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Bestäuberfreundliche Agrarlandschaften - derzeitige Situation und Entwicklungspotenziale

Das Projekt "Bestäuberfreundliche Agrarlandschaften - derzeitige Situation und Entwicklungspotenziale" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bioland Erzeugerring Bayern e.V. durchgeführt. Mit verschiedenen agrarpolitischen Instrumenten (z.B. Greening) und Ausgleichszahlungen für umweltschonende Bewirtschaftung (z.B. KULAP) wird versucht, dem Insektenrückgang zu begegnen. Die Wirksamkeit in der Förderung der Bestäuberdiversität ist jedoch kaum untersucht und insbesondere Daten auf Landschaftsebene und zu Interaktionen zwischen Maßnahmen fehlen. Ziel dieses Projekts ist es, die Bestäubersituation der Agrarlandschaften Bayerns zu erfassen, den Erfolg aktueller Maßnahmen bei der Förderung von Wildbienen und der Bestäubungsleistung zu bewerten und Empfehlungen zu geben, mit welchen Kombinationen praktikabler Maßnahmen Agrarlandschaften zukünftig bienenfreundlicher gestaltet werden können. In einer Feldstudie mit 240 Flächen in 24 Landschaftsquadraten werden die Effekte und Wechselwirkungen von folgenden Biodiversitätsmaßnahmen (BM) auf Landschaftsebene untersucht: (1) Bestäuberfreundliche Bewirtschaftung von nichtblühenden Kulturen, (2) Anbau blühender Kulturpflanzen und Ansaat von Blühflächen, (3) Erhaltung und Förderung naturnaher Flächen. Dazu werden Wildbienen auf zehn Flächentypen je Landschaftsquadrat untersucht, die sich in ihrer Eignung als Nahrungs- und Nisthabitat unterscheiden. Anhand einer Literaturauswertung werden Kulturarten und Strukturelemente für unterschiedliche Bestäubergruppen einer Attraktivitätsklasse in Bezug auf Zeitraum, Nisthabitat und Nahrungsangebot zugeordnet. Mithilfe der Bewirtschaftungsdaten der vorangegangenen 5 Jahre können Landschaften im zeitlichen Verlauf bezüglich ihrer Bestäuberattraktivität modelliert werden. Optimalszenarien und praktikable Lösungen auf Landschafts- und lokaler Ebene werden in Abstimmung mit Landwirten und unter Einbeziehung der ökonomischen Auswirkungen erarbeitet. Die Zusammenführung aller gewonnen Erkenntnisse aus dem Projekt ermöglicht es, Gebiete mit besonderem Handlungsbedarf zu identifizieren und spezifische Empfehlungen abzuleiten, um bestäuberfreundliche Agrarregionen zu schaffen.

Bestäuberfreundliche Agrarlandschaften - derzeitige Situation und Entwicklungspotenziale

