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Teilprojekt D

Das Projekt "Teilprojekt D" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Fachbereich 4, Institut für Wirtschaftsinformatik, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Logistik durchgeführt. Die COVID-19 Pandemie hat Lieferketten weltweit stark betroffen. Besonders Lieferketten von Krankenhäusern wurden vor erhebliche Herausforderungen gestellt und waren gerade in Hochzeiten der Pandemie nicht in der Lage, ausreichende Mengen an Schutzausrüstung, Medikamenten und weiteren Verbrauchsmaterialien bereitzustellen. Da die Verfügbarkeit von materiellen Ressourcen jedoch für eine adäquate Versorgung infizierter Patienten essentiell ist, legt die WWU Münster im Teilprojekt 2 (TP2) den Fokus auf die Lieferkettenseite der Pandemievorbereitung und -bekämpfung. Das Ziel ist, Lieferkettenmanager in Krankenhäusern bei der Planung, dem Einkauf und der Allokation der benötigten Ressourcen sowie bei dem Management ihrer Lieferketten auf operationaler und taktischer Planungsebene zu unterstützen, um den Ressourcenbedarf (gegeben die durch TP1 prognostizierte Bettenbelegung) bestmöglich zu erfüllen. Auf operativer Ebene soll ein Simulationsmodell entwickelt werden, welches die Verteilung benötigter Ressourcen (zwischen Krankenhäusern) betrachtet um auf die erwartete Patientenbelastung der nächsten Tage und kurzfristige Änderungen zu reagieren. Auf taktischer Ebene wird ein Simulationsmodell entwickelt, welches die (Re-)Strukturierung von Lieferketten betrachtet, um für die nächste Pandemiewelle sowie zukünftige Pandemien vorbereitet zu sein. Durch die Simulation unterschiedlicher Lieferkettenstrukturen unter verschiedenen Umweltbedingungen und Pandemieszenarien können strukturelle Engpässe und performante Strukturen identifiziert werden. Bei den Simulationsmodellen handelt es sich um Multimethodenmodelle, die Facetten agentenbasierter und ereignisorientierter Simulation vereinen.

Die regionale und ueberregionale Klimageschichte Chinas

Das Projekt "Die regionale und ueberregionale Klimageschichte Chinas" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Bochum, Geographisches Institut, Lehrstuhl für Geographie III Physische Geographie,Geoökologie durchgeführt. Im diesem Projekt werden seminumerische Daten zur regionalen Klimageschichte Chinas ausgewertet und in einem Informationssystem zusammengefuehrt. Die Daten decken eine Zeitspanne von ueber 530 Jahren ab und basieren auf einer Zusammenstellung von 2100 lokalen Chroniken, offiziellen Geschichtsschreibungen sowie alten Enzyklopaedien. Inhaltlich wird in diesen Dokumenten ueber Duerreperioden, Sturmfluten, Hochwasser, Gewitterregen, langanhaltende Regenfaelle etc. berichtet. Aus diesen hygrischen Informationen wird letztlich die regionale Klimageschichte Chinas auf Provinzebene rekonstruiert. Zusammenfassend koennen fuer diesen Themenbereich die folgenden Ziele zusammengestellt werden: - Aufbau eines klimahistorischen GIS-Systems (Relief, Hydrologie, Klimahistorie) - Regionale und ueberregionale Klimatrendanalysen - Catchmentbezogene Abschaetzungen klimatischer Extremereignisse (mit variablen Zeitachsen) - Einbindung chinesischer Klimaereignisse in den ENSO-Zusammenhang (El Nino/Southern Oscillation)

Stabile Isotope in hochaufloesenden Sedimenten von Kraterseen als Ausdruck der Klimavariabilitaet - PROSIMUL II

Das Projekt "Stabile Isotope in hochaufloesenden Sedimenten von Kraterseen als Ausdruck der Klimavariabilitaet - PROSIMUL II" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Forschungszentrum Jülich GmbH, Institut für Chemie und Dynamik der Geosphäre durchgeführt. Das beantragte Projekt zielt darauf ab, einen Beitrag zu den internationalen Bemuehungen um ein besseres Verstaendnis des natuerlichen Klimasystems zu leisten. Dabei sollen die letzten 1500 Jahre ueberspannenden Sedimente (Schwerpunkt Spaetglazial und Mittelholozaen) von Kraterseen aus Europa und China mit Hilfe der stabilen Isotope von Kohlenstoff, Sauerstoff und Stickstoff untersucht werden. Diese Isotopenverhaeltnisse werden anschliessend ueber Transferfunktionen an Klimagroessen, z.B. Lufttemperatur oder Niederschlag, geeicht um so eine quantitative Rekonstruktion dieser Parameter zu ermoeglichen. Hieraus werden sich Aufschluesse ueber die natuerliche Variabilitaet des Klimas auf Zeitskalen von Jahren bis Jahrhunderten ergeben.

