API src

Found 53 results.

Other language confidence: 0.8785243452970348

Baumgestütze Bienenweide

<p></p><p><p>Auf eine Fläche von 1,8 ha in Förste wurde ein Agroforstsystem mit 80 Bäumen 2020 angelegt. Auf der Fläche mit 56 bis 77 Bodenpunkten wurden 7 Streifen mit 12 unterschiedlichen Baumarten angepflanzt. Zwischen den Baumstreifen wird aktuell eine Blühfläche angelegt.</p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 1,6</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 12,5</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 06.11.2020</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Obstbau</li><li>Holzproduktion</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birke (<i>Betula spp.</i>)</li><li>Eberesche / Vogelbeere (<i>Sorbus aucuparia</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Echte Mehlbeere (<i>Sorbus aria / Aria edulis</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li><li>Bienenbaum (<i>Tetradium daniellii</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Weitere Agroforstprodukte: Fokus bei der Anlage der Fläche war meinen Bienen und anderen Insekten über das ganze Jahr eine Nahrungsquelle zur Verfügung zu stellen.</p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Erosionsschutz</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

Agroforstsystem mit Walnüssen und schnellwachsenden Pappeln

<p></p><p><p>Auf einer Fläche von ca. 2,5 Hektar wurde ein Agroforstsystem mit 34 Walnussbäumen und 175 schnellwachsenden Pappeln angelegt. Ein Teil der Fläche wird bereits heute als Auslauffläche für die mobile Freilandhaltung von Geflügel genutzt. In der Auslauffläche wurde ein Gehölzstreifen mit 10 Walnussbäumen und ein Gehölzstreifen mit 175 Pappeln, die in einer Doppelreihe gepflanzt wurden, angelegt. Die Pappeln dienen den Legehennen, als Schutz vor Greifvögeln und spenden im Sommer Schatten. Auf der übrigen Fläche, die bisher noch für den Ackerbau genutzt wird, sind zwei Gehölzstreifen mit jeweils 12 Walnussbäumen angelegt worden. Perspektivisch soll diese Fläche ebenfalls als Auslauffläche für Geflügel genutzt werden. Die Bäume sollen dann zur Beschattung dienen. Mit unserem Agroforstsystem verfolgen wir im Wesentlichen zwei Ziele. Die Bäume sollen im Sommer der Beschattung der Auslaufflächen fürs Geflügel dienen. Darüber hinaus wollen wir die Walnüsse über unsere Direktvermarktung vertrieben und die Pappeln als Energieholz nutzen. Im Ergebnis werden die Auslaufflächen damit einer Doppelnutzung zugeführt. </p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 2,5</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 8</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 19.01.2024</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Futterbau</li><li>Viehhaltung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackergras</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

Silvo-arables Agroforstsystem mit Pappeln zur energetischen Nutzung

<p></p><p><p>Ende Mai 2024 wurden 3.500 Pappeln und einige Kopfweiden auf dem Kirchenacker in Grumbach bei Dresden gepflanzt (Ackerfläche ca. 6,7 ha, davon Gehölzfläche ca. 1 ha). Die Pappelstreifen dienen zur Holzproduktion für die betriebseigene Heizung. Zusammen mit der Pflanzung einer Hecke sollen die Gehölzstrukturen vor allem den Wind verlangsamen und die Winderosion mindern. Sie bieten außerdem Schatten für die Ackerkulturen zwischen den Bäumen und auf den benachbarten Parzellen und senken die Temperatur an heißen Sommertagen. </p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 6,7</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 14,925</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 26.05.2024</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>Erosionsanfälligkeit</li><li>Strukturarme Landschaft</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Erosionsschutz</li><li>Stoffeintrag in Oberflächengewässer reduzieren</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p>

