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Forschungsfläche "Wendhausen" des Julius-Kühn-Instituts

<p></p><p><p>Das Agroforstsystem bei Wendhausen (Lehre) wurde 2008 im Rahmen des Forschungsprojektes „Agroforst-Energie I“ angelegt. </p><p>Es besteht aus 9 Baumstreifen (12 x 225 m) mit schnellwachsenden Pappeln, 5 schmalen (48 x 225 m) und 3 breiten (96 x 225 m) Ackerflächen. Südlich davon befinden sich 3 Ackerreferenzflächen ohne Bäume (je 3 ha), nordwestlich befindet sich eine Kurzumtriebsplantage als Referenzfläche für das Energieholz (0,5 ha). Im Agroforstsystem gibt es neben den 3 verschiedenen Klonmischungen 3 verschiedene Varianten: eine Aspen-Variante (4 Pappelreihen + eine Mittelreihe mit Aspen), eine Ökovariante (4 Pappelreihen + 2 Außenreihen mit heimischen Sträuchern) und eine Kontrollvariante (6 Reihen Pappeln). Die Baumstreifen werden in einem 3- bzw. 6-jährigen Rotationszyklus geerntet. Die Ackerflächen werden konventionell bewirtschaftet. Die derzeitige Fruchtfolge ist Silomais - Sommergerste – Winterraps. </p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 18</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 17</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.12.2007</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Zitter-Pappel/Espe (<i>Populus tremula</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Weitere Agroforstprodukte: Staammholz (in der Aspenvariante)</p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul></ul></p>

Spörgelhof eG - Agroforst und Gemüsebau

<p></p><p><p>Wir haben 2021 ein AF-System angelegt. Es handelt sich um insgesamt ca. 600 m Baumstreifen zwischen den Gemüsekulturen. Himmelsrichtung N-S. Ca. 800 Pappeln und Weisen als Biomassenbäume. 75 hochstämmige Obstbäume (Apfel, Birne, Pflaume, Kirsche), 75 Sträucher (Ölweide, Holunder, Beerenobst) und Kräuter. </p><p>Die Baumstreifen haben insgesamt 5 m Breite und werden gerade in der Vegetationszeit mit einjährigen Blühmischungen und Wickroggen angebaut. </p><p></p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 2</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 15</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 01.03.2021</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Pfirsich (<i>Prunus persica</i>)</li><li>Blauglockenbaum (<i>Paulownia tomentosa</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li><li>material use</li><li>Kultureller Beitrag (inkl. Erholung/ Landschaftsästhetik)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Johannisbeeren (rot/ weiß/ schwarz) (<i>Ribes spp.</i>)</li><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li><li>Weinrebe (<i>Vitis vinifera</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Gemüse</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>Höhere Produktivität</li></ul></p>

Forschungsfläche "Mariensee" des Thünen-Instituts

<p></p><p><p>Das Agroforstsystem bei Mariensee (Neustadt am Rübenberge) wurde 2008 im Rahmen des Forschungsprojektes „Agroforst-Energie I“ angelegt. Es besteht aus 3 Baumstreifen (12 x 135 m) mit schnellwachsenden Weiden und 2 Grünlandflächen (48 x 135 m). Westlich davon befindet sich eine Grünlandreferenzfläche ohne Bäume (ca. 1 ha), nördlich befindet sich eine Kurzumtriebsplantage als Referenzfläche für das Energieholz (0,5 ha). Die Baumstreifen bestehen aus 4 Doppelreihen (8 Einzelreihen; Pflanzverband 10.458 Pflanzen/ha). Sie werden in einem 5-jährigen Rotationszyklus geerntet. Die Grünlandflächen werden extensiv bewirtschaftet (1 Schnitt).</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvopastorales System (Gehölze und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 1,8</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 28,889</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.12.2007</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Futterbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul></ul></p>