Das Projekt "Bestäuberfreundliche Agrarlandschaften - derzeitige Situation und Entwicklungspotenziale" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bioland Beratung GmbH durchgeführt. Mit verschiedenen agrarpolitischen Instrumenten (z.B. Greening) und Ausgleichszahlungen für umweltschonende Bewirtschaftung (z.B. KULAP) wird versucht, dem Insektenrückgang zu begegnen. Die Wirksamkeit in der Förderung der Bestäuberdiversität ist jedoch kaum untersucht und insbesondere Daten auf Landschaftsebene und zu Interaktionen zwischen Maßnahmen fehlen. Ziel dieses Projekts ist es, die Bestäubersituation der Agrarlandschaften Bayerns zu erfassen, den Erfolg aktueller Maßnahmen bei der Förderung von Wildbienen und der Bestäubungsleistung zu bewerten und Empfehlungen zu geben, mit welchen Kombinationen praktikabler Maßnahmen Agrarlandschaften zukünftig bienenfreundlicher gestaltet werden können. In einer Feldstudie mit 240 Flächen in 24 Landschaftsquadraten werden die Effekte und Wechselwirkungen von folgenden Biodiversitätsmaßnahmen (BM) auf Landschaftsebene untersucht: (1) Bestäuberfreundliche Bewirtschaftung von nichtblühenden Kulturen, (2) Anbau blühender Kulturpflanzen und Ansaat von Blühflächen, (3) Erhaltung und Förderung naturnaher Flächen. Dazu werden Wildbienen auf zehn Flächentypen je Landschaftsquadrat untersucht, die sich in ihrer Eignung als Nahrungs- und Nisthabitat unterscheiden. Anhand einer Literaturauswertung werden Kulturarten und Strukturelemente für unterschiedliche Bestäubergruppen einer Attraktivitätsklasse in Bezug auf Zeitraum, Nisthabitat und Nahrungsangebot zugeordnet. Mithilfe von historischen Bewirtschaftungsdaten können dann Landschaften im zeitlichen Verlauf bezüglich ihrer Bestäuberattraktivität modelliert werden. Optimalszenarien und praktikable Lösungen auf Landschafts- und lokaler Ebene werden in Abstimmung mit Landwirten und unter Einbeziehung der ökonomischen Auswirkungen erarbeitet. Die Zusammenführung aller gewonnen Erkenntnisse aus dem Projekt ermöglicht es, Gebiete mit besonderem Handlungsbedarf zu identifizieren und spezifische Handlungsempfehlungen abzuleiten, um bestäuberfreundliche Agrarregionen zu schaffen.

Bestäuberfreundliche Agrarlandschaften - derzeitige Situation und Entwicklungspotenziale

Das Projekt "Bestäuberfreundliche Agrarlandschaften - derzeitige Situation und Entwicklungspotenziale" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), Agrarökologie - Institut für Ökologischen Landbau, Bodenkultur und Ressourcenschutz durchgeführt. Mit verschiedenen agrarpolitischen Instrumenten (z.B. Greening) und Ausgleichszahlungen für umweltschonende Bewirtschaftung (z.B. KULAP) wird versucht, dem Insektenrückgang zu begegnen. Die Wirksamkeit in der Förderung der Bestäuberdiversität ist jedoch kaum untersucht und insbesondere Daten auf Landschaftsebene und zu Interaktionen zwischen Maßnahmen fehlen. Ziel dieses Projekts ist es, die Bestäubersituation der Agrarlandschaften Bayerns zu erfassen, den Erfolg aktueller Maßnahmen bei der Förderung von Wildbienen und der Bestäubungsleistung zu bewerten und Empfehlungen zu geben, mit welchen Kombinationen praktikabler Maßnahmen Agrarlandschaften zukünftig bienenfreundlicher gestaltet werden können. In einer Feldstudie mit 240 Flächen in 24 Landschaftsquadraten werden die Effekte und Wechselwirkungen von folgenden Biodiversitätsmaßnahmen (BM) auf Landschaftsebene untersucht: (1) Bestäuberfreundliche Bewirtschaftung von nichtblühenden Kulturen, (2) Anbau blühender Kulturpflanzen und Ansaat von Blühflächen, (3) Erhaltung und Förderung naturnaher Flächen. Dazu werden Wildbienen auf zehn Flächentypen je Landschaftsquadrat untersucht, die sich in ihrer Eignung als Nahrungs- und Nisthabitat unterscheiden. Anhand einer Literaturauswertung werden Kulturarten und Strukturelemente für unterschiedliche Bestäubergruppen einer Attraktivitätsklasse in Bezug auf Zeitraum, Nisthabitat und Nahrungsangebot zugeordnet. Mithilfe der Bewirtschaftungsdaten der vorangegangenen 5 Jahre können Landschaften im zeitlichen Verlauf bezüglich ihrer Bestäuberattraktivität modelliert werden. Optimalszenarien und praktikable Lösungen auf Landschafts- und lokaler Ebene werden in Abstimmung mit Landwirten und unter Einbeziehung der ökonomischen Auswirkungen erarbeitet. Die Zusammenführung aller gewonnenen Erkenntnisse aus dem Projekt ermöglicht es, Gebiete mit besonderem Handlungsbedarf zu identifizieren und spezifische Empfehlungen abzuleiten, um bestäuberfreundliche Agrarregionen zu schaffen.

