Microaggregate development and turnover and its linkage to the function of soils is a major research field in soil science. The RU 2179 MADSoil - Microaggregates: Formation and turnover of the structural building blocks of soil has mounted the growing awareness of the potential role of microaggregates for the functioning of soils by putting in action a joint collaborative research program. The RU 2179 MAD Soil aims for an advanced mechanistic understanding of the formation, stability and turnover of microaggregates by exploring their structure, composition, and properties in-situ, in-vitro and in-silico. These challenging and demanding goals can only be achieved by a straightforward and purposive coordination and a structured and guided realization of an analysis towards the grand goals by integrating and annealing concepts and findings. Focus of the coordination project for the second phase is thus the synoptic synthesis of the results of the individual projects by expanding of and integrating in the theoretical mechanistic framework provided through our joint modeling endeavor. Besides this scientific focus, continued mission of project PC will be the coordination and organization of sampling campaigns, meetings, symposia and workshops, the provision of the basic physical, chemical and biological parameters of the joint field sites, the loess pedosequence and the organic matter depletion field trial, central data handling including the pre-processing and storage, the dissemination of results, and the realization of outreach activities including the web and social media presence.
Das Hauptaugenmerk dieses Projektes richtete sich auf symbolische Bedeutungsebenen von Böden im landwirtschaftlichen Alltag und in landwirtschaftlichen Praktiken bei Bauern und Bäuerinnen im Burgenland. Untersucht wurden das Verständnis von lokalen Klassifikationsprozessen, die Beziehungen zwischen Böden und sozio-kulturellen Gesellschaftsstrukturen ebenso wie das Bewusstsein für bodenbezogene Prozesse in unterschiedlichen landwirtschaftlichen Betriebsformen. Zwei Punkte die sich in unserer Arbeit als besonders bedeutsam herausgestellt haben, waren die Rolle von Böden für die Konstruktion landwirtschaftlicher Identitäten und die Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Böden und landwirtschaftlichen Geschlechterrollen. Den theoretischen Rahmen der in unsere Ergebnisse und Auswertungen einbezogen wurde umfasst vor allem Bourdieus Theorien zu (symbolischem) Kapital und sein Konzept über Habitus sowie symbolische Gewalt und männliche Herrschaft. Unsere methodische Annäherung erfolgte in erster Linie über qualitative und quantitative Interviewtechniken, die in den unterschiedlichen Projektphasen erhoben und analysiert wurden. Die Ergebnisse zeigen welche Werte und Einstellungen mit Böden in der landwirtschaftlichen Alltagswelt verknüpft sind und welchen Einfluss Bodenbearbeitungsstrategien auf andere Lebensbereiche sowie die soziale Ordnung innerhalb eines landwirtschaftlichen Betriebes, aber auch innerhalb einer Gesellschaft haben können. Ein zentraler Faktor für eine solche Wertebeziehung ist beispielsweise der Zugang und der Erwerb von bodenbezogenem Wissen sowie die Rolle der Sprache für die Reproduktion kultureller und sozialer Strukturen.
