<p>Im Hochgebirge stabilisiert er die Berghänge, speichert Wasser und Kohlenstoff und hat eine einzigartige Vegetation: Der Felshumusboden (Folic Histosol) ist der Boden des Jahres 2018.</p><p>Durch den <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klimawandel#alphabar">Klimawandel</a> sind diese Böden in ihrer Ausprägung beeinflusst, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/e?tag=Erosion#alphabar">Erosion</a> kann zunehmen, die Hänge werden instabil. Aber auch übermäßige Beweidung oder starke touristische Aktivitäten (Mountain-Biking abseits der ausgewiesenen Pisten) haben tiefe Furchen in den Böden zur Folge, die die Erosion verstärken können. Mit der Auswahl dieses Bodens unter der Schirmherrschaft des Freistaates Bayern soll auf diesen wichtigen und schützenswerten Boden hingewiesen werden.</p><p>„Boden des Jahres“ ist eine gemeinsame Aktion der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft, dem Bundesverband Boden und dem Ingenieurtechnischen Verband Altlasten und Flächenmanagement. Die Aktion wird vom Umweltbundesamt unterstützt.</p>
A) In der Vergangenheit fanden sportliche Großveranstaltungen - abgesehen von den professionellen und standortgebundenen Sportarten wie Fußball, Handball etc. eher vereinzelt statt. In den letzten 20 Jahren und vor allem in jüngster Vergangenheit gibt es immer mehr Großveranstaltungen bei neuen oder gerade aktuellen klassischen Sportarten. Als Beispiele können Mountainbiking als Trendsportart und Skispringen als gerade aktuelle Sportart genannt werden. B) Bislang wurden ökologische Untersuchungen der Auswirkungen solcher Events nicht oder nur selektiv vorgenommen. Um diese Auswirkungen und potentielle zukünftige Entwicklungen abschätzen zu können, ist es notwendig, einige dieser Sportgroßveranstaltungen aus verschiedenen Bereichen zu untersuchen, um die Umweltauswirkungen besser einschätzen zu können. C) Ziel des Vorhabens ist die Erstellung von Stoffstromanalysen für Sportgroßveranstaltungen. Dabei sollen Veranstaltungen aus verschiedenen Bereichen betrachtet werden. Beispielhaft sollen traditionelle Veranstaltungen wie Fußballbundesligaspiele, Wintersportveranstaltungen, aber auch Großveranstaltungen im Bereich der neuen, sog. Trendsportarten untersucht werden. Ziel des Forschungsvorhabens ist dabei die Abschätzung der ökologischen Auswirkungen solcher Großveranstaltungen und die möglichen Entwicklungen in der Zukunft. Auf der Grundlage der Ergebnisse dieses Forschungsvorhabens sollen Kriterien zur ökologischen Ausrichtung von Sportgroßveranstaltungen entwickelt werden. Hierbei soll auch auf den Erfahrungen bei der Entwicklung eines integrierten Umweltkonzepts für die Olympiabewerbung der Stadt Leipzig aufgebaut werden.
Das Forschungsprojekt wird vom Staatssekretariat für Bildung im Forschung SBF in der COST-Action E33 Forests for Recreation and Nature Tourism FORREC finanziert und zusammen mit der Forschungsstelle für Freizeit, Tourismus und Landschaft der Hochschule Rapperswil HSR durchgeführt. Das Forschungsprojekt geht der Frage nach, welche regionalökonomischen Effekte der naturnahe Tourismus im Schweizer Wald hat. Mittels einer Nachfrage- und einer Angebotsanalyse quantifizieren wir diese Effekte und zeigen auf, wie sich naturnahe Tourismusaktivitäten im Wald entwickeln und ihre Wertschöpfung verbessern lassen. Als spezifische waldbezogene Aktivitätsgruppen des naturnahen Tourismus unterscheiden wir Wandern und Trekking; Winterwandern, Schneeschuhwandern und Langlaufen; Skifahren in kleinen Skigebieten; Radfahren und Mountainbiking; Spazieren, Baden und Naturexkursionen. Die Nachfrage- und Angebotsanalysen werden in der Untersuchungsregion Simmental/Diemtigtal im Berner Oberland zu verschiedenen Jahreszeiten durchgeführt. In der Nachfrageanalyse ermitteln wir im Rahmen einer standardisierten Gästebefragung die Ausgaben von naturnahen TouristInnen. Aufbauend auf diesen Daten konstruieren wir die regionale Wertschöpfungskette des naturnahen Tourismus und berechnen dessen Wertschöpfungsanteil. Die individuellen Wahlentscheidungen der naturnahen TouristInnen geben Hinweise darauf, in welcher Art der Wald Entscheidungen für bestimmte naturnahe Tourismusaktivitäten beeinflusst. Die Angebotsanalyse beinhaltet zum einen eine Befragung der Schweizerischen Ausrüstungsbranche, um die Wertschöpfungseