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Anlagensicherheitspolitik in Frankreich 2000 bis 2010

Die am 21. September 2001 in Toulouse entstandene Explosion der Fabrik Grande Paroisse (genannt „AZF") hat den letzten 10 Jahren zu bedeutenden Überlegungen und methodischen Entwicklungen zur Prävention von Risiken schwerer Unfälle in Frankreich geführt, die in Gesetze und Vorschriften umgesetzt wurden. Aufgrund der sprachlichen und kulturellen Barrieren sind diese Entwicklungen in Deutschland weniger bekannt. Daher hat das deutsche Umweltbundesamt (⁠UBA⁠), im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung, die INERIS um Erstellung einer detaillierten Beschreibung der seit 2000 eingetretenen Veränderungen und der aktuellen Themen der Politik in Bezug auf den Umgang mit industriellen Unfallrisiken gebeten.

Bewertung von Einspeisenetzen

Das Projekt "Bewertung von Einspeisenetzen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Ecofys Germany GmbH durchgeführt. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in den vergangenen Jahren, insbesondere der Ausbau der Windenergieerzeugung, stellt die regionalen 110-kV-Verteilungsnetze und die 220/380-kV-Übertragungsnetze vor große Herausforderungen. Aufgrund von Kapazitätsengpässen der Netze ist bereits aktuell nicht mehr gewährleistet, dass der EE-Strom zu jeder Zeit vollständig abgenommen und übertragen werden kann. Mit dem weiteren Zubau an Erneuerbaren Energien, die bis 2020 mehr als 35 Prozent des Stromverbrauchs im Jahr abdecken sollen, werden diese Netzengpässe voraussichtlich weiter zunehmen. Die Planung und Genehmigung von Freileitungstrassen zur Erweiterung der Netzkapazität öffentlicher Netze zur Integration von Erneuerbaren Energie, zu der Netzbetreiber durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz verpflichtet sind, erstreckt sich allerdings häufig über mehrere Jahre. Der Netzausbau kann dadurch in vielen Fällen nicht mit der Dynamik des Zubaus an EE-Leistung mithalten. Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) beauftragte Ecofys mit einer Kurzstudie zu den technischen Rahmenbedingungen von Einspeisenetzen. Die Ergebnisse der Studie stellte der BWE am Rande der Hannover Messe 2012 vor.

Stellungnahme zur Least-Cost Studie für die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Projekt 'Fertigstellung des AKW Mochovce (Slowakische Republik)'

Das Projekt "Stellungnahme zur Least-Cost Studie für die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Projekt 'Fertigstellung des AKW Mochovce (Slowakische Republik)'" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Öko-Institut. Institut für angewandte Ökologie e.V. durchgeführt.

Teilvorhaben: Entwicklung, Integration und Optimierung von Schnittstellen und skalierbaren Simulationsmodellen

Das Projekt "Teilvorhaben: Entwicklung, Integration und Optimierung von Schnittstellen und skalierbaren Simulationsmodellen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Dresden, Institut für Energietechnik, Professur für Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung durchgeführt. Das Ziel des geplanten Projektes ist die Entwicklung von digitalen Planungshilfsmitteln und Methoden für die ökonomisch/ökologisch-optimierte Auslegung und den bedarfsgerechten Betrieb raumlufttechnischer Anlagen zur Hallenkonditionierung. Die Beheizung in Industriehallen wird häufig über die Belüftung abgedeckt. Dies geschieht auf Grundlage historischer, standardisierter Vorgaben mit oft konstantem und erheblich überdimensioniertem Luftwechsel. Dies steht sowohl im Widerspruch zu modernen, flexiblen Konzepten der Fabrikplanung als auch zu den aktuellen energie- und klimapolitischen Anforderungen. Deshalb ist eine bedarfsgerechte, effiziente, flexible und nachhaltige Konditionierung der Hallen und insbesondere der Zuluft unbedingt zu berücksichtigen, auch, um wichtige Investitionsentscheidungen rechtzeitig beeinflussen zu können. Da der Anteil des Energieverbrauchs der RLT am Gesamtenergieverbrauch von Produktionshallen bis zu 40% beträgt, ergibt sich hier ein entsprechend hohes Optimierungspotential. Die Umsetzung einer bedarfsgerechten Hallenlüftung und -konditionierung ist allerdings nur möglich, wenn man alle relevanten Einflussgrößen, wie z.B. die Raumluftströmungsvorgänge sowohl in ihrer örtlichen Dimension als auch im dynamischen Verlauf oder auch geo-klimatische Veränderungen angemessen berücksichtigt. Besonders im Zusammenhang mit der System- und Anlagenplanung bedarf es hier neuer, geeigneter und zeitgemäßer Hilfsmittel, die im Ergebnis des Projektes erarbeitet werden. Zur Unterstützung von Planer und Betreiber wird eine praxistaugliche open source Planungsplattform entwickelt, die auf den Modellen der Fabrikplanung basiert und in der alle relevanten Randbedingungen Berücksichtigung finden (Anforderungen der Produktion, Standort, Gebäudedaten, gesetzliche Anforderungen, Abwärmenutzung, Einbindung erneuerbarer Energien). So lassen sich optimale Konfigurationen zur bedarfsgerechten Konditionierung von Industriehallen finden.

