Das Projekt "Energie und Umwelt" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Kernforschungsanlage Jülich GmbH, Programmgruppe Systemforschung und Technologische Entwicklung durchgeführt. Auf dem Gebiet Energie und Umwelt werden von der STE alternative Entwicklungsmoeglichkeiten fuer das Energiesystem der Bundesrepublik Deutschland, ausgehend von der benoetigten Nutzenergie bzw. Energiedienstleistung ueber den Endenergiebedarf bis hin zum Sekundaer- und Primaerenergiebedarf aufgezeigt. Dabei werden insbesondere die Zusammenhaenge zwischen Energieversorgung, allgemeiner Wirtschaftsentwicklung und Umweltbelastung durch Energieerzeugung und -nutzung erfasst. Der moegliche bzw. notwendige Einsatz neuer und konventioneller Energietechnologien wird quantifiziert, ihr Beitrag ermittelt. Existierende Restriktionen (Reserven, Importmengen, Umweltbelastungen etc.) werden beruecksichtigt.
Das Projekt "Steuerung der Kronenentwicklung, der Astreinigung und der Schaftentwicklung von Eichen (Quercus spec.), Buchen (Fagus sylvatica (L.)), Eschen (Fraxinus excelsior (L.)), Ahorn (Acer spec.) und Kirschen (Prunus avium (L.))" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Freiburg, Institut für Waldwachstum, Abteilung Waldwachstum durchgeführt. Die Laubbaumarten verdienen beim Aufbau ökologisch vielfältiger und standortsangepasster Wälder mit hoher Wertleistung und geringem wirtschaftlichen Risiko besondere Beachtung. In einem ersten Schritt wird die Dynamik der Kronenausdehnung und der Astreinigung in Abhängigkeit von der Konkurrenz untersucht. Dabei sollen alle Formen der Bestandesbegründung, insbesondere auch die Naturverjüngung und die Verjüngung in kleinen Lücken, berücksichtigt werden. Die Konkurrenzverhältnisse der Vergangenheit und Gegenwart werden ermittelt und ihre Auswirkung auf die Kronen- und Schaftentwicklung untersucht. Besondere Aufmerksamkeit wird der Astreinigung und der Schaftform gewidmet. Auf dieser Grundlage wird ein Wachstumsmodell entwickelt, das eine Einschätzung des astfreien Schaftholzvolumens in Abhängigkeit von den Konkurrenzverhältnissen erlaubt. Parallel dazu soll die im Allgemeinen bei der Modellierung von Jahrringbreite und -struktur auftretende natürliche Variabilität der Wachstumsparameter analysiert werden. Die Ergebnisse werden in computergestützten Entscheidungsmodellen zur Steuerung des Dickenwachstums und der Astreinigung zusammengefasst. Die Modelle sollen auch in Mischbeständen eingesetzt werden können, eine freie Wahl des Produktionszieles durch den Wirtschafter zulassen und die Ausgangslage und speziellen Rahmenbedingungen berücksichtigen können.
