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Bekämpfung der invasiven Wollhandkrabbe mit Barrieren ClanSea

INSPIRE Verteilung der Arten (invasive Arten) in Deutschland - Verbreitung

Der INSPIRE Downloaddienst Verteilung der Arten (invasiver Arten) in Deutschland - Verbreitung stellt bundesweite Verbreitungsdatensätze gemäß den Vorgaben der INSPIRE Richtline Annex III Thema bereit. Gemäß Artikel 24 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten wurden für den ersten nationalen Bericht die durch die Bundesländer übermittelten Verbreitungsdaten der in Deutschland nachgewiesenen Arten der "Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung (Unionsliste)“ für den Berichtszeitraum 1.1.2015 bis 31.12.2018 zusammengestellt. Die Verbreitungsdaten wurden im Berichtstool zur Verordnung, dem EU-Umwelt-Netzwerk EIONET (European Environment Information and Observation Network), an die Europäische Kommission übermittelt. Diese Daten flossen ein in den im Jahr 2021 veröffentlichten Bericht der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat ("Report from the Commission to the European Parliament and the Council on the review of the application of Regulation (EU) No 1143/2014 of the European Parliament and of the Council) (https://ec.europa.eu/environment/pdf/nature/invasive_alien_species_implementation_report.pdf).

Gebietsfremde Pflanzen

Gebietsfremde Arten (Neobiota) kommen in Städten wie Berlin häufig vor. Da es in der Natur kein “Gut” und “Böse” gibt, sind auch diese neu eingebürgerten Arten nicht per se schlecht. Je nachdem, wo sie vorkommen und wie sie sich ausbreiten, können einige Arten jedoch zu Problemen mit dem Naturschutz führen. Dazu können Neobiota auch einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden in der Landwirtschaft und beim Hochwasserschutz anrichten. Unter allen Tier- und Pflanzenarten an einem festgelegten Ort unterscheidet man zwischen einheimischen (indigenen) und gebietsfremden Arten. Einheimische Arten kommen dort von Natur aus vor oder sind von selbst eingewandert. Gebietsfremde Arten wurden dagegen von Menschen eingeführt. Oft mit Absicht (wie bei der Einfuhr von Kartoffeln), manchmal aber auch unfreiwillig, wie z.B. der Klatschmohn, der sich mit der Landwirtschaft auf der ganzen Welt verbreitet hat. In Mitteleuropa begann die Verbreitung gebietsfremder Arten durch den Menschen bereits in der Jungsteinzeit mit Beginn des Ackerbaus. Mit der Zunahme des Handels und des Verkehrs nach der Entdeckung Amerikas durch die Europäer im Jahr 1492 beschleunigte sich dieser Prozess noch einmal deutlich. Alle vom Menschen vor 1492 eingeführten Arten nennt man daher Archäobiota (frei übersetzt: “alte Arten”) und alle danach eingeführten Neobiota (frei übersetzt: “neue Arten”). Bei den neu eingeführten Arten gibt es viele, die nur gelegentlich und vereinzelt auftauchen und solche, die sich auch ohne Hilfe des Menschen fest etabliert haben. Dieses gelingt zumeist nur den Arten, die aus Regionen mit ähnlichem Klima wie bei uns stammen. Zum Problem werden diese Arten erst dann, wenn sie anfangen, den einheimischen Arten den Platz und die Ressourcen streitig zu machen, oder diese gar verdrängen. Beispielsweise sind manche Pflanzenarten so konkurrenzstark, dass sie nahezu alles überwuchern können, was in ihrer Umgebung lebt und wächst. Diese Arten werden als invasiv bezeichnet. Die Beseitigung oder Bekämpfung dieser invasiven Arten ist oft sehr aufwendig und dazu noch kostspielig. Die Europäische Kommission hat deshalb im Jahr 2016 eine Verordnung zur Bekämpfung bestimmter invasiver Arten von europäischer Bedeutung erlassen. Darunter fallen für die Neophyten z.B. die Wechselblatt-Wasserpest und Gelbe Scheincalla und für Neozoen z.B. der Waschbär und die Chinesische Wollhandkrabbe. Neophyten können jedoch auch eine besondere Bedeutung für die heimische Tierwelt haben. So ist z.B. die aus Nordamerika stammende Gewöhnliche Schneebeere (Symphoricarpos albus), die viele als sogenannten “Knallerbsenstrauch” kennen, bei den Raupen des Kleinen Eisvogels, einem Falter, der auf dem Kienberg lebt, als Nahrung sehr beliebt. Die Robinien am Kienberg sind beispielsweise für Bienen eine gern genutzte Nahrungsquelle. Der Kienberg wurde in den Jahren 1973 bis 1984 beim Bau der umliegenden Großsiedlungen künstlich auf 102 Meter aufgeschüttet und im Anschluss zum Schutz vor Erosion vor allem mit neophytischen Gehölzarten bepflanzt. Diese Gehölze waren zum damaligen Zeitpunkt leicht verfügbar und wuchsen besonders schnell und üppig. Noch heute ist der Kienberg deshalb zum größten Teil mit Neophyten bewachsen. Die Art, die sich am Kienberg am stärksten ausbreitet, ist der Eschen-Ahorn. Er bildet dichte Bestände, in denen kaum eine weitere Pflanzenart existieren kann. Sowohl der Eschen-Ahorn als auch die Robinie zählen zu den invasiven Arten. Beide Arten wirken sich am Kienberg jedoch unterschiedlich auf die Tier- und Pflanzenarten aus. Vorkommen Der Eschen-Ahorn beansprucht inzwischen große Flächen des Kienbergs für sich und wächst dort sehr dicht. Außerdem verbreitet er sich bereits in Richtung Wuhletal. Auswirkungen Der Eschen-Ahorn wächst so schnell und mit großer Blattmasse, dass die für viele Arten wichtigen lichten Lebensräume verlorengehen. Dadurch verringert sich die Artenvielfalt in diesen Naturräumen. Insbesondere an den Kienbergterrassen wurden zur Internationalen Gartenausstellung 2017 die mit Eschen-Ahorn bewachsenen Waldränder zurückgenommen und anstelle dessen schnell wachsende, heimische Gehölzarten gepflanzt. In Verbindung mit einer regelmäßigen und kontinuierlichen Pflege kann so einer weiteren Ausbreitung des Eschen-Ahorns entgegengewirkt werden. Vorkommen Auch die Robinie hat mehrere Standorte an den Hängen des Kienbergs bestockt, ist aber auch schon vereinzelt bis in das Wuhletal vorgedrungen. Auswirkungen Außer dem Schwarzen Holunder und etwas Spitz-Ahorn wächst am Kienberg kaum etwas neben oder unter der Robinie. Sie verändert die Zusammensetzung des Artenspektrums in ihrer Umgebung dauerhaft, da sie den Boden mit Stickstoff anreichert. Gleichzeitig ist die Robinie aber auch eine wichtige Nahrungsquelle für die Honigbienen. Im Frühsommer bildet sie einen besonders reichhaltigen Nektar mit hohem Zuckeranteil. Aus diesem Grund ist sie bei Imkern als Bienenweide sehr beliebt. Da die Vorteile der Robinie auf dem Kienberg überwiegen und sie sich auch nicht übermäßig verbreitet, wird sie zunächst noch in Ruhe gelassen und nicht wie der Eschen-Ahorn aktiv zurück gedrängt. Sterben Robinien ab oder müssen aus Bruchgefahr entfernt werden, können diese Standorte mit gebietsheimischen Gehölzen wieder gefüllt werden. Bitte verzichten Sie darauf, invasive Arten wie z.B. Riesenbärenklau, Indisches Springkraut oder Japanischen Staudenknöterich im Garten anzupflanzen. Besonders häufig gelangen diese Arten über Gartenabfälle in die Natur. Bitte entsorgen Sie deshalb Ihren Gartenabfall und Blumenschnitt ordnungsgemäß bei der Berliner Stadtreinigung. Durch diese kleinen Maßnahmen kann eine weitere Verbreitung dieser invasiven Arten vermieden werden. Invasive Tier- und Pflanzenarten in Berlin Neobiota [Bundesamt für Naturschutz