Bestäuberfreundliche Agrarlandschaften - derzeitige Situation und Entwicklungspotenziale

Das Projekt "Bestäuberfreundliche Agrarlandschaften - derzeitige Situation und Entwicklungspotenziale" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Theodor-Boveri-Institut für Biowissenschaften, Biozentrum, Lehrstuhl für Zoologie III (Tierökologie und Tropenbiologie) durchgeführt. Mit verschiedenen agrarpolitischen Instrumenten (z.B. Greening) und Ausgleichszahlungen für umweltschonende Bewirtschaftung (z.B. KULAP) wird versucht, dem Insektenrückgang zu begegnen. Die Wirksamkeit in der Förderung der Bestäuberdiversität ist jedoch kaum untersucht und insbesondere Daten auf Landschaftsebene und zu Interaktionen zwischen Maßnahmen fehlen. Ziel dieses Projekts ist es, (1) die Bestäubersituation der Agrarlandschaften Bayerns zu erfassen, (2) den Erfolg aktueller Maßnahmen bei der Förderung von Wildbienen und der Bestäubungsleistung zu bewerten und (3) Empfehlungen zu geben, mit welchen Kombinationen praktikabler Maßnahmen Agrarlandschaften zukünftig bienenfreundlicher gestaltet werden können. In einer Feldstudie mit 240 Flächen in 24 Landschaftsquadraten werden die Effekte und Wechselwirkungen von folgenden Biodiversitätsmaßnahmen (BM) auf Landschaftsebene untersucht: (1) Bestäuberfreundliche Bewirtschaftung von nichtblühenden Kulturen, (2) Anbau blühender Kulturpflanzen und Ansaat von Blühflächen, (3) Erhaltung und Förderung naturnaher Flächen. Dazu werden Wildbienen auf zehn Flächentypen je Landschaftsquadrat untersucht, die sich in ihrer Eignung als Nahrungs- und Nisthabitat unterscheiden. Anhand einer Literaturauswertung werden Kulturarten und Strukturelemente für unterschiedliche Bestäubergruppen einer Attraktivitätsklasse in Bezug auf Nisthabitat und Nahrungsangebot zugeordnet. Mithilfe der Bewirtschaftungsdaten der vorangegangenen 5 Jahre können Landschaften im zeitlichen Verlauf bezüglich ihrer Bestäuberattraktivität modelliert werden. Optimalszenarien und praktikable Lösungen auf Landschafts- und lokaler Ebene werden in Abstimmung mit Landwirten und unter Einbeziehung der ökonomischen Auswirkungen erarbeitet. Die Zusammenführung aller gewonnenen Erkenntnisse aus dem Projekt ermöglicht es, Gebiete mit besonderem Handlungsbedarf zu identifizieren und spezifische Empfehlungen abzuleiten, um bestäuberfreundliche Agrarregionen zu schaffen.

Nachwuchsgruppe Globaler Wandel: DeCarbFriends - Die Rolle digitaler Spielanwendungen in Freundschaftsnetzwerken zur Dekarbonisierung privater Konsumentscheidungen

