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Winterwicken als Ganzpflanzen: Potenzial als Vorfrucht zu Mais und in der Fütterung von Mastschweinen

Das Projekt "Winterwicken als Ganzpflanzen: Potenzial als Vorfrucht zu Mais und in der Fütterung von Mastschweinen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, Institut für Ökologischen Landbau durchgeführt. In dem Projekt werden verschiedene Sorten der Zottelwicke (Vicia villosa), der Pannonischen Wicke (Vicia pannonica) und der Narbonner Wicke (Vicia narbonensis) auf ihre Eignung für den Winterzwischenfruchtanbau in Norddeutschland, ihre Vorfruchtwirkung zu Mais und ihre Eignung als proteinreiches, Riboflavin lieferndes Futtermittel für Mastschweine geprüft. Die Wicken werden am Thünen-Institut für Ökologischen Landbau angebaut. In einem dreijährigen Feldversuch wird geprüft, welche Vorfruchtwirkung verschiedene Winterwickenarten und Sorten in Reinsaat und im Gemenge mit Getreide auf die Ertragsleistung von Silomais haben. In einem weiteren Versuch wird geprüft, wie sich die Gehalte wertgebender und antinutritiver Inhaltsstoffe in Winterwicken in Reinsaat im Wachstumsverlauf verändern. Gleichzeitig werden diese Aufwüchse für Untersuchungen zur Prüfung der Silierfähigkeit der Ganzpflanze im Labormaßstab genutzt. In einem Akzeptanzversuch im ersten Jahr und einem Leistungsversuch im zweiten Jahr wird die Eignung der Silagen in der Mastschweinefütterung am Thünen-Institut für Ökologischen Landbau geprüft. Ergänzend wird an der Universität Halle-Wittenberg die praecaecale Verdaulichkeit der Nährstoffe aus den Winterwickensilagen an Mastschweinen bestimmt. Analysen zum Futterwert (wertgebende und antinutritive Inhaltsstoffe, Energie und Verdaulichkeit) der Ganzpflanze als Grünschnitt und Silage sollen dazu beitragen, Empfehlungen für die Nutzung als Futtermittel für Monogastrier abzuleiten. Der Wissenstransfer erfolgt über Feldbesichtigungen, Vorträge auf wissenschaftlichen Tagungen und Praktikerveranstaltungen, wie z.B. den Öko-Feldtagen, sowie Veröffentlichungen in wissenschaftlichen und praxisorientierten Zeitschriften. Die Projektergebnisse werden zudem in einem Merkblatt für die Praxis zusammenfassend dargestellt.

Regulation der Phosphor Aufnahme, Verteilung, Speicherung und Mobilisierung über interne Signale und Umweltfaktoren in Buchen und Pappeln

