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Teilvorhaben 1

Das Projekt "Teilvorhaben 1" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hohenheim, Zentrum Ökologischer Landbau (309) durchgeführt. Ziel des deutschen Projektbeitrages ist a) ein Vergleich der Bewertungstools SMART und TAPE hinsichtlich ihrer Eignung zur Erfassung der Zirkularität; b) eine umfassende, systemorientierte Nachhaltigkeitsbewertung des Status Quo der sowohl der Kernfallstudien als auch der Praxisfallstudien mit den Indikatoren-basierten Bewertungsinstrumenten wie SMART und TAPE; c) die Bewertung des Einsatzes der von den Partnern in empfohlenen Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen auf Betriebsebene in Zusammenarbeit mit den Landwirt*innen d) die Erfassung von fördernden und hemmenden Faktoren für die Umsetzung von Managementmaßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und zur Erhöhung der Zirkularität auf Betriebsebene. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Umgang mit Zielkonflikten sowie auf einem partizipativen Bewertungsansatz. Die Arbeiten der Projektpartner befassen sich mit der Erarbeitung von Indikatoren zur Erfassung der Zirkularität und auf die Minimierung der Treibhausgasemissionen und der Optimierung der Kohlenstoff- und Nährstoffflüsse um die Zirkularität der Betriebssysteme zu stärken. Basierend auf den Messungen und Modellierungen der Partner werden entsprechende Maßnahmen empfohlen, die in Fallstudien von den Betriebsleitern umgesetzt werden. Durch den Einsatz der multidimensionalen Tools TAPE und SMART sollen diese Auswirkungen erfasst werden, um eine systemorientierte Bewertung der Maßnahmen zu erhalten. Dies erfolgt in einem iterativen Ansatz, so dass durch ein direktes Feedback der Landwirt*innen an die Wissenschaftler*innen während der Projektlaufzeit Maßnahmen optimiert werden können. Durch die gemeinsame Bewertung von kurzfristigen Maßnahmen sowie der Entwicklung von Szenarien für langfristige Maßnahmen definieren Landwirt*innen, Wissenschaftler*innen und Berater*innen fördernde und hemmende Faktoren für den Einsatz zirkulärer Systeme.

Teilvorhaben: Rupprecht Consult-Forschung & Beratung GmbH

Das Projekt "Teilvorhaben: Rupprecht Consult-Forschung & Beratung GmbH" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Rupprecht Consult-Forschung & Beratung GmbH durchgeführt. Im Projekt Ac-DatEP werden verkehrs- und umweltspezifische Rohdaten im Aachener Stadtgebiet über Sensorboxen erfasst und über ein OpenData Portal kostenlos angeboten. Durch die Abstraktion dieser Daten werden die Voraussetzungen für neue und innovative datengetriebene Produkte, Dienstleistungen und Märkte geschaffen. Auf Unternehmensebene entscheidet innovativ sein darüber, ob Betriebe konkurrenzfähig sind und sie sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil auf dem Markt sichern können. Als direktes Ergebnis davon können neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Rupprecht Consult koordiniert im Projekt die konzeptionelle Entwicklung eines datengestützten Systems für die integrierte Verkehrsplanung, dass eine bessere Analyse der Verkehrssituation, Szenarienentwicklung und -bewertung, Planung von Maßnahmen sowie das Monitoring und die Evaluation von Maßnahmen ermöglicht. Um Pendlerbeziehungen nachhaltig zu gestalten, wird die Perspektive des Umlands von Anfang an miteinbezogen. Mit diesem Ziel analysiert Rupprecht Consult den Planungskontext und die Akteurslandschaft in Aachen und der Umlandgemeinden, und begleitet die Entwicklung des Daten-Mess- und Monitoringkonzepts, den Innovationsprozess sowie die Entwicklung der Use Cases aus planerischer Perspektive. Um die Nutzbarmachung vorhandener 'Datensilos' für die Planung zu untersuchen, leitet Rupprecht Consult einen explorativen Prozess mit Planungsakteur:innen mittels Data Mining/Data Tasting und Validierungsworkshops an. Außerdem unterstützt Rupprecht Consult konzeptionell die Entwicklung einer Datenanwendung für die Bewertung der walkability und bikeability. Schließlich koordiniert Rupprecht Consult den Transfer der Ergebnisse über die Entwicklung einer Roadmap für datengestützten Strukturwandel in Braunkohleregionen, um sicherzustellen, dass die lessons learned, die entwickelten Anwendungsbeispiele, Konzepte, Methoden und Tools auf die gesamte Region und weitere Regionen übertragen werden.