<p>Boden ist die Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen. Ein intakter und unbelasteter Boden sorgt für gesunde Lebensmittel und sauberes Trinkwasser. Doch wie gehen wir sparsam und schonend mit dem Lebensraum und der Ressorce Boden um? Das Umweltbundesamt beantwortet diese Frage mit Informationen, Aktionen und Projekten für groß und klein.</p><p>Bodenwelten.de</p><p>Die Informationsplattform <a href="http://www.bodenwelten.de/">Bodenwelten.de</a> bietet umfassende und gut aufbereitete Informationen rund um das Thema Boden. Betreiber der Internetseiten ist der Bundesverband Boden. Dem Webportal liegt seit Mai 2013 ein Content-Management-System zugrunde, welches die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung von Webseiteninhalten unterstützt. Eine aus ehrenamtlichen Mitgliedern bestehende Redaktionsgruppe zeichnet sich für die Pflege und Aktualisierung der Seiten verantwortlich.</p><p>Die seit sieben Jahren angebotene Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte im Elementar- und Vorschulbereich. Im Mittelpunkt des eintägigen Seminars steht die Vermittlung praxisbezogener Ideen, wie mit Kindern des Universum Boden spielerisch entdeckt werden kann. Die Fortbildung wird unter anderem mit Mitteln des <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/b?tag=BMU#alphabar">BMU</a> finanziert. Die Teilnahme ist kostenfrei. Kontakt im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a> FG II 2.7 jeannette [dot] mathews [at] uba [dot] de</p><p>Die Böden Deutschlands – sehen, erkunden, verstehen. Die vom Umweltbundesamt Anfang 2011 veröffentlichte zweite Auflage „Die Böden Deutschlands - Ein Reiseführer“ bietet Informationen zu Bodenerlebnispfaden, Museen und Profilsammlungen. Das Redaktionsteam hat strenge Kriterien angelegt, die voraussetzen, dass vor Ort etwas Ansprechendes zu finden ist, zusätzliches Informationsmaterial angeboten wird und eine Wegweisung die Orientierung erleichtert. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Sehen und Erkunden der spannenden <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/boden-flaeche/boden-erleben-lernen/boden-reiseziele-in-deutschland">Reiseziele in Deutschland</a>.</p><p>Ein Gesellschaftsspiel mit spannenden und interessanten Einblicken in die Erlebniswelt Boden. Dem Spiel liegt die Idee eines Memory-Spiels zu Grunde. Durch das Umdrehen der Karten steigt man in die Erlebniswelt Boden ein und erfährt viel Wissenswertes und Interessantes über die Gefährdungen, die Entstehung und die Schönheit von Böden. Es zeigt aber auch, wie bunt und vielfältig die Beschäftigung mit dem Boden sein kann. Franz, die Moorleiche, die europäische Bodenkarte oder die im Boden lebenden Räuber, Parasiten und Aasfresser sind nur einige Beispiele. Ein zum Spiel gehörendes Begleitheft beschreibt die 24 verschiedenen Bildmotive und vermittelt spannende Fakten über das, was wir unter unseren Füßen haben.</p><p>Das Umweltbundesamt, die Bundesanstalt für <a href="http://www.bgr.bund.de/DE/Home/homepage_node.html">Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)</a>,das <a href="http://www.lbeg.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=551&_psmand=4">Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG)</a> und das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimaschutz#alphabar">Klimaschutz</a> sind die gemeinsamen Herausgeber.</p><p>Es ist kostenfrei erhältlich und insbesondere für Institutionen sowie schulische und außerschulische Kinder- und Jugendeinrichtungen gedacht, die in der Umweltbildung tätig sind. Seit Februar 2016 gibt es das Spiel in einer erweiterten und überarbeiteten Form. Neu ist das pädagogisches Begleitheft zum Spiel. Es enthält wissenswerte Informationen zu den im Spiel angesprochenen Bodenthemen. Darüber hinaus vermittelt es praktische Anregungen zum bodenbezogenen Lernen in der nahen Umgebung und in der Natur. Wir wünschen viel Spaß bei der Entdeckung der Erlebniswelt Boden.</p><p>Die Begleithefte stehen als PDF-Dateien zum Herunterladen zur Verfügung (siehe rechts unter "Publikationen"). Das Spiel ist beim UBA und bei den Mitherausgebern erhältlich:</p><p>Der Regenwurm Fridolin ist mutig. Er geht auf die Suche nach dem Regenwurm-Schlaraffenland – einem Boden, in dem er gesund und glücklich leben kann. Auf 30 Seiten erzählt Fridolin von seiner spannenden Reise und alles rund um den Boden und die Regenwürmer. Die Broschüre haben Schülerinnen und Schüler der Berliner Erich-Kästner Grundschule und der Berliner Künstler Simon Schrieber illustriert. Sie richtet sich an Kinder im Vorschulalter und Schulkinder bis zur dritten Klasse. Darüber hinaus ist sie auch für den Sachkundeunterricht an Grundschulen geeignet.