Die Messstelle untersucht seit den 1960er Jahren Lebensmittel, Futtermittel und Umweltproben auf Radioaktivität. Bitte wenden Sie sich für Auskünfte zu den Labordaten der Messstelle an das Funktionspostfach landesmessstelleumweltradioaktivitaetfhh@hu.hamburg.de
Gegenstand der Forschungstaetigkeit der Zentralabteilung Strahlenschutz (ZST) ist die Erarbeitung von Ueberwachungskonzepten, Messprogrammen und -verfahren fuer die Umweltueberwachung sowie die Entwicklung nuklidspezifischer qualitativer und quantitativer Nachweisverfahren hoher Empfindlichkeit fuer Alpha- und Betta-Strahler in der Umweltanalytik. Arbeiten an einem jodselektiven Ueberwachungssystem fuer kerntechnische Stoerfaelle. Entwicklung eines Telemetriesystems fuer die Daten der von der Industrie zu entwickelnden peripheren Stationen zu einer Zentrale.
Die Radioaktivitaetsmessungen sollen ueber die Menge, Verteilung und Zusammensetzung der in die Biosphaere gelangenden langlebigen Zerfallsprodukte aufschluss geben. Vorgangsweise: 1. Taegliche Sammlung von Aerosolproben in Luftfiltern am Weissee und in der Schneiderau (Salzburg), 2. Bestimmung der Beta-Aktivitaet des langlebigen Anteils des radioaktiven Aerosols mittels Geiger-Mueller-Zaehler, 3. Untersuchung der Verteilung der Radioaktivitaet auf Einzelteilchen durch Autoradiographie, 4. Feststellung der radioaktiven Isotope durch Gamma-Spektrometrie.
Background: The evolution and ablation of the seasonal snowcover in a forest is very different compared to snow in the open. A canopy may absorb radiation, dampen turbulent fluxes and intercept precipitation. Given a heterogeneous canopy structure, the energy and mass budget of a forest snowcover typically features a highly complex spatio-temporal dynamics. As boreal and subalpine forests cover large areas of the Northern Hemisphere land surface, snow-forest processes have an important influence on weather and hydrology, even at hemispheric scales. Approach / Measurements: In this project we focus on the radiation balance inside subalpine forests in winter. A novel instrument was developed to capture the spatio-temporal variability of radiation below the canopy: A four-component net-radiometer is periodically moved back and forth along a 10-m transect. As reference, two further net-radiometer are installed, one instrument above the canopy and another instrument on a nearby clear-cut site. Sites: The radiation measurements are carried out on two long-term research sites. Between 2003 and 2007 the measuring device was installed at our research site in Alptal at 1200 m a.s.l.. Since then the radiation measurements are being continued at our research site Seehornwald in Davos at 1650 m a.s.l. Link to other projects: This project contributes to the development of our snowcover models Snowpack and Alpine3D. These models include a detailed description of snow-forest processes and have been tested against data from this project. Furthermore, we provided data for the international snow model intercomparison project SnowMIP2.
The investigations will deepen our knowledge on the impact of radiation-induced complex DNA lesions with spinoffs for radiation protection and the development of new, advanced tumor therapy strategies. The DNA double-strand-break (DSB), which is defined as a rupture in the double-stranded DNA molecule, is the most critical DNA lesion and when un- or misrepaired may lead to transformation or cell killing. For a DSB the chance to be accurately repaired strongly depends on its complexity. This complexity is defined by the nature and number of chemical alterations involved, its clustering or location in chromatin regions of different accessibility, as well as its association with DNA replication. It is widely recognized that lesion complexity is a major determinant of many of the adverse effects of IR, but the risks associated with different levels of complexity and the role of complexity in the choice of DSB repair pathway remain conjectural. The latter is particularly relevant, as it is well-known that the pathways engaged in DSB processing show distinct and frequently inherent propensities for errors. Therefore, pathway-choice will define the types and levels of possible errors and thus also the associated risk for genomic alterations. Here, we present a project designed to address the biological consequences of DSBs of different levels of complexity focusing on how complexity affects processing and the generation of processing-errors. In a highly coordinated effort, five expert Institutes and Clinics address specific facets of DSB complexity and cover in this way a spectrum of lesions encompassing all major candidates for adverse radiation effects. Importantly, the experimental design integrates a bioinformatics component analyzing the effect of DSB complexity on gene expression, as well as DNA sequence alterations from erroneous processing. The knowledge generated by the proposal will be important for our understanding of the mechanisms underpinning individual radiosensitivity differences, and relevant to radiation protection and individualized radiotherapy. The proposed research will generate an environment that will strengthen the participating groups and as a result the field of Radiation Biology in Germany. Most notably though, it will generate a unique environment for recruiting and training young investigators, as well for retaining in the field excellent graduate students as postdoctoral fellows.
