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Ressortforschungsplan 2024, Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft im Bedarfsfeld Freizeit (FreiRess)

Das Bedarfsfeld 'Freizeit und Kultur' zeichnet sich für 13 Prozent des deutschen Ressourcenkonsums aus und ist daher ein fast gleichbedeutender Hebel wie z. B. das Bedarfsfeld Mobilität (18 %). Auf Basis von Erfahrungen aus der Nexus-Forschung soll das Vorhaben Potentiale für Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft identifizieren und umsetzen. Auf Basis makroökonomischer Berechnungen sollen besonders relevante Teilbereiche analysiert und Infos abgeleitet werden, an welchen Stellen die größten Rohstoffinanspruchnahmen anfallen und wo sich die besten Kreislaufwirtschaftsoptionen ergeben. Geeignete Handlungsfelder, Handlungsmaßnahmen und Best Practise sollen in zwei Stakeholder*innen-Workshops diskutiert und umgesetzt werden.

Ressortforschungsplan 2024, Analyse und (Weiter-)Entwicklung von Politikansätzen zur Umsetzung und Fortschreibung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS)

Das Vorhaben unterstützt die Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) wissenschaftlich. Dazu werden für die Implementierung notwendige Konkretisierungen in der Ausgestaltung von Maßnahmen/Instrumenten entwickelt und mit Stakeholdern auf Praxistauglichkeit geprüft. Zudem wird ein Fahrplan entwickelt, der den Umsetzungsprozess zeitlich strukturiert. Wichtige Grundlage ist das Vorläuferprojekt 'Wissenschaftliche Unterstützung zur NKWS' (FKZ 3722 31 105 0) und der die Erarbeitung einer NKWS begleitende Stakeholderprozess. Zur Überprüfung des Umsetzungsfortschrittes ist ein Monitoring vorgesehen, für das in diesem Vorhaben sowohl ein Indikatorenset zur Überprüfung der NKWS-Ziele, als auch ein Tool für ein Maßnahmenmonitoring entwickelt werden. Ein erster Monitoringbericht zeigt ggf. Weiterentwicklungsbedarfe der NKWS auf.

Digitale Unterstützung von Nachhaltigkeits-Management und Berichtserstattung in Unternehmen auf Basis der Gemeinwohlökonomie

Evaluierungssystem für eine Umweltfreundliche und Landschaftsverträgliche Energiewende - Projektphase III.1

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: EULE III.1: Umsetzung der IT-Architektur zur Überführung in die praktische Anwendung Das Ziel der Projektphase III.1 war die Schaffung der technischen Voraussetzungen (EULE-IT) für die Einrichtung eines funktionsfähigen EULE-Zertifizierungssystems sowie für eine EULE-Zertifizierungsstelle. Vorangegangen waren bereits die EULE-Projektphasen I und II: 2020 lief die erste Phase des von der DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) geförderten Projekts EULE (Evaluierungssystem für eine umweltfreundliche und landschaftsverträgliche Energiewende (AZ35210-01)), am Beispiel von Photovoltaik-Freiflächenanlagen (PV-FFA). Es wurde unter anderem ein belastbares Auditierungssystem zur nachvollziehbaren Bewertung der Einbindung von PV-FFA in Natur und Landschaft entwickelt. Im Rahmen der EULE-Projektphase II (2020/2021) wurde ein in ganz Deutschland anwendbares, praktikables Auditsystems für bestehende und geplante PV-FFA sowie eine Umsetzungsstategie für EULE erarbeitet. Das Projekt EULE III.1 ist ein Gemeinschaftsprojekt von: regionalwerke GmbH & Co. KG und CAS Software AG.

