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Entwicklung eines nachhaltigen Verbundmaterials und Verarbeitungsverfahrens zur Ertüchtigung von Tragwerken in der Altbausanierung, TP1: Entwicklung von Hanffaserbasierten Gelegestrukturen für den Einsatz im Schichtholzcomposite

Astmodellierung am Rundholz - Einsatz von Computertomographie und künstlicher Intelligenz für eine erhöhte Produktionseffizienz in der Forst-Holz-Kette

Astmodellierung am Rundholz - Einsatz von Computertomographie und künstlicher Intelligenz für eine erhöhte Produktionseffizienz in der Forst-Holz-Kette, Bioeconomy in the North 2022: WAI-KnotCT - Astmodellierung am Rundholz - Einsatz von Computertomographie und künstlicher Intelligenz für eine erhöhte Produktionseffizienz in der Forst-Holz-Kette

Bewertung und Aufbereitung von Altholz zur Rückführung in den Kreislauf im Rahmen eines Wiederverwendungskonzeptes, Teilvorhaben 4: Mechanische Entfernung metallischer Fremdkörper und HSM-Kontaminationsschichten aus Altholzbalken für das Up-Cycling zum Konstruktionsvollholz

Uncertainty and the bioeconomics of near-natural silviculture

Research in 'silviculture' and 'forest economics' very often takes place largely independent from each other. While silviculture predominantly focuses on ecological aspects, forest eco-nomics is sometimes very theoretic. The applied bioeconomic models often lack biological realism. Investigating mixed forests this proposal tries to improve bioeconomic modelling and optimisation under uncertainty. The hypothesis is tested whether or not bioeconomic model-ling of interacting tree species and risk integration would implicitly lead to close-to-nature forestry. In a first part, economic consequences of interdependent tree species mixed at the stand level are modelled. This part is based on published literature, an improved model of timber quality and existing data on salvage harvests. A model of survival over age is then to be developed for mixed stands. A second section then builds upon data generated in part one and concentrates on the simultaneous optimisation of species proportions and harvest-ing ages. It starts with a mean-variance optimisation as a reference solution. The obtained results are compared with data from alternative approaches as stochastic dominance, down-side risk and information-gap robustness.

ERA-NET Forest Value: Ressourceneffiziente und datengetriebene intelligente Festigkeitssortierung für Rund- und Schnittholz