Gut Groß Zecher

<p></p><p><p>Das Agroforstsystem am Gut Groß Zecher wurde 2003 im Rahmen des SAFE-Projekts angelegt. Es besteht aus 7 Baumreihen mit Ackernutzung und 3 Referenzbaumreihen (ohne landwirtschaftliche Nutzung) auf einer Fläche von insgesamt 7 ha. Die Fläche liegt im Landkreis Ratzeburg am Schalsee, südlich von Lübeck. FINIS e.V. (Institut für interdisziplinäre Studien, Mitglied im SAFE-Forschungskonsortium) bemühte sich seit 1998 um die Umsetzung eines Agroforstsystems in Norddeutschland. Der Verein ging 2001 in Zusammenarbeit mit INRA auf die Flächenbesitzerin zu. Die betreffende Fläche gilt weiterhin als landwirtschaftliche Fläche, die mit Bäumen bestandenen Flächen (insgesamt rund 1 ha) werden bei der Prämienberechnung nicht berücksichtigt. Die Pflanzabstände betrag 28 m zwischen den Baumreihen (Bearbeitungsbreite 26 m), 3 m innerhalb der Baumreihen. Eine Ausdünnung auf 6 und 9 m ist geplant.</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 15</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 20</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.12.2002</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Obstbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Eberesche / Vogelbeere (<i>Sorbus aucuparia</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Robinie / Gemeine Scheinacacie (<i>Robinia pseudoacacia</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Wildbirne (<i>Pyrus communis subsp. communis</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Roggen</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p>

Agroforstsystem Stolzenhagen, Modellprojekt der Nationalparkstiftung Unteres Odertal

<p></p><p><p>Im Herbst 2020 wurde als Demonstrationsvorhaben durch die Nationalparkstiftung auf 6 ha Acker direkt angrenzend an den Nationalpark Unteres Odertal eine Agroforstpflanzung mit Werthölzern angelegt. Bewirtschafter ist ein konventioneller örtlicher Landwirtschaftsbetrieb. Nach Etablierung der Gehölze soll ganz normal Ackerbau auf der Fläche betrieben werden, die Abstände zwischen den Baumreihen sind an die Arbeitsbreiten der landwirtschaftlichen Geräte angepasst. Umsetzung: 4 Baumreihen mit insges. 900m Länge und 62 Bäumen Baumarten: klimastabile Werthölzer (Esskastanie 44, Baumhasel 7, Elsbeere 11) Baumreihenabstand: ca. 30 m (max. Arbeitsbreite für landw. Geräte) Pflanzabstand der Bäume: ca. 15 m Flächenbedarf durch Baumreihen bei 2 m Breite: ca. 1.800 m² Angebaute Fruchtart auf Ackerfläche für 5 Jahre: Luzerne, nach 5 Jahren erfolgt normale Bewirtschaftung des Ackers mit Feldfrüchten </p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 6</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 5</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.10.2020</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Gewöhnliche Baum-Hasel (<i>Corylus colurna</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Luzerne</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Stoffeintrag in Oberflächengewässer reduzieren</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

sukzessionales Keyline Agroforstsystem - Anordnung nach Masterline Prinzipien; Maronen und Walnüsse mit schnellwachsenden Bäumen, dazwischen kleinere Obst- und Beerentragende Bäume und Sträucher mit Blumen und Kräutern

