die Produktion neuer Güter sowie damit verbundene Umweltbelastungen erst einmal vermieden. Zum jetzigen Zeitpunkt werden Ausbau, Lagerung und Verwendung von Second-Hand-Bauteilen nahezu ausschließlich in Pilotprojekten umgesetzt. Sie sind in der Systematik eines typischen Bauablaufs schlichtweg nicht abgebildet. Um das zu ändern, sind einige Anforderungen zu meistern, etwa organisatorischer, rechtlicher und auch finanzieller Art. Für das öffentliche Planungs- und Bauwesen besteht bereits eine Reihe von Hilfsmitteln, mit denen bei Neubau-, Sanierungs- und Rückbauaufträgen u. a. die Wiederverwendung von Bauteilen gestärkt wird. Weitere Informationen Bei der Befassung mit dem Thema wird schnell klar, dass es – abhängig vom jeweiligen Kontext – grundlegende Unsicherheiten rechtlicher Art beim Umgang mit gebrauchten Bauteilen gibt, und zwar in ganz verschiedenen Rechtsbereichen. Um tatsächlich für eine wesentliche Stärkung der Bauteilwiederverwendung zu sorgen, ist möglichst weitgehende Klarheit zur Rechtslage bei der Umsetzung neuer Wege im Bauwesen unabdingbar. Deshalb wurde von der Berliner Senatsumweltverwaltung eine besondere rechtliche Analyse beauftragt, die zum einen die aktuelle Rechtslage in Berlin darstellen und zum anderen gleichzeitig möglichst praxisgängige Lösungswege zur Bewältigung eventueller Hürden aufzeigen sollte. Denjenigen im Land Berlin, die motiviert sind, sich diesem baukulturell, ökologisch und ökonomisch vielversprechendem Thema zu widmen, stehen nun zwei Dokumente mit unterschiedlichen Schwerpunkten zur Verfügung: ein umfassendes Gutachten mit mehr rechtlichen Hintergrundinformationen sowie ‑erörterungen und ein kürzerer, dazugehöriger Praxis-Leitfaden, der die komplexen rechtlichen Sachverhalte und vor allem Lösungswege möglichst knapp, so konkret wie machbar und teils auch auf grafischem Weg herunterzubrechen versucht. Haupt-Zielgruppe sind die Akteure der öffentlichen Hand in Berlin, die Bauaufgaben wahrnehmen bzw. beaufsichtigen, wie etwa die Senatsbauverwaltung, die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften und die Bezirke. Die erarbeiteten Dokumente werden im Folgenden allen Interessierten zum Download bereitgestellt und geben auch zur bundesweiten Rechtslage bzw. für nicht-öffentliche Akteure interessante Hinweise. Bei der Erarbeitung wurde zweierlei deutlich: mit der richtigen Herangehensweise lassen sich die allermeisten Herausforderungen lösen, aber da Rechtssystematik und Baupraxis sich am Bauen mit Neuware orientieren, bedeutet dies zusätzliche Aufwände. Soll das Ziel sein, neue, (wirtschaftliche) Geschäftsmodelle des Bauteil-Re-Use zu etablieren, benötigt es Diskussionen und Weiterentwicklung durch die zuständigen Akteure in Land, Bund und Europa. Den Praktikerinnen und Praktikern, die aktiv zur Erstellung der Dokumente beigetragen haben, wird an dieser Stelle ein besonderer Dank ausgesprochen. Mit Unterstützung der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt wurde im Jahr 2023 der ‚Urban Mining Hub‘ durch die beiden Unternehmen ALBA und Concular aus der Taufe gehoben. Der Urban Mining Hub Berlin , oder auch UMH, ist in dieser Form deutschlandweit der erste seiner Art gewesen und erfüllt eine wichtige Scharnierfunktion beim Einsatz gebrauchter Bauteile: er dient als Umschlagplatz für bereits Ausgebautes, das auf seinen Einbau am nächsten Ort wartet. Damit schließt er ein wichtiges Nadelöhr dort, wo traditionelle Bauabläufe und die Wiedergewinnung noch nutzbarer Bauprodukte in Konflikt geraten. Besonders beeindruckend – der