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Leitstelle für Fragen der Radioaktivitätsüberwachung bei erhöhter natürlicher Radioaktivität (ENORM)

Leitstelle für Fragen der Radioaktivitätsüberwachung bei erhöhter natürlicher Radioaktivität (ENORM) Die Leitstelle für Fragen der Radioaktivitätsüberwachung bei erhöhter natürlicher Radioaktivität (Leitstelle ENORM) des BfS wurde im Jahr 2002 eingerichtet. Für methodisch-analytische Arbeiten stehen am Standort Berlin ein Probenaufbereitungszentrum, ein Gammaspektrometrielabor, ein akkreditiertes Radon -Kalibrierlabor sowie ein Service-Center Dosimetrie zur Verfügung. Natürliche Radionuklide kommen in der Umwelt überall vor. Ihr Ursprung geht auf die Entstehung der Erde zurück. Die geologischen Einheiten in Deutschland (küstennahes Tiefland, Mittelgebirge, Alpenvorland, Alpen) bedingen unterschiedliche Gehalte an natürlichen Radionukliden. Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen (Erze, Baustoffe, Erdöl, Erdgas etc. ) können zu einer Anreicherung natürlicher Radionuklide führen. Als Teil der bundesweiten Überwachung der Gehalte von natürlichen Radionukliden an Arbeitsplätzen und in Umweltmedien wurde deshalb seitens des Gesetzgebers im Jahr 2002 die Leitstelle für Fragen der Radioaktivitätsüberwachung bei erhöhter natürlicher Radioaktivität (Leitstelle ENORM) am Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) eingerichtet. Für methodisch-analytische Arbeiten stehen mehrere Labore am Standort Berlin zur Verfügung. Probenaufbereitungszentrum Im Probenaufbereitungszentrum werden die eingehenden Proben zunächst in einer Datenbank erfasst. Aufbereitet werden unter anderem Böden und Sedimente, Lebensmittel und Futtermittel, Trinkwässer und Grundwässer, Oberflächenwässer, Sickerwässer und Abwässer, Schlämme, Ablagerungen, Stäube und ähnliches aus der Industrie sowie Baustoffe. Die Proben werden entsprechend den Anforderungen der nachfolgenden Messmethoden aufbereitet. Sie werden zum Beispiel getrocknet, gesiebt, zerkleinert, verascht und/oder portioniert (aliquotiert). Das Probenaufbereitungszentrum ist insbesondere für die Verarbeitung von Feststoffproben eingerichtet, die anschließend gammaspektrometrisch analysiert werden. Gammaspektrometrielabor Reinstgermanium-Detektor mit automatischem Probenwechsler Im Gammaspektrometrielabor wird die von den aufbereiteten Proben ausgehende Gamma- Strahlung mit hochauflösenden Reinstgermanium-Detektoren gemessen. Dabei ermöglicht die gammaspektrometrische Analyse, die in dem Probenmaterial vorhandenen Radionuklide eindeutig zu identifizieren. Die Einrichtung des Labors sowie die Messtechnik sind so ausgelegt, dass auch noch sehr geringe Gehalte natürlicher Radionuklide detektiert werden können (Low-Level-Messlabor). Radon-Kalibrierlabor Zur Qualitätssicherung von Radon - und Radon -Folgeprodukt-Messgeräten unterhält das BfS ein akkreditiertes Kalibrierlabor für die Messgrößen Radon -222 Aktivitätskonzentration in Luft und potentielle Alphaenergiekonzentration der kurzlebigen Radonfolgeprodukte. Die Kalibrierung der Messgeräte wird auf die von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt vorgehaltenen Standards, sogenannten nationale Primärnormale, rückgeführt. Die Akkreditierung erfolgt durch die Deutsche Akkreditierungsstelle. Service-Center Dosimetrie Strahlenschutzmessgeräte, insbesondere zur Messung der Gamma-Ortsdosisleistung , werden zur Ermittlung der Strahlenexposition in den verschiedensten Lebensbereichen eingesetzt. Zuverlässige und belastbare Messdaten können nur gewährleistet werden, wenn die Überprüfung der Funktion und die Kalibrierung der Geräte regelmäßig vorgenommen werden. Diese Aufgaben werden unter anderem im Service-Center Dosimetrie am Standort Berlin durchgeführt. Die Überprüfungen dienen der internen Qualitätssicherung und ersetzen keine Eichung der Geräte nach dem Mess- und Eichgesetz. Die Eichung der Geräte, die im BfS zum Einsatz kommen, erfolgt regelmäßig und analog der Vorschriften für amtliche Messungen. Stand: 25.07.2024

