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Die Stickstoff-Gesamtbilanz (synonym: Hoftorbilanz, Sektorbilanz, Stoffstrombilanz) für die Landwirtschaft umfasst die drei Komponenten: Flächenbilanz (Pflanzen- bzw. Bodenproduktion), Stallbilanz (tierische Erzeugung) und Biogasbilanz (Erzeugung von Biogas). Für regionale Gliederungen unterhalb der Ebene des Bundesgebietes, das heißt für Bundesländer, Kreise oder Gemeinden, können nach wie vor aufgrund der eingeschränkten Datenverfügbarkeit im Regelfall nur Flächenbilanzen ermittelt werden. Grundsätzlich ist an regionalisierte Bilanzierungen die Forderung zu stellen, dass sich mit der jeweiligen Methodik ein annähernd identischer Wert des Flächenbilanzüberschusses berechnet (in der Summe über alle regionalen Einheiten im Bundesgebiet) wie für Deutschland als Ganzes. Die Zeitreihe des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL 2024) für das Bundesgebiet ist dabei als Referenzwert anzusehen. Der N-Überschuss der Flächenbilanz entspricht der Differenz zwischen den N-Zufuhren und den N-Abfuhren auf der landwirtschaftlich genutzten Fläche der Kreise während eines Bilanzjahres. In der vorliegenden Berechnung beinhaltet der Flächenbilanz-Überschuss den Eintrag von Stickstoff in den Boden (i) ohne Abzug der NH3-Verluste, die bei der Ausbringung von Wirtschaftsdünger, Gärresten und Mineraldünger auf der Fläche auftreten, sowie (ii) ohne Abzug von N2-, NOX- und N2O-Emissionen aus dem Boden, die in Folge von Nitrifikation und Denitrifikation entstehen. Weiterhin werden die N-Verluste infolge des Abbaus der organischen Bodensubstanz in anmoorigen und Moor-Böden unter Acker- und Grünland-Nutzung nicht berücksichtigt.
Die Stickstoff-Gesamtbilanz (synonym: Hoftorbilanz, Sektorbilanz, Stoffstrombilanz) für die Landwirtschaft umfasst die drei Komponenten: Flächenbilanz (Pflanzen- bzw. Bodenproduktion), Stallbilanz (tierische Erzeugung) und Biogasbilanz (Erzeugung von Biogas). Für regionale Gliederungen unterhalb der Ebene des Bundesgebietes, das heißt für Bundesländer, Kreise oder Gemeinden, können nach wie vor aufgrund der eingeschränkten Datenverfügbarkeit im Regelfall nur Flächenbilanzen ermittelt werden. Grundsätzlich ist an regionalisierte Bilanzierungen die Forderung zu stellen, dass sich mit der jeweiligen Methodik ein annähernd identischer Wert des Flächenbilanzüberschusses berechnet (in der Summe über alle regionalen Einheiten im Bundesgebiet) wie für Deutschland als Ganzes. Die Zeitreihe des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL 2024) für das Bundesgebiet ist dabei als Referenzwert anzusehen. Der N-Überschuss der Flächenbilanz entspricht der Differenz zwischen den N-Zufuhren und den N-Abfuhren auf der landwirtschaftlich genutzten Fläche der Kreise während eines Bilanzjahres. In der vorliegenden Berechnung beinhaltet der Flächenbilanz-Überschuss den Eintrag von Stickstoff in den Boden (i) ohne Abzug der NH3-Verluste, die bei der Ausbringung von Wirtschaftsdünger, Gärresten und Mineraldünger auf der Fläche auftreten, sowie (ii) ohne Abzug von N2-, NOX- und N2O-Emissionen aus dem Boden, die in Folge von Nitrifikation und Denitrifikation entstehen. Weiterhin werden die N-Verluste infolge des Abbaus der organischen Bodensubstanz in anmoorigen und Moor-Böden unter Acker- und Grünland-Nutzung nicht berücksichtigt.
Das von der FAO koordinierte und von der Weltbank unterstützte Projekt entwickelt in Thailand, Vietnam und China (Gungdong Provinz) auf Pilotbetrieben Handlungsoptionen und Entscheidungsgrundlagen für eine umweltschonende Tierproduktion. Die rapide Entwicklung der Tierhaltung in Ostasien kann die Umwelt erheblich belasten. LWMEAP entwickelt und demonstriert auf Pionierbetrieben in Thailand, Vietnam und China (Guangdong Provinz) nachhaltige Strategien für den Umgang mit Mist und Gülle und liefert entsprechende Entscheidungs- und Planungshilfen. HAFL ist beteiligt an der Entwicklung des computerbasierten Modells STRAW zu Aufbereitung und Verwertung von Gülle und Mist. Projektziel: Im Rahmen des LWMEA Projektes wird eine computerbasierte Entscheidungshilfe entwickelt. Das Modell liefert Erläuterungen sowie technische und finanzielle Berechnungen für verschiedene Hofdünger Management Optionen. Kernkompetenzen: Stoffflüsse und Nährstoffbilanzen in der Tierhaltung, Beurteilung der Umweltauswirkungen der Tierhaltung, Düngungsempfehlungen
1 Quantifizierung und Beurteilung der Umweltauswirkungen von tierischen Produktionssystemen und Hofduengern. - Aufzeigen von Moeglichkeiten zum verlustaermeren Umgang mit Guelle und Mist. - Ausarbeiten von Empfehlungen fuer: - gezielte produktionstechnische Verbesserung der Tierhaltung bezueglich Umweltauswirkungen, - Verbesserungen der Naehrstoffeffizienz im landwirtschaftlichen Stoffkreislauf, - Beitrag zu 'Grundlagen fuer die Duengung', 'Wegleitung fuer den Gewaesserschutz in der Landwirtschaft'.