API src

Found 756 results.

Grundwassermessstelle Norderney-Ost, 9850661 im Landkreis Aurich, Niedersachsen

Der NLWKN betreibt im Rahmen der Tätigkeiten als Gewässerkundlicher Landesdienst Niedersachsens zahlreiche Grundwassermessstellen in ganz Niedersachsen, die je nach Fragestellung unterschiedlichen Messnetzen und Messprogrammen innerhalb des Gewässerüberwachungssystems Niedersachsen (GÜN) zugeordnet sind. Auf diesem Informationsportal werden verschiedene Messwerte und Datenauswertungen veröffentlicht. Die messstellenspezifischen Messwerte und Datenauswertungen liegen sowohl in tabellarischer als auch in graphischer Form vor, der Darstellungszeitraum ist auswählbar. Zusätzlich sind die für die Grundwassermessstellen zugrundeliegenden Stammdaten inklusive Ausbauschema und Bohrprofil verfügbar.

Bewirb Dich jetzt! BFD und FÖJ beim NLWKN

Ob in der Natur beim Zählen von Brut- und Zugvögeln, am Gewässer bei der Entnahme von Proben, im Labor oder am Schreibtisch: Komm als „Freiwillige“ oder "Freiwilliger" zu uns - denn bei uns kannst Du Dich aktiv für den Umwelt- und Gewässerschutz bei uns in Niedersachsen engagieren! Der NLWKN bietet in ganz Niedersachsen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes und des Freiwilligen Ökologischen Jahres zahlreiche Stellen für junge Frauen und Männer im Umweltbereich an, unter anderem an der ostfriesischen Küste und auf den Inseln sowie im Raum Hannover. Ob in der Natur beim Zählen von Brut- und Zugvögeln, am Gewässer bei der Entnahme von Proben, im Labor oder am Schreibtisch: Komm als „Freiwillige“ oder "Freiwilliger" zu uns - denn bei uns kannst Du Dich aktiv für den Umwelt- und Gewässerschutz bei uns in Niedersachsen engagieren! Der NLWKN bietet in ganz Niedersachsen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes und des Freiwilligen Ökologischen Jahres zahlreiche Stellen für junge Frauen und Männer im Umweltbereich an, unter anderem an der ostfriesischen Küste und auf den Inseln sowie im Raum Hannover. Die Dauer eines Freiwilligendienstes im NLWKN beträgt zwischen sechs und 24 Monaten. Mindestens 25 Tage im Jahr wirst Du im Rahmen von Seminaren optimal auf Deine Aufgaben vorbereitet und erhältst wertvolle Zusatzqualifikationen. Eine Altersgrenze zur Teilnahme gibt es nicht, lediglich die Schulpflicht muss erfüllt sein. BFD’ler sind zudem sozialversichert. Die Dauer eines Freiwilligendienstes im NLWKN beträgt zwischen sechs und 24 Monaten. Mindestens 25 Tage im Jahr wirst Du im Rahmen von Seminaren optimal auf Deine Aufgaben vorbereitet und erhältst wertvolle Zusatzqualifikationen. Eine Altersgrenze zur Teilnahme gibt es nicht, lediglich die Schulpflicht muss erfüllt sein. BFD’ler sind zudem sozialversichert. Mit seinen 11 Betriebsstellen und zahllosen Einsatzorten in ganz Niedersachsen ist bestimmt auch für Dich die richtige Herausforderung dabei! Mit seinen 11 Betriebsstellen und zahllosen Einsatzorten in ganz Niedersachsen ist bestimmt auch für Dich die richtige Herausforderung dabei! Die Betriebsstelle Brake-Oldenburg bietet jeweils zwei FÖJ-Plätze an den Standorten in Brake und Norden im Bereich „Umwelt erforschen“ an. Ansprechpartner: Dr. Henning Waltemathe (Brake) 04401 / 926-106 ; Dr. Marc Herlyn (Norden) 04931 / 947 - 225. Betriebsstelle Brake-Oldenburg Standorten in Brake und Norden Die Betriebsstelle Cloppenburg bietet zwei Plätze für den Bundesfreiwilligendienst und eine Stelle für das Freiwillige ökologische Jahr. Zu den Hauptaufgaben gehören die Mithilfe und