Das Projekt "Entschleunigung von Wirtschaftsprozessen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Dresden, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Betriebliche Umweltökonomie durchgeführt. Nachdem 'Entschleunigung' als Begriff und Idee lange Zeit ein Mauerblümchendasein gefristet hat, scheint sich das Blatt in der letzten Zeit gewendet zu haben. So widmete beispielsweise der STERN dem Thema Entschleunigung eine Titelgeschichte, im englischsprachigen Raum erfreut sich die 'Quiet Life Hypothesis' immer größerer Anhängerschaft, und nachdem schon 1998 der 'Heidelberger Club für Wirtschaft und Kultur' seine vielbeachtete Jahrestagung der Entschleunigungsthematik gewidmet hatte, stand der Wettbewerb um den Deutschen Studienpreis der Körber Stiftung 2002 unter dem Thema 'Tempo. - die beschleunigte Welt'. In Italien kann man neuerdings sogar 'Slow Food' als Studiengang wählen, und auf den bundesdeutschen Autobahnen findet man seit einiger Zeit Hinweistafeln mit dem Slogan 'Die Entdeckung der Gelassenheit'. Der Faktor Zeit ist für Unternehmen zweifellos von entscheidender Bedeutung für die Produktivität und die daraus resultierenden Wettbewerbsvorteile. Aber noch mehr Tempo durch fortgesetzte, oder sogar noch beschleunigte, Beschleunigung kann sich kontraproduktiv auswirken und damit zum 'Beschleunigungsparadox' führen - z. B. durch zu kurze Produktlebenszyklen, die die F&E-Kostenkomponente zu stark erhöhen, oder durch 'Pyrrhus'-Wettbewerbssiege, die dem Sieger 'the winners curse' bescheren anstatt eine stabile Marktposition. Dieses Beschleunigungsparadox kann sich aber auch im Konsumbereich zeigen. Konsumaktivitäten benötigen Zeit, und dies hat zur Folge, dass sich die Anbieter nicht nur wie bisher in Konkurrenz miteinander und im Konflikt mit den Budgetbeschränkungen der Verbraucher wiederfinden, sondern auch im Konflikt mit deren Zeitkonten. Denn in die müssen sich produktive, konsumtive und alle sonstigen Freizeitaktivitäten teilen, die wie spazieren gehen oder Schach spielen weder produktiv noch konsumtiv im wirtschaftlichen Sinne sind. Das Wachstum der Breite des Konsumgüterspektrums auf zunehmend umkämpften Märkten und die Zunahme der insgesamt konsumierten Güter und Leistungen werden zusammen mit den bereits erwähnten kurzen Lebenszyklen z. B. bei Computern, Handys oder Unterhaltungselektronik von den Konsumenten zunehmend als Beschleunigung und persönliche Belastung empfunden. Die Geschwindigkeits-Komponente als elementare Lebensglückkomponente kann schließlich das Wohlbefinden, die 'happiness', der Verbraucher in eine allgemeine Schieflage bringen, Beschleunigung wird für Wirtschaft und Gesellschaft zur Beschleunigungsfalle. Begrifflich erscheint 'Entschleunigung' als probate Lösung. Aber kann sich Entschleunigung zu einem Paradigma für die Wirtschaftwissenschaften entwickeln? Dieser Frage will dieses Forschungprojekt nachgehen, indem es vier Fragen stellt und erste Antworten darauf gibt: 1. Wo liegen die Ursachen der Beschleunigung in Wirtschaft und Gesellschaft? 2. Welche Folgen hat die Beschleunigung bisher gezeitigt? 3. Kann Entschleunigung zum Nachhaltigen Wirtschaften beitragen? 4. Wie kann Entschleunigung umgesetzt werden?
Das Projekt "Teilvorhaben: Flexibles Datenmanagement und Integration von kontinuierlich mitlernenden KI-Modellen in Produktionssteuerungssysteme" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Kontron AIS GmbH durchgeführt. Im Zentrum des Projekts 'KISS PV' steht die Entwicklung eines Digitalen Zwillings (DZ) der Solarzelle zur Charakterisierung und Optimierung der Solarzelle in der Solarzellenproduktion. Die Grundlage für den digitalen Zwilling der Solarzelle stellen umfangreiche Prozessdaten dar, die neue Anforderungen an die Datenverarbeitung und -infrastruktur stellen. Daher werden Konzepte für die effiziente, parallele und skalierbare Erfassung und Verarbeitung der Messdaten erarbeitet, die auf einem Message Broker basieren. Die von den Partnern entwickelten KI-Modelle werden in einen zu schaffenden Anwendungsrahmen integriert. Darin müssen die Datenflüsse flexibel und in Echtzeit an die Modelle konfiguriert werden können, sowie Ergebnisse an die Stelle in der Produktion gelangen, an der darauf basierende Entscheidungen erforderlich sind. Damit die Ergebnisse dieses Monitorings für die Produktionsmitarbeiter nutzbar sind, müssen neue Methoden der Interaktion von KI und Mensch untersucht werden. Eine Eigenschaft solcher KI-Systeme ist, dass ihre Ergebnisse und Handlungsempfehlungen nicht immer intuitiv verständlich sind. Es muss daher bei der Erstellung von Bedienoberflächen darauf geachtet werden, die Entscheidungen des KI-Modells mit Informationen bzw. den Grundlagen der Entscheidung zu unterlegen, um die Nachvollziehbarkeit und damit die Akzeptanz der Bediener zu erhöhen (explainable KI). Die Bedienervisualisierung des Produktionssteuerungssystems muss dafür völlig neue Fähigkeiten bieten, die Ergebnisse der KI-Modelle und die zugrundeliegenden Daten für eine Entscheidung direkt am Entscheidungsort zu präsentieren. Reaktionen müssen zudem auditierbar gespeichert werden, um spätere Ursachenfindung zu erleichtern.