</p><p>Am 5. Dezember ist der Weltbodentag – ein gemeinsamer Aktionstag für den Boden. An diesem Tag wird der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/boden-flaeche/kleine-bodenkunde/boden-des-jahres">Boden des Jahres</a> für das folgende Jahr präsentiert. Das Kuratorium „Boden des Jahres“ der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft, der Bundesverband Boden (BVB) und der Ingenieurtechnische Verband für Altlastenmanagement und Flächenrevycling e.V. (ITVA) treffen die Auswahl. Der jeweilige Boden wird im Hinblick auf seine Merkmale, seine Entstehung, seine Bedeutung für die Menschen, seine Gefährdung und seinem Vorkommen beschrieben. Die jährlich neu erarbeiteten Materialien (Poster und Flyer) sind kostenlos verfügbar.</p><p>Der Boden des Jahres 2018 ist der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/felshumusboden-boden-des-jahres-2018">Alpine Felshumusboden</a>.</p><p>Welche Aktivitäten zum Bodenbewusstsein führen zu einer verstärkten Wahrnehmung des Bodens und zu einem bodengerechten Handeln in Politik und Öffentlichkeit? Zur Beantwortung dieser Frage haben <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/b?tag=BMUB#alphabar">BMUB</a> und UBA im Oktober 2012 ein Forschungsprojekt beauftragt. Es basiert auf einer Analyse von bereits abgeschlossenen und laufenden Kampagnen und Aktivitäten zur Bodenbewusstseinsbildung (Ausstellungen, kommunale Aktionen, Freizeitangebote, Social Media u.v.m.). Der Abschlussbericht „Ideen zur Verbesserung des Bodenbewusstseins“ wurde als <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/ideen-zur-verbesserung-des-bodenbewusstseins-0">UBA-Textband 29/ 2015 </a>veröffentlicht. Daüber hinaus hat das UBA eine Arbeitshilfe für Behörden, Gremien und Verbändeveröffentlicht – den <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/bodenaktions-planer">Bodenaktions-Planer</a>. Er gibt wertvolle und Tipps und Anregungen für die erfolgreiche Konzeption, Vorbereitung und Umsetzung von bodenbezogenen Aktionen, Kampagnen bzw. Veranstaltungen.</p><p>Im Projekt wurden Methoden und Werkzeuge entwickelt, mit denen das Handlungserfordernis zum Bodenschutz ansprechend, zielgruppenorientiert und schlüssig kommuniziert werden kann. Ein Projektbeirat unterstützte das UBA fachlich beratend bei der Arbeit. Die agrathaer GmbH setzt das Projekt im Auftrag von BMUB/ UBA um. </p><p>Im Projekt werden Handlungsempfehlungen erarbeitet, die Verbraucherinnen und Verbraucher sowie konsumierende Zielgruppen zum bodengerechten Handeln im Alltag befähigen. Themen wie der bewusste Fleischkonsum, der Kauf torffreier Blumenerde, der nachhaltige Umgang mit Lebensmitteln sowie die sachgerechte Nutzung der Biotonne sind nur eine kleine Auswahl der betrachteten Handlungsfelder. Darüber hinaus werden Ideen zur öffentlichkeitswirksamen Vermittlung dieser Handlungsempfehlungen konzipiert. <br>Das UBA arbeitet dabei sehr eng mit den mit den an der Erarbeitung der Handlungsempfehlungen beteiligten Gremien und Verbänden (<a href="http://www.bvboden.de/">Bundesverband Boden e.V.</a>,<a href="https://www.dbges.de/de">Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft</a>, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/boden-landwirtschaft/kommissionen-beiraete/kommission-bodenschutz-0">Kommission Bodenschutz im UBA</a>, <a href="https://www.itv-altlasten.de/">Ingenieurtechnische Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. </a> und European Land and <a href="http://www.bodenbuendnis.org/">Soil Alliance (ELSA) e.V.</a>) zusammen.</p><p>Die Autorinnen und Autoren schildern in der Broschüre bilderreich und verständlich, wie schillernd, lebendig und wertvoll Böden sind. Und sie zeigen, wie wir sie besser schützen können. Hinterlegt werden die Empfehlungen durch umfangreiche weitere Informationsquellen und ein Glossar. Die vergriffene Publikation wurde von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Zum damaligen WBB gehörten die Professoren Peter Grathwohl, Dietrich Henschler, Werner Klein, Günter Miehlich (Vorsitzender), Heidrun Mühle, Hans Willi Thoenes (stellvertretender Vorsitzender), Wolfgang Walther und Berndt Michael Wilke.