Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in den vergangenen Jahren, insbesondere der Ausbau der Windenergieerzeugung, stellt die regionalen 110-kV-Verteilungsnetze und die 220/380-kV-Übertragungsnetze vor große Herausforderungen. Aufgrund von Kapazitätsengpässen der Netze ist bereits aktuell nicht mehr gewährleistet, dass der EE-Strom zu jeder Zeit vollständig abgenommen und übertragen werden kann. Mit dem weiteren Zubau an Erneuerbaren Energien, die bis 2020 mehr als 35 Prozent des Stromverbrauchs im Jahr abdecken sollen, werden diese Netzengpässe voraussichtlich weiter zunehmen. Die Planung und Genehmigung von Freileitungstrassen zur Erweiterung der Netzkapazität öffentlicher Netze zur Integration von Erneuerbaren Energie, zu der Netzbetreiber durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz verpflichtet sind, erstreckt sich allerdings häufig über mehrere Jahre. Der Netzausbau kann dadurch in vielen Fällen nicht mit der Dynamik des Zubaus an EE-Leistung mithalten. Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) beauftragte Ecofys mit einer Kurzstudie zu den technischen Rahmenbedingungen von Einspeisenetzen. Die Ergebnisse der Studie stellte der BWE am Rande der Hannover Messe 2012 vor.
Naehere Erkundung zur Planung eventuell erforderlicher Sanierungsmassnahmen und Praezisierung der Bauplanung fuer die geplante Abfallverbrennungsanlage. Niederbringung von Bohrungen und Einrichtung von GW-Messstellen. Analytik von Boden- Und Grundwasserproben, Durchfuehrung und Auswertung der Pumpversuche, Erstellung eines Grundwassermodells, Simulation fuer Schadstoffausbreitung und Grundwasserabsenkung, Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise.
Das Projekt verfolgt das übergeordnete Ziel, durch die Stärkung der Stadt-Land-Beziehungen eine integrierte nachhaltige Entwicklung der Stadt Friedrichshafen und des Bodenseekreises zu erreichen. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Aufgaben, Ressourcen und Interessen der Stadt und der umgebenden ländlichen Räume soll im Rahmen interkommunaler Zusammenarbeit das CoAct- Technikkonzept zur Inwertsetzung von Restbiomassen entwickelt und dessen Realisierung vorbereitet werden. Durch das CoAct-Technikkonzept können im städtischen und regionalen Kontext verfügbare Restbiomassen, die bisher aufgrund ihrer Beschaffenheit für herkömmliche Verfahren der energetischen Nutzung nicht in Frage kamen (z.B. Rasenschnitt, Laub, Landschaftspflegematerial), in einen speicherbaren Energieträger (Festbrennstoff) bzw. in Aktivkohle gewandelt und in der Region verwertet werden. Krieg & Fischer beschäftigt sich mit technischen Fragestellungen in Zusammenhang mit dem integrierten CoAct-Technikkonzept, die sich zwischen der Anlieferung der Inputsubstrate auf der Biogasanlage und den Ausgangsprodukten der Entwässerung (Presskuchen und Presssaft) ergeben. Schnittstellen zu den Substratlieferanten, zu der Pyrolyse/Aktivierungs-Anlage sowie zur Biogasanlage werden ermittelt und bewertet. Da die sehr heterogenen Biomassen des Typs B aufgrund ihrer Heterogenität und chemischen Zusammensetzung voraussichtlich einer IFBB-Vorbehandlung bedürfen, wird in der Forschungsphase in intensivem Austausch mit den Projektpartnern ermittelt, welche verfahrenstechnischen Optionen insbesondere für die Konditionierung und Entwässerung der verfügbaren Materialien in Frage kommen. Die resultierenden bis zu 3 Varianten werden auf deren technische Machbarkeit und Investitions- sowie Betriebskosten untersucht.