Das Projekt "Einfluss der Ozeanzirkulation auf Änderungen des Erdschwerefeldes" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Hamburg, Zentrum für Meeres- und Klimaforschung, Institut für Meereskunde (IfM) durchgeführt.
Das Projekt "Vorhaben: Breadboarding Design, Entwicklung und Testen für ein Laserentfernungsmessgerät auf der Weltraummission GRACE Follow-on" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Max-Planck-Gesellschaft (MPG), vertreten durch das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) - Teilinstitut Hannover durchgeführt. Vorhabenziel Das Gesamtziel des Verbundvorhabens ist die Realisierung der deutschen Beiträge zur deutsch-amerikanischen GRACE (Gravity Recovery and Climate Experiment) Follow-on (GRACE-FO) Mission unter der Gesamtführung durch das GFZ mit Unterstützung durch das AEI. Die in einem Letter of Intent am 25.10.2011 vom BMBF gegenüber NASA zugesagten Beiträge umfassen die Vorbereitung des wissenschaftlichen Prozessierungssystems bis zum Start, die Entwicklung eines experimentellen Laser Ranging Instruments (LRI) mit wesentlichen Beiträgen von NASA, die Bereitstellung der Startrakete und den Missionsbetrieb. Das Vorhaben schließt den Entwurf, die Entwicklung und Implementierung von einem experimentellen Instrument für Intersatelliten Ranging basierend auf Laser Interferometrie mit ein. Das Design und Management des LRI soll eigenverantwortlich vom AEI durchgeführt werden. Arbeitsplanung Wie in dem Antragstext geschrieben, besteht der gesamte Arbeitsplan aus fünf Hauptarbeitspaketen. Dieser AZA ist lediglich für das Hauptarbeitspaket AP2000 (Laser Ranging Instrument - Design) und wird durchgeführt von dem Albert-Einstein-Instituts, Hannover (AEI). Dieses Arbeitspaket schließt den Entwurf, Spezifikation, Aufbau und Test von Prototypen, Aufbau von Testeinrichtungen, technisches Management der Industriebeiträge, und Test von Flughardware des LRI (gemeinsam mit Industrie) mit ein. Der Antragtext hat einen detaillierten Arbeitsplan.
Das Projekt "Magnetfeld-gesteuerte Gravirezeption in Pilzen und Höhere Pflanzen: die Wirkung der Schwerkraft und des Erdmagnetfeldes auf frühe Signalschritte und Genexpression" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Marburg, Fachbereich Biologie, Fachgebiet Pflanzenphysiologie und Photobiologie durchgeführt. 1. Vorhabenziel - Das Projekt zielt auf die Aufklärung der Mechanismen, die Pflanzen und Pilze in die Lage versetzen, das Erdschwerefeld und das Erdmagnetfeld wahrzunehmen. Die experimentellen Untersuchungen erfordern erdgebundene Experimente und solche, die in Schwerelosigkeit durchgeführt werden. Es soll aufgeklärt werden, welche gravirelevanten Gene durch Beschleunigungs- und Magnetreize kontrolliert werden und welchen Einfluss die Mobilisierung von Ione, speziell Calcium, dabei spielt. Zentral ist die Frage nach der biologischen Wirkung des Erdmagnetfeldes mit und ohne Erdschwerefeld, d.h. auf der Erde und im Weltraum. 2. Arbeitsplanung - Das Projekt gliedert sich in drei Typen von experimentellen Tätigkeiten: (i) erdgebundene Experimente (Physiologie und Molekularbiologie), (ii) Experimente in Schwerelosigkeit und (iii) Experimente unter Hypergravitation. In der letzten Förderperiode wurden die Einflüsse von Beschleunigungsreizen und Magnetfeldern auf die frühen Signalschritte der Gravirezeption getrennt analysiert. Jetzt sollen beide Reize gleichzeitig moduliert werden, um besser die Interaktion der beiden Tansduktionsketten zu verstehen. Die erdgebundenen Experimente werden von zwei Doktoranden und Masterstudierenden durchgeführt. Die Experimente unter Schwerelosigkeit und Hypergravitation werden von Prof. Schmidt, dem Projektleiter und Studierenden durchgeführt. Hierbei handelt es sich um Parabelflüge, Fallturmexperimente an der Humanzentrifuge des DLR.
