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Erstellung einer Unterbringungsmoeglichkeit zu Umweltbildungszwecken

Ziel ist es, die Auswilderung von Weiss- und Schwarzstroch voranzutreiben und - in - enger Zusammenarbeit mit der Vogelwarte Helgoland mittels Beringung - die zukuenftigen Aufenthaltsorte der Stoerche zu dokumentieren. Der Aufbau einer Trappenzuchtstation soll das Individualverhalten der Voegel dokumentieren und auf Probleme in Haltung und Freiland hinweisen.

Andrologische Untersuchungen bei Vögeln der Ordnung Psittaciformes zum Zweck der Arterhaltung und Gefangenschaftszucht

Weltweit ist eine rasante Zunahme des Artensterbens auch bei der Klasse Aves zu verzeichnen. Die durch Umweltzerstörung und unzählige andere menschliche Einflüsse (z. B. illegaler Handel mit teuren Wildvögeln) am meisten betroffene Tierordnung stellen die Papageienvögel dar. Derzeit ist fast ein Drittel der Papageienpopulation vom Aussterben bedroht. Eine Möglichkeit, diesen Trend aufzuhalten, besteht in der gezielten und effektiven Nachzucht bedrohter Arten in der Obhut des Menschen mit dem Ziel einer späteren Wiederauswilderung. Leider waren solche Bemühungen bisher oft erfolglos. Ein Grund hierfür besteht in dem nahezu vollständigen Fehlen fundierter wissenschaftlicher Untersuchungen zum Reproduktionsstatus, der Spermagewinnung, -analyse und -konservierung und zur künstlichen Besamung für die Ordnung der Papageien (Psittaciformes). Ziel dieses Projektes ist daher die Erarbeitung von nicht invasiven Methoden zur Bestimmung der Reproduktionssituation verschiedener Papageienspezies. Darüber hinaus soll bei diesen Vögeln eine effektive Gewinnung von Sperma sowie dessen genaue Beurteilung und optimale Nutzung langfristig etabliert werden.

Margaritifera Restoration Alliance, Teilvorhaben: Schutz- und Erhalt der Flussperlmuschel in der Eifel

Margaritifera Restoration Alliance, Teilvorhaben: Umsetzung und Evaluation von FPM-Schutz-Maßnahmen im Vogtlandkreis

Restoration of sterlet populations in the Austrian Danube

The sterlet (Acipenser ruthenus) is the smallest species of the Danube sturgeons and lives during its whole life cycle only in freshwater without the need to migrate to the Black sea. Sterlets still are present in very small quantities in the Upper Danube whereas the large anadromous sturgeon species became extinct in the last century due to overfishing and migration barriers. Sturgeons are a symbol for diverse human impacts on aquativ ecosystems and their negative effects on the biota. The Austrian population of the sterlet is threatened with extinction with only very few specimens remaining. With their extremely low densities they undergo a critical limit for self-reproduction. From a population dynamic point of view at least 500 to 1.000 adult mature fish in a Danube stretch of about 30- 50 km length are needed to build a minimal viable population. The main objective of the project is to breed autochtonous sterlets with innovative methods and release them into wild. The release of genetic autochthonous juvenile sterlets will support the wild population by reaching the required population size for a sustainable natural reproduction. Target areas for the release are the two free- flowing sections of the Austrian Danube in the regions called Wachau and Nationalpark Donauauen , the latter including the Morava river at the Austro- Slovakian border. These areas offer suitable habitat diversity and have a high importance to the longterm success of the measures. Different LIFE Projects in these areas have already taken place. They already have and will further increase habitat quality by great scale river revitalization work. The breeding station will be located in the heart of the Austrian capital Vienna at an island of the Danube River which is frequented regularly by stakeholder groups.

F&U NBS-Verbund: Umsetzung regionaler Schutzmaßnahmen und Entwicklung eines neuen überregionalen Artenschutzkonzeptes für die nationalen Verantwortungsarten Flussperlmuschel (Margaritifera margaritifera) und Malermuschel (Unio pictorum) (ArKoNaVera), Teilvorhaben 3: Populationsgenetik, Markerentwicklung

Kernziel des Projekts ist die Etablierung geeigneter genetischer Marker (Mikrosatelliten und Einzelnukleotid-Polymorphismen (engl. SNPs)) für die Malermuschel (Unio pictorum) und deren anschließende Anwendung zur populationsgenetischen Charakterisierung der Bestände. Parallel dazu erfolgt eine Habitatcharakterisierung zur Erforschung der ökologischen Ansprüche der Art. Diese Daten bilden anschließend die Grundlage für die Entwicklung eines integrativen Schutzkonzepts für diese nationale Verantwortungsart Deutschlands. In der Initialphase des Projekts erfolgt die Etablierung geeigneter Mikrosatellitenmarker und SNPs, die durch Anwendung auf Beispielpopulationen verschiedener Einzugsgebiete validiert werden. In den Projektjahren 2-4 werden in jeweils 10 Gewässern der Einzugsgebiete Donau, Elbe und Main der Zustand der Malermuschelbestände sowie die vorhandenen Habitatbedingungen analysiert. Die Beurteilung des Populationsstatus erfolgt sowohl anhand der genetischen Fitness als auch von Bestandsgrößen und Altersstrukturen, die im Rahmen einer Feldkartierung ermittelt werden. An denselben Standorten erfolgt außerdem eine detaillierte Habitatcharakterisierung, die sowohl physikalisch-chemische als auch biotische Parameter, vor allem die Analyse der Wirtsfischbestände, beinhaltet. Ein weiteres Projektmodul sieht die Identitätsvalidierung nachgezüchteter Jungmuscheln der Malermuschel und Flussperlmuschel (Margaritifera margaritifera) vor deren Auswilderung vor, um einer Vermischung unterschiedlicher genetischer Linien vorzubeugen und zuchtbedingte Drifteffekte zu identifizieren.