INSPIRE Verteilung der Arten (invasive Arten) in Deutschland - Verbreitung

Der INSPIRE Dienst Verteilung der Arten (invasiver Arten) in Deutschland - Verbreitung stellt bundesweite Verbreitungsdatensätze gemäß den Vorgaben der INSPIRE Richtline Annex III Thema bereit. Gemäß Artikel 24 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten wurden für den ersten nationalen Bericht die durch die Bundesländer übermittelten Verbreitungsdaten der in Deutschland nachgewiesenen Arten der "Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung (Unionsliste)“ für den Berichtszeitraum 1.1.2015 bis 31.12.2018 zusammengestellt. Die Verbreitungsdaten wurden im Berichtstool zur Verordnung, dem EU-Umwelt-Netzwerk EIONET (European Environment Information and Observation Network), an die Europäische Kommission übermittelt. Diese Daten flossen ein in den im Jahr 2021 veröffentlichten Bericht der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat ("Report from the Commission to the European Parliament and the Council on the review of the application of Regulation (EU) No 1143/2014 of the European Parliament and of the Council) (https://ec.europa.eu/environment/pdf/nature/invasive_alien_species_implementation_report.pdf).

Ballastwasser-Übereinkommen: Keine Chance für blinde Passagiere

<p> <p>Nach seiner Verabschiedung im Jahr 2004 tritt am 8. September 2017 das internationale Ballastwasser-Übereinkommen nach nunmehr 13 Jahren endlich in Kraft. Damit soll das Problem angegangen werden, dass durch das Aufnehmen und später wieder Abgeben von Wasser zur Stabilisierung eines Schiffes Tier- und Pflanzenarten in Bereiche außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes verschleppt werden.</p> </p><p>Nach seiner Verabschiedung im Jahr 2004 tritt am 8. September 2017 das internationale Ballastwasser-Übereinkommen nach nunmehr 13 Jahren endlich in Kraft. Damit soll das Problem angegangen werden, dass durch das Aufnehmen und später wieder Abgeben von Wasser zur Stabilisierung eines Schiffes Tier- und Pflanzenarten in Bereiche außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes verschleppt werden.</p><p> <p>Nach dem jüngsten Beschluss des Ausschusses für den Schutz der Meeresumwelt (Maritime Environment Protection Committee, MEPC) der internationalen Seeschifffahrts-Organisation (International Maritime Organisation, IMO) müssen alle betroffenen Schiffe bis spätestens zum Jahr 2024 mit Systemen zur Behandlung ihres Ballastwassers ausgestattet sein. Damit soll der weltweiten Verschleppung von gebietsfremden Arten durch die Aufnahme und die Abgabe von Ballastwasser in der Schifffahrt Einhalt geboten werden. Das Umweltbundesamt ist in die Zulassung von Ballastwasserbehandlungssystemen eingebunden, um mögliche Risiken für die Umwelt, die sich aus dem Betrieb der Anlagen ergeben können, auszuschließen.</p> <p>In Zeiten globalen Handels werden nicht nur Güter rund um den Globus transportiert, durch den weltweiten Warenverkehr werden auch immer wieder Organismen in Bereiche außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes verschleppt. Finden diese Organismen in der neuen Umgebung für sie günstige Lebensbedingungen vor, können sich in den betroffenen Ökosystemen neue Populationen dieser dort gebietsfremden Arten etablieren. Im schlimmsten Fall kann dies zur Verdrängung von heimischen Arten aus ihrem angestammten <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/oekosystem">Ökosystem</a> führen. Der Eintrag dieser invasiven Arten verursacht jedoch nicht nur ökologische Schäden, auch eine Reihe von ökonomischen und gesundheitlichen Problemen können die Folge sein.</p> <p>Als eine der Hauptursachen für die weltweite Verschleppung von Arten gilt ein für Schiffe unverzichtbarer Vorgang: Die Aufnahme und Abgabe von Ballastwasser. Um die Stabilität eines Schiffes sicherzustellen, müssen Gewichtsänderungen während der Be- und Entladevorgänge ausgeglichen werden. Dazu nehmen Schiffe Ballastwasser in eigens an Bord installierten Tanks aus dem Hafenbecken auf und geben dieses während ihrer Reise in anderen Häfen wieder ab. Hierbei nehmen sie nicht nur Ballastwasser mit, in den Ballastwassertanks reisen auch alle mit dem Ballastwasser aufgenommenen Organismen als blinde Passagiere mit.</p> <p>Das wahrscheinlich prominenteste Beispiel für Arten, die mit dem Ballastwasser von Schiffen nach Deutschland eingeschleppt wurden, ist die Chinesische Wollhandkrabbe (Eriocheir sinensis). Sie gelangte bereits im frühen 20. Jahrhundert mit dem Ballastwasser von Handelsschiffen aus Asien nach Europa. Die Lebensbedingungen für diese Art sind in Mitteleuropa derart günstig, dass massenhafte Vorkommen inzwischen auch in vielen deutschen Flüssen zu verzeichnen sind. Die Liste weiterer eingeschleppter Arten ist lang und umfasst verschiedenste Organismengruppen wie Algen, Fische oder Muscheln. In den Ballastwassertanks können aber auch Krankheitserreger in Form von Bakterien oder Viren transportiert und damit entlang der Reiseroute von Schiffen verbreitet werden.</p> <p>Um die Verschleppung von gebietsfremden Arten an Bord von Schiffen zukünftig zu unterbinden, hat die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) im Jahr 2004 das Internationale Übereinkommen zur Kontrolle und Behandlung von Ballastwasser und Sedimenten von Schiffen verabschiedet. Das Übereinkommen sieht eine Behandlung von Ballastwasser an Bord und damit einen Verzicht auf den bisher üblichen unkontrollierten Wasseraustausch vor. In Ballastwasserbehandlungsanlagen können sowohl physikalische Verfahren, wie etwa die Bestrahlung mit UV-Licht, aber auch Chemikalien, z.B. Ozon oder Chlor, eingesetzt werden, um die im Ballastwasser enthaltenen Organismen abzutöten. Zusätzlich wird häufig eine mechanische Reinigung, zum Beispiel mit Filtern, dem eigentlichen Behandlungssystem vorgeschaltet.</p> <p>Mit der Unterzeichnung durch Finnland am 08. September 2016 haben genügend Staaten das Übereinkommen ratifiziert und damit die Bedingungen für das Inkrafttreten am 08. September 2017 geschaffen. In seiner 71. Sitzung hat der Ausschuss für den Schutz der Meeresumwelt (MEPC) Übergangsregeln für das Inkrafttreten beschlossen. Demnach müssen alle betroffenen Schiffe bis zum Jahr 2024 mit Ballastwasserbehandlungsanlagen ausgestattet sein, die nachweislich die im Übereinkommen festgeschriebene Qualitätsnorm für behandeltes Ballastwasser (Regel D-2) erfüllen.</p> <p>Um einen zuverlässigen Betrieb auch unter extremen äußeren Bedingungen sicherzustellen, unterliegen Ballastwasserbehandlungsanlagen einem mehrstufigen, international geregelten Zulassungsverfahren. In Deutschland hat das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die Federführung für die Zulassung von Ballastwasserbehandlungsanlagen übernommen. Das BSH wird hierbei von verschiedenen Fachbehörden und der Klassifikationsgesellschaft DNV GL unterstützt. Das Umweltbundesamt ist ebenfalls in das Zulassungsverfahren eingebunden, um mögliche Umweltgefahren, die sich aus dem Betrieb der Anlagen ergeben können, auszuschließen.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Bundesrat beschließt Gesetz über die Prävention und das Management invasiver gebietsfremder Arten