<p></p><p><p>Inspiration für das System ist Marc Shepard, Yeomans und der syntropische/dynamische Ansatz. Dieses silvopastorale Agroforstsystem ist am oberen Teil eines nach Nord-Osten abfallenden Hanges gelegen. Es gibt einen nassen Bereich auf der Fläche, der zumeist für 9 Monate im Jahresverlauf nicht befahrbar ist. Der Rest der Fläche ist sehr Trockenheitsanfällig. Daher kommt die diagonale Anordnung der Baumstreifen auf dieser relativ rechteckigen Fläche zustande. Mit einem Gefälle zwischen 0,5 und 1,5 % sind alle Baumreihen, bei denen längs Erde ausgehoben wurde, darauf ausgelegt, dieses Nässe-Trockenheitsgefälle auszugleichen und entlang der Baumreihen für eine gute Wasserverfügbarkeit zu sorgen. Bereits bei der Anlage 2021, war schon beim Ausheben der MasterlineSwales ein deutlicher Wasserfluss zu erkennen. Seitdem hat sich lediglich durch diese Maßnahme im hydrologischen Flächengefüge die Ertragsfähigkeit des Standortes bereits, je nach Berechnungsjahr, zwischen 30 und 60 % erhöht. Der Grünlandstandort wird jährlich 2 mal geschnitten (1. Heu &amp; 2. Silage) und es werden Hühner im Mobilstall gehalten. Diese haben auch Zugang zu den Baumstreifen. Der Baumbestand besteht aus Walnusssämlingen, Esskastaniensortensämlingen, Hybridpappeln, diversen Strauchobstsorten, und weiteren Bäumen und Sträuchern. Zur Pflanzung wurde 2m³ Pflanzenkohle ausgebracht.</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvopastorales System (Gehölze und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 1,1</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 13,636</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 11.11.2021</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li><li>Erosionsanfälligkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Futterbau</li><li>Viehhaltung</li><li>Holzproduktion</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Holzapfel (<i>Malus sylvestris</i>)</li><li>Blauglockenbaum (<i>Paulownia tomentosa</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li><li>Weiße Maulbeere (<i>Morus alba</i>)</li><li>Schwarzer Maulbeerbaum (<i>Morus nigra</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li><li>andere stoffliche Nutzung</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Kupfer-Felsenbirne (<i>Amelanchier lamarckii</i>)</li><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li><li>Paupau (<i>Asimina triloba</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li></ul></p><p>Weitere Agroforstprodukte: ökologische Effekte durch Optimierung des Wasserhaushalts mit minimalem Eingriff</p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

SoLawi Zierau

<p></p><p><p>Mit unserer 2016 gegründeten kleinen SoLawi versorgen wir ca. 15 Haushalte mit ökologisch angebautem Gemüse und Obst. 2016 haben wir begonnen Gehölzreihen aus Bäumen und Sträuchern auf unserem Acker anzugelegen. Wir betreiben eine kleine Baumschule in der wir Obstgehölze aus den Gehölzbeständen der Umgebung vermehren (Veredelung vorw. auf Hochstämme). Aktuell planen wir ein zweites Agroforstsystem auf Grünland anzulegen. Beide Flächen wollen wir zukünftig als Praxisbeispiel nutzen, um Flächenbesitzern und Akteuren aus Politik und Behörden sowie Kindern im Rahmen verschiedener Veranstaltungen Agroforstsysteme näher zu bringen und zur Anlage von Agroforstsystemen anzuregen.</p></p><p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 1</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 10</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 30.09.2016</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Pekannuss (<i>Carya illinoinensis</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Faulbaum (<i>Frangula alnus</i>)</li><li>Kupfer-Felsenbirne (<i>Amelanchier lamarckii</i>)</li><li>Hartriegel (<i>Cornus spp.</i>)</li><li>Heckenkirsche (<i>Lonicera xylosteum</i>)</li><li>Himbeere (<i>Rubus idaeus</i>)</li><li>Hundsrose / Hagebutte (<i>Rosa canina</i>)</li><li>Kornelkirsche (<i>Cornus mas</i>)</li><li>Weißdorn (<i>Crataegus spp.</i>)</li><li>Aronia (<i>Aronia melanocarpa</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Gemüse</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p>