Errichtung einer Verwertungsanlage für Flüssigabfälle und Abwässer am Standort „Lippe-Mündungsraum“ in Wesel

Die GS Recycling GmbH & Co.KG (GSR) wurde als Schwester des Stamm-Unternehmens KS Recycling GmbH & Co.KG (KSR, mit Sitz in Sonsbeck) im Jahre 2009 gegründet. Die Aufgaben der GSR bestehen in der Bündelung, Organisation und Abwicklung aller unternehmerischen Aktivitäten am Standort „Lippe-Mündungsraum“ in Wesel. GSR plante die Neueinrichtung eines Betriebsstandortes im 20 km entfernten Rhein-Lippe-Hafen (ehemals „Ölhafen“) in Wesel. Dabei sollten die geplanten Anlagen zur Abwasseraufbereitung geeignet sein, ein möglichst breites Spektrum verunreinigter Abwässer aufarbeiten zu können. Dieser Sachverhalt war insbesondere in Hinblick auf das geplante Dienstleistungsangebot einer möglichen Schiffsreinigung notwendig. Das Aufarbeitungsspektrum musste umfassen: Organisch hoch belastete Abwässer und Schlämme mit schwer abbaubaren CSB- bzw. TOC (Total Organic Carbon) – Gehalten Abwässer und Schlämme mit entzündlichen und leicht entzündlichen Verunreinigungen Anorganisch belastete Abwässer inkl. Säuren und Laugen Am Standort in Sonsbeck wurde dazu eine Abwassertotalverdampfungsanlage zur Behandlung der dort aus den Anlagen der KSR zur Aufbereitung von Altöl, Lösemitteln, Brems- und Kühlerflüssigkeiten, ölverschmutzten Betriebsmittel etc. anfallenden Abwässer aufgebaut. In Wesel erfolgte die Errichtung einer Abwasserbiologie (MBBR-Biologie, Nebenanlagen, Nitrifikation und Denitrifikation), in die die in der Totalverdampfung vorgereinigten Abwässer verbracht werden, und in der die Abwässer bis auf eine direkteinleitfähige Qualität weiter behandelt werden. Bei einer Probenahme nach der Abwassertotalverdampfungsanlage am 28.01.2016 war den Qualitätsergebnissen zu entnehmen, dass die erwartete TOC-Reduzierung um den Faktor 10 und vor allem eine umfassende Abscheidung der anorganischen Verunreinigungen (hier: Schwermetalle) erreicht wurde. Damit konnten die Anforderungen des Anhangs 27 der Abwasserverordnung zur Indirekteinleitung der Abwässer als formale Voraussetzung zur Verbringung der Abwässer in die betriebseigene Abwasserbiologie in Wesel sicher eingehalten werden. Im Eingang zur errichteten Abwasserbiologie war eine selbst für Industrieabwässer atypisch hohe organische Befrachtung mit einem TOC-Gehalt bis zu 9.000 Milligramm pro Liter und einem Stickstoffgehalt bis zu 550 Milligramm pro Liter gegeben. Diese extrem hohen Befrachtungen konnten über den gesamten Betrachtungszeitraum von insgesamt 8 Jahren sicher bis unterhalb der geltenden Einleitgrenzwerte in den Rhein abgebaut werden. Branche: Wasser, Abwasser- und Abfallentsorgung, Beseitigung von Umweltverschmutzungen Umweltbereich: Wasser / Abwasser Fördernehmer: GS Recycling GmbH & Co. KG Bundesland: Nordrhein-Westfalen Laufzeit: 2011 - 2023 Status: Abgeschlossen