Am 7. Juli 2017 beschloß der Bundesrat das Gesetz zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten. Das Gesetz schafft die Voraussetzungen, um eine bereits seit 2015 geltende EU-Verordnung in Deutschland anzuwenden. Dadurch sollen die negativen Folgen gemindert werden, die mit der Ausbreitung invasiver Pflanzen- und Tierarten für die biologische Vielfalt verbunden sind. Die EU-Verordnung untersagt unter anderem Einfuhr, Haltung, Zucht und Freisetzung von Arten, die in einer offiziellen EU-Liste erfasst sind. Dazu zählt beispielsweise der Nordamerikanische Ochsenfrosch oder die Chinesische Wollhandkrabbe.

Die invasiven gebietsfremden Arten der ersten Unionsliste der EU-Verordnung Nr. 1143/2014

Inhaltsverzeichnis Vorwort 1 Einleitung 2 Die EU-Verordnung Nr. 1143/2014 zu invasiven Arten 3 Die invasiven gebietsfremden Arten von unionsweiter Bedeutung 4 Steckbriefe der invasiven gebietsfremden Arten der ersten Unionsliste Pflanzen Baccharis halimifolia - Kreuzstrauch Cabomba caroliniana - Karolina-Haarnixe Eichhornia crassipes - Wasserhyazinthe Heracleum persicum - Persischer Bärenklau Heracleum sosnowskyi - Sosnowskyi Bärenklau Hydrocotyle ranunculoides - Großer Wassernabel Lagarosiphon major - Wechselblatt-Wasserpest Ludwigia grandiflora - Großblütiges Heusenkraut Ludwigia peploides - Flutendes Heusenkraut Lysichiton americanus - Gelbe Scheincalla Myriophyllum aquaticum - Brasilianisches Tausendblatt Parthenium hysterophorus - Karottenkraut Persicaria perfoliata - Durchwachsener Knöterich Pueraria montana var. lobata - Kudzu Wirbellose Tiere Eriocheir sinensis - Chinesische Wollhandkrabbe Orconectes limosus - Kamberkrebs Orconectes virilis - Viril-Flusskrebs Pacifastacus leniusculus - Signalkrebs Procambarus clarkii - Roter Amerikanischer Sumpfkrebs Procambarus fallax f. virginalis - Marmorkrebs Vespa velutina nigrithorax - Asiatische Hornisse Wirbeltiere Callosciurus erythraeus - Pallas-Schönhörnchen Corvus splendens - Glanzkrähe Herpestes javanicus - Kleiner Mungo Lithobates catesbeianus - Nordamerikanischer Ochsenfrosch Muntiacus reevesii - Chinesischer Muntjak Myocastor coypus - Nutria Nasua nasua - Roter Nasenbär Oxyura jamaicensis - Schwarzkopf-Ruderente Perccottus glenii - Amurgrundel Procyon lotor - Waschbär Pseudorasbora parva - Blaubandbärbling Sciurus carolinensis - Grauhörnchen Sciurus niger - Fuchshörnchen Tamias sibiricus - Sibirisches Streifenhörnchen Threskiornis aethiopicus - Heiliger Ibis Trachemys scripta - Buchstaben-Schmuckschildkröte 5 Quellen 6 Anhang VERORDNUNG (EU) Nr. 1143/2014 vom 22. Oktober 2014 DURCHFÜHRUNGSVERORDNUNG (EU) Nr. 2016/1141 vom 13. Juli 2016 EUROPEAN COMMISSION: Questions & Answers