Teilprojekt 3

Das Projekt "Teilprojekt 3" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Dr. Kemmesies und Partner Beratender Ingenieur und Hydrogeologe durchgeführt. Gegenstand ist die Entwicklung eines computergestuetzten Beratungssystems zur quantifizierenden Prognose der Schadstoffkonzentration und ihres zeitlichen Verlaufs in der Zone, in der sich das Sickerwasser in das Grundwasser einmischt. Innerhalb der Bearbeitung sollen die Simulationsmodule zur Nachbildung der Stroemungs-, Stofftransport und -umsetzungsprozesse in der ungesaettigten Zone sowie bestehende Fachinformationssysteme in einem Beratungssystem integriert werden. Der Bearbeitungsschwerpunkt liegt dabei auf der adaequaten Beschreibung der Umsetzungsprozesse waehrend des Transports in der ungesaettigten Zone. Berechnungsergebnisse sollen Erwartungswerte unter Angabe ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit bzw. der Konfidenzbereiche sein. Grundlage fuer derartige Betrachtungen ist die mathematische Beschreibung der Ungenauigkeiten in der Parameterbestimmung, deren moeglicher Schwankungsbreiten sowie deren Verteilung innerhalb ihres Gueltigkeitsbereichs. Durch die Einbeziehung des Ingenieurbueros Dr. Kemmesies und Partner ist somit die sofortige Ueberfuehrung der FuE-Ergebnisse in die Praxis gewaehrleistet. Dadurch wird eine Rueckkopplung bzgl. der Praxistauglichkeit gewaehrleistet.

Einfluss der Ostsee und des Jahrganges der Eisbedeckung auf den Wasser- und Energiehaushalt der BALTEX- Region

Das Projekt "Einfluss der Ostsee und des Jahrganges der Eisbedeckung auf den Wasser- und Energiehaushalt der BALTEX- Region" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Kiel, Institut für Meereskunde durchgeführt. Das Projekt zielt darauf ab, den Wasser-, und Energiehaushalt der Ostsee fuer die BRIDGE-Periode zu bestimmen und mit einer Klimatologie der Gegenwart, die auf den letzten 20 Jahren beruht, zu vergleichen. Die Berechnungen erfolgen in Teilprojekt A (Energie-, Wasser-, Salz- und Eiszyklus der Ostsee) mit einem 3-dimensionalen Zirkulationsmodell, angetrieben von beobachteten Atmosphaeren- und Flusswasserdaten. Ein Vergleich mit den Ergebnissen eines interaktiv gekoppelten Modells (BALTIMOS/VV041) wird durchgefuehrt. Die Ergebnisse werden im Rahmen von BALTEX zur Gesamtbilanzierung der BALTEX-Region verwendet und sollen Beitraege zu einem gekoppelten Atmosphaere-Eis-Ostsee-Landoberflaechen-Modell fuer Klimavorhersagen liefern. Modellanalyse, -verifikation und Datenassimilation erfolgen in Zusammenarbeit mit den Teilprojekten B (Energiebilanz der turbulenten Deckschicht), C (Wassermassenaustausch durch den Fehmarnbelt) und D (Monitoring des Wasserstandes der Ostsee mit verschiedenen Methoden zur Validierung ozeanographischer Modelle).

Bestimmung der Quellstärke für Böden und Grundwässer in Kontakt mit Bettungsmassen/Spritzbeton/Schlitzwandbeton

Das Projekt "Bestimmung der Quellstärke für Böden und Grundwässer in Kontakt mit Bettungsmassen/Spritzbeton/Schlitzwandbeton" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität München, Materialprüfungsamt für das Bauwesen, Baustoffe, Centrum Baustoffe und Materialprüfung durchgeführt. 1 Einleitung: Durch die Nutzung eines Bauwerks kommt es unmittelbar zu Einflüssen auf die Schutzgüter Wasser, Boden und Luft. So besteht beim Baustoff Beton die Möglichkeit, dass Inhaltsstoffe, wie z.B. Chrom oder Zink, durch Kontaktwasser ausgelaugt und in den Boden freigesetzt werden können, von wo aus sie dann letztendlich ins Grundwasser gelangen. Um eine Ausbreitung dieser Stoffe im Boden und Grundwasser modellieren zu können, muss zunächst die Quellstärke des Betonbauteiles versuchstechnisch ermittelt werden. 2 Zielsetzung: Ziel dieses Forschungsvorhabens, einem Kooperationsprojekt mit dem Institut für Bauforschung der RWTH Aachen, war die zeitabhängige Ermittlung der Quellstärke von zementgebundenen Baukörpern und ungebundenen Bettungsmassen. Im Einzelnen wurde das Auslaugverhalten von Spritzbetontunnelschalen, Schlitzwandbetonen und von ungebundenen Betonbruchbettungsmassen betrachtet. Erweitert wurden die Versuchsreihen durch die Beregnung von Betonfassadenelementen, da auch hier ablaufendes Wasser durch Versickerung ins Grundwasser gelangen kann.

Koppelung des Kohlenstoff- und Stickstoffkreislaufs in den terrestrischen Ökosystemen der Erde

Das Projekt "Koppelung des Kohlenstoff- und Stickstoffkreislaufs in den terrestrischen Ökosystemen der Erde" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Gießen, Fachbereich 08 Biologie, Chemie und Geowissenschaften, Institut für Pflanzenökologie (Botanik II) durchgeführt.

