API src

Found 179 results.

Similar terms

s/bambus/Bombus/gi

Other language confidence: 0.626499120392905

Bienenfutter - Ernährungsökologie von Bienen in einer Welt im Wandel

Zu verstehen, wie anthropogene Faktoren Einfluss auf die Ernährungsökologie bedrohter Tierarten nimmt, stellt einen zentralen Ansatz dar, um Reaktionen auf Umweltveränderungen vorherzusagen und gefährdete Arten schützen zu können. Besonders für Bestäubungsinsekten wie Hummeln ist dieses Verständnis bedeutsam, da bei vielen dieser Arten große Rückgänge in ihren Beständen zu verzeichnen sind. Diese Entwicklung lässt sich womöglich zum Teil auf Mangel- und Fehlernährung zurückführen. Mithilfe dieser Forschungsarbeit möchten wir verstehen, wie die Ernährungsökologie von Bombus terrestris von Landnutzung und Infektionskrankheiten beeinflusst wird - Krankheiten sind ein zunehmendes Problem, da kommerzielle Imkerei die Verbreitung von Erregern begünstigt. Um dieses Verständnis zu erreichen, haben wir unsere Untersuchungen in drei Phasen eingeteilt. In der ersten Phase untersuchen wir die Interaktion von Aminosäuren und deren Einfluss auf B. terrestris’ Fitness und Nährstoffhaushalt. Dazu wenden wir eine hochmoderne Technik in der Ernährungsökologie an, das sogenannte ‘exome matching’. In diesem Verfahren lassen sich anhand von Sequenzdaten der individuelle Bedarf der Aminosäurezusammensetzung ableiten. Diese Erkenntnisse stellen eine Grundlage für unser Verständnis und die weitere Erforschung der Ernährungsökologie von Hummeln dar. Zudem wird in diesem Zuge das exome matching -Verfahren auf Hummeln optimiert. In Phase 2 werden wir uns der Frage widmen, in wie weit Aminosäuren mit den anderen beiden zentralen Nahrungskomponenten (Kohlenhydrate und Fette) interagieren und diese Interaktion Einfluss auf B. terrestris‘ Fitness und Immunität nimmt. Wir untersuchen die bevorzugte Nahrungszusammensetzung in gesunden Individuen und Hummeln, bei denen eine Immunantwort provoziert wurde. Dies wird uns durch die aussagekräftige Methode des ‚dietary mapping‘ ermöglicht, dem ‚Geometric Framework of Nutrition‘. Die Ergebnisse werden zeigen, wie sich die Aufnahme bestimmter Makronährstoffe auf die Fitness von Hummeln auswirkt und sich die Ansprüche an die Zusammensetzung der Nahrung durch eine Immunantwort verändern. In Phase 3 untersuchen wir, wie sich die unterschiedliche Zusammensetzung von Pollen in diversen landwirtschaftlichen Umgebungen auf das reale Nahrungssammelverhalten von Hummeln auswirkt. Dies gibt Aufschluss über den Einfluss von Landwirtschaft auf die Ernährung von Hummeln. Indem wir Daten aus dem Feld und Labor vereinen, können wir Schlüsse darüber ziehen, ob exome matching und Geometric Framework of Nutrition fundierte Vorhersagen über das Nahrungssammelverhalten von Hummeln in der Natur treffen können. Es soll gezeigt werden, wie Umweltveränderungen die Ernährungsökologie von Arten beeinflussen und so zu einer Beeinträchtigung von Ökosystemdienstleistungen wie der Bestäubung führen können. Das durch dieses Projekt generierte Wissen kann somit eingesetzt werden, um Bestäuberverluste zu reduzieren.

Entwicklung von zielorientierten und effizienten Verfahren und Maßnahmen zur Erhöhung der BioDIversität in AgrarlandschafTEn - MEDIATE - Nachbewilligung

Vegetationskundliche Transektstudien in naturnahen Wäldern und alpinen Matten Bhutans (Südosthimalaya)