Chinesische Wollhandkrabbe – Chinesische Wollhandkrabbe - Eriocheir sinensis

Fast quadratischer Rückenpanzer, 3-10 Zentimeter breit, Gesamtbreite einschließlich der langen Beine bis zu 30 Zentimeter. Rückenpanzer olivgrün bis braun mit dunklen Flecken, bläuliche, violette und rötliche Farbvarianten, Rückenpanzer am Rand fein gesägt, an den beiden Vorderecken je vier scharfe Dornen (vierter Dorn in der Regel nur klein ausgebildet), Kerbe zwischen den Augen. An den Scheren dichter Haarpelz, beim Männchen stärker ausgeprägt als beim Weibchen. Vier lange, abgeflachte Laufbeinpaare, die an den Kanten Haarsäume haben. Kombination aller oben genannten Merkmale artspezifisch. Insbesondere durch den Haarpelz auf den Scheren mit keiner einheimischen Art zu verwechseln. Lebendfang mit Angeln oder Reusen sowie durch Absammeln, Einbau von Öko-Sperren in Kanälen, Ballastwasserbehandlung, Schiffsrumpf- und Kühlwasserfilterreinigung. Quelle der Daten: Bundesamt für Naturschutz, BfN-Schriften - 654 Fast quadratischer Rückenpanzer, 3-10 Zentimeter breit, Gesamtbreite einschließlich der langen Beine bis zu 30 Zentimeter. Rückenpanzer olivgrün bis braun mit dunklen Flecken, bläuliche, violette und rötliche Farbvarianten, Rückenpanzer am Rand fein gesägt, an den beiden Vorderecken je vier scharfe Dornen (vierter Dorn in der Regel nur klein ausgebildet), Kerbe zwischen den Augen. An den Scheren dichter Haarpelz, beim Männchen stärker ausgeprägt als beim Weibchen. Vier lange, abgeflachte Laufbeinpaare, die an den Kanten Haarsäume haben. Kombination aller oben genannten Merkmale artspezifisch. Insbesondere durch den Haarpelz auf den Scheren mit keiner einheimischen Art zu verwechseln. Lebendfang mit Angeln oder Reusen sowie durch Absammeln, Einbau von Öko-Sperren in Kanälen, Ballastwasserbehandlung, Schiffsrumpf- und Kühlwasserfilterreinigung. Quelle der Daten: Bundesamt für Naturschutz, BfN-Schriften - 654

Naturschutz - Zentrum für Artenvielfalt/Tiere und Pflanzen/Arten melden/Invasive Arten/Tiere/Krebse: Invasive gebietsfremde Krebse

<p>Auf diesen Seiten finden Sie <strong>Steckbriefe</strong> zu invasiven gebietsfremden Krebsen und haben die Möglichkeit, diese direkt zu <strong>melden</strong>.</p><p>Um mehr über die Verbreitung von invasiven gebietsfremden Arten zu erfahren sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Bitte melden Sie uns ihre Beobachtung.</p><p><a href="https://hessen.meldeportal.cloud/observation/a3596c58/amerikanischer-rostkrebs">Amerikanischen Rostkrebs melden</a></p><p><strong>Auf der Unionsliste seit:</strong> 2016</p><p><strong>In Hessen vorkommend (letzte 10 Jahre):</strong> Ja</p><p><strong>In benachbarten Bundesländern vorkommend:</strong> Ja</p><p><strong>In Deutschland vorkommend:</strong> Etabliert</p><p><a href="https://www.hlnug.de/themen/naturschutz/tiere-und-pflanzen/invasive-arten/steckbrief-invasive-tiere/chinesische-wollhandkrabbe-eriocheir-sinensis">Artensteckbrief Chinesische Wollhandkrabbe</a></p><p>Um mehr über die Verbreitung von invasiven gebietsfremden Arten zu erfahren sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Bitte melden Sie uns ihre Beobachtung.</p><p><a href="https://hessen.meldeportal.cloud/observation/d510f4a2/chinesische-wollhandkrabbe">Chinesische Wollhandkrabbe melden</a></p><p><i>Hinweis: keine&nbsp;Art der Unionsliste</i></p><p><strong>In Hessen vorkommend (letzte 10 Jahre):</strong> Ja</p><p><strong>In benachbarten Bundesländern vorkommend:</strong> Ja</p><p><strong>In Deutschland vorkommend:</strong> Ja</p><p><a href="https://www.artensteckbrief.de/?ID_Art=1051584&amp;Style=he&amp;BL=20006">Artensteckbrief Kalikokrebs</a></p><p>Um mehr über die Verbreitung von invasiven gebietsfremden Arten zu erfahren sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Bitte melden Sie uns ihre Beobachtung.</p><p><a href="https://hessen.meldeportal.cloud/observation/aeea21d7/kalikokrebs">Kalikokrebs melden</a></p><p><strong>Auf der Unionsliste seit: </strong>2016</p><p><strong>In Hessen vorkommend (letzte 10 Jahre): </strong>Ja</p><p><strong>In benachbarten Bundesländern vorkommend:</strong> Ja</p><p><strong>In Deutschland vorkommend:</strong> Etabliert</p><p><a href="https://www.hlnug.de/themen/naturschutz/tiere-und-pflanzen/invasive-arten/steckbrief-invasive-tiere/kamberkrebs-faxonius-limosus">Artensteckbrief Kamberkrebs</a></p><p>Um mehr über die Verbreitung von invasiven gebietsfremden Arten zu erfahren sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Bitte melden Sie uns ihre Beobachtung.