Das Projekt "Vorhaben: GOCE Schweregradienten: ein neuer Satelliten-Beobachtungstyp - Sonderprogramm GEOTECHNOLOGIEN" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Deutsches Geodätisches Forschungsinstitut der Technischen Universität München (DGFI-TUM) durchgeführt. Die Satellitenmission GOCE (Gravity Field and Steady-State Ocean Circulation Explorer) ist die erste Kernmission des neu definierten Living Planet Programms der ESA. Ziel der Mission ist die Bestimmung des statischen Anteils des Erdschwerefeldes und des Geoides mit höchstmöglicher Auflösung und Genauigkeit. Das mit Hilfe der GOCE-Daten zu bestimmende Schwerefeldmodell wird wissenschaftlichen Anwendungen in der Geophysik, Ozeanographie, Glaziologie und Geodäsie zur Verfügung stehen, aber auch als Basis für jegliche genaue Positionierung auf Land, auf dem Meer und in der Luft dienen und einen großen Nutzen in der Navigation, Landesvermessung, Erdbeobachtung, Frühwarnsystemen und vielen anderen Anwendungen erbringen. Mit dem Verbundvorhaben REAL-GOCE wird Deutschland einen wesentlichen Beitrag zur Bestimmung der statischen Komponente des Erdschwerefelds mit einer bisher unerreichten globalen Genauigkeit von mindestens 1 mGal für Schwereanomalien und 1 bis 2 cm für das Geoid bei einer globalen Auflösung von mindestens 100 km leisten.
Das Projekt "Leitantrag; Realdatenanalyse GOCE - Vorhaben: GOCE In-Situ-Ausgleichung: Von kalibrierten Messdaten zum Erdschwerefeld, Globale Schwerefeldbestimmung mit regionalen Verfeinerungen aus der Analyse von GOCE-level-1b Daten - Sonderprogramm GEOTECHNOLOGIEN" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Bonn, Institut für Geodäsie und Geoinformation, Professur für Theoretische Geodäsie durchgeführt. Die Satellitenmission GOCE (Gravity Field and Steady-State Ocean Circulation Explorer) ist die erste Kernmission des neu definierten Living Planet Programms der ESA. Ziel der Mission ist die Bestimmung des statischen Anteils des Erdschwerefeldes und des Geoides mit höchstmöglicher Auflösung und Genauigkeit. Das mit Hilfe der GOCE-Daten zu bestimmende Schwerefeldmodell wird wissenschaftlichen Anwendungen in der Geophysik, Ozeanographie, Glaziologie und Geodäsie zur Verfügung stehen, aber auch als Basis für jegliche genaue Positionierung auf Land, auf dem Meer und in der Luft dienen und einen großen Nutzen in der Navigation, Landesvermessung, Erdbeobachtung, Frühwarnsystemen und vielen anderen Anwendungen erbringen. Mit dem Verbundvorhaben REAL-GOCE wird Deutschland einen wesentlichen Beitrag zur Bestimmung der statischen Komponente des Erdschwerefelds mit einer bisher unerreichten globalen Genauigkeit von mindestens 1 mGal für Schwereanomalien und 1 bis 2 cm für das Geoid bei einer globalen Auflösung von mindestens 100 km leisten.
Das Projekt "Vorhaben: Verbesserte Modellierung der Akzelerometer und alternative Level 1 Prozessierung (IMPALA) - Sonderprogramm GEOTECHNOLOGIEN" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität München, Institut für Astronomische und Physikalische Geodäsie durchgeführt. Das Verbundprojekt LOTSE-CHAMP/GRACE hat das Hauptziel, alle Schwerefeld-, Magnetfeld und Radiookkultationsdaten der gesamten CHAMP- und GRACE-Missionen neu zu prozessieren, um lange, konsistente und hochqualitative Zeitreihen von statischen und zeitvariablen Schwerefeldmodellen zu erhalten, die die Massenverteilung und Massenvariation im System Erde sowie atmosphärische Zustandsparameter (z. B. mittlere globale Temperatur, Feuchtigkeit) und den Zustand und die Änderungen des äußeren Erdkerns und des lithosphärischen Magnetfeldes noch genauer beschreiben als es derzeitig der Fall ist.
Das Projekt "Realdatenanalyse GOCE - Vorhaben: GOCE - Realdatenauswertung unter Anwendung der Invariantendarstellung - Sonderprogramm GEOTECHNOLOGIEN" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Stuttgart, Geodätisches Institut durchgeführt. Herkömmlicherweise wird für die Analyse der GOCE-Gradiometerbeobachtungen das funktionale Modell zwischen den gemessenen Gravitationsgradienten und den unbekannten Parametern der Erdschwerefelddarstellung angesetzt. Die erreichbare Genauigkeit dieses Auswerteansatzes ist in hohem Maße abhängig von der Orientierung des Gradiometersystems relativ zum Bahnsystem. Die Formulierung des funktionalen Modells auf der Basis der Rotationsinvarianten des Gravitationstensors macht sich frei von der Kenntnis um die Orientierungswinkel. Damit liegt mit den Rotationsinvarianten eine Gruppe von Beobachtungen vor, welche eine zur standardmäßigen Vorgehensweise alternative Auswertemethode der GOCE-Gradiometrie erlaubt. In den Förderprojekten GOCE-GRAND I und II wurden die methodischen Grundlagen für die praktische Anwendung des Invariantenansatzes erarbeitet, die resultierenden Algorithmen auf Hochleistungsrechnern implementiert und im Rahmen umfangreicher Simulationsstudien numerisch erfolgreich erprobt. Ziel dieses Vorhabens ist die Anwendung der entwickelten Konzepte auf GOCE Echtdaten. Das letztendliche Resultat liegt in der Generierung einer unabhängigen GOCE Erdschwerefeldlösung, berechnet über den Invariantenansatz. Die erhaltene Lösung wird mit den gängigen Auswerteansätzen verglichen im Zuge der Evaluation einer optimalen Datenprozessierung.