Unterstützung bei Probenahmen von Grund-, Oberflächen- und Regenwasser und auf Kläranlagen, sowie die Mithilfe bei Wasserstand- und Abflussmessungen an Fließgewässern, Grundwasserstandsmessungen und Pflegearbeiten an Gewässerkundlichen Messstellen. Ansprechpartner: Dr. Romuald Buryn (04471 / 886-125) oder Christoph Barkhoff (04471 / 886-111). Betriebsstelle Cloppenburg Die Betriebsstelle Hannover-Hildesheim (Fachbehörde für Naturschutz) bietet am Standort Hannover sieben Plätze für BFD’ler in den Bereichen Naturschutzinformation/ Fachinformationssystem Naturschutz, Wolfsbüro, Tier- und Pflanzenartenschutz und Internationaler Artenschutz an. Am Standort Hildesheim ist im Tätigkeitsbereich des Gewässerkundlichen Landesdienstes (GLD) ein BFD-Platz vorhanden. Ansprechpartnerin: Andrea Giebel (05121 / 509-102). Betriebsstelle Hannover-Hildesheim Bei der Betriebsstelle Norden gibt es insgesamt 16 Plätze. Zu den Hauptaufgaben der BFD’ler gehört die Erfassung der Brut- und Gastvogelbestände. Aber sie übernehmen auch Überwachungsaufgaben und informieren die Besucher im Nationalpark Wattenmeer. Ansprechpartner: Angela Eden (04931 / 947-147) und Rewen Tölge (04931 / 947-163). Betriebsstelle Norden In der Betriebsstelle Aurich könne zwei BFD’ler im Umweltbereich arbeiten. Zu ihren Hauptaufgaben gehört es, die Probenehmer bei der Entnahme von Wasserproben in den Bereichen Oberflächenwasser, Grundwasser, Niederschlagswasser, Deponie- und Einleiterüberwachung zu unterstützen. Ansprechpartner: Maren Ehmen (04941 / 176-169), Anke Joritz (04941/ 176164) oder Erich-Herbert Lolling ( 04941/ 176 161). Betriebsstelle Aurich Im Emsland und in der Grafschaft Bentheim bietet die Betriebsstelle Meppen zwei Plätze für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr an. Eine Stelle ist im Geschäftsbereich Betrieb und Unterhaltung angesiedelt und umfasst neben allgemeinen Bürotätigkeiten und Öffentlichkeitsarbeit auch die Beteiligung an Ausbildungsprojekten der Wasserbau-Azubis und die Erstellung eines Baumkatasters. Der zweite FÖJ-Platz gehört zum Geschaftsbereich Flussgebietsmanagement und beinhaltet Unterstützung bei Gewässeruntersuchungen, Pflege des Messstellennnetzes und die rechnergestützte Auswertung von Daten. Ansprechpartnerinnen sind für den Bereich Betrieb und Unterhaltung Marion Pöttker (05931/ 406- 174) oder für das Flussgebietsmanagement Luzie Wöhler (05931/ 406 - 155). Betriebsstelle Meppen Auch in der Betriebsstelle Süd gibt es an den Standorten in Braunschweig und in Göttingen jeweils eine Stelle für einen BFD’ler. Ansprechpartner: Marian Präger (0531 / 88691 - 182). Betriebsstelle Süd in Braunschweig in Göttingen Die Betriebsstelle Verden bietet zwei Plätze im Bereich Umweltschutz an. Ansprechpartner: ( Henning Ohlebusch (04231/882-173) und Wolfgang Peters (04231 / 882- 182). Betriebsstelle Verden Nähere Informationen zum BFD in den Betriebsstellen des NLWKN findest Du in der Infospalte rechts Nähere Informationen zum BFD in den Betriebsstellen des NLWKN findest Du in der Infospalte rechts Es gibt auch bisher schon einige Plätze für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ), die zentral von der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz (NNA) vermittelt werden. Informationen und Bewerbungsunterlagen gibt es bei der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz (NNA), Außenstelle Hildesheim, Am Flugplatz 16, 31137 Hildesheim, Telefon: 05121 / 509-763 oder auf der Website der NNA unter . Freiwillige Ökologische Jahr