Vorschlag und Erprobung eines Partizipationsportfolios zur Optimierung von Beteiligungsprozessen zur Weiterentwicklung der deutschen Klimaanpassungsstrategie (DAS)

Die Bundesregierung hat aufbauend auf der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS, 2008) mit dem 1. Fortschrittsbericht (FB, 2015) und dem Aktionsplan Anpassung II (APA II, 2015) die Grundlagen für einen mittelfristigen Prozess zur Stärkung der Anpassungskapazität in Deutschland fortgeschrieben. Um den zuletzt im Fortschrittsbericht geforderten stärkeren Einsatz von Beteiligungsinstrumenten umzusetzen, soll ein Partizipationsportfolio des Bundes entwickelt und erprobt werden. Im Fokus der Beteiligung stehen Umsetzungsakteure (wie Kommunal- und Ländervertreter/-innen, Unternehmen und Unternehmensverbände, organisierte Zivilgesellschaft), die intensiver in die Umsetzung bereits angestoßener Aktivitäten eingebunden und vernetzt werden sollen bzw. deren Eigenvorsorge stärker angeregt werden soll. Erkenntnisse aus erprobten und evaluierten Dialogprozessen von Bundesprogrammen (z.B. Klimaschutzplan 2050), sowie Erkenntnisse zur Wirkungsweise von Beteiligungsprozessen zur Klimaanpassung werden einbezogen. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines optimierten Partizipationsportfolios einschließlich der Planung, Organisation und Durchführung von dialogorientierten Beteiligungsverfahren/-methoden. Insbesondere soll auch ein geeignetes Verfahren zur Beteiligung von Stakeholdern am Entwurf des 2. FB konzipiert und erprobt werden. Weitere Verfahren und Formate bilden Dialoge, Kooperationsbörsen und die pilothafte Entwicklung einer Zukunftsvision für eine Kommune. Die angewandten Beteiligungsinstrumente sollen aufbauend auf den Erkenntnissen bisheriger Vorhaben systematisch und soweit möglich hinsichtlich ihrer Wirksamkeit, bspw. Motivierungseffekte zur Eigenvorsorge von Akteuren, analysiert werden, um Fortschritte bei der Umsetzung des DAS-Prozesses evidenzbasiert nachvollziehen zu können.

