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Massensterben der Saiga-Antilopen in Kasachastan

Am 22. Mai 2015 gab das Landwirtschaftsministerium der Republik Kasachstan bekannt, dass bis zu 85.000 Saiga-Antilopen in Kasachstan in wenigen Tage gestorben sind. Das betroffene Gebiet umfasst etwa 16.000 Hektar und liegt in der Koustanay-Region. Hier wurden die ersten toten Tiere Mitte Mai gefunden und die Zahlen seither täglich nach oben korrigiert. Das kasachische Landwirtschaftsministerium geht davon aus, dass das Sterben weitergeht und die Zahl der toten Tiere noch weiter ansteigt. Ein solches Massensterben von Saigas ist nicht neu: 1984 starben etwa 100.000 Tiere, 1988 waren es sogar 634.000. „Saiga-Antilopen sind bereits ohne derartige Katastrophen stark bedroht. Ein Massensterben dieses Ausmaßes bedeutet einen dramatischen Rückschlag für die Schutzbemühungenzum Erhalt dieser Art“, sagte NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt.

Rote Liste der gefährdeten Arten: Arabische Oryx

Als Beispiel für eine gelungene Rettung einer gefährdeten Art beschreibt die Union in einer am 16. Juni 2011 in Gland bei Genf herausgegebenen Erklärung die Antilope Arabische Oryx (Oryx leucoryx). Diese einst nur auf der arabischen Halbinsel vorkommende Art war bis zu ihrer Ausrottung gejagt worden. Das letzte frei lebende Tier soll 1972 erschossen worden sein. Danach überlebten Exemplare nur noch im Zoo, bis sie wieder in freier Wildbahn eingegliedert wurden. Dass es sie wieder gebe, sei "eine wahre Erfolgsgeschichte der Umwelterhaltung"" wird der IUCN-Experte Razan Khalifa Al Mubarak zitiert. "Wir hoffen, dass das auch weiterhin mit anderen bedrohten Arten geschieht." Von der Antilope soll es wieder 1.000 Tiere geben. Damit wurde sie in der Liste nun auf den Platz für "gefährdete Arten" gesetzt. Es ist das erste Mal, dass eine als ausgestorben geglaubte Art wieder in der Liste umbewertet wurde.

Schutzgebiet verliert UNESCO Welterbe-Status

Erstmals hat die Unesco einer Welterbestätte ihren Status wieder entzogen. Es handelt sich um ein Wüstenschutzgebiet für eine seltene Antilope im Oman. Grund ist eine Entscheidung Omans, die Fläche des Areals um 90 Prozent zu verkleinern. Dies verstösst gegen die Welterbe-Konvention der Unesco. Seit 1996 ist die Zahl der Oryx-Antilopen von 450 auf 65 gesunken. Auch das Dresdner Elbtal könnte seinen Welterbe-Status verlieren, hier wegen eines geplanten Brückenbaus.

Taxonomie und Schutzstatus von Xylotrechus antilope (SCHÖNH., 1817)

Informationsseite zur Taxonomie und Schutzstatus von Xylotrechus antilope (SCHÖNH., 1817)

Taxonomie und Schutzstatus von Antilope cervicapra (LINNAEUS, 1758) (Blackbuck Hirschziegenantilope)

Informationsseite zur Taxonomie und Schutzstatus von Antilope cervicapra (LINNAEUS, 1758) (Blackbuck Hirschziegenantilope)

Wildlife Research Okomitundu (WRON)