</p><p><a href="https://hessen.meldeportal.cloud/observation/42b073ca/kamberkrebs">Kamberkrebs melden</a></p><p><strong>Auf der Unionsliste seit:</strong> 2016</p><p><strong>In Hessen vorkommend (letzte 10 Jahre): </strong>Ja</p><p><strong>In benachbarten Bundesländern vorkommend:</strong> Ja</p><p><strong>In Deutschland vorkommend: </strong>Etabliert</p><p><a href="https://www.hlnug.de/themen/naturschutz/tiere-und-pflanzen/invasive-arten/steckbrief-invasive-tiere/marmorkrebs-procambarus-virginalis">Artensteckbrief Marmorkrebs</a></p><p>Um mehr über die Verbreitung von invasiven gebietsfremden Arten zu erfahren sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Bitte melden Sie uns ihre Beobachtung.</p><p><a href="https://hessen.meldeportal.cloud/observation/702411de/marmorkrebs">Marmorkrebs melden</a></p><p><strong>Auf der Unionsliste seit:</strong> 2016</p><p><strong>In Hessen vorkommend (letzte 10 Jahre):</strong> Ja</p><p><strong>In benachbarten Bundesländern vorkommend:</strong> Ja</p><p><strong>In Deutschland vorkommend:</strong> Etabliert</p><p><a href="https://www.hlnug.de/themen/naturschutz/tiere-und-pflanzen/invasive-arten/steckbrief-invasive-tiere/roter-amerikanischer-sumpfkrebs-procambarus-clarkii">Artensteckbrief Roter Amerikanischer Sumpfkrebs</a></p><p>Um mehr über die Verbreitung von invasiven gebietsfremden Arten zu erfahren sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Bitte melden Sie uns ihre Beobachtung.</p><p><a href="https://hessen.meldeportal.cloud/observation/1cd0b2a7/roter-amerikanischer-sumpfkrebs">Roten Amerikanischen Sumpfkrebs melden</a></p><p><strong>Auf der Unionsliste seit: </strong>2016</p><p><strong>In Hessen vorkommend (letzte 10 Jahre):</strong> Ja</p><p><strong>In benachbarten Bundesländern vorkommend: </strong>Ja</p><p><strong>In Deutschland vorkommend:</strong> Etabliert</p><p><a href="https://www.hlnug.de/themen/naturschutz/tiere-und-pflanzen/invasive-arten/steckbrief-invasive-tiere/signalkrebs-pacifastacus-leniusculus">Artensteckbrief Signalkrebs</a></p><p>Um mehr über die Verbreitung von invasiven gebietsfremden Arten zu erfahren sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Bitte melden Sie uns ihre Beobachtung.</p><p><a href="https://hessen.meldeportal.cloud/observation/4b8e3700/signalkrebs">Signalkrebs melden</a></p><p><strong>Auf der Unionsliste seit:</strong> 2016</p><p><strong>In Hessen vorkommend (letzte 10 Jahre):</strong>&nbsp;</p><p><strong>In benachbarten Bundesländern vorkommend:&nbsp;</strong></p><p><strong>In Deutschland vorkommend:</strong> Fehlend</p><p><a href="https://www.artensteckbrief.de/?ID_Art=1069444&amp;Style=he&amp;BL=20006">Artensteckbrief Viril-Flusskrebs</a></p><p>Um mehr über die Verbreitung von invasiven gebietsfremden Arten zu erfahren sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Bitte melden Sie uns ihre Beobachtung.</p><p><a href="https://hessen.meldeportal.cloud/observation/53d00ad6/viril-flusskrebs">Viril-Flusskrebs melden</a></p><p>&nbsp;</p><p><a href="https://www.hlnug.de/kontaktformular?tx_powermail_pi1%5Bfield%5D%5Baddid%5D=6018&amp;cHash=cefbea99f28fdb39b47b922d6d5d89a6">Katharina Albert</a></p><p>Tel.: 0641-200095 17</p><p><a href="https://www.hlnug.de/themen/naturschutz/tiere-und-pflanzen/invasive-arten">Infoseite Invasive Arten</a></p><p><a href="https://www.hlnug.de/publikationen/detailseite?tx_cartadm_pi2%5Bbooks%5D=1084&amp;cHash=47eee48d78d1e5cd59e5c2d1a8d31770">Boschüre Invasive gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten in Hessen</a></p><p><a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/naturschutz/artenschutz/Neobiota/Neobiota_Flyer_2019.pdf">Faltblatt Invasive gebietsfremde Arten</a></p><p><a href="https://www.hlnug.de/themen/naturschutz/tiere-und-pflanzen/invasive-arten/unionsliste">Unionsliste der invasiven gebietsfremden Arten in Hessen</a></p><p><a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/naturschutz/Neobiota/Bewertungsschema.pdf">Bewertungsschema</a></p><p><a href="https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/naturschutz/Veroeffentlichungen/JNH18_S_131-135_Opitz_Geske.pdf">Ergebnisbericht zu invasiven Arten 2019 in Hessen</a></p><p><a href="https://rp-kassel.hessen.de/natur/biodiversitaet">Regierungspräsidium Kassel</a></p><p><a href="https://rp-giessen.hessen.de/natur/naturschutz/biodiversitaet-biologische-vielfalt-erhalten">Regierungspräsidium Gießen</a></p><p><a href="https://rp-darmstadt.hessen.de/umwelt-und-energie/naturschutz/biologische-vielfalt-artenschutz/invasive-arten">Regierungspräsidium Darmstadt</a></p><p><a href="https://vswffm.de/">Vogelschutzwarte</a></p>