Zielsetzung: Unser Wirtschaftssystem ist auch im 21. Jahrhundert noch stark an die Verfügbarkeit fossiler Rohstoffe gebunden, mit negativen Auswirkungen auf Umwelt und Klima. Deshalb ist es in Europa ein erklärtes Ziel, die biobasierten Wirtschaftszweige zu unterstützen und stetig auszubauen. Die Nutzung von Holz und Holzprodukten ist eine der zentralen Komponenten für eine biobasierte Wirtschaftsentwicklung, auch dank der umfangreichen Holzressourcen der Europäischen Union. Innerhalb dieses Szenarios fokussiert das Projekt READiStrength (Ressourceneffiziente und datengetriebene intelligente Festigkeitssortierung für Rund- und Schnittholz) auf Holzprodukte für die Bauwirtschaft, insbesondere auf Konstruktionsholz und Brettschichtholz. Bislang stützt sich die Baubranche vorwiegend auf Fichtenholz, mit kleineren Anteilen an Tanne, Kiefer und weiteren Nadel- und Laubhölzern. Der Klimawandel bringt es jedoch mit sich, dass sich die Wuchsbedingungen für Fichte insbesondere in Mitteleuropa in den nächsten Jahrzehnten deutlich verschlechtern werden, weshalb die Forstwirtschaft bereits verstärkt auf Mischwälder mit trockenheitsresistenteren Arten wie Tanne oder Douglasie sowie Laubhölzern setzt. Gleichzeitig werden laufend neue holzbasierte Produkte entwickelt, um die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu reduzieren, etwa Holzpellets oder Bioraffinerieprodukte. Dadurch verändert sich in großem Maßstab die Nutzung des Rohstoffes Holz, womit auch ein vermehrter Wettbewerb um die Ressourcen einhergeht. Dies reduziert die Verfügbarkeit von Holz für die Bauwirtschaft, was wiederum die Wirtschaftlichkeit und Konkurrenzfähigkeit des Holzbaus bedroht. Um die Bedeutung von Holz als Baumaterial zu erhalten und weiter auszubauen, sind folgende Maßnahmen notwendig, die somit die Motivation für das Projekt READiStrength sind: 1. Verbreiterung der Holznutzung auf andere Holzarten, die derzeit in den europäischen Wäldern an Bedeutung gewinnen, insbesondere Tanne und Douglasie; 2. Verbesserung der Ressourceneffizienz, so dass bei allen genutzten Holzarten eine hohe Ausbeute an hochfestem Bauholz erzielt werden kann; 3. Präzisierung der Qualitätsbeurteilung schon ab dem Rundholz, um die ungeplante Produktion minderwertigen bzw. ungeeigneten Bauholzes zu verhindern; 4. Verstärkung der Nachhaltigkeit im Holzbau durch vermehrten Fokus auf Produktion qualitativ hochwertigen Materials. Im Lauf der letzten Jahrzehnte hat sich die Holzwirtschaft zu einem technologieintensiven Wirtschaftszweig entwickelt, so dass der Einsatz präziser, hocheffizienter Maschinen und die Verfügbarkeit immer genauerer und umfangreicherer Daten zur Holzqualität Teil des Tagesgeschäfts geworden sind. (Text gekürzt)