Klimaanpassung im Alpenraum länderübergreifend gestalten

<p>Dank Förderung durch das Interreg Alpenraumprogramm haben die nationalen Umweltbehörden der Alpenraumländer in zweieinhalb Jahren geforscht und diskutiert, wie man in den verschiedenen Governance-Bereichen – von der lokalen bis hin zur transnationalen Ebene – auf Klimafolgen reagieren kann. Das EU Projekt GoApply wird diese Ergebnisse auf der Abschlusskonferenz am 24. April in Wien präsentieren.</p><p>Gute Beteiligungsbeispiele bekannt machen</p><p>Das Umweltbundesamt wird als ein zentrales Produkt des Projektes die Broschüre „Anpassung an den ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimawandel#alphabar">Klimawandel</a>⁠: Gute Beteiligungspraxis im Alpenraum“ auf der Abschlusskonferenz vorstellen. Die Broschüre dokumentiert beispielhaft die gute Praxis an vielfältigen Formaten, die in Städten und Regionen des Alpenraums angewendet wurden, um Menschen für die Gestaltung einer klimaresilienten Gesellschaft zu gewinnen.</p><p>Die Grundidee aller Formate ist es, ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/s?tag=Stakeholder#alphabar">Stakeholder</a>⁠, aber auch Bürgerinnen und Bürger, in ihrer Lebenswelt vor Ort für ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimafolgen#alphabar">Klimafolgen</a>⁠ zu sensibilisieren und gemeinsam Handlungsoptionen zur Anpassung zu entwickeln. Ergänzt werden die Praxisbeispiele durch allgemeine Kriterien für gute Beteiligung. Diese helfen, Beteiligungsformate besser zu planen und erfolgreich umzusetzen. Dazu gehören klar definierte Ziele, geeignete Methoden und ein transparenter Prozess für alle Beteiligten. Checklisten am Ende der Broschüre unterstützen dabei, Beteiligungsformate systematisch zu planen, durchzuführen und auch der Nachbereitung ausreichend Platz einzuräumen.</p><p>Diese Ergebnisse haben das Umweltbundesamt (⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>⁠) und die italienischen Projektpartner der Umweltstiftung der Lombardei auch bei ihren eigenen Beteiligungsformaten in den jeweiligen Modellregionen angewandt.</p><p>Lokale Akteure besser bei strategischen und Umsetzungsprozessen beteiligen</p><p>Auf deutscher Seite nahm die Stadt Kempten (Allgäu) in Bayern als Modellkommune an GoApply teil. In zwei Workshops entwickelten die lokale Politik, Verwaltung, Verbände und Unternehmen erste Handlungsansätze um Kempten klimaresilient zu gestalten. So soll beispielsweise eine Starkregenrisikokarte erarbeitet werden. Solche Aktivitäten werden als Maßnahmenpaket in den „Masterplan Klimaschutz“ der Stadt integriert. Das zeigt, wie eng ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimaschutz#alphabar">Klimaschutz</a>⁠ und Klimaanpassung vor Ort zusammengedacht werden können – die Herausforderung ist das eine zu tun und trotzdem das andere nicht zu lassen!</p><p>Insgesamt lassen sich aus der Arbeit mit den Modellregionen folgende Erkenntnisse ableiten, um lokale Akteure besser bei strategischen und Umsetzungsprozessen der Anpassung an ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimafolgen#alphabar">Klimafolgen</a>⁠ zu beteiligen: Etablierte Kooperationsstrukturen und Netzwerke können das oftmals neue Thema ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/a?tag=Anpassung_an_den_Klimawandel#alphabar">Anpassung an den Klimawandel</a>⁠ gut aufnehmen, weil Klimafolgen vielfältig wirken. Einzelne Institutionen oder Personen fungieren dabei als „Brückenbilder“ und übernehmen eine federführende Rolle, z.B. das Klimaschutzmanagement der Stadt Kempten (Allgäu). Anpassungsprozesse sollten vor Ort mit allen relevanten Akteuren von Beginn an gemeinsam gestaltet werden, damit Lernprozesse initiiert und Akteure motiviert werden, ihr Handeln darauf aufzusetzen. Wichtig ist, wissenschaftliche Grundlagen verständlich zu kommunizieren und die gemeinsame Betroffenheit gegenüber Klimafolgen zu verdeutlichen. Für die Erarbeitung von Strategien bieten sich unterschiedliche Methoden und Formate an, die jeweils auf spezifische Zielstellungen oder Zwischenschritte im Anpassungsprozess ausgerichtet sein sollten.</p><p>In Kempten (Allgäu) wurden etwa im ersten Workshop Klimafolgen und Handlungsfelder in einem sehr weit gefassten Rahmen diskutiert, um möglichst viele verschiedene Akteursgruppen zu identifizieren und miteinander zu vernetzen. Dabei fokussierte sich die Diskussion immer mehr auf das notwendige Flächenmanagement in einer Wachstumsregion und beschäftigte sich mit der Frage, wie die Klimafolgen dabei zu berücksichtigen wären. Daraus wurde das Thema für einen zweiten Workshop abgeleitet, zu dem bisher nicht eingebundene Akteure eingeladen wurden. Sie haben erste Handlungsansätze zur Vorsorge und Anpassung an Klimafolgen tiefgehend diskutiert, die den bereits bestehenden „Masterplan Klimaschutz“ ergänzen sollen. Solche Aktivitäten auf lokaler Ebene werden gestärkt, wenn die übergeordneten Ebenen einen Handlungsrahmen mit Rechtsetzung, Förderung und Informationen anbieten.