Unionsliste

Im Mittelpunkt der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten steht eine Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung die sogenannte Unionsliste. Auf dieser Liste werden invasive Arten geführt, die von europaweiter Relevanz sind und für die ein gemeinsames Vorgehen der Mitgliedstaaten für sinnvoll erachtet wird. Dabei soll entsprechend des Vorsorgeprinzips der dreistufiger Ansatz „Prävention – Früherkennung und Sofortmaßnahmen – Kontrolle“ zum Umgang mit invasiven Arten verfolgt werden. Am 14. Juli 2016 hat die EU-Kommission die erste Unionsliste mit 37 Tier- und Pflanzenarten veröffentlicht. Am 12. Juli 2017 wurde die Unionsliste um weitere 12 Arten ergänzt (Durchführungsverordnung ( DVO) (EU) 2017/1263 ). Es folgte eine Erweiterung um weitere 17 Arten am 25. Juli 2019 ( DVO (EU) 2019/1262 ) und am 12.07.2022 um weitere 22 Arten ( DVO (EU) 2022/1203 ). Die Unionsliste umfasst damit aktuell 88 Tier- und Pflanzenarten, die die europäische Artenvielfalt und Biodiversität bedrohen und ein hohes länderübergreifendes Ausbreitungspotenzial besitzen. Die notwendigen Maßnahmen zum Umgang mit diesen Arten ergeben sich in Abhängigkeit von der Verbreitung der Arten in den Mitgliedstaaten. Dabei wird zwischen Arten, die sich in einer „frühen Phase der Invasion“ befinden (Artikel 16 EU-Verordnung) und „weit verbreiteten“ Arten (Artikel 19 EU-Verordnung) unterschieden. Sofern sich die Arten in einer frühen Phase der Invasion befinden und erstmalig in ihrem Hoheitsgebiet auftreten, ist dies gemäß Artikel 16 der Verordnung der EU-Kommission umgehend zu melden. Zudem sind diese Arten unter Anwendung geeigneter Maßnahmen sofort und möglichst dauerhaft zu beseitigen. Durch das frühzeitige Handeln beim Auftreten neuer invasiver Arten sollen die Chancen erhöht werden, diese Arten wieder vollständig aus der Natur zu entfernen. Für die bereits etablierten beziehungsweise weit verbreiteten Arten, entwickeln die Mitgliedsstaaten gemäß den Vorgaben des Artikel 19 der Verordnung wirksame Managementmaßnahmen, mit dem Ziel, die negativen Auswirkungen auf die Biodiversität und die damit verbundenen Ökosystemdienstleistungen sowie gegebenenfalls auf die menschliche Gesundheit oder die Wirtschaft zu minimieren und die Ausbreitung der Populationen einzudämmen. Eine Beseitigung dieser bereits weit verbreiteten Arten aus dem Ökosystem ist häufig nicht mehr möglich. Die durch die Länder gemeinsam erstellten Management- und Maßnahmenblätter geben einen abgestimmten Rahmen für das Management dieser Arten vor. Die Umsetzung der entwickelten Maßnahmen liegt bei den Bundesländern, wobei diese in jedem Einzelfall über die Priorisierung und Auswahl der konkret zu treffenden Maßnahme entscheiden. Aufgrund der vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) erarbeiteten Methodik zur Differenzierung der Arten der Unionsliste werden aktuell 30 der insgesamt 88 Tier- und Pflanzenarten der Unionsliste in Deutschland als weit verbreitet eingestuft, 58 Arten befinden sich in einer frühen Phase der Invasion. Im Mittelpunkt der Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten steht eine Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung die sogenannte Unionsliste. Auf dieser Liste werden invasive Arten geführt, die von europaweiter Relevanz sind und für die ein gemeinsames Vorgehen der Mitgliedstaaten für sinnvoll erachtet wird. Dabei soll entsprechend des Vorsorgeprinzips der dreistufiger Ansatz „Prävention – Früherkennung und Sofortmaßnahmen – Kontrolle“ zum Umgang mit invasiven Arten verfolgt werden. Am 14. Juli 2016 hat die EU-Kommission die erste Unionsliste mit 37 Tier- und Pflanzenarten veröffentlicht. Am 12. Juli 2017 wurde die Unionsliste um weitere 12 Arten ergänzt (Durchführungsverordnung ( DVO) (EU) 2017/1263 ). Es folgte eine Erweiterung um weitere 17 Arten am 25. Juli 2019 ( DVO (EU) 2019/1262 ) und am 12.07.2022 um weitere 22 Arten ( DVO (EU) 2022/1203 ). Die Unionsliste umfasst damit aktuell 88 Tier- und Pflanzenarten, die die europäische Artenvielfalt und Biodiversität bedrohen und ein hohes länderübergreifendes Ausbreitungspotenzial besitzen. Die notwendigen Maßnahmen zum Umgang mit diesen Arten ergeben sich in Abhängigkeit von der Verbreitung der Arten in den Mitgliedstaaten. Dabei wird zwischen Arten, die sich in einer „frühen Phase der Invasion“ befinden (Artikel 16 EU-Verordnung) und „weit verbreiteten“ Arten (Artikel 19 EU-Verordnung) unterschieden. Sofern sich die Arten in einer frühen Phase der Invasion befinden und erstmalig in ihrem Hoheitsgebiet auftreten, ist dies gemäß Artikel 16 der Verordnung der EU-Kommission umgehend zu melden. Zudem sind diese Arten unter Anwendung geeigneter Maßnahmen sofort und möglichst dauerhaft zu beseitigen. Durch das frühzeitige Handeln beim Auftreten neuer invasiver Arten sollen die Chancen erhöht werden, diese Arten wieder vollständig aus der Natur zu entfernen. Für die bereits etablierten beziehungsweise weit verbreiteten Arten, entwickeln die Mitgliedsstaaten gemäß den Vorgaben des Artikel 19 der Verordnung wirksame Managementmaßnahmen, mit dem Ziel, die negativen Auswirkungen auf die Biodiversität und die damit verbundenen Ökosystemdienstleistungen sowie gegebenenfalls auf die menschliche Gesundheit oder die Wirtschaft zu minimieren und die Ausbreitung der Populationen einzudämmen. Eine Beseitigung dieser bereits weit verbreiteten Arten aus dem Ökosystem ist häufig nicht mehr möglich. Die durch die Länder gemeinsam erstellten Management- und Maßnahmenblätter geben einen abgestimmten Rahmen für das Management dieser Arten vor. Die Umsetzung der entwickelten Maßnahmen liegt bei den Bundesländern, wobei diese in jedem Einzelfall über die