Für das Erreichen der Klimaschutzziele im Verkehr müssen wirksame Maßnahmen und Instrumente umgesetzt werden. Bisher wurden in diesem Zusammenhang Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit häufig als Gegenspieler betrachtet. Der im Vorhaben "Ökonomische Bewertung von Klimaschutzmaßnahmen im Verkehr" erarbeite einheitlicher Bewertungsansatz ermöglicht eine vergleichende Bewertung der ökonomischen Auswirkungen von Klimaschutzmaßnahmen im Verkehr. Neben einzelwirtschaftlichen Effekten im Verkehrssektor, ist auch die Bewertung gesamtwirtschaftlicher Wirkungen für Deutschland jeweils unter Berücksichtigung von externen Effekten möglich. Die Ergebnisse zeigen, dass alle 14 Klimaschutzmaßnahmen und 3 Maßnahmenbündel ökonomisch vorteilhaft sind. Veröffentlicht in Texte | 33/2022.
Das Projekt "Entwicklung einer Strategie zur Unterstützung des Energieeinsparverhaltens von Nutzern in Büro- und Verwaltungsgebäuden" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH durchgeführt. Der Energieverbrauch in öffentlichen Gebäuden kann durch die Veränderung des Nutzerverhaltens um bis zu 40 Prozent gesenkt werden. Ziel des Forschungsprojekts ist es, Strategien zur Beeinflussung bzw. Optimierung des Energieeinsparverhaltens der Nutzerinnen und Nutzer in Bürogebäuden zu erarbeiten. Durch die direkte Einbindung der Beschäftigten sollen alltagstaugliche und leicht umsetzbare Strategien entwickelt und die praktische Anwendbarkeit dieser untersucht und in der Heizperiode 2018/2019 in einer Pilotphase umgesetzt werden. Ausgangslage: Um die Energieeffizienz von Büros und Bürogebäuden zu steigern, werden viele technische Lösungen entwickelt und angewandt. Die tatsächliche Wirksamkeit und Nachhaltigkeit dieser Maßnahmen entsprechen allerdings häufig nicht den Erwartungen. Insbesondere bei der Energieeffizienz in Bürogebäuden ist die tatsächlich erreichte Nachhaltigkeitsleistung technikzentrierter Effizienzmaßnahmen oft geringer als die vorhergesagte Leistung. Dies liegt vor allem daran, dass der Einfluss von Nutzerinnen und Nutzern auf den Gebäudebetrieb - etwa Angestellte, Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer, Gebäudemanagerinnen und -manager etc. - nicht beachtet wird. Alltägliche Verhaltensmuster und Routinen führen vielfach zu Rebound-Effekten, die Energie verbrauchen und damit Kosten verursachen. Studien zeigen, dass durch die gezielte Veränderung des Nutzerverhaltens ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion des Energieverbrauchs und damit zum Erreichen der Klimaziele in Bürogebäuden geleistet werden kann. Ziel: Ziel des Forschungsprojekts ist es, Strategien zur Beeinflussung und Optimierung des Energieeinsparverhaltens von Nutzerinnen und Nutzern in Büro- und Verwaltungsgebäuden zu erarbeiten. Mithilfe sozialempirischer Methoden werden mögliche Strategien zur Unterstützung des Energieeinsparverhaltens eruiert, wobei die Nutzerakzeptanz und eine dauerhafte intrinsische Motivation im Fokus der Betrachtung stehen. Das Monitoring des Raumklimas in den Büros ermöglicht zudem die Validierung der Strategien anhand quantitativer Indikatoren. Die entwickelten Strategien sollen weiterhin auf ihre praktische Anwendbarkeit geprüft sowie in der Heizperiode 2018/2019 in einer Pilotphase umgesetzt werden. Abschließend soll eine Potenzialabschätzung der verschiedenen Strategien vorgenommen werden.
