Cytologische und biochemische Untersuchung der Wirkung von Spuren organischer Schadstoffe in Einzelstudien und Kombinationsexperimenten zur Katalogisierung und Bewertung von Wechselwirkungen verschiedener Schadstoffe im Fisch sowie zur Schaffung von Kriterien fuer die Formulierung von Qualitaetszielen fuer Oberflaechengewaesser. Erfassung ultrastruktureller Veraenderungen und funktioneller Parameter (Enzyminduktion, Veraenderungen in Markerenzymen) in Leber, Niere und Kiemen der Regenbogenforelle. Parallel Mikroinjektionsexperimente mit befruchteten Fischeiern (Regenbogenforelle, Zebrabaerbling). Va Untersuchung an Harnstoffderivaten, Atrazinersatzstoffen und/oder Organometallverbindungen.
Zander (Sander lucioperca) ist auf dem Weg eine wichtige Zielart für die Aquakultur in Deutschland zu werden. Insbesondere die Produktion in geschlossenen Kreislaufanlagen (KLA), unter konstanten Umweltbedingungen und mit minimalem Wasseraustausch, birgt ein großes Potential. Die ganzjährige Bereitstellung von Satzmaterial für diese KLA ist noch ein limitierender Faktor, der jedoch durch die jahreszeitenunabhängige Reproduktion überwunden werden kann. Im Rahmen eines vorherigen DFG-Projektes wurde die endokrine Regulation der Gonadenreifung des Zanders unter veränderten exogenen Faktoren untersucht und ein Protokoll zur erfolgreichen photothermalen Induktion der Laichreife beschrieben. Dieses Protokoll wird jetzt in der betrieblichen Praxis angewandt.Im Rahmen dieses Erkenntnistransferprojektes untersuchen wir den Einfluss der photothermalen Induktionsmethode auf einschlägige Qualitätsparameter der Gameten und frühen Lebensstadien des Zanders. Durch eine Auswahl von biochemischen, enzymatischen und molekularbiologischen Markern und durch Wachstums- und Konditionsschätzer wollen wir herausfinden wie die Ei- und Spermienqualität und die Qualität der frühen Lebensstadien durch die wichtigsten Einflussgrößen aus dem Elterntierbestand determiniert werden. Wir vergleichen dazu den Einfluss der photothermalen Induktion mit dem Grad der Domestizierung, dem Grad der Prä-Ovulation und parentalen Effekten (größenspezifische maternale Effekte, Familienzusammensetzung, Laicherfahrung). Die Eizusammensetzung, Spermienmotilität und Fertilisationsraten geben damit ebenso Aufschluss über additive und nicht additive genetische Effekte, wie es Wachstums- und Expositionsversuche mit Larven und Juvenilen tun werden. Die Verbindung eines multifaktoriellen Versuchsplans mit der Verbindung von experimentellen und analytischen Ansätzen von den Elterntieren, über die Gameten hin zu den frühen Lebensstadien stellen ein bisher einmaliges Unterfangen zur Untersuchung der Reproduktionseigenschaften des Zanders und andere Fischarten dar.Ziel der Arbeit ist es grundlegende Qualitätsparameter für die Gameten und frühen Lebensstadien des Zanders mit den aktuell zur Verfügung stehenden Methoden zu beschreiben und die Wechselwirkungen der parentalen Effekte zu quantifizieren. Eine geeignete Auswahl von belastbaren und in der Praxis anwendbaren Qualitätsparametern, die einerseits auf die jeweiligen Einflussgrößen zurückzuführen sind und andererseits bei der Auswahl von geeigneten Elterntieren zur Reproduktion in KLA helfen, kann in das Bestandsmanagement aufgenommen werden und auf Grund dieser standardisierten Methoden können zukünftige Errungenschaften, insbesondere im Bereich der züchterischen Bearbeitung dieser Art, quantifiziert werden.
Überwachung der Bestandesgrösse ausgewählter Amphibienarten durch Fangwiederfang. Nachweis aller anderen Amphibienarten auf dem Niveau Präsenzabsenz. Die überwachten Objekte sind Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung.
Die Netzbefischungen der vorangegangenen Untersuchungsjahre zur Überprüfung der Konditionsfaktoren der häufigsten Fischarten der Alten Donau ergaben trotz erhöhtem Befischungsaufwand reduzierte Fänge. Zeitgleich durchgeführte Elektrobefischungen konnten einen Rückgang der Abundanzen jedoch nicht bestätigen. Dennoch weisen auch Gespräche mit den Bewirtschaftern vor Ort darauf hin, dass die typischen Schwarmfische im Freiwasser nicht mehr in besonders hohen Beständen anzutreffen sind. Die Ursachen dafür können vielfältig sein, sind aber aus derzeitiger Sicht nicht eindeutig auszumachen. Zur Fortsetzung der Langzeitdatenreihe werden im Monitoring 2019/2020 wiederum mittels Netzequipment die Konditionsfaktoren ermittelt. Zeitgleich werden dabei die Abundanzen der typischen Alte Donau Fischarten weiter beobachtet und somit der Zustand des Gesamtökosystems überwacht. Unabhängig von den Konditionsfaktoren - aber dennoch in Hinblick auf die Rückgänge der Häufigkeiten - werden ab dem Frühjahr 2020, mit Beginn der Laichsaison ebenfalls Netzbefischungen durchgeführt. Diese erfolgen parallel zu den Fischeierentnahmen aus dem Mähgut. Die entnommenen Fischeier werden mittels Metabarcoding analysiert, um damit Rückschlüsse auf die Artenvielfalt zu ziehen. Dies hilft dabei zu verstehen, welche Fischarten in der Wahl ihres Laichsubstrates besonders durch die Mähvorgänge gefährdet sind. Mittels Presence/Absence Daten können betroffene Fischarten festgehalten werden. Die parallel dazu stattfindenden Netzbefischungen sollen die erhobenen Daten aus dem Metabarcoding stützen.