Das Projekt "Regulation der Phosphor Aufnahme, Verteilung, Speicherung und Mobilisierung über interne Signale und Umweltfaktoren in Buchen und Pappeln" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Freiburg, Institut für Forstbotanik und Baumphysiologie, Professur für Baumphysiologie durchgeführt. Phosphor (P) ist einer von fünf essentiellen Makronährstoffen für Wachstum und Entwicklung von Pflanzen. Seine geringe Verfügbarkeit in vielen Waldböden macht eine effiziente Aufnahme, Verwendung und Verteilung erforderlich. Diese Prozesse müssen zudem an den sich während der Vegetationsperiode ändernden Bedarf angepasst werden. Ziel des vorliegenden Projekts ist es, die P Akquisition mykorrhizierter und nicht-mykorrhizierter Baumwurzeln zu charakterisieren (Km, vmax, Temperatur und pH Abhängigkeit) und die Regulation der P Akquisition durch externe und intrinsische Faktoren aufzuklären. Dabei stehen (a) die Interaktion der Aufnahme von Pi und Porg, (b) die Konkurrenz zwischen Altbestand und Naturverjüngung und (c) die Konkurrenz zwischen Wurzeln und Mikroben im Vordergrund von aufeinander abgestimmten Laborversuchen unter kontrollierten Bedingungen und Freilanduntersuchungen. Unter kontrollierten Bedingungen sollen Aufnahme und Xylembeladung radioaktiv markierter P Verbindungen an abgeschnittenen Wurzeln mit der Pitman-Kammertechnik analysiert werden; im Freiland soll die Aufnahme ausgegrabener Wurzeln über die Akkumulation von stabilen Isotopen oder über die 'Depletion'-Technik durch Inkubation in künstlichen Bodenlösungen bestimmt werden. Die Regulation der P Aufnahme durch externe und intrinsische Faktoren soll in 'flap-feeding' und 'split-root' Experimenten im Labor untersucht werden. Die Konkurrenz zwischen Altbestand und Naturverjüngung soll im Freiland durch vergleichende saisonale Analyse der P Aufnahme Kapazität, die Konkurrenz zwischen Wurzeln und Mikroben durch P-Fluss Analysen im Boden mit Hilde der Mikrodialyse bestimmt werden. Ein weiteres Ziel des Projekts ist die Charakterisierung von Prozessen der saisonalen P Speicherung und Mobilisierung. Dies umfasst die Aufklärung saisonaler Veränderungen des P-Metaboloms in Blättern, Wurzeln, Xylem und Phloem sowie die Zell- und Gewebe-spezifische Analyse der Orte von Speicherung und Mobilisierung in Zweigen mit nanoSIMS. Labor- und Freilandversuche sollen mit Buche und Pappel durchgeführt werden. Buche wurde als häufigste Laubbaumart Mitteleuropas ausgewählt und soll an je einem SPP-Standort mit hoher (Conventwald, saurer Boden; 'P acquiring system') und geringer (Tuttlingen, Kalkboden; 'P-recycling system') P Verfügbarkeit untersucht werden. Pappel wurde als Baumart gewählt, die für molekulare Untersuchungen von Prozessen herangezogen werden kann. Hierzu werden Proben zentraler Versuche dieses Projekt an andere Gruppen des SPP für Transkriptom Analysen weitergegeben. Aufgrund der unterschiedlichen Blatt- und Blüten-Entwicklungsstrategien kann von unterschiedlichen Strategien der P-Akquisition von Buchen und Pappeln ausgegangen werden. Deshalb sollen die mit den beiden Baumarten erzielten Ergebnisse in dieser Hinsicht verglichen werden.

Einfluss unterschiedlicher Eiweißversorgungsstufen in der Mastschweinefütterung auf das Emissionsverhalten von Mastschweinegülle

Das Projekt "Einfluss unterschiedlicher Eiweißversorgungsstufen in der Mastschweinefütterung auf das Emissionsverhalten von Mastschweinegülle" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Institut für Landwirtschaftliche Verfahrenstechnik durchgeführt. Hauptbestandteile der Gülle sind Kot und Harn. Anfallende Mengen und Zusammensetzung sind fütterungsabhängig. Mit der eiweißreduzierten Fütterung werden vor allem die Nieren entlastet. Sie müssen weniger Ammoniak aufgrund der reduzierten Aminosäurendesaminierung aus dem Blutplasma filtern und zu Harnstoff synthetisieren. Das Schwein benötigt weniger Wasser, um den Harnstoff zu lösen und auszuschleusen. Die Folge ist eine geringere abgesetzte Harnmenge. Da die abgesetzte Kotmenge in etwa gleich bleibt, produziert das Mastschwein weniger Gülle. Sie besitzt aber einen höheren Trockensubstanzgehalt. Es ändern sich sowohl ihre chemischen als auch ihre physikalischen Eigenschaften. Dies hat Auswirkungen auf das Emissionsverhalten, was sowohl gasförmige Nährstoffverluste als auch Geruchsstoffströme, Geruchsintensität und Geruchsempfindung (Hedonik) betrifft. Es sollen deshalb grundlegende Untersuchungen zur Emission von Geruchs- und Schadgasen für Güllen verschieden gefütterter Mastschweine durchgeführt werden. Die Ergebnisse sollen Grundlage vor allem für die emissionsrelevante Beurteilung von verschiedenen Haltungsverfahren und Fütterungsstrategien in der Mastschweinehaltung sein.

Palaeo-Evo-Devo of Malacostraca - a key to the evolutionary history of 'higher' crustaceans

