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Found 64 results.

Strukturanalysen des Gewerbeabfallaufkommens in verschiedenen Bundeslaendern

Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, den in Gebietskoerperschaften anfallenden Gewerbeabfall im Hinblick auf seine stofflichen und thermischen Verwertungspotentiale zu untersuchen. Hierzu werden umfangreiche Studien in verschiedenen Bundeslaendern durchgefuehrt.

UBA Marine Litter: Meeresmüll in deutschen Meeren: Quellen und Monitoring, UBA Marine Litter II: Entwicklung und Test von Monitoringmethoden für Meeresmüll

Das Projekt ist Teil des UBA-Verbundprojektes zur Folgebewertung und Etablierung einer Langzeitüberwachung der Belastung verschiedener Meeresbereiche und Biota durch marine Abfälle (Meeresmüll). Die am IOW entwickelte Rechenmethode für das Monitoring von Mesomüll (0,5 ? 2,5 cm) ist für intensiv genutzte Stränden geeignet, die der Strandreinigung unterliegen und ein Makromüll?Monitoring nicht zulassen. Um verlässliche Daten über die Verschmutzung von Stränden aus verschiedenen Quellen zu generieren, wird diese Methode an Nordsee- und Ostseestränden eingesetzt. Für die Analyse des Plastiks wird u.a. der vorhandene MicroPhazir (mobiles Infrarot-Spektrometer) eingesetzt. Basierend auf bestehenden und dem neu erhobenen Probematerial sowie den MicroPhazir?Analysen wird versucht, die Matrix?Scoring?Methode auf die Mesomüll?Fraktion anzupassen. Anschließend wird eine Re?analyse des umfassenden Datenmaterials von über 50 Stränden mit der Matrix?Scoring?Methode durchgeführt. Dies dient der verbesserten Quellenanalyse und um Vermeidungsmaßnahmen für die einzelne Verschmutzungsquellen für Mesomüll zu optimieren. Zudem werden ergänzende Untersuchungen zur weiteren Verbesserung der Feldmethodik durchgeführt (u.a. Wiederfindungsexperimente).

Deutsch-Polnische Nachhaltigkeitsforschung - Altholzrecycling in Polen und Deutschland

Hauptziel des Projekts ist es, durch die techn. Projektergebnisse (Aufschluss- und Sortiertechnologie, Weiterverarbeitung) Empfehlungen für die politischen Handlungsträger abzuleiten und dadurch unmittelbar Einfluss auf die politischen Entscheidungen hinsichtlich des Umgangs mit Gebrauchtholz auf europäischer Ebene zu nehmen. Von besonderem Interesse sind hier Regulierungen, die Definition von konkreten Grenzwerten für eine stoffliche (unterer Grenzwert) oder energetische Nutzung (oberer Grenzwert) sowie die Art und Weise der Probenahme betreffend. Durch das Umsetzen dieser Empfehlungen sollen eindeutige Regelungen für die holzverarbeitenden Betriebe geschaffen werden, damit das Gebrauchtholzrecycling industriell durchgeführt werden kann. Das Erschließen der Ressource Gebrauchtholz bedeutet einen Schritt weg von der Deponierungswirtschaft hin zu einem stimmigen Ressourcen- und Abfallmanagement im Sinne eines geschlossenen Kreislauf-Kaskadensystems. 1. Datenanalyse: - Evaluation des jährlichen Altholzaufkommens in Deutschland und Polen; - LCA und Eco-Balance; 2. Innovative Aufschluss- und Sortierungstechnologien: - Entwicklung und Erprobung neuer Technologien und Methoden zur Sortierung sowie zum Aufschluss des Abfallholzes nach dem Grad der Kontamination; 3. Produktentwicklung und Marketing: - Produktion und Überprüfung der Holzwerkstoffe aus den in Technikumsversuchen aufgeschlossenen und sortierten Gebrauchtholz-Partikeln; - Anpassung an die Markterfordernisse in Deutschland und Polen

