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Wege für Lösch- und Rettungsfahrzeuge im Land Brandenburg

Darstellung des Befahrbarkeitsnetzes für Lösch- und Rettungsfahrzeuge (Kategorisierung in Hauptwege und beschränkt befahrbare Wege) im Wald

Holzabfuhrwege in Sachsen - Transport- und Rückewege

Der Datensatz umfasst die im Zuge des NavLog-Projektes seit März 2007 erfassten und für die Logistik relevanten und derzeit genutzten Holzabfuhrwege im Freistaat Sachsen. Holzabfuhrwege sind Transport und Rückewege, die bei der Holzernte genutzt werden. Zu jedem Wegabschnitt werden Angaben über Größe (Länge, Breite, Höhe), Durchfahrbreite, Tonnage und Befahrbarkeit im Beladen Zustand gemacht. Das NavLog-Projekt als Gemeinschaftsprojekt der Forst- und Holzwirtschaft hat das Ziel, einen bundesweit einheitlichen navigationsfähigen Datenbestandes über das Abfuhrwegenetz aller Waldbesitzarten zu schaffen. Die Daten werden in der Abfuhrwegekarte, Maßstab 1:25.000 verwendet.

Beurteilung der Befahrbarkeit von Ackerböden unter sich wandelnden Klima- und Bearbeitungsbedingungen.

a) Ausgangslage: Die prognostizierten Veränderungen des Temperatur- und Feuchteregimes werden einen Einfluss auf die landwirtschaftliche Bodennutzung und damit unmittelbar auf das Verdichtungsrisiko von Ackerböden haben. Die mit der Bodenfruchtbarkeit bzw. der Ertragsfunktion zusammenhängende Bodenfeuchte ist der wichtigste Einflussfaktor bei der Beurteilung der Befahrbarkeit von landwirtschaftlich genutzten Böden i. S. einer standortangepassten Bodennutzung nach Paragraph17 BBodSchG. Die Bodenfeuchte ist besonders abhängig von der kleinräumig variierenden Bodenart sowie den klimatischen Faktoren und ist erheblichen Schwankungen unterworfen. Die regionalen Prognosen steigender Winterniederschläge lassen eine höhere Bodenfeuchte dann erwarten, wenn der größte Bearbeitungsdruck erfolgt. b) Zielsetzung: Das Vorhaben soll auf der Basis vorhandener Klimamodelle Auskunft darüber geben, inwieweit sich die Erntefenster verschieben bzw. der bearbeitungsabhängige Bodendruck im Rahmen der Guten fachlichen Praxis angepasst werden muss. Damit einher geht die Ableitung in der Praxis auftretender verfahrenabhängiger Bodendrücke, die als Entscheidungsgrundlage für die Wahl des geeigneten Bearbeitungsgerätes dienen. Die Arbeiten würden auf dem abgeschlossenen F+E Vorhaben (FKZ 3707 71 202) aufbauen, das bestehende Prüfkonzept vervollständigen und zusätzlich die Möglichkeit eröffnen zeitnahe Informationen zur Bodenfeuchte bereitzustellen. c) Methodik: Auf Basis bestehender Wasserhaushaltsmodelle und klimatischer Zustandsgrößen soll der generalisierte Jahresgang der Bodenfeuchte drei Szenarienzeiträumen in der Zukunft gegenübergestellt werden. Zur Vervollständigung bestehender Beratungsansätze werden auf Basis von Modellierungen verfahrensabhängige Bodendrücke im Unterboden ermittelt, die es erlauben den Bodendruck an die aktuelle Befahrbarkeit anzupassen

Optimierung der Befahrbarkeit von Flüssen

Ziel des Forschungsvorhabens ist der Aufbau eines fahrdynamischen Modells zur Bewertung und Analyse der Befahrbarkeit in Fließgewässern, wobei der Fokus bisher auf der Modellierung im Flachwasser, z. B auf dem Rhein, und von Großmotorschiffen lag. Mit Vorlage der Dissertation von Kolarov und des in diesem Rahmen entwickelten Verfahrens PeTra2D sollten die FuE-Untersuchungen in 2007 abgeschlossen werden. Aktuelle Untersuchungen für extrem enge Gewässer, die von Flachwasserbedingungen abweichen, wie Stichkanäle, Einfahrten in Schleusen oder auch die Befahrbarkeitsanalysen für den Neckar sowie Aufträge der WSDen Südwest und West zur Zulassung von neuen Fahrzeugen, haben aber gezeigt, dass die Modellverfahren insbesondere hinsichtlich der Erfassung von typischen Schiff-Wasserstraße-Effekten, die nur in engen Gewässern auftreten, wie banking Einflüsse, beliebige Fahrzeugzusammenstellungen und moderne Bug- und Heckruderanlagen, weiterentwickelt werden müssen. Deshalb wurde in 2007 zunächst eine Analyse der Binnenschiffe im Hinblick auf Standards der Propulsionsanlagen bei der Uni Duisburg (Prof. Maksoud) in Auftrag gegeben. Weiterentwicklungen in 2008 betrafen die Verbesserung der Berechnungsgrundlagen für Propulsions- und Steuersysteme für PeTra2D und die weitere Ertüchtigung von PeTra2D für sehr enge Gewässer. Hierzu gehörte auch die Entwicklung eines Modellverfahrens, mit dem das instationäre Schiffsumströmungsfeld simultan zu PeTra2D errechnet werden kann. Dadurch sollen die bekannten Nachteile bestehender Simulationsverfahren, die das vom Schiff selbst veränderte Strömungs- und Absunkfeld nur grob vereinfacht parametrisiert erfassen, im Hinblick auf die Verbesserung der Prognosefähigkeit für enge Fahrwasserverhältnisse erweitert werden. Das Vorhaben wird deshalb auf unbestimmte Zeit fortgesetzt.