Das Projekt "Polit-ökonomische Analyse des Einflusses politischer Institutionen auf die Agrarpolitik in Industrie- und Entwickungsländern" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität zu Kiel, Institut für Agrarökonomie, Abteilung Agrarpolitik durchgeführt. In jüngster Zeit wird in der polit-ökonomischen Literatur verstärkt auf die Bedeutung politischer Institutionen für die Ausgestaltung der Wirtschaftspolitik hingewiesen. Insbesondere wenn sich Politikergebnisse nach normativen Kriterien ordnen lassen, kann eine ökonomisch fundierte Vergleichende Regierungslehre zu einer verbesserten Auswahl an politischen Institutionen und somit zu einer Erhöhung der gesellschaftlichen Wohlfahrt beitragen. Daher setzt sich dieses Projekt zur Aufgabe, die Wirkungen verschiedener Wahl- und Regierungssysteme auf die Agrarpolitik zu untersuchen. Die Agrarpolitik als endogene Größe bietet sich an, da im internationalen Vergleich Politiken zu beobachten sind, die nicht allein aufgrund ökonomischer und demographischer Länderunterschiede zu erklären sind. Es soll ein fundiertes theoretisches Modell der agrarpolitischen Entscheidung abgeleitet werden, das sowohl die separaten Effekte des Wahl- und Regierungssystems als auch entsprechende Interaktionseffekte abbildet. Das Modell soll anhand eines internationalen Zeitreihen- Länderquerschnittsdatensatzes auch empirisch validiert werden. Bestehende ökonometrische Probleme bei der Verwendung von Zeitreihen-Querschnittsdaten wie auch hinsichtlich der Endogenität von politischen Institutionen sollen dabei durch innovative Schätzverfahren gelöst werden.
Das Projekt "Kosten-Nutzen-Betrachtung für Abbrucharbeiten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Darmstadt, Institut für Baubetrieb durchgeführt. Im Rahmen des Forschungsauftrages 'Kosten-Nutzen-Betrachtung für Abbrucharbeiten' soll ein Entscheidungsmodell entwickelt werden, mit dessen Hilfe es möglich ist, anhand der individuellen Randbedingungen des abzubrechenden Gebäudes ein wirtschaftliches Abbruchverfahren auszuwählen. Dabei soll das Modell neben dem unterschiedlichen Zeitaufwand und den jeweiligen Kosten für die Niederbringung eines Gebäudes auch die Wiederverwendbarkeit des Materials berücksichtigen.
Das Projekt "Modeling farm level structural change in a dynamic competitive environment" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Georg-August-Universität Göttingen, Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung durchgeführt. Agrarian structures are considered to be an important factor for the competitiveness of farming. Therefore, on the one hand, agricultural economists have been concerned for a long time with describing, analyzing and modeling structural change in agriculture. On the other hand, high political attention is devoted to the competitiveness of agricultural production and the income situation of farms; however, to adequately forecast structural change in agriculture in general and to analyze the effects of different political schemes in particular, a fundamental understanding of farm-level structural change, i.e., investment and disinvestment decisions of farmers, is necessary. In this subproject we develop a model in which uncertainty, dynamics and irreversibility inherent in many decision-making situations, together with the bounded rationality of decision-makers, can be taken into account. Another important issue deals with competition, i.e., interactions between different agents. The model will be developed using results from the first project phase. Finally, the results could be an important preliminary work for an improved assessment of the effects of different political schemes. Besides the methodical objective of this subproject, the improved investment and disinvestment model will be applied exemplarily to the dairy sector which shows a high (and further increasing) intensity of competition.
