API src

Found 127 results.

BEB Burgenland Ersatzbrennstoff GmbH (2017 - 2022)

Berichtsjahr: 2022 Adresse: Gewerbeerschließungsstraße zur B 180 - 06268 Steigra Bundesland: Sachsen-Anhalt Flusseinzugsgebiet: Elbe/Labe Betreiber: Burgenland Ersatzbrennstoff GmbH Haupttätigkeit: Beseitigung nicht gefährlicher Abfälle > 50 t/d

Teilnehmer des Europäischen Dorferneuerungspreises 2022

Wettbewerb um die Europäischen Dorferneuerungspreise 2022 Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 TeilnehmerArtLand/Bundesland/Kanton/KomitatStaat Dissen/Dešno Egyek Himmighausen Kláštor pod Znievom Kötschach-Mauthen Krobia Laa an der Thaya Lichtensteig Ljubno Maldingen Markt Waldthurn Popielów Quarnebeck Ratiboř Rautio Stadtschlaining Steinberg am Rofan Šumvald Tamsweg Thallwitz ZalkDorf Gemeinde Dorf Gemeinde Gemeinde Gemeinde Gemeinde Gemeinde Gemeinde Dorf Gemeinde Gemeinde Dorf Gemeinde Dorf Gemeinde Gemeinde Gemeinde Gemeinde Gemeinde DorfBrandenburg Komitat Hajdú-Bihar Nordrhein-WestfalenDeutschland Ungarn Deutschland Slowakei Österreich Polen Österreich Schweiz Slowenien Belgien Deutschland Polen Deutschland Tschechische Republik Finnland Österreich Österreich Tschechische Republik Österreich Deutschland Niederlande Kärnten Großpolen Niederösterreich Kanton St. Gallen Ostbelgien Bayern Opole Sachsen-Anhalt Region Zlín Burgenland Tirol Region Olomouc Salzburg Sachsen

Wer hat die schönsten Wiesen und Weiden im Burgenlandkreis?

Landwirtschaftsministerin Dalbert ruft zu Bewerbungen auf ? ?Grünlandmeisterschaft 2020? Das Landwirtschaftsministerium richtet zum dritten Mal die ?Grünlandmeisterschaft? aus ? dieses Mal ist die Wettbewerbsregion der Burgenlandkreis. Landwirtinnen und Landwirte, die Grünland bewirtschaften und erhalten, tragen aktiv zum Schutz einer pflanzen- und tierreichen Kulturlandschaft bei. Die Betriebe, die besonders ökologisch wertvollen Pflanzenaufwuchs haben und diesen selbst verwerten, werden bei einer festlichen Preisverleihung am 10. Juni 2020 in der Staatskanzlei von Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert ausgezeichnet werden. ?Es ist mir ein besonderes Anliegen, unsere gemeinsame Verantwortung für den Erhalt und die Nutzung von artenreichem Grünland in Sachsen-Anhalt auch in diesem Jahr wieder mit einer besonderen Aktion stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken?, erläutert Dalbert die Idee zu dem Wettbewerb. Und sie ergänzt: ?Unsere Landwirtinnen und Landwirte erbringen mit der Bewirtschaftung von Wiesen und Weiden wichtige gesellschaftliche Leistungen. Sie leisten einen großen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt in diesen Lebensräumen. Diese Leistungen möchten wir würdigen.? ?Die Flusstäler von Saale, Unstrut und Weißer Elster prägen in einzigartiger Form die Landschaft im Süden des Landes. Diese naturschutzfachlich wertvollen Grünlandbestände zeigen, dass Landwirtschaftsbetriebe durch ihre Bewirtschaftungspraxis erfolgreich zum Erhalt dieser Kulturlandschaft beitragen. Damit erhalten sie die Attraktivität und die typische Vielfalt dieser historisch gewachsenen Landschaft - auch für die Erholung der Bevölkerung und den Tourismus?, begründet die Ministerin die Auswahl des Burgenlandkreises. Dalbert bedankt sich insbesondere für die Bereitschaft der Partner zur Benennung von Jurymitgliedern, die im Mai die Bereisung der Wettbewerbsflächen und deren Bewertung übernehmen. Die Partner, die das Ministerium für den Wettbewerb gewinnen konnte, entsenden jeweils ein Jurymitglied, sodass der Landkreis, die konventionell und die ökologisch wirtschaftenden Betriebe, die Wissenschaft, der Naturschutz und die Fachbehörden in der Jury vertreten sind. Die Jury wird fachlich vom Landesamt für Umweltschutz und der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau unterstützt. Hintergrund: Die Partner des Wettbewerbs ·         Landrat Burgenlandkreis ·         Hochschule Anhalt ·         Agrarpolitischer Arbeitskreis Ökolandbau /Bioland Sachsen-Anhalt ·         Bauernbund Sachsen-Anhalt e.V. ·         Bauernverband Sachsen-Anhalt e.V. ·         BUND Sachsen-Anhalt e.V. Die Jurymitglieder ·         Michael Krawetzke (Burgenlandkreis) ·         Sandra Dullau (Hochschule Anhalt) ·         Uwe Becherer (Agrarpolitischer Arbeitskreis Ökolandbau /Bioland Sachsen-Anhalt) ·         Tina Eulau (Kreisgeschäftsführerin Bauernverband Burgenland e. V.) ·         Hartmut Thiele (Bauernbund Sachsen-Anhalt e.V.) ·         Ine Petz (BUND Sachsen-Anhalt e.V.) ·         Dr. Bärbel Greiner (Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau) ·         Urs G. Jäger (Landesamt für Umweltschutz) Die Bewerbungsunterlagen Landwirtinnen und Landwirte aus dem Burgenlandkreis können ihre artenreichen Flächen bis zum 23. April 2020 zur Teilnahme an den Grünlandmeisterschaften 2020 anmelden. Die Bewertung erfolgt durch eine Jury-Bereisung in der 22. Kalenderwoche (25. bis 27. Mai). Die Bewerbungsunterlagen gibt es hier: https://mule.sachsen-anhalt.de/ministerium/service/preise-und-wettbewerbe/ Die Auszeichnung Zur festlichen Preisverleihung am 10. Juni in der Staatskanzlei werden die drei Erstplatzierten zusammen mit ihren engen Angehörigen eingeladen. Die Siegerin/der Sieger erhält eine Holzbank mit der Gravur ?Sieger Grünlandmeisterschaft 2020?. Weitere Preise sind ein wetterfestes Schild für den Außenbereich, auf welchem die Wettbewerbsfläche und die Teilnahme an den Grünlandmeisterschaften dokumentiert werden. Darüber hinaus erhalten die Erstplatzierten Gutscheine für Futterwertbestimmungen der Wettbewerbsfläche. Die Wettbewerbsregion Laut Erhebung des Statistischen Landesamtes von 2016 wirtschafteten im Burgenlandkreis 207 Betriebe auf 1818 ha Wiesen, 4193 ha Mähweiden und 1471 ha ertragsarmen Dauergrünland. Das entspricht circa 8 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Landkreises. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE MicrosoftInternetExplorer4 /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman",serif;} Impressum: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Hegelstraße 42 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567-6666 Fax: (0391) 567-6667 Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

