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Filterasche aus Elektrofiltern von Verbrennungsanlagen ist giftig, da loesliche Schwermetallverbindungen, sowie Dioxine und Furane enthalten sind. Bei der thermischen Filterstaubentgiftung von Asea Brown Boveri wird die Filterasche in einem elektrisch beheizten Ofen erhitzt. Dabei verschmilzt der sandaehnliche Filterstaub oberhalb von 1200 GradC zu einem Glas, das aus dem Ofen ausgetragen wird. Die Auslaugraten von diesem Glas liegen deutlich unter den Grenzwerten der Abwassernorm. Die Schwermetallverbindungen dampfen bei der hohen Temperatur ab und werden nach Quenchen mit viel Kaltluft auf einem Schlauchfilter abgeschieden. Eine Rueckgewinnung der Schwermetalle aus dieser Fraktion ist moeglich. Dioxine und Furane werden thermisch zerstoert und nicht wieder gebildet.
Waehrend die systematische Entwicklung und Anwendung von angepassten Technologien fuer Entwicklungslaender im Bereich der Wasserversorgung bereits vor 1-2 Jahrzehnten einsetzte und entsprechende Anstrengungen auf dem Gebiet der Entsorgung menschlicher Abgaenge in den letzten 5 Jahren ebenfalls stark intensiviert wurden (vor allem auch gefoerdert durch die seit 1980 laufende 'International Drinking Water and Sanitation Decade'), hat man den Eindruck, dass bis heute weltweit dem Problem der Entsorgung von festen Abfaellen in Entwicklungslaendern wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Es fehlen vor allem Konzepte und Modelle fuer die gemeinsame Entsorgung von Haushalt-Abfaellen und von menschlichen Abgaengen in Siedlungen mit kleinem Wasserangebot.
Erarbeitung von Modellvorstellungen ueber relevante Mechanismen und Prozesse im Hinblick auf eine Sicherheitsanalyse fuer Endlager radioaktiver Abfaelle. Duchfuehrung von Labor- und Feldexperimenten in enger Verbindung mit der Modellierung. Der Schwerpunkt liegt auf den drei Gebieten Charakterisierung von Abfallmatrizen, des Endlagerverhaltens und des Transportes radioaktiver Substanzen durch geologische Schichten und die Biosphaere zum Menschen. Teilnahme an diversen internationalen Studien. Forschungszusammenarbeit mit der NAGRA.
Vorbereitung von Endlagern fuer radioaktive Abfaelle. Vier Bereiche sind involviert. Nukleartechnologie, Geologie, Felduntersuchungen, Ingenieurwesen. In allen laufen F&E Projekte, deren hohe Anzahl einzelne Beschreibungen hier verunmoeglicht. Erdwissenschaftliche Projekte regionaler und lokaler Natur liefern Daten fuer Ingenieurprojekte. Die Analyse der erreichbaren Sicherheit der vorgesehenen Anlagen benoetigt Studien ueber Materialwissenschaft, Geochemie, Geologie und Hydrogeologie sowie Stofftransport in der Geo- und Biosphaere. Die Ziele sind ausgesprochen umweltbezogen, indem man sichere Lagerkonzepte und Standorte entwickeln will, welche die strengen radiologischen Schutzziele der Behoerden einhalten koennen.
Das Projekt moechte die Auswirkungen eines Verfahrens zur Entsorgung von Altholz bei gleichzeitiger Nutzung der Energie fuer Hochtemperaturprozesse untersuchen. Der Schritt ueber die Vergasung von Altholz verspricht gegenueber der direkten Verbrennung die gezielte thermische Zersetzung von Schadstoffen (Kohlenwasserstoffen) in der Hochtemperaturzone des Vergasers. Die Untersuchungen zielen auf die Abklaerung der folgenden Punkte: - Thermische Zersetzung von Altholz in der Hochtemperaturzone bei reduzierender Atmosphaere - Einfluss des Plasmafeldes auf die Einbindung der Schwermetalle in die Asche - Einfluss der Vergasung auf die Stickoxidbildung bei der Verbrennung von Holz.