Priorisierung und Auswahl der konkret zu treffenden Maßnahme entscheiden. Aufgrund der vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) erarbeiteten Methodik zur Differenzierung der Arten der Unionsliste werden aktuell 30 der insgesamt 88 Tier- und Pflanzenarten der Unionsliste in Deutschland als weit verbreitet eingestuft, 58 Arten befinden sich in einer frühen Phase der Invasion. Amerikanischer Seebarsch Morone americana x Fehlend 02.08.2022 Amurgrundel Perccottus glenii x Unbeständig 03.08.2016 Argus-Schlangenkopffisch Channa argus x Fehlend 02.08.2022 Blaubandbärbling Pseudorasbora parva x Etabliert x 03.08.2016 Gestreifter Korallenwels Plotosus lineatus x Fehlend 15.08.2019 Sonnenbarsch Lepomis gibbosus x Etabliert x 15.08.2019 Schwarzer Zwergwels Ameiurus melas x Etabliert x 02.08.2022 Östlicher Mosquitofisch Gambusia holbrooki x Einzelfunde 02.08.2022 Westlicher Mosquitofisch Gambusia affinis x Fehlend 02.08.2022 Zebra-Killifisch Fundulus heteroclitus x Fehlend 02.08.2024 Amerikanischer Seebarsch Morone americana x Fehlend 02.08.2022 Amurgrundel Perccottus glenii x Unbeständig 03.08.2016 Argus-Schlangenkopffisch Channa argus x Fehlend 02.08.2022 Blaubandbärbling Pseudorasbora parva x Etabliert x 03.08.2016 Gestreifter Korallenwels Plotosus lineatus x Fehlend 15.08.2019 Sonnenbarsch Lepomis gibbosus x Etabliert x 15.08.2019 Schwarzer Zwergwels Ameiurus melas x Etabliert x 02.08.2022 Östlicher Mosquitofisch Gambusia holbrooki x Einzelfunde 02.08.2022 Westlicher Mosquitofisch Gambusia affinis x Fehlend 02.08.2022 Zebra-Killifisch Fundulus heteroclitus x Fehlend 02.08.2024 Krallenfrosch Xenopus laevis x Fehlend 02.08.2024 Nordamerikanischer Ochsenfrosch Lithobates catesbeianus x Etabliert 03.08.2016 Krallenfrosch Xenopus laevis x Fehlend 02.08.2024 Nordamerikanischer Ochsenfrosch Lithobates catesbeianus x Etabliert 03.08.2016 Amerikanischer Rostkrebs Faxonius rusticus x Fehlend 02.08.2022 Chinesische Wollhandkrabbe Eriocheir sinensis x Etabliert x 03.08.2016 Kamberkrebs Faxonius limosus x Etabliert x 03.08.2016 Marmorkrebs Procambarus virginalis x Etabliert x 03.08.2016 Roter Amerikanischer Sumpfkrebs Procambarus clarkii x Etabliert x 03.08.2016 Signalkrebs Pacifastacus leniusculus x Etabliert x 03.08.2016 Viril-Flusskrebs Faxonius virilis x Fehlend 03.08.2016 Amerikanischer Rostkrebs Faxonius rusticus x Fehlend 02.08.2022 Chinesische Wollhandkrabbe Eriocheir sinensis x Etabliert x 03.08.2016 Kamberkrebs Faxonius limosus x Etabliert x 03.08.2016 Marmorkrebs Procambarus virginalis x Etabliert x 03.08.2016 Roter Amerikanischer Sumpfkrebs Procambarus clarkii x Etabliert x 03.08.2016 Signalkrebs Pacifastacus leniusculus x Etabliert x 03.08.2016 Viril-Flusskrebs Faxonius virilis x Fehlend 03.08.2016 Asiatische Hornisse Vespa velutina nigrithorax x Unbeständig 03.08.2016 Kleine Feuerameise Wasmannia auropunctata x Fehlend 02.08.2022 Rote Feuerameise Solenopsis invicta x Fehlend 02.08.2022 Schwarze Feuerameise Solenopsis richteri x Fehlend 02.08.2022 Tropische Feuerameise Solenopsis geminata x Fehlend 02.08.2022 Asiatische Hornisse Vespa velutina nigrithorax x Unbeständig 03.08.2016 Kleine Feuerameise Wasmannia auropunctata x Fehlend 02.08.2022 Rote Feuerameise Solenopsis invicta x Fehlend 02.08.2022 Schwarze Feuerameise Solenopsis richteri x Fehlend 02.08.2022 Tropische Feuerameise Solenopsis geminata x Fehlend 02.08.2022 Axis-Hirsch Axis axis x Fehlend 02.08.2022 Bisam Ondatra zibethicus x Etabliert x 02.08.2017 Chinesischer Muntjak Muntiacus reevesi x Einzelfunde 03.08.2016 Finlayson-Hörnchen Callosciurus finlaysonii x Fehlend 02.08.2022 Fuchshörnchen Sciurus niger x Fehlend 03.08.2016 Grauhörnchen Sciurus carolinensis x Einzelfunde 03.08.2016 Kleiner Mungo Herpestes javanicus x Fehlend 03.08.2016 Marderhund Nyctereutes procyonoides x Etabliert x 02.02.2019 Nutria Myocastor coypus x Etabliert x 03.08.2016 Pallas-Schönhörnchen Callosciurus erythraeus x Fehlend 03.08.2016 Roter Nasenbär Nasua nasua x Einzelfunde 03.08.2016 Sibirisches Streifenhörnchen Tamias sibiricus x Etabliert 03.08.2016 Waschbär Procyon lotor x Etabliert x 03.08.2016 Axis-Hirsch Axis axis x Fehlend 02.08.2022 Bisam Ondatra zibethicus x Etabliert x 02.08.2017 Chinesischer Muntjak Muntiacus reevesi x Einzelfunde 03.08.2016 Finlayson-Hörnchen Callosciurus finlaysonii x Fehlend 02.08.2022 Fuchshörnchen Sciurus niger x Fehlend 03.08.2016 Grauhörnchen Sciurus carolinensis x Einzelfunde 03.08.2016 Kleiner Mungo Herpestes javanicus x Fehlend 03.08.2016 Marderhund Nyctereutes procyonoides x Etabliert x 02.02.2019 Nutria Myocastor coypus x Etabliert x 03.08.2016 Pallas-Schönhörnchen Callosciurus erythraeus x Fehlend 03.08.2016 Roter Nasenbär Nasua nasua x Einzelfunde 03.08.2016 Sibirisches Streifenhörnchen Tamias sibiricus x Etabliert 03.08.2016 Waschbär Procyon lotor x Etabliert x 03.08.2016 Buchstaben-Schmuckschildkröte Trachemys scripta x Unbeständig x 03.08.2016 Kettennatter Lampropeltis getula x Einzelfunde 02.08.2022 Buchstaben-Schmuckschildkröte Trachemys scripta x Unbeständig x 03.08.2016 Kettennatter Lampropeltis getula x Einzelfunde 02.08.2022 Neuseelandplattwurm Arthurdendyus triangulatus x Fehlend 15.08.2019 Neuseelandplattwurm Arthurdendyus triangulatus x Fehlend 15.08.2019 Glanzkrähe Corvus splendens x Fehlend 03.08.2016 Heiliger Ibis Threskiornis aethiopicus x Einzelfunde (x) 03.08.2016 Hirtenmaina Acridotheres tristis x Einzelfunde 15.08.2019 Nilgans Alopochen aegyptiaca x Etabliert x 02.08.2017 Rußbülbül Pycnonotus cafer x Fehlend 02.08.2022 Schwarzkopf-Ruderente Oxyura jamaicensis x Unbeständig (x) 03.08.2016 Glanzkrähe Corvus splendens x Fehlend 03.08.2016 Heiliger Ibis Threskiornis aethiopicus x Einzelfunde (x) 03.08.2016 