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Found 45 results.

Entwicklung und Erprobung einer umweltwissenschaftlichen Ausbildungskonzeption und umweltwissenschaftlicher Lehr- und Lernkonzepte auf Tertiaerstufe ('Studiengang: Oekowissenschaften')

Ausbildungen im Bereich Umweltwissenschaften erfordern aufgrund der Besonderheit dieses 'interdisziplinaeren Faches' adaequate inhaltliche und methodische Konzepte: gegenstandsbezogen, problemorientiert und interdisziplinaer. Besonderes Augenmerk ist dabei der Gestaltung der Beziehungen zwischen den verschiedenen notwendigen fachlichen Anteilen (Integration statt Addition), der Frage geeigneter Lehr- und Lernformen und der Gestaltung entsprechender Lerngelegenheiten zu widmen. Im Rahmen der Arbeit als Curriculumwerkstatt und wissenschaftliche Einrichtung der Bildungsreform stellt sich am Oberstufen-Kolleg die Arbeitsgruppe Oekowissenschaften der Aufgabe, Modelle fuer umweltbezogene Ausbildungskonzepte und fuer einzelne Elemente (Kurse) solcher Ausbildungsgaenge zu entwickeln, praktisch zu erproben und zu evaluieren. Als Versuchsschule werden theoretisch entwickelte Konzepte in Kursen auch praktisch erprobt; die Erfahrungen werden zur Revision und Weiterentwicklung der Modelle genutzt. Ergebnisse mit projektartigen Arbeitsformen, mit Beziehungen zwischen Theorie- und Praxisanteilen und zwischen fachbezogenen und fachuebergreifenden Lernsituationen liegen in veroeffentlichter Form, ueberwiegend aber als 'graue Materialien' vor. Sie bieten sich zur Nutzung fuer Umweltstudiengaenge an Hochschulen ebenso an wie fuer umweltbezogene Oberstufenkurse an Schulen.

DAS: Adaptionsbarrieren erkennen und durch optimierte Didaktik überwinden

Mit dem beantragten Projekt werden zwei verbundene Fragestellungen bearbeitet. Im Themenfeld Adaptionsbarrieren wird darauf abgezielt, für verschiedene forstliche Zielgruppen (z.B. Waldbesitzende, Forstpersonal, politische Entscheidungstragende, Teilnehmende forstlicher Ausbildungsgänge, Fachöffentlichkeit) die Relevanz unterschiedlicher Adaptionsbarrieren in ihrem systemischen Kontext zu ermitteln. Da die tatsächliche Bereitschaft, Adaptionsmaßnahmen umzusetzen auch mit der Attraktivität, respektive der Akzeptanz möglicher Adaptionsmaßnahmen verbunden ist, soll im Rahmen des Projektes auch diese ermittelt werden. Im Themenkomplex Didaktik soll der Zusammenhang zwischen der didaktischen Aufbereitung von Inhalten bei Präsenzveranstaltungen zur Bewusstseinsbildung und deren Erfolg ermittelt werden. Hierzu soll ein Adaptions- Barrieren und Bewusstseins -Index (ABBI) entwickelt werden, der zur Messung des Grades des Bewusstseins und dessen kurz- und mittelfristiger Veränderung in verschiedenen Zielgruppen und bei Nutzung von unterschiedlichen didaktischen Konzepten eingesetzt wird. Die Verfahren zur Erhebung des ABBI und die didaktischen Konzepte werden in einem Online-Handbuch als open source zur Verfügung gestellt werden.

DAS: Adaptionsbarrieren erkennen und durch optimierte Didaktik überwinden

Modellversuch im Hochschulbereich: Studienschwerpunkt Oekologischer Landbau - Entwicklung eines ganzheitlichen Ausbildungskonzeptes durch die Integration der Strukturelemente Arbeitsmarkt, Curriculum und Organisationsentwicklung im Fachbereich