FUSIONS

Auf Initiative der Wageningen UR wurde FUSIONS (Food Use for Social Innovation by Optimising waste prevention Strategies) bei der Ausschreibung im FP7, dem EU Forschungs- und Entwicklungsprogramm, eingereicht. Ausgestattet mit einer Fördersumme von 4 Millionen Euro und 44 Mannjahren an Ko-finanzierung, will FUSIONS maßgeblich zu einem ressourceneffizienten Europa durch die Vermeidung von Lebensmittelabfällen beitragen. Das vier Jahre dauernde Projekt wurde am 1. August 2012 gestartet. Die quantitative Bestimmung von Lebensmittelabfällen ist offenkundig schwer durchzuführen, vor allem, weil verschiedene Erhebungsmethoden in den Ländern und von den Akteuren verwendet werden. Zahlreiche Initiativen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen wurden in vielen Ländern bereits gegründet und setzen Aktivitäten zur Vermeidung. FUSIONS wird das Wissen und die Erfahrungen dieser Initiativen sammeln und miteinander verknüpfen. Das Projektkonsortium umfasst 21 Partner aus 13 europäischen Ländern, die gemeinsam für die Vermeidung von Lebensmittelabfall arbeiten. Das Ziel soll durch eine umfassende, erfahrene Kooperation erreicht werden, welche alle Akteure der Wertschöpfungskette von Behörden, Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen und Wissenseinrichtungen verlinkt mit Konsumentenorganisationen einschließt. FUSIONS wird eine europäische Multistakeholderplattform etablieren, um gemeinsame Visionen und Strategien für die Vermeidung von Lebensmittelverlusten und der Reduktion von Lebensmittelabfällen entlang der Wertschöpfungskette durch soziale Innovation zu erreichen: neue Ideen (Produkte, Services und Modelle), welche gleichzeitig die sozialen Bedürfnisse erfüllen (größere Effektivität als Alternativen) und neue soziale Beziehungen kreieren. Bereits mehr als 80 themenführende Organisationen haben ihre Unterstützung für FUSIONS zugesagt. Das übergeordnete Ziel des Projektes ist sein Beitrag zu einer Harmonisierung des Monitorings von Lebensmittelabfall, die Machbarkeit von sozial-innovativen Maßnahmen zur optimierten Nutzung von Lebensmitteln entlang der Wertschöpfungskette und die Entwicklung von Leitfäden für eine gemeinsame Lebensmittelabfallpolitik innerhalb der EU-27. Unter Verwendung der Empfehlungen bezüglich Politik- und Verhaltensänderungen aus den Projektergebnissen wird die europäische Multistakeholderplattform andere Schlüsselakteure ermöglichen, animieren und unterstützen das Ziel der 50 %-igen Verminderung von Lebensmittelabfällen und der 20 %-igen Verringerung des Inputs an Ressourcen in der Lebensmittelwertschöpfungskette bis 2020 zu erreichen. Beispiele beinhalten eine einheitliche Verwendung von Verkaufs- oder Verbrauchsdaten, Innovationen bezüglich Haltbarkeit von Lebensmitteln oder kreative Lösungen für Verhaltensänderungen von Akteuren. Alles beginnt mit einheitlichen, abgestimmten Definitionen und einer gemeinsamen Methodologie, um die Bandbreite des Problems sowie dessen Einflussfaktoren darzustellen. (Text gekürzt)

Teilprojekt 3: Mikrobielle Laugung mit thermophilen Schwefeloxidanten und Nitrifikanten, Teilprojekt 1: Mikrobielle Laugung mit heterotrophen Mikroorganismen / Silikatmobilisierung

Vorhabensziel: Ziel ist es, Technologien zu entwickeln um die in den Aschen der Braunkohlen enthaltenen Schwer-, Edel- und Spurenmetallen sowie Seltenen Erdenelemente und weiteren nutzbaren Wertstoffen wie Aluminium, Silikat und Magnesium einer wirtschaftlichen Verwertung zuzuführen. Die anfallenden sowie vorhandenen Aschemengen sollen durch GEOS erfasst werden. Nach einer Anreicherung der Wertstoffe durch Aufarbeitungstechnologien werden durch heterotrophe mikrobielle Laugungsprozesse die Wertstoffe und / oder die Silikatmatrix mobilisiert. Dazu erfolgt eine Laugung mit silikatsolubilisierenden Mikroorganismen und oder mit organische Säuren produzierenden Mikroorganismen. Zum Schutz vor Konkurrenzprozessen wird dabei auf stickstofffixierende Stämme Wert gelegt. Arbeitsplanung: Nach einer nassen und trockenen Aufarbeitung der Asche zur Anreicherung von Komponenten und einer Konzentratherstellung erfolgt eine mikrobielle Laugung mit heterotrophen Mikroorganismen. Zur Verwendung sind dabei säureproduzierende Stämme von Typ Acetobacter methanolicus und silikatauflösende vom Typ Bacillus mucilaginosus und B. circulans vorgesehen. Die Inhaltsstoffe in der Laugungslösung werden analysiert und das Ausbringen sowie die Extraktionsraten bestimmt. Durch Prozessanalysen werden die geschwindigkeitsbestimmenden Schritte erfasst und die Prozessbedingungen optimiert. Die Prozesse werden betriebswirtschaftlich bewertet.