Die Vegetation des Himalaya ist bis jetzt nur als Bestandteil bergbäuerlicher Kulturlandschaften, also in Degradationsstadien natürlicher Wälder und alpiner Matten beschrieben. Das einzige Segment des Gebirgsbogens, das (neben weide- und feuerbeeinflußter Vegetation) noch ungestörte Vegetation hat, liegt in Bhutan und war bislang verschlossen. Nach über 20jährigen Vorarbeiten in gestörter Vegetation der pakistanischen, indischen, nepalesischen und chinesischen Himalaya-Regionen hat sich jetzt erstmals die Möglichkeit eröffnet, mit Unterstützung der Bhutanesischen Regierung und von Entwicklungsprojekten auf einer sechsmonatigen Expedition eine floristisch vollständige Inventur mensch-unbeeinflußter Wälder und Matten zwischen 1.000 und 5.000 m durchzuführen und Initialstadien der Weidebeeinflussung zu dokumentieren. An die Erstbeschreibung ungestörter Wälder und Matten schließt sich der Versuch an, grundsätzliche überregionale Fragen der Hochgebirgsforschung einer Klärung näherzubringen:- Können Gebirge zugleich 'Biodiversity hotspots' und Auslöschungszonen sein?- Steuert der Lebenszyklus des Bambus die Bestandesdynamik von Nebelwäldern?- Wie verändert Waldweide die Bestandesstruktur und Artendiversität von Naturwäldern?- Welche Schlußfolgerungen für die Lebensbedingungen von Wald ergeben sich aus der natürlichen Struktur der oberen Waldgrenze in Bhutan?- Welche Unterschiede in Struktur- und Artendiversität bestehen zwischen den von Viehherden und den von Wildtierherden genutzten alpinen Matten.

Verfahrensentwicklung sowie Untersuchungen zu Dämpf- und Röstprozessen an ausgewählte Bambussortimenten Vietnams

Die thermische und hygrothermische Behandlung vietnamesischer Bambusarten wurde bisher nicht zielgerichtet wissenschaftlich analysiert und keine reproduzierbare Verfahrenstechnik abgeleitet. Ziel der Forschungsarbeiten ist es, Einflussparameter zur gezielten thermischen bzw. hygrothermischen Modifikation des grünen Bambus zu analysieren, Wirkzusammenhänge zwischen diesen Modifikationsparametern und resultierenden physikalischen und chemischen Eigenschaften zu beschreiben und in Modellvorstellungen zu übertragen. Es wird eine zielgerichtete Verfahrenstechnik zur thermischen bzw. hygrothermischen Modifikation von Bambus entwickelt, die auf weitere Bambussortimente Südostasiens übertragbar ist. Hierbei kommt die statistische Versuchsplanung unter Nutzung von Screening-Plänen zum Einsatz. Aus chemischen, physikalischen und strukturellen Untersuchungen werden Wirkzusammenhänge abgeleitet und deren Verallgemeinbarkeit abgeschätzt. Zukünftig führt das Verständnis der Zusammenhänge des Modifikationsprozesses und die Entwicklung eines Verfahrens zur Veredelung von Bambus zu einer deutlichen Erhöhung der Wertschöpfung in Vietnam und beinhaltet somit neben dem wissenschaftlichen Aspekt auch eine perspektivische Entwicklungshilfe.

Bambusbewohnende Bohrfliegen Südostasiens (Tephrittidae: Acanthonevrini und Gastrozonina) - Lebenszyklusstrategien und Evolution einer 'ungewöhnlichen' Fliegengruppe

Die Acanthonevrini und Gastrozonina umfassen über 100 Arten und sind die einzigen Bohrfliegen, die an monokotyledonen Pflanzen leben. Die meisten dieser als ursprünglich geltenden Bohrfliegen kommen in der orientalischen Region vor. Ihre Larven minieren hauptsächlich an Bambus, vor allem in lebenden oder abgestorbenen jungen Sprösslingen. Eigene Untersuchungen an 'Bambus-Tephritiden' haben gezeigt, dass diese Tiere sehr vielfältige und ungewöhnliche Lebensweisen haben. Larven mancher dieser eigentlich terrestrischen Tiere sind aquatisch, andere Arten haben komplexe Balzverhaltensweisen entwickelt, bei denen die Männchen schaumartige Substanzen als 'Brautgeschenke' übergeben. Die Larven einiger Arten nutzen Bohrlöcher von Käfern, um in den Bambushalm zu gelangen. Das Forschungsvorhaben soll in zwei klimatischen unterschiedlichen Gebieten stattfinden: in West-Malaysia und Nord-Thailand. Die Freilandarbeiten in beiden Gebieten sollen hauptsächlich in den Monaten Juli bis Dezember erfolgen, d.h. in der Jahreszeit, in der junge Bambussprösslinge nachwachsen. Die Hauptziele des geplanten Projektes sind, neben bisher üblichen morphologischen Untersuchungen auch die Biologie der Bambustephritiden detailliert zu untersuchen, um dann mit unterschiedliche Datensätze (Morphologie der Adulten, Larven, Verhalten) ihre Phylogenese mit kladistischen Methoden zu rekonstruieren. Auf dieser Grundlage wollen wir testen, wie sich bestimmte Lebenszykluscharaktere oder Balzrituale entwickelt haben könnten. Von der Untersuchung erwarten wir, dass sie unser Verständnis über die Evolution der gesamten Familie Tephritidae er....

