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Agroforstsystem Biohof Ritzleben

<p></p><p><p>Das Agroforstsystem aus Apfelbäumen wurde im Frühjahr 2025 angelegt - es wurden insgesamt 74 Bäume in zwei Baumstreifen gepflanzt. Die acht ausgewählten alten Apfelsorten sind windfest, starkwüchsig und bilden vorwiegend steile und pflegeleichte Kronen aus. Die Erntezeit liegt im Oktober, es besteht keine oder geringe Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge. Alle Sorten sind als Tafelobst/Lagerobst und zum Mosten verwendbar. Für eine bessere Etablierung und zukünftige Standfestigkeit sowie höhere Resilienz gegen Extremwetter wurden Nulljährige Veredelungen gepflanzt die am Standort zu Hochstämmen erzogen werden.</p><p>Primäres Ziel ist die Stützung der Biodiversität durch die Schaffung von Lebensräumen und eine Aufwertung des Landschaftsbildes.</p><p>Die Anlage erfolgte im Rahmen des Projektes Impulsbüro Altmark (DeFAF e.V.), die Anwuchs- und Entwicklungspflege über 15 Jahre wird über Ersatzgeld für einen Eingriff in das Landschaftsbild finanziert. Im Anschluss soll sich die Pflege der Apfelbäume durch den Aufbau eines neuen Betriebszweiges selber tragen.</p><p>Das Agroforstsystem ist erweiterbar - für die Baumreihen der Zukunft stehen Birnen, Walnuss und Esskastanie auf der Wunschliste.</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 5,5</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 6,4</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 30.03.2025</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>Trockenheit / geringe Wasserhaltefähigkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li><li>Kultureller Beitrag (inkl. Erholung/ Landschaftsästhetik)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Kartoffeln</li><li>Lupine</li><li>Weizen</li><li>Dinkel</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p>

Pilotfläche des Institut für Waldwachstum der Uni Freiburg

<p></p><p><p>As part of the "agroforst" joint research project of the University of Freiburg (Baden-Württemberg), Prof. H. Spiecker (Institute for Forest Growth) has created an example area for agroforestry. In order to be able to give an impression of the combined use in the short time of the research project, three existing plots were converted. Planting the trees: 1997, Conversion to agroforestry: 2005, New design: cherry as deciduous tree (origin Liliental) in row spacing of 15 m x 15 m with conventional agricultural use (winter wheat), Size: approx. 2,250 m², 4 rows of which are cherry trees, Background: The high-value deciduous tree demonstration area Breisach "Stockfeld" was established in 1997. The broad-leaved tree wide-distance planting should demonstrate the possibility to establish broad-leaved trees for the production of valuable wood in a comparatively extensive way with fewer plants, in comparison to classical afforestations (with up to 4,000 trees/ha). Due to the low number of stems with approx. 445 cherries/ha the effort for planting and care is reduced. So the step to the agroforestry system was not far away. </p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 1</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 30</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.12.2004</p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Obstbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Weizen</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul></ul></p>