Urban Mining Hub – zwischenzeitlich der ALBA UMH – wird wirtschaftlich betrieben und hat bisher bereits bei über 135 Projekten Bauteilen wie etwa Klinker, Fassadenelementen und Inneneinrichtungen ein vorübergehendes Zuhause angeboten und damit ca. 6.700 Tonnen CO 2 gegenüber der Nutzung von Neuware eingespart – und das bei einer Grundfläche von gerade einmal 1.000 m 2 . Um diesen Erfolg auf ein dauerhaftes Fundament zu stellen, wird die wirtschaftliche Tragfähigkeit durch eine gezielte Fokussierung auf Produkte und Bedarfe mit hoher Marktnachfrage und über eine passende digitale Vermittlungsplattform sichergestellt. Zwischenzeitlich folgen einige weitere Städte dem Beispiel Berlins. Gemeinsam mit den Städten Düsseldorf, Detmold, Aachen, München und Wien arbeitet Concular im Rahmen von Förderprojekten daran, weitere lokale Hubs zu etablieren und so das zirkuläre Bauen regional zu verankern. Ziel ist es, das Konzept des Urban Mining Hubs als wirtschaftlich tragfähiges Modell so zu optimieren, sodass ein Netzwerk entsteht und aus dem Berliner Pilotprojekt eine praxistaugliche, skalierbare Lösung für die zirkuläre Bauwende wird. Im Folgenden werden – ausschnitthaft – Pilotprojekte und Vorreiterprojekte verlinkt, die das Bauen mit wiederverwendeten Bauteilen vereinfachen, erproben und skalieren: Die Berliner Immobilienmanagement (BIM) – Liegenschaftsverwalterin des Landes – ist in Berlin mit an der Speerspitze der Bauteil-Wiederverwendung. In Ermangelung einer für ihre Zwecke geeigneten Plattform, die Suchende und Anbieter zusammenbringt, hat sie kurzerhand die Bauteilauktion der Berliner Immobilienmanagement GmbH geschaffen. Auch in ihrem Portfolio hat die BIM die Wasserrettungsstation Friedrichshagen – statt eines Abrisses hat sie die Station erhalten und in ein Reallabor für Re-Use und Recycling umgewandelt. Neben Bauteilen der alten Rettungsstation kommen dort alte Bauteile aus dem Dragonerareal als Fassadenpaneele und R-Beton zum Einsatz. Im Tragwerk von Gebäuden stecken aus Ressourcenschutz- und Klimasicht die besonders relevanten Massen. Im Reallabor B(e) Ware(Reallabor B(e) Ware) wird an dieser Königsdisziplin des Secondhandbaus geforscht. Im Haus der Materialisierung werden viele spannende Ideen umgesetzt – unter anderem gibt es dort einen Markt für wiederverwendete Materialien ( Kunst-Stoffe ), auch für den Kleinstanwender. Auf dem Campus der Technischen Universität Berlin entsteht derzeit ein absolutes Vorzeigeprojekt des ressourcenschonenden Bauen, der TULUM Museumsbau Pavillon , etwa mit lokal verfügbaren, wiederverwendeten Altholz-Bauteilen aus Berliner Bau- und Abbruchabfällen. Wiederverwendung heißt ausprobieren – wie das gelingen kann und wie man auch aus Rückschlägen lernen kann, zeigt das Beispiel der Staakener Zuversichtskirche . Auf dem Gelände der ehemaligen Kindl-Brauerei in Neukölln ist ein moderner Ort des Arbeiten und Wohnens entstanden – ganz im Sinne der Zirkularität auch unter Nutzung von Re-Use-Baumaterial – das CRCLR-Haus . Ein weiteres Beispiel ist der Modell-Camus ringberlin, hier entsteht ein Reallabor zum zirkulären Bauen – etwa zur Wiederverwendung von Stahlträgern. Die Handreichung „Rückbaupfad“ wendet sich an Bauherrschaft und Planende selbst. Der Pfad stellt dabei einen auf Ressourcenschonung optimierten Umgang mit dem Gebäudebestand dar. Er ordnet die Schritte den Leistungsphasen nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) und der Anweisung Bau (ABau) zu und macht notwendige Schritte mit Checklisten deutlich. Rückbaupfad: Vom Bestandserhalt bis zum Wiedereinsatz: Handreichung für Bauherr:innen und Planer:innen zum kreislaufgerechten Bauen in Berlin Vor der Wiederverwendung von Bauteilen steht immer ein selektiver Rückbau. Um diesen in der Praxis ideal zu organisieren, hilft ein Rückbaukonzept. Eine knappe Einleitung zu rechtlichen und organisatorischen Fragen gibt der Berliner Leitfaden zu dessen Erstellung. Leitfaden zur Erstellung eines Rückbau- und Entsorgungskonzeptes und seine Anlagen