Befahrbarkeit von Niedermoorflaechen bei Massnahmen zu deren Schutz und angepasster Nutzung

Die verfahrenstechnischen Arbeiten haben das Ziel, fuer die Bewirtschaftung von Niedermoorflaechen geeignete Technik bereitzustellen und zu bewerten. Fahrzeugvarianten werden untersucht, Fahrspurschaeden erfasst und anhand von Fahrzeug- und Fahrbahnparametern erklaert. Zu ermitteln sind Grenzwerte fuer Radlasten, Raddruecke, Zugkraefte und Ueberfahrhaeufigkeiten sowie die Auswirkungen auf die Auswahl der Technik, die Gestaltung der Verfahren und die Kosten. Fuer die Technikvarianten erfolgt eine Kapazitaets-, Funktions- und Gesamtbewertung. Fuer die angepasste Nutzung von Niedermoorflaechen sind Konzepte auf der Grundlage der Entwicklungsziele und Standortbedingungen auf den Flaechen, der Anforderungen an die Aufwuchsverwertung und der technischen und finanziellen Moeglichkeiten der landwirtschaftlichen Betriebe zu entwickeln. Technik und Verfahren sind in den landwirtschaftlichen Betrieb und die Organisation der Bewirtschaftung grossflaechiger Nutzungs- und Pflegeeinheiten mit hohem Niedermooranteil einzugliedern.

Befahrbarkeit von Niedermoorflaechen bei Massnahmen zu deren Schutz und angepasster Nutzung, Befahrbarkeit von Niedermoorflaechen bei Massnahmen zu deren Schutz und angepasster Nutzung - Teilprojekt Standortkunde

Niedermoore sind als grossraeumige Wasserspeicher, Filter fuer Wasser und Naehrstoffe sowie als Lebensraum fuer bedrohte Pflanzen- und Tierarten zu erhalten und angepasst zu nutzen. Die grossflaechige Wiedervernaessung erfordert unmittelbar umsetzbare Erkenntnisse zur Sicherung der Befahrbarkeit von Niedermoorflaechen und zur Bestimmung der dafuer notwendigen Standortbedingungen, technischen Voraussetzungen und oekonomischen Auswirkungen. Dazu gehoeren die Beurteilung und Befahrbarkeit von Niedermoorflaechen, die Bestimmung von Varianten fuer standortangepasste Technikausstattung, die Ermittlung wirtschaftlicher Auswirkungen und die Ergebnisuebertragung auf ausgewaehlte Schutzgebiete.

Boden- und Bestandsschaeden durch Einsatz von Forstmaschinen

Untersuchung der Wirkung von Befahrungen mit Forstmaschinen auf unterschiedlichen Standorten mittels standardisierter Methode unter Beruecksichtigung verschiedener Varianten. Die Befahrungen erfolgen sowohl im Herbst (Trockenphase) als auch im Fruehjahr (Nassphase) mit einem standardisierten Normalschlepper. Neben Standardreifen werden auch Breitreifen sowie als zusaetzliche Variante die Wirkung einer Reisigauflage getestet. Die Untersuchung wurde auf einem Tonstandort begonnen; weitere typische rheinland-pfaelzische Standorte wie zB Decklehme des Hunsrueck sind in Planung. Gemessen werden Spurtiefen, Infiltration, Lagerungsdichte, CBR-Wert, aktuelle Bodenfeuchte und Saugspannung. Auch die Regenerationsfaehigkeit wird in bestimmten Zeitabstaenden durch Kontrollmessungen erhoben. Geplant sind des weiteren Untersuchungen von bereits laenger zurueckliegenden vollflaechigen Befahrungen auf typischen Standorten hinsichtlich Bodenverdichtung, Verjuengungserfolg und Wurzelwachstum bei Buche.

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