Untersuchung ausgewählter Teilaspekte zur Änderung der Anlagenplanung und -genehmigung des Müllheizkraftwerkes Böblingen

Das Projekt "Untersuchung ausgewählter Teilaspekte zur Änderung der Anlagenplanung und -genehmigung des Müllheizkraftwerkes Böblingen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Öko-Institut. Institut für angewandte Ökologie e.V. durchgeführt.

Hydrogeologisches Gutachten mit Grundwassermodell: Kraftwerk Hirschfelde, Simulation fuer Schadstoffausbreitung

Das Projekt "Hydrogeologisches Gutachten mit Grundwassermodell: Kraftwerk Hirschfelde, Simulation fuer Schadstoffausbreitung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Lahmeyer International GmbH - Beratende Ingenieure durchgeführt. Naehere Erkundung zur Planung eventuell erforderlicher Sanierungsmassnahmen und Praezisierung der Bauplanung fuer die geplante Abfallverbrennungsanlage. Niederbringung von Bohrungen und Einrichtung von GW-Messstellen. Analytik von Boden- Und Grundwasserproben, Durchfuehrung und Auswertung der Pumpversuche, Erstellung eines Grundwassermodells, Simulation fuer Schadstoffausbreitung und Grundwasserabsenkung, Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise.

Teilvorhaben: Einsatz, Optimierung und Erprobung der BIM-kompatiblen Planungsplattform sowie technische Umsetzung in Demonstrationsprojekten

Das Projekt "Teilvorhaben: Einsatz, Optimierung und Erprobung der BIM-kompatiblen Planungsplattform sowie technische Umsetzung in Demonstrationsprojekten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Volkswagen AG durchgeführt. Das Ziel des geplanten Projektes ist die Entwicklung von digitalen Planungshilfsmitteln und Methoden für den bedarfsgerechten Betrieb und die ökonomisch/ökologisch-optimierte Auslegung raumlufttechnischer Anlagen zur Hallenkonditionierung. Die Beheizung in Industriehallen wird häufig über die Belüftung abgedeckt. Dies geschieht auf Grundlage historischer, standardisierter Vorgaben mit oft konstantem und erheblich überdimensioniertem Luftwechsel. Dies steht sowohl im Widerspruch zu modernen, flexiblen Konzepten der Fabrikplanung als auch zu den aktuellen energie- und klimapolitischen Anforderungen. Deshalb ist eine bedarfsgerechte, effiziente, flexible und nachhaltige Konditionierung der Hallen und insbesondere der Zuluft unbedingt zu berücksichtigen, auch, um wichtige Investitionsentscheidungen rechtzeitig beeinflussen zu können. Da der Anteil des Energieverbrauchs der RLT am Gesamtenergieverbrauch von Produktionshallen bis zu 40% beträgt, ergibt sich hier ein entsprechend hohes Optimierungspotential. Die Umsetzung einer bedarfsgerechten Hallenlüftung und -konditionierung ist allerdings nur möglich, wenn man alle relevanten Einflussgrößen, wie z.B. die Raumluftströmungsvorgänge sowohl in ihrer örtlichen Dimension als auch im dynamischen Verlauf oder auch geo-klimatische Veränderungen angemessen berücksichtigt. Besonders im Zusammenhang mit der System- und Anlagenplanung bedarf es hier neuer, geeigneter und zeitgemäßer Hilfsmittel, die im Ergebnis des Projektes erarbeitet werden. Zur Unterstützung von Planer und Betreiber wird eine praxistaugliche open source Planungsplattform entwickelt, die auf den Modellen der Fabrikplanung basiert und in der alle relevanten Randbedingungen Berücksichtigung finden (Anforderungen der Produktion, Standort, Gebäudedaten, gesetzliche Anforderungen, Abwärmenutzung, Einbindung erneuerbarer Energien). So lassen sich optimale Konfigurationen zur bedarfsgerechten Konditionierung von Industriehallen finden.