Klimauebergaenge: Ursachen und Rueckkopplungsmechanismen fuer eiszeitliche und rezente Klimaschwankungen

Das Projekt "Klimauebergaenge: Ursachen und Rueckkopplungsmechanismen fuer eiszeitliche und rezente Klimaschwankungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hamburg, Zentrum für Meeres- und Klimaforschung, Meteorologisches Institut durchgeführt. Ziel der beantragten Forschungsgruppe ist die Identifikation und Analyse von Ursachen und Mechanismen, die Klimauebergaengen zugrunde liegen. Hierzu wird ein Erdsystemmodell mittlerer Komplexitaet bereitgestellt, das die Klimadynamik auf geologischen Zeitskalen abbildet und somit einen Zugang zur Interpretation von Klimadaten liefert. Angesichts der Unsicherheit der kuenftigen Klimaentwicklung bietet die Palaeoklimatologie die ausgezeichnete Moeglichkeit, Mechanismen fuer abrupte Klimaaenderungen zu analysieren und den menschlichen Einfluss auf das Klima abzuschaetzen. Die durchzufuehrenden Simulationen einzelner Abschnitte der letzten Glazial-Interglazial Zyklen und des naechsten Jahrtausends liefern dabei ein Verstaendnis der beteiligten Rueckkopplungen, Schwellen und Resonanzen im Klimasystem. Insbesondere wird die Rolle des Ozeans, des Wasserkreislaufs, der Vegetation und die Muster der atmosphaerischen Variabilitaet ausgearbeitet. Die Simulation von Uebergaengen geht wesentlich ueber die bisherige Modellaktivitaeten und Zeitscheibenexperimenten hinaus, in denen wegen der fehlenden Zeitdimension auf einen Grossteil der verfuegbaren Daten verzichtet werden muss.

Entwicklung und Validierung eines Modells zur Abschätzung der Stoffkonzentration am Beurteilungsort - Teil 4: Untersuchung der Bedeutung des mikrobiellen Abbaus für den Transport persistenter organischer Schadstoffe in der ungesättigten Zone

Das Projekt "Entwicklung und Validierung eines Modells zur Abschätzung der Stoffkonzentration am Beurteilungsort - Teil 4: Untersuchung der Bedeutung des mikrobiellen Abbaus für den Transport persistenter organischer Schadstoffe in der ungesättigten Zone" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. - Technisch-wissenschaftlicher Verein - Technologiezentrum Wasser (TZW) durchgeführt. In diesem Projektverbund soll ein Stofftransportmodell fuer organische Schadstoffe in der ungesaettigten Bodenzone erarbeitet werden, dass neben Sorption, Parktikeltransport auch den mikrobiellen Schadstoffabbau beruecksichtigt. In diesem Teilprojekt wird dazu ein Laborverfahren entwickelt, das es erlaubt, den Bioabbau organischer Schadstoffe in der ungesaettigten Bodenzone mit einfachen Zeitgesetzen zu quantifizieren und dieses Verfahren zu einem in der Praxis durchfuehrbaren Labortest vereinfacht. Die Untersuchungsergebnisse bezueglich der kontaminierten Materialien (Quellterm), der Transport-Bodenmaterialien (Transportterm) und der jeweiligen Untersuchungsbedingungen fliessen in das Stoffstrommodell ein. 1. Test des/r Saeulenmaterials, -dimensionierung, 2. Phenanthrenabbau bei unterschiedlichen Boeden und Wassergehalten, 3. Kontinuierlicher Betrieb mit unterschiedliche Quellsaeulen, 4. Diskontinuierlicher Betrieb mit unterschiedliche Quellsaeulen, 5. Vereinfachung zum Labortest. Mit der Sickerwasserprognose ist u.a. eine sachgerechte Bewertung von fuer die Verwertung von Abfaellen oder Recyclingmaterialien genutzte Flaechen moeglich, damit werden Abfalldeponierungen und Sanierungskosten eingespart.

ELCH-Projekt: Modellierungswerkzeuge zur Simulation umweltökonomischer Systeme (E-Learning)

Das Projekt "ELCH-Projekt: Modellierungswerkzeuge zur Simulation umweltökonomischer Systeme (E-Learning)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hamburg, Fachbereich Informatik, Arbeitsbereich Angewandte und Sozialorientierte Informatik durchgeführt. Im ELCH-Projekt Modellierungswerkzeuge zur Simulation umweltökonomischer Systeme wurden E-Learning-Module für die universitäre Ausbildung in Simulation und Umweltinformatik entwickelt. Diese Module sind als Ergänzung zu herkömmlichen Präsenz-Lehrveranstaltungen vorgesehen und sollen die Softwareanwendung in der Modellierung von betrieblichen und umwelt-ökonomischen Systemen interaktiv vermitteln. Ausgangspunkt sind zwei Modellierungswerkzeuge (Umberto zur Stoffstromanalyse und Desmo für die zeitdiskrete Simulation), die aus langjährigen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten am Arbeitsbereich ASI hervorgegangen sind.

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