Änderung einer Anlage zur chemischen Behandlung der Berlin Recycling GmbH

Die Firma Berlin Recycling GmbH betreibt auf dem Grundstück Freiheit 24-25, in 13597 Berlin eine chemisch-physikalische Aufbereitungsanlage zur Behandlung von Öl-Wasser-Schlamm-Gemischen und Deponiesickerwässern nach der Ziffern 8.8.1.1 und 8.8.2.1. des Anhangs der 4. BImSchV, nach der Genehmigungsverfahrensart G; dies ist darüber hinaus eine Anlage nach Art. 10 der RL 2010/75/EU. Die Anlage besitzt auch eine Genehmigung nach den Ziffern 8.12.1.1 und 8.12.2. Folgende Änderungen sind vorgesehen: - die Erhöhung der Behandlungskapazität der Chemisch-Physikalischen Behandlungsanlage von 22.000 t/a auf 33.000 t/a, - die Erweiterung um eine zusätzliche Betriebseinheit zur Behandlung von Fettabscheiderinhalten mit einer Behandlungskapazität von 15.000 t/a und - die Errichtung und der Betrieb einer Anlage zur Konditionierung von Filterstäuben mit Abwasserschlamm mit einem jährlichen Durchsatz von 500 t/a. Das Vorhaben fällt sowohl unter die Nr. 8.5 sowie die Nr. 8.6.2 der Anlage 1 UVPG. Entsprechend § 9 Abs. 3 Nr. 1 sowie § 9 Abs. 2 Nr. 2 war eine allgemeine Vorprüfung durchzuführen.

Messergebnisse zur Radioaktivität in: Schlamm aus Abwässern (06.09.2022)

Messdaten zur Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt, in Lebens- und Futtermitteln

Audioguides

Seit der Aufgabe der Rieselfeldnutzung im Norden Berlins hat sich die Landschaft um den Ort Hobrechtsfelde stetig verändert. Nur noch wenige Spuren zeugen von der ursprünglichen Nutzung der Flächen. Um die Geschichte der ehemaligen Rieselfelder in der sich immer wieder verändernden Landschaft in Erinnerung zu halten, entstand ein Audioguide. Im Auftrag der Berliner Forsten hat das Büro von gruppe F Landschaftsarchitekten verschiedene Zeitzeugen, die als Rieselfeldwärter, Schäfer oder Gutsverwalter eng mit der historischen Nutzung und der Landschaft verbunden waren oder die als Fachleute aus den Bereichen Wiedervernässung, Beweidung und Kunst mit dem Wandel des Hobrechtswaldes zu tun haben, interviewt. Mit Hilfe ihrer Geschichten und Erklärungen entstand der Audioguide, der die Funktionen der verbliebenen Landschaftsrelikte erklärt, vom Leben in den Rieselfeldern berichtet und über die sich stetig wandelnde Landschaft sowie weitere Besonderheiten des Hobrechtswaldes informiert. Um den Hobrechtswald auch jungen Besuchenden näher zu bringen, entstand außerdem ein Kinder-Audioguide , in dem die Geschwister Lisa und Anton in stetiger Begleitung des Neuntöters durch die einzelnen Stationen entlang des Rieselrundwegs führen. Audioguide-Download Die Audioguides stehen hier im mp3-Format zum Download bereit. Zusätzlich sind die einzelnen Stationen in der Landschaft mit kleinen Stahlrohren markiert, an denen die entsprechenden Tondateien per QR-Code abgerufen werden können. Es ist nicht nötig, die Hörtexte der Audioguides der Reihenfolge nach anzuhören. Die einzelnen Stationen sind in sich abgeschlossen und bauen nicht aufeinander auf. Viel Spaß im Hobrechtswald wünschen Ihnen die Berliner Forsten! Mit dem Blick auf den Speicher werden hier die ehemals vorhandenen Anlagen und Gebäude beschrieben, die Gutswirtschaft und die Arbeit auf dem Hof erläutert. Nur noch einige Schienenstränge zeugen in der Landschaft von dem ehemals langen Schienennetz der Wirtschaftsbahn. Es wird erklärt, wie die Bahn aussah, wie sie funktionierte und wofür sie verwendet wurde. Dort wo sie nicht planiert wurden, sind an einigen Stellen in den Rieselfeldern noch die alten Beckenstrukturen zu sehen. Hier lässt sich nachvollziehen, wie die Verrieselung des Abwassers funktionierte. Außerdem erzählen die ehemaligen Rieselfeldarbeiter von Rieselfeldgerüchen und Mückenplagen. An der Stelle des alten Standrohrsockels wird das Aussehen der Standrohre beschrieben und deren Funktion erläutert. Außerdem ist die Schichtarbeit der Rieselfeldwärter Thema dieser Station. Beim Spaziergang durch die Landschaft finden sich an den Gräben hier und da noch alte Schieber. Sie geben Anlass, über die Aufgaben der Rieselfeldwärter und die Technik des Verrieselns zu berichten. Ein alter Betonverschlag zeugt von dem Arbeitsalltag der Rieselwärter. Ein ehemaliger „Bewohner” des Häuschens berichtet über dessen Einrichtung und die Arbeitsbedingungen der Rieselfeldwärter. An mehreren Stellen im Gebiet kann man die verwitterten Betonplatten ehemaliger Absetzbecken sehen. Mit dem Blick auf diese Becken wird deren Funktionsweise erläutert und die Schadstoffproblematik der Abwässer und Schlämme erörtert. Die Gräben sind noch heute prägendes Element der Landschaft. Die Rieselfeldwärter erzählen an dieser Station von ihrer schweren Arbeit an den Gräben. An den Überresten der alten Feldscheune wird ihr ehemaliges Aussehen erklärt. Außerdem ist die Entwicklung der Landschaft und die Kunst in der Landschaft Thema dieser Station. Wasser ist ein wesentlicher Faktor für die Entwicklung und den Erhalt des Hobrechtswaldes. An verschiedenen Beispielen wird erklärt, wie es gelang, das Wasser wieder zurück in die Landschaft zu holen und auch dort zu halten. Im Hobrechtswald wird das größte Waldweideprojekt Deutschlands betrieben. Wie die Berliner Forsten dazu kommen, gerade hier große Weidetiere zu halten und welche Auswirkungen dies auf die Landschaft hat, ist Thema dieser Station. An dieser Station berichten die zwei Initiatoren, worum es sich bei dem Projekt „Steine ohne Grenzen” handelt und welche Rolle die Berliner Forsten dabei spielten, den Hobrechtswald in eine riesige Freiluftgalerie zu verwandeln.

