Other language confidence: 0.9955115321892468
<p></p><p><p>"Die 3,2 ha große Fläche im Eigentum des Landes wurde dem LTZ im Jahr 2008 zur Nutzung übertragen. Ein Großteil der Fläche bestand vorher aus einem überalterten, nahezu unbewirtschafteten, halbstämmigen Obstbaumbestand einer ehemaligen Gemeinschaftsobstanlage. Auf der Fläche entstanden im Jahr 2009 zwei verschiedene Agroforstsysteme: Ein Teil der Fläche wurde gerodet und ein silvoarables Agroforstsystem mit Ackerbau in Kombination mit Wertholz- und Kurzumtriebsstreifen etabliert. Die Wertholzstreifen und die Pappeln werden vom LTZ bewirtschaftet. Die ackerbauliche Nutzung führt ein Landwirt durch, der auch die Nachbarfläche bewirtschaftet. Dadurch ist ein Vergleich von Ackerflächen mit und ohne Baumbestand möglich. Auf einer anderen Teilfläche wird der Versuch unternommen, ein traditionelles AFS (Streuobstwiese) durch sukzessiven Ersatz von abgängigen Bäumen durch Wild- und Mostobstbäume zur Wertholzproduktion in ein modernes System zu überführen. Um den Flächencharakter einer Obstwiese zu erhalten, werden vorwiegend Wildobstbäume wie Speierling, Wildbirne oder Elsbeere und auch einige starkwüchsige Streuobstsorten gepflanzt. Die Beweidung dieser Fläche erfolgt durch Schafe eines ortsansässigen Schafhalters. Die Anpflanzung von hochstämmigen Obstbäumen alter regionaler Sorten auf Teilfläche C wurde aufgrund eines Totalausfalls der Bäume bedingt durch Stauwasser wieder aufgegeben. Auf einer weiteren Teilfläche wurden die ehemals stark verbuschten und eingewachsenen Obstbäume freigestellt. Um den Charakter einer Streuobstwiese zu erhalten, werden auf diesem Teil der Fläche zunächst keine neuen Bäume gepflanzt und der Unterbewuchs zweimal im Jahr gemulcht. Um exakte Daten zu den klimatischen Verhältnissen auf der Versuchsfläche zu erhalten, wurde im Jahr 2010 eine Wetterstation mit der Möglichkeit der Fernabfrage installiert. Hiermit können stundengenaue Daten zu Lufttemperatur, Luftfeuchte, Niederschlag, Windgeschwindigkeit und Strahlungsintensität abgerufen werden</p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 3,15</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 50,159</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.12.2007</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Holzapfel (<i>Malus sylvestris</i>)</li><li>Wildbirne (<i>Pyrus communis subsp. communis</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Schafe (sowie Ziegen)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>
<p></p><p><p>Der Familienbetrieb unter der Leitung von Stefan Schreiber befindet sich in Niedersachsen, im Landkreis Wolfenbüttel, Gemeinde Denkte, auf einer Höhenlage von 77 m über NHN. </p><p>Auf einer Betriebsfläche von insgesamt 230 ha werden 200 ha Ackerland und 30 ha Grünland bewirtschaftet. Die Böden weisen 50 bis 90 Bodenpunkte auf und bestehen überwiegend aus mild-lehmigen bis tonigen Substraten in Hanglage. Der durchschnittliche Jahresniederschlag beträgt 755 mm. Zum Anbauspektrum zählen seit Jahren Getreide, Mais, Zuckerrüben und Raps. Ergänzend wird seit 2024 Agroforstwirtschaft mit Pappeln auf 15,5 ha in zwei Schlägen betrieben, davon 1,78 ha als reine Gehölzfläche. Die im Agroforst erzeugten Hackschnitzel werden zur Versorgung eines regionalen Wärmenetzwerks genutzt.</p><p></p><p></p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 15,5</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 11,5</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 10.04.2024</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Energieerzeugung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Mais</li><li>Raps</li><li>Weizen</li><li>Zuckerrüben</li></ul></p>
<p></p><p><p>In Hückelhoven wurden im März 2025 ein mehrere Reihen junger Werthölzer auf einer sechs Hektar großen Hangfläche etabliert. Dabei wurden insgesamt rund 350 Baume gepflanzt - darunter Baumhasel, Hybridnuss, Spitzahorn, Wildkirsche und Mostbirne. Die Baume wurden in Dreiergruppen gesetzt und werden in den kommenden Jahren selektiv vereinzelt, um das Wachstum zu optimieren. Die Geholze sind auf fünf parallel verlaufende Streifen mit einer Gesamtgeholzfläche von 0,9 Hektar verteilt. Vor zwei Jahren wurde bereits ein erster Pappelstreifen (0,15 ha) gepflanzt. Zwischen den Gehölzstreifen wird Ackerbau betrieben. Eine Herausforderung auf dem Betrieb stellt die Hanglage dar: Starkes Regenwasser führt hier zu Bodenerosion. Um diesem Prozess entgegenzuwirken, wurden Gehölzstreifen quer zum Hang angelegt. Diese sollen das Regenwasser effizient in den Boden leiten und langfristig fruchtbare Ackerboden bewahren. Das Projekt wird von der VRD Stiftung für Erneuerbare Energien und der Eva Mayr-Stihl Stiftung gefördert. Ein zentrales Ziel ist die Erforschung zukunftsfähiger Agroforstwirtschaft und der wirtschaftlichen Potenziale von Werthölzern.