Teilprojekt 4: Hydrothermale Vergasung von Gärresten der Biogasherstellung, Teilprojekt 2: Rohstoffe und Rohstoffaufbereitung

Reduktion von Warenverlusten und Warenvernichtung in der Außer-Haus-Verpflegung - ein Beitrag zur Steigerung der Ressourceneffizienz

Ausgangslage und Idee: In der Außer-Haus-Verpflegung landet ein Teil der zubereiteten Mahlzeiten im Abfall, bevor sie den Gast erreichen oder als Speiserücklauf, wenn vom Gast Reste auf dem Teller zurückbleiben. Überproduktion und Speisereste belasten Verpflegungsbetriebe mit unnötigen Kosten. Die Betriebe stehen zwischen den Anforderungen von Kunden und Trägern, preiswert produzieren zu müssen und die gleichzeitig stetig wachsenden Ansprüche ihrer Gäste nach Vielfalt und Auswahl zu erfüllen. Die Realisierung wichtiger Potentiale zur Effizienzsteigerung entlang der Wertschöpfungskette durch die Vermeidung unnötiger Abfälle ist im Sinne der Ressourcenschonung und aus ökonomischer Perspektive ein wichtiger Schritt in Richtung eines nachhaltigen Wirtschaftens. Fragestellung: Das Projekt soll Antworten u.a. darauf finden, wie viel an welcher Stelle des Herstellungsprozesses vernichtet wird, welche Verpflegungsformen zu einer hohen Lebensmittelvernichtung führen, welche Ursachen dafür verantwortlich sind aber auch welche Erwartungen die Endverbraucher in Bezug auf Vielfalt und Auswahl haben. Welche ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen aufgrund der Lebensmittelverschwendung entstehen, sind im Projekt mit zu berücksichtigen. Anschließend sollen Lösungsansätze eine Optimierung der Prozesse und Schnittstellen ermöglichen, um dem Verwurf von Lebensmitteln entgegenzuwirken. Ziel des Projektes: Ziel des Projekts ist eine Status-Quo-Ermittlung der Warenvernichtung in der Gemeinschaftsverpflegung durch Prozessanalyse und eine quantitative Messung, sowie die Entwicklung von praxistauglichen Lösungsansätzen, die es den Betrieben ermöglichen: - wirtschaftlicher zu agieren, indem Kosten für Herstellung und Entsorgung eingespart werden - ihren Kunden frische Mahlzeiten in ausreichender Menge anzubieten - die unnötige und unverantwortliche Verschwendung von Ressourcen zu reduzieren. Durch die enge Kooperation mit den am Projekt beteiligten Betrieben der Gemeinschaftverpflegung sowie Großhändler können sowohl praxistaugliche und ökonomisch interessante als auch ökologisch sinnvolle Lösungsansätze für die dargestellte Problematik entwickelt werden. Dies bietet die Voraussetzung für eine hohe Akzeptanz und damit den Transfer der erarbeiteten Ansätze. Erwartete Ergebnisse - Einheitliche Messmethode, die es ermöglicht Lebensmittelabfälle in unterschiedlichen Betrieben zu vergleichen und die auf weitere Großküchen übertragbar ist - Valide Daten (Mengen und Ursachen) zu Lebensmittelabfällen in Großküchen in unterschiedlichen Betrieben, sowie Aussagen zu der Zusammensetzung der Lebensmittelabfällen - Katalog mit Lösungskonzepten/Leitfaden zur Verringerung von Lebensmittelabfällen in Großküchen mit verschiedenen Zielgruppen - Schulungskonzept zur Verringerung von Lebensmittelabfällen in Großküchen - Aufklärungsmaterial über Lebensmittelabfälle für den Speisesaal und für die Gäste der Großküchen - Übersicht der ökonomisch und ökologisch effizientesten Entsorgu