BiodiWert II: Sicherung der Biodiversität durch nachhaltig bewirtschaftete Teichlandschaften in der Lausitz (TeichLausitz-2)

Das Projekt "BiodiWert II: Sicherung der Biodiversität durch nachhaltig bewirtschaftete Teichlandschaften in der Lausitz (TeichLausitz-2)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Johann Heinrich von Thünen-Institut Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei - Institut für Fischereiökologie durchgeführt. Mit der Leitung des Moduls 'Betriebswirtschaftliche Rahmenbedingungen und Rentabilität in Abhängigkeit von Politikinstrumenten' (Modul 4), bringt das Thünen Institut (TI) sozialwissenschaftliche Expertise im Bereich betriebswirtschaftliche Analysen von Aquakultur Produktionssystemen in das Vorhaben ein. Hierbei wird folgendermaßen vorgegangen: In einem ersten Schritt, werden betriebswirtschaftliche Datensätze zu typischen Karpfenbetrieben in Sachsen und Brandenburg erhoben, bzw. bereits vorhandene Datensätze aktualisiert. Dabei erfolgt die standardisierte Definition typischer Karpfenbetriebe auf Basis von realen Daten zu Kosten, eingesetzter Technik und Inputs im Rahmen von Fokusgruppen mit Teichwirten, Experten und/oder Wissenschaftlern (1). Im nächsten Schritt wird eine ökonomische Analyse der aktuellen umweltpolitischen Maßnahmen zum finanziellen Ausgleich von erbrachten Ökosystemleistungen der Karpfenwirtschaft durchgeführt. Dabei wird ein Vergleich der Profitabilität der typischen Betriebe mit und ohne Berücksichtigung der aktuellen Fördermaßnahmen angestellt (2). Darauf aufbauend erfolgt eine Vorschlagsausarbeitung zur veränderten Ausgestaltung der aktuellen Teichfördermaßnahmen, um die Ökosystemleistungen der Betriebe zu entlohnen und gleichzeitig deren langfristige Profitabilität zu gewährleisten (3). Im letzten Schritt erfolgt eine Betrachtung und Bewertung weiterer potentieller Maßnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Karpfenbetriebe in Sachsen, Brandenburg und im Vergleich mit weiteren Regionen in Deutschland (Aischgrund), sowie die Aufarbeitung der Ergebnisse zwecks Entwicklung innovativer Governanceoptionen und Politikinstrumente (4). Im Rahmen von Modul 4 wird die Methode des typischen Betriebs (agri benchmark Fish Netzwerk) angewandt, Fokusgruppen/Interviews mit Stakeholdern (relevante Teichwirte, Experten, Wissenschaftler aus dem Sektor) und betriebswirtschaftliche Analysen zur Profitabilität und Kostendeckung durchgeführt.