</p><p>Ebenenübergreifende Zusammenarbeit visualisieren </p><p>Mithilfe einer <a href="https://www.markjanbludau.de/goapply/">digitalen Visualisierung</a> konnten Governance-Strukturen1 für Deutschland, Österreich, Italien und die Schweiz abgebildet werden. Die Grafiken eignen sich, um Verflechtungen zwischen Akteuren, Politikinstrumenten, Anpassungsmaßnahmen und Wissensgrundlagen aus einer neuen Perspektive zu betrachten und zu analysieren. Im transnationalen Vergleich zeigte sich, dass die Anpassungsgovernance in Deutschland deutlich komplexer ist als in den anderen drei Staaten. Deshalb stößt bereits der methodische Anspruch der vollständigen Datenerfassung für alle Ebenen und Sektoren an seine Grenzen. Gleichwohl liegt in den Visualisierungen ein Potenzial, um Zusammenhänge von Governance zu kommunizieren.</p><p>Zudem haben die Projektpartner Chancen und Barrieren für Anpassungsgovernance zusammen mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis in einem Science-practice-lab, das vom Schweizer Bundesamt für Umwelt organisiert wurde, diskutiert. Außerdem wurden Chancen und Barrieren in länderspezifischen Fallstudien untersucht.</p><p>Empfehlungen für eine bessere Governance der Anpassung an Klimawandelfolgen im Alpenraum</p><p>Als Fazit lässt sich festhalten: Ebenen übergreifende Governance kann gelingen. Um sie erfolgreich zu gestalten, sollten insbesondere die übergeordneten Rahmenbedingungen für Kommunen und lokale Akteure klar definiert werden. Schließlich sind sie es, die die erdachten Maßnahmen der Anpassung an ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimafolgen#alphabar">Klimafolgen</a>⁠ praktisch umsetzen müssen. In Deutschland zählen dazu einerseits gesetzliche Grundlagen durch Bund und Länder, die kommunale Pflichtaufgaben definieren, andererseits spielen auch methodische Standards und fachliche Unterstützung bei der Analyse von Vulnerabilitäten und Abschätzung von Handlungserfordernissen eine Rolle. Bund und Länder sollten Gremien nutzen, um beispielsweise ihre Förderprogramme stärker aufeinander abzustimmen. Auch die Rolle von Regierungsbezirken und Landkreisen in der Anpassungsgovernance sollte diskutiert werden, um die konkrete Umsetzung zu verbessern. Darüber hinaus birgt die grenzüberschreitende Vernetzung von Kommunen und Regionen noch viele Möglichkeiten, um den Alpenraum klimaresilient zu gestalten.</p><p>Die länderübergreifenden Herausforderungen und Optionen zur weiteren Gestaltung der Anpassungsstrategien werden auf der Abschlusskonferenz des Vorhabens vorgestellt und diskutiert. Unter dem Motto „<a href="https://www.alpine-space.eu/project-news-details/en/5454">Shaping the Future of Climate Change Adaptation in the Alpine Countries</a>“ laden das österreichische Bundesministerium für ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/n?tag=Nachhaltigkeit#alphabar">Nachhaltigkeit</a>⁠ und Tourismus sowie österreichische Umweltbundesamt gemeinsam mit den Projektpartnern am 24. April 2019 nach Wien ein. Let’s go, apply!</p><p><strong>Weitere Informationen zum Projekt GoApply finden Sie auf der <a href="https://www.alpine-space.eu/project/goapply/">Projektwebsite</a>. Die Broschüre „Anpassung an den ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimawandel#alphabar">Klimawandel</a>⁠: Gute Beteiligungspraxis im Alpenraum“ wird hier in Kürze verfügbar sein.</strong></p><p><strong>Autoren: Sebastian Ebert, Andreas Vetter, Andrej Lange (Umweltbundesamt / ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=KomPass#alphabar">KomPass</a>⁠)</strong></p><p>&nbsp;<em>1 Das Projekt definiert Climate adaptation governance als: the structures, processes and interdependencies that determine how actors (from public administration, politics, science, business and civil society) make decisions, share power, exercise responsibility, and ensure accountability regarding adaptation to climate change. Climate adaptation governance is about the horizontal interplay of sectors and the vertical interplay of policy levels. Climate adaptation governance requires mandatory (formal) and voluntary (informal) cooperation between actors, across sectors and across policy levels and is regionally specific and context-sensitive.</em></p><p><em>---</em></p><p><em>Dieser Artikel wurde als Schwerpunktartikel im Newsletter Klimafolgen und Anpassung Nr. 58 veröffentlicht. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/newsletter">Hier</a> können Sie den Newsletter abonnieren.</em></p>