Das Projekt "Dimensions of the Impacts of Ecotourism: A Case Study in the Kakum Conservation Area of Ghana" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Göttingen, Burckhardt-Institut, Professur für Naturschutz und Landschaftspflege durchgeführt. Ensuring local support for protected areas is increasingly viewed as an important element of biodiversity conservation. This is often predicted on the provision of benefits from protected areas, and a common means of providing such benefits is ecotourism development. Ecotourism as defined by Blangy and Wood (1993) is 'responsible travel to natural areas that conserve the environment and sustains the well-being of local people'. The concept of ecotourism has received much attention in recent years due to its link with sustainable development initiatives, protected area conservation efforts, and regional and community development strategies, particularly in developing countries(Ceballos-Lascurain 1993). In many African countries, the rationale for ecotourism development is primarily economic, from both macro (national) and micro (local) levels. At the macro level, tourism is expected to promote economic growth by generating foreign exchange and increase government revenue while at the micro level, it is expected to facilitate job creation, income and revenue distribution and a balanced regional development which ultimately should improve quality of life of local residents (Sirakaya et. al., 2002). In addition, it is to provide revenue for the creation and maintenance of protected areas (Boo, 1990). Likewise since the late 1980s, tourism (ecotourism) has received considerable promotion in the economic development strategy of Ghana (Sirakaya et. al, 2002) as a response to recent adverse developments in its economy. The rationale is to diversify the economy to reduce its dependence on traditional exports of unprocessed mineral, agricultural and forest products (Teye, 2000) and to facilitate its sustainable development process.In many African countries, the rationale for ecotourism development is primarily economic, from both macro (national) and micro (local) levels. At the macro level, tourism is expected to promote economic growth by generating foreign exchange and increase government revenue while at the micro level, it is expected to facilitate job creation, income and revenue distribution and a balanced regional development which ultimately should improve quality of life of local residents (Sirakaya et. al., 2002). In addition, it is to provide revenue for the creation and maintenance of protected areas (Boo, 1990)...
Das Projekt "Moeglichkeiten der Verlaengerung der Produktnutzungsdauer unter Beruecksichtigung oekonomischer Implikationen sowie der technischen Weiterentwicklung - Vorstudie" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Kassel, Lehrstuhl für Innovationsmanagement durchgeführt. Die Verlaengerung der Produktionsdauer ist aus oekologischer Sicht im Sinne des Prinzips der Nachhaltigkeit sinnvoll. Die Fragestellungen des Projektes lauten: Welches sind die oekonomischen Auswirkungen aus gesamtwirtschaftlicher Sicht? Welches sind die oekonomischen Auswirkungen aus einzelwirtschaftlicher Sicht? Inwieweit ist gegebenfalls eine Verlaengerung der Rahmenbedingungen durch die oeffentliche Hand erforderlich, um die Wirtschaftlichkeit auf einzelwirtschaftlicher Ebene zu gewaehrleisten? Inwieweit sind Grundannahmen und Paradigmen insbesondere der Wirtschaftswissenschaft auf Gueltigkeit hin zu analysieren und eventuell zu revidieren? Welche Auswirkungen hat die Verlaengerung der Produktnutzungsdauer auf die technische Entwicklung und Produktplanung im Unternehmen? Welche Auswirkungen hat die Verlaengerung der Produktnutzungsdauer auf die Akzeptanz beim Konsumenten?
Das Projekt "Betriebswirtschaftlicher Vergleich von Forstbetrieben in den neuen Bundesländern" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Göttingen, Burckhardt-Institut, Abteilung Forstökonomie und Forsteinrichtung durchgeführt. Nach dem Fall der innerdeutschen Grenzen begann die Privatisierung des ehemaligen DDR-Vermögens bzw. die Veräußerung durch die Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG). In diesem Zuge entstanden größere private Forstbetriebe in den neuen Bundesländern. Ziel des Projektes ist es zum einen den Forstbetrieben ein Hilfsmittel für das innerbetriebliche Controlling zu bieten. Auf der Basis des auf langfristige Nutzung angelegten Systems mit einer einheitlichen und praxisbezogenen Methodik zur Durchführung eines Betriebsvergleiches werden bestimmte, zeitnahe Kennzahlen entwickelt, welche durch das Controlling mit den betriebseigenen Kennzahlen verglichen werden können. Außerdem hat der Betriebsvergleich einen wichtigen Informationscharakter für externe Analysen. So gibt er einen verlässlichen Überblick über die betriebswirtschaftliche Situation verschiedener Betriebstypen, die auf gesetzlich fixierter Basis privatisiert wurden.
Das Projekt "Modeling farm level structural change in a dynamic competitive environment" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Georg-August-Universität Göttingen, Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung durchgeführt. Agrarian structures are considered to be an important factor for the competitiveness of farming. Therefore, on the one hand, agricultural economists have been concerned for a long time with describing, analyzing and modeling structural change in agriculture. On the other hand, high political attention is devoted to the competitiveness of agricultural production and the income situation of farms; however, to adequately forecast structural change in agriculture in general and to analyze the effects of different political schemes in particular, a fundamental understanding of farm-level structural change, i.e., investment and disinvestment decisions of farmers, is necessary. In this subproject we develop a model in which uncertainty, dynamics and irreversibility inherent in many decision-making situations, together with the bounded rationality of decision-makers, can be taken into account. Another important issue deals with competition, i.e., interactions between different agents. The model will be developed using results from the first project phase. Finally, the results could be an important preliminary work for an improved assessment of the effects of different political schemes. Besides the methodical objective of this subproject, the improved investment and disinvestment model will be applied exemplarily to the dairy sector which shows a high (and further increasing) intensity of competition.