Küstenschutz, Klimaschutz und Klimaanpassung: Salzwiesen im Fokus

Wie können wir Salzwiesen nachhaltig als Teil des Küstenschutzsystems im Rahmen der Klimafolgenanpassung erhalten? Wie kann der Erhaltungszustand anthropogener, also von Menschen geschaffener, Salzwiesen im Nationalpark Wattenmeer verbessert werden? Und wie kann dabei die CO2-Speicherfähigkeit von Salzwiesen als Beitrag zum Klimaschutz erhöht werden? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die beiden im Jahr 2025 durch das Bundesumweltministerium im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz bewilligten Projekte „Kohlenstoffspeicherung durch natürliche Salzwiesenentwicklung im Bereich von Vorlandflächen und Sommerpoldern im Norderland“ (KoNaS-N) und „KlimaResilienz Dollart“ (KliResDo). Wie können wir Salzwiesen nachhaltig als Teil des Küstenschutzsystems im Rahmen der Klimafolgenanpassung erhalten? Wie kann der Erhaltungszustand anthropogener, also von Menschen geschaffener, Salzwiesen im Nationalpark Wattenmeer verbessert werden? Und wie kann dabei die CO2-Speicherfähigkeit von Salzwiesen als Beitrag zum Klimaschutz erhöht werden? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die beiden im Jahr 2025 durch das Bundesumweltministerium im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz bewilligten Projekte „Kohlenstoffspeicherung durch natürliche Salzwiesenentwicklung im Bereich von Vorlandflächen und Sommerpoldern im Norderland“ (KoNaS-N) und „KlimaResilienz Dollart“ (KliResDo). Zwei Projekte – unterschiedliche Schwerpunkte Zwei Projekte – unterschiedliche Schwerpunkte KoNaS-N – „ Ko hlenstoffspeicherung durch na türliche S alzwiesenentwicklung im Bereich von Vorlandflächen und Sommerpoldern im N orderland KoNaS-N Ko na S N Ziel ist bei diesem Projekt eine pilothafte Optimierung der natürlichen Kohlenstoffspeicherfunktion von anthropogen geprägten, in Erosion befindlichen Salzwiesen an der ostfriesischen Küste zwischen Hilgenriedersiel und Neßmersiel. Exemplarisch soll eine weitgehend natürliche, eigendynamische Salzwiesenentwicklung für Vorland- und Sommerpolderflächen geschaffen und langfristig unter Beibehaltung der Küstenschutzfunktion gewährleistet werden. Die im Nationalpark „Niedersächsisches Wattenmeer“ gelegenen Projektflächen teilen sich in zwei Bereiche auf: Durch Landgewinnungsmaßnahmen entstandene Salzwiesen, die sich in einem schlechten Erhaltungszustand befinden, sollen auf etwa 190 Hektar durch Relief- und Nutzungsanpassungen (re-)naturiert und in ihrer Küstenschutzfunktion gestärkt werden. Weiterhin werden nachhaltige, naturbasierte Methoden entwickelt und umgesetzt, um fortschreitende Salzwiesenerosionen zu verhindern und die Funktion als ökosystembasiertes Küstenschutzelement zu erhalten. Die niedrig gelegenen Flächen des Sommerpolders werden auf rund 115 Hektar durch die Öffnung des Sommerdeichs wieder an die natürliche Tidedynamik angeschlossen und so der Lebensraumtyp Salzwiese mit eigendynamischer Entwicklung und natürlicher Überflutungs- und Sedimentationsdynamik angeregt. Die naturschutzfachliche Verantwortung hat die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer inne, die küstenschutzfachliche Verantwortung liegt in der Betriebsstelle Norden. Die Universität Kaiserslautern-Landau verantwortet die wissenschaftliche Erforschung der Kohlenstoffflüsse. Die Projektlaufzeit beträgt acht Jahre, von 2025 bis 2033, mit einem Gesamtfördervolumen von 14,4 Millionen Euro. KliResDo – Stärkung Kli ma res ilienz Do llart KliResDo Kli res Do Das Pilotvorhaben im niedersächsischen Dollart untersucht die synergetische Verknüpfung von Klima-, Küsten- und Naturschutz im Deichvorland. Ziel ist es, einen integrierten Managementplan für Salzwiesen im Nationalpark zu entwickeln, der das Kohlenstoff-Speicherpotenzial sowie die Biodiversität und Klimaresilienz der Küstenökosysteme langfristig sichert. Durch gezielte Renaturierungs- und Managementmaßnahmen in den Salzwiesen soll deren Kapazität zur Kohlenstoffspeicherung und deren Bedeutung für den Naturschutz gesteigert werden, während gleichzeitig die Wirkung der Vorländer für den Küstenschutz langfristig gesichert wird. Im Rahmen einer Pilotmaßnahme werden zusätzlich Versuchsflächen auf bis zu drei Hektar Größe angelegt. Parallel dazu entwickelt das Projekt Strategien für ein klimaresilientes Management angrenzender Binnenlandsflächen. Im Fokus ist hierbei die Optimierung des Sedimenthaushalts im Dollart- und Emsraum: Dabei findet eine pilothafte Sedimentverbringung auf bewirtschaftete Moorstandorte des Rheiderlands statt. Unter Einbindung der relevanten Stakeholder werden im Rahmen einer Potential- und Machbarkeitsanalyse geeignete Flächen für die Sedimentverbringung ausgewählt, um den Moorkörper zu konservieren und die Bindung von Kohlenstoff zu erreichen. Die NLWKN-Betriebsstellen Norden und Aurich tragen die küstenschutzfachliche und wasserwirtschaftliche Verantwortung. Die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer betreut das Projekt naturschutzfachlich. Die Universität Münster trägt bei diesem Projekt die Verantwortung für die wissenschaftliche Erforschung der Kohlenstoffflüsse. KliResDo läuft ebenfalls von 2025 bis 2033 und wird mit insgesamt 3,8 Millionen Euro gefördert.