Durchfuehrung einer regelmaessigen Erstsemesterbefragung zur Ermittlung der Einstellungen der Neuimmatrikulierten zu Studium und Beruf, Studienbegleitende Erhebung der Konstanz der Einstellungen zu Studium und Beruf in Form einer Paneluntersuchung, Durchfuehrung einer umfangreichen Verbleibsstudie aller Witzenhaeuser AbsolventInnen der Jahrgaenge 1992-1998 zur Ermittlung des Berufseinstiegs und des beruflichen Verbleibs unter besonderer Beruecksichtigung der AbsolventInnen mit oekologischem Studienschwerpunkt, Organisation und Durchfuehrung einer Berufsfeldkonferenz mit VertreterInnen aus der Berufspraxis im Kontext des oekologischen Landbaus inkl. Durchfuehrung und, Organisation und Durchfuehrung eine Fachkolloquiums zu Verbleibsstudien an agrarwissenschaftlichen Fachbereichen Entwicklung und Erprobung von Lehrangeboten zum Thema Arbeitsmarkt/Berufsfeld, u.a. Seminare mit Praktikern sowie ein regelmaessiges Bewerbungstraining. Waehrend die Erstsemesterbefragungen wertvolle Informationen ueber die wachsende Anziehungskraft des Standortes Witzenhausen auf potentielle Studierende mit oekologischer Motivation lieferten, zeigte sich in der Paneluntersuchung eine erstaunliche Konstanz der Einstellungen ueber die Zeit. Die Verbleibsstudie brachte eine deutliche Schlechterstellung der AbsolventInnen mit oekologischem Schwerpunkt zu Tage, hauptsaechlich was die Entlohnung angeht. Dies ist allerdings auf den schlechter entwickelten Arbeitsmarkt im oekologischen Sektor zurueckzufuehren. Berufsfeldkonferenz und Fachkolloquium hatten neben dem Informationsangebot fuer die Studierenden auch den Zweck des Austausches mit der Berufspraxis bzw. Fachoeffentlichkeit. Hier konnten zahlreiche Kontakte fuer eine weitere Zusammenarbeit geknuepft werden. Die studentische Nachfrage nach berufseinstiegsbezogenen Lehrangeboten und -materialien muss als ausbaufaehig bezeichnet werden, Grund hierfuer scheint in erster Linie fehlende Zeit angesichts der Studienbelastung zu sein.

USE Efficiency - Universities and Students for Energy Efficiency

Forschungsinitiative Zukunft Bau - Forschungscluster 'Nachhaltiges Bauen/Bauqualität', Fortsetzung des Dialogs Bauqualität - Erarbeitung von Lehrmodulen zum nachhaltigen Bauen zur Unterstützung der Aus- und Weiterbildung der am Bau Beschäftigten

Die Durchsetzung einer nachhaltigen Entwicklung in der Bau-, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft ist maßgeblich vom Wissen und Handeln der am Bau beteiligten Akteure abhängig. Ziel des des Projektes war es deshalb zu klären, ob bereits in der Aus- und Weiterbildung der relevanten Berufsgruppen die Fragen der Nachhaltigkeit ausreichend einbezogen werden. Entscheidungen, die sich auf die Aspekte und Dimensionen einer nachhaltigen Entwicklung direkt und indirekt auswirken, werden in verschiedenen Phasen im Lebenszyklus von Immobilien getroffen. Die Akteure verfolgen hierbei institutionelle und individuelle Ziele, verwenden spezifische Methoden und Hilfsmittel und folgen Arbeits- und Entscheidungsabläufen. Im Projekt wurde die Frage untersucht, welche der unmittelbar am Bau Beteiligten einen besonderen Einfluss auf Aspekte und Dimensionen einer nachhaltigen Entwicklung in der Bau-, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft haben. Es sollten die Schlüsselakteure identifiziert werden. Ziel war aufzuzeigen, welche Berufsbilder und Ausbildungsgänge für eine Tätigkeit in diesen Bereichen Voraussetzung sind. Durch die Erarbeitung von Handlungsanleitungen und Empfehlungen für die Hauptakteure haben die Wissenschaftler nun konkrete Hilfen für das nachhaltige Planen sowie Vorschläge entwickelt, wie durch ausgewählte Lehrmodule die Aus- und Weiterbildung im Feld des nachhaltigen Planens, Bauens und Betreibens von Gebäuden unterstützt werden kann. Auftragnehmer des Forschungsvorhabens war die Arbeitsgemeinschaft Prof. Dr.-Ing. habil. T. Lützkendorf, Universität Karlsruhe (TH), Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Stiftungslehrstuhl Ökonomie und Ökologie des Wohnungsbaus, Prof. Dr.-Ing. C.A. Graubner, Technische Universität Darmstadt, Institut für Massivbau und Dr.-Ing. G. Löhnert, solidar planungswerkstatt Berlin Architekten + Ingenieure.