Landesverwaltungsamt erkennt 285. Stiftung an: ?Stiftung Kulturlandschaft Sachsen-Anhalt? hat Sitz in Wanzleben

Der Präsident des Landesverwaltungsamtes, Thomas Pleye übergab gestern, am 3. März 2016 die Urkunde über die Anerkennung der ?Stiftung Kulturlandschaft Sachsen-Anhalt? im Rahmen des Landesbauernverbandstages in Staßfurt an den neu gewählten Präsidenten des Landesbauernverbandes Olaf Feuerborn. Die ?Stiftung Kulturlandschaft Sachsen-Anhalt? wurde gemeinsam vom Landesbauernverband Sachsen-Anhalt und acht Kreisbauernverbänden (Wittenberg, Anhalt, Stendal, Salzland, Saaletal, Burgenland, Altmarkkreis Salzwedel und Börde) am 14. Oktober 2015 errichtet. Mit der Anerkennung durch das Landesverwaltungsamt als Stiftungsbehörde hat die Stiftung nunmehr den Status einer rechtsfähigen Stiftung des bürgerlichen Rechts.   Die Stiftung ? die erste ihrer Art in den neuen Bundesländern ? hat sich zum Ziel gesetzt, den Verlust landwirtschaftlicher Nutzfläche im Zuge von Infrastrukturmaßnahmen und durch daraus resultierenden naturschutzfachlichen Ausgleich auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Deshalb wurde die Förderung des Natur- und Landschaftsschutzes und der Landschaftspflege durch den Erhalt und die Förderung der Eigenart, Vielfalt und Schönheit der bäuerlich geprägten Kulturlandschaft und ihrer nachhaltigen Nutzungsfähigkeit durch Umsetzung der Idee des Naturschutzes sowie eines modernen, nachhaltigen Flächenmanagements zum Hauptzweck der Stiftung erklärt. In seiner Ansprache zur Übergabe der Stiftungsurkunde machte Präsident Thomas Pleye deutlich: ?Da das Landesverwaltungsamt nicht nur anerkennende Stiftungsbehörde, sondern auch Obere Naturschutzbehörde ist, sehen wir in der Errichtung dieser Stiftung und ihrer Ziele noch andere positive Signale. Die Unterstützung von Kompensationsverpflichtungen und die Förderung alternativer Kompensationskonzepte und Maßnahmen, die sich die Stiftung als weitere Stiftungsziele gestellt hat, sind aus Sicht der oberen Naturschutzbehörde sehr zu begrüßen, ist doch die naturschutzfachliche und -rechtliche Bewältigung von Eingriffsvorhaben im Laufe der Zeit nicht einfacher geworden, ganz im Gegenteil: Der Flächenverbrauch, z.B. durch Großprojekte wie Autobahnen oder beim Ausbau von Stromtrassen, die mit einem umfangreichen Kompensationsbedarf einhergehen, macht die Suche nach Ersatzflächen immer aufwändiger.  Divergierende Nutzungsansprüche führen zu Konflikten, da besonders landwirtschaftliche Flächen betroffen sind.  Hier kann die Stiftung einen wertvollen Beitrag zur Problembewältigung leisten.? Die ?Stiftung Kulturlandschaft Sachsen-Anhalt? ist die 285. Stiftung des bürgerlichen Rechts die im elektronischen Stiftungsverzeichnis des Landes Sachsen-Anhalt eingetragen wird. Das Verzeichnis kann im Internet eingesehen werden (www.landesverwaltungsamt.sachsen-anhalt.de). Da für den Sitz der Stiftung der Ort Wanzleben festgelegt wurde, befinden sich damit derzeit im Ort Wanzleben/Börde 3 Stiftungen und im Landkreis Börde nunmehr 20 Stiftungen des bürgerlichen Rechts. Hinweis: Am 29. April 2016 treffen sich die Stiftungen aus Sachsen-Anhalt zum 6. Landesstiftungstag, in diesem Jahr in Magdeburg (in der Festung Mark). Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-fareast-language:EN-US;} Impressum LandesverwaltungsamtPressestelleErnst-Kamieth-Straße 206112 Halle (Saale)Tel: +49 345 514 1244Fax: +49 345 514 1477Mail: pressestelle@lvwa.sachsen-anhalt.de

Kabinett in Zeitz - Ministerpräsident Haseloff: Starke Lebensmittelindustrie und viel touristisches Potential im Burgenlandkreis