Vorhaben: Ökonomische Angebotskurven und IAM Modellierung

Das Projekt "Vorhaben: Ökonomische Angebotskurven und IAM Modellierung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V. durchgeführt. Das wesentliche Ziel von RETAKE ist die Bereitstellung von wissenschaftlich fundierter Information darüber, ob und in welcher Form marine Alkalinitätserhöhung (AE) ein praktikables Verfahren sein kann, um signifikante Mengen von CO2 auf umweltverträglicher und gesellschaftlich verantwortbarer Weise dauerhaft aus der Atmosphäre zu entnehmen. Das Grundprinzip von AE beruht darauf, geeignete Mineralien abzubauen, zu zerkleinern, und auszubringen. Diese Mineralien verringern die Aktivität von CO2 im Meerwasser, wodurch der Gasaustausch von CO2 aus der Atmosphäre in den Ozean verstärkt und die atmosphärische CO2 Konzentration verringert werden kann. Das übergeordnete Ziel des Vorhabens ist die ökonomische Analyse der Herstellung und Anwendung einer alkalischen Lösung zur Alkalinitätserhöhung (AE) von Meerwasser. Der Kooperationspartner Universität Hamburg wird neue Mineralien für die AE identifizieren. Im Vorhaben sollen ökonomische Kostenkurven und regionale und globale Angebotskurven für die Entnahme von Kohlendioxid aus der Atmosphäre durch AE im Meer für die verschiedenen Materialien abgeleitet werden. Die Kosten- und Angebotskurven werden veröffentlicht und ermöglichen es, AE als zusätzliche Option für die Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre (Carbon Dioxide Removal, CDR) in integrierte Bewertungsmodelle (IAMs) aufzunehmen. Bisher bilden IAMs nur CDR Methoden an Land ab. Durch die zunehmende Bedeutung von CDR für die Erreichung des Pariser Klimaziels wird es immer wichtiger, diese Maßnahmen möglichst umfassend abzubilden um eine vergleichende Bewertung zu ermöglichen. Eine solche Bewertung wird in diesem Projekt mit dem Modell REMIND vorgenommen, in das AE als zusätzliche CDR Option implementiert wird. Der mögliche Beitrag von AE zur Erreichung des Pariser Klimaziels und die Interaktion mit anderen CDR und Emissionsvermeidungsoptionen wird analysiert werden.

Vorhaben: Ökonomische Bewertung und öffentliche Akzeptanz

Das Projekt "Vorhaben: Ökonomische Bewertung und öffentliche Akzeptanz" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Fachbereich Global Commons und Klimapolitik, Institut für Weltwirtschaft durchgeführt. ASMASYS entwickelt einen inter- und transdisziplinären Bewertungsrahmen für marine CDR-Optionen als Basis für eine einheitliche Bewertung dieser Maßnahmen. Besonderes Augenmerk wird auf nicht-naturwissenschaftliche Aspekte gelegt, einschließlich Kriterien, die rechtliche, soziale, ökonomische und ethische Aspekte sowie politische Rahmenbedingungen und politikimmanente Mechanismen berücksichtigen. Der aktuelle Wissensstand zu einigen marinen CDR-Optionen, die nicht von den Verbundprojekten der DAM-Mission abgedeckt werden, wird zusammengestellt, unter Berücksichtigung der jüngsten Fortschritte und Entwicklungen in anderen internationalen Initiativen. Die in der Mission betrachteten marinen CDR-Optionen werden anhand des entwickelten Bewertungsrahmens detailliert begutachtet. Hierauf aufbauend wird eine Zwischensynthese erstellt und mögliche Prioritäten für eine zweite Förderphase der Forschungsmission identifiziert. Das Teilvorhaben ASMASYS-C des Projektpartners IfW, spielt eine aktive Rolle in den gemeinsamen interdisziplinären Aktivitäten aller Partner. Es steuert ökonomische und sozialwissenschaftliche Expertise und Perspektiven zur Gestaltung des Bewertungsrahmens, der Zusammenfassung des aktuellen Wissensstandes, der Bewertung der CDR-Methoden und der Synthese bei. Dies erfolgt über den Transfer und die Synthese der Ergebnisse aus anderen Projekten der RM, OceanNETs (H2020) und weiteren Forschungsinitiativen. Dieser Austausch wird ermöglicht zum einen durch die Beteiligung des IfW an diesen Projekten, zum anderen durch den regelmäßigen und intensiven Austausch mit allen Projekten der Mission, derzeit aktiven internationalen Forschungsaktivitäten, Stakeholdern und dem Syntheseprojekt der CDR-Förderlinie. Der zentrale inhaltliche Beitrag des IfW zu diesen Aufgaben sind die Abschätzung der Kosten, die Analyse der Verteilung von CO2-Gutschriften und die Einschätzung der öffentlichen Akzeptanz mariner CDR-Optionen im Kontext deutscher und europäischer Klimapolitik.