Das Projekt "Wildlife Research Okomitundu (WRON)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Zoologisches Forschungsmuseum Alexander König - Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere durchgeführt. Ziel von WRON ist, den Einfluss unterschiedlicher Landnutzungsformen auf die Biodiversität der Otjimbingwe-Region im westlichen Zentralnamibia am Beispiel von Großwild zu erfassen. Die größten Populationen von Wildtieren leben in Namibia im Ökosystem Farmland. Wir untersuchen die Habitatnutzung ausgewählter Carnivorenarten auf Farmen mit unterschiedlichen Nutzungsformen (Rinderfarmen und Wildtierfarmen mit unterschiedlichen Bestandsdichten; Gäste- und Jagdfarmen) in Bezug auf Ressourcenverfügbarkeit und -verteilung, Habitatfragmentierung und Mensch-Tierkonflikten. Zielarten sind Braune Hyäne (Parahyaena brunnea) und Leopard (Panthera pardus). Neben den beiden Topprädatoren sind auch kleinere Beutegreifer-Arten wie Karakal (Caracal caracal), Gepard (Acinonyx jubatus) und Schabrackenschakal (Canis mesomelas) sowie potentielle Beutetierarten wie Warzenschweine, Antilopen und größere Vogelarten (Strauß, Perlhühner) in die Untersuchungen eingeschlossen. Projekt Braune Hyäne: Im Mittelpunkt steht die Frage, wieso sich die Braune Hyäne in den letzten Jahren auf kommerziell genutztem Farmland in Namibia so stark vermehren konnte. Dabei interessieren uns die Fragen: Wo halten sich Braune Hyänen auf? Wie lange bleiben sie in ein und derselben Region? Wie viele gibt es überhaupt und sind sie gleichmäßig über alle Farmen verteilt? Was ist ihre Nahrungsgrundlage? Spielen Köderplätze und offene Müllkippen eine besondere Rolle in der Ernährung? Steht die Braune Hyäne in Konkurrenz zu Leoparden? Alle Projekte werden in Zusammenarbeit mit Biologiestudenten und den lokalen Farmern durchgeführt. Das Ziel ist, mit den erhaltenen biologischen Erkenntnissen praktische Lösungsansätze zu bieten, die unterstützend bei der Bewirtschaftung der Farmen (Viehbetrieb oder Wildtiere) mitwirken sollen. Diese Lösungsansätze sollten in Managementpläne einfließen, die ebenfalls von anderen Farmern (landesweit) genutzt werden, um Verluste und Konflikte zu minimieren und zusätzlich die Toleranz gegenüber Beutegreifern zu erhöhen.

Teilprojekt 3: Vegetationswandel durch Beweidung und Klimaschwankungen

Das Projekt "Teilprojekt 3: Vegetationswandel durch Beweidung und Klimaschwankungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung - Museum für Naturkunde durchgeführt. Das Ziel des Gesamtvorhabens MoreStep besteht darin, die sozial-ökologischen Dynamiken im mongolischen Steppenökosystem zu analysieren und diese in Verbindung mit dem Klimawandel zu analysieren. Das SMNG übernimmt dabei die Analyse der Vegetationsdynamik (Pflanzenarten und funktionelle Zusammensetzung) und der Bodenbedingungen in Zusammenhang mit der Beweidung durch mongolische Antilopen sowie Nutztiere, den Einfluss von Bränden und Klimaschwankungen im Untersuchungsgebiet. Die Feldarbeiten über die Auswirkungen von Klima und Feuer auf die Vegetation und die Synthese und Analyse werden vom mongolischen Partner im Unterauftrag (Nationaluniversität der Mongolei) unterstützt. Und die tierökologischen Arbeiten werden vom Hustai Nationalpark übernommen. Mit den Partnern gemeinsam werden Empfehlungen für Schutzmaßnahmen erarbeitet.

SASSCAL Call 2.0 - ANTELOPE - Der Einfluss der Klimaveränderung auf afrikanische Antilopenarten. Koordinierte Analyse

Das Projekt "SASSCAL Call 2.0 - ANTELOPE - Der Einfluss der Klimaveränderung auf afrikanische Antilopenarten. Koordinierte Analyse" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Freiburg, Institut für Geo- und Umweltnaturwissenschaften, Abteilung für Biometrie und Umweltsystemanalyse durchgeführt. Das Wissen über die Flexibilität von Physiologie und Verhalten langlebiger Säugetiere ist zu begrenzt, um beurteilen zu können, ob und wie diese Klimawandeleffekte abmildern. Die physiologische und behaviourale Flexibilität wird an vier Antelopenarten entlang eines Gradienten der Wasserabhängigkeit untersucht: vom ans Wasser gebundenen Letschwe, über den wasserabhängigen Ellipsen-Wasserbock, den Wassernähe-suchenden Sassaby (= südlicher Tsessebe), bis zum wasser-unabhängigen Eland. Alle vier Arten weisen rückläufige Populationsgrößen auf, die vor allem auf Trockenheiten und menschliche Aktivitäten zurückzuführen sind. Die Untersuchungstiere werden mit Temperatursensoren und GPS-Halsbändern zu besendert, um hochauflösend Position und Mikroklima zu erfassen. Das Teilprojekt befasst sich vor allem mit der vorbereitenden, begleitenden und abschließenden statistischen Analyse der Projektdaten. Leitmotiv sind dafür die Projekthypothesen:1. Hitzeinduzierte Veränderung des Aktivitätsmuster vor allem bei wasser-abhängigen Antilopenarten, weniger bei wasserfernen; 2. Stärker selektive Ortswahl der Antilopen, sobald die Weidequalität abnimmt. Einhergehend damit eine metabolische Anpassung der Tiere, inkl. Absenkung der Körperkerntemperatur; 3. Antilopenarten mit festem Streifgebiet reagieren stärker auf variable Nahrungsqualität, u.a. mit fluktuierender Körpertemperatur (Menschliche Aktivitäten verhindern eine Vergrößerung oder Verlagerung des Streifgebiets).