</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 6</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 15</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 13.03.2025</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Futterbau</li><li>Viehhaltung</li><li>Energieerzeugung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Hybrid-Walnuss / Zwischenform (<i>Juglans hybride / intermedia</i>)</li><li>Gewöhnliche Baum-Hasel (<i>Corylus colurna</i>)</li><li>Spitzahorn (<i>Acer platanoides</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Erosionsschutz</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>
<p></p><p><p>Zu Lehr-, Forschungs- und Demonstrationszwecken für die HSWT wird 2023 eine Agroforstfläche auf einer hochschuleigenen Fläche nahe Freising angelegt. Gepflanzt wird im Rahmen des Verbundprojektes REKLINEU (Regionale Wege zu klimaneutralen Hochschulen). Bei der Pflanzung und Bewirtschaftung der Gehölzstreifen beteiligen sich die Fakultät Nachhaltige Agrar- und Energiesysteme und die Fakultät Wald und Forstwirtschaft. Im Frühjahr 2023 wurden 480 Pappeln gesteckt, sowie eine Staudenpflanzung mit Herzgespann, Geißbart, Sonnenhut, Malven und Silphie angelegt. Im Herbst kommen auf zwei weiteren Streifen Werthölzer wie Elsbeere, Wildkirsche, Walnuss und Bergahorn, teilweise kombiniert mit den Pappeln im Kurzumtrieb, hinzu. Angepflanzt werden zudem heimische, schnell wachsende Gehölze wie Grauerle oder Flatterulme im mittleren Umtrieb. Ziel der neuen Fläche ist der Einsatz in der Lehre und Forschung zu zahlreichen Fragestellungen. Untersuchungsinhalte sind insbesondere die dauerhafte Anreicherung von CO2 aus der Atmosphäre in Boden und Biomasse sowie die Veränderung des Mikroklimas. Weiter beobachtet werden Biodiversität, Erosionsminderung und Wasserrückhalt. </p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 3</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 8</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 04.05.2023</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Erle (<i>Alnus spp.</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Ulme (<i>Ulmus spp.</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Stammholz</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>
<p></p><p><p>Wird gemeinsam von der Genossenschaft Permagold und den Lausitzer Höfeläden UG angelegt und bewirtschaftet. Wurde in Kooperation mit Thomas Noack von den Lausitzer Höfeläden beplant. Besonders hervorzuheben ist hierbei die aktive Rolle der sorbischen Gemeinde Njebjelčicy/Nebelschütz der die Fläche gehört und von der die Fläche mit einem Langzeitvertrag gepachtet wird. Die Fläche ist hierbei in das Projekt Njebjesa/Himmelsort eingebettet. Das Projekt »Njebjesa« baut auf der langjährigen Pionierarbeit der Gemeinde Nebelschütz auf. Bereits im Jahr 2004 wurde Nebelschütz Pilotgemeinde in Sachsen für ökologische Ausgleichsmaßnahmen. Auf diese Weise konnten sowohl zahlreiche Streuobstwiesen und Benjes-Hecken angelegt, Alleen nachgepflanzt und ein ökologischer Kräutergarten angelegt als auch fachliche Beratung finanziert werden. Die Gemeinde hat stets Wert darauf gelegt, Flächen zu erwerben, um sie langfristig für eine konsequente ökologische Entwicklung zu sichern. . Njebjesa« wendet sich konkreten Herausforderungen zu: Die Äcker in Hanglagen verlieren durch die industriell betriebene Landwirtschaft immer mehr an Humus. Regen und Wind lassen den fruchtbaren Boden erodieren. Der Pestizid-, Herbizid- und Düngemittel-Eintrag auf den intensiv mit Monokulturen, z. B. Mais, bebauten Feldern ist ebenfalls ein Grund zur Beunruhigung. Die Ackergifte schädigen Insekten und dezimieren die Biodiversität in den Ackergewässern. Auch im Jauerbach ist mit bloßem Auge kein tierisches Leben zu erkennen. Durch das Projekt »Njebjesa« sollen Schutzzonen entstehen, die den Einfluss der konventionellen Landwirtschaft auf das sensible Gebiet des Jauerbachs deutlich verringern. Die Besonderheit an dieser Fläche ist auch die Einbindung eines Wasserretentionsbeckens, mit allen Vorteilen für Hochwasserschutz, Wasserversorgung und besserem Mikroklima.