Teilprojekt 3

Das Projekt "Teilprojekt 3" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von VisDat geodatentechnologie GmbH durchgeführt. Das Vorhaben GRaCCE zielt darauf ab, ein prozessbasiertes integriertes Verfahren zur Ermittlung der Grundwasserneubildung und zur Vorhersage von Dürren zu entwickeln, um damit das Wassermanagement in semiariden Regionen wie Israel, Palästina und Jordanien zu unterstützen. Das Teilprojekt 3 trägt zu den übergeordneten Zielen von GRaCCE bei, insbesondere bei der Konzeption, Programmierung und Implementierung eines webbasierten IT-Systems zur Abbildung von Dürrestress, zur Generierung von Dürre-Frühwarnungen und Dürre-Langfristvorhersagen sowie zur Ableitung von Strategien und Empfehlungen zur Kompensierung ausgewiesener Wasserstressperioden im Gebiet des Western Mountain Aquifers. Die Daten und Ergebnisse aus den Teilprojekten 1 und 2 (Quantifizierung von Dürren, Vorhersage von Dürren, Wahrscheinlichkeiten, Unsicherheiten) werden dabei über ein Graphical-User-Interface (GUI) räumlich und zeitlich hoch aufgelöst visualisiert und bilden die Basis für die Bewertungen und Ableitungen von Maßnahmen in einer Management-Toolbox. Die so erarbeiteten Produkte und Managementwerkzeuge, werden es Wassernutzern und lokalen Behörden ermöglichen, die regionale Resilienz gegenüber extremen Klimaereignissen zu verbessern und den Wasserstress zu minimieren. Die entwickelten Methoden und Vorgehensweisen können auf auch weitere Karstgrundwasserleiter mit hohem Wasserstress übertragen werden.

Teilprojekt 1: Stakeholder-Dialog, lokales (Praxis-) Wissen und Wissenstransfer

Das Projekt "Teilprojekt 1: Stakeholder-Dialog, lokales (Praxis-) Wissen und Wissenstransfer" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) GmbH durchgeführt. Jordanien ist sehr anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels und erlebte in den letzten Jahren wiederholt folgenreiche Sturzfluten aufgrund von Starkregenereignissen. Das Verbundprojekt 'CapTain Rain' hat zum Ziel, geeignete Klimadienste für die Bewertung und Vorhersage von Sturzfluten zu entwickeln und Maßnahmen für eine Anpassung an den Klimawandel und Minderung von Katastrophenschäden zu identifizieren. Hierzu zählen auch Maßnahmen für die Wassersammlung und -ableitung bei Starkregenereignissen. Forschungsinstitute, Universitäten, Ministerien, Verwaltungsbehörden und drei KMUs aus Deutschland und Jordanien vereinigen ihr Wissen und ihre Erfahrungen, um (i) sozial-ökologische Treiber von Sturzfluten in den Wadi-Systemen Jordaniens zu analysieren, für eine bessere Simulation und Prognose von Sturzflutereignissen; (ii) sozial-ökologische Risiken von Sturzfluten anhand einer integrierten Vulnerabilitätsanalyse unter Berücksichtigung der Gefahr von Sturzfluten, der räumlichen Exposition, der Sensitivität und der Anpassungskapazität zu bewerten; (iii) Klimadienste für die Entscheidungsfindung auf der Grundlage von Dialogen mit den unterschiedlichen Stakeholdern und partizipativen Ansätzen zu entwickeln; (iv) und um Maßnahmen zur Verbesserung der Anpassungskapazität der lokalen Bevölkerung zu ermitteln. Klimadienste wie Risikokarten, Instrumente zur Verbesserung der Vorhersage von Sturzfluten und Empfehlungen für Anpassungsstrategien und Frühwarnsysteme werden kollaborativ und partizipativ aufbereitet und verfügbar gemacht. Das ISOE leitet das Verbundprojekt und die Gesamtkoordination erfolgt zu gleichen Teilen vom ISOE und der Hochschule Koblenz. Die inhaltlichen Schwerpunkte umfassen den Stakeholder Dialog und die transdisziplinäre Integration, die Analyse des lokalen (Praxis-) Wissens im Zusammenhang mit Anpassungsstrategien und den Wissenstransfer in die Praxis.