Rezeption der Umweltproblematik in der Betriebswirtschaftslehre

Die Untersuchung bezieht sich auf den Umgang der Betriebswirtschaftslehre mit den Themen Ökologie bzw. Umweltschutz. Auf der Grundlage einer Rekonstruktion der Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte der ökologieorientierten Betriebswirtschaftslehre soll analysiert werden, mit welchen inhaltlichen und methodischen Schwerpunktsetzungen das Umweltthema Eingang in die Disziplin gefunden und sich weiterentwickelt hat. Ziel ist es, die Bedeutung des neuen Forschungsgegenstandes für und den Einfluss auf das Fach und dessen wissenschaftliches Selbstverständnis herauszuarbeiten. Neben dieser eher wissenschaftstheoretischen Zielsetzung geht es in dem Projekt darum, diejenigen Faktoren zu identifizieren, die die betriebswirtschaftliche Bearbeitung des Ökologiethemas maßgeblich beeinflusst und sich für die noch junge Forschungsrichtung als förderlich bzw. hemmend erwiesen haben. Damit sollen Möglichkeiten und Grenzen einer betriebswirtschaftlichen Bearbeitung der Umweltproblematik aufgezeigt und eine Basis geschaffen werden, die die Diskussion, wie das Fach mit dem Ökologieproblem umgehen kann, voranträgt.

Selbstdarstellung von Forschungsinstituten im Rahmen des VGB-Kongresses 'Kraftwerke 1990' mit integrierter Konferenz 'Forschung in der Kraftwerkstechnik 1990' vom 17.-21. 9.1990 in Essen

Beteiligung von Hochschulinstituten an der Informationsschau des VGB-Kongresses 'Kraftwerke 1990'. Das Vortragsprogramm umfasst die Konferenz 'Forschung in der Kraftwerkstechnik 1990'. Die zur Verbesserung der Kontakte zwischen Hochschulinstituten und Industrie gedachte Massnahme laesst erwarten, dass eine bessere Anwendung der Forschungsergebnisse von auf den Teilgebieten der Kraftwerkstechnik taetigen Instituten erreicht werden kann. Die Institute stellen ihre Ausbildungsgaenge und Forschungsgebiete vor. Das Kongress-Vortragsprogramm umfasst ca 90 Vortraege, es werden etwa 2000 Teilnehmer aus 30 Laendern erwartet. Die Informations- und Leistungsschau des Kongresses umfasst etwa 200 Aussteller auf 6000 m2 Flaeche. Fuer die den Hochschulinstituten entstehenden Kosten, soweit sie nicht von den Veranstaltern getragen werden, wird eine Zuwendung beantragt.

Foerderung von innovativen Lernprozessen in der dualen Berufsausbildung durch Verbesserungen in der Berufsschullehrerausbildung am Beispiel der beruflichen Umweltbildung

Foerderung und Initiierung ganzheitlicher Lern- und Lehrprozesse (exemplarisch am Beispiel Umweltbildung), die in inhaltlicher, methodischer und/oder organisatorischer Hinsicht integrativ angelegt sind (z.B. faecheruebergreifend, selbstaendigkeitsfoerdernd, aktivierend, kooperativ). Entwicklung und Erprobung von Konzepten und Curriculumbausteinen fuer die Ausbildung an beruflichen Schulen sowie die Ausbildung von LehramtsstudentInnen (LbS) und ReferendarInnen. Initiierung und Staerkung der Zusammenarbeit der beteiligten Personen (Lehrende und Lernende) und Institutionen. Schwerpunkte: Berufspaedagogik, Bau- und Metalltechnik als berufliche Fachrichtungen, Politik und Sport als Unterrichtsfaecher. Vorgehensweise: Handlungsforschung und responsive Evaluation; Durchfuehrung von Impulsveranstaltungen; Initiierung, Begleitung und Moderation von Arbeitskreisen und Projektgruppen; Dokumentation und Evaluation des Verlaufs und der Erfahrungen/Ergebnisse.

Vorkommen krebserzeugender und fruchtschaedigender Stoffe im Rahmen der universitaeren Grundausbildung von Diplom-Chemikern und Lehramtskandidaten

Der beste Schutz vor toxischen - hier insbesondere krebserzeugenden und fruchtschaedigenden - Eigenschaften chemischer Substanzen besteht darin, die Anwendung und den Umgang voellig zu vermeiden oder auf ein Minimum zu reduzieren. So etwas kann etwa - als ein Beispiel - das didaktische Ziel, den Studenten mit der Skraupschen Chinolinsynthese vertraut zu machen, anhand des Chinolins oder des 1-AZA-Phenanthrens erreicht werden. Im ersten Fall wird zur Darstellung des geforderten Stoffes als Ausgangsstoff das relativ ungefaehrliche Anzetanilid verwendet, im zweiten Fall das als humankanzerogen erkannte -Naphthylamin. Nicht nur Ausgangsstoffe, sondern auch Intermediaer-, Zwischen und Endprodukte koennen Gefahrstoffe darstellen. Es sollen im Rahmen des Forschungsvorhabens die gaengigen Praktikumslehrbuecher wie auch hochschulinterne Skripten daraufhin untersucht werden, wieweit die danach praktisch arbeitenden Studenten an wissenschaftlichen und Fachhochschulen dieser Risiken exponiert sind.

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