Teilprojekt 3: Anlagenplanung, Engineering und Versuchsbetrieb

Das Projekt "Teilprojekt 3: Anlagenplanung, Engineering und Versuchsbetrieb" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von CIECH Soda Deutschland GmbH & Co. KG durchgeführt. Der zu entwickelnde CODA Prozess kann die Sodaindustrie in eine Kohlendioxid-Senke umwandeln und deutschlandweit ca. 1-2 Mio. Tonnen CO2 Emissionen pro Jahr durch CDA (Carbon Direct Avoidance) und CCU (Carbon Capture & Utilization) verringern. Kalzinierte Soda (Natriumcarbonat Na2CO3) ist eine Grundchemikalie und wird in Deutschland durch das Ammoniak-Soda Verfahren (Solvay Prozess) hergestellt, wobei große Mengen CO2 emittiert werden. Das konventionelle Verfahren benötigt Natriumchlorid und fossilen Kalkstein (CaCO3) als Ausgangsprodukte, sowie Ammoniak und fossilen Brennstoff (Koks bzw. Anthrazit) als Betriebsmittel. Zusätzlich werden große Mengen thermische und elektrische Energie für den Betrieb benötigt, welche hauptsächlich aus fossilen Brennstoffen (z.B. Erdgas) gewonnen werden. Im neuen CODA Prozess werden Soda-, Wasserstoff- und Chlor-Produkte aus Natriumchloridlösung (Sole), Kohlendioxid aus Luft und erneuerbarer elektrischer Energie hergestellt, wobei kein Ammoniak und kein fossiler Kalkstein wie im alten Solvay-Prozess benötigt wird. Zusätzlich können für die Sodaindustrie typische Abfallströme (z.B. Feststoffhalden und Chlorid-Abwasser mit Ammoniakspuren) weitgehend vermieden werden. Somit trägt der CODA Prozess zum globalen Klima- und lokalen Umweltschutz bei. Gesamtziel dieses Projektes ist die Entwicklung, der Aufbau, Betrieb und die Bewertung einer CODA Versuchsanlage (TRL5) in der Umgebung einer industriellen Sodaproduktionsanlage. Der neue CODA Prozess setzt sich dabei hauptsächlich aus den Teilprozessen Chlor-Alkali-Elektrolyse, Natriumhydroxid-CO2-Absorption (direkt aus Luft) und Soda-Kristallisation zusammen. Durch die Verwendung von erneuerbarer Energie wird kein CO2 emittiert, sondern aus der Luft oder Abgas aufgenommen. Das Projekt wird gemeinsam durch die Partner des Max-Planck-Instituts für Dynamik komplexer technischer Systeme, der Scientific Chemical Process Engineering Consultancy (SChPrEngCo) und der CIECH Soda Deutschland bearbeitet.