Die Expansion der Stadt

Das alte Gutsdorf Buch wurde ab 1898 von dem Stadtbaurat Ludwig Hoffmann mit fünf großen Heil und Pflegeanstalten zu einer “Gesundheitsstadt” ausgebaut, in der einzeln stehende “Pavillons” und “grünen Säume” zusammen mit den großzügigen, sorgfältig geplanten und gestalteten inneren Freiflächen den Heilungsprozess unterstützen und befördern sollten. Als Berlin in den Gründerjahren des 19. Jahrhunderts sprunghaft wuchs und die offen durch die Straßen fließenden Abwässer die Menschen mit Krankheiten bedrohten, beauftragte der Berliner Magistrat 1873 James Hobrecht mit dem Ausbau eines Abwassersystems, das dieser bereits in England erfolgreich realisiert hatte. In der Folge entstand durch den Aufkauf ehemaliger Gutsländereien in Falkenberg und Wartenberg, Blankenburg, Malchow, Blankenfelde und Rosenthal auf dem Barnim das größte Rieselgut Berlins. Die Anlage von Dämmen und Rieselfeldtafeln veränderte das Landschaftsbild. Der Einbau von Drainagen und die allmähliche Absetzung der Schwermetalle aus den Berliner Abwässern führten zu einer tiefgreifenden und nachhaltigen Veränderung der natürlich gewachsenen Böden. Nach dem Versickern des Abwassers blieb auf den Rieselfeldern aber auch nährstoffreicher Schlamm zurück, der mit Gemüse und Getreide bepflanzt wurde und bis zu drei Ernten im Jahr zuließ. Zusammen mit den Erträgen der Obstbäume entlang der Dämme, der Fischzucht in natürlichen und künstlich angelegten Teichen und der Viehzucht im Stadtgut ergab sich – trotz der hier vorherrschenden Grenzertragsböden – eine reiche Palette von landwirtschaftlichen Produkten zur lokalen Vermarktung in der Metropole Berlin. Die Entwicklung der Abwassertechnik führte in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts zum Bau von Klärwerken und damit zu einer zweiten tiefgreifenden Umgestaltung der Landschaft: Die kleinteiligen Rieselfeldtafeln wurden zu weiträumigen Ackerflächen für die industrielle Landwirtschaft eingeebnet. Und auf einigen Teilflächen entstanden das Märkische Viertel sowie die Großsiedlungen in Buch, Hohenschönhausen und Marzahn. Ein Teil der verbliebenen Freiflächen wurde zur 750-Jahr-Feier Berlins aufgeforstet. Der Rest wird bis heute landwirtschaftlich genutzt.