Artenreicher Energie- und Wertholzstreifen in Straelen

<p></p><p><p>In diesem Projekt werden zwei parallele Gehölzstreifen mit einer Länge von rund 200 Metern geschaffen, die ein Meter voneinander entfernt sind. Der Fokus liegt auf der Gewinnung von Energieholz aus abwechselnden Anpflanzungen von Weiden und Pappeln, die alle erstmalig nach etwa 6-7 Jahren und danach alle 3-5 Jahre auf den Stock gesetzt und zu Hackschnitzeln verarbeitet werden. Die Idee ist, dass die Reihen abwechselnd auf den Stock gesetzt werden, so dass es zu keinem Kahlschlag kommt. Dadurch entsteht ein vielfältiger Heckensaum, der Lebensraum und Nahrungsquelle für Vögel, Insekten und Säugetiere bietet. Dies wird durch eine Mischung aus ausgewählten Klimaxarten wie Wildkirsche, Elsbeere, Speierling, Birne, Baumhasel und Walnuss erreicht. Letztere werden in Abständen von 10 Metern gepflanzt (und in der Reihe versetzt zueinander) und können nach etwa 50 Jahren als hochwertiges Wertholz geerntet werden. Zusätzlich werden alle 2,5 Meter Bäume und Sträucher zur Förderung von Nützlingen wie Holunder, Haselnuss, Weißdorn, Vogelbeere, Schneeball, Faulbaum und Kornellkirsche gepflanzt. Diese werden bei Bedarf zurück geschnitten und die Biomasse verbleibt zum Mulchen und Bodenaufbau im System. Links und rechts der AF-Streifen wird ein jeweils 2m breiter Blühstreifen gesät </p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 4</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 5</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 11.10.2023</p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Obstbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Eberesche / Vogelbeere (<i>Sorbus aucuparia</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Haselnuss (<i>Corylus avellana</i>)</li><li>Faulbaum (<i>Frangula alnus</i>)</li><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li><li>Kornelkirsche (<i>Cornus mas</i>)</li><li>Weißdorn (<i>Crataegus spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Energieholz</li><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Erosionsschutz</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p>

Forschungsfläche "Wendhausen" des Julius-Kühn-Instituts

<p></p><p><p>Das Agroforstsystem bei Wendhausen (Lehre) wurde 2008 im Rahmen des Forschungsprojektes „Agroforst-Energie I“ angelegt. </p><p>Es besteht aus 9 Baumstreifen (12 x 225 m) mit schnellwachsenden Pappeln, 5 schmalen (48 x 225 m) und 3 breiten (96 x 225 m) Ackerflächen. Südlich davon befinden sich 3 Ackerreferenzflächen ohne Bäume (je 3 ha), nordwestlich befindet sich eine Kurzumtriebsplantage als Referenzfläche für das Energieholz (0,5 ha). Im Agroforstsystem gibt es neben den 3 verschiedenen Klonmischungen 3 verschiedene Varianten: eine Aspen-Variante (4 Pappelreihen + eine Mittelreihe mit Aspen), eine Ökovariante (4 Pappelreihen + 2 Außenreihen mit heimischen Sträuchern) und eine Kontrollvariante (6 Reihen Pappeln). Die Baumstreifen werden in einem 3- bzw. 6-jährigen Rotationszyklus geerntet. Die Ackerflächen werden konventionell bewirtschaftet. Die derzeitige Fruchtfolge ist Silomais - Sommergerste – Winterraps. </p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 18</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 17</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.12.2007</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Zitter-Pappel/Espe (<i>Populus tremula</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Energieholz</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Weitere Agroforstprodukte: Staammholz (in der Aspenvariante)</p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul></ul></p>

Dynamischer Agroforst auf dem Acker

<p></p><p><p>Naturefund hat auf einer Ackerfläche gemeinsam mit Viviane Theby vom Scheuerhof eine Baumreihe gepflanzt. Besonders hierbei ist, dass mit den Bäumen "geschrieben" wurde. Das heißt, die Anfangsbuchstaben der Baumarten ergeben einen Satz. Findest du heraus welchen? Die festgelegten Ziele sind: die Vielfalt zu erhöhen, Ertrag durch Obstbäume und Humusaufbau. Die Bäume sind drei Jahre alt und gedeihen prächtig. Hier kann man gut erkennen, wie förderlich Agroforst für das Pflanzenwachstum ist. Eine weitere Besonderheit hier sind die exotischen Arten. Ein Experiment um herauszufinden, welche Arten gut heranwachsen.</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 25</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 5</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 09.12.2020</p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Viehhaltung</li><li>Obstbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Ahorn (<i>Acer spp.</i>)</li><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Eberesche / Vogelbeere (<i>Sorbus aucuparia</i>)</li><li>Eiche (<i>Quercus spp.</i>)</li><li>Esche (<i>Fraxinus spp.</i>)</li><li>Esskastanie / Edel-Kastanie (<i>Castanea sativa</i>)</li><li>Hainbuche (<i>Carpinus betulus</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Brombeere (<i>Rubus fruticosus</i>)</li><li>Kupfer-Felsenbirne (<i>Amelanchier lamarckii</i>)</li><li>Himbeere (<i>Rubus idaeus</i>)</li><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li><li>Hundsrose / Hagebutte (<i>Rosa canina</i>)</li><li>Weißdorn (<i>Crataegus spp.</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Erosionsschutz</li><li>Vielfältigere Produktpalette</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p>