</p><p>Boden in Ton und Film: Die Bodenkantate</p><p><strong>Die Bodenkantate zeigt mit künstlerischen Mitteln in Ton und Film die Schönheit und Vielfalt des Bodens – und seine Gefährdung und Schutzbedürftigkeit.</strong></p><p>Bodenschutz geht uns alle an, denn wir alle nutzen und beeinflussen den Boden – sei es direkt, indem wir Grundstücke oder Gärten nutzen, sei es indirekt als Konsumenten und Abfallproduzenten. Die Bodenkantate ist ein Ergebnis des <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>-Projekts „Werkzeuge und Methoden zur Kommunikation von Bodenthemen“. Tobias Morgenstern hat sie komponiert und arrangiert, im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/theaterstueck-bloss-nicht-den-boden-unter-unseren">Theater am Rand</a> im Oderbruch wurde sie auf der Veranstaltung „Kunst und Boden“ am 5. Oktober 2015 uraufgeführt.</p><p> </p><p>Die <a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLd2kshRyXxRRKr_AvJ-TmrGkurE0AqFUf">drei Filme </a>sind kostenfrei nutzbar, wir bitten um Mitteilung, wenn sie von Ihnen auf Veranstaltungen verwendet werden.<br>Ansprechpartnerin: Jeannette [dot] Mathews [at] uba [dot] de (Jeannette Mathews)</p><p>Tobias Morgenstern (Komposition, Arrangement, Text, Piano)<br>Natascha Zickerick (Tuba)<br>Rüdiger Krause (Gitarre)<br>Matthias Jahrmärker (vocal)<br>(weitere Textpassagen von Volker Braun, Tuiavi, sowie Lowenstein und Witebsky). </p><p> </p>
Der in sehr langen Zeiträumen entstandener Boden ist eine kostbare und knappe Ressource, die unseres besonderen Schutzes bedarf. In den vergangenen Jahren fanden zahlreiche Aktionen und Aktivitäten statt, die darauf abzielten, den Boden stärker in das Blickfeld der Gesellschaft zu rücken. Gelungen ist dies vor allem durch das große, ungebrochene Engagement der unzähligen Akteure in den Behörden, Organisationen, Forschungseinrichtungen, Gremien und Verbänden. Das ändert aber nichts daran, dass Politik und Öffentlichkeit die stetig wachsenden Bodenbelastungen und Bodengefährdungen immer noch unzureichend wahrnehmen. Das belegen aktuelle Zahlen zur Flächenneuinanspruchnahme und zur Bodendegradation. Der Artikel setzt sich mit der Frage auseinander, wo wir heute im Ringen um mehr Bodenbewusstsein stehen. Auf welchen Erkenntnissen und Erfahrungen können wir aufbauen? Welche in den letzten Jahren entstandenen Werkzeuge und Instrumente können uns unterstützen? Wo gibt es wichtige Ansatzpunkte für die weitere Arbeit? © 2020 Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG
<p>Im Hochgebirge stabilisiert er die Berghänge, speichert Wasser und Kohlenstoff und hat eine einzigartige Vegetation: Der Felshumusboden (Folic Histosol) ist der Boden des Jahres 2018.</p><p>Durch den <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimawandel#alphabar">Klimawandel</a> sind diese Böden in ihrer Ausprägung beeinflusst, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/e?tag=Erosion#alphabar">Erosion</a> kann zunehmen, die Hänge werden instabil. Aber auch übermäßige Beweidung oder starke touristische Aktivitäten (Mountain-Biking abseits der ausgewiesenen Pisten) haben tiefe Furchen in den Böden zur Folge, die die Erosion verstärken können. Mit der Auswahl dieses Bodens unter der Schirmherrschaft des Freistaates Bayern soll auf diesen wichtigen und schützenswerten Boden hingewiesen werden.</p><p>„Boden des Jahres“ ist eine gemeinsame Aktion der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft, dem Bundesverband Boden und dem Ingenieurtechnischen Verband Altlasten und Flächenmanagement. Die Aktion wird vom Umweltbundesamt unterstützt.</p>
2015 ist von Seiten der UN-Generalversammlung als 'Jahr der Böden' ausgerufen worden. Durch internationale Organisationen, nationale Körperschaften und Institutionen in den Bundesländern werden zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt z.B. mit den Zielen a) Wissensvermittlung, b) Empfehlungen politischer Maßnahmen, c) Verbesserung des Bewusstseins und des öffentlichen Verständnisses zum Thema Böden. Ein Ergebnis soll ein Abschlussdokument an die politischen Entscheider sein, sowohl im politischen Raum (international, europäisch, national) als auch in der öffentlichen Meinung den Bodenschutz wirksamer zu verankern. In einer eintägigen Abschlussveranstaltung zum Internationalen Weltbodentag soll zusammen mit den Akteuren eine erste Bilanz gezogen und das weitere Vorgehen überlegt werden.