ZERO-WASTE: Die Stadt der Zukunft (BERBION) - Eine bedarfsangepasste ZERO-WASTE-Bioraffinerie, Teilvorhaben 4: Deutsches BiomasseForschungsZentrum'

Teilvorhaben 3: Hamburger Stadtentwässerung (HSE), Teilvorhaben 2: Stadtreinigung Hamburg

Der Eissturmvogel als Indikator für die Plastikmüllbelastung der Nordsee - die OSPAR Fulmar Litter EcoQO-Studie

Im Rahmen der OSPAR-Meeresschutzkonvention wird die Plastikmüllbelastung der Nordsee anhand von Mageninhalten von Eissturmvögeln (Fulmarus glacialis) gemessen. Dieser Hochseevogel kommt nordseeweit vor und nimmt bei der Nahrungssuche Plastikmüll auf. Internationaler Rahmen. Um die Verschmutzung der Nordsee zu reduzieren, wurde auf der Nordseeministerkonferenz 2002 beschlossen, ein System aus verbindlichen ökologischen Qualitätszielen (Ecological Quality Objectives = EcoQOs) einzuführen. Im Rahmen der internationalen Fulmar Litter EcoQO-Studie wurde von 2002 bis 2004 untersucht, ob die Mageninhalte von Eissturmvogel-Spülsaumfunden ein geeigneter Indikator für die Plastikmüllbelastung der Nordsee sind. Der Indikator wurde für die internationale Implementierung dieses EcoQOs weiterentwickelt (van Franeker et al. 2005). Abschließend wurde als Zielwert (EcoQO) empfohlen: 'Weniger als 10 % der Eissturmvögel sollten 0,1 g oder mehr Plastikmüll im Magen haben; innerhalb einer Stichprobe von 50-100 Eissturmvogel-Spülsaumfunden für jede von 5 verschiedenen Nordseeregionen über einen Zeitraum von mindestens 5 Jahren'. Das Projekt wird international koordiniert durch das Institute for Marine Resources and Ecosystem Studies (IMARES) in den Niederlanden. Für den niederländischen Teil der Nordsee liegen bereits Langzeitdaten vor, an denen sich deutliche Trends in der Plastikmüllbelastung erkennen lassen (vgl. van Franeker & The SNS Fulmar Study Group 2011, van Franeker et al. 2011). Für die gesamte Nordsee berechnet, haben aktuell 95% der Eissturmvögel Plastikmüll im Magen und 60% überschreiten den kritischen 0,1 g EcoQO-Zielwert. Der durchschnittliche Mageninhalt enthält 30 Plastikpartikel, die 0,33 g wiegen (van Franeker & The SNS Fulmar Study Group 2011). Im Rahmen weiterführender Vorhaben soll geprüft werden, ob das OSPAR EcoQO, Masse von Plastikmüllteilen in Eissturmvogelmägen' sich als Indikator für den 'Guten Erhaltungszustand' (Good Environmental Status, GES) nach der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) eignet. Dabei soll untersucht werden, ob das OSPAR Fulmar Litter EcoQO als Indikator 10.2.1 'Trends von Mengen und Zusammensetzung von Müll, der von Meerestieren verschluckt wird (z.B. Magenuntersuchungen)' für die Überwachung und Bewertung der Belastung des Lebens im Meer durch Abfälle geeignet ist. Nationaler Rahmen und Koordination: Das deutsche Plastikmüll-Monitoring anhand von Eissturmvogelmageninhalten wurde 2002 gestartet. Die Koordination des deutschen Beitrags und die Untersuchung der Eissturmvögel wird durch das Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) der Universität Kiel wahrgenommen. Die Sammlung der Eissturmvogelspülsaumfunde an der deutschen Nordseeküste erfolgt durch ein großes Netzwerk aus hauptamtlichen und ehrenamtlichen Unterstützern. FTZ Mitarbeiterinne und Mitarbeiter nehmen regelmäßig an Arbeitstreffen zum Erfahrungsaustausch teil, die von IMARES organisiert und finanziert werden.

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