Das Projekt "Palaeo-Evo-Devo of Malacostraca - a key to the evolutionary history of 'higher' crustaceans" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Greifswald, Zoologisches Institut und Museum, Abteilung Cytologie und Evolutionsbiologie durchgeführt. In my project I aim at a better understanding of the evolution of malacostracan crustaceans, which includes very different groups such as mantis shrimps, krill and lobsters. Previous studies on Malacostraca, on extant as well as on fossil representatives, focussed on adult morphology.In contrast to such approaches, I will apply a Palaeo-Evo-Devo approach to shed new light on the evolution of Malacostraca. Palaeo-Evo-Devo uses data of different developmental stages of fossil malacostracan crustaceans, such as larval and juvenile stages. With this approach I aim at bridging morphological gaps between the different diverse lineages of modern malacostracans by providing new insights into the character evolution in these lineages.An extensive number of larval and juvenile malacostracans is present in the fossil record, but which have only scarcely been studied. The backbone of this project will be on malacostracans from the Solnhofen Lithographic Limestones (ca. 150 million years old), which are especially well preserved and exhibit minute details. During previous studies, I developed new documentation methods for tiny fossils from these deposits, e.g., fluorescence composite microscopy, and also discovered the first fossil mantis shrimp larvae. For malcostracan groups that do not occur in Solnhofen, I will investigate fossils from other lagerstätten, e.g., Mazon Creek and Bear Gulch (USA), or Montceaules- Mines and La-Voulte-sur-Rhône (France). The main groups in focus are mantis shrimps and certain other shrimps (e.g., mysids, caridoids), as well as the bottom-living ten-footed crustaceans (reptantians). Examples for studied structures are leg details, including the feeding apparatus, but also eyes. The results will contribute to the reconstruction of 3D computer models.The data collected in this project will be used for evaluating the relationships within Malacostraca, but mainly for providing plausible evolutionary scenarios, how the modern malacostracan diversity evolved. With the Palaeo-Evo-Devo approach, I am also able to detect shifts in developmental timing, called heterochrony, which is interpreted as one of the major driving forces of evolution. Finally, the reconstructed evolutionary patterns can be compared between the different lineages for convergencies. These comparisons might help to explain the convergent adaptation to similar ecological niches in different malacostracan groups, e.g., life in the deep sea, life on the sea bottom, evolution of metamorphosis or of predatory larvae.As the project requires the investigation of a large number of specimens in different groups, I will assign distinct sub-projects to three doctoral researchers. The results of this project will not only be published in peer-reviewed journals, but will also be presented to the non-scientific public, e.g., during fossil fairs or museum exhibitions with 3D models engraved in glass blocks.

Der Einfluss von Futtermitteln mit futtereigenen Schadstoffen in der Gefluegelfuetterung

Das Projekt "Der Einfluss von Futtermitteln mit futtereigenen Schadstoffen in der Gefluegelfuetterung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft Braunschweig-Völkenrode, Institut für Kleintierzucht durchgeführt. a) Einheimische Futtermittel (z.B. Tapsextr.schrot, Leinextr.-Schrot) enthalten z.T. futtereigene Schadstoffe (u.a. Glucoside), die leistungsmindernd wirken koennen. Es werden die Einsatzgrenzen fuer diese Komponenten bestimmt und versucht, den negativen Effekt zu mindern. b) Broiler- und Legehennenversuche mit unterschiedlicher Dosierung dieser Futtermittel. c) Nach jedem Versuch aufgrund der Ergebnisse Aenderung der Versuchsanstellung.

Evaluierung und Umsetzung von Maßnahmen in der Landwirtschaft zur Erreichung der NEC Ziele 2030 (EmiImi2030)