Enhancing the role of wetlands in integrated water resources management for twinned river basins in EU, Africa and South-America in support of EU water initiatives (WeTwin), Enhancing the role of wetlands in integrated water resources management for twinned river basins in EU, Africa and South-America in support of EU water initiatives (WeTwin)

Objective: The overall objective of the WETwin project is to enhance the role of wetlands in basin-scale integrated water resources management, with the aim of improving the community service functions while conserving good ecological status. Strategies will be worked out for: utilizing the drinking water supply and sanitation potentials of wetlands for the benefit of people living in the basin, while maintaining (and improving as much as possible) the ecosystem functions adapting wetland management to changing environmental conditions integrating wetlands into river basin management improving stakeholder participation and capacity building with the aim of supporting sustainable wetland management. The project will work on 'twinned' case study wetlands from Africa, South America and Europe. Management solutions will be worked out for these wetlands with the aim of supporting the achievement of the above objectives. Involvement of local stakeholders into the planning process will play a crucial role. Knowledge and experiences gained from these case studies will be summarized in general guidelines in order to support achieving project objectives on global scale. The project also aims at supporting the global exchange of expertise on wetland management. Stakeholder participation, capacity building and expertise exchange will be supported by a series of stakeholder and twinning workshops.

Enhancing the role of wetlands in integrated water resources management for twinned river basins in EU, Africa and South-America in support of EU water initiatives (WeTwin)^Enhancing the role of wetlands in integrated water resources management for twinned river basins in EU, Africa and South-America in support of EU water initiatives (WeTwin), WP5: Vulnerability assessment and scenario design

Objective: The overall objective of the WETwin project is to enhance the role of wetlands in basin-scale integrated water resources management, with the aim of improving the community service functions while conserving good ecological status. Strategies will be worked out for: utilizing the drinking water supply and sanitation potentials of wetlands for the benefit of people living in the basin, while maintaining (and improving as much as possible) the ecosystem functions adapting wetland management to changing environmental conditions integrating wetlands into river basin management improving stakeholder participation and capacity building with the aim of supporting sustainable wetland management. The project will work on 'twinned' case study wetlands from Africa, South America and Europe. Management solutions will be worked out for these wetlands with the aim of supporting the achievement of the above objectives. Involvement of local stakeholders into the planning process will play a crucial role. Knowledge and experiences gained from these case studies will be summarized in general guidelines in order to support achieving project objectives on global scale. The project also aims at supporting the global exchange of expertise on wetland management. Stakeholder participation, capacity building and expertise exchange will be supported by a series of stakeholder and twinning workshops.

Methods for the improvement of vulnerability assessment in Europe (MOVE)

Prime Contractor: Universita degli Studi di Firenze; Florence; Italia.

Setting an ambitious EU climate target for the year 2040

The European Climate Law (ECL) mandates the European Commission to propose an emission reduction target for 2040 within six months following the first global stocktake referred to in the Paris Agreement, i.e. by May 2024. The ECL obliges the European Commission to take into account the latest and best scientific findings and to take the recommendations by the European Scientific Advisory Board on Climate Change (Advisory Board) as a point of reference for setting the 2040 climate target. This recommendation was published in the Advisory Board's comprehensive report, published in June 2023, and advises a net greenhouse gas (GHG) emissions reduction by 90-95% for the EU by 2040, relative to 1990, corresponding to a 2030-2050 budget of 11-14 Gt CO2eq. The report provides extensive reasoning and scientific evidence how this target range was derived. The German Environment Agency (UBA) welcomes the timely publication of this report and urges the European Commission and European policy makers to follow scientific advice, aim for the most plausible climate ambition and set an intermediate domestic 2040 net GHG emission reduction target of 95%, compared to 1990. However, a discussion that focuses only on the final figure of the 2040 target would not adequately address the intricate nature of GHG reductions and the essential prerequisites for successfully achieving the target. Therefore, the proposal for the 2040 climate target needs to be supplemented with additional information by the European Commission, allowing politics and stakeholders to evaluate the ambition of different target options, to provide clear guidance on the architecture of the target, in particular regarding the relation of emission reductions and carbon sinks, and to address the burden sharing between sectors and member states. Moreover the 2040 target should not be understood as a single-year target only, but rather as a process of continuous ratcheting up of climate ambition with regular reviews and updates. Quelle: Bericht

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