Das Projekt "Strategiepapier Neobiota Kanton Aargau" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hintermann und Weber AG - Ökologische Beratung, Planung und Forschung durchgeführt. Die auf den 1. Oktober 2008 in Kraft gesetzte revidierte Freisetzungsverordnung (FrSV) weist auch dem Kanton Aargau im Bereich der gebietsfremden Organismen (Neobiota) zahlreiche neue Aufgaben zu. Wir beraten und unterstützen den Kanton dabei, ein Strategiepapier zu entwickeln, das die Leitlinien für den künftigen Umgang mit Neobiota definiert und eine zweckmäßige Organisation sowie die zugehörigen Abläufe festlegt. Ferner werden Sofortmassnahmen vorgeschlagen und die Aktivitäten der kommenden Jahre grob skizziert. Die Neobiota-Strategie des Kantons Aargau bezweckt, schädliche Auswirkungen von gebietsfremden Arten auf die Lebensqualität von Mensch und Tier, die wirtschaftlichen Aktivitäten sowie die Ökosysteme zu minimieren.
Das Projekt "Betriebswirtschaftlicher Vergleich von Forstbetrieben in der Region Westfalen-Lippe" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Göttingen, Burckhardt-Institut, Abteilung Forstökonomie und Forsteinrichtung durchgeführt. Forstliche Betriebsvergleiche dienen zum einen den einzelnen Betrieben dem innerbetrieblichen Controlling, zum anderen als Information für externe Analyse. In diesem Projekt werden betriebswirtschaftliche Kennziffern des forstlichen Betriebsvergleiches in Westfalen-Lippe bereits seit Jahrzehnten untersucht und diese Daten für aktuelle Forschungsaspekte aufbereitet. Das vielfältige Datenmaterial ermöglicht es, die jeweils aktuellen Betriebszustände zu beschreiben und Einblicke in die in der Vergangenheit relevanten betrieblichen Einflussfaktoren zu gewinnen. Insbesondere zur Beurteilung der betrieblichen Erfolgsfaktoren auch im Vergleich zu aktuellen Forschungsprojekten dienen die Daten dieses Projektes.
Das Projekt "Teilvorhaben: Entwicklung optimierter FGL-Halbzeuge für die Elastokalorik" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Ingpuls GmbH durchgeführt. Das Ziel des Projekts NEKKA liegt in der Entwicklung eines alternativen Klimatisierungssystems auf Basis des elastokalorischen Effekts für die Anwendung in Fahrzeugen zur Erzielung besserer Effizienz (COP) und Umweltverträglichkeit sowie Nachhaltigkeit bei gleichzeitiger Reduzierung von Bauraum, Gewicht und Kosten. Das NEKKA-Klimatisierungssystem besitzt mit seinen Vorteilen hohes Verwertungspotenzial. Das Konzept soll auf System-, Funktions- und Komponentenebenen so skalierbar sein, dass es für alle Fahrzeugklassen geeignet ist. Die Basis des NEKKA System bilden Formgedächtnislegierungen, welche durch mechanische Beanspruchung eine Temperaturerhöhung zur Folge haben, wird diese mechanische Beanspruchung wieder weggenommen, hat dies eine Temperaturverringerung zur Folge. Durch diesen elastokalorischen Effekt ist es möglich daraus einen Prozess zu entwickeln, welcher kontinuierlich Wärme und Kälte zur Verfügung stellen kann.
Das Projekt "Teilvorhaben: Entwicklung, Simulation und Validierung der elastokalorischen Komponenten und Subsysteme" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität des Saarlandes, Lehrstuhl für intelligente Materialsysteme (iMSL) durchgeführt. Das Ziel des Projekts NEKKA liegt in der Entwicklung eines alternativen Klimatisierungssystems auf Basis des elastokalorischen Effekts für die Anwendung in Fahrzeugen zur Erzielung besserer Effizienz (COP) und Umweltverträglichkeit sowie Nachhaltigkeit bei gleichzeitiger Reduzierung von Bauraum, Gewicht und Kosten. Das NEKKA-Klimatisierungssystem besitzt mit seinen Vorteilen hohes Verwertungspotenzial. Das Konzept soll auf System-, Funktions- und Komponentenebenen so skalierbar sein, dass es für alle Fahrzeugklassen geeignet ist. Die Basis des NEKKA System bilden Formgedächtnislegierungen, welche durch mechanische Beanspruchung eine Temperaturerhöhung zur Folge haben, wird diese mechanische Beanspruchung wieder weggenommen, hat dies eine Temperaturverringerung zur Folge. Durch diesen elastokalorischen Effekt ist es möglich daraus einen Prozess zu entwickeln, welcher kontinuierlich Wärme und Kälte zur Verfügung stellen kann.
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