Das Projekt "Nachwuchsgruppe Globaler Wandel: DeCarbFriends - Die Rolle digitaler Spielanwendungen in Freundschaftsnetzwerken zur Dekarbonisierung privater Konsumentscheidungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Kassel, Fachbereich 05 Gesellschaftswissenschaften, Fachgebiet Makrosoziologie durchgeführt. Ziel dieses Projektes ist es, die Prozesse in Freundschaftsnetzwerken, die auf freiwillige Klimaschutzhandlungen verstärkend wirken, zu untersuchen. Das Projekt analysiert empirisch, inwieweit digitale Spielanwendungen diese Prozesse (positiv) beeinflussen. Evaluiert werden drei verschiedene Arten freiwilliger Klimaschutzhandlungen: (i) Finanzielles Engagement in Klimaschutzprojekten per Crowdfunding, (ii) klimafreundlicher Lebensmittelkonsum etwa durch die Reduktion des Verzehrs von Fleisch- und Milchprodukten und (iii) Ausgleichszahlungen für private CO2-Emissionen (CO2-Offsetting). Die begleitende Untersuchung der Effekte der Spielanwendungen erfolgt mit Hilfe von drei methodischen Ansätzen: (a) Feldexperimenten, (b) Befragungen und (c) Fallstudien.

Teilvorhaben B0

Das Projekt "Teilvorhaben B0" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. RWI, Kompetenzbereich Umwelt und Ressourcen durchgeführt. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Erarbeitung von Aussagen zur Akzeptanz der durch die Energiewende ausgelösten Auswirkungen auf die Kosten und Qualität der Energieversorgung. Unter Berücksichtigung von sozio-ökonomischen Charakteristika, Umwelteinstellungen und Energie-Bildung wird die Akzeptanz dieser Auswirkungen mit Hilfe empirischer Haushaltsdaten untersucht. Anhand von Discrete-Choice Experimenten werden die Präferenzen der Bürger für die Versorgungssicherheit mit Strom sowie den Ausbau der Stromnetze und der Erneuerbaren-Energien-Anlagen anhand ihrer Zahlungsbereitschaft (Willingness-to-pay, WTP) und der Akzeptanz von Kompensationszahlungen (Willingness-to-accept, WTA) ermittelt. Zudem werden diese beiden Präferenzmaße einem Methodenvergleich unterzogen und analysiert, wie unterschiedliche Informationsstände auf diese Maße wirken. Das Forschungsvorhaben besteht aus drei Elementen: Zuerst werden basierend auf Haushaltsbefragungen individuelle Zahlungsbereitschaften für die Versorgungssicherheit mit Strom sowie Kompensationszahlungen für den Ausbau der Stromnetze ermittelt (E1). Unter Verwendung von Haushaltsgewichten werden diese sodann auf die gesamtgesellschaftliche Ebene zu repräsentativen Aussagen aggregiert (E2). Unter Zuhilfenahme der Erkenntnisse aus dem Methodenvergleich können im Dialog mit von der Energiewende betroffenen Verbänden konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet werden (E3).