Das Projekt "Vorhaben: Reprozessierung von CHAMP und GRACE-Beobachtungen zur Berechnung von verbesserten statischen und zeitvariablen Gravitationsfeldmodellen mit regionaler Verfeinerung - Sonderprogramm GEOTECHNOLOGIEN" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Bonn, Institut für Geodäsie und Geoinformation, Professur für Astronomische, Physikalische und Mathematische Geodäsie durchgeführt. Das Verbundprojekt LOTSE-CHAMP/GRACE hat das Hauptziel, alle Schwerefeld-, Magnetfeld und Radiookkultationsdaten der gesamten CHAMP- und GRACE-Missionen neu zu prozessieren, um lange, konsistente und hochqualitative Zeitreihen von statischen und zeitvariablen Schwerefeldmodellen zu erhalten, die die Massenverteilung und Massenvariation im System Erde sowie atmosphärische Zustandsparameter (z. B. mittlere globale Temperatur, Feuchtigkeit) und den Zustand und die Änderungen des äußeren Erdkerns und des lithosphärischen Magnetfeldes noch genauer beschreiben als es derzeitig der Fall ist.
Das Projekt "Vorbereitung der deutschen Nutzung der Satellitengradisometriemission GOCE in den Erdwissenschaften" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität München, Institut für Astronomische und Physikalische Geodäsie durchgeführt. Die ESA Earth Explorer Mission GOCE wird eine Darstellung des Erdschwerefelds mit bisher unerreichter Genauigkeit und raeumlicher Aufloesung liefern. Daraus ergibt sich eine Reihe von Anwendungen in der Geophysik, Ozeanographie und Klimatologie, Geodaesie und fuer die Erforschung der Eismassen und der Veraenderungen des Meeresspiegels. Die Bundesrepublik Deutschland traegt einen wesentlichen Teil zur Finanzierung des wissenschaftlichen Erdbeobachtungsprogrammes der ESA bei. Deutsche Wissenschaftler waren massgeblich an der Vorbereitung von GOCE beteiligt. Ziel dieses Vorhabens ist es, in der Bundesrepublik Deutschland ein umfassendes GOCE-Forschungs- und Anwendungsprogramm zu formulieren, die potenziellen Nutzer umfassend zu informieren, eine Nutzergemeinschaft aufzubauen und einen engen Kontakt zwischen Nutzergemeinschaft, beteiligter deutscher Industrie, DLR, ESA sowie die Verbindungen zu komplementaeren Missionen herzustellen. Das Eigeninteresse des Antragstellers liegt in einer vertieften Kenntnis von Einzelheiten der Mission GOCE sowie in einem intensiven Austausch mit den beteiligten Wissenschaftlern und in der Durchfuehrung von Kurzstudien zur verbesserten Akzeptanz der GOCE-Daten.
Das Projekt "Vorhaben: Beiträge zur globalen und regional angepassten Erdschwerefeldmodellierung - Vorhaben" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Bonn, Institut für Geodäsie und Geoinformation, Professur für Theoretische Geodäsie durchgeführt. Mit dem Start des GOCE-Satelliten im Jahre 2006 wird eine wissenschaftlich außerordentlich bedeutende Satellitenmission beginnen, deren Vorbereitungen bereits seit Jahren vom BMBF unterstützt werden. Mit ihr soll das statische Gravitationsfeld der Erde mit noch nicht erreichter hoher Auflösung und sehr großer Genauigkeit bestimmt werden. Mit den avisierten Zielsetzungen, das aus dem Gravitationspotenzial abgeleitete Geoid soll bis zur halben Wellenlänge von 70 km eine Genauigkeit von kleiner 1 cm aufweisen, ist sie zusammen mit den Altimetrie-Missionen für eine Reihe von anderen Geowissenschaften, z. B. Ozeanographie, Bahn brechend. Der wesentlich neue Aspekt in GOCE gegenüber den Schwerefeldmissionen CHAMP und GRACE besteht in der Nutzung eines Ensembles von Akzelerometern zur Bestimmung der zweiten Ableitung des Gravitationspotenzials. Die Nutzung dieser neuartigen Beobachtungsmethode und ihre Kombination mit den GPS-Beobachtungen zur Bahnbestimmung ist die wissenschaftliche Herausforderung des Antrags.
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Bund | 23 |
Type | Count |
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Förderprogramm | 23 |
License | Count |
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offen | 23 |
Language | Count |
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Deutsch | 23 |
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Webseite | 17 |
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