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt ist heute unter der Leitung von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff zu einer auswärtigen Kabinettssitzung in Zeitz zusammengekommen. Neben allgemeinen Themen standen auch Regionalthemen wie die wirtschaftliche, infrastrukturelle, kulturelle und soziale Entwicklung in der Stadt Zeitz und im Burgenlandkreis auf der Tagesordnung.   Haseloff betonte: ?Der Burgenlandkreis hat den wirtschaftlichen Wandel der letzten beiden Jahrzehnte mit Bravour gemeistert. Heute ist der Kreis vor allem ein wichtiges Standbein unserer Lebensmittelindustrie. Aber auch im touristischen Bereich kann der Burgenlandkreis punkten. Ich drücke fest die Daumen, dass der Naumburger Dom und die hochmittelalterliche Herrschaftslandschaft an Saale und Unstrut im Sommer 2015 den UNESCO-Welterbetitel zugesprochen bekommen. Das würde der Region zusätzlichen Auftrieb geben.?   Starke Wirtschaft und viel touristisches Potential Der Burgenlandkreis und die Stadt Zeitz haben den schwierigen wirtschaftlichen Umbau nach der deutschen Einheit gemeistert. Im ersten Halbjahr 2014 lag der Landkreis beim Industrieumsatz auf dem 2. Platz in Sachsen-Anhalt. Positiv wirkt sich die günstige Verkehrsanbindung mit den Autobahnen A 9 und A 38 und der Nähe zum Flughafen Leipzig/Halle aus. Strukturprägend im Landkreis ist vor allem die Lebens- und Genussmittelindustrie (Rotkäppchen, Mitteldeutsche Erfrischungsgetränke GmbH, Tönnies GmbH, Südzucker).   Seit 2000 sind im Burgenlandkreis 356 Investitionen mit einem Gesamtvolumen von insgesamt rund 1,02 Mrd. ? aus der Gemeinschaftsaufgabe ?Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur? (GRW) bezuschusst worden. Durch die Förderung in Höhe von 286,5 Mio. ? sind 12.817 Arbeitsplätze neu geschaffen bzw. gesichert worden. In der Stadt Zeitz sind im gleichen Zeitraum 23 Investitionsvorhaben (Gesamtinvestitionsumfang: 67,3 Mio. ?) mit 12,5 Mio. ? aus der GRW bezuschusst worden. Dadurch wurden 398 Arbeitsplätze neu geschaffen bzw. gesichert.   Der Burgenlandkreis gehört zu den Regionen Sachsen-Anhalts mit besonderem touristischen Potential. Dazu trägt sowohl der Weinbau bei wie kulturhistorische Sehenswürdigkeiten. Ausdruck des kulturellen wie geschichtlichen Reichtums ist der Antrag der Kulturlandschaft "Der Naumburger Dom und die hochmittelalterliche Herrschaftslandschaft an Saale und Unstrut" zur Aufnahme in die UNESCO-Weltkulturerbeliste. Das UNESCO-Welterbekomitee wird über die Aufnahme in die Weltkulturerbeliste im Sommer 2015 entscheiden.   Für den Ausbau des Tourismus im Burgenlandkreis sind seit 2000 Fördermittel in Höhe von rund 37,9 Mio. ? aus der GRW bewilligt worden. Davon flossen 7,3 Mio. ? in die gewerbliche Wirtschaft (17 Projekte) und rund 30,6 Mio. ? in die touristische Infrastruktur (54 Projekte).   Schulbauförderung ? zahlreiche Schulen saniert Im Rahmen der EU-Schulbauförderung konnten folgende Schulen gefördert werden. Die Maßnahmen sind zum Teil schon abgeschlossen. ·         Beuditz-Sekundarschule Weißenfels (EFRE-Förderung 4.000.000 ?) ·         Domgymnasium Naumburg (EFRE-Förderung 4.000.000 ?) ·         Sekundarschule ?Freie Schule im Burgenland? Naumburg (Träger: MBA Medizinische Berufsakademie GmbH) (EFRE-Förderung 255.976 ?) ·         Montessori-Grundschule Naumburg (EFRE-Förderung 257.876 ?) ·         Sebastian-Kneipp-Grundschule Saubach (ELER-Förderung 2.104.600 ?. Die Maßnahme ist abgeschlossen. ·         Grundschule Hohenmölsen (ELER-Förderung 1.300.000 ?. Die Maßnahme ist abgeschlossen. ·         Sekundarschule Bad Bibra (ELER-Förderung 3.774.000 ?). Die Maßnahme ist abgeschlossen.   Durch das STARK III-Programm wurde die energetische und allgemeine Sanierung folgender Schulen gefördert: ·         Schulkomplex Sekundarschule 3/Dritte Grundschule in Zeitz (EFRE-Förderung 72.500 ?, Landesmittel 221.673 ?), ·         ?Max-Klinger-Grundschule? in Klein Jena (EFRE-Förderung 140.000 ?), ·         Sekundarschule ?Am Schwanenteich? in Zeitz (EFRE-Förderung 360.500 ?), ·         Sekundarschule Hohenmölsen (ELER-Förderung 4.178.846 ?) Im Burgenlandkreis wird zudem ein ausgewähltes Modellvorhaben umgesetzt. Hierbei handelt es sich um die Grundschule Bergschule sowie den dazugehörenden Hort der Grundschule in Weißenfels (EFRE-Förderung 2.776.851 ?, Landesmittel 679.191 ?). Dieses Projekt zeichnet sich durch besonders innovative Ideen aus und erreicht bei der energetischen Sanierung den Passivhausstandard.   Förderung von Kunst und Kultur Für Kunst- und Kulturprojekte bzw. Kultureinrichtungen in der Stadt Zeitz und im Burgenlandkreis sind im Haushaltsjahr 2013 Landesmittel in Höhe von 1.3 Mio. ? bewilligt worden. Ein Förderschwerpunkt ist die Kleine Bühne Naumburg als das kleinste öffentlich getragene Theater Sachsen-Anhalts. Die Arbeit des Theaters wird vom Land mit 141.000 ? gefördert. Im künstlerisch-kulturellen Bereich werden die Musikschulen, der Weißenfelser Musikverein ?Heinrich Schütz? e.V. und die Stiftungen Kloster Memleben, Dome und Schlösser und Schulpforta sowie die Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatsstifts Zeitz finanziell unterstützt. Hinzu kommen Projekte aus dem Bereich der Traditions- und Heimatpflege, Museen und Bibliotheken.   Investitionen in Städtebau und Infrastruktur Von 2011 bis 2013 sind städtebauliche Maßnahmen im Burgenlandkreis mit 28,9 Mio. ? gefördert worden. Rund neun Mio. ? davon flossen aus dem Programm ?Stadtumbau Ost?. Allein Zeitz hat mehr als drei Mio. ? hiervon erhalten. Von dem Geld sind in der Stadt u. a. knapp 1.600 dauerhaft leer stehende Wohnungen abgerissen und somit vom Markt genommen worden.   