20 Jahre Wallheckenförderung: Auch 2026 wieder 12,50 € pro laufenden Meter

Aurich/Leer/Wittmund – Sie sind Teil der hiesigen Kulturlandschaft und bieten zugleich Lebensraum für tausende Tier- und Pflanzenarten: Wallhecken prägen seit Jahrhunderten die ostfriesische Geest. Vielfach sind die bewachsenen Erdwälle heute allerdings in einem schlechten Erhaltungszustand. Das seit 20 Jahren laufende Wallheckenprogramm Ostfriesland will das ändern – und fördert deshalb auch in diesem Jahr wieder Flächen- und Wallheckenbewirtschafter mit einem finanziellen Zuschuss pro laufenden Meter. Anträge können ab sofort gestellt werden, teilt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit. Sie sind Teil der hiesigen Kulturlandschaft und bieten zugleich Lebensraum für tausende Tier- und Pflanzenarten: Wallhecken prägen seit Jahrhunderten die ostfriesische Geest. Vielfach sind die bewachsenen Erdwälle heute allerdings in einem schlechten Erhaltungszustand. Das seit 20 Jahren laufende Wallheckenprogramm Ostfriesland will das ändern – und fördert deshalb auch in diesem Jahr wieder Flächen- und Wallheckenbewirtschafter mit einem finanziellen Zuschuss pro laufenden Meter. Anträge können ab sofort gestellt werden, teilt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit. „Wallhecken sind nicht nur landschaftsprägende Elemente. Sie erfüllen auch wichtige ökologische Funktionen wie den Schutz vor Winderosion. Zugleich verbinden sie verstreut liegende Einzelbiotope miteinander, da ihre linearen Strukturen weit vernetzt sind“, betonte Laura Erdbeer vom Regionalen Naturschutz des NLWKN am Rande eines Arbeitstreffens der regionalen Partner im Wallheckenprogramm Ostfriesland in dieser Woche in Filsum. Strukturreiche Wallhecken können demnach eine enorme Artenvielfalt aufweisen. Sie bieten Lebensraum für bis zu 1.800 verschiedene Pflanzen- und 7.000 Tierarten. Die vor Jahrhunderten zur Begrenzung und als Rohstoffquelle angelegten Strukturen sind deshalb laut Niedersächsischem Naturschutzgesetz bereits seit über 90 Jahren geschützte Landschaftsbestandteile. Die Landkreise Aurich, Leer und Wittmund spielen beim Erhalt der Wallheckenlandschaft eine wichtige Rolle: Sie zählen heute mit zusammen 5.700 Kilometern Wallhecken zu der Region in Niedersachsen mit dem dichtesten Wallheckennetz. „Das Wallheckenprogramm Ostfriesland soll einen Beitrag leisten, den Zustand dieser wertvollen Wallhecken zu verbessern und ihren Bestand zu erhalten“, so Erdbeer. NLWKN und Ostfriesische Landschaft beraten NLWKN und Ostfriesische Landschaft beraten Im Rahmen des Programms erhalten Wallheckenbewirtschaftende – dies können Eigentümer oder Pächter mit dem Einverständnis der Eigentümer sein – eine feste Förderung pro Meter, wenn sie Wallhecken pflegen und soweit erforderlich sanieren. Wer seine Wallhecken beispielsweise fachgerecht zurückschneidet oder degradierte Wälle neu aufsetzt und bepflanzt, kann dafür eine Förderung von 12,50 Euro pro Meter erhalten. Pro Antrag müssen mindestens 200 Meter Wallhecke eingebracht werden. Antragsberechtigt sind Bewirtschafter in den drei Landkreisen Aurich, Leer und Wittmund. Entsprechende Anträge für die neue Antragsperiode 2026 können ab sofort beim NLWKN gestellt werden. Der NLWKN und die Ostfriesische Landschaft als Projektpartner beraten bei Bedarf bei der Antragstellung. Die Pflegemaßnahmen werden im weiteren Verlauf von einer Bewertungskommission zusammen mit Bewirtschaftenden festgelegt. 440 Kilometer Wallhecke saniert 440 Kilometer Wallhecke saniert Im Landkreis Aurich suchen die Projektpartner zudem zur Verstärkung der Bewertungskommission derzeit noch ehrenamtliche Mitwirkende. „Es sind vorab keine besonderen Kenntnisse oder Erfahrungen nötig, nur Lust auf Zeit an der frischen Luft“, betont Laura Erdbeer. Eine Aufwandsentschädigung wird gezahlt. Interessenten können sich für weitere Auskünfte unter Telefon 04941 16 6228 direkt an den Landkreis Aurich (Maike Willers) wenden. Das Wallhecken-Programm Ostfriesland läuft seit 2006. Aktuell stehen dabei insgesamt 380.000,- Euro Fördermittel pro Jahr zur Verfügung. Die Finanzierung des Förderprojekts erfolgt aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds und des Landes Niedersachsen über die Förderrichtlinie „Erhalt und Entwicklung der Biologischen Vielfalt (BiolV)“. Seit Start des Programms wurden insgesamt bereits rund 440 Kilometer Wallhecke gepflegt und saniert. Weitere Informationen und Unterlagen zur Teilnahme stehen auf den Internetseiten des NLWKN und der Ostfriesischen Landschaft zur Verfügung: www.nlwkn.niedersachsen.de/wallheckenostfriesland bzw. Eine Bewertungskommission bespricht vor Ort die Pflegemaßnahmen für eine typische Wallhecke, hier nahe Filsum (Foto: Enno Brinckmann). Beim Arbeitstreffen in Filsum begutachteten Mitarbeitende der Landkreise sowie Vertreter von Landvolk und Naturschutzverbänden zusammen mit Landschaft und NLWKN im zurückliegenden Winter gepflegte Wallhecken (Foto: Erdbeer/NLWKN).

Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung für die Errichtung und den Betrieb der Wasserstoffleitung „Coastlink 1 HEL H₂-Transportleitung Emden-Leer“ (HEL)

Der Planfeststellungsbeschluss zur Errichtung und zum Betrieb der Wasserstofftransportleitung „Coastlink 1 HEL H₂-Transportleitung Emden-Leer“ (HEL) wurde auf Antrag der Vorhabenträgerin Gasantransport Nord GmbH, Cloppenburger Straße 363, 26133 Oldenburg, vertreten durch Ihren Generalplaner EWE Netz GmbH, am 15.06.2026 erteilt. Gemäß § 43l Abs. 1 S. 1, Abs. 2 i. V. m. § 43 Abs. 1 Nr. 5 EnWG ist für die Errichtung und den Betrieb von Wasserstoffleitungen mit einem Durchmesser von mehr als 300 Millimeter ein Planfeststellungsverfahren zu führen. Die vorliegenden Planungen sehen die Errichtung und den Betrieb einer Leitung von ca. 23,5 km mit einem Durchmesser von DN 400 (ca. 0,4 m) vor. Der Verlauf der Leitung erstreckt sich über Gebiete im Bereich der Stadt Emden sowie im Landkreis Aurich in Bereichen der Gemeinde Ihlow, im Landkreis Leer über Gebiete in Bereichen der Gemeinde Moormerland sowie im Bereich der Stadt Leer. Der Planfeststellungsbeschluss und die planfestgestellten Unterlagen können vom 15.06.2026 bis 29.06.2026 (jeweils einschließlich) in der Infospalte rechts eingesehen werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Bekanntmachungstext.