Teilprojekt 2 - Umsetzungsphase

Das Projekt "Teilprojekt 2 - Umsetzungsphase" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von LimnoSystem UG (haftungsbeschränkt) durchgeführt. Das Projekt RüBio hat zum Ziel, in Bergen auf Rügen ein integriertes Konzept der blauen bioökonomischen Kreislaufwirtschaft zu realisieren. Durch die Kombination einer kreislaufanlagenbasierten Aquakultur von Speisefischen, dem Anbau von Heil- und Nutzpflanzen, der Fütterung von Insekten auf Grundlage regional anfallender biogener Rest-stoffe und der Kultivierung von Mikroalgen mit nährstoffreichen Prozesswässern werden vier wichtige biologische Systeme auf innovative Art und Weise miteinander verknüpft. Die Firma Limnosystem UG entwickelt in diesem Teilprojekt ein angepasstes Design für einen mobilen und einen stationären Photobioreaktor zur Kultivierung von limnischen Mikroalgen. Die technische und verfahrenstechnische Planung der Anlage ist hierbei auf die besonderen Anforderungen der anderen bioökonomischen Bausteine am Modellstandort Bergen angepasst. Im Mittelpunkt steht dabei die Aufnahme von Nährstoffen aus dem Ablaufwasser der Fischzucht und die Bereitstellung von sauerstoffreichem und gereinigtem Ablaufwasser aus der Mikroalgenkultur für den erneuten Einsatz in der Kreislaufwirtschaft. Durch diverse verfahrenstechnische Anpassungen wird es möglich sein, die Klarwasserabläufe (Temperatur, pH-Werte und maximale Nährstoffgehalte, insbesondere Ammonium) sowie die chemischen Charakteristika der Zulaufwasserfraktionen optimal zu nutzen. Durch diese Integration der Mikroalgenkultur in das bioökonomische Gesamtkonzept wird nicht nur ein wertvoller Rohstoff (Mikroalgenbiomasse) für die Herstellung von Kosmetika und die Fütterung von Insekten, Zooplankton und anderen Nutztieren erzeugt, sondern außerdem Kosten- und Energieersparnisse durch einen verringerten Zukauf von technischem Sauerstoff und die Nutzung der solaren Abwärme des Algenkulturmediums realisiert. Dies trägt zur Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeit des Gesamtkonzeptes bei.

Teilvorhaben: Daten-Analyse Schnittstelle für maschinelle Diagnose von HVAC Systemen

Das Projekt "Teilvorhaben: Daten-Analyse Schnittstelle für maschinelle Diagnose von HVAC Systemen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bosch Thermotechnik GmbH durchgeführt. Monitoring / Optimierung von Heizungsanlagen über Web-Schnittstellen im Kontext CO2-Reduzierung und Steigerung der Energie-Effizienz. Fokus auf Bosch ''residential'' HVAC Systeme (Heating, Ventilation, Air Conditioning und Cooling), d.h. Systeme in 1-/2-Familienhäusern mit bestehender oder nachzurüstender Bosch Connectivity Infrastruktur zur Datenerfassung und Remote Control. Fehlerhafte Anlagenplanung, Installation, Parametrierung und Bedienung sowie unentdeckter Verschleiß können zu einem ineffizientem Betrieb führen, d.h. zur Verschwendung von Energie im Bereich von 5-30%. Ziel des Bosch Teil-Vorhabens ist eine datengestützte Identifikation von vorliegenden Fehlern und Ineffizienzen, deren Ursachenanalyse sowie Hinweise und Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen (mit Wirksamkeitsnachweis) auf Basis der durch Bosch-Technologien verfügbaren Anlagendaten (d.h. ohne zusätzliche externe Sensorik / Messwerterfassung). Mit Hilfe von Laborstudien an Bosch TT Anlagen werden die typischen Anlagen-Betriebsmuster für die häufigsten Effizienzprobleme in den Bosch Anlagendaten erkundet sowie deren Ursache und Abstellmaßnahmen identifiziert. Die gefundenen Merkmale dienen zur Diagnose und Behebung von Effizienzproblemen im Feld (verprobt in Bosch Feldtest-Anlagen). Es entsteht eine (Software- / Algorithmus- / Modell-) Funktionssammlung die es ermöglicht, einen erheblichen Teil der Bosch Bestandsanlagen auf Basis von bestehenden / erweiterten Bosch ''remote monitoring'' Lösungen mit minimalem Installations- und Betriebsaufwand regelmäßig zu überwachen und den Betrieb zu optimieren. Dabei wird auf zusätzliche Instrumentierung mit Sensoren, Steuerungs- und Kommunikationshardware verzichtet. Um eine Datenanalyse durch Bosch externe Partner zu ermöglichen (z.B. durch Kombination mit weiteren Daten wie Gebäude-, Nutzer-, Wetter-Information) wird im Rahmen des Teilvorhabens zusätzlich zu dem analytischen Teil eine generische Daten-Austausch Schnittstelle entwickelt.

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