Die Europäische Kommission stellte am 26. April 2013 den ersten Bodenatlas für Afrika vor. Der Atlas stützt sich auf Beiträge einer Gruppe international anerkannter Bodenwissenschaftler aus Afrika und Europa, die vom internen wissenschaftlichen Dienst der Europäischen Kommission (JRC) koordiniert wurde. Sein Ziel ist es, das Bewusstsein für die lebenswichtige Bedeutung des Bodens in Afrika auf allen Ebenen zu schärfen – von der Politik bis hin zur breiten Öffentlichkeit. Der Bodenatlas ist eine gemeinsame Initiative der Europäischen Union, der Afrikanischen Union und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen. Ihr Ziel ist es, die nachhaltige Nutzung der Bodenressourcen in Afrika und die globale Partnerschaft zum Schutz des Bodens und der Nahrungsmittelsicherheit (Global Soil Partnership for Food Security) zu fördern und zu unterstützen. In dem Atlas werden Ursprung und Funktionen des Bodens erläutert und die verschiedenen Bodenarten sowie ihre Bedeutung für die Bewältigung lokaler und globaler Herausforderungen beschrieben. Zudem zeigt der Atlas die wichtigsten Bedrohungen für den Boden und die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Bodenressourcen auf.
Ziel des Vorhabens ist die Unterstützung von BMU/UBA bei der strategischen Ausrichtung und operativen Gestaltung von langfristig angelegten Aktivitäten und Kampagnen zur Verbesserung des Bodenbewusstseins. Die Bildung des Bodenbewusstseins ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Bodenschutzes. Trotz vieler Aktivitäten, wie z. B. die - Veröffentlichung des 'Reiseführers - Zu den Böden Deutschlands' durch das UBA in 2001 und 2011 (2. Auflage) sowie kontinuierlichen Veranstaltungen zum Weltbodentag am 5. Dezember nehmen die Politik und die Öffentlichkeit die zunehmenden Bodenbelastungen und die Bodengefährdungen nur unzureichend wahr. Vor diesem Hintergrund sollen mit dem Vorhaben folgende Fragen beantwortet werden: I. Welche Maßnahmen und Aktivitäten zum Bodenbewusstsein führen zu einer verstärkten Wahrnehmung des Bodens und zu einem bodengerechtem Handeln und Denken in der Politik und der Öffentlichkeit?; II. Wie sehen die konkreten Erfolgsfaktoren aus?III. Wie können BMU/ UBA aus Bundessicht zu einer Verbesserung des Bodenbewusst-seins beitragen? -Gefragt sind: Langfristige Handlungsempfehlungen/ Strategien auf Bundesebene Das Projekt baut auf bestehende Vorhaben, Kampagnen und Aktivitäten auf und vernetzt die unterschiedlichen Akteure.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 21 |
| Kommune | 1 |
| Land | 18 |
| Weitere | 6 |
| Wissenschaft | 3 |
| Zivilgesellschaft | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 9 |
| Lehrmaterial | 1 |
| Text | 25 |
| unbekannt | 9 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 34 |
| Offen | 11 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 43 |
| Englisch | 3 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 2 |
| Datei | 1 |
| Dokument | 19 |
| Keine | 14 |
| Unbekannt | 2 |
| Webseite | 23 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 45 |
| Lebewesen und Lebensräume | 42 |
| Luft | 25 |
| Mensch und Umwelt | 45 |
| Wasser | 28 |
| Weitere | 44 |