Bebauungspläne und Umringe der Gemeinde Losheim (Saarland):Bebauungsplan "01 03 00 Hinter Ringel Teil II" der Gemeinde Losheim, Ortsteil Bachem
Der Anteil an Ziegel in einem RC-Baustoff ist nach den TL RC-ToB 95 begrenzt. Die Trennung in hart- und weichgebrannte Ziegel - auch in Mischung mit weiteren Baustoffkomponenten z. B. Mörtel und Putz - sowie auch die Höhe der Grenzwerte sind noch nicht ausreichend abgesichert. Mit dieser Forschungsarbeit soll geklärt werden, inwieweit sich höhere Anteile an Ziegelbruch auf die Qualität einer ToB auswirken. In Laborversuchen werden getrennt die Eigenschaften der hart- und weichgebrannten Ziegel und auch des Mörtels und Putzes im Hinblick auf den Frostwiderstand, die Schlagfestigkeit sowie die Porosität ermittelt. In RC-Gemischen werden die Auswirkungen unterschiedlicher Anteile der Ziegel bzw. des Mörtel/Putzes, insbesondere die Frostempfindlichkeit, das Tragverhalten sowie die Wasserdurchlässigkeit untersucht. Im Rahmen der Arbeit sollen auch die bisherigen praktischen Erfahrungen mit ziegelreichen RC-Baustoffen erfasst werden. Als Ergebnis sind ggf. Vorschläge für modifizierte Anforderungen an die stoffliche Zusammenstellung für RC-Baustoffe zu erarbeiten.
Hauptziel des beantragten Projektes Hybrid-Fire ist, eine neue Methode zur hybriden Beheizung von Ofenanlagen zu entwickeln die es ermöglich CO2-arm bzw. CO2-frei zu Arbeiten. Die Grundlagen hierfür soll umweltfreundlich erzeugter H2 sowie Elektroenergie darstellen. Durch Kombination eines Erdgas-Brenners, dessen Brenngas teilweise durch H2 ersetzt wird, mit einem bzw. mehreren Mikrowellenplasmabrennern soll durch gezielte Steuerung dies ermöglicht werden. Am Beispiel von ausgewählten keramischen Massenerzeugnissen aus dem Bereich Feuerfest (MgO-Stein), Technischer Keramik (ZrO2) sowie Baukeramik (Ziegel, Fließe) sowie am Beispiel Stahlschmelze aus dem Metallurgiesektor, soll gezeigt werden, dass diese zurzeit stark CO2-lastige Verfahren CO2-arm bzw. -neutral betrieben werden können. Hierzu wird an den ausgewählten Erzeugnissen (keram. Werkstoff sowie Stahl) umfangreiche Forschungsarbeit in mikrowellenplasmabeheizten Ofen, in elektrisch beheizten sowie in industriell oft gasbeheizten Öfen zur Eigenschaftsentwicklung betrieben. Im Lauf des Projektes ist geplant einen hybrid-beheizten Demonstrator zu konzipieren und für umfangreiche Versuche mit den genannten Produktgruppen zu bauen. Aufgrund der Änderungen in der Beheizungsart ist damit zu rechnen, dass geänderte Anteile an H2O-dampf bzw. H2-gehalte u.a. Abgasbestandteile die Eigenschaften beeinflussen. Hierzu können Änderungen in der Sinter- bzw. Schmelztechnologie bzw. auch am Werkstoff erforderlich werden. Im letzten Teil des Projektes sollen die gewonnenen Erkenntnisse im Industrieeinsatz (Feuerfesthersteller, Stahlgießerei) zum Einsatz unter industriellen Bedingungen kommen und erprobt werden. Am Ende des Projektes soll es möglich sein die Erkenntnisse auch auf weitere Ofenanlagen zu übertragen bzw. auch auf andere Industriezweige mit ähnlichen temperaturintensiven Technologien zu adaptieren.