Charakterisierung, Transport und Deposition von Silica-Polymeren in ausgewählten monocotyledonen und dicotyledonen Holzgewächsen

Si-Einschlüsse in holzbildenden Pflanzen sind vielfach beschrieben und dienen für verschiedene chemische und biologische Fragestellungen als wichtiges Merkmal. Über Aufnahme, Transport und Deposition liegen jedoch nur lückenhafte Kenntnisse vor. Im Vorhaben sollen folgende Themenkomplexe bearbeitet werden: i) Aufnahme und Ferntransport, ii) Primärausscheidung, iii) Struktur und chemische Komposition. Als Objekte sind Bambus (Monocotyledone) sowie tropische Laubbaumarten (Dicotyledone) vorgesehen. Chemische Analysen (IR und Raman, simultane Thermoanalyse/STA, Thermogravimetrie/TG, Differential Thermoanalyse/DTA, Massenspektrometrie/MS, Si K-XANES-Spektroskopie) werden zur Identifizierung der Aufnahme- und Ferntransportform an Wurzelgewebe und Kapillarsaft durchgeführt sowie an Geweben der Deposition. Mit Licht- und Elektronenmikroskopie werden Si-Verbindungen in den Zielzellen lokalisiert, Kompartimenten zugeordnet (intrazellulärer Transport) und mit TEM/EDX und TEM/EELS charakterisiert. Für Bambus wird beispielhaft die extrazelluläre Deposition in der Zellwand untersucht, um Befunde zu Wechselwirkungen zwischen organischer Matrix und Si-Einlagerung zu erhalten. Folgende Ergebnisse werden erwartet: i) Identifizierung der Si-Transportform in Wurzel und Kapillarsaft, ii) Lokalisierung und Identifizierung deponierter Si-Verbindungen, iii) feinstrukturelle Charakterisierung Si-deponierender Zellen und nicht-deponierender Nachbarzellen.

Nachkommenschaftsprüfungen

1. Nachkommenschaftsprüfung von Bergahorn, Esche, Kirsche und Winterlinde. In z.T. vereinfachten Vergleichsprüfungen werden Nachkommenschaften der Bergahorn-Samenplantage Maulbronn, der Eschen-Samenplantage Zähringen, versch. deutscher Wildkirschen-Samenplantagen und der Winterlinden-Samenplantage Herrenberg mit handelsüblichem Vermehrungsgut bzw. Bestandesnachkommenschaften verglichen, um festzustellen, ob grundlegende Qualitätsunterschiede, insbes. hinsichtlich Formeigenschaften bestehen. 2. Prüfung verschiedener Prunus avium-Elite-Klone der Niedersächsischen Forstl. Versuchsanstalt Abt. Waldgenressourcen (C) in Escherode unter süddeutschen Standortbedingungen. Das Material stammt aus in vitro Vermehrung der Fa. Erdbeer Hummel Stuttgart-Weilimdorf.

MANN + HUMMEL Water & Fluid Solutions GmbH in Wiesbaden, Stadt (2021 - 2024)

Bei der Haupttätigkeit der MANN + HUMMEL Water & Fluid Solutions GmbH , Inspire-ID: https://registry.gdi-de.org/id/de.he.0945.de7.pf.eu_industrie/80000658_97_0) handelt es sich um Oberflächenbehandlung mit organischen Lösungsmitteln (NACE-Code: 22.21 - Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen). Es wurden keine Freisetzungen oder Verbringungen nach PRTR berichtet zu: Freisetzung in die Luft, Freisetzung in das Wasser, Freisetzung in den Boden, Verbringung von Schadstoffen mit dem Abwasser, Verbringung gefährlicher Abfälle im Inland, Verbringung gefährlicher Abfälle im Ausland, Verbringung nicht gefährlicher Abfälle.