Das Institut befasst sich mit Fragen der Produktedauer. So sucht es nach Moeglichkeiten der Abfallvermeidung durch entsprechende Technologien und Vermarktungsstrategien. Wichtige Aspekte gelten der Verlaengerung der Lebensdauer von Produkten, der Produkteintensivierung und den Reparaturmoeglichkeiten sowie dem Recycling. Fallstudien zu portablen Betriebssystemen wurden durchgefuehrt.
Um die Menge und Umweltvertraeglichkeit der anfallenden Abfaelle vermindern zu koennen bzw. um die Entsorgung der Abfaelle moeglichst umweltgerecht zu organisieren, bedarf es einer Klaerung der bestehenden Rechtsbestimmungen bzw. der juristischen Diskussion von weiteren, sich im Entwurfsstadium befindenden abfallrechtlichen Bestimmungen. Die Dissertation soll nebst der Ortung und Beschreibung der im Bereich der Abfaelle wirksamen Normen die spezifischen Bezuege von Recht, Umwelt und Technik herstellen, zudem einen rechtshistorischen Abriss ueber die Abfallentsorgung geben, sowie begriffsdefinitorische Klaerungen leisten. Zum Thema gehoert voraussichtlich der Bereich der Sonderabfaelle, ausgeklammert ist die Entsorgung der radioaktiven Abfaelle.
Aufgrund des hohen Gefaehrdungspotentials von PCB unterliegen Transformatoren und Kondensatoren, in denen in grossem Umfang PCB als Isolationsfluessigkeit verwendet wurde, strengen Regelungen bei Betrieb und Entsorgung. Die nach dem Ablassen der PCB-Fluessigkeit in Transformatoren verbleibenden PCB-Restmengen verhindern ein Recycling der Metalle und machen eine aufwendige Entsorgung notwendig. Bei dem von ABB entwickelten Verfahren werden die entleerten Transformatoren erhitzt, die entstehenden Prozessgase dechloriert und kondensiert; das Kondensat kann problemlos verbrannt werden. Die organischen Bestandteile des Transformators werden zu reinem Kohlenstoff umgesetzt, der ebenfalls problemlos verbrannt werden kann. Die Metalle sind nach der Behandlung soweit PCB-frei, dass sie dem Recycling zugefuehrt werden koennen.
Holzvergasung ist eine kuenftige Moeglichkeit fuer die Entsorgung von Altholz. Sie kann eine sinnvolle Alternative zur Verbrennung darstellen, da sie einerseits eine hoehere Wertschoepfung des Brennstoffes ermoeglicht und andererseits Vorteile bezueglich Abscheidung von Verunreinigungen beim Einsatz von belastetem Altholz aufweisen kann. Die Studie untersucht, was fuer Holzvergasungssysteme fuer die Entsorgung und Nutzung von Altholz eingesetzt werden koennten. Sie zeigt auf, wo noch weitere Abklaerungen noetig sind und wie diese an einer Pilotanlage untersucht werden koennten.
Unter Beruecksichtigung der schweizerischen Produktions- und Vertriebsstrukturen sollen Vepackungsmaterialien und -systeme fuer Milch und Milchprodukte bezueglich Produkteschutz und Entsorgung beurteilt und allenfalls optimiert werden. Die FAM soll eine Auskunftsstelle fuer Fragen betr. Milchverpackung aufbauen.
| Organisation | Count |
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| Bund | 12 |
| Type | Count |
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| Förderprogramm | 12 |
| License | Count |
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| Offen | 12 |
| Language | Count |
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| Deutsch | 12 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 12 |
| Topic | Count |
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| Boden | 7 |
| Lebewesen und Lebensräume | 7 |
| Luft | 5 |
| Mensch und Umwelt | 12 |
| Wasser | 5 |
| Weitere | 12 |