Entwicklung eines nachhaltigen Verbundmaterials und Verarbeitungsverfahrens zur Ertüchtigung von Tragwerken in der Altbausanierung, TP3: Entwicklung eines Weiterbildungs- und Öffentlichkeitsarbeitskonzeptes für innovative und nachhaltige Schichtholzcomposite

Entwicklung eines nachhaltigen Verbundmaterials und Verarbeitungsverfahrens zur Ertüchtigung von Tragwerken in der Altbausanierung, TP2: Entwicklung eines Verfahrens zur Herstellung und Anwendung von nachhaltigen Holzverbundwerkstoffen im Sanierungsbau

Zahl der Woche Nr. 12 vom 19. März 2024 Zum Tag des Waldes: 52,5 Millionen Tonnen CO 2 im Jahr 2021 netto vom Wald absorbiert

Zahl der Woche Zum Tag des Waldes: 52,5 Millionen Tonnen CO 2 im Jahr 2021 netto vom Wald absorbiert Seite teilen Zahl der Woche Nr. 12 vom 19. März 2024 WIESBADEN – Der Wald ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Erholungsraum für Menschen – und er bindet Kohlenstoff. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März mitteilt, haben die deutschen Wälder mit ihrem gesamten Ökosystem im Jahr 2021 rund 14,3 Millionen Tonnen Kohlenstoff neu aufgenommen. Das entspricht rund 52,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO 2 ). Die privaten Haushalte und die Wirtschaft, darunter die Industrie, Dienstleistungen oder die Landwirtschaft, sorgten demgegenüber für einen Ausstoß von rund 829,0 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO 2 ). Damit absorbierte das Waldökosystem im Jahr 2021 rechnerisch 6 % netto der jährlichen CO 2 -Emissionen in Deutschland. 2021 nahm das Waldökosystem gut ein Viertel mehr CO 2 auf als noch im Vorjahr, als umgerechnet 41,7 Millionen Tonnen CO 2 absorbiert wurden. Ein Grund der höheren Aufnahme könnte die Aufforstung von Wäldern nach den in den Vorjahren entstandenen Waldschäden durch Trockenheit und Insektenbefall sein. So fand ein Teil der zusätzlichen Speicherung mit rund 3,0 Millionen Tonnen Kohlenstoff im sogenannten stehenden Holz sowie rund 1,1 Millionen Tonnen in der sonstigen Holzbiomasse wie in Sträuchern oder Büschen statt. Den Großteil macht allerdings weiterhin die Kohlenstoffspeicherung im Waldboden mit rund 9,5 Millionen Tonnen aus. Bei dieser Betrachtung wird der Kohlenstoff nicht mit eingerechnet, der trotzdem langfristig im aus dem Wald entnommenen Holz gespeichert bleibt – zum Beispiel als Bauholz. Das Waldökosystem ist ein bedeutendes Reservoir an Kohlenstoff, der über Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte gebunden wird. Deutschlandweit speichert der Wald insgesamt rund 3,2 Milliarden Tonnen Kohlenstoff – das entspricht umgerechnet 11,6 Milliarden Tonnen CO 2 . Dabei ist der Waldboden der größte Kohlenstoffspeicher: Knapp die Hälfte (47 %) des gesamten Kohlenstoffs in deutschen Wäldern bindet der Waldboden mit seiner Streu- und Humusauflage, gefolgt vom stehenden Holz (29 %), der sonstigen Holzbiomasse (16 %) und der sonstigen Biomasse mit 8 %. Die Bedeutung des Waldes spiegelt sich auch in der Fläche wider. Deutschland hatte im Jahr 2021 rund 10,7 Millionen Hektar Wald – das entsprach rund 30 % der Gesamtfläche. Methodische Hinweise: Die Angaben zur Kohlenstoffspeicherung des Waldes stammen aus der Waldgesamtrechnung, die als Teil der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen (UGR) seit 2006 vom Thünen-Institut für Internationale Waldwirtschaft und Forstökonomie im Auftrag des Statistischen Bundesamtes erstellt wird. Die Angaben zum CO 2 -Ausstoß beruhen auf Berechnungen der UGR nach dem Inländerkonzept. Zu den Inländern zählen neben Privatpersonen, die in Deutschland gemeldet sind, auch die Produktionsbereiche mit Sitz in Deutschland sowie weitere wirtschaftliche Akteure wie etwa staatliche Einrichtungen. Die Angaben zur Waldfläche beruhen auf Angaben der Flächenstatistik und damit auf Katasterdaten. Hier wird die grundsätzliche Flächennutzung als "Wald" nachgewiesen – aktuelle Entwicklungen, wie Dürreschäden in den Wäldern, werden hier nicht abgebildet. Weitere Informationen: Ausführliche Ergebnisse sind unter Publikationen der Umweltökomischen Gesamtrechnungen abrufbar. Der Abschlussbericht " Methodenbeschreibung zum Tabellenrahmen der European Forest Accounts und Ergebnisse der Jahre 2014 und 2015 " enthält eine ausführliche Beschreibung der Methoden sowie die Herleitung der Ergebnisse. Kontakt für weitere Auskünfte Umweltökonomische Gesamtrechnungen (UGR) Telefon: +49 611 75 8855 Zum Kontaktformular Zum Thema Umweltökonomische Gesamtrechnungen

Katrin Eder: „Mit innovativen Forschungsprojekten die Baustoffwende voranbringen“

