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Oxidativer und reduktiver Stoffwechsel von Acrylamid und Acrylnitril beim Menschen - Merkaptursäuren und Hb-Addukte als Parameter der Dosis und des biochemischen Effektes

Acrylnitril (ACN) und Acrylamid (AA) werden in diesem Vorhaben gemeinsam behandelt, wegen ihrer Strukturähnlichkeiten, ihrer zum Teil ähnlichen, zum Teil unterschiedlichen gesundheitlichen Wirkungen und weil die zu bestimmenden Parameter der Belastung und der biochemischen Effekte mit den zu entwickelnden Methoden gemeinsam in jeweils einem Analysenlauf bestimmt werden können. Im Mittelpunkt der Untersuchungen sollen die krebserzeugenden Wirkungen beider Substanzen stehen. Die krebserzeugende Wirkung von AA und ACN wird in erster Linie von ihren oxidativen Stoffwechselprodukten getragen. Bisher wurden bei Menschen aber fast ausschließlich Produkte des reduktiven Stoffwechsels untersucht. Dies betrifft die Merkaptursäuren im Urin sowie die Haemoglobinaddukte im Blut. Die Quantität und damit das genotoxische Potential der im menschlichen Körper entstehenden ultimalen Kanzerogene ist unbekannt. Dies ist umso kritischer, als im Tierversuch große Interspezies-Unterschiede bezüglich des Verhältnisses vom oxidativen zum reduktiven Stoffwechsel gefunden wurden. Diese Erkenntnisdefizite führen dazu, dass für die arbeits- und umweltmedizinische Überwachung Parameter eingesetzt werden, die keinen Rückschluss auf das Krebsrisiko zulassen. Es ist deshalb das Ziel dieses Vorhabens, neben den auf reduktivem Wege entstandenen Merkaptursäuren und Hb-Addukten des AA und ACN auch die entsprechenden auf oxidativem Wege entstandenen Merkaptursäuren und Hb-Addukte zu bestimmen. Die Ergebnisse werden außerdem Rückschlüsse auf das kanzerogene Potential zulassen, das ACN und AA für den Menschen darstellen.

Trinkwasserberichtsdaten 2023

Trinkwasserbericht NRW (2023) – 2 pdf-Dateien („DWD_2023_DENW_DWD_1000“ und „DWD_2023_DENW_TrinkwV_10“) Die Trinkwasserrichtlinie (EU) 2020/2184 verpflichtet die Mitgliedstaaten zur Berichterstattung über die Qualität des Trinkwassers, wobei die Berichtspflicht für Versorgungsgebiete gilt, die täglich mehr als 1.000 m³ Trinkwasser liefern oder mehr als 5.000 Personen versorgen. Gemäß § 69 TrinkwV sind die Gesundheitsämter dazu verpflichtet, jedes Jahr einen Datensatz über die Qualität des Trinkwassers des vorangegangenen Kalenderjahres an die dafür vorgesehene oberste Landesbehörde oder eine andere nach Landesrecht (in diesem Fall das LANUK) zuständige Stelle zu übermitteln. Dieser beinhaltet die Bewertung der Trinkwasserqualität in Versorgungsgebieten, die eine tägliche Abgabe von mindestens 10 Kubikmetern Trinkwasser oder die Versorgung von mindestens 50 Personen gewährleisten. Im weiteren Prozess erstellt das LANUK aus diesem Datensatz den zusammenfassenden DWD-Bericht („DWD_2023_DENW_DWD_1000“ und „DWD_2023_DENW_TrinkwV_10“), welcher anschließend an das Bundesministerium für Gesundheit übermittelt wird. Die hier ausgestellten DWD-Berichte sind eine aggregierte Zusammenfassung der Trinkwasserdaten aus dem Berichtsjahr 2023. Diese Zusammenfassung ist aufgeteilt in 2 pdf-Dateien: A: „DWD_2023_DENW_DWD_1000“ mit den Daten zu Versorgungsgebieten, die mehr als 1000 m³ pro Tag liefern B: „DWD_2023_DENW_TrinkwV_10“ mit den Daten zu Versorgungsgebieten, die zwischen 10 und 1000 m³ pro Tag liefern. Die beiden Dateien beinhalten folgende Tabellenblättern mit den Daten zu: 1. Nicht eingehaltene Überwachungshäufigkeiten. 2. Allgemeine Informationen über die Rahmenbedingungen der Trinkwasserversorgung in dem Land. 3. Zusammenfassende Informationen über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch in den WVG. 4. Information über die Ergebnisse der Nachforschungen bei Nichteinhaltung des Parameterwertes Clostridium perfringens. 5. Informationen über Nichteinhaltung der Parameterwerte bei Wasser für den menschlichen Gebrauch in WVG. 6. Informationen über Einschränkung/Unterbrechung der Bereitstellung von Wasser für den menschlichen Gebrauch wegen Nichteinhaltung der Parameterwerte im WVG. 7. Informationen über Ursachen der Nichteinhaltung der Parameterwerte im WVG. 8. Informationen über Abhilfemaßnahmen bei Nichteinhaltung der Parameterwerte im WVG. 9. Informationen über die produktspezifischen Parameter Acrylamid, Epichlorhydrin und Vinylchlorid 10. Art der im Land öffentlich zugänglichen Informationen. 11. Kommunikation der im Land verfügbaren Informationen über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch. 12. Informationen über die Wasserversorgungsgebiete in dem Land. 13. Informationen über Änderungen der Wasserversorgungsgebiete in dem Land. 14. Codes für den Zeitrahmen bei Einschränkung oder Unterbrechung der Bereitstellung von Wasser für den menschlichen Gebrauch. 15. Codes für die Ursachen einer Nichteinhaltung. 16. Codes für Abhilfemaßnahmen bei Nichteinhaltung. 17. Codes für den Zeitrahmen der Abhilfemaßnahmen.