Besser und günstiger: Papierfabrik optimiert Abwasserbehandlung

Besser und günstiger: Papierfabrik optimiert Abwasserbehandlung Mit einer zusätzlichen nachgeschalteten Reinigungsstufe mit Ozon- und Biofiltrationsverfahren können betriebliche und kommunale Kläranlagen die Belastung ihrer Abwässer mit organischen Stoffen und kritischen Spurenstoffen erheblich reduzieren. Dass dies mit deutlich geringerem Energie- und Kostenaufwand möglich ist als bisher, zeigte ein Projekt des Umweltinnovationsprogramms. Die Demonstrationsanlage in einer süddeutschen Papierfabrik zeichnet sich durch eine effiziente Ozonerzeugung sowie die vollständige Ozonausnutzung von 99,9 Prozent aus. Die Betriebskosten fielen deshalb um 25 Prozent geringer aus als bei bisherigen Ozonanlagen. Das Abwasser war am Ende erheblich weniger mit organischen Stoffen belastet und es fielen 80 Prozent weniger Schlamm an. Auch Spurenstoffe wie Bisphenol A und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (⁠ PAK ⁠) konnten reduziert werden. Das entlastet die Gewässer und bringt weniger gesundheitlich bedenkliche Substanzen in die Umwelt.

Abwasseraufbereitungsanlage für das Werk Delmenhorst

Klingele Papierwerke GmbH & Co. KG wurde 1920 gegründet und haben sieben Produktionsstandorte in Deutschland und fünf weitere in Europa. Im Werk Delmenhorst wird aus Papier Wellpappe hergestellt, aus der dann in weiteren Produktionsschritten (u. a. Bedrucken) Verpackungen entstehen. Die Antragstellerin beabsichtigt, in Delmenhorst eine umweltfreundlichere Abwasserreinigungsanlage zu errichten. Während des Herstellungsprozesses müssen nach dem Bedrucken der Wellpappe die Druckwerke von Farbresten gereinigt werden. Dabei gelangen u. a. Kupfer, Kohlenwasserstoffe und adsorbierbare organisch gebundene Halogene (AOX) in den Abwasserstrom. Hervorgerufen werden diese Verunreinigungen durch den Einsatz schwermetallhaltiger Farben. Das Unternehmen hat den Einsatz schwermetallfreier Farben bereits weit vorangetrieben. Eine vollständige Umstellung scheitert jedoch an Kundenwünschen nach einer hohen Farbqualität, die bislang nur mit schwermetalhaltigen Farben zu erreichen ist. Zurzeit ist eine Vielzahl von chemisch-physikalischen sowie biologischen Verfahren für die Aufbereitung von Abwasser im Einsatz. Diese funktionieren jedoch nur einge- schränkt, da die Zusammensetzung des schwermetallhaltigen Abwassers - je nach den eingesetzten Druckfarben - starken Schwankungen unterliegt. Ziel des Vorhabens ist es, ein zur Aufbereitung von Bohremulsionen entwickeltes Ver- fahren bei der Abwasserreinigung des Delmenhorster Werkes anzuwenden. Dabei soll das Abwasser durch Verdunstung zu einem Schlamm aufkonzentriert wer- den. Die dazu notwendige Wärmeenergie wird aus einem mit Erdgas betriebenen BHKW gewonnen. Das verdunstete Wasser wird kondensiert und in den Produktionsprozess zurückgeführt. Der Schlamm wird mit der Restwärme aus der Anlage und dem BHKW getrocknet. Durch eine Kombination von Wärmetauschern wird ein hoher Energierückgewinnungsgrad erzielt. Der Energiebedarf ist im Vergleich zu anderen Abwasserreinigungsverfahren sehr gering. Es wird angestrebt, die in der resultieren- den Trockensubstanz enthaltene Farbpigmente und Kupfer zurück zu gewinnen und wieder in den Produktionsprozess einzubringen. Im Vergleich zum konventionellen Verfahren der Fällung/Flockung bietet die geplante Anlage folgende Umweltvorteile: Das gereinigte Abwasser wird zu 100 Prozent in den Produktionsprozess überführt. Der Einsatz von Chemikalien wird verringert (Enthärtungsmittel, Fällungs- und Flockungsmittel). Durch die interne Energierückgewinnung ist der Primärenergiebedarf minimal. Das Trockensubstrat kann problemlos entsorgt werden. Deutschlandweit gibt es etwa 160 und weltweit etwa 1.500 Papier verarbeitende Werke mit ähnlicher Abwasserproblematik. Das Verfahren ist außerdem für Druckereien und Lackierereien interessant, was einen hohen Multiplikatoreffekt erwarten lässt. Branche: Papier und Pappe Umweltbereich: Wasser / Abwasser Fördernehmer: Klingele Papierwerke GmbH & Co. KG Bundesland: Niedersachsen Laufzeit: 2005 - 2006 Status: Abgeschlossen