Workshopreihe (sechs Veranstaltungen) 'Erhalt wandernder Wildtierarten in Zentralasien'

Das Projekt "Workshopreihe (sechs Veranstaltungen) 'Erhalt wandernder Wildtierarten in Zentralasien'" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesamt für Naturschutz durchgeführt. Die unter dem Bonner Abkommen zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) gelisteten grenzübergreifend wandernden Wildtierarten der zentralasiatischen Steppen und Halbwüsten sind durch Infrastrukturausbau (z.B. Zäune, Bahnlinien, Straßen, etc.), zunehmende Grenzsicherung, Gewinnung von Bodenschätzen, Verlust und Zerschneidung der Lebensräume und Wilderei in ihren Beständen bedroht. Die Vertragsstaaten der CMS haben auf der COP 11 im Jahr 2014 die 'Central Asian Mammals Initiative (CAMI, Resolution 11.24)' verabschiedet und ein Arbeitsprogramm zu seiner Umsetzung erstellt, um die Artenvielfalt der global einmaligen und bedrohten Huftierarten (wie Saiga-Antilope, Baktrisches Kamel oder Kulan), essentielle Lebensräume und Habitate, sowie deren Konnektivität zu erhalten. In enger Zusammenarbeit mit dem CMS-Sekretariat soll das Vorhaben die Umsetzung von CAMI und seines Arbeitsprogramms, das auf der COP 13 für den Zeitraum post-2020 fortgeschrieben wird, fördern. Angepasst an Ergebnisse der im Februar 2020 anstehenden COP 13, sollen die Tagungen Ansatzpunkte für die Bedrohungsfaktoren identifizieren, und Aktivitäten für die Umsetzung von Empfehlungen koordinieren. Dabei soll sich in 2020 eine Tagung mit der Umsetzung und dem Follow-up der Empfehlungen zu Infrastrukturentwicklung und wandernden Tierarten von i.R.d. Vorgängervorhabens durchgeführten Workshops beschäftigen. Je eine Tagung in 2021, 2022 und 2023, soll, aufeinander aufbauend, Ansatzpunkte für Schutz und nachhaltige Nutzung wandernder Wildtierarten im Angesicht der Bedrohung durch Wilderei identifizieren und koordinieren. Je eine weitere Tagung in 2021 und 2022 soll der Entwicklung von Capacity building Ansätzen zur Umsetzung der CAMI in Bezug auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Wilderei und internationale Wildtier-Kriminalität dienen, soweit nicht zwischenzeitlich andere aktuelle Themen aufkommen, denen aufgrund von Dringlichkeit Vorrang einzuräumen ist.

Niche Differentiation of Solitary Ungulates in Lowland Nepal: A case study on four-horned antelope and barking deer

Das Projekt "Niche Differentiation of Solitary Ungulates in Lowland Nepal: A case study on four-horned antelope and barking deer" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Freiburg, Forstzoologisches Institut, Professur für Wildtierökologie und Wildtiermanagement durchgeführt. Ecological niche which is the relational position of a species or population in its ecosystem is determined in response to the distribution of resources and competitors through the process of niche differentiation by which natural selection forces competing species into different patterns of resource use. This process allows two species to split certain resources so that one species does not out-compete the other as dictated by the competitive exclusion principle; thus coexistence is obtained through the differentiation of their realized ecological niches. The four-horned antelope and barking deer are two small sized solitary ungulates found in lowland Nepal. This study focuses to address some important questions on niche separation of ungulates in reference to these two similarly species. For this, line transect method will be used to assess the habitat relationships/resource selection of the study species in landscape level and lab-work for diet analysis to assess the foraging ecology.

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