Grundwassermessstelle DEGM_DESL00195: Bierbach, Brunnen 2

Stammdaten und Analysedaten zu den Grundwassermessstellen im EUA-Messnetz: Messtelle DEGM_DESL00195 (Bierbach, Brunnen 2)

Acrylamidreduktion in Getreide- und Kartoffelprodukten durch systematischen Einsatz von Asparaginasen und Antioxidantien

Technologische Minimierungsstrategien von Acrylamid in Backwaren mit pflanzlichen Spezialzutaten

HBM Messungen in Proben der UPB - Analysen von aktuell relevanten Stoffen aus der BMU/VCI Kooperation und HBM4EU

Die europäische Initiative HBM4EU hat zum Ziel, die Datenlage zum Human-Biomonitoring in der EU anzugleichen und die gesundheitlichen Folgen der Schadstoffbelastung besser zu verstehen - durch Zusammenführung bereits vorhandener Daten und Durchführung gemeinsamer Studien. So sollen Informationen zum sicheren Chemikalienmanagement gewonnen werden, um die Gesundheit der Europäer zu schützen. Im Rahmen der BMU/VCI Kooperation zur Förderung des Human Biomonitorings werden Analysemethoden neu entwickelt, um erstmalig Belastungsdaten zu Stoffen generieren zu können, die bisher nicht untersucht werden konnten. Ziel des Vorhabens ist es, die in der Initiative im Jahr 2018 und 2019 als prioritär benannten Stoffe (hier Bisphenol A/S/F, Benzo(a)pyren und Acrylamid) und Methoden, die in der BMU/VCI Kooperation entwickelt worden sind (hier Uvinul A und Diethylhexyladipat), in Humanproben der Umweltprobenbank des Bundes zu messen. Die Ergebnisse sollen Datenlücken für den europäischen Bereich, die in der Initiative HBM4EU benannt wurden, schließen und länderübergreifende Studien und Auswertungen sollen ermöglicht werden. Die Erstanwendung von BMU/VCI Methoden soll einen ersten Überblick über die Belastungssituation in Deutschland ermöglichen. Übergeordnetes Ziel des Vorhabens ist es, einen Beitrag zum Aufbau eines europäischen Systems des Human-Biomonitoring zu leisten, das langfristig der besseren Kontrolle und Unterstützung der Chemikalienregulierung in Europa dient.

GerES V, 2015: TV-2 HBM-Analytik-Chlorphenole und Acrylamid - Bestimmung von Chlorphenolen und der Mercaptursäuren von Acrylamid und Glycidamid in Morgenurin der Kinder und Jugendlichen in Deutschland

Ende 2014 startete die Hauptphase der nächsten Umweltstudie, die Deutsche Umweltstudie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, GerES 2014-2017, in Kooperation mit dem RKI. Am 21. Januar 2015 begann die Feldphase von GerES V (FKZ 3714622001). Im Rahmen von GerES V werden Blut- und Urinproben von 3-17 jährigen Kindern und Jugendlichen, die bevölkerungsrepräsentativ in 167 Orten ausgewählt wurden, analysiert. Zusammen mit den Ergebnissen der Befragung der Eltern bzw. Kinder und Jugendlichen liefern die Analysen der Blut- und Urinproben wesentliche Informationen zur Belastung mit zahlreichen Substanzen. In diesem Teilvorhaben sollen Urinproben auf Chlorphenole und die Mercaptursäuren von Acrylamid und Glycidamid analysiert werden. Chlorpehenole wurden zuletzt vor 10 Jahren im Kinder-Umwelt-Survey (GerES IV, 2003-2006) untersucht und werden - wie auch in GerES IV - in GerES V in einer repräsentativen Unterstichproben der Teilnehmenden bestimmt. Mercaptursäuren von Acrylamid und Glycidamid wurden bisher bevölkerungsrepräsentativ in Deutschland noch gar nicht untersucht, sie werden in der Gesamtstichprobe analysiert.