Auswertung umweltanalytischer Ringversuche

Länderübergreifende Wasser-Ringversuche (LÜRVe) Auswertung 69. Länderübergreifender Ringversuch – Tri- bis Hexachlorbenzole in Abwasser - 2023 Auswertung 66. Länderübergreifender Ringversuch – PAK in Grund- und Rohwasser - 2023 Auswertung 61. Länderübergreifender Ringversuch – Tri- bis Hexachlorbenzole in Abwasser - 2021 Auswertung 57. Länderübergreifender Ringversuch – PAK in Grund- und Rohwasser - 2019 Auswertung 53. Länderübergreifender Ringversuch – Tri- bis Hexachlorbenzole in Abwasser - 2019 Auswertung 47. Länderübergreifender Ringversuch – PAK in Grund- und Rohwasser - 2017 Auswertung 42. Länderübergreifender Ringversuch – BTXE/LHKW in Abwasser - 2016 Auswertung 39. Länderübergreifender Ringversuch – Tri- bis Hexachlorbenzole in Abwasser - 2015 Auswertung 35. Länderübergreifender Ringversuch – BTXE/LHKW in Abwasser - 2014 Auswertung 25. Länderübergreifender Ringversuch – PSM in Grundwasser - 2011 Auswertung 20. Länderübergreifender Ringversuch – PAK in Grund- und Rohwasser (Teilbereich Nordrhein-Westfalen) - 2008 Feststoffringversuche Auswertung des Ringversuches Elution von festen Abfällen 2024 Auswertung Länderübergreifender Ringversuch Boden 2023 Auswertung des Ringversuches RAP Stra (ErsatzbaustoffV) 2022 Auswertung 6. Länderübergreifender Abfall-Ringversuch (Altöl) Auswertung Länderübergreifender Ringversuch Boden 2021 Auswertung Boden-Ringversuch 2019 – Teilbericht nach Fachmodul Abfall (Bericht FMA) Auswertung Boden-Ringversuch 2019 – Teilbericht nach Fachmodul Boden/Altlasten (Bericht FMB) Auswertung 5. Länderübergreifender Abfall-Ringversuch (Altöl) Auswertung Länderübergreifender Boden Ringversuch 2017 – Teilbericht nach Fachmodul Abfall Auswertung Länderübergreifender Boden Ringversuch 2017 – Teilbericht nach Fachmodul Boden/Altlasten Auswertung 4. Länderübergreifender Abfall-Ringversuch Auswertung Länderübergreifender Ringversuch Boden 2015 Auswertung 3. Länderübergreifender Abfall-Ringversuch Auswertung 7. Länderübergreifender Boden-/Altlasten-Ringversuch Auswertung Länderübergreifender Sonder-Ringversuch LÜRV S 05, PFT in Abwasser Auswertung 2. Länderübergreifender Abfall-Ringversuch Auswertung 5. Länderübergreifender Boden-/Altlasten-Ringversuch Auswertung 1. Länderübergreifender Abfall-Ringversuch Auswertung 3. Länderübergreifender Boden-Ringversuch Auswertung Klärschlamm-Ringversuch 2009 Auswertung Ringversuch LÜBRV-S 01 - PFT in Boden Auswertung Bioabfall Ringversuch 2008 Auswertung Länderübergreifender Ringversuch S 01 PFT in Wasser und Schlamm Mikrobiologische Ringversuche Auswertung Ringversuch Legionellen und allg. Koloniezahl in Kühlwasser November 2024 Auswertung Ringversuch Legionellen in Abwasser April 2024 Auswertung Ringversuch Legionellen und allg. Koloniezahl in Kühlwasser Oktober 2023 Auswertung Ringversuch Legionellen und allg. Koloniezahl in Kühlwasser April 2023 Auswertung Ringversuch Legionellen und allg. Koloniezahl in Kühlwasser Oktober 2022 Auswertung Ringversuch Legionella spp. in Abwasser Mai 2022 Auswertung Ringversuch Legionellen und allg. Koloniezahl in Kühlwasser November 2021 Auswertung Ringversuch Legionella spp. und allgemeine Koloniezahl in Kühlwasser – April 2021 Auswertung Ringversuch Legionella spp. und allgemeine Koloniezahl in Kühlwasser – November 2020 Auswertung Ringversuch Legionella spp. in Abwasser – Februar 2020 Auswertung Ringversuch Legionellen und allgemeine Koloniezahl in Kühlwasser – November 2019 Auswertung Ringversuch Legionellen und allgemeine Koloniezahl in Kühlwasser – Juni 2019 Auswertung Ringversuch Legionellen und allgemeine Koloniezahl in Kühlwasser – August 2018 Auswertung Ringversuch Legionellen und allgemeine Koloniezahl in Kühlwasser - April 2018 Auswertung Ringversuch Legionella spp. in Abwasser 2017

