Ziel des Projekts ist die Bestimmung von konsistenten Zeitreihen troposphärischer Parameter, z.B. der feuchten Laufzeitverzögerung in Zenitrichtung, für VLBI (Very Long Baseline Interferometry) Stationen mit globaler Verteilung. Deren Beobachtungen liegen teilweise seit mehr als 20 Jahren vor. Für die genaue Berechnung dieser langen Zeitreihen aus VLBI Daten muss spezielles Augenmerk gerichtet werden auf - die Projektionsfunktionen und den niedrigst möglichen Elevationswinkel, - die Zeitintervalle für die Schätzung der Parameter, - die Behandlung des terrestrischen Referenzrahmens. Letzteres ist von besonderer Bedeutung, weil die Laufzeitverzögerungen in Zenitrichtung mit den Stationshöhen relativ stark korreliert sind. Die im Projekt ermittelten Zeitreihen sollen mit denen verglichen und kombiniert werden, die von anderen IVS (International VLBI Service for Geodesy and Astrometry) Analysezentren beim Institut für Geodäsie und Geophysik (IGG) der TU Wien abgegeben werden. Diese kombinierten langen Zeitserien werden in weiterer Folge dazu verwendet, lineare Trends zu bestimmen, sowie mögliche nichtlineare Änderungen und periodische Variationen mit Fourier und Wavelet Analysen abzuleiten. Zusätzlich werden die troposphärischen Parameter der VLBI mit denen verglichen, die mit GPS (Global Positioning System), Wasserdampfradiometern (WVR) und anderen Techniken ermittelt werden. Die Kombination mit den Daten des IGS (International GPS Service) soll auch auf Basis der Normalgleichungen, d.h. mit dem SINEX Format durchgeführt werden. Schließlich werden die langen Zeitreihen für klimatologische Studien verwendet. Die feuchte Laufzeitverzögerung in Zenitrichtung, die dem ausfällbaren Wasser entspricht, enthält wertvolle Information über den Wasserdampfgehalt an den VLBI Stationen. Somit liefern die langen Zeitserien Information über den Wasserdampf, das bedeutendste Treibhausgas.
This dataset presents the raw data from one experimental series (named CCEX, i.e., Caldera Collapse under regional Extension) of analogue models performed to investigate the process of caldera collapse followed by regional extension. Our experimental series tested the case of perfectly circular collapsed calderas afterward stretched under regional extensional conditions, that resulted in elongated calderas. The models are primarily intended to quantify the role of regional extension on the elongation of collapsed calderas observed in extensional settings, such as the East African Rift System. An overview of the performed analogue models is provided in Table 1. Analogue models have been analysed quantitatively by means of photogrammetric reconstruction of Digital Elevation Model (DEM) used for 3D quantification of the deformation, and top-view photo analysis for qualitative descriptions. The analogue materials used in the setup of these models are described in Montanari et al. (2017), Del Ventisette et al. (2019), Bonini et al., 2021 and Maestrelli et al. (2021a,b).