Das Projekt "Methode de diagnostic rapide des problemes potentiels relatifs aux conditions de travail dans une entreprise (FRA)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universite de Lausanne, Institut de medecine du travail et d'hygiene industrielle durchgeführt. Le projet se situe dans le cadre de la recherche appliquee et consiste a mettre sur pied une strategie coherente et efficace pour detecter, au cours d'une visite, les problemes qui pourraient affecter l'environnement professionnel et creer des risques de maladies dans une entreprise. Cette visite necessite une preparation et une structuration elaborees de maniere a ce qu'elle soit menee avec efficacite. Elle necessite la collaboration de l'entreprise concernee et de specialistes en securite, hygiene et medecine du travail. C'est la systematisation de l'approche et de la realisation qui doit permettre d'aboutir a une methode applicable dans les entreprises suisses. Pour mener a bien cette etude, les connaissances acquises a l'etranger seront adaptees aux conditions nationales et les essais sur le terrain aupres d'entreprises interessees permettront d'ajuster la strategie. Une telle methode pourrait devenir un outil de base dans la planification et la gestion de la prevention des accidents et maladies professionnels. Du point de vue de la protection de l'environnement, cette methode presente l'avantage de deceler les eventuels problemes a leur source quant aux emissions possibles dans l'atmosphere et dans l'eau ou quant aux problemes des dechets. (FRA)
Das Projekt "Teilprojekt 8" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Institut für Wasser- und Umweltsystemmodellierung durchgeführt. Hydrologische Extremereignisse stellen die öffentliche Trinkwasserversorgung vor zunehmende Herausforderungen. Durch häufiger auftretende Extremereignisse werden die Grenzen zwischen dem Normalbetrieb, dem Spitzenlastmanagement und dem Risiko- und Krisenmanagement der Wasserwerke aufgelöst. Es besteht ein erheblicher wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Handlungsdruck im Hinblick auf die sichere Trinkwasserversorgung vor dem Hintergrund der Klimaprojektionen bis 2100. Auf Grund der regionalen Prägung der deutschen Wasserbranche weisen hydrologische Extremereignisse unterschiedliche Auswirkungen auf die einzelnen Rohwasserressourcen auf. Auch die Versorgungsgebietsstrukturen sind unterschiedlich organisiert. Forschungsbedarf besteht unter anderem für die bessere Vorhersage des Verlaufs von Extremereignissen (Prädiktivität) hinsichtlich der Auswirkungen auf das Wasserdargebot, insbesondere in Hochverbrauchsphasen. Im Teilprojekt 8 des Verbundprojekts TrinkXtrem soll die Prädiktivität eines bestehenden numerischen Grundwassermodells mittels Datenanalyse, Kalibrierung und Datenassimilation verbessert werden. Das Ziel ist es, dass Aussagen und Entscheidungen, die auf der Grundlage des verwendeten Modells getroffen werden, verlässlicher abgesichert sind und somit eine verbesserte Grundlage für das Rohwasserressourcenmanagement erreicht wird. Im Hinblick auf die praktische Anwendbarkeit von Modellen soll die verbesserte Vorhersagefähigkeit eine entscheidende Rolle spielen.
Das Projekt "Aufbau und Anwendung der Landschaftsdatenbank" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft durchgeführt. Entwicklung einer nationalen Naturschutzdatenbank. Erarbeitung von Methoden zur Auswertung und Bewertung von Landschaftsinventaren. Schaffung offizioeser nationaler Inventare (wissenschaftliche Grundlagen rechtskraeftiger Bundesinventare). Entwicklung von Datenbankstrukturen, Vernetzung von Inventaren, Erarbeitung von Auswertemethoden.
Origin | Count |
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Bund | 205 |
Type | Count |
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Förderprogramm | 205 |
License | Count |
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offen | 205 |
Language | Count |
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Deutsch | 168 |
Englisch | 50 |
Resource type | Count |
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Keine | 163 |
Webseite | 42 |
Topic | Count |
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Boden | 128 |
Lebewesen & Lebensräume | 151 |
Luft | 112 |
Mensch & Umwelt | 205 |
Wasser | 119 |
Weitere | 205 |