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Errichtung und Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Stoffen oder Stoffgruppen auf dem Grundstück Wolfener Straße 23, 12681 Berlin

Die Firma Axolabs Berlin GmbH plant zukünftig am Standort Wolfener Straße 23, 12681 Berlin die Errichtung und den Betrieb einer Anlage zur Herstellung von Stoffen oder Stoffgruppen durch chemische, biochemische oder biologische Umwandlung. Das Vorhaben umfasst die Errichtung einer Produktionsstätte zur Herstellung von biologisch aktiven, kurzen Nukleinsäureketten (Oligonukleotiden) durch chemische Synthese. Der Herstellungsprozess erfolgt vollautomatisch in geschlossenen Einrichtungen. Die Oligonukleotide werden durch Chromatographie und Entsalzung aufgereinigt, gefällt, mit anderen Stoffen zusammengefügt und mittels Gefriertrocknung isoliert und anschließend verpackt. Die Produkte werden an Kunden abgegeben, die die Oligonukleotide als aktive pharmazeutische Inhaltsstoffe im Rahmen der Arzneimittelforschung zu neuartigen Prüfpräparaten formulieren und testen. Die Anlage fällt unter die Nr. 4.2 der Anlage 1 UVPG. Damit war das Vorhaben einer allgemeinen Vorprüfung zu unterziehen.

Phosphonate in Wasch- und Reinigungsmitteln und deren Verbleib in der Umwelt - Entwicklung von Analyseverfahren und deren praktische Anwendung bei Proben von Oberflächenwasser, Abwasser und Sediment

Im Verlauf eines Jahres wurden 10 Beprobungen zweier kommunaler Kläranlagen in Stuttgart-Möhringen an der Körsch und in Stuttgart-Mühlhausen am Neckar vorgenommen. Dabei wurden jeweils folgende Matrices zur Quantifizierung der Phosphonate ATMP, EDTMP, DTPMP, HEDP und PBTC entnommen: Kläranlagenzulauf, Ablauf der Vorklärung, Ablauf der Nachklärung und, im Falle der Kläranlage Stuttgart-Mühlhausen, auch Ablauf des Sandfilters und Ablauf des Aktivkohlefilters. Weiterhin wurden Flusswasser, Flusssediment und Flussschwebstoffe vor und hinter der Einleitstelle beprobt. Zusätzlich zur Phosphonatanalytik erfolgte die Erfassung der Kenngrößen Temperatur, Kläranlagendurchfluss, pH, Leitfähigkeit, Feststoffgehalt, chemischer Sauerstoffbedarf und Phosphorgehalt. Die Schwerpunkte der Methodenentwicklung lagen auf der Extraktion von Phosphonaten aus Feststoffproben, der Anpassung der Chromatographie zur Analyse matrixbelasteter Proben und der Etablierung einer automatischen Anreicherung zur Quantifizierung von Oberflächenwasserproben. Im Rahmen dieses Projekts wurde die etablierte ionenchromatographische Trennung erstmals erfolgreich mit einem empfindlichen Tandem-Massenspektrometer gekoppelt. Diese Technik erlaubte die Quantifizierung aus Oberflächenwasserproben bis zu einer Bestimmungsgrenze von 0,1 (my)g/L. Durch Eigensynthese isotopenmarkierter Interner Standards wurde die Empfindlichkeit und Spezifität der Analyse erheblich verbessert. Nach der Etablierung einer robusten Analysemethode erfolgte die Bilanzierung der Phosphonate innerhalb und im Umfeld der beiden Kläranlagen. Dabei zeigte sich, dass HEDP und PBTC in der Regel die höchsten Gehalte aufwiesen. Hohe Eliminierungsraten von 80-90 % nach dem Durchlaufen der Nachklärung wurden festgestellt. Die gegenwärtigen Daten zeigen, dass Phosphonate in der Kläranlage und im Fließgewässer zu hohem Anteil adsorbiert an Feststoffpartikel (unterer bis mittlerer mg/kg-Bereich) vorliegen. Sowohl im Neckar als auch in der Körsch wurden der Einleitstelle signifikant erhöhte Sedimentbeladungen und, abhängig von der Größe des Gewässers, auch erhöhte Schwebstoffbeladungen festgestellt. Die im Oberflächenwasser detektierten Konzentrationen befanden sich, abhängig von der Belastung, im unteren (my)g/L-Bereich und darunter. Quelle: Forschungsbericht