Wildbienen - Poster

[Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] Wildbienen in Rheinland-Pfalz Große Sandgängerbiene Ammobates punctatus / Senf-Blauschillersandbiene Andrena agilissima 7–8 mm / Juni-August 9–13 mm 12-14 mm  / 10-12 mm  / 7–10 mm / Glockenblumen-Scherenbiene Chelostoma rapunculi 7–11 mm 8–9 mm   / April-Juli Wicken-Langhornbiene Eucera interrupta 12–14 mm 12–15 mm  / Mai-Juli 13–15 mm 8–9 mm  / April-Juni Garten-Wollbiene Anthidium manicatum 13-15 mm 10-12 mm   / 14-18 mm März-MaiJuni-September Efeu-Seidenbiene Colletes hederaeDunkelfransige Hosenbiene Dasypoda hirtipes 9–10 mm 11–14 mm   / 9–13 mm 12-15 mm   / August-Oktober Große Filzfurchenbiene Halictus pollinosus 15-18 mm /   9-14 mm / April-November 14-15 mm   / Juni-August Mai-Langhornbiene Eucera nigrescens 13-15 mm Große Weiden-Sandbiene Andrena vaga 8-11 mm 7–9 mm 15–16 mm  / 11-14 mm 12-14 mm 16-18 mm /   10-15 mm / Gelbbindige Furchenbiene Halictus scabiosae 13–16 mm / April-September 12–14 mm Weißfleckige Wollbiene Anthidium punctatum / 8–9 mm Juni-August Gewöhnliche Filzbiene Epeolus variegatus / 6–8 mm Juni-September Gewöhnliche Löcherbiene Heriades truncorum / April-Oktober 4–8 mm Juni-Oktober Rote Maskenbiene Hylaeus variegatusGlatte Langkopf-Schmalbiene Lasioglossum clypeareGlockenblumen-Schmalbiene Lasioglossum costulatumDunkelgrüne Schmalbiene Lasioglossum morioGroße Salbei-Schmalbiene Lasioglossum xanthopusGoldene Steinbiene Lithurgus chrysurus ////// 6–8 mm Juni-September Auen-Schenkelbiene Macropis europaea 8–9 mm  / 6–7 mm Mai-Oktober Garten-Blattschneiderbiene Megachile willughbiella 8 mm 12–15 mm  / Juni-September 9–10 mm April-Oktober Pracht-Trauerbiene Melecta luctuosa 13–15 mm / Mai-September 12–14 mm April-Juni 7–8 mm April-Oktober Glockenblumen-Sägehornbiene Melitta haemorrhoidalis / 11–13 mm Rote Schneckenhausbiene Osmia andrenoidesZweifarbige Schneckenhausbiene Osmia bicolorRote Mauerbiene Osmia bicornis //// 8–10 mm April-August Juni-Juli Schöterich-Mauerbiene Osmia brevicornis 9–11 mm  / Stumpfzähnige Zottelbiene Panurgus calcaratus 8–10 mm / April-Juni Oligo­lektisch 6–8 mm 7–9 mm Juli-September Poly­lektisch Königin / Arbeiterin oder alle Weibchen / 10–11 mm März-Juni Frühe Ziest-Schlürfbiene Rophites algirus / 8–10 mm Juni-Juli Luzerne-Sägehornbiene Melitta leporina / Juli-September Gewöhnliche Wespenbiene Nomada fucata 11–12 mm April-Oktober 12-14 mm April-Oktober Juni-September Vierbindige Furchenbiene Halictus quadricinctus Mai-August Bunte Hummel Bombus sylvarum Ackerhummel Bombus pascuorum 17-22 mm /   11-16 mm / März-Juni Hahnenfuß-Scherenbiene Chelostoma florisomne April-September / 9-12 mm Gartenhummel Bombus hortorum April-August Rotschopfige Sandbiene Andrena haemorrhoa März-Mai Metallische Keulhornbiene Ceratina chalybea 11-14 mm April-August Rotpelzige Sandbiene Andrena fulva April-Juli 8–10 mm   / 13-14 mm  / April-Juli Zaunrüben-Sandbiene Andrena florea / 13-15 mm Schwarzbeinige Rippensandbiene Andrena bimaculata 10-14 mm Juli-August Rotbauch-Wespenbiene Nomada bifasciata 11–13 mm10–12 mm  / Juli-AugustApril-Mai 8–11 mm 8–12 mm April-Juni Große Spiralhornbiene Systropha planidens Riesen-Blutbiene Sphecodes albilabris / / 11–14 mm Juni-Juli April-August Männchen / Alle Angaben sind Körperlängen, Extremitäten sind nicht mitgemessen. 10–11 mm Flugzeit Blauschwarze Holzbiene Xylocopa violacea 22–30 mm  / 20–25 mm April-Oktober Mit freund­licher Unterstützung durch Ronald Burger, Andreas Haselböck & Sophie Ogan. Zeichnungen: Michael Papenberg / Design: Jen Fritsch / Klimaneutral gedruckt auf 100 % Recyclingpapier

Vortragsreihe (Wild-)Bienenwissen

Einblicke in die aktuelle (Wild-)Bienenforschung Thema: Hummeln und Pestizide

1 2 3 4 516 17 18