Teilprojekt 6: Frühwarnsysteme und Demonstrator

Das Projekt "Teilprojekt 6: Frühwarnsysteme und Demonstrator" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Kisters AG durchgeführt. Jordanien ist sehr anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels und erlebte in den letzten Jahren wiederholt folgenreiche Sturzfluten aufgrund von Starkregenereignissen. Das Verbundprojekt 'CapTain Rain' hat zum Ziel, geeignete Klimadienste für die Bewertung und Vorhersage von Sturzfluten zu entwickeln und Maßnahmen für eine Anpassung an den Klimawandel und Minderung von Katastrophenschäden zu identifizieren. Hierzu zählen auch Maßnahmen für die Wassersammlung und -ableitung bei Starkregenereignissen. Forschungsinstitute, Universitäten, Ministerien, Verwaltungsbehörden und drei KMUs aus Deutschland und Jordanien vereinigen ihr Wissen und ihre Erfahrungen , um (i) sozial-ökologische Treiber von Sturzfluten in den Wadi-Systemen Jordaniens zu analysieren, für eine bessere Simulation und Prognose von Sturzflutereignissen; (ii) sozial-ökologische Risiken von Sturzfluten anhand einer integrierten Vulnerabilitätsanalyse unter Berücksichtigung der Gefahr von Sturzfluten, der räumlichen Exposition, der Sensitivität und der Anpassungskapazität zu bewerten; (iii) Klimadienste für die Entscheidungsfindung auf der Grundlage von Dialogen mit den unterschiedlichen Stakeholdern und partizipativen Ansätzen zu entwickeln; (iv) und um Maßnahmen zur Verbesserung der Anpassungskapazität der lokalen Bevölkerung zu ermitteln. Klimadienste wie Risikokarten, Instrumente zur Verbesserung der Vorhersage von Sturzfluten und Empfehlungen für Anpassungsstrategien und Frühwarnsysteme werden kollaborativ und partizipativ aufbereitet und verfügbar gemacht. KISTERS koordiniert Arbeitspaket 6 'Klimadienste & Wissenstransfer' und trägt aus technologischer Sicht maßgeblich zur Implementierung eines Demonstrators bei. Die Grundlage dazu bilden die Inventarisierung und Analyse bestehender Frühwarnsysteme (FWS) und Empfehlungen zu deren Weiterentwicklung. Daraus wird ein entsprechender Dienst als Demonstrator eines FWS entworfen und implementiert.