Das hier beantragte Projekt bezieht sich auf Punkt 2.2.1 der Förderrichtlinie (innovative Maßnahmen zur Verbesserung von Agrar-Ökosystemen oder Ökosystemleistungen) und dient dem Schutz und der Wiederherstellung wichtiger Ökosystemdienstleistungen in eutrophierten Fließgewässern. Einträge von Pflanzennährstoffen aus der Landwirtschaft und kommunalen Kläranlagen führen zur Eutrophierung von Gewässern, was in Deutschland ein flächendeckendes und drängendes Problem darstellt. Daher soll in einem Modellvorhaben in einem 1:1 Experiment gezeigt werden, dass Nahrungsnetzsteuerung die ökologische Funktion von Fließgewässern nachhaltig sichern bzw. wiederherstellen kann. Außerdem wird die Rolle des Kormorans für das Auftreten verstärkter Eutrophierungserscheinungen in Mittelgebirgsgewässern untersucht. Im Rahmen eines Experimentes zur Nahrungsnetzsteuerung sollen die Auswirkungen des benthische Grazing auf die Qualität des hyporheischen Interstitials analysiert werden. Dazu wird der Fischbestand der Versuchsstrecken gesteuert, um unterschiedliche Fischgemeinschaften einzustellen. Innerhalb dieser Versuchsstrecken wird dann die Qualität des hyporheischen Interstitials als Reproduktionshabitat und Aufwuchshabitat für Fische und Großmuscheln analysiert. Dazu wird die Überlebensrate von Fischeiern in den Versuchsstrecken und mittels eines kleinskaligen Versuches analysiert.
Objective: Understanding the stock-recruitment relationship of fish stocks is crucial for generating biologically sound advice for the balanced, sustainable exploitation of fisheries resources. At present the ICES Advisory Committee on Fishery Management uses the concept of safe biological limits (SBL) as a criterion to define exploitation and stock levels. This concept is based mainly on the assumption that below a certain spawning stock size, recruitment is negatively affected as a result of low egg production. When a stock is considered to be inside SBL, recruitment variability is expected not to depend on parental stock size, but rather be related to environmental and ecological factors influencing the survival of the early life history stages. So far, however, stock-recruitment relationships and critical stock levels identifying recruitment-limiting stock sizes are poorly defined for cod and sprat in the Baltic. The sensitivity of SBL's and reference points to environmental conditions, species interactions and parental stock structures for these stocks are uncertain and need clarification. The objectives of the research project are to: 1. Determine stock-recruitment relationships for Baltic cod and sprat in relation to key environmental factors influencing the production of viable spawn and the survival of early life history stages. 2. Improve short-term predictions of stock development by integrating recruitment estimates based on the present status of the stock and its biotic and abiotic environment. 3. Develop predictive recruitment models for medium- to long-term forecasts of stock development under different environmental and fishery scenarios. 4. Estimate biological management reference points, critical stock limits and target spawning stock sizes based on stock-recruitment relationships and stock development simulation models, and considering the precautionary approach for fisheries management. 2. Methodology and research tasks The key questions to be answered by the proposed project are: how do environmental factors influence the stock-recruitment relationship for cod and sprat stocks in the Baltic and what are the implications of variations in these factors for the use of biological reference points and critical stock limits in the management of the fisheries. General Information: These questions will be addressed by following tasks: 1. Evaluating the accuracy of the spawning stock biomass as a measure of viable egg production by: a) determining the reproduction potential of the stocks in relation to sizes and structures of the spawning stocks, sex ratios, maturation processes and spatial distribution of the populations; b) determining the viability of the produced eggs in relation to parental growth conditions and contamination with toxic substances. 2. Resolving the direct impact of hydrographic factors on the fertilization and developmental success of cod and sprat eggs and early larvae by field and laboratory experiments. ...
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 134 |
| Europa | 9 |
| Land | 42 |
| Weitere | 15 |
| Wissenschaft | 33 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Chemische Verbindung | 2 |
| Ereignis | 3 |
| Förderprogramm | 111 |
| Gesetzestext | 2 |
| Taxon | 8 |
| Text | 43 |
| Umweltprüfung | 1 |
| unbekannt | 16 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 64 |
| Offen | 115 |
| Unbekannt | 5 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 173 |
| Englisch | 29 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 5 |
| Datei | 4 |
| Dokument | 29 |
| Keine | 123 |
| Unbekannt | 3 |
| Webseite | 37 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 100 |
| Lebewesen und Lebensräume | 183 |
| Luft | 70 |
| Mensch und Umwelt | 180 |
| Wasser | 144 |
| Weitere | 176 |