GerES V, 2015: TV-4 Pretest zur Bestimmung von HBCDD^GerES V, 2015: TV-2 HBM-Analytik-Chlorphenole und Acrylamid - Bestimmung von Chlorphenolen und der Mercaptursäuren von Acrylamid und Glycidamid in Morgenurin der Kinder und Jugendlichen in Deutschland, 5. Umwelt-Surveys (5US) - Vorbereitung und Durchführung der Feldarbeit inklusive Datenlieferung

Ausgangslage: Die Daten zur tatsächlichen Belastung der Kinder in Deutschland mit Umweltschadstoffen wurden vor 10 Jahren letztmalig erhoben; für Jugendliche von 15-17 Jahren wurden diese Daten bisher noch gar nicht erhoben. Zielstellungen: (a) Erhebung bevölkerungsrepräsentativer Daten zur Belastung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland mit Umweltschadstoffen als Grundlage für die gesundheitliche Bewertung dieser Belastungen sowie für die Ableitung von Standards für Expositionsanalysen; (b) Untersuchung bevölkerungsrepräsentativer Human-Proben durch weltweit erstmalige Anwendung neu entwickelter HBM-Methoden zur Erfassung der inneren Belastung mit toxikologisch und für die Allgemeinbevölkerung bedeutsamen Schadstoffen, die bisher mangels geeigneter Methoden nicht gemessen werden können; dadurch Einlösung der Verpflichtungen des BMU aus dem BMU/VCI-Kooperationsprojekt zum Ausbau des Human-Biomonitorings (HBM); (c) Identifikation von gesundheitlich relevanten Belastungsquellen (Datenanalyse der Analytikdaten und Daten aus Interviews und Selbstausfüllfragebögen) und ggf. Ableitung von Risikobegrenzungsmaßnahmen; (d) Identifizierung von Belastungstrends und ihren Veränderungen durch Vergleich der gewonnenen Daten mit früheren Survey-Ergebnissen; (e) Bereitstellung von Daten und neuen Erkenntnissen über die innere Belastung des Menschen zur Entwicklung wissenschaftlicher Kriterien zur Kontrolle des Erfolgs von REACH und zur Weiterentwicklung der Anforderungen an eine nachhaltige Chemikalienpolitik. Methodik: umweltepidemiologische Querschnittstudie an Kindern und Jugendlichen aus den Altersgruppen von 3 bis 17 Jahren aus bis zu 180 Orten Deutschlands, in enger Kooperation mit dem Kinder- und Jugend-Gesundheitssurvey des Robert Koch-Instituts und im Verbund mit dem 5. Umwelt-Survey-Projekt aus UFOPLAN 2013.

Time trends of acrylamide exposure in Europe: combined analysis of published reports and current HBM4EU Studies

More than 20 years ago, acrylamide was added to the list of potential carcinogens found in many common dietary products and tobacco smoke. Consequently, human biomonitoring studies investigating exposure to acrylamide in the form of adducts in blood and metabolites in urine have been performed to obtain data on the actual burden in different populations of the world and in Europe. Recognizing the related health risk, the European Commission responded with measures to curb the acrylamide content in food products. In 2017, a trans-European human biomonitoring project (HBM4EU) was started with the aim to investigate exposure to several chemicals, including acrylamide. Here we set out to provide a combined analysis of previous and current European acrylamide biomonitoring study results by harmonizing and integrating different data sources, including HBM4EU aligned studies, with the aim to resolve overall and current time trends of acrylamide exposure in Europe. Data from 10 European countries were included in the analysis, comprising more than 5500 individual samples (3214 children and teenagers, 2293 adults). We utilized linear models as well as a non-linear fit and breakpoint analysis to investigate trends in temporal acrylamide exposure as well as descriptive statistics and statistical tests to validate findings. Our results indicate an overall increase in acrylamide exposure between the years 2001 and 2017. Studies with samples collected after 2018 focusing on adults do not indicate increasing exposure but show declining values. Regional differences appear to affect absolute values, but not the overall time-trend of exposure. As benchmark levels for acrylamide content in food have been adopted in Europe in 2018, our results may imply the effects of these measures, but only indicated for adults, as corresponding data are still missing for children. © 2022 by the authors

Trends of exposure to acrylamide as measured by urinary biomarkers levels within the HBM4EU Biomonitoring Aligned Studies (2000-2021)

Acrylamide, a substance potentially carcinogenic in humans, represents a very prevalent contaminant in food and is also contained in tobacco smoke. Occupational exposure to higher concentrations of acrylamide was shown to induce neurotoxicity in humans. To minimize related risks for public health, it is vital to obtain data on the actual level of exposure in differently affected segments of the population. To achieve this aim, acrylamide has been added to the list of substances of concern to be investigated in the HBM4EU project, a European initiative to obtain biomonitoring data for a number of pollutants highly relevant for public health. This report summarizes the results obtained for acrylamide, with a focus on time-trends and recent exposure levels, obtained by HBM4EU as well as by associated studies in a total of seven European countries. Mean biomarker levels were compared by sampling year and time-trends were analyzed using linear regression models and an adequate statistical test. An increasing trend of acrylamide biomarker concentrations was found in children for the years 2014-2017, while in adults an overall increase in exposure was found to be not significant for the time period of observation (2000-2021). For smokers, represented by two studies and sampling for, over a total three years, no clear tendency was observed. In conclusion, samples from European countries indicate that average acrylamide exposure still exceeds suggested benchmark levels and may be of specific concern in children. More research is required to confirm trends of declining values observed in most recent years. © 2022 by the authors

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