Millimeterarbeit in der Mitte des Flusses: Arbeiten am Emssperrwerk angelaufen

Alle hier verwendeten Bildmotive sowie weiteres Bildmaterial finden Sie unkomprimiert in unserer Cloud: https://nlwkn.hannit-share.de/index.php/s/ZdD6RrTRmYiz6sw Passwort: Emssperrwerk2026 Gandersum/Aurich . Sechs massive Pfeiler ermöglichen es, dass das Emssperrwerk bei Gandersum bereits 20 Mal zuverlässig vor Sturmfluten schützen konnte. Die Lage mitten im Fluss fordert nicht nur das Material – sie macht auch Arbeiten an der hier verbauten Technik zu einer besonderen Herausforderung. Anfang dieser Woche kam dabei schwimmendes Spezialgerät zum Einsatz, um mehrere jeweils elf Meter lange Hydraulikzylinder anzuheben und auszutauschen. Hintergrund des ungewöhnlichen Einsatzes sind Korrosionsschäden an den hier verbauten Kolbenstangen. Sechs massive Pfeiler ermöglichen es, dass das Emssperrwerk bei Gandersum bereits 20 Mal zuverlässig vor Sturmfluten schützen konnte. Die Lage mitten im Fluss fordert nicht nur das Material – sie macht auch Arbeiten an der hier verbauten Technik zu einer besonderen Herausforderung. Anfang dieser Woche kam dabei schwimmendes Spezialgerät zum Einsatz, um mehrere jeweils elf Meter lange Hydraulikzylinder anzuheben und auszutauschen. Hintergrund des ungewöhnlichen Einsatzes sind Korrosionsschäden an den hier verbauten Kolbenstangen. Vor allem der dauerhafte Kontakt mit den verschiedenen Umwelteinflüssen und dem salzigen Wasser der Ems ist an den Bauteilen nicht spurlos vorübergegangen: Rost nagt seit einigen Jahren an den gigantischen Stangen, die das Öffnen und Schließen der Hubtore des Sperrwerks erst möglich machen. Die abplatzende Beschichtung führt zu scharfkantigen Rändern und droht, Dichtungen zu beschädigen. „Nach dreiundzwanzig Jahren Einsatz unter den hier herrschenden fordernden Bedingungen haben die Zylinder das Ende ihrer Einsatzzeit erreicht“, erklärt ein Sprecher des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Die Betriebsstelle Aurich des NLWKN ist für den Betrieb des Sperrwerks an der Ems zuständig, das zu den größten Europas zählt. Fortsetzung im August Fortsetzung im August Bereits 2023 waren einzelne der jeweils über dreißig Tonnen schweren Hydraulikzylinder umfassend erneuert worden, die konstruktionsbedingt in Ruhestellung besonders tief im Wasser standen. In dieser Woche wurde der aufwändige Austausch dreier weiterer Zylinder an den angrenzenden Sperrwerkspfeilern fortgesetzt. Aufgrund der Lage mitten in der Ems und des hohen Gewichts der Bauteile konnten die Arbeiten nur von einem Schwimmkran aus durchgeführt werden. „Für alle Beteiligten eine echte Millimeterarbeit, die grundsätzlich nur außerhalb der Sturmflutsaison und bei günstigen Witterungsbedingungen durchführbar ist“, betont der NLWKN-Sprecher. Zu groß sei bei starkem Wind und Wellengang die Gefahr, das wichtige Küstenschutzbauwerk und seine Technik durch einen unbeabsichtigten Kontakt zu beschädigen. Erneut setzt der NLWKN wie bereits 2023 bei den Arbeiten auf eine Mischung aus Austauschen und Instandsetzen: Die jetzt ausgehobenen drei Zylinder, die durch eigens angefertigte Neuteile ersetzt wurden, werden in den kommenden Monaten dabei einer Generalüberholung unterzogen. Sie sollen im August in einem zweiten Arbeitsschritt wieder eingebaut werden, um die verbliebenen schadhafte Altzylinder zu ersetzen. Auswirkungen auf die Schifffahrt haben die aufwändigen Arbeiten dabei keine: „Die Drehsegmentverschlüsse in den Schifffahrtsöffnungen funktionieren nach einem anderen Prinzip als die Nebenöffnungen des Sperrwerks, die mit Hubtoren ausgestattet sind. Sie waren deshalb nicht betroffen“, so der NLWKN-Sprecher. Schutzfunktion und Wirtschaftsfaktor Schutzfunktion und Wirtschaftsfaktor Das Emssperrwerk schützt die Anlieger an der Ems und im Leda-Jümme-Gebiet vor Sturmfluten. Es kehrt Sturmfluten, die höher als 3,70 Meter über Normalnull auflaufen und gewährleistet dadurch einen deutlich höheren Sicherheitsstandard als eine kontinuierliche Anpassung der 110 Kilometer langen Hauptdeiche entlang der Unterems. Die Staufunktion des Sperrwerks sichert darüber hinaus bei 54 durchgeführten Schiffsüberführungen die Flexibilität des Schifffahrtsweges Ems zwischen Papenburg und Emden und damit auch den Erhalt der Wirtschaftskraft der Region. Kniffliger Einsatz im Schatten des Sperrwerks: Beim Einsetzen der neuen Zylinder war Millimeterarbeit gefragt (Bild: Lippe/NLWKN).