Hirtenmaina Acridotheres tristis x Einzelfunde 15.08.2019 Nilgans Alopochen aegyptiaca x Etabliert x 02.08.2017 Rußbülbül Pycnonotus cafer x Fehlend 02.08.2022 Schwarzkopf-Ruderente Oxyura jamaicensis x Unbeständig (x) 03.08.2016 Goldene Muschel Limnoperna fortunei x Fehlend 02.08.2022 Goldene Muschel Limnoperna fortunei x Fehlend 02.08.2022 Chinesischer Talgbaum Triadica sebifera x Fehlend 15.08.2019 Götterbaum Ailanthus altissima x Etabliert x 15.08.2019 Kreuzstrauch Baccharis halimifolia x Fehlend 03.08.2016 Mesquitebaum Prosopis juliflora x Fehlend 15.08.2019 Nadelblättriges Nadelkissen Hakea sericea x Fehlend 02.08.2022 Rundblättriger Baumwürger Celastrus orbiculatus x Etabliert 02.08.2027 Weidenblatt-Akazie Acacia saligna x Fehlend 15.08.2019 Chinesischer Talgbaum Triadica sebifera x Fehlend 15.08.2019 Götterbaum Ailanthus altissima x Etabliert x 15.08.2019 Kreuzstrauch Baccharis halimifolia x Fehlend 03.08.2016 Mesquitebaum Prosopis juliflora x Fehlend 15.08.2019 Nadelblättriges Nadelkissen Hakea sericea x Fehlend 02.08.2022 Rundblättriger Baumwürger Celastrus orbiculatus x Etabliert 02.08.2027 Weidenblatt-Akazie Acacia saligna x Fehlend 15.08.2019 Afrikanisches Lampenputzergras Pennisetum setaceum x Fehlend 02.08.2017 Blauständige Besensegge Andropogon virginicus x Fehlend 15.08.2019 Japanisches Stelzengras Microstegium vimineum x Fehlend 02.08.2017 Pampasgras Cortaderia jubata x Fehlend 15.08.2019 Steppengras Ehrharta calycina x Fehlend 15.08.2019 Afrikanisches Lampenputzergras Pennisetum setaceum x Fehlend 02.08.2017 Blauständige Besensegge Andropogon virginicus x Fehlend 15.08.2019 Japanisches Stelzengras Microstegium vimineum x Fehlend 02.08.2017 Pampasgras Cortaderia jubata x Fehlend 15.08.2019 Steppengras Ehrharta calycina x Fehlend 15.08.2019 Ballonwein Cardiospermum grandiflorum x Fehlend 15.08.2019 Chilenischer Riesenrhabarber Gunnera tinctoria x Fehlend 02.08.2017 Chinesischer Buschklee Lespedeza cuneata x Fehlend 15.08.2019 Drüsiges Springkraut Impatiens glandulifera x Etabliert x 02.08.2017 Durchwachsener Knöterich Persicaria perfoliata x Einzelfunde 03.08.2016 Gewöhnliche Seidenpflanze Asclepias syriaca x Etabliert x 02.08.2017 Himalaja-Bergknöterich (oder Fliederknöterich) Koenigia polystachya x Etabliert x 02.08.2022 Japanischer Hopfen Humulus scandens x Unbeständig (x) 15.08.2019 Japanischer Kletterfarn Lygodium japonicum x Fehlend 15.08.2019 Karottenkraut Parthenium hysterophorus x Einzelfunde 03.08.2016 Kudzu Pueraria lobata x Fehlend 03.08.2016 Persischer Bärenklau Heracleum persicum x Fehlend 03.08.2016 Riesenbärenklau Heracleum mantegazzianum x Etabliert x 02.08.2017 Sosnowskyi Bärenklau Heracleum sosnowskyi x Einzelfunde 03.08.2016 Ballonwein Cardiospermum grandiflorum x Fehlend 15.08.2019 Chilenischer Riesenrhabarber Gunnera tinctoria x Fehlend 02.08.2017 Chinesischer Buschklee Lespedeza cuneata x Fehlend 15.08.2019 Drüsiges Springkraut Impatiens glandulifera x Etabliert x 02.08.2017 Durchwachsener Knöterich Persicaria perfoliata x Einzelfunde 03.08.2016 Gewöhnliche Seidenpflanze Asclepias syriaca x Etabliert x 02.08.2017 Himalaja-Bergknöterich (oder Fliederknöterich) Koenigia polystachya x Etabliert x 02.08.2022 Japanischer Hopfen Humulus scandens x Unbeständig (x) 15.08.2019 Japanischer Kletterfarn Lygodium japonicum x Fehlend 15.08.2019 Karottenkraut Parthenium hysterophorus x Einzelfunde 03.08.2016 Kudzu Pueraria lobata x Fehlend 03.08.2016 Persischer Bärenklau Heracleum persicum x Fehlend 03.08.2016 Riesenbärenklau Heracleum mantegazzianum x Etabliert x 02.08.2017 Sosnowskyi Bärenklau Heracleum sosnowskyi x Einzelfunde 03.08.2016 Alligatorkraut Alternanthera philoxeroides x Fehlend 02.08.2017 Brasilianisches Tausendblatt Myriophyllum aquaticum x Etabliert 03.08.2016 Falscher Wasserfreund Gymnocoronis spilanthoides x Fehlend 15.08.2019 Flutendes Heusenkraut Ludwigia peploides x Einzelfunde 03.08.2016 Gelbe Scheincalla Lysichiton americanus x Etabliert (x) 03.08.2016 Großblütiges Heusenkraut Ludwigia grandiflora x Etabliert 03.08.2016 Großer Wassernabel Hydrocotyle ranunculoides x Etabliert 03.08.2016 Karolina-Haarnixe Cabomba caroliniana x Unbeständig 03.08.2016 Okamuras Braunalge Rugulopteryx okamurae x Fehlend 02.08.2022 Schmalblättrige Wasserpest Elodea nuttallii x Etabliert x 02.08.2017 Lästiger Schwimmfarn Salvinia molesta x Unbeständig 15.08.2019 Verschiedenblättriges Tausendblatt Myriophyllum heterophyllum x Etabliert x 02.08.2017 Wasserhyazinthe Eichhornia crassipes x Einzelfunde x 03.08.2016 Wassersalat Pistia stratiotes x Unbeständig x 02.08.2024 Wechselblatt-Wasserpest Lagarosiphon major x Etabliert 03.08.2016 Alligatorkraut Alternanthera philoxeroides x Fehlend 02.08.2017 Brasilianisches Tausendblatt Myriophyllum aquaticum x Etabliert 03.08.2016 Falscher Wasserfreund Gymnocoronis spilanthoides x Fehlend 15.08.2019 Flutendes Heusenkraut Ludwigia peploides x Einzelfunde 03.08.2016 Gelbe Scheincalla Lysichiton americanus x Etabliert (x) 03.08.2016 Großblütiges Heusenkraut Ludwigia grandiflora x Etabliert 03.08.2016 Großer Wassernabel Hydrocotyle ranunculoides x Etabliert 03.08.2016 Karolina-Haarnixe Cabomba caroliniana x Unbeständig 03.08.2016 Okamuras Braunalge Rugulopteryx okamurae x Fehlend 02.08.2022 Schmalblättrige Wasserpest Elodea nuttallii x Etabliert x 02.08.2017 Lästiger Schwimmfarn Salvinia molesta x Unbeständig 15.08.2019 Verschiedenblättriges Tausendblatt Myriophyllum heterophyllum x Etabliert x 02.08.2017 Wasserhyazinthe Eichhornia crassipes x Einzelfunde x 03.08.2016 Wassersalat Pistia stratiotes x Unbeständig x 02.08.2024 Wechselblatt-Wasserpest Lagarosiphon major x Etabliert 03.08.2016

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