Ein herausragendes Beispiel für die innerstädtische Aufwertung ist das Kind-Eltern-Zentrum am Naumburger Domplatz, das mit mehr als einer Million ? gefördert wurde (Gesamtinvestition rd. 3. Mio. ?).   Für wichtige Vorhaben des städtebaulichen Denkmalschutzes, mit denen die Revitalisierung der historischen Altstädte unterstützt werden soll, erhielt der Landkreis von 2011 bis 2013 insgesamt fast elf Mio. ?. Der Stadt Zeitz sind davon mehr als 2,5 Mio. ? zur Verfügung gestellt worden. Mit den Fördermitteln werden in erster Linie stadtbildprägende Gebäude im Gründerzeitgebiet der Stadt gesichert und saniert.   Im Bereich der Verkehrsinfrastruktur ist im Burgenlandkreis der dreistreifige Ausbau der Bundesstraße 91 von Deuben nach Werschen das herausragende Verkehrsvorhaben der kommenden Jahre. Insgesamt sind knapp 22 Mio. ? dafür veranschlagt. Baubeginn soll im Jahr 2016 sein.   Der kommunale Straßenbau wird in diesem Jahr voraussichtlich mit rund zweieinhalb Mio. ? gefördert. Mit dem Geld können insgesamt 17 Einzelvorhaben fortgeführt und begonnen werden. In Zeitz selbst wird der Ausbau des Knotens Kalktor mit rund 300.000 ? finanziell unterstützt. Mittelfristig ist in Zeitz auch der Ausbau der Weißenfelser Straße geplant, wofür ein Fördermittelanteil von voraussichtlich mehr als einer Million ? im Mehrjahresprogramm berücksichtigt ist.   Das Hochwasser 2013 hat auch im Burgenlandkreis seine Spuren hinterlassen. Neben den Maßnahmen des planmäßigen Bauprogramms wird immer noch in die Beseitigung der Schäden investiert. Besonders betroffen ist der Streckenabschnitt zwischen Reuden und Könderitz im Zuge der Landesstraße 192. Der Bereich ist so stark überspült worden, dass dadurch umfangreiche Schäden an der Straße selbst sowie an zwei Brückenbauwerken entlang der Strecke entstanden sind. Mit der schrittweisen Instandsetzung soll im nächsten Jahr begonnen werden. Die dafür erforderlichen Mittel werden auf insgesamt rund 6,3 Mio. ? geschätzt und aus dem Aufbauhilfefonds für den Wiederaufbau der Verkehrsinfrastruktur bereitgestellt.   Förderung von Familien und Kindern im Arbeitsmarkt Für die Stadt Zeitz und den Burgenlandkreis betrug das Fördervolumen im Bereich Arbeit und Soziales in den Jahren 2011 bis Mitte 2014 ca. 86 Mio. ?. Dabei wurden insbesondere Maßnahmen im Kinder-, Jugend und Familienbereich mit ca. 61,4 Mio. ?, im Bereich des Arbeitsmarktes mit ca. 13 Mio. ? und im Bereich des Gesundheitswesens mit ca. 6,4 Mio. ? bezuschusst.   Auf die Verbesserung der frühkindlichen Bildung legt das Land ein besonderes Augenmerk. So beteiligte sich das Land an den Ausgaben der Kinderbetreuung im Burgenlandkreis mit fast 58 Mio. ?. Dies beinhaltet auch Mittel für die Verbesserung der vorschulischen Bildung, die Sanierung von Kindertageseinrichtungen und den Krippenausbau. Im Bereich der Familienförderung sowie der Kinder- und Jugendarbeit wurden die Stadt Zeitz und der Burgenlandkreis von 2011 bis Mitte 2014 mit ca. 3,5 Mio. ? unterstützt.   Die Fördermittel im Rahmen der Arbeitsmarktförderung wurden beispielsweise für die Verbesserung der Beschäftigungschancen für Langzeitarbeitslose, die Förderung der betrieblichen Erstausbildung oder die Verbesserung der Arbeitsmarktchancen benachteiligter Personengruppen eingesetzt.   Verbesserungen im Hochwasserschutz Insgesamt sind im Burgenlandkreis 29,7 km von insgesamt 50,7 km Deichen nach anerkannten Regeln der Technik saniert worden. Für die Beseitigung der Hochwasserschäden des Jahres 2002 wurden 20,3 Mio. ? aufgewandt. Alle Anlagen werden zurzeit basierend auf den Erkenntnissen aus dem Hochwasser vom Juni 2013 überprüft und gegebenenfalls den Erfordernissen angepasst. Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in der Region sind folgende Maßnahmen geplant:   2014/2015 Fischaufstieg am Wehr Tröbsdorf - Beckenpass an der Schleuse, Sohlgleite im Mühlgraben (dort besteht noch keine Baufreiheit), Kosten: ca. 1,3 Mio. ? 2015 Sanierung Rückstaudeich Röstbach: Ausführungsplanung und Genehmigung liegen vor, zurzeit Einholung der Bauerlaubnisse, Kosten ca. 550.000 ? 2016 Untersuchung Unstrutdeich Landesgrenze bis Straße Wendelstein 2014 bis 2020 Hochwasserschutzanlagen für die Stadt Zeitz, Kosten ca. 6,9 Mio. ?   Investitionen für sauberes Wasser und saubere Böden In einigen Wassergewinnungsanlagen des Landkreises (Crauschwitz, Possenhain, Bucha und Löbitz) wurden hohe Urangehalte im Trinkwasser festgestellt. Die Werte lagen über dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung. Das Land förderte mit 1,34 Mio. ? Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität. Die Wassergewinnungsanlagen Crauschwitz, Possenhain und Löbitz wurden bereits stillgelegt und an andere Versorgungsgebiete angeschlossen. Der zuständige Trinkwasserzweckverband hat vorgesehen, die Wassergewinnungsanlage Bucha Ende Oktober abzulösen und das Versorgungsgebiet Bucha an die Wassergewinnungsanlage Thalwinkel anzuschließen. Durch diese Maßnahme wird auch für die Ortslage Bucha der Urangrenzwert nach Trinkwasserverordnung eingehalten.   Den Schwerpunkt der Tätigkeit der Landesanstalt für Altlastenfreistellung (LAF) im Burgenlandkreis bildet gegenwärtig das Ökologische Großprojekt Hydrierwerk Zeitz (ÖGP Zeitz). Vor allem die Sanierung des Kontaminationsschwerpunktes ?Benzolfabrik" steht im Fokus der Arbeiten. Bisher hat das Land Sachsen-Anhalt ca. 26,15 Mio. ? für die Maßnahmen der Altlastensanierung im ÖGP Zeitz ausgegeben, um so mit der Sanierung der Kontaminationen von Boden und Grundwasser wesentliche Voraussetzungen für die Investitionen am Standort zu schaffen. Impressum: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Hegelstraße 42 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567-6666 Fax: (0391) 567-6667 Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