</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 1,5</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 30</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 29.04.2020</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Erosionsanfälligkeit</li><li>Artenarmer Standort</li><li>Strukturarme Landschaft</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Obstbau</li><li>Holzproduktion</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Pfirsich (<i>Prunus persica</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li><li>andere stoffliche Nutzung</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Brombeere (<i>Rubus fruticosus</i>)</li><li>Heidelbeeren/ Preiselbeeren/ Europ. Blaubeere/ Madeira-Heidelbeeren (<i>Vaccinium spp.</i>)</li><li>Himbeere (<i>Rubus idaeus</i>)</li><li>Johannisbeeren (rot/ weiß/ schwarz) (<i>Ribes spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li><li>andere stoffliche Nutzung</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Gemüse</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Erosionsschutz</li><li>Stoffeintrag in Oberflächengewässer reduzieren</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p>
<p></p><p><p>In Weißenbronn ensteht ein mehrschichtiges (syntropisches) Agroforstsystem mit hochstämmigen Obstgehölzen und Beerensträuchern als primäre Zielkulturen. Dazu sind diverse früh- und spätsukzessionelle Gehölze sowie Krautpflanzen im System integriert, welches aus 5 Schichten besteht (Krautschicht, Unterbau, Mittelbau, oberer Mittelbau, Oberbau, Überbau). </p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 1,3</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 23,077</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 22.11.2024</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Futterbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birke (<i>Betula spp.</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Eberesche / Vogelbeere (<i>Sorbus aucuparia</i>)</li><li>Eiche (<i>Quercus spp.</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Erle (<i>Alnus spp.</i>)</li><li>Esche (<i>Fraxinus spp.</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Ulme (<i>Ulmus spp.</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li><li>Schwarzer Maulbeerbaum (<i>Morus nigra</i>)</li><li>Weiße Maulbeere (<i>Morus alba</i>)</li><li>Quitte (<i>Cydonia oblonga</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Kupfer-Felsenbirne (<i>Amelanchier lamarckii</i>)</li><li>Himbeere (<i>Rubus idaeus</i>)</li><li>Kornelkirsche (<i>Cornus mas</i>)</li><li>Sanddorn (<i>Hippophae rhamnoides</i>)</li><li>Silber-Ölweide (<i>Elaeagnus commutata</i>)</li><li>Johannisbeeren (rot/ weiß/ schwarz) (<i>Ribes spp.</i>)</li><li>Jostabeere (<i>Ribes × nidigrolaria</i>)</li><li>Honigbeere (<i>Lonicera caerulea</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Weitere Agroforstprodukte: Neben den Kulturbaum- und straucharten sind im System diverse früh- und spätsukzessionelle Gehölze integriert. Vertikal besteht das System aus 5 Ebenen (KrautschichtUnterbauMittelbauoberer MittelbauOberbauÜberbau).</p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>
<p></p><p><p>Ende Mai 2024 wurden 3.500 Pappeln und einige Kopfweiden auf dem Kirchenacker in Grumbach bei Dresden gepflanzt (Ackerfläche ca. 6,7 ha, davon Gehölzfläche ca. 1 ha). Die Pappelstreifen dienen zur Holzproduktion für die betriebseigene Heizung. Zusammen mit der Pflanzung einer Hecke sollen die Gehölzstrukturen vor allem den Wind verlangsamen und die Winderosion mindern. Sie bieten außerdem Schatten für die Ackerkulturen zwischen den Bäumen und auf den benachbarten Parzellen und senken die Temperatur an heißen Sommertagen. </p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 6,7</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 14,925</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 26.05.2024</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>Erosionsanfälligkeit</li><li>Strukturarme Landschaft</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Erosionsschutz</li><li>Stoffeintrag in Oberflächengewässer reduzieren</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p>
<p></p><p><p>Naturefund hat zusammen mit der Staudengärtnerei Plantamé verschiedene Bäume in deren Gärtnerei gepflanzt. Ziel ist es, dadurch den Anbau nachhaltiger und klimaresilienter zu geschalten und vor allem Schutz vor Erosion zu schaffen, Humus aufzubauen, die Biodiversität und den Ertrag zu steigern und Wasser im Boden besser zu speichern. Vier Gehölzstreifen, darunter eine Doppelreihe wurden auf verschiedenen Flächen der Gärtnerei angelegt. Die Fläche war anderweitig schwer nutzbar, da sie am Hang liegt. Es gibt einen Naturlehrpfad zu DAF, ein Hühnermobil und ein Schafgehege um die Fläche sinnvoll zu nutzen. Naturefund finanziert Agroforstprojekte und hat auch zahlreiche andere Projekte zum Schutz der Natur.