Küstenschutz: Knifflige Aufgabe – millimetergenau gelöst

Aurich/Krummhörn. „ Herausragender“ Besuch am Sperrwerk Leysiel im Landkreis Aurich: Gleich zwei Schwerlastkräne und zahlreiche Begleitfahrzeuge brachten sich in der vergangenen Woche auf der exponierten Landzunge nordwestlich von Greetsiel in Position. Aufhänger des Kraneinsatzes unter herausfordernden winterlichen Bedingungen war der Austausch eines Hydraulikzylinders an der Klappbrücke des Küstenschutzbauwerks. Das Sperrwerk mit Siel und Seeschleuse wird vom Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) betrieben. Herausragender“ Besuch am Sperrwerk Leysiel im Landkreis Aurich: Gleich zwei Schwerlastkräne und zahlreiche Begleitfahrzeuge brachten sich in der vergangenen Woche auf der exponierten Landzunge nordwestlich von Greetsiel in Position. Aufhänger des Kraneinsatzes unter herausfordernden winterlichen Bedingungen war der Austausch eines Hydraulikzylinders an der Klappbrücke des Küstenschutzbauwerks. Das Sperrwerk mit Siel und Seeschleuse wird vom Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) betrieben. Der jetzt durchgeführte Austausch des Hydraulikzylinders war notwendig geworden, da der bisherige Zylinder nach Jahrzehnten des Einsatzes an dem mitten in der Nordsee gelegenen Bauwerk das Ende seiner Lebensdauer erreicht hatte. „Da für einen Austausch nicht nur das sechs Tonnen schwere Bauteil selbst, sondern auch die rund 25 Tonnen schwere Brücke manuell angehoben werden muss, kamen in Leysiel dabei gleich zwei Schwerlastkräne eines ostfriesischen Spezialunternehmens zum Einsatz“, erklärt Danela Janssen, Mitarbeiterin der für das Sperrwerk zuständigen NLWKN-Betriebsstelle Aurich. Entsprechende Vorbereitungsarbeiten waren bereits am Montag vergangener Woche mit dem Aufbau eines 400-Tonnen-Krans und dem Montieren der Hebepunkte an der Brücke angelaufen. Schnee und Eisglätte hatten die Arbeiten, für die Standsicherheit unabdingbar ist, im Vorfeld zunächst verzögert. Im weiteren Verlauf wurde der alte Zylinder schließlich von der Brücke abgeschlagen und die Brücke selbst per Kran angehoben. Damit war der Weg frei, um den rund 6,5 Meter langen Zylinder mithilfe eines zweiten Krans, der auf der anderen Seite der Seeschleuse aufgebaut worden war, herauszuziehen. Eine Herausforderung, nicht zuletzt für die Kranführer: „Angesichts der Lage des Sperrwerks mehrere Kilometer vor der eigentlichen Küste der Krummhörn musste trotz der hier herrschenden höheren Windgeschwindigkeiten millimetergenau gearbeitet werden“, berichtet Janssen. Diese galt es auch beim Einsatz des neuen, speziell für das Bauwerk in Leysiel angefertigten Austauschzylinders zu meistern. Abschließend wurde der neue Zylinder an die bestehenden Lager angeschlossen und umfassend getestet. Über die Klappbrücke in Leysiel rollt in der Regel kein Straßenverkehr: Das Abschlussbauwerk liegt an der Spitze der nur eingeschränkt zugänglichen Deichnase Leyhörn. Die Brücke dient dazu, die östlich der Schleuse gelegenen Teile des Multifunktionsbauwerks sowie die anschließenden Hauptdeiche der Leyhörn für Unterhaltungsarbeiten und im Deichverteidigungsfall erreichen zu können.

Ortsdosisleistung (ODL): 26603 Aurich (in Betrieb)

Dieser Inhalt von ODL-INFO zeigt und beschreibt Stundenmesswerte und Tagesmittelwerte der Gamma-Ortsdosisleistung an der Messstelle Aurich.