Verkehrsminister Webel: Bei Ampelanlagenbau auf der B2 in Droßdorf haben wir besonders den Schutz von Älteren und Schülern im Blick

Normal 0 21 false false false MicrosoftInternetExplorer4 /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;} Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) hat heute in Droßdorf (Landkreis Burgenland) den Startschuss für den Bau einer Fußgängerampel gegeben. Die Anlage entsteht an der Bundesstraße 2, die durch den Ort führt.   ?Im Interesse von besonders schutzbedürftigen Verkehrsteilnehmern wie ältere Menschen und Schulkinder, die die stark befahrene Bundesstraße überqueren, hat sich das Land entschlossen, die Ampel zu bauen?, sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) heute in Droßdorf.   Die vorläufige Bausumme beträgt rund 62.000 Euro. Die Kosten werden vom Bund als so genannter Baulastträger übernommen.   Die eigentlichen Bauarbeiten beginnen am 12. September. Fertigstellungstermin ist voraussichtlich der der 9. November 2012. Impressum: Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr Pressestelle Turmschanzenstraße 30 39114 Magdeburg Tel: (0391) 567-7504 Fax: (0391) 567-7509 Mail: presse@mlv.sachsen-anhalt.de

Auswärtige Kabinettssitzung in Naumburg / Tourismus und Wirtschaftsentwicklung im Einklang

Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 527/10 Staatskanzlei - Pressemitteilung Nr.: 527/10 Magdeburg, den 28. September 2010 Auswärtige Kabinettssitzung in Naumburg / Tourismus und Wirtschaftsentwicklung im Einklang Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt ist heute unter der Leitung von Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer zu einer auswärtigen Kabinettssitzung in Naumburg zusammengekommen. Neben allgemeinen Erörterungen standen auch regionale Themen wie die kulturelle, die soziale, die infrastrukturelle und die wirtschaftliche Entwicklung in der Stadt Naumburg und im Burgenlandkreis auf der Tagesordnung. Ministerpräsident Böhmer hob hervor: ¿Der kulturelle Reichtum des Burgenlandkreises ist ein Pfund, mit dem man vor Ort wuchern kann. Dabei zeigt sich, dass sich Tourismus und eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung nicht ausschließen müssen. Das gilt nicht nur für den Weinbau an Saale und Unstrut. Das Land fördert die Entwicklung des südlichsten Landkreises Sachsen-Anhalts nach besten Kräften.¿ Günstige Verkehrsanbindungen fördern Unternehmensansiedlungen Der Landkreis Burgenlandkreis verfügt über sehr günstige Verkehrsanbindungen. Damit weist er ideale Bedingungen für die Ansiedlung von Unternehmen auf. Aufgrund seiner 1000jährigen Weinbautradition besitzt die Getränkeherstellung einen besonderen Stellenwert im Burgenlandkreis. Der zu Sachsen-Anhalt gehörende Teil des Weinbaugebietes Saale-Unstrut umfasste im Jahr 2009 ca. 616 Hektar. Von den fast 600 Weinbaubetrieben wirtschaften 95% im Nebenerwerb. Die Erhaltung des Weinbaus in Steillagen wird vom Land gefördert. Schwerpunkt der Förderung ist die Wiederbepflanzung von Rebflächen sowie die Instandsetzung von Weinbergsmauern, die im vergangenen Winter teilweise erheblich beschädigt wurden. Das Land hat kurzfristig die nationalen Mittel für den Steillagenweinbau im Jahr 2010 aufgestockt. Für ein Investitionsvolumen von 250.000 ¿ wurden bisher rund 126.000 ¿ Fördermittel für 24 Antragsteller bewilligt. Von Bedeutung ist auch die Herstellung von chemischen Erzeugnissen. Die Chemiestandorte Buna und Leuna liegen in der unmittelbaren Nachbarschaft des Landkreises. Umfangreiche Wirtschaftsförderung Seit Beginn der im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe ¿Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur¿, GRW, getätigten Investitionsförderung wurden mit Stand vom 31. Juli 2010 im Burgenlandkreis insgesamt 867 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsumfang von rund 2,6 Mrd. Euro mit etwa 662 Mio. Euro bezuschusst. Damit konnten 21.654 Arbeitsplätze neu geschaffen bzw. gesichert werden. In der Stadt Naumburg wurden im gleichen Zeitraum 125 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsumfang von rund 121 Mio. Euro mit etwa 39 Mio. Euro bezuschusst. Damit konnten 2.085 Arbeitsplätze neu geschaffen bzw. gesichert werden. Die Arbeitslosenquote von 13,8 Prozent im August 2010 liegt zwar über dem Landesdurchschnitt von 12 Prozent, konnte aber gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,7 Prozentpunkte verbessert werden. Auch die Arbeitslosenquote in der Stadt Naumburg konnte sich um 0,4 Prozentpunkte verbessern. Tourismus Der Burgenlandkreis ist vom Tourismus geprägt. Mittelalterliche Burgen, Klosteranlagen und historische Stadtzentren zeugen von der einstigen Bedeutung dieses Landstriches für die deutsche und europäische Geschichte. Hier findet man einzigartige Zeugnisse der deutschen Romanik, verbunden durch die ¿Straße der Romanik¿. Wandeln kann man auch auf den Himmelswegen, die u.a. den Fundort der weltbekannten Himmelsscheibe von Nebra sowie das Sonnenobservatorium von Goseck miteinander verbinden. Für die Tourismusförderung im Landkreis wurden im Zeitraum 1991 bis 30. Juni 2010 für 97 Vorhaben der gewerblichen Wirtschaft rund 19 Mio. Euro Zuschüsse bewilligt. In die touristische Infrastruktur flossen für 121 Vorhaben etwa 58 Mio. Euro. Frühkindliche Bildung Großes Augenmerk legt die Landesregierung auf die frühkindliche Bildung. Zur Sicherung der Kinderbetreuung im Landkreis hat das Land in diesem Jahr einen Pauschalbetrag von knapp 13,4 Millionen Euro überwiesen. Im Landkreis werden rund 10.900 Kinder von der Geburt bis zum Hortalter betreut. Darüber hinaus werden bis 2013 aus EU-Mitteln und Investitionsmitteln des Bundes etwa 2,3 Millionen Euro für die Sanierung und den Neubau von Kindertageseinrichtungen bereitgestellt. Über das Bundesprogramm zum Ausbau von Krippenplätzen fließen etwa 3,3 Millionen Euro in die Sanierung von Kindertagesstätten. Weitere Investitionen erfolgen über das Konjunkturprogramm II des Bundes. Sieben Vorhaben im Umfang von rund 2,7 Millionen Euro werden dadurch im Burgenlandkreis realisiert. Schulentwicklungsplanung Im Schuljahr 2010/11 gibt es im Burgenlandkreis 46 öffentliche Grundschulen und vier in freier Trägerschaft (drei evangelische Schulen und eine Montessori-Grundschule). Von den derzeit 14 kommunalen Sekundarschulen werden aufgrund der Schüler-Prognosezahlen zwölf Schulen bis zum 31. Juli 2014 Bestand haben. Die Sekundarschule ¿Borlach¿ in Bad Kösen und die Sekundarschule Lützen werden nach dem Schuljahr  2011/12 geschlossen. Im Burgenlandkreis arbeiten außerdem zwei freie Sekundarschulen, sechs öffentliche Lernbehinderten-Förderschulen, vier öffentliche Geistigbehinderten-Förderschulen, eine Förderschule in freier Trägerschaft und zehn Gymnasien (davon zwei in freier Trägerschaft und eines in Landesträgerschaft). Berufsschulen Die Berufsbildenden Schulen (BbS) in Weißenfels werden derzeit von ca. 1.180 Schülerinnen und Schülern besucht und die Berufsbildenden Schulen in Zeitz von etwa 1.757. An beiden Standorten wird die Berufsausbildung im dualen System wie auch als vollzeitschulische Ausbildung angeboten. Kultur Für Kunst und Kultur im Burgenlandkreis werden im Jahr 2010 insgesamt rund 1,28 Millionen Euro aus Landesmitteln bereit gestellt. Die Fördermittel gehen in die Bereiche Denkmalpflege, Museen, Traditions- und Heimatpflege, Bibliotheken, Musik, Theater sowie Kinder- und Jugendkultur. Die Musikschulen des Landkreises haben aus dem Konjunkturprogramm II Mittel zur energetischen Sanierung erhalten. Der Standort Weißenfels bekam eine Zuwendung von rund 75.000 Euro, Naumburg von 1,35 Millionen Euro und Zeitz von 215.000 Euro. Zur finanziellen Förderung des Naumburger Theaters haben das Land und die Stadt Naumburg einen Vertrag für die Laufzeit von 2009 bis 2012 abgeschlossen. Er gewährt einen Zuschuss von insgesamt 551.000 Euro. Seit 2010 beträgt die Förderung bis 2012 jährlich 141.000 Euro. Das besondere Interesse des Landes gilt Angeboten für Kinder und Jugendliche. ¿Der Naumburger Meister - Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen" ist das Thema der Landesausstellung 2011. Sie wird gemeinsam vom Land, von den Vereinigten Domstiftern zu Merseburg und Naumburg, vom Kollegiatstift Zeitz und der Stadt Naumburg vorbereitet. Diese Ausstellung findet vom 29. Juni bis 2. November 2011 in Naumburg statt. Sie ist einer bedeutenden Künstlerpersönlichkeit des 13. Jahrhunderts gewidmet, deren Namen allerdings nicht mehr überliefert ist. Die Ausstellung verdeutlicht den Bezug der Werkstatt dieses Naumburger Meisters zu den französischen Kathedralen des 13. Jahrhunderts. Für die Vorbereitungen der Ausstellung stellte das Land 125.000 Euro für 2009 und 50.000 Euro für 2010 zur Verfügung. Mehr als 37 Millionen Euro für Abriss und Aufwertungsmaßnahmen Der Stadtumbau im Landkreis Burgenland ist in den vergangenen acht Jahren mit rund 37 Millionen Euro gefördert worden. Für den Rückbau von mehr als 2.800 dauerhaft leer stehenden Wohnungen wurden seit dem Jahr 2002 gut zehn Millionen und für Aufwertungsmaßnahmen rund 27 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Allein in Naumburg ist im gleichen Zeitraum der Abriss von 733 Wohnungen mit rund 2,3 Millionen Euro gefördert worden. Die Aufwertung des vorhandenen Wohnungsbestandes der Stadt wurde mit fast 13 Millionen Euro unterstützt. Rund 253 Millionen Euro für Denkmalschutz und Sanierungsmaßnahmen Im Rahmen der verschiedenen Städtebauförderprogramme erhielt der Burgenlandkreis in den Jahren 1991-2009 insgesamt rund 253 Millionen Euro. Mehr als 60 Millionen Euro davon sind in die Erhaltung des historischen Stadtkerns (rd. 13,8 Mio. Euro) und die städtebauliche Sanierung von Naumburg (rd. 46,6 Mio. Euro) investiert worden. Modellregion für Umgang mit demografischem Wandel Mit Naumburg und Weißenfels beteiligen sich zwei Kommunen im Landkreis mit eigenen Themen an der Internationale Bauausstellung (IBA) Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010. Der Ausgangspunkt des Naumburger Themas ¿Stadt-Bildung¿ (¿Bürger bilden Städte ¿ Städte bilden Bürger¿) ist die Überzeugung, dass die wichtigsten Partner bei der Gestaltung einer Stadt deren Bürger sind, die als Bewohner und Nutzer oder auch als Bauherren konstruktiv mitwirken. Das IBA-Thema von Weißenfels ¿GründerZeit¿ verknüpft die ökonomische Profilbildung mit dem Stadtumbau. Vielfältige Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur Mit einem Investitionsvolumen von rund 49 Millionen Euro und einer Streckenlänge von mehr als elf Kilometern ist der Neubau der B87-Ortsumfahrung (OU) von Bad Kösen das wichtigste Vorhaben in der Region. Hierfür läuft derzeit das Planfeststellungsverfahren. Gleiches gilt für die knapp acht Kilometer lange OU Naumburg ¿ ebenfalls im Zuge der B87 ¿ die voraussichtlich 13,5 Millionen Euro kosten wird. Der kommunale Straßenbau im Landkreis Burgenland wird in diesem Jahr mit rund 2,4 Millionen Euro gefördert. Insgesamt sollen 14 Vorhaben fortgeführt und begonnen werden. Landwirtschaft und Umwelt Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung beschlossen bereits im März 2006 die Kreistage Weißenfels und Burgenlandkreis das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept für die Region Burgenland-Weißenfels (ILEK). Bisher wurden auf der Grundlage der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der regionalen ländlichen Entwicklung (ILEK + Leader-Bonus) in dieser Region 80 Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 3,55 Mio. ¿ mit Fördermitteln in Höhe von 2,2 Mio. ¿ unterstützt. In der aktuellen Förderperiode wurden seit dem Jahr 2007 in der Dorferneuerung 230 sowohl kommunale als auch private und kirchliche Vorhaben mit 4,475 Mio. ¿ unterstützt. Schwerpunkt sind Vorhaben zur Verbesserung des innerörtlichen Verkehrs. Weitere 96 Anträge mit 3,41 Millionen Euro Förderung sind bereits bewilligt. Umwelt- und Naturschutz Wichtiges Schwerpunktgebiet für Aktivitäten der Landesregierung im Bereich des Naturschutzes ist die Unterstützung der Arbeit des Naturparks ¿Saale-Unstrut-Triasland¿. Eine Stärke der Naturparke liegt darin, dass in ihnen der Schutz der Natur mit einem ¿sanften¿ Tourismus verbunden werden kann. Für den Naturpark, dem zweitgrößten des Landes Sachsen-Anhalt, liegt ein Tourismuskonzept vor, welches von der Europäischen Gemeinschaft gefördert wurde. Die Region ist, neben natürlichen und kulturhistorischen Besonderheiten, reich an schützenswerten geologischen Naturdenkmalen, sogenannten Geotopen, aus dem Zechstein und dem Trias. Zahlreiche wichtige Aufschlüsse stehen als Geotope unter Schutz und sollen einem breiteren Interessentenkreis zugänglich gemacht werden. Impressum: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Hegelstraße 42 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567-6666 Fax: (0391) 567-6667 Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de Impressum: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Hegelstraße 42 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567-6666 Fax: (0391) 567-6667 Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de