</p></p><p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 1</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 10</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 14.11.2023</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Obstbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Hainbuche (<i>Carpinus betulus</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li><li>Holzapfel (<i>Malus sylvestris</i>)</li><li>Wildbirne (<i>Pyrus communis subsp. communis</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Sauerkirsche (<i>Prunus cerasus</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Kupfer-Felsenbirne (<i>Amelanchier lamarckii</i>)</li><li>Hartriegel (<i>Cornus spp.</i>)</li><li>Heckenkirsche (<i>Lonicera xylosteum</i>)</li><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li><li>Weißdorn (<i>Crataegus spp.</i>)</li><li>Johannisbeeren (rot/ weiß/ schwarz) (<i>Ribes spp.</i>)</li><li>Besenginster (<i>Cytisus scoparius</i>)</li><li>Pfaffenhütchen (<i>Euonymus europaeus</i>)</li><li>Hundsrose / Hagebutte (<i>Rosa canina</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li><li>Schafe (sowie Ziegen)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Gemüse</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p>
<p></p><p><p>Das Agroforstsystem am Gut Groß Zecher wurde 2003 im Rahmen des SAFE-Projekts angelegt. Es besteht aus 7 Baumreihen mit Ackernutzung und 3 Referenzbaumreihen (ohne landwirtschaftliche Nutzung) auf einer Fläche von insgesamt 7 ha. Die Fläche liegt im Landkreis Ratzeburg am Schalsee, südlich von Lübeck. FINIS e.V. (Institut für interdisziplinäre Studien, Mitglied im SAFE-Forschungskonsortium) bemühte sich seit 1998 um die Umsetzung eines Agroforstsystems in Norddeutschland. Der Verein ging 2001 in Zusammenarbeit mit INRA auf die Flächenbesitzerin zu. Die betreffende Fläche gilt weiterhin als landwirtschaftliche Fläche, die mit Bäumen bestandenen Flächen (insgesamt rund 1 ha) werden bei der Prämienberechnung nicht berücksichtigt. Die Pflanzabstände betrag 28 m zwischen den Baumreihen (Bearbeitungsbreite 26 m), 3 m innerhalb der Baumreihen. Eine Ausdünnung auf 6 und 9 m ist geplant.</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 15</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 20</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.12.2002</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Obstbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Eberesche / Vogelbeere (<i>Sorbus aucuparia</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Robinie / Gemeine Scheinacacie (<i>Robinia pseudoacacia</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Wildbirne (<i>Pyrus communis subsp. communis</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Roggen</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p>
<p></p><p><p>Im Herbst 2020 wurde als Demonstrationsvorhaben durch die Nationalparkstiftung auf 6 ha Acker direkt angrenzend an den Nationalpark Unteres Odertal eine Agroforstpflanzung mit Werthölzern angelegt. Bewirtschafter ist ein konventioneller örtlicher Landwirtschaftsbetrieb. Nach Etablierung der Gehölze soll ganz normal Ackerbau auf der Fläche betrieben werden, die Abstände zwischen den Baumreihen sind an die Arbeitsbreiten der landwirtschaftlichen Geräte angepasst. Umsetzung: 4 Baumreihen mit insges. 900m Länge und 62 Bäumen Baumarten: klimastabile Werthölzer (Esskastanie 44, Baumhasel 7, Elsbeere 11) Baumreihenabstand: ca. 30 m (max. Arbeitsbreite für landw. Geräte) Pflanzabstand der Bäume: ca. 15 m Flächenbedarf durch Baumreihen bei 2 m Breite: ca. 1.800 m² Angebaute Fruchtart auf Ackerfläche für 5 Jahre: Luzerne, nach 5 Jahren erfolgt normale Bewirtschaftung des Ackers mit Feldfrüchten </p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 6</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 5</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.10.2020</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Gewöhnliche Baum-Hasel (<i>Corylus colurna</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Luzerne</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Stoffeintrag in Oberflächengewässer reduzieren</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>
| Organisation | Count |
|---|---|
| Weitere | 43 |
| Type | Count |
|---|---|
| Agrarwirtschaft | 43 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 43 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 43 |
| Englisch | 43 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 43 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 35 |
| Lebewesen und Lebensräume | 43 |
| Luft | 31 |
| Mensch und Umwelt | 43 |
| Wasser | 33 |
| Weitere | 43 |