Klimaschutzministerium fördert Forschung im Lehmbau mit 427.000 Euro – Ministerin besichtigt Nachhaltigkeitsvorreiterprojekt mit rheinhessischem Stampflehm „Die Bauwirtschaft steht angesichts der Klimakrise vor einem grundlegenden Wandel.  Rund 40 Prozent der CO2-Emissionen und etwa 50 Prozent des globalen Ressourcenverbrauchs fallen hier an. Hohe Temperaturen, extreme Wetterereignisse und der Verlust von Ressourcen stellen Planerinnen und Planer ebenso vor Herausforderungen wie der steigende Energieverbrauch und die Abhängigkeit von industriell gefertigten Baustoffen. Über das Klimabündnis Bauen fördern wir gerne innovative Forschungsprojekte wie TiCo, die den Einsatz nachhaltiger Baustoffe wie Holz und Lehm voranbringen“, sagte Klimaschutzministerin Katrin Eder anlässlich der Übergabe eines Förderbescheids über 427.000 Euro an Prof. Boris Milla von der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU). Über das Klimabündnis Bauen Rheinland-Pfalz fördert das Klimaschutzministerium Projekte, in denen nachwachsende Baustoffe wie Holz und Lehm zum Einsatz kommen. Prof. Boris Milla erforscht im Projekt Timber-Composite-Clay-Construction – kurz TiCo – eine integrative Bauweise mit Laubholz, Lehm und Trester im Fachwerkbaustil. Durch den Einsatz dieser ressourcenschonenden und kreislauffähigen Baustoffe soll ein zukunftssicheres „Fachwerk 2.0“ entstehen und die Verarbeitung von Lehm industriell sowie der Einsatz von Laubschwachholz im Bauwesen einfacher möglich werden. „Wir brauchen Konstruktionen und Gebäude, die auf nachwachsenden Rohstoffen beruhen, lokale Kreisläufe stärken und zugleich komfortabel und wirtschaftlich sind“, lobte Katrin Eder den Forschungsansatz. Lehm und Holz sind traditionelle Materialien, die in vielen Fachwerkhäusern bereits in alten Gebäuden hunderte von Jahren überdauern. Sie bieten als natürliche Baustoffe großes Potenzial für eine nachhaltige Architektur, stoßen in der heutigen Anwendung jedoch bislang an Grenzen. Lehm überzeugt zwar durch seine bauphysikalischen und ökologischen Eigenschaften, ist aber in der Verarbeitung aufwendiger als beispielsweise Beton und empfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Eichenschwachholz wiederum ist in Rheinland-Pfalz reichlich vorhanden und klimatisch widerstandsfähig. Bisher sind Bauhölzer jedoch traditionell eher aus Nadelholz, die Produktion und Verarbeitung von Laubholzholzprodukten muss erst wieder „aktiviert“ werden, da herkömmliche Sägewerke kein Laubholz verarbeiten können. TiCo greift diese Herausforderungen auf und entwickelt Ansätze, um die Stärken von Holz und Lehm konstruktiv und materialtechnisch miteinander zu verbinden. Das Projekt nutzt digitale Fertigungsmethoden um eine Bauweise zu entwickeln, in der beide Materialien gezielt kombiniert und in ihren Eigenschaften optimiert werden. Im Mittelpunkt steht die Erforschung eines natürlich modifizierten Lehms, des sogenannten Natural Composite Clay. In Kooperation mit dem Fachgebiet Lebensmittelchemie und Toxikologie unter Prof. Dr. Elke Richling wird untersucht, wie pflanzliche Zusätze, insbesondere Tannine aus regionalem Traubentrester sowie Bestandteile aus Baumrinde, die Verarbeitbarkeit und Elastizität des Lehms verbessern können. Parallel dazu werden neue Konstruktionslösungen für den Einsatz von Eichenschwachholz erprobt. Durch die Entwicklung geeigneter Fügetechniken und die Kombination mit Lehmprodukten sollen auch unregelmäßige, kleinteilige Querschnitte für tragfähige Strukturen nutzbar gemacht werden. Das Holz stammt aus nachhaltiger Bewirtschaftung in Rheinland-Pfalz. Gemeinsam mit Prof. Boris Milla besichtigte Katrin Eder das Projekt „Ecohybrid“ von Bauherr Max Palka und dem Architekturbüro mamuth in Nieder-Olm. Das Gebäude beinhaltetet einen Multifunktionsraum, in dem unter anderem Lehrveranstaltungen für klimafreundliches Bauen stattfinden sollen. Regional gewonnener Lehm wurde in dem Projekt eingesetzt und in 9x6 Meter großen Stampflehmwänden weiterverarbeitet. Diese Wände sollen eine regulatorische Wirkung auf das Raumklima haben und werden durch Seitenwände aus leim- und eisenfreiem Massivholz ergänzt. Eine erste Lehmwand steht bereits. „Ecohybrid setzt neue Maßstäbe für nachhaltiges Bauen in Rheinland-Pfalz. Hier wird die Baustoffwende auf vorbildliche Weise vorangebracht“, sagte Katrin Eder.

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