Beim Brennen des Zementklinkers tritt praktisch keine SO2-Emission auf, da der aus den Roh- und Brennstoffen stammende Schwefel mit den Alkalien des Brennguts unter Bildung von schwerverdampfbarem Alkalisulfat reagiert. Um ohne Erhoehung der SO2-Emission auch schwefelreiche Abfaelle (Oelrueckstaende, Saeureharz) als Brennstoff Verwenden zu koennen, muss in Betriebsversuchen geprueft werden, ob der Schwefel nicht nur von den Alkalien, sondern auch vom Kalk gebunden werden kann. Ausserdem ist zu Untersuchen, ob der dann hoehere Sulfatgehalt im Zementklinker die Eigenschaften des Zements veraendert.
Hauptziel des beantragten Projektes Hybrid-Fire ist, eine neue Methode zur hybriden Beheizung von Ofenanlagen zu entwickeln die es ermöglich CO2-arm bzw. CO2-frei zu Arbeiten. Die Grundlagen hierfür soll umweltfreundlich erzeugter H2 sowie Elektroenergie darstellen. Durch Kombination eines Erdgas-Brenners, dessen Brenngas teilweise durch H2 ersetzt wird, mit einem bzw. mehreren Mikrowellenplasmabrennern soll durch gezielte Steuerung dies ermöglicht werden. Am Beispiel von ausgewählten keramischen Massenerzeugnissen aus dem Bereich Feuerfest (MgO-Stein), Technischer Keramik (ZrO2) sowie Baukeramik (Ziegel, Fließe) sowie am Beispiel Stahlschmelze aus dem Metallurgiesektor, soll gezeigt werden, dass diese zurzeit stark CO2-lastige Verfahren CO2-arm bzw. -neutral betrieben werden können. Hierzu wird an den ausgewählten Erzeugnissen (keram. Werkstoff sowie Stahl) umfangreiche Forschungsarbeit in mikrowellenplasmabeheizten Ofen, in elektrisch beheizten sowie in industriell oft gasbeheizten Öfen zur Eigenschaftsentwicklung betrieben. Im Lauf des Projektes ist geplant einen hybrid-beheizten Demonstrator zu konzipieren und für umfangreiche Versuche mit den genannten Produktgruppen zu bauen. Aufgrund der Änderungen in der Beheizungsart ist damit zu rechnen, dass geänderte Anteile an H2O-dampf bzw. H2-gehalte u.a. Abgasbestandteile die Eigenschaften beeinflussen. Hierzu können Änderungen in der Sinter- bzw. Schmelztechnologie bzw. auch am Werkstoff erforderlich werden. Im letzten Teil des Projektes sollen die gewonnenen Erkenntnisse im Industrieeinsatz (Feuerfesthersteller, Stahlgießerei) zum Einsatz unter industriellen Bedingungen kommen und erprobt werden. Am Ende des Projektes soll es möglich sein die Erkenntnisse auch auf weitere Ofenanlagen zu übertragen bzw. auch auf andere Industriezweige mit ähnlichen temperaturintensiven Technologien zu adaptieren.