Waldbrandwarnstufen steigen weiter

Landesverwaltungsamt - Pressemitteilung Nr.: 079/10 Landesverwaltungsamt - Pressemitteilung Nr.: 079/10 Halle (Saale), den 29. Juni 2010 Waldbrandwarnstufen steigen weiter Die sommerliche Witterung und der fehlende Niederschlag führen in den Wäldern des Landes Sachsen-Anhalt zu einer erhöhten Brandgefahr. In vielen Regionen sind deshalb in den letzten Tagen die Waldbrandwarnstufen gestiegen. Nach Einschätzung der unteren Forstbehörden wird in einzelnen Landkreisen für das kommende Wochenende die höchste Waldbrandwarnstufe (Wwst 4) erwartet. Das Landesverwaltungsamt weist erneut darauf hin, das Rauchverbot in den Wäldern unbedingt zu beachten. Bei Waldbrandstufe 4 ist zudem das Betreten des Waldes außerhalb von Wegen verboten. Beim Abstellen von Kraftfahrzeugen muss generell darauf geachtet werden, dass eine Entzündung trockenen Grases durch heiße Auspuffanlagen ausgeschlossen wird. Da die schnelle Erreichbarkeit von Brandflächen durch die Feuerwehr eine wesentliche Voraussetzung für effektive Bekämpfungsmaßnahmen ist, sollten Kraftfahrzeuge so geparkt werden, dass die Wege  ungehindert durch Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren befahren werden können.   Waldbrandwarnstufen werden durch die Forstbehörden auf der Grundlage eines standardisierten Verfahrens festgelegt. Berücksichtigung finden dabei Faktoren wie Niederschlag, Tageshöchsttemperatur, Stand der Vegetation sowie allgemeine, regional differenzierte Gefährdungslagen.  Aktuell gelten folgende Warnstufen: Landkreise und kreisfreie Städte 28.06.2010 29.06.2010 Altmarkkreis Salzwedel 2 2 Anhalt-Bitterfeld 3 3 Börde 3 3 Burgenland 1 1 Harz 1 1 Jerichower Land 2 3 Mansfeld-Südharz 2 2 Saalekreis 2 2 Salzland 2 2 Stendal 2 3 Wittenberg 3 3 Stadt Dessau-Roßlau 3 3 Stadt Halle (Saale) 2 3 Landeshauptstadt Magdeburg 0 0 Aktuelle Warnstufen können z.B. auf den Serviceseiten des Landesverwaltungsamtes unter (www.lvwa.sachsen-anhalt.de bzw. https://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=11333) abgerufen werden. Waldbrandgeschehen im vergangenen Jahr: 75 Mal hat es 2009 in Sachsen-Anhalts Wäldern gebrannt, 12,75 ha Waldfläche waren dabei betroffen. Die meisten Waldbrände gab es im vergangenen Jahr ¿ genau wie 2008 ¿ im Landkreis Jerichower Land (27 Brände). 5,6 ha Waldfläche kamen dabei zu Schaden. Auch in den Wäldern in der Altmark brannte es häufiger als anderswo, 10 Brände gab es im Landkreis Stendal und 9 im Altmarkkreis Salzwedel. Während hier die Anzahl der Brände im Vergleich zum Jahr 2008 von 16 auf 19 gestiegen ist, war allerdings weniger Waldfläche betroffen (2008: 3,7 ha; 2009: 2,4 ha). In über der Hälfte der Fälle war vorsätzliche Brandstiftung Ursache des Feuers, bei fast einem Drittel konnten die Ursachen nicht zweifelsfrei ermittelt werden. Überblick über das Waldbrandgeschehen der Jahre 2008 und 2009 2008 2009 Landkreis/kreisfreie Stadt Anzahl Fläche Anzahl Fläche (ha) (ha) Dessau-Roßlau, Kreisfreie Stadt 3 0,36 8 1,41 Halle (Saale), Kreisfreie Stadt 0 0 0 0 Magdeburg, Kreisfreie Stadt 0 0 0 0 Altmarkkreis Salzwedel 10 2,36 9 1,19 Anhalt-Bitterfeld 0 0 6 0,5 Jerichower Land 33 4,91 27 5,6 Börde 0 0 0 0 Burgenland 2 1,51 0 0 Harz 1 0,03 6 0,25 Mansfeld-Südharz 0 0 0 0 Saalekreis 1 0,5 1 2 Salzland 2 0,02 0 0 Stendal 6 1,34 10 1,18 Wittenberg 17 1,02 8 0,62 Land Sachsen-Anhalt 75 12,05 75 12,75 Brandursachen 2008 2009 Anzahl Fläche Anzahl Fläche (ha) (ha) Vorsatz 44 5,63 39 7,43 Fahrlässigkeit 11 3,57 9 0,25 natürlich 5 1,68 5 0,47 unbekannt 15 1,17 22 4,6 Waldbrände in den Jahre 1992 bis 2009 Jahr Anzahl Fläche (ha) 1992 224 Impressum LandesverwaltungsamtPressestelleErnst-Kamieth-Straße 206112 Halle (Saale)Tel: +49 345 514 1244Fax: +49 345 514 1477Mail: pressestelle@lvwa.sachsen-anhalt.de

Eignungspruefung_ungefasste_Quellen_2009

Projektbericht EIGNUNGSPRÜFUNG ZUR AUSWAHL VON UNGEFASSTEN QUELLEN ALS GRUNDWASSER-GÜTEMESSSTELLEN Auftraggeber: Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW) Gewässerkundlicher Landesdienst Willi-Brundert-Str. 14, 06132 Halle (Saale) Auftragnehmer: Göttelmann + Ross Beratende Geowissenschaftler GbR Bötzenstr. 56A, 79219 Staufen Bearbeitung: Jan-Henning Ross Staufen, 30.09 2009 Eignungsprüfung zur Auswahl von ungefassten Quellen als GW-Messstellen INHALTSVERZEICHNIS Seite 1Einführung2 2Untersuchungsgebiet und Methodik2 3Ergebnisse3 3.1Auswahl von Quellen3 3.2Befahrung der Quellen3 3.2.1 Städteborn Mallendorf3 3.2.2 Erlenborn4 3.2.3 Heiligenborn Morungen5 3.2.4 Zechentalquelle5 4Diskussion und Empfehlungen6 4.1Checkliste zur Eignungsprüfung6 4.2Vor-Ort-Parameter6 4.3Weitere Möglichkeiten zur Eignungsprüfung8 4.4Stammdaten8 5Zusammenfassung und Ausblick9 6Literatur9 Anhang 1: MessergebnisseA-1 Anhang 2: FotodokumentationA-3 Anhang 3: Grafische Darstellung der Eignung von QuellenA-9 Gesonderte Dokumente: Hinweise zur Checkliste „Eignungsprüfung von GW-Gütemessstellen: ungefasste Quellen“ Eignungsprüfung von GW-Gütemessstellen: ungefasste Quellen Feldvorlage (PDF) Eignungsprüfung von GW-Gütemessstellen: ungefasste Quellen EDV-Vorlage (MS-Word) Checklisten-Beispiele: - Eignungsprüfung von GW-Gütemessstellen: Städteborn Mallendorf - Eignungsprüfung von GW-Gütemessstellen: Erlenborn - Eignungsprüfung von GW-Gütemessstellen: Heiligenborn Morungen - Eignungsprüfung von GW-Gütemessstellen: Zechentalquelle 1 Eignungsprüfung zur Auswahl von ungefassten Quellen als GW-Messstellen 1 EINFÜHRUNG Zum Grundwassergüte-Messnetz des Landes Sachsen-Anhalt gehören gegenwärtig 58 Quellen, von denen viele ohne Fassungsanlage sind. Zur Einschätzung der Eignung von unge- fassten Quellen als GW-Gütemessstellen beauftragte das LHW Sachsen-Anhalt die Aus- arbeitung eines Beurteilungsschemas anhand von Musterbeispielen. Quellen sind örtlich begrenzte Grundwasseraustritte (DIN 4049-3). Kennzeichen ungefasster Quellen ist das Fehlen einer Fassungsanlage mit Sickerleitungen. Ab dem Quellaustritt besteht oft ein offenes Gerinne. Neben naturbelassenen, unveränderten Quellaustritten müssen aus hydrogeo- logischer Sicht auch Quellen mit eingestautem Auslauf oder ähnlichen baulichen Eingriffen am Quellaustritt als ungefasste Quellen eingestuft werden, wenn keine Fassungsanlage mit Sickersträngen vorhanden ist. Für die Eignung einer Quelle als GW-Gütemessstelle sind zwei Aspekte besonders wichtig: 1. Möglichkeit zur Probennahme am Quellaustritt 2. Repräsentativität des Quellaustrittes für ein Einzugsgebiet „Möglichkeit zur Probennahme“ bezieht sich auf die räumlichen Verhältnisse am Quell-aus- tritt, den Zugang und die langfristige Nutzungsperspektive. Die Repräsentativität für ein Ein- zugsgebiet ist ein wesentliches Element der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG- WRRL), die auf nach Einzugsgebieten abgegrenzten „Wasserkörpern“ ausgerichtet ist. Unge- fasste Quellen stellen häufig kompliziert zu beprobende Grundwasseraustritte dar (LAWA 1995, Ross 2006, Ross 2007) und einschlägige Regelwerke (LAWA 1995, ATV-DVWK 2002, BUWAL 2003) geben hierzu keine Hinweise. Ziel der vorliegenden Studie ist die Aus- arbeitung einer „Checkliste“ zu Eignungsprüfung von ungefassten Quellen als GW- Gütemessstellen. Eine Ausfüll- und Bewertungshilfe für eine entsprechende „Checkliste“ wurde als eigenes Dokument erstellt. 2 UNTERSUCHUNGSGEBIET UND METHODIK Aus dem Grundwassergütemessnetz des Landes Sachsen-Anhalt wurden vier ungefasste Quellen als Musterbeispiele für Eignungsprüfungen ausgewählt und mit dem LHW am 17./18. Juni 2009 befahren (Tab. 1). Die Quellen befinden sich im Bereich des südlichen Harzvor- landes in den Landkreisen Mansfeld-Südharz, Saalekreis und Burgenland. Die zugehörigen Grundwasserkörper für die EU-WRRL sind Apoldaer Mulde (SAL GW 011), Mansfeld- Querfurt-Naumburger Triasmulden und –platten (SAL GW 014), Südharzer Paläozoikum (SAL GW 039) und Wimmelburger Permokarbon (SAL GW 040). Die Messung der Vor-Ort- Parameter erfolgte mit Handgeräten der Firmen WTW, Meinsberg und Hach. Referenztemp- eratur für die elektrische Leitfähigkeit war 25 °C. Vor-Ort-Parameter wurden an verschied- enen Punkten im Quellaustrittsbereich, bei Nebenquellen und im Abstrom gemessen. Mög- lichkeiten für Schüttungsmessungen wurden vor Ort beurteilt. Schüttungsmessungen erfolgten mit einem Induktionsmessgerät „Flow Mate“ des LHW oder volumetrisch (Gefäßmessung). Eine Checkliste zur Eignungsprüfung wurde vor Ort getestet und angepasst. Tab. 1.: Quellen für Musterbeispiele. MKZ Messstelle Gemeinde LK 48353004 Städteborn Eckartsberga Burgenland Mallendorf 46353001 Erlenborn Querfurt Saalekreis 44313015 Zechental- Stolberg (Harz) Mansfeld- quelle Südharz 44333016 Heiligenborn Sangerhausen Mansfeld- Südharz Hoch Rechts m NN 5664536 4468085 175 5693375 4467250 190 5716778 4429443 402 5709595 4448186 300 GWK Geologie SAL GW 011 Dolomitischer Mergelstein SAL GW 014 Buntsandstein/ Schiefertone SAL GW 039 Tonschiefer/ Grauwacke SAL GW 040 Sandstein/ Schiefertone 2