Agroforstsystem mit Walnüssen und schnellwachsenden Pappeln

<p></p><p><p>Auf einer Fläche von ca. 2,5 Hektar wurde ein Agroforstsystem mit 34 Walnussbäumen und 175 schnellwachsenden Pappeln angelegt. Ein Teil der Fläche wird bereits heute als Auslauffläche für die mobile Freilandhaltung von Geflügel genutzt. In der Auslauffläche wurde ein Gehölzstreifen mit 10 Walnussbäumen und ein Gehölzstreifen mit 175 Pappeln, die in einer Doppelreihe gepflanzt wurden, angelegt. Die Pappeln dienen den Legehennen, als Schutz vor Greifvögeln und spenden im Sommer Schatten. Auf der übrigen Fläche, die bisher noch für den Ackerbau genutzt wird, sind zwei Gehölzstreifen mit jeweils 12 Walnussbäumen angelegt worden. Perspektivisch soll diese Fläche ebenfalls als Auslauffläche für Geflügel genutzt werden. Die Bäume sollen dann zur Beschattung dienen. Mit unserem Agroforstsystem verfolgen wir im Wesentlichen zwei Ziele. Die Bäume sollen im Sommer der Beschattung der Auslaufflächen fürs Geflügel dienen. Darüber hinaus wollen wir die Walnüsse über unsere Direktvermarktung vertrieben und die Pappeln als Energieholz nutzen. Im Ergebnis werden die Auslaufflächen damit einer Doppelnutzung zugeführt. </p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 2,5</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 8</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 19.01.2024</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Futterbau</li><li>Viehhaltung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackergras</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

Gut Groß Zecher

<p></p><p><p>Das Agroforstsystem am Gut Groß Zecher wurde 2003 im Rahmen des SAFE-Projekts angelegt. Es besteht aus 7 Baumreihen mit Ackernutzung und 3 Referenzbaumreihen (ohne landwirtschaftliche Nutzung) auf einer Fläche von insgesamt 7 ha. Die Fläche liegt im Landkreis Ratzeburg am Schalsee, südlich von Lübeck. FINIS e.V. (Institut für interdisziplinäre Studien, Mitglied im SAFE-Forschungskonsortium) bemühte sich seit 1998 um die Umsetzung eines Agroforstsystems in Norddeutschland. Der Verein ging 2001 in Zusammenarbeit mit INRA auf die Flächenbesitzerin zu. Die betreffende Fläche gilt weiterhin als landwirtschaftliche Fläche, die mit Bäumen bestandenen Flächen (insgesamt rund 1 ha) werden bei der Prämienberechnung nicht berücksichtigt. Die Pflanzabstände betrag 28 m zwischen den Baumreihen (Bearbeitungsbreite 26 m), 3 m innerhalb der Baumreihen. Eine Ausdünnung auf 6 und 9 m ist geplant.</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 15</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 20</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.12.2002</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Obstbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Eberesche / Vogelbeere (<i>Sorbus aucuparia</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Robinie / Gemeine Scheinacacie (<i>Robinia pseudoacacia</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Wildbirne (<i>Pyrus communis subsp. communis</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Roggen</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p>

Rennigshof

<p></p><p><p>Eine ehemalige Wiesenfläche im Ortskern wird sukzessive in Agroforst umgewandelt. Herr Söffker möchte ein System entwickeln, welches ein möglichst hohen und nachhaltigen Ertrag hervorbringt. Es sollen keine Nährstoffe zugekauft werden. Der Boden soll verbessert werden (Humusaufbau, gutes Bodenleben, Problemlösung durch Diversität). Der Betrieb wirtschaftetet seit 2002 ökologisch und hat sich dem Naturlandverband angeschlossen.</p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 2,11</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 19,905</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.12.2013</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Obstbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Eberesche / Vogelbeere (<i>Sorbus aucuparia</i>)</li><li>Erle (<i>Alnus spp.</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li><li>Rotbuche (<i>Fagus sylvatica</i>)</li><li>Mispel (<i>Crataegus germanica</i>)</li><li>Echte Feige (<i>Ficus carica</i>)</li><li>Bienenbaum (<i>Tetradium daniellii</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Hartriegel (<i>Cornus spp.</i>)</li><li>Heckenkirsche (<i>Lonicera xylosteum</i>)</li><li>Heidelbeeren/ Preiselbeeren/ Europ. Blaubeere/ Madeira-Heidelbeeren (<i>Vaccinium spp.</i>)</li><li>Himbeere (<i>Rubus idaeus</i>)</li><li>Kornelkirsche (<i>Cornus mas</i>)</li><li>Sanddorn (<i>Hippophae rhamnoides</i>)</li><li>Schlehdorn / Schwarzdorn (<i>Prunus spinosa</i>)</li><li>Weißdorn (<i>Crataegus spp.</i>)</li><li>Gemeiner Bocksdorn (<i>Lycium barbarum</i>)</li><li>Falscher Jasmin (<i>Philadelphus coronarius</i>)</li><li>Aronia (<i>Aronia melanocarpa</i>)</li><li>Hundsrose / Hagebutte (<i>Rosa canina</i>)</li><li>Weinrebe (<i>Vitis vinifera</i>)</li><li>Honigbeere (<i>Lonicera caerulea</i>)</li><li>Silber-Ölweide (<i>Elaeagnus commutata</i>)</li><li>Erbsenstrauch (<i>Caragana arborescens</i>)</li><li>Kiwibeere (<i>Actinidia arguta</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Gemüse</li></ul></p><p>Weitere Agroforstprodukte: evtl. Waldgarten</p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

sukzessionales Keyline Agroforstsystem - Anordnung nach Masterline Prinzipien; Maronen und Walnüsse mit schnellwachsenden Bäumen, dazwischen kleinere Obst- und Beerentragende Bäume und Sträucher mit Blumen und Kräutern

<p></p><p><p>Inspiration für das System ist Marc Shepard, Yeomans und der syntropische/dynamische Ansatz. Dieses silvopastorale Agroforstsystem ist am oberen Teil eines nach Nord-Osten abfallenden Hanges gelegen. Es gibt einen nassen Bereich auf der Fläche, der zumeist für 9 Monate im Jahresverlauf nicht befahrbar ist. Der Rest der Fläche ist sehr Trockenheitsanfällig. Daher kommt die diagonale Anordnung der Baumstreifen auf dieser relativ rechteckigen Fläche zustande. Mit einem Gefälle zwischen 0,5 und 1,5 % sind alle Baumreihen, bei denen längs Erde ausgehoben wurde, darauf ausgelegt, dieses Nässe-Trockenheitsgefälle auszugleichen und entlang der Baumreihen für eine gute Wasserverfügbarkeit zu sorgen. Bereits bei der Anlage 2021, war schon beim Ausheben der MasterlineSwales ein deutlicher Wasserfluss zu erkennen. Seitdem hat sich lediglich durch diese Maßnahme im hydrologischen Flächengefüge die Ertragsfähigkeit des Standortes bereits, je nach Berechnungsjahr, zwischen 30 und 60 % erhöht. Der Grünlandstandort wird jährlich 2 mal geschnitten (1. Heu &amp; 2. Silage) und es werden Hühner im Mobilstall gehalten. Diese haben auch Zugang zu den Baumstreifen. Der Baumbestand besteht aus Walnusssämlingen, Esskastaniensortensämlingen, Hybridpappeln, diversen Strauchobstsorten, und weiteren Bäumen und Sträuchern. Zur Pflanzung wurde 2m³ Pflanzenkohle ausgebracht.</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvopastorales System (Gehölze und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 1,1</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 13,636</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 11.11.2021</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Futterbau</li><li>Viehhaltung</li><li>Holzproduktion</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Holzapfel (<i>Malus sylvestris</i>)</li><li>Blauglockenbaum (<i>Paulownia tomentosa</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li><li>Weiße Maulbeere (<i>Morus alba</i>)</li><li>Schwarzer Maulbeerbaum (<i>Morus nigra</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li><li>andere stoffliche Nutzung</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Kupfer-Felsenbirne (<i>Amelanchier lamarckii</i>)</li><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li><li>Paupau (<i>Asimina triloba</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li></ul></p><p>Weitere Agroforstprodukte: ökologische Effekte durch Optimierung des Wasserhaushalts mit minimalem Eingriff</p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

Waestemer Weidewirtschaft

<p></p><p><p>Geplant ist die Aufwertung von relativ kargen Grünlandflächen in der Thüringer Rhön. Dafür ist die Pflanzung sowohl von hochstämmigen Obstbäumen als auch von anderen Baumarten zur Wertholzerzeugung auf Grünlandflächen geplant. Die Grünlandnutzung erfolgt durch Mob-Grazing mit Rindern, Heumahd sowie Umtriebsweide mit Legehennen und Masthähnchen. Zur Zeit werden ca. 12 ha bewirtschaftet mit 8 Rindern (Mutterkuhherde) sowie 150 Legehennen und ab Frühjahr 2021 insgesamt 1500 Masthähnchen. Ziele sind die Verbesserung des Ökosystems und der Biodiversität, Wind- und Wetterschutz für die Tiere, Humusaufbau, hochproduktive Grünlandstandorte schaffen, langfristiges Einkommen generieren durch Wirtschaftsobst und Wertholz. Der Betrieb wurde 2020 von den selbstversorgenden Großeltern übernommen und neu strukturiert nach Prinzipien der regenerativen Landwirtschaft. </p></p><p></p><p>Kategorie: Silvopastorales System (Gehölze und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 3</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 10</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 09.02.2021</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Viehhaltung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li><li>Rinder</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Schutzwirkung für Vieh</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