Development of an analytical method to quantify pharmaceuticals in fish tissues by liquid chromatography-tandem mass spectrometry detection and application to environmental samples

A sensitive multiresidue method was developed to quantify 35 pharmaceuticals and 28 metabolites/transformation products (TPs) in fish liver, fish fillet and fish plasma via LC-MS/MS. The method was designed to cover a broad range of substance polarities. This objective was realized by using non-discriminating sample clean-ups including separation technique based on size exclusion, namely restricted access media (RAM) chromatography. This universal clean-up allows for an easy integration of further organic micropollutants into the analytical method. Limits of quantification (LOQ) ranged from 0.05 to 5.5 ng/mL in fish plasma, from 0.1 to 19 ng/g d.w. (dry weight) in fish fillet and from 0.46 to 48 ng/g d.w. in fish liver. The method was applied for the analysis of fillets and livers of breams from the rivers Rhine and Saar, the Teltow Canal as well as carps kept in fish monitoring ponds fed by effluent from municipal wastewater treatment plants. This allowed for the first detection of 17 analytes including 10 metabolites/TPs such as gabapentin lactam and norlidocaine in fish tissues. These results highlight the importance of including metabolites and transformation products of pharmaceuticals in fish monitoring campaigns and further investigating their potential effects. © 2020 The Authors

Halogenated flame retardants in tree samples applied as bioindicators for atmospheric pollution

Coniferous shoots and deciduous tree leaf samples from 10 sites in Germany were taken in 2015 or 2016 within the German Environmental Specimen Bank sampling program and analysed for 24 polybrominated biphenyl ethers (PBDEs) and 19 additional halogenated flame retardants (HFRs). At one site, additional historic samples dating back till 2003 were also investigated. Samples were Soxhlet-extracted, cleaned-up by a non-destructive multi-step procedure involving gel permeation chromatography, and detected by GC-API-MS/MS as well as GC-MS. Besides PBDEs as classical HFRs, emerging HFRs such as Dechlorane Plus, DPTE, DBDPE, or ATE were region-wide observed demonstrating their widespread occurrence in the atmosphere. Highest concentrations in recent samples were found for DBDPE (<230-2760 pg g-1 dry weight (dw)) followed by DPTE (91-1540 pg g-1 dw), BDE209 (<156-461 pg g-1 dw), and BDE47 (<27-505 pg g-1 dw) or DP (31-122 pg g-1 dw). The overall uniform and widespread distribution as well as similar HFR levels and composition profiles observed in recent conifer shoots and corresponding deciduous tree leaves from the same area indicate a prolonged medium to long-range transport as sources. Furthermore, it is demonstrated that both tree types are generally suitable bioindicators for atmospheric pollution with HFRs, although accumulation may vary depending on HFR properties and accumulation period. The historic samples showed decreasing PBDE levels whereas no clear trend could be observed for other investigated HFRs at this site. © 2018 Elsevier Ltd. All rights reserved.