Waldbrandwarnstufen steigen weiter

Landesverwaltungsamt - Pressemitteilung Nr.: 024/09 Landesverwaltungsamt - Pressemitteilung Nr.: 024/09 Halle (Saale), den 8. April 2009 Waldbrandwarnstufen steigen weiter Die warme, fast sommerliche Witterung führt in den Wäldern des Landes Sachsen-Anhalt zu einer erhöhten Brandgefahr. In vielen Regionen sind deshalb in den letzten Tagen die Waldbrandwarnstufen gestiegen. Waldbrandwarnstufen werden durch die Forstbehörden auf der Grundlage eines standardisierten Verfahrens festgelegt. Berücksichtigung finden dabei Faktoren wie Niederschlag, Tageshöchsttemperatur, Stand der Vegetation sowie allgemeine, regional differenzierte Gefährdungslagen.  Aktuell gelten folgende Warnstufen: Landkreise und kreisfreie Städte 07.04.2009 08.04.2009 Altmarkkreis Salzwedel 2 2 Anhalt-Bitterfeld 1 2 Börde 1 2 Burgenland 1 1 Harz 0 1 Jerichower Land 2 2 Mansfeld-Südharz 1 1 Saalekreis 1 1 Salzland 1 2 Stendal 2 2 Wittenberg 1 2 Stadt Dessau-Roßlau 1 2 Stadt Halle (Saale) 1 1 Landeshauptstadt Magdeburg 1 2 Aktuelle Warnstufen können z.B. auf den Serviceseiten des Landesverwaltungsamtes unter (www.lvwa.sachsen-anhalt.de bzw. https://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=11333) abgerufen werden. Bei gleichbleibenden Witterungsverhältnissen ist in allen Regionen mit einer weiteren Zunahme der Waldbrandgefahr zu rechnen. Dementsprechend ist zu Ostern mit höheren Warnstufen zu rechnen. Nachfolgend Informationen zum Waldbrandgeschehen im vergangenen Jahr: Überblick über das Waldbrandgeschehen des Jahres 2008 Landkreis/kreisfreie Stadt Anzahl Fläche (ha) Dessau-Roßlau, Kreisfreie Stadt 3 0,36 Halle (Saale), Kreisfreie Stadt 0 0,00 Magdeburg, Kreisfreie Stadt 0 0,00 Altmarkkreis Salzwedel 10 2,36 Anhalt-Bitterfeld 0 0,00 Jerichower Land 33 4,91 Börde 0 0,00 Burgenland 2 1,51 Harz 1 0,03 Mansfeld-Südharz 0 0,00 Saalekreis 1 0,50 Salzland 2 0,02 Stendal 6 1,34 Wittenberg 17 1,02 Land Sachsen-Anhalt 75 12,05 Brandursachen Anzahl Fläche (ha) Vorsatz 44 5,63 Fahrlässigkeit 11 3,57 natürlich 5 1,68 unbekannt 15 1,17 Waldbrände in den Jahre 1992 bis 2008 Jahr Anzahl Fläche (ha) 1992 224 272 1993 136 89 1994 228 192 1995 182 93 1996 129 72 1997 128 40 1998 93 28 1999 145 62 2000 147 153 2001 66 5,7 2002 38 8,1 2003 178 97,7 2004 44 9,9 2005 73 12,2 2006 56 16,97 2007 66 33,47 2008 75 12,05 Impressum LandesverwaltungsamtPressestelleErnst-Kamieth-Straße 206112 Halle (Saale)Tel: +49 345 514 1244Fax: +49 345 514 1477Mail: pressestelle@lvwa.sachsen-anhalt.de

1 2 3 4 511 12 13