Der Donauraum blickt auf eine alte Tradition der Fertigung und Industrieproduktion zurück. Doch politische Umbrüche, die Globalisierung und technologische Fortschritte haben sich auf viele der dortigen Regionen niedergeschlagen und dazu geführt, dass mehrere Industrieanlagen geschlossen wurden. Die Folge waren teils tiefgreifende sozioökonomische Veränderungen. Eine Wiedereröffnung alter Industriestandorte wird die Möglichkeiten der Regionen stärken, innovative Lösungen für ökologische, soziale und wirtschaftliche Herausforderungen zu erarbeiten. Das EU-finanzierte Projekt RIS4Danu steht in direkter Verbindung mit der EU-Strategie für den Donauraum. Es schlägt eine Reihe konzertierter Maßnahmen bezüglich strategischer Pläne zur Unternehmensentwicklung für die Wiedereröffnung von 21 ungenutzten Industrieanlagen vor. Das Projekt wird einen evidenzbasierten, intelligenten Spezialisierungsansatz anwenden, um die standortbasierte Innovation für einen grünen, digitalen und inklusiven Wandel im Donauraum zu unterstützen.