Öffnet PDF-datei "Beiblatt - Verantwortliche Erklärung zur Qualität des Bodenaushubs"

Beiblatt „Verantwortliche Erklärung zur Qualität des Bodenaushubs” Vorgangsnummer: ……………………… 1 Transporteur (soweit abweichend vom Abfallerzeuger) _______________________________________________________________________________________________ Name, Vorname / Firma _______________________________________________________________________________________________ Straße, Hausnummer / Postfach-Nr. _______________ PLZ ______________________________________________________________________________ Ort __________________________ _____________________________ Ansprechperson (Name, Tel., E-Mail) ____________________________________ 2 Erklärung zur Herkunft des Bodenaushubs Der angelieferte Bodenaushub stammt nicht aus: ◼ ◼ ◼ ◼ ◼ ◼ ◼ ◼ ◼ ◼ kontaminierten Industrie- und Gewerbeflächen, durch Leckagen oder Unfälle bei Transporten wassergefährdender Stoffe entstandenen Schadensbereichen, Altlastensanierungsmaßnahmen, Gebieten mit geogen bedingt erhöhten Gehalten bestimmter Schadstoffe, mit belasteten Flusssedimenten kontaminierten Überschwemmungsgebieten, Flächen, auf denen Abwässer verrieselt oder belastete Schlämme ausgebracht wurden (gilt nicht für Klärschlämme, die gemäß Klärschlammverordnung auf landwirtschaftlichen Flä­ chen aufgebracht wurden), Bodenbehandlungsanlagen, Gewässerunterhaltungsmaßnahmen (insbesondere belastete Sedimente), Straßenunterhaltungs-(Bankettschälgut), Straßenrückbau-Maßnahmen, Speziellen Tiefbaumaßnahmen (Tunnelbau, tiefe Geländeeinschnitte, Bauwerke mit mehre­ ren Tiefgeschossen, Bohrungen, Bergwerke und dergleichen). und Es liegen keine anderweitigen herkunftsbedingten Anhaltspunkte für eine Schadstoffbelas­ tung des Bodenaushubs vor. 3 Da die Voraussetzungen unter 2. nicht erfüllt sind, wird folgende ver­ antwortliche Erklärung zur Qualität des Bodenaushubs abgegeben: Die beigefügte Unbedenklichkeitsbescheinigung der entsorgungspflichtigen Körperschaft bzw. die beigefügte Entscheidung der Abfallrechtsbehörde bestätigt, dass der angelieferte Bodenaushub den Deponie-Zulassungsbedingungen entspricht. oder Die beigefügten Analyseuntersuchungen inkl. zugehörigem Probenahmeprotokollen bestätigen, dass der angelieferte Bodenaushub den Deponie-Zulassungsbedingungen entspricht. zugehörige Anlagen: ___________________________________________________________________________ ________________________________________________ Ort, Datum, Unterschrift des Abfallerzeugers (gemäß gC) _____________________________________________ Ort, Datum, Unterschrift des Transporteurs Die Unterzeichnenden bestätigen die Richtigkeit der vorstehenden Angaben; sie sind darüber informiert, dass bei Falschangaben ein Ordnungswidrigkeits- oder ggf. ein Strafverfahren droht. Stand: 20.11.2024

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