Tributylzinn in Gesamtwasserproben

Non-Target-Analytik – Die Suche nach dem Unbekannten

Foto: LANUV/Rupert Oberhäuser Das LANUV untersucht regelmäßig mehrere hundert als relevant eingestufte Schadstoffe in Oberflächenwasser und Grundwasser. Da jedoch weitaus mehr Stoffe industriell hergestellt werden, ist davon auszugehen, dass es weitere potenziell relevante Stoffe gibt, die mit der herkömmlichen Analytik nicht erfasst werden und über deren Vorkommen in der aquatischen Umwelt bisher keine Informationen vorliegen. Non-Target-Analytik ist ein analytischer Ansatz, bei dem Proben auf unbekannte oder unvorhergesehene Substanzen untersucht werden, ohne dass vorher spezifische Zielverbindungen festgelegt werden, um bisher unbekannte Verbindungen zu identifizieren. Seit 2014 betreibt das LANUV für diese analytische Fragestellung LC-HRMS-Systeme (Flüssigchromatographie gekoppelt mit hochauflösender Massenspektrometrie). Die Chromatographie trennt die verschiedenen Substanzen in einer Probe, bevor sie in das Massenspektrometer überführt werden. Das Time-of-flight Massenspektrometer (TOF-MS) ermöglicht die präzise Bestimmung der Masse von Molekülen mit hoher Genauigkeit (dritte Nachkommastelle). Das ist essentiell für die Identifikation unbekannter Verbindungen. Die so generierten Messungen können auf drei verschiedene Weisen ausgewertet werden: Target - hierbei werden nur vorher bekannte Verbindungen in einer Probe analysiert. Es ist ein gezielter Ansatz, bei dem man genau weiß, nach welchen Substanzen man sucht. Die Target-Analytik wird für Untersuchungen nach der Oberflächengewässerverordnung (OGewV) eingesetzt. Mittels Target-Analytik werden derzeit ca. 500 organische Spurenstoffe analysiert. Suspect - auf der Grundlage von Vorwissen, Datenbanken oder Literaturrecherchen wird eine Liste von verdächtigen Verbindungen (Suspects) zusammengestellt. Diese Suspects werden dann gezielt in der Probe gesucht, ohne dass Standards zur quantitativen Bestimmung vorhanden sein müssen. Man erhält qualitative Daten zum Vorkommen der Substanzen. Die Suspect-Datenbank des LANUV umfasst aktuell ca. 3.500 Stoffe. Ergebnisse dieser Analytik finden Sie unter Gewässersteckbriefe . Non-Target - hier gibt es keine Vorauswahl an Zielverbindungen. Stattdessen werden viele tausend Features (Signale unbekannter Substanzen) aus der Analyse einer Probe erhalten. Relevante Features gilt es zu identifizieren. Weiterführende Informationen und Ergebnisse dieser Analytik finden Sie unter Non-Target-News . Insgesamt bietet die Non-Target-Analytik eine umfassende und flexible Methode zur Untersuchung komplexer Proben, besonders wenn es darum geht, unvorhergesehene oder neue Substanzen zu entdecken.

Chemielaborantin / Chemielaborant

Chemielaborantinnen und Chemielaboranten bereiten chemische Versuche bzw. Untersuchungen vor und führen sie durch. Die Versuchsergebnisse protokollieren sie und werten sie aus. Darüber hinaus stellen sie chemische Substanzen her. Foto: Oberhäuser Ausbildung Trennung von Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichten. Foto: Oberhäuser Das LANUV ist eine Überwachungsbehörde und unsere Aufgaben im Labor Bereich sind, Wasserproben (Gewässer, Kläranlagen, Industrieanlagen), Luft-  und Feststoffproben (Deponie, Altlasten, Schwebstoffe, Sedimente) zu nehmen, diese für die Analytik vorzubereiten und zu analysieren. Oft arbeiten wir auch mit den Bezirksregierungen, der Staatsanwaltschaft, der Kriminalpolizei oder anderen Behörden zusammen. Unsere Ausbildung gestaltet sich wie folgt: Wir bilden immer in kleinen Teams aus (2-5 Azubis pro Ausbildungsjahr), dies ermöglicht es uns, uns auf jeden Auszubildenden einzustellen um für ihn/sie die bestmögliche Ausbildung zu gewährleisten und ihn/sie individuell zu fördern. Grundlagen der Ausbildung sind die allgemeine, anorganische, organische und analytische Chemie, fachbezogene Mathematik sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Diese Themen werden bis zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres vermittelt und sind Bestandteil der Abschlussprüfung Teil I vor der IHK.  Die Note geht zu 35% in die Gesamtnote der Abschlussprüfung ein. Die Schwerpunkte der weiteren Ausbildung liegen in der präparativen-Chemie, der Probenahme und Aufbereitung, Chromatographie, Spektroskopie, Qualitätssicherung, Umweltanalytik oder Thermodynamik. Die praktische Ausbildung findet in den Laboren des LANUV statt und wird begleitet und unterstützt durch  Berufsschulunterricht in Berufskollegschulen. Die Ausbildung endet mit dem Bestehen der Abschlussprüfung Teil II vor der IHK. Voraussetzungen Für die Ausbildung erforderlich ist der Abschluss der Sekundarstufe I (Fachoberschulreife). Zu den persönlichen Voraussetzungen zählen eine Vorliebe für naturwissenschaftliche Fächer und analytisches Denken. Zudem sind sorgfältiges und genaues Arbeiten und Zuverlässigkeit, sowie eine gute Beobachtungsgabe und Geduld notwendig. Auch muss man bereit sein Verantwortung zu übernehmen. Ausbildungsdauer Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre, kann jedoch unter bestimmten Voraussetzungen verkürzt werden.