Kernanliegen des Vorhabens ist es, einen Überblick darüber zu gewinnen, wie sich Bauabfälle einer stofflichen Verwertung zuleiten lassen und dabei möglichst in gleicher oder anderer Funktionalität wieder in Bauprodukte zurückgeführt werden können, bevor sie in eine anderweitige bzw. thermische Verwertung gelangen. Ziel ist die Herbeiführung einer verbesserten Kreislaufwirtschaft im Bereich der Bauwirtschaft. Ausgangslage: Mit dem Beschluss der Bundesregierung 'Nachhaltiges Deutschland' wurde als einer der Leitindikatoren die Ressourceneffizienz bestimmt. Darin wird gefordert, die Ressourceneffizienz vom Niveau 1990 bis 2020 um 50Prozent zu steigern. Da der Indikator aus dem Quotient von BIP und Materialumsatz in Tonnen gemessen wird, hat das Bauwesen mit den eingesetzten Massenbaustoffen einen hohen Anteil (ca. 50Prozent). Die Anforderungen an Bauwerke sind maßgeblich durch die gesellschaftlichen Vorgaben definiert. Da zudem die Wertschöpfung bezogen auf die Masse der Substanz im Verhältnis zu anderen Wirtschaftszweigen gering ist, sind Ressourceneinsparungen schwieriger zu realisieren als bei anderen Produktbereichen. In Deutschland werden nach Angaben der Bauwirtschaft bereits annähernd 90Prozent des entstehenden Abfalls verwertet und ein hoher Anteil davon recycelt (Nachnutzung). Dennoch fallen am Ende des Lebenszyklus nach wie vor Bauabfälle in der Größenordnung von 32,5 Mio. Tonnen an, die nicht dem Recycling, sondern der 'sonstigen Verwertung' zugeführt werden. Ziel: Das Projekt hat das Ziel, Potenziale zur Steigerung eines hochwertigen Recyclings bei Bauschutt und Baustellenabfällen zu untersuchen. Hierfür werden die derzeitigen Stoffströme der Massenbaustoffe Beton, Ziegel, Kalksandstein, Porenbeton, Gips, Holz, Mineralwolle und Hartschaumdammstoffe, Glas und Kunststoffe analysiert und zwei Szenarien für 2030 aufgestellt. Dabei sollen typische Hemmnisse bei der Steigerung der Kreislaufführung von Baumaterialien aufgezeigt werden. Für die Potenzialabschätzung werden vorab Herkunft, Zusammensetzung und Verwertungswege der genannten Materialfraktionen überschlägig ermittelt. Einen Schwerpunkt der Betrachtung bilden die technischen Möglichkeiten zur Steigerung der Kreislaufführung durch höherwertige Verwertung der Abfallströme des Bauwesens. Innovative Recycling- und Verwertungstechnologien kommen zur Bewertung. Zusätzlich zu den Verfahren zur Gewinnung hochwertiger Rezyklate und deren Optimierungspotenzialen sollen Aufnahmekapazitäten des Bauwesens für mögliche recycelbare Stoffmengen entlang der Bautätigkeit 2010 bis 2030 eingeschätzt werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 226 |
| Europa | 6 |
| Kommune | 8 |
| Land | 39 |
| Weitere | 22 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 38 |
| Zivilgesellschaft | 38 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 7 |
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 208 |
| Text | 41 |
| Umweltprüfung | 6 |
| unbekannt | 22 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 51 |
| Offen | 225 |
| Unbekannt | 9 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 262 |
| Englisch | 44 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 8 |
| Bild | 3 |
| Datei | 10 |
| Dokument | 24 |
| Keine | 199 |
| Webdienst | 9 |
| Webseite | 54 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 201 |
| Lebewesen und Lebensräume | 217 |
| Luft | 137 |
| Mensch und Umwelt | 285 |
| Wasser | 134 |
| Weitere | 276 |