Conservation Genetics of the Bearded Vulture, Gypaetus

Reintroduction, i.e. the release of captive reared animals to the wild in an attempt to re-establish or augment a population, is an accepted tool in conservation of endangered species. Within the framework of the international project 'Reintroduction of the Bearded Vulture in the Alps' more than 60 captive reared birds were released since 1986 to reestablish the extinct population in the Alps. Because they are small, both the captive and the reintroduced population face the potentially disastrous risks of inbreeding and loss of genetic variability. To avoid inbreeding and to minimize the loss of genetic variability a genetic and demographic management is needed. Important information's for the planning and realization of such a management are the amount of genetic variability remaining in the captive and released populations, compared to large natural populations and the knowledge of the genealogical relationships among the individuals. In the project 'Reintroduction of the Bearded Vulture in the Alps' the genealogy of current individuals is available, but relationship among the 33 reproducing founders is almost completely unknown and there are no assessments of the genetic variability in natural and captive populations. The proposed project will provide the missing genetic data required for establishing a genetic management plan for the Bearded Vulture and will provide important tools for the long-term monitoring of the released population. In addition, the results gained in this study will improve Population Viability Analysis of Bearded Vulture populations. 1. Relatedness analysis of breeding network birds: Molecular genetic techniques (i.e micro satellites) will be used to provide information on the relative genetic similarity or distance among the founder individuals. 2. Comparison of genetic variability between natural populations and the breeding network: To determine whether there is a loss of genetic variability due to inbreeding and genetic drift, we will measure the genetic variability in both natural and captive populations of the Bearded Vulture using microsatelite markers. 3. Comparison of genetic variability between the original population in the Alps and the breeding network. All birds from the original population in the Alps are extinct.

Wiederansiedlung von Luchsen im Biosphärenreservat Pfälzerwald

Am 30. Juli 2016 sind im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen drei Luchse ausgewildert worden. Die Luchse wurden in der Slowakei aufgegriffen. Bei den Tieren aus den Karpaten handelt es sich um drei Luchswaisen: ein Männchen und zwei Weibchen. Die drei Luchse waren nach Auskunft der Stiftung "Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz" seit Mai in einer Quarantänestation, wurden ausführlich untersucht und geimpft. Nun wurden sie in den Pfälzerwald transportiert und südlich von Hochspeyer freigelassen, um dort angesiedelt zu werden. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren 20 Tiere in die Gegend umziehen. Der letzte Luchs wurde vor mehr als 200 Jahren aus dem Pfälzerwald vertrieben. Die Wiederansiedlung der Tiere kostet nach Angaben des Landes rund drei Millionen Euro. Das LIFE Projekt zur „Wiederansiedlung von Luchsen im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen“ der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz wird von den Interessensgruppen Jagd, Tierhaltung und Naturschutz sowie den neun Kreisen und kreisfreien Städte des Pfälzerwaldes unterstützt. Die Luchse werden mit einem GPS Halsband ausgestattet. Damit soll beobachtet werden, welche Lebensräume sich die Tiere erschließen.

Dänemark wildert Elche aus

Am 23. Juni 2016 wilderte Dänemark fünf junge Elche in einem Naturpark in Jütland aus. Drei Kühe und zwei Bullen wurden im Naturschutzgebiet Lille Vildmose auf rund 21 Quadratkilometern frei gelassen. Die Elche sollen dabei helfen, die natürliche Hochmoorlandschaft durch das Abgrasen von Büschen und Bäumen wieder herzustellen. Die fünf Kälber stammen aus einem südschwedischen Elchpark und leben seit November 2015 in Dänenmark in einem kleineren eingezäunten Gebiet. Der Aage V. Jensen Naturfond, dem ein großer Teil des Naturparks gehört, und die Gemeinde Aalborg in Zusammenarbeit mit dänischen Universitäten begleiten das Naturaufbauprojekt. Wenn die Ansiedlung erfolgt verläuft, sollen weitere Elche ausgewildert werden.

201 Riesenschildkröten auf Galapagos-Inseln ausgewildert

Am 27. Juni 2015 wilderte Ecuador 201 Riesenschildkröten auf den Galapagos- Inseln aus. Die aus einer Zucht stammenden Tiere wurden auf der Insel Santa Fe ausgesetzt, auf der vor über 150 Jahren das letzte Exemplar einer verwandten Unterart der Landschildkröte Chelonoidis hoodensis gestorben war, nachdem das Ökosystem der Insel schweren Schaden durch menschlichen Einfluss genommen hat. Nach Aussagen der Mitarbeiter des Galapagos-Nationalparks ,haben die freigelassenen Tiere morphologische und genetische Ähnlichkeiten mit Chelonoidis sp. Wissenschaftler wollen unter anderem den Einfluss der Schildkröten auf das einzigartige Ökosystem der Galapagos-Inseln untersuchen. Deshalb wurden 30 der freigelassenen Schildkröten mit einem Peilsender ausgestattet, um den Forschern Auskunft über ihre Wanderbewegungen zu geben.

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