Teilprojekt A

Das Projekt "Teilprojekt A" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Henkel AG & Co. KGaA durchgeführt. Diverse Peptide mit spezifischen Hafteigenschaften auf verschiedenen Oberflächen wie Edelstahl, natürliche oder synthetische Polymere wurden bereits mit molekularen Screeningverfahren in Henkel AG identifiziert. Um das Potenzial der identifizierten Peptide für die verschiedensten Anwendungen (in Produkten wie Wasch-/Reinigungsmittel, Kosmetik/Körperpflege und/oder Klebstoff) in vollem Umfang und in den anwendungsnahen, standardisierten Prüfprotokollen der Henkel AG testen zu können, sind größere Mengen (= 100 g) erforderlich. Die Herstellung von Peptiden im dreistelligen Grammmaßstab sowie die Evaluierung der konkurrenzfähigen Produktionssysteme soll Gegenstand des Projektes sein. Dabei wird das Scale-Up des bestehenden E. coli Produktionssystems erfolgen (100 L) und alternative extrazelluläre Produktionsplattformen untersucht. Produktionsorganismen wie die filamentösen Pilze A. oryzae und/oder T. reesei überprüft und bewertet werden. Des Weiteren wird ein geeignetes Verfahren entwickelt, welches die Bereitstellung der Peptide oder weitere Formulierungsarbeiten in einem für technische Anwendungen geeigneten Kostenrahmen ermöglicht. Verschiedene Grundoperationen wie Filtration, Fällung, Chromatographie bieten sich hierbei an und müssen verglichen werden. Zusätzlich wird der Einsatz der Ankerpeptid-Technologie als kostengünstige Möglichkeit zur Aufarbeitung der Peptide untersucht. Aspekte an die geforderte Reinheit, der chemischen oder enzymatischen Abtrennung von zusätzlichen Sequenzen (Inclusionbody-, Reinigungs-Tags, Ankerpeptide) werden von Beginn an in der Prozessentwicklung adressiert. Nach erfolgreichem Abschluss des HoLoPep-Projekts im Labormaßstab (bis zu 100 L Fermenter in der Phase 1 von Bio4MatPro) ist die Überführung in den Demonstrator- bzw. Pilot-Maßstab (Phase 2) vorgesehen. Schließlich ist bei positivem Verlauf, die Erprobung des erarbeiteten Verfahrens in den Pilotmaßstab Gegenstand der weiteren Projektphasen.