Eine frühzeitige Entdeckung und Identifikation von Radionukliden ist für die Prävention und Bewertung der resultierenden Strahlenexpositionen der Bevölkerung und ggf. eine effektive Gefahrenabwehr notwendig. Basierend auf verschiedenen Szintillatormaterialien (z.B. lichtleitenden Fasern oder Kügelchen aus Plastikszintillatoren) soll ein Detektorsystem entwickelt werden, mit dem Radionuklide im Trinkwasser empfindlich nachgewiesen werden. Verschiedene Detektormaterialien und erste Erfahrungen mit einer einfachen Messzelle sind bereits vorhanden. Eine geeignete Messgeometrie für den Durchflussbetrieb muss mit Hilfe von Monte-Carlo-Simulationen des Detektorsystems optimiert und kalibriert werden. Das entwickelte System soll in der Lage sein Alpha-, Beta- und Gammastrahler direkt online zu identifizieren und zu quantifizieren. Algorithmen für die Online-Analyse sollen entwickelt werden um einen Dauerbetrieb des Detektorsystems als Aktivitätsmonitor zu ermöglichen. Das AP2.1 ist in Teilschritte für die Meilensteine definiert sind unterteilt. Geeignete Detektormaterialen sind auszuwählen und mit vorhandenen Geräten (LSC) zu testen. Der Strahlungs- und Lichttransport soll simuliert werden um eine Optimierung des Detektors durchzuführen. Analysealgorithmen zur Nuklididentifikation und -quantifikation werden entwickelt. Mit dem fertigen System werden Tests durchgeführt und für zu identifizierende relevante Nuklide werden Nachweisgrenzen bestimmt sowie Dosisabschätzungen durchgeführt.
Unser Arbeitsziel dient der Gewinnung neuer strahlenbiologischer Erkenntnisse zu den Effekten hoch-fokussierter Teilchenmikrostrahlungen im Vergleich zur konventionellen homogenen Bestrahlung. Dazu wird ein Bereich von nur 500 nm im Zellkern von Tumorzellen mit der Menge an niedrig-LET Protonen fokussiert bestrahlt, welche die identische Energiedeposition wie ein einzelnes hoch-LET Ion besitzt. Als Read-out werden sowohl zytotoxische als auch genotoxische Effekte der unterschiedlichen Bestrahlungsarten in einzelnen Tumorzellen und Tumorsphäroiden qualitativ und quantitativ bestimmt. Neben Protonen werden auch Experimente mit Deuteronen, Li-, B-, C- und O-Ionen durchgeführt, um die unterschiedliche relative biologische Wirksamkeit (RBW) als Folge von Fokussierung und LET zu charakterisieren. Da bei der Mikrobestrahlung mit Teilchen nur geringe Zellzahlen bestrahlt werden können, muss der klassische Zellüberlebenstest in ein 96-Well Format überführt werden. In diesem Testformat kann auch bei geringen Zellzahlen eine hohe statistische Signifikanz erreicht werden. Zur Bestimmung der RBW werden die Apoptose-Induktion, Chromosomenaberrationen, Genexpressionsveränderungen und DNA Reparatur untersucht. Strahleninduzierte Mutationen in Sphäroiden werden mit Hilfe eines modifizierten Chromosomenaberrationstest bestimmt.
Während für Probematrizes wie zementierte Abfallgebinde, Harze und Schlämme standardisierte Probenah me-, Aufschluss- und Analyse-Verfahren existieren, gibt es derlei für die Nachdeklaration von bituminierten Abfallgebinden nicht. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines Verfahrens zur zerstörenden Probennahme mit anschließender Radionuklid-Bestimmung in bituminierten Abfällen. Die Ergebnisse aus zerstörungsfreien Messverfahren (segmentiertes Gamma-Scanning, Gamma-Radiographie und/oder Gamma-Transmissions-Tomographie) werden qualitativ und quantitativ spezifizierten Ergebnissen aus zerstörenden Analysemethoden gegenübergestellt. Zusammengefasst bedeutet das: - Die Entwicklung eines routinemäßig einsetzbaren Verfahrens zur Probennahme bituminierter 200-L-Abfallgebinde; anhand der acht RCM-Fässer. - Die Entwicklung zerstörender Behandlungs- und Präparationenmethoden für die entnommenen Bitumenproben zur Radionuklidanalyse auf: - Alpha-Strahler, z. B. Pu-, Am-, Cm-Isotope - Beta/Gamma-Strahler, z. B. Cs-137, Co-60, - Reine Beta-Strahler, z. B. Sr-90, Tc-99. - Vergleich der Untersuchungsergebnisse aus zerstörungsfreier und zerstörender Methodik. Die Ergebnisse des Projektes werden anhand eines Abschlussberichtes vorgestellt. Die Radiochemie München stellt ihr hierbei gesammeltes Wissen gerne Dritten zur Verfügung und erklärt sich bereit, betreuende Unterstützung zu leisten, damit zum Beispiel in Frankreich gelagerte, bituminierte Altabfälle nach Deutschland zurückgeführt werden können. Hierbei kann die Unterstützung vom Aus tausch reinen Fachwissens bis hin zur Implementierung des Probennahme- und Aufschlusssystems reichen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 36 |
| Europa | 9 |
| Land | 5 |
| Weitere | 10 |
| Wissenschaft | 11 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 27 |
| Text | 11 |
| unbekannt | 12 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 22 |
| Offen | 28 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 44 |
| Englisch | 18 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Datei | 1 |
| Dokument | 10 |
| Keine | 30 |
| Multimedia | 1 |
| Webseite | 10 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 32 |
| Lebewesen und Lebensräume | 36 |
| Luft | 23 |
| Mensch und Umwelt | 50 |
| Wasser | 25 |
| Weitere | 48 |