Darstellungsdienst Flächennutzungsplan Aurich (Zusammenzeichnung)

Dieser Darstellungsdienst (Web Map Service oder kurz WMS) stellt die Zusammenzeichnung des Flächennutzungsplans der in der Überschrift angegebenen Kommune des Landes Niedersachsen in einer landesweit einheitlichen Visualisierung bereit. Eine rechtlich verbindliche Auskunft erteilt jedoch ausschließlich die zuständige Einheits- oder Samtgemeinde als Trägerin der Flächennutzungsplanung. Hierbei handelt es sich um einen Gebrauchsdienst der Zusammenzeichnungen von Planelementen des Flächennutzungsplans der in der Überschrift angegebenen Kommune mit mindestens einem Layer pro XPlanung-Klasse, basierend auf dem Datenaustauschformat XPlanGML. Es handelt sich explizit nicht um einen XPlanung-konformen Dienst, da er nicht dem XPlanung-Schema entspricht. Stattdessen wird ein eigenes, abgeflachtes Schema verwendet. Die Zusammenzeichnung beinhaltet den aktuellen Stand der rechtswirksamen Flächennutzungs-planung, der in den ursprünglich aufgestellten Flächennutzungsplan alle inzwischen rechtswirksam erfolgten Änderungen und Berichtigungen einarbeitet, so dass es ein Gesamtplanwerk ergibt. Die Grenzen der Geltungsbereiche von Flächennutzungsplan-Änderungen und Berichtigungen sind im Layer „Geltungsbereiche“ zusammengefasst. Die Daten wurden im Rahmen des Projektes PlanDigital erstellt bzw. veröffentlicht und werden durch die Plattform PlanDigital (https://testportal-plandigital.de/kvwmap/index.php) für die Träger der Flächennutzungsplanung zugangsbeschränkt bereitgestellt. Das angegebene Datum der kontinuierlichen Aktualisierung bezieht sich auf die letzte technische Aktualisierung des Geodatensatzes bzw. der Dienste, die möglicherweise keine Änderung der Inhalte bedeutet. Die Veröffentlichung aktualisierter Daten sollte mindestens einmal jährlich erfolgen. In der Plattform/Testportal PlanDigital wurde in den Dienstmetadaten von der zuständigen Kommune folgende Aktualität angegeben: Flächennutzungsplan Aurich inkl Änderungen und Berichtigungen bis 25.01.2022. Das angegebene Veröffentlichungsdatum soll das Datum der Rechtskraft des Plans oder der letzten Änderung sein; diese Information wird der XPlanGML entnommen.

Geodatensatz Flächennutzungsplan Aurich (Zusammenzeichnung)

Dieser Geodatensatz beinhaltet den Flächennutzungsplan der in der Überschrift angegebenen Kommune des Landes Niedersachsen in einem standardisierten Format. Eine rechtlich verbindliche Auskunft zur Flächennutzungsplanung erteilt jedoch ausschließlich die zuständige Einheits- oder Samtgemeinde als Trägerin der Flächennutzungsplanung. Die Daten beinhalten mindestens einen Layer pro XPlanung-Klasse, basierend auf dem Datenaustauschformat XPlanGML. Die hier vorliegende Zusammenzeichnung beinhaltet den aktuellen Stand der rechtswirksamen Flächennutzungsplanung, der gegebenenfalls in den ursprünglich aufgestellten Flächennutzungsplan alle inzwischen rechtswirksam erfolgten Änderungen und Berichtigungen einarbeitet, so dass es ein Gesamtplanwerk ergibt. Die XPlanGML-Dateien wurden im Rahmen des Projektes PlanDigital erstellt bzw. veröffentlicht und werden über die Plattform PlanDigital (https://testportal-plandigital.de/kvwmap/index.php) für die Träger der Flächennutzungsplanung zugangsbeschränkt bereitgestellt. Das angegebene Datum der kontinuierlichen Aktualisierung bezieht sich auf die letzte technische Aktualisierung des Geodatensatzes bzw. der Dienste, die möglicherweise keine Änderung der Inhalte bedeutet. Die Veröffentlichung aktualisierter Daten sollte mindestens einmal jährlich erfolgen. In der Plattform/Testportal PlanDigital wurde in den Dienstmetadaten von der zuständigen Kommune folgende Aktualität angegeben: Flächennutzungsplan Aurich inkl Änderungen und Berichtigungen bis 25.01.2022. Das angegebene Veröffentlichungsdatum soll das Datum der Rechtskraft des Plans oder der letzten Änderung sein; diese Information wird der XPlanGML entnommen.

1 2 3 4 574 75 76