Fruchttragende Bäume und Büsche zwischen Gemüsebau-Beeten

<p></p><p><p>Mitte November 2020 wurden in drei Reihen mit Wechsel innerhalb der Beete 15 Haselnusshochstammbäume, 13 Säulenapfelbäume und 26 Holunderbüsche gepflanzt. Holunder der Sorte Sampo wächst nicht zu groß, was die Pflegemaßnahmen später erleichtert. Schlank wachsende Apfelbäume müssen ebenfalls kaum zurückgeschnitten werden. Ein Säulenapfelbaum auf dem Grundstück (ermittelte Sorte Pomredrobust bzw. Galahad), der schlank und hoch wächst und dessen Früchte trotz des Klimas hier gut geraten, diente als Edelreiserspender, um nun auf Sämlingsunterlagen die Vorteile in schmaleren Agroforststreifen unter Beweis zu stellen. Ein deutscher Betrieb, der Haselnussbüsche auf Baumhaselstämme veredelt, lieferte die Haselnusshochstammbäume. Entgegen des pyramidalen Wuchses der Baumhasel lassen sich die Kronen (Sorten Katalonski und Ennis) eher V-förmig nach oben ziehen. Der Reihenabstand beträgt jeweils 10 Gemüsebeetbreiten á 1,80 m Breite.</p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 0,5</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 10</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 15.11.2020</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul></ul></p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li><li>andere stoffliche Nutzung</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Gemüse</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li><li>Erosionsschutz</li><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li><li>Landschaftsbild / Ästhetik</li></ul></p>

Agroforst mit Walnüssen

<p></p><p><p>Im Dezember 2022 wurden auf rund 2 Hektar Fläche 70 Walnussbäume in 20-Meter-Reihen mit 3 Meter breiten Gehölzstreifen gepflanzt und mit Ackerstreifen kombiniert. Das System dient der Klimaanpassung durch Schutz vor Sturm und Hitze, verbesserter CO₂-Bindung, Humusaufbau und Erosionsschutz. Perspektivisch ist die Direktvermarktung der Walnüsse gemeinsam mit dem Fleisch des St. Viter Landschweins geplant.</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 2</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 10</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 16.12.2022</p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li><li>Viehhaltung</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Walnuss / Schwarznuss (<i>Juglans nigra</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>Beitrag zum Klimaschutz / Klimaresilienz</li></ul></p>

Pilotfläche Odenheim-Kraichgau (LTZ)

<p></p><p><p>Die Anlage eines Agro-Forst-Systems erfolgt in Absprache mit der Forstlichen Versuchsanstalt Freiburg. Der Großflächenversuch soll auf einer Fläche von ca. 8 ha (nördlich vom Bodenbearbeitungsversuch) angelegt werden. Baumreihen aus Edelhölzern und Kurzumtriebspflanzen wechseln sich mit ackerbaulicher Nutzung ab. </p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 8</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 50</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.12.2011</p><p>Betriebszweige: <ul></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>ökologisches Gleichgewicht herstellen</li></ul></p>