Das Projekt "Evaluierung und Umsetzung von Maßnahmen in der Landwirtschaft zur Erreichung der NEC Ziele 2030 (EmiImi2030)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein (HBLA) durchgeführt. Bedeutung des Projekts für die Praxis: Die Landwirtschaft braucht klare Entscheidungsgrundlagen und teilweise auch finanzielle Unterstützung um den hohen und immer weiter steigenden Anforderungen seitens des Tier- und Umweltschutzes gerecht werden zu können. Mithilfe dieses Projektes sollen die Entscheidungen für gesetzten Maßnahmen klar nachvollziehbar und bestenfalls auch nutzbringende für den Einzelbetrieb eingesetzt werden können. Zielsetzung: - Das Potenzial zur Reduktion der Ammoniakemissionen im Bereich der Fütterung (Wiederkäuer, Schweine und Geflügel) beurteilen und darauf aufbauend konkrete Minderungsmaßnahmen benennen und deren Umsetzung einleiten können Mit der Futterzusammensetzung wird die Stickstoffeffizienz in der Verdauung maßgeblich beeinflusst. In der internationalen Forschung laufen viele Projekte dazu um die Stickstoffeffizienz in diesem Bereich zu erhöhen. In den laufenden Arbeitsgruppen sollen praxisbezogene und wissenschaftlich fundierte Empfehlungen zur Verbesserung der Stickstoffeffizienz gegeben werden. - Das Potenzial zur Reduktion der Ammoniakemissionen im Bereich des Stallbaues für alle Nutztierarten (Wiederkäuer, Schweine und Geflügel) beurteilen und darauf aufbauend konkrete Minderungsmaßnahmen benennen und deren Umsetzung einleiten können Im ÖKL Baukreis werden sämtliche Neuerungen, die zur Emissionsminderung beitragen können in die diversen Baumerkblätter eingearbeitet. Zeitgleich werden die vorhandenen Förderrichtlinien den Erfordernissen der Emissionsminderung angepasst oder verbessert. - Das Potenzial zur Reduktion der Ammoniakemissionen im Bereich des Wirtschaftsdüngermanagements für alle Nutztierarten (Wiederkäuer, Schweine und Geflügel) beurteilen und darauf aufbauend konkrete Minderungsmaßnahmen benennen und deren Umsetzung einleiten können In der ÖAG Arbeitsgruppe wird eine neue Sonderbeilage zum verbesserten Wirtschaftsdüngermanagement zu erarbeiten sein. Aufbauend auf die Empfehlungen daraus sind entsprechende Feldtage (Vorführungen von Maschinen und Geräten) und Fachtage in den nächsten 3 Jahren durchzuführen. - Alle Umsetzungsmaßnahmen aus betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Sicht / ihrer Effekte bewerten können Um die Akzeptanz bei den Bäuerinnen und Bauern zur Umsetzung von diversen Maßnahmen zu erhöhen soll bei den wichtigsten Maßnahmen auch eine betriebswirtschaftliche und für förderpolitische Entscheidungen eine volkswirtschaftliche Betrachtung der Maßnahmen vorgenommen werden.

Rezyklierung von Rest- und Abfallstoffen in der Gefluegelfuetterung

Das Projekt "Rezyklierung von Rest- und Abfallstoffen in der Gefluegelfuetterung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft Braunschweig-Völkenrode, Institut für Kleintierzucht durchgeführt. a) Ein Weg, um die Umweltbelastung durch Produktions- und Verarbeitungsabfaelle der tierischen Produktion (Trockenkot/Abfallfett/getr. Eierschalen/Federmehl/Schweineborstenmehl) zu vermindern, ist die Verfuetterung. b) Broiler- und Legehennen-Fuetterungsversuche, Verdauungsversuche. c) Abhaengig von den Versuchsergebnissen.

Transfer von Spaltprodukten in der Nahrungskette vor und nach dem Tschernobyl-Unfall

Das Projekt "Transfer von Spaltprodukten in der Nahrungskette vor und nach dem Tschernobyl-Unfall" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Niedersächsisches Institut für Radioökologie an der Universität Hannover durchgeführt.

Anwendung der Stabil-Isotopenanalytik zur Identifizierung der Herkunft von invasiven Schadinsekten, die in neuen Gebieten aufgefunden werden (ISOTOPEST)