Teilprojekt Ax

Das Projekt "Teilprojekt Ax" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Henkel AG & Co. KGaA durchgeführt. Diverse Peptide mit spezifischen Hafteigenschaften auf verschiedenen Oberflächen wie Edelstahl, natürliche oder synthetische Polymere wurden bereits mit molekularen Screeningverfahren in Henkel AG identifiziert. Um das Potenzial der identifizierten Peptide für die verschiedensten Anwendungen (in Produkten wie Wasch-/Reinigungsmittel, Kosmetik/Körperpflege und/oder Klebstoff) in vollem Umfang und in den anwendungsnahen, standardisierten Prüfprotokollen der Henkel AG testen zu können, sind größere Mengen (= 100 g) erforderlich. Die Herstellung von Peptiden im dreistelligen Grammmaßstab sowie die Evaluierung der konkurrenzfähigen Produktionssysteme soll Gegenstand des Projektes sein. Dabei wird das Scale-Up des bestehenden E. coli Produktionssystems erfolgen (100 L) und alternative extrazelluläre Produktionsplattformen untersucht. Produktionsorganismen wie die filamentösen Pilze A. oryzae und/oder T. reesei überprüft und bewertet werden. Des Weiteren wird ein geeignetes Verfahren entwickelt, welches die Bereitstellung der Peptide oder weitere Formulierungsarbeiten in einem für technische Anwendungen geeigneten Kostenrahmen ermöglicht. Verschiedene Grundoperationen wie Filtration, Fällung, Chromatographie bieten sich hierbei an und müssen verglichen werden. Zusätzlich wird der Einsatz der Ankerpeptid-Technologie als kostengünstige Möglichkeit zur Aufarbeitung der Peptide untersucht. Aspekte an die geforderte Reinheit, der chemischen oder enzymatischen Abtrennung von zusätzlichen Sequenzen (Inclusionbody-, Reinigungs-Tags, Ankerpeptide) werden von Beginn an in der Prozessentwicklung adressiert. Nach erfolgreichem Abschluss des HoLoPep-Projekts im Labormaßstab (bis zu 100 L Fermenter in der Phase 1 von Bio4MatPro) ist die Überführung in den Demonstrator- bzw. Pilot-Maßstab (Phase 2) vorgesehen. Schließlich ist bei positivem Verlauf, die Erprobung des erarbeiteten Verfahrens in den Pilotmaßstab Gegenstand der weiteren Projektphasen.

Teilprojekt Bx

Das Projekt "Teilprojekt Bx" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hochschule Niederrhein, University of Applied Sciences, Institut für Lacke und Oberflächenchemie durchgeführt. Diverse Peptide mit spezifischen Hafteigenschaften auf verschiedenen Oberflächen wie Edelstahl, natürliche oder synthetische Polymere wurden bereits mit molekularen Screeningverfahren in Henkel AG identifiziert. Um das Potenzial der identifizierten Peptide für die verschiedensten Anwendungen (in Produkten wie Wasch-/Reinigungsmittel, Kosmetik/Körperpflege und/oder Klebstoff) in vollem Umfang und in den anwendungsnahen, standardisierten Prüfprotokollen der Henkel AG testen zu können, sind größere Mengen (= 100 g) erforderlich. Die Herstellung von Peptiden im dreistelligen Grammmaßstab sowie die Evaluierung der konkurrenzfähigen Produktionssysteme soll Gegenstand des Projektes sein. Dabei wird das Scale-Up des bestehenden E. coli Produktionssystems erfolgen (100 L) und alternative extrazelluläre Produktionsplattformen untersucht. Produktionsorganismen wie die filamentösen Pilze A. oryzae und/oder T. reesei überprüft und bewertet werden. Des Weiteren wird ein geeignetes Verfahren entwickelt, welches die Bereitstellung der Peptide oder weitere Formulierungsarbeiten in einem für technische Anwendungen geeigneten Kostenrahmen ermöglicht. Verschiedene Grundoperationen wie Filtration, Fällung, Chromatographie bieten sich hierbei an und müssen verglichen werden. Zusätzlich wird der Einsatz der Ankerpeptid-Technologie als kostengünstige Möglichkeit zur Aufarbeitung der Peptide untersucht. Aspekte an die geforderte Reinheit, der chemischen oder enzymatischen Abtrennung von zusätzlichen Sequenzen (Inclusionbody-, Reinigungs-Tags, Ankerpeptide) werden von Beginn an in der Prozessentwicklung adressiert. Nach erfolgreichem Abschluss des HoLoPep-Projekts im Labormaßstab (bis zu 100 L Fermenter in der Phase 1 von Bio4MatPro) ist die Überführung in den Demonstrator- bzw. Pilot-Maßstab (Phase 2) vorgesehen. Schließlich ist bei positivem Verlauf, die Erprobung des erarbeiteten Verfahrens in den Pilotmaßstab Gegenstand der weiteren Projektphasen.

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