Mottenberg

<p></p><p><p>Agroforstfläche im Aufbau. Aktuell zwei Blöcke á 2 Reihen Walnusbäume die zusätzlich mit beidseitig mit Strauchgehölzen oder Kurzumtriebsplantage eingesäumt werden sollen. Die Ackerstreifen werden mit Getreide, Kleegras, Gemüse, Kartoffeln und Körnerleguminosen bestellt. Zusätzlich sollen noch Hühner ihren Auslauf dort finden. </p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 5</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 10</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 30.11.2021</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Viehhaltung</li><li>Obstbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackergras</li><li>Gemüse</li><li>Kartoffeln</li><li>Körnererbsen</li><li>Mais</li><li>Roggen</li><li>Weizen</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Schutzwirkung für Vieh</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

Leuchtturmprojekt Werragut - 12 ha silvoarables & silvopastorales Agroforstsystem nach Keylinedesign + syntropisches Agroforstsystem

<p></p><p><p>Um die Agroforstwirtschaft in die Fläche zu bringen, braucht es Leuchtturmprojekte, die diese Form der nachhaltigen Landbewirtschaftung erlebbar macht und auf diese Weise zum Nachahmen einlädt. Ein solches Leuchtturmprojekt auf 12 Hektar haben wir als Verein "Regenerative und Soziale Landwirtschaft e.V." in 2022 gestartet: Über ein Crowdfunding konnten finanzielle Mittel eingeworben werden, um die ersten 1200 Bäume und Sträucher zu finanzieren. Die Baumreihen sind an den Höhenlinien orientiert (Keyline-Design), so dass möglichst viel Niederschlagswasser auf dem Hang gehalten werden kann. Unter den Bäumen weide Hühner in Hühnermobilen und perspektivisch auch Harzer Rotes Höhenvieh. Auf der Ackerfläche wird Getreide, Buchweizen, Hanf, Kleegras etc. pfluglos angebaut. Als "Lehr- und Lernprojekt" wollen wir zeigen, die eine Klimawandel angepasste Landwirtschaft aussehen kann: Wir pflanzen über 15 verschiedene Arten von Walnuss über Esskastanie bis hin zu Feige - und das in Kombination mit mobiler Hühnerhaltung und Ackerbau. Zudem testen wir vielversprechende Substrate wie Pflanzenkohle und Mykorrhiza-Pilze. Als Praxis-Forschungsbetrieb kooperieren wir mit Uni Kassel. Weitere wesentliche Elemente des Projektes sind eine gemeinschaftlich getragene ökologisch-regenerative Landnutzung verbunden mit Praxisforschung und Bildung und die Integration von Menschen mit Behinderungen. Hinter dem Projekt steht das Agroforst-Planungsbüro "TRIEBWERK" aus Witzenhausen in Kooperation mit dem Bioland-Betrieb Werragut. Presseberichte:</p><ul><li>SAT.1 Regionalmagazin 24.03.2022: https://www.1730live.de/agroforst-nachhaltigkeit-auf-dem-acker/</li><li>HNA-Bericht Pflanzaktion 17.03.2022 https://www.hna.de/lokales/witzenhausen/ersten-300-baeume-und-straeucher-des-agroforstprojekts-sind-gepflanzt-91417361.html</li><li>Hessenschau-Beitrag 07.12.2021: https://www.hessenschau.de/wirtschaft/fit-fuer-den-klimawandel-kakis-feigen-und-pawpaw-aus-nordhessen,agroforst-neue-landwirtschaft-102.html </li></ul></p><p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 12</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 5</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 28.02.2022</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Viehhaltung</li><li>Energieerzeugung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Erle (<i>Alnus spp.</i>)</li><li>Esche (<i>Fraxinus spp.</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li><li>Echte Feige (<i>Ficus carica</i>)</li><li>Persimone (<i>Diospyros kaki</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Kupfer-Felsenbirne (<i>Amelanchier lamarckii</i>)</li><li>Hartriegel (<i>Cornus spp.</i>)</li><li>Himbeere (<i>Rubus idaeus</i>)</li><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li><li>Kornelkirsche (<i>Cornus mas</i>)</li><li>Silber-Ölweide (<i>Elaeagnus commutata</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li><li>Rinder</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackergras</li><li>Luzerne</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Stoffeintrag in Oberflächengewässer reduzieren</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Schutzwirkung für Vieh</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

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