Teilprojekt 2: Analyse und Modellierung von Starkregenereignissen

Das Projekt "Teilprojekt 2: Analyse und Modellierung von Starkregenereignissen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V. durchgeführt. Jordanien ist sehr anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels und erlebte in den letzten Jahren wiederholt folgenreiche Sturzfluten aufgrund von Starkregenereignissen. Das Verbundprojekt 'CapTain Rain' hat zum Ziel, geeignete Klimadienste für die Bewertung und Vorhersage von Sturzfluten zu entwickeln und Maßnahmen für eine Anpassung an den Klimawandel und Minderung von Katastrophenschäden zu identifizieren. Hierzu zählen auch Maßnahmen für die Wassersammlung und -ableitung bei Starkregenereignissen. Forschungsinstitute, Universitäten, Ministerien, Verwaltungsbehörden und drei KMUs aus Deutschland und Jordanien vereinigen ihr Wissen und ihre Erfahrungen , um (i) sozial-ökologische Treiber von Sturzfluten in den Wadi-Systemen Jordaniens zu analysieren, für eine bessere Simulation und Prognose von Sturzflutereignissen; (ii) sozial-ökologische Risiken von Sturzfluten anhand einer integrierten Vulnerabilitätsanalyse unter Berücksichtigung der Gefahr von Sturzfluten, der räumlichen Exposition, der Sensitivität und der Anpassungskapazität zu bewerten; (iii) Klimadienste für die Entscheidungsfindung auf der Grundlage von Dialogen mit den unterschiedlichen Stakeholdern und partizipativen Ansätzen zu entwickeln; (iv) und um Maßnahmen zur Verbesserung der Anpassungskapazität der lokalen Bevölkerung zu ermitteln. Klimadienste wie Risikokarten, Instrumente zur Verbesserung der Vorhersage von Sturzfluten und Empfehlungen für Anpassungsstrategien und Frühwarnsysteme werden kollaborativ und partizipativ aufbereitet und verfügbar gemacht. Das PIK leitet das Teilvorhaben 2 'Naturgefahr Starkregen'. Es wird sich mit der skalen-übergreifenden Ursache-Wirkungsanalyse von Starkregen in Jordanien beschäftigen.

Teilprojekt 5: Interne Koordination, Schadenspotentialanalyse und Vulnerabilitätsanalyse

Das Projekt "Teilprojekt 5: Interne Koordination, Schadenspotentialanalyse und Vulnerabilitätsanalyse" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hochschule Koblenz, Abteilung Forschung und Transfer durchgeführt. Jordanien ist sehr anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels und erlebte in den letzten Jahren wiederholt folgenreiche Sturzfluten aufgrund von Starkregenereignisse. Das Verbundprojekt 'CapTain Rain' hat das Ziel, geeignete Klimadienste für die Bewertung und Vorhersage von Sturzfluten zu entwickeln und Maßnahmen für eine Anpassung an den Klimawandel und Minderung von Katastrophenschäden zu identifizieren. Hierzu zählen auch Maßnahmen für die Wassersammlung und -ableitung. Forschungsinstitute, Universitäten, Ministerien, Verwaltungsbehörden und drei KMUs aus Deutschland und Jordanien vereinigen ihr Wissen und ihre Erfahrungen , um (i) sozial-ökologische Treiber von Sturzfluten in den Wadi-Systemen Jordaniens zu analysieren, für eine bessere Simulation und Prognose von Sturzflutereignissen; (ii) sozial-ökologische Risiken von Sturzfluten anhand einer integrierten Vulnerabilitätsanalyse unter Berücksichtigung der Gefahr von Sturzfluten, der räumlichen Exposition, der Sensitivität und der Anpassungskapazität zu bewerten; (iii) Klimadienste für die Entscheidungsfindung auf der Grundlage von Dialogen mit den unterschiedlichen Stakeholdern und partizipativen Ansätzen zu entwickeln; (iv) und um Maßnahmen zur Verbesserung der Anpassungskapazität der lokalen Bevölkerung zu ermitteln. Klimadienste wie Risikokarten, Instrumente zur Verbesserung der Vorhersage von Sturzfluten und Empfehlungen für Anpassungsstrategien und Frühwarnsysteme werden kollaborativ und partizipativ aufbereitet und verfügbar gemacht. Die Hochschule Koblenz übernimmt zusammen mit dem ISOE die Gesamtkoordination. Die inhaltlichen Schwerpunkte umfassen die Analyse von Schadenspotenzialen sowie die Vulnerabilitätsanalyse, bei der die Folgen von Starkregen sowie Anpassungsmaßnahmen betrachtet und mit Akteuren vor Ort diskutiert und bewertet werden. Die Hochschule Koblenz wird die Ergebnisse für Lehre und Forschung - auch in Kooperation mit Jordanien - verwenden.

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