Das Projekt "Anwendung der Stabil-Isotopenanalytik zur Identifizierung der Herkunft von invasiven Schadinsekten, die in neuen Gebieten aufgefunden werden (ISOTOPEST)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft, Institut für Waldschutz durchgeführt. Zielsetzung: Das EUPHRESCO-Projekt ISOTOPEST soll eine Methode entwickeln, mit der neu eingeschleppte Individuen einer Schädlingsart von solchen unterschieden werden können, die sich bereits im neuen Gebiet entwickelt haben. Im Rahmen des Projekts werden vor allem ALB und Monochamus Arten untersucht, aber auch zusätzliche Arten auf ihre Eignung für die Methode getestet. Das hier beantragte Projekt stellt den Beitrag des BFW und der BLT zum EUPHRESCO-Projekt dar. Die spezifischen Ziele sind: a) Aufbau einer Datenbank für die Isotopensignaturen zur Identifizierung der geographischen Herkunft verschiedener invasiver (Insekten-)Arten. Der Umfang der Datenbasis wird davon abhängen, welche Anzahl an Proben beschafft werden kann und wird auch von den Spezies abhängig sein b) Informationen über die Isotopen-Entwicklung bei einer Insektenart vom Ei bis zur adulten Form bei kontrollierter Fütterung im Labor c) Eine Abschätzung, ob die Isotopenanlytik auch zur Untersuchung der Entwicklungsdauer verwendet werden kann (wieviele Jahre die Entwicklung bis zur adulten Form an einem bestimmten Ort dauert) d) Eine Abschätzung, ob die Ergebnisse von einer Spezies auf eine andere, ähnliche Art übertragen werden kann e) Anleitungen und Empfehlungen zur Entscheidungsfindung basierend auf den erarbeiteten Daten f) Publikation der Ergebnisse in wissenschaftlichen Zeitschriften. Die internationale Zusammenarbeit mit Partnern aus Europa und den USA im Rahmen des EUPHRESCO-Projektes ermöglicht Zugang zu breit gestreuten Informationsquellen. Management-, Kontroll- und Monitoringsansätze in verschiedenen Ländern können analysiert und auf die Anwendbarkeit in Europa geprüft werden. Weiters wird der Wissensstand zu den untersuchten Schädlingsarten auf den neuesten Stand gebracht und innerhalb der Arbeisgruppe ständig aktualisiert. Das EUPHRESCO-Gesamtprojekt ist in 6 Arbeitspakete aufgeteilt zu denen jeweils alle Projektpartner Beiträge leisten. Bedeutung des Projekts für die Praxis: Das Risiko einer Einschleppung und Etablierung von ALB, Kiefenholznematode oder Kieferspinner (in letzterem Fall auf die Britischen Inseln) wird als sehr hoch eingestuft. Das Schadpotential dieser Arten ist sehr groß. Daher ist eine strenge Überwachung äußerst wichtig und, bei Auftreten eines Schädling-Individuums eine rasche Reaktion und die richtige Gegenmaßnahme essentiell. Die geplante Methode ermöglicht und erleichtert die richtige Entscheidung beim Erstauftreten: Weiteres (intensives) Monitoring, oder Ausrottungsmaßnahmen (gefolgt von weiterführendem Monitoring). Wie oben dargestellt sind Aufwand und Konsequenzen dabei höchst unterschiedlich, die geplante Methode hilft dabei, die richtige Maßnahme zu finden.

Nährstoffflüsse und Umweltwirkungen einer kreislaufgebundenen Milchproduktion in einem extensiven Grünlandgebiet (Horizon 2020 project 773649-2 'Circular Agronomics') (FarmLifeCF)

Das Projekt "Nährstoffflüsse und Umweltwirkungen einer kreislaufgebundenen Milchproduktion in einem extensiven Grünlandgebiet (Horizon 2020 project 773649-2 'Circular Agronomics') (FarmLifeCF)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein (HBLA) durchgeführt. Zielsetzung: Dieses hier beantragte Projekt stellt den nationalen Teil eines bereits genehmigten Horizon 2020 - Projektes dar. Der Titel des Projektes lautet: CIRCULAR AGRONOMICS - Efficient Carbon, Nitrogen and Phosphorus cycling in the European Agri-food System and related up- and down-stream processes to mitigate emissions (Circular Agronomics: Effiziente Kreisläufe für Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor für den europäischen Landwirtschafts- und Nahrungsmittelsektor, inklusive der vor- und nachgelagerten Prozesse zur Reduktion von Emissionen. - Eine umfassende Analyse der Flüsse von Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor und daraus resultierenden Emissionen, für die HBLFA Raumberg-Gumpenstein speziell in ihrer Modellregion Lungau, auf ausgewählten landwirtschaftlichen Betrieben - Eine Evaluierung von Fütterungsstrategien, gasförmigen Emissionen und Eigenschaften des Wirtschaftsdüngers. Dabei werden exakte Untersuchungen zu THG-Emissionen in Abhängigkeit von der Fütterung von Rindern in einer Respirationskammer hinzugezogen - Beurteilung der Umweltwirkung von unterschiedlichen Strategien, implementiert auf EU-Projektsebene durch andere Partner, auch im Vergleich bzw. Miteinbeziehung mit konventionellen bzw. herkömmlichen Verfahren in der Verarbeitungskette, unter Einsatz von LCA (in Zusammenarbeit mit den Partnern im Projekt). Regionale Unterschiede werden hier mit berücksichtigt. - Beurteilung der im Projekt erarbeiteten Empfehlungen, hinsichtlich der Vorteile im Bezug auf eine Kreislaufwirtschaft und der Erhöhung der Effizienz der C-, N- und P-Kreisläufe - Dialog mit den Landwirten: Bedürfnisse, Erwartungen, Akzeptanz der Erneuerungen und geänderten Methoden werden in den Modellregionen untersucht.

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