Waestemer Weidewirtschaft

<p></p><p><p>Geplant ist die Aufwertung von relativ kargen Grünlandflächen in der Thüringer Rhön. Dafür ist die Pflanzung sowohl von hochstämmigen Obstbäumen als auch von anderen Baumarten zur Wertholzerzeugung auf Grünlandflächen geplant. Die Grünlandnutzung erfolgt durch Mob-Grazing mit Rindern, Heumahd sowie Umtriebsweide mit Legehennen und Masthähnchen. Zur Zeit werden ca. 12 ha bewirtschaftet mit 8 Rindern (Mutterkuhherde) sowie 150 Legehennen und ab Frühjahr 2021 insgesamt 1500 Masthähnchen. Ziele sind die Verbesserung des Ökosystems und der Biodiversität, Wind- und Wetterschutz für die Tiere, Humusaufbau, hochproduktive Grünlandstandorte schaffen, langfristiges Einkommen generieren durch Wirtschaftsobst und Wertholz. Der Betrieb wurde 2020 von den selbstversorgenden Großeltern übernommen und neu strukturiert nach Prinzipien der regenerativen Landwirtschaft. </p></p><p></p><p>Kategorie: Silvopastorales System (Gehölze und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 3</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 10</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 09.02.2021</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Viehhaltung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li><li>Rinder</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Höhere Produktivität</li><li>Erosionsschutz</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Schutzwirkung für Vieh</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

Keyline-Pflanzung auf dem Waldpferdehof Müncheberg

<p></p><p><p>Auf dem Gelände des Waldpferdehofs Müncheberg wurde im Dezember 2021 eine exemplarische Landschaftsgestaltung mit der Methode des Keyline Designs als Teil des Projektes „NetzwerkWasserAgri“ umgesetzt. Das Projekt der Klimapraxis will innovative Ansätze zur Steigerung von Verdunstungskühlung und Wasserrückhaltefähigkeit in der Landwirtschaft identifizieren und kommunizieren. Wasser wird in Brandenburg zur knappen Ressource. Aufgrund der überwiegend sandigen Böden und oft ausgeräumten Landschaften führt anhaltende Trockenheit bei hohen Temperaturen in kurzer Zeit zu extremer Dürre. Keyline Design ist ein Gestaltungskonzept, dass die Wasserhaltefähigkeit und das Mikroklima entlang sogenannter Schlüssellinien verbessern soll, in unserem Fall durch geplante Gehölzpflanzungen. Während die positiven Wirkungen der Agroforstwirtschaft bereits öffentlich diskutiert werden, ist Keyline Design im deutschsprachigen Raum noch relativ unbekannt. Angenommen wird, dass Keyline Design in Kombination mit Agroforstwirtschaft Potenziale für ein langfristiges Wassermanagement bietet. Auf dem Waldpferdehof wurden Walnüsse, Esskastanien und Haselnussbäume in vier Reihen gepflanzt und zudem Mulden und Wälle zur Wasserretention angelegt. Der Waldpferdehof möchte eigens für die Keyline-Pflanzung auch Hühner und einen Mobilstall in den Betrieb aufnehmen. Das Projekt „NetzwerkWasserAgri“ wird gefördert durch den europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums und kofinanziert aus Mitteln des Landes Brandenburg.</p></p><p></p><p>Kategorie: Agrosilvopastorales System (Gehölze/ Ackerkulturen und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 1,5</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 10</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 21.10.2021</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Walnussbaum (<i>Juglans regia</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Geflügel</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Ackergras</li><li>Gemüse</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p><p>Interesse an Produktabnahme / -vermarktung: Ja</p>

Wälder und Waldwiesentäler bei Iphofen

<p></p><p><p>Im Rahmen des Life Natur Projektes "Wälder und Waldwiesentäler bei Iphofen" wurde die ehemalige Hutungsfläche bei Hellmitzheim wiederhergestellt und wird seitdem ganzjährig mit Rindern und Hirschen beweidet. Ziel ist die Etablierung eines Eichehutewaldes als Biotop vor allem für Vögel.</p></p><p>Kategorie: Silvopastorales System (Gehölze und Nutzvieh)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 18</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 18</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.12.2011</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Viehhaltung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Eiche (<i>Quercus spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Schlehdorn / Schwarzdorn (<i>Prunus spinosa</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Nutztierarten im Agroforstsystem: <ul><li>Rinder</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li></ul></p>

1 2 3 4 5 6