API src

Found 80 results.

Related terms

Brasiliens Präsident stoppt vorläufig Gesetze zur Verkleinerung von Amazonas-Schutzgebieten

Am 20. Juni 2017 legte Brasiliens Präsident Michel Temer ein vorläufiges Veto gegen zwei umstrittene Dekrete (Veto gegen MP 756/2016 und Teil-Veto gegen MP 758/2016 in allen relevanten Bereichen) ein, deren Inkrafttreten die Verkleinerung von Amazonas-Schutzgebieten um rund 600.000 Hektar zur Folge gehabt hätte. Die brasilianische Regierung erklärte, der Kongress werde nun ein neues Gesetz erarbeiten. Die Umweltorganisationen WWF begrüßt die Entscheidung, wendet jedoch ein, dass die betreffenden Gebiete damit keineswegs gerettet sind: „Mit dem Veto haben wir Zeit gewonnen. Aus der Schusslinie ist der Amazonas jedoch nicht. Es steht zu befürchten, dass die Pläne bestenfalls leicht abgeschwächt werden“, sagt Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland.

Erste Bilder vom Amazonasriff

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace Brasilien konnte erstmals Unterwasseraufnahmen des 9500 Quadratkilometer großen Korallenriff im Mündungsgebiet des Amazonas im Atlantik machen. Die Aufnahmen zeigen eine einzigartige Welt von von Schwämmen, Hart- und Weichkorallen, Rotalgen und Millionen von Fischen. Ein Team von Experten, darunter mehrere Ozeanographen, die die Entdeckung des Riffs im 2017 bekannt gegeben haben, sind mit dem Greenpeace-Schiff "Esperanza" auf Expedition, um das gigantische Ökosystem, das vom Französisch Guyana bis zum brasilianischen Bundesstaat Maranhão reicht, zu dokumentieren.

Ölkonzerne planen Bohrung am Amazonasriff

Die Ölkonzerne Total und BP planen einem Bericht des Greenpeace-Portal Energydesk vom 30. Januar 2017 zufolge Erdölbohrungen in der Nähe eines Korallenriff, das vor der Küste Südamerikas, zwischen Französisch-Guayana und dem brasilianischen Bundesstaat Maranhão, liegt. Die Unternehmen verfügen zusammen über fünf Genehmigungen für Tiefwasser-Erkundungen im Atlantik nördlich der Mündung des Amazonas. Die Bohrarbeiten sollen 2017 beginnen, sobald die entsprechenden Umweltverträglichkeits­prüfungen durch die Regierung Brasiliens abgeschlossen sind. Vermutet werden in dem Gebiet Reserven von 14 Milliarden Barrel Öl. Eine der Tiefwasser-Bohrung soll nur acht Kilometer vom Amazonasriff entfernt stattfinden, dessen Existenz seit der genauen Beschreibung im Jahr 2016 als eine der größten Überraschungen in der Meeresforschung gilt. Wissenschaftler befürchten, dass die Ölbohrungen bzw. die Folgen einer Ölverschmutzung drastische Auswirkungen auf das knapp 1.000 Kilometer lange Riff haben könnten.

Genehmigungsverfahrens für eines der größten Staudammprojekte in Brasilien gestoppt

Am 5. August 2016 erteilte die brasilianische Umweltbehörde IBAMA dem geplante Wasserkraftwerk São Luiz do Tapajós im nordbrasilianischen Bundesstaat Pará im Herzen des Amazonas eine Absage. Der Energiekonzern Elektrobrás hatte versucht, für das geplante Wasserkraftwerk São Luiz do Tapajós die bauliche Genehmigung der Behörde zu erhalten. Durch das Projekt war das Territorium der 12.000 Indigene vom Stamm der Munduruku bedroht. Der gigantische Staudamm sollte mit einer Länge von 7,6 Kilometern die Nennleistung von 8.000 Megawatt erreichen, dafür hätten riesige Flächen des tropischen Regenwaldes weichen müssen.

Brasilien weist fünf neue Schutzgebiete im Amazonas aus

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff wies am 12. Mai 2016 kurz vor ihrer Suspendierung fünf neue Schutzgebiete aus. Die Gebiete liegen im Amazonasgebiet und haben eine Gesamtgröße von 2,69 Millionen Hektar. Die Umweltorganisation WWF bewertete diesen Akt der Präsidentin als wichtigen Beitrag zum Schutz des größten Regenwaldes der Erde.

Spannende Filme, Virtual Reality und Workshops bei ?Silbersalz2018? - Deutschlands erstem internationalen Wissenschaftsfilmfestival in Halle

Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE MicrosoftInternetExplorer4 Vom 28. Juni bis 1. Juli 2018 ist Halle Gastgeber von Deutschlands erstem internationalen Wissenschaftsfilmfestival. Ziel ist es, auf ebenso unterhaltsame wie informative Weise einer breiten Öffentlichkeit Zugang zu wissenschaftlichen Themen zu ermöglichen und zur Diskussion anzuregen. Neben Filmpräsentationen wird es Ausstellungen, Workshops und Diskussionsrunden an 15 Veranstaltungsorten in der Stadt geben. Der Besuch aller Veranstaltungen ist kostenlos. Veranstalter sind Documentary Campus und die Robert Bosch Stiftung. Gefördert wird das Festival u. a. vom Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle. Das abwechslungsreiche Programm hält dabei zahlreiche spektakuläre Erlebnisse bereit. So kann man unter dem Titel ?Munduruku? am 28. Juni von 10.00 bis 18.00 Uhr im Festivalcenter Ulrichskirche in die Virtuelle Realität abtauchen und Faszination, Geräusche und Gerüche des Regenwaldes am Amazonas erleben. Das Kunstmuseum Moritzburg präsentiert ebenfalls Virtual Reality. So lässt ?Volcanos? den Ausbruch eines Vulkans virtuell miterleben, bei ?World War: Aliens VR? geht es auf die Suche nach außerirdischem Leben und ?Meet The Miner? führt zurück in das Leben der Bergleute vor 100 Jahren (an allen Festivaltagen jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr). Die Deutschlandpremiere von ?The Most Unknown? (30. Juni, 20.30 Uhr, Zazie Kino) zeigt eine spektakuläre Reise in die entlegensten Winkel der Erde und den Versuch, Antworten auf Fragen zu finden, die so manch einem den Schlaf rauben. ?The Cleaners? (30. Juni, 21.00 Uhr, PuschKINO) wiederum gibt Einblicke in die Welt von Content Moderatoren, die in sozialen Netzwerken darüber entscheiden sollen, was legal und was nicht akzeptabel ist. Im Anschluss an diese und weitere Filme gibt es jeweils Talkrunden. Um die ?Faszination Youtube? geht es in einem Workshop mit Dr. Eckart von Hirschhausen und bekannten Youtubern am Freitag, 29. Juni, 12.30 Uhr im Festivalcenter Ulrichskirche. Staats- und Kulturminister Rainer Robra betonte im Vorfeld des Festivals: ?Durch Silbersalz werden Wissenschaft und Medien für ein breites Publikum in bisher nicht gekannter Weise zusammen gebracht. Die Besucherinnen und Besucher können sich auf eine neue und attraktive Form der Wissenschaftskommunikation freuen.? Weitere Informationen über das reichhaltige Programm und kostenlose Tickets unter: https://www.silbersalz-festival.com/de/programme   /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman",serif;} Impressum: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Hegelstraße 42 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567-6666 Fax: (0391) 567-6667 Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

WWF-Studie „Deforestation Fronts“ zeigt globale Waldvernichtung bis 2030

Am 28. April 2015 stellte die Umweltorganisation WWF die Ergebnisse der Studie "Living Forests Report: Chapter 5" in Berlin vor. Global droht bis 2030 ein Waldverlust von bis zu 170 Millionen Hektar, wenn die aktuellen Entwicklungen nicht aufgehalten werden, so der WWF. In der Studie werden elf Entwaldungsfronten identifiziert, an denen weltweit mit den größten Verlusten zu rechnen sei. Die überwiegende Zahl dieser Brennpunkte liegt in den Tropen, zu den wichtigsten zählen der Amazonas, die Mekong-Region sowie Borneo.

325 Meter für die Klimaforschung

Am 15. August 2014 fiel in Brasilien der Startschuss für den Bau des Klimamessturms ATTO. Vertreter der Max-Planck-Gesellschaft, des Instituto Nacional de Pesquisas da Amazônia (INPA), der Universidade do Estado do Amazonas (UEA), und des Brasilianischen Forschungsministeriums gossen inmitten des Amazonas-Regenwalds das Fundament für einen 325 Meter hohen Messturm. Das Amazonian Tall Tower Observatory, kurz ATTO, soll wegweisende Erkenntnisse und Grundlagen für verbesserte Klimamodelle liefern und wird mit Messgeräten ausgestattet, die Treibhausgase und Aerosolpartikel messen und Wetterdaten sammeln. Der Turm wird im größten zusammenhängenden Regenwald der Erde stehen und ist daher für Klimaforscher von großer Bedeutung. Mit seiner Höhe von 325 Metern macht es der ATTO-Messturm möglich, den Transport von Luftmassen und deren Veränderung durch den Wald über eine Strecke von vielen hundert Kilometern zu untersuchen. Außerdem reichen seine Messinstrumente bis in stabile Luftschichten, in denen beispielsweise die Kohlendioxidkonzentration nicht dem Tag-Nacht-Wechsel durch Pflanzen ausgesetzt ist.

Neue Flussdelfin-Art in Brasilien beschrieben

Wissenschaftler haben im brasilianischen Amazonas-Becken Rio Araguaia eine neue Flussdelfin-Art identifiziert. Sie trägt den Namen Inia araguaiensis. Forscher um Tomas Hrbek von der Federal University of Amazonas (Ufam) in Kooperation mit dem Nationalen Amazonas-Forschungsinstitut (Inpa) beschreiben die Spezies in der der Ausgabe der Fachzeitschrift "PLoS One" vom 22. Januar 2014. Erstmals seit 1918 konnte damit eine bis dato unbekannte Flussdelfinart bestimmt werden.

Ecuadors Parlament erlaubt Ölbohrung im Yasuni Nationalpark

Am 3. Oktober 2013 gab das ecuadorianische Parlament seine Zustimmung für Ölbohrungen im Yasuni-Nationalpark im Amazonas. Nach rund zehnstündiger Debatte votierte der Kongress in Quito mit 108 zu 25 Stimmen für einen entsprechenden Vorschlag von Präsident Rafael Correa.

1 2 3 4 5 6 7 8