Löwenberger Land

<p></p><p><p>Im Löwenberger Land (Brandenburg) wurde auf einer Fläche von zirka fünf Hektar im Wintersemester 2017/18 ein Agroforstmodellprojekt der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) angelegt und seitdem kontinuierlich gepflegt und ausgebaut. Mit dem Modul Agroforstsysteme wurde eine Innovative Lehr- und Lernform (ILL) ins Leben gerufen, bei der unterschiedliche Fachbereiche interdisziplinär zusammenarbeiten. Das Projekt wird durch die Hochschule, den Eigentümer und den Pächter der Fläche finanziell und ideell unterstützt. Primär erforscht wird die Fläche durch HNEE-Studierende aller Fachbereiche. Auf ihrer Fläche legten die Forschenden der HNEE Baumreihen im Abstand von 38 Metern und eine Windschutzhecke an. Sie errichteten Greifvogelstangen und pflanzten gleich mehrere Blühstreifen. Zuletzt wurden Klimastationen installiert, um das Mikroklima auf der Fläche zu erfassen. So wird untersucht, welchen Einfluss das Agroforstsystem zum Beispiel auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf der Fläche hat und wie dadurch das Wachstum der landwirtschaftlichen Feldfrüchte beeinflusst wird.</p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 5</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 50</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 31.12.2016</p><p>Betriebszweige: <ul><li>Ackerbau</li></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Eiche (<i>Quercus spp.</i>)</li><li>Elsbeere (<i>Sorbus torminalis / Torminalis glaberrima</i>)</li><li>Speierling (<i>Cormus domestica</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li><li>Wildbirne (<i>Pyrus communis subsp. communis</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Stammholz</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li><li>Hundsrose / Hagebutte (<i>Rosa canina</i>)</li><li>Sanddorn (<i>Hippophae rhamnoides</i>)</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>Erosionsschutz</li></ul></p>

Spörgelhof eG - Agroforst und Gemüsebau

<p></p><p><p>Wir haben 2021 ein AF-System angelegt. Es handelt sich um insgesamt ca. 600 m Baumstreifen zwischen den Gemüsekulturen. Himmelsrichtung N-S. Ca. 800 Pappeln und Weisen als Biomassenbäume. 75 hochstämmige Obstbäume (Apfel, Birne, Pflaume, Kirsche), 75 Sträucher (Ölweide, Holunder, Beerenobst) und Kräuter. </p><p>Die Baumstreifen haben insgesamt 5 m Breite und werden gerade in der Vegetationszeit mit einjährigen Blühmischungen und Wickroggen angebaut. </p><p></p></p><p></p><p>Kategorie: Silvoarables System (Gehölze und Ackerkulturen)</p><p>Größe der agroforstlich genutzten Fläche(n) (in ha): 2</p><p>Flächenanteil der Agroforstgehölze (in %): 15</p><p>Beginn der Flächenanlage (Datum): 01.03.2021</p><p>Standörtliche Besonderheiten: <ul><li>geringe Bodenfruchtbarkeit</li></ul></p><p>Betriebszweige: <ul></ul></p><p>Baumarten: <ul><li>Pappel (<i>Populus spp.</i>)</li><li>Weide (<i>Salix spp.</i>)</li><li>Apfel (Kultursorte) (<i>Malus domestica</i>)</li><li>Birne (Kultursorte) (<i>Pyrus communis</i>)</li><li>Pflaume (<i>Prunus domestica</i>)</li><li>Kirsche / Vogel-Kirsche (<i>Prunus avium</i>)</li><li>Pfirsich (<i>Prunus persica</i>)</li><li>Blauglockenbaum (<i>Paulownia tomentosa</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Bäume: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li><li>Ökologische Wirkung (inkl. Kohlenstoffspeicherung/ Windschutz/ Tierwohl/ Biodiversität)</li><li>material use</li><li>Kultureller Beitrag (inkl. Erholung/ Landschaftsästhetik)</li></ul></p><p>Straucharten: <ul><li>Johannisbeeren (rot/ weiß/ schwarz) (<i>Ribes spp.</i>)</li><li>Schwarzer Holunder (<i>Sambucus nigra</i>)</li><li>Weinrebe (<i>Vitis vinifera</i>)</li></ul></p><p>(Angestrebte) Nutzung der Sträucher: <ul><li>Nahrungsproduktion (z.B. Obst-/ Nussproduktion)</li></ul></p><p>Hauptfruchtarten im Agroforstsystem: <ul><li>Gemüse</li></ul></p><p>Motivation / Gründe für die Anlage des Agroforstsystems: <ul><li>Höhere Produktivität</li></ul></p>

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