Um den Bedrohungen durch den Klimawandel und den damit verbundenen Herausforderungen in Bezug auf den Erhalt der biologischen Vielfalt wirksam begegnen zu können, müssen bereits heute erhebliche Veränderungen in der Politik und in den Entscheidungen der Interessengruppen vorgenommen werden. Von entscheidender Bedeutung ist, nachhaltige Bodennutzungs- und Raumordnungspraktiken und -entscheidungen zu fördern, um ein effizientes Management der bevorstehenden Krisen zu ermöglichen. Das Ziel des EU-finanzierten Projekts EUROPE-LAND lautet, die Entscheidungsfindung in Bezug auf die Bodennutzung und die Raumordnung in ganz Europa zu verbessern, um die Auswirkungen auf das Klima und die biologische Vielfalt abzumildern. Im Sinne dieser Zielsetzung werden im Rahmen des Projekts Natur- und Sozialwissenschaften integriert, um ein Werkzeugpaket zu entwickeln, mit dem die Interessengruppen dabei unterstützt werden, fundierte Entscheidungen zu treffen und das Bewusstsein für die Bodennutzung zu schärfen. Außerdem werden projektintern modernste Überwachungsverfahren eingesetzt, um das Bodennutzungsverhalten in ganz Europa zu erforschen
Umweltverträglichkeitsprüfungen bieten Entscheidungsverantwortlichen Daten darüber, wie die Meeresressourcen am besten zu bewirtschaften sind. Planblue, ein Start-up-Unternehmen im technischen Sektor mit Sitz in Bremen, hat eine innovative Meeresüberwachungstechnik entwickelt, um den Standard der Überwachung des Meeresbodens zu erhöhen und so die Qualität und Transparenz der Daten zu verbessern, auf die alle Beteiligten Zugriff erhalten. Im Rahmen des EU-finanzierten Projekts BLUESURVEY wird ein bahnbrechendes Hardware-Software-System für die automatische, genaue, objektive und detaillierte Kartierung des Meeresbodens konzipiert. Im Projekt wird eine bereits entwickelte Mietlizenzstrategie genutzt, um die Technik, einschließlich DiveRay und SeafloorAtlas, an die wichtigsten Interessengruppen der blauen Wirtschaft weiterzugeben.
Obwohl Geflügel die wichtigste Quelle für tierisches Eiweiß ist, müssen noch Fortschritte im Hinblick auf die Vermeidung der Verschwendung von Eiern, die Brutzeit und das Leben männlicher Küken erzielt werden. Im Rahmen des EU-finanzierten Projekts Orbem Genus wird eine KI-gestützte Bildgebungstechnologie entwickelt, die Daten aus dem Inneren von Eiern sammelt. Anhand dieser Daten werden die Zuchtbetriebe die nächste Generation von Geflügel mit besserer Qualität entwickeln. Diese Technologie klassifiziert die Eier automatisch nach verschiedenen Kriterien, darunter dem Befruchtungsstatus, der inneren Qualität und dem Geschlecht der sich entwickelnden Embryonen. Indem Orbem Genus die Verschwendung von Milliarden von Eiern verhindert und das Keulen von männlichen Tieren unterbindet, kann es die Geflügelwirtschaft in eine tierfreundliche Branche verwandeln.