Teilvorhaben: Praxisregion Schleswig-Holstein

Das Projekt "Teilvorhaben: Praxisregion Schleswig-Holstein" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Kurt und Erika Schrobach-Stiftung durchgeführt. Über die Hälfe des weltweiten Bestands des Rotmilans brütet in Deutschland. In Schleswig-Holstein hat die Art ihren Verbreitungsschwerpunkt in den südöstlichen Landesteilen. Hier brüten etwa 75 Brutpaare auf nahezu 3300 km2. Auch Schleswig-Holstein hat daher eine ganz besondere Verantwortung für den Erhalt dieser Greifvogelart.Rotmilane finden in unserer Feldflur immer weniger Nahrung, weil durch den fortschreitenden Flächennutzungswandel die Zahl der Flächen mit einem reichhaltigen Angebot an Beutetieren stark rückläufig ist. Während der Brutzeit sind Feldmäuse, neben Insekten, Regenwürmern oder auch Vögeln eine Hauptnahrungsquelle für den Milan. Weitere Gefährdungsquellen für eine erfolgreiche Brut, die in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen, sind Störungen im Horstbereich, unter anderem durch Holzeinschläge. Das Rotmilan-Projekt hat zum Ziel, durch die Beratung von Flächennutzenden sowie -eigentümerinnen und -eigentümern Horst-Standorte zu sichern und zusätzlich eine landwirtschaftliche Flächennutzung zu etablieren, welche die Nahrungsverfügbarkeit für den Rotmilan verbessern kann. Die Kurt und Erika Schrobach-Stiftung hat deshalb zusammen mit dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) eine besonders 'Milan-freundliche' Kleegras-Bewirtschaftung entwickelt, von der auch weitere Wildarten der Feldflur profitieren. In den Kreisen Lauenburg, Stormarn und Segeberg, einem Verbreitungsschwerpunkt des Rotmilans in Schleswig-Holstein, werden Bewirtschaftungsverträge angeboten. Die teilnehmenden Landwirtschaftsbetriebe erhalten für das angepasste Kleegras-Management Ausgleichszahlungen, die aus Artenschutzmitteln des Landes Schleswig-Holstein finanziert werden. Gleichzeitig erfolgt eine Beratung zu Agrarumweltprogrammen. Das Projekt ist Bestandteil des bundesweiten Vorhabens 'Rotmilan - Land zum Leben', das im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert wird. Den Eigenanteil der Förderung stellt die Kurt und Erika Schrobach-Stiftung. Weitere Kooperationspartnerin ist die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Schleswig-Holstein und Hamburg, die für die Bestandserhebungen zuständig ist.

Vorbereitung und Begleitung bei der Erstellung EEG-EB, Fachlos 9 BesAR-Eigenverbrauch

Das Projekt "Vorbereitung und Begleitung bei der Erstellung EEG-EB, Fachlos 9 BesAR-Eigenverbrauch" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Prognos AG, Büro Berlin durchgeführt. Evaluierung der Besonderen Ausgleichsregelung und der Eigenversorgung von Neuanlagen. a) bis 30.10.16: vorläufige Ergebnisse der Analyse der historischen Antragsdaten und Bewilligungen des BAFA im Rahmen der BesAR für die Antragsjahre 2010 bis 2015 b) bis 1.8.17: Zwischenbericht mit Untersuchung der energiewirtschaftlichen und ökonomischen Aspekte der BesAR und der Eigenerzeugung c) bis 15.02.18: Endbericht mit Aktualisierung Zwischenbericht und Entwicklung ab 2016 d) bis 15.10.18: Endbericht mit Aktualisierung mit den dann verfügbaren Daten.

Copernicus4ECA - Inventarisierung der potentiellen ökologischen Vorrangflächen auf Minderertragsarealen in Agrarlandschaften als Komponente des Risikomanagements bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln

Das Projekt "Copernicus4ECA - Inventarisierung der potentiellen ökologischen Vorrangflächen auf Minderertragsarealen in Agrarlandschaften als Komponente des Risikomanagements bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Julius Kühn-Institut Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI), Institut für Strategien und Folgenabschätzung durchgeführt. Bislang fehlt es an georeferenzierten Daten zu potentiellen ökologischen Vorrangflächen (öVF) innerhalb der Produktionsfläche, welche vor dem Hintergrund der Notwendigkeit zu ökologischen Leistungen eine attraktive Handlungsoption des landwirtschaftlichen Umweltengagements darstellen. Vor allem bei der Einrichtung von ÖVF auf Minderertragsarealen innerhalb der Anbaufläche. Gesamtziel des Forschungsprojektes ist die Identifikation von potentiellen Minderertragsflächen durch Trockenstress mittels hochaufgelöster Fernerkundungsdaten innerhalb der landwirtschaftlichen Produktionsflächen und deren Integration in den Prozessablauf des Verzeichnis regionalisierter Kleinstrukturanteile (KS-Verzeichnis) am JKI als Komponente des Risikomanagements bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln. Die Arbeitsplanung sieht folgende Arbeitspakete vor: (1) Bedarfsanalyse und Bestandsaufnahme (2) Datenvorbereitung (3) Prozessanalyse (4) Aufbau und Umsetzung der modularen Prozesskette (5) Integration in die behördliche Prozesskette. Da bisher keine effizienten und kostengünstigen Methoden für eine zeitnahe Quantifizierung von Minderertragsstandorten auf den Agrarflächen bestehen, fehlen praktizierbare Lösungen für - a) flächenrelevante Ausgleichszahlungen für die Landwirte bezüglich der realen Ausfälle auf den Kulturflächen und - b) Möglichkeiten der Anrechnung von Minderertragsstandorten für eingetretene ökologische Vorteilswirkungen. Für beide Fälle bestehen, insbesondere unter der Annahme einer Zunahme von Witterungsextremen im Zuge von Klimaänderungen, erhebliche Handlungsunsicherheiten in behördlichen Strukturen. Durch den Aufbau eines robusten Verfahrens zum Erkennen und Extrahieren trockener und leicht erwärmbarer Standorte (Sandstand, Trockenkuppen) und den Wissenstransfer wird das JKI in die Lage versetzt, das KS-Verzeichnis sukzessive um in-field Flächen zu ergänzen und dadurch die Datengrundlage und Kompetenz im Bereich der Fernerkundung zur Politikberatung weiter zu verbessern.

Power-to-Heat - zur Integration von abgeregeltem Strom aus Erneuerbaren Energien

Das Projekt "Power-to-Heat - zur Integration von abgeregeltem Strom aus Erneuerbaren Energien" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) - Institutsteil Kassel durchgeführt. Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD sieht vor, dass Strom aus Erneuerbaren Energien, der sonst abgeregelt werden müsste, für weitere Anwendungen, wie zum Beispiel im Wärmebereich genutzt werden soll. Die Studie Power-to-Heat zur Integration von ansonsten abgeregeltem Strom aus Erneuerbaren Energien widmet sich genau diesem Thema. Zunächst werden in der Studie mögliche Einsatzfelder identifiziert. Diese sind der Einsatz im Regelleistungsmarkt zur Reduktion der konventionellen Must-Run-Kraftwerke, der Einsatz bei Netzengpässen um die Abregelung der EE im Rahmen des Einspeisemanagements zu vermeiden und der Einsatz bei negativen Preisen, um eine Abregelung in der Marktprämie einzuschränken und ggf. die EEG-Umlage zu senken. PtH wird derzeit bereits im Regelleistungsmarkt genutzt - für die beiden anderen Anwendungsfälle fehlen derzeit die geeigneten Rahmenbedingungen für eine Umsetzung. Die Studie schlägt hier Anpassungen des Rechtsrahmens vor, die einen energiewirtschaftlich sinnvollen Einsatz von PtH in diesen Einsatzbereichen ermöglicht. Dazu zählt: - Die Einführung eines Auktionsmodells für Strom der im Einspeisemanagement abgeregelt wird (Verkauf des Stroms an PtH-Anlagen). Die Auktion wird unter Berücksichtigung der entsprechenden technischen Voraussetzungen für eine Netzentlastung vom ÜNB durchgeführt. Auktionserlöse werden dazu genutzt die Netzentgelte zu entlasten. - Die Reduktion der EEG-Umlage auf 1,5 ct/kWh für PtH, um einen Einsatz im Strommarkt bereits bei einem negativen Preis von minus 20 EUR/MWh zu ermöglichen. Derzeit kann PtH aufgrund der Höhe der Entgelte, Umlagen, Steuern und Abgaben erst bei minus 70 EUR/MWh ohne Verluste eingesetzt werden und somit erst nachdem bereits Windenergieanlagen in der Marktprämie abgeregelt werden. Durch beide Vorschläge kann dem Strom ökologisch sinnvoll eine Nutzung im Wärmsektor ermöglicht werden - zudem zahlt der gegenüber dem Status Quo zusätzlich aber aus volkswirtschaftlicher Sicht kostenfreien Verbrauchs des Stroms einen Beitrag zu Umlagen und Entgelten.

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