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Found 12 results.

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Untersuchung der Luftbelastung durch mittelfluechtige Kohlenwasserstoffe in der Region Basel

Zur Abschaetzung der mittleren Jahresbelastung der Luft in der Region Basel durch fluechtige organische Verbindungen wurden in den Jahren 1988/89 vier einwoechige Messkampagnen - je eine zu jeder Jahreszeit - durchgefuehrt. Eine zusaetzliche einwoechige Messkampagne fand waehrend einer leichten Inversionslage im Februar 1989 statt. In jeder Messwoche wurden gleichzeitig in der Stadt Basel auf dem St. Johannsplatz und oberhalb des vier Kilometer vom Stadtrand entfernten Dorfes Schoenenbuch je 21 Fuenf-Stunden-Proben gewonnen. Zudem wurden auch die Tagesgaenge der Immissionskonzentrationen an zwei innerstaedtischen Standorten verfolgt. Es wurden mittelfluechtige aromatische und aliphatische Kohlenwasserstoffe, die - wie aus der Literatur bekannt ist - vorwiegend auf Autoabgase zurueckzufuehren sind, sowie Perchlorethylen, ein hauptsaechlich zur Textilreinigung verwendetes Loesungsmittel, erfasst.

Transport leichtfluechtiger chlorierter Kohlenwasserstoffe im Boden

In den letzten Jahrzehnten wurden durch menschliche Aktivitaeten zahlreiche neue Verbindungen in die Biosphaere eingebracht. Zu ihnen zaehlen die chlorierten Kohlenwasserstoffe, die z.B. als Pestizide direkt in Boeden eingebracht werden oder als Loesungsmittel aus industriellen Prozessen, zusammen mit anderen Stoffen in Deponien auftauchen. Um die Mobilitaet solcher Stoffe in Boeden abzuschaetzen, werden Saeulenexperimente mit verschiedenen, z.T. kuenstlichen Medien durchgefuehrt. Die einfache Geometrie der verwendeten Modelle erlaubt es, die Messungen durch unabhaengige Modellrechnungen zu ergaenzen, so dass die relative Bedeutung der verschiedenen Prozesse wie Gasphasentransport, Loesung in der Wasserphase oder Adsorption fuer verschiedene Chemikalien erfasst werden kann.

Evaluation von 2- und 3-dimensionalen Stofftransportmodellen im Hinblick auf ihre Eignung fuer die Praxis am Beispiel des Grundwasservorkommens im Langenthaler Becken

Am Beispiel des Grundwasservorkommens 'Langenthaler-Becken', das wichtig fuer die regionale Trinkwasserversorgung ist, aber auch belastet ist mit Nitrat und leichtfluechtigen Chlor-Kohlenwasserstoffen, soll geprueft werden, welche der in den letzten Jahren entwickelten zwei- und dreidimensionalen numerischen Stofftransport-Modelle sich eignen fuer die Praxis. Mit den Modellen soll dann die Entwicklung der Verschmutzungen in Raum und Zeit simuliert werden, Sanierungsvorschlaege ausgearbeitet und der Erfolg von Massnahmen ueberprueft werden.

Quantification des PCB dans les boues d'epuration (FRA)

Le projet consiste a organiser au niveau europeen une intercalibration pour determiner les meilleurs methodes de quantification des PCB dans un substrat aussi complexe que les boues d'epuration. 40 laboratoires participent a cette intercalibration. Les echantillons et les interpretations des resultats sont realises en commun avec le centre de recherches communautaires d'ispra. Il est en particulier compare les methodes de quantification globales a partir de melanges commerciaux et les methodes utilisant plusieurs composes purs. Le choix et le nombre des composes purs a prendre en consideration est un des aspects importants de la recherche. Nature du projet: Recherche appliquee. (FRA)

Behandlung von Zellstoff-Bleichereiabwaessern in anaerob/aeroben Biofilm-Fliessbettreaktoren

Die Abwaesser aus Chlorbleiche in der Zellstoffindustrie gelten als kritisch, da diese verschiedenartige oekotoxische Schadstoffe beinhalten, welche bei der Behandlung in einer konventionellen ARA nur partiell abgebaut werden koennen. Im vorliegenden Projekt werden aerobe und anaerobe Biofilm-Fliessbettreaktoren in verschiedener Kombination auf ihre Effizienz beim Abbau von Chlorphenolen als ausgewaehlte Inhaltsstoffe hin geprueft. In adaptierten Mischpopulationen werden die monomeren Chlorphenole praktisch quantitativ entfernt, hingegen bedingen die nicht-abbaubaren, hoeher molekularen Chlorkohlenwasserstoffe einen hohen End-CSB- bzw. AOX-Gehalt. Die Kombination mit einer anaeroben biologischen Reaktorstufe bringt unter normalen Belastungen keine signifikanten Effizienzsteigerung der Gesamtanlage.

Ermittlung des Gesamtgehaltes an polychlorierten Biphenylen (PCB) in Mineraloel mittels Kapillargaschromatographie

Es wird eine Analysemethode fuer die Bestimmung des Gesamtanteils polychlorierter Biphenyle (PCB) in Mineraloel beschrieben. Stoerende Matrixkomponenten werden vor der gaschromatographischen Analyse mit einer Schwefelsaeureextraktion und durch Saeulenchromatographie ueber Kieselgel entfernt. Dieses Reinigungsverfahren ermoeglicht es, PCB auch in einer stark mit Stoerkomponenten belasteten Oelmatrix im Spurenbereich bis zu 1mg/kg - wie von der neuen Luftreinhalteverordnung gefordert - nachzuweisen.

Dioxinproblematik

Dioxine und Furane entstehen bei der Verbrennung von Muell und werden im Abgas von Verbrennungsanlagen gefunden. Das Projekt hat zum Ziel, den Ausstoss von Dioxinen aus MVA's zu reduzieren. 2 generelle Moeglichkeiten bestehen: - Optimierung der Verbrennung durch Verbesserung des Gasausbrandes - Abscheidung der Dioxine durch entsprechende Rauchgasreinigung.

Abbau von Chlorlignin-Verbindungen in Bleichereiabwaessern durch Aktinomyzeten

Chorlignine entstehen bei der Bleichung der Cellulosefasern bei der Papierherstellung. Die mittel- und hochmolekularen Anteile dieser xenobiotischen Verbindungen sind mikrobiologisch schwer abbaubar und gelten als Problemstoffe. Aus Bodenproben isolierte Aktinomyzetenkulturen werden auf ihre Faehigkeit zum Wachstum auf Bleichereiabwaessern einer Cellulosefabrik getestet. Die Abbauleistung der chlorierten organischen Bestandteile durch einzelne Staemme wird untersucht sowie die am Abbau beteiligten Enzyme. Verfahren zur Dechlorierung von Bleichereiabwaessern mit geeigneten Aktinomyzetenstaemmen oder ihren Enzymen in Bioreaktoren werden getestet.

Entsorgung von PCB-Transformatoren

Aufgrund des hohen Gefaehrdungspotentials von PCB unterliegen Transformatoren und Kondensatoren, in denen in grossem Umfang PCB als Isolationsfluessigkeit verwendet wurde, strengen Regelungen bei Betrieb und Entsorgung. Die nach dem Ablassen der PCB-Fluessigkeit in Transformatoren verbleibenden PCB-Restmengen verhindern ein Recycling der Metalle und machen eine aufwendige Entsorgung notwendig. Bei dem von ABB entwickelten Verfahren werden die entleerten Transformatoren erhitzt, die entstehenden Prozessgase dechloriert und kondensiert; das Kondensat kann problemlos verbrannt werden. Die organischen Bestandteile des Transformators werden zu reinem Kohlenstoff umgesetzt, der ebenfalls problemlos verbrannt werden kann. Die Metalle sind nach der Behandlung soweit PCB-frei, dass sie dem Recycling zugefuehrt werden koennen.

Biologische Bleiche von Zellstoff

Bei der Fabrikation von Zellstoff aus Holz faellt ein ungebleichter Faserstoff an, der nebst Cellulose und Hemicellulosen noch 1,5 -5 Prozent Lignin enthaelt. Zur Herstellung von mehr oder weniger weissem, vergilbungs- und lagerungsbestaendigem Zellstoff wird dieses Restlignin heute mittels chlor- und sauerstoffhaltigen Bleichmitteln entfernt. Zur Reduktion des Chemikalienaufwandes und zur Verminderung der Fracht an schwer abbaubaren Ligninfragmenten werden die Faserstoffe einer Vorbehandlung mit ausgesuchten Mikropilzen unterworfen. Angestrebt wird damit eine Fragmentierung/Assimilation des Restlignins, die ohne wesentliche Degradierung der Cellulose/Hemicellulose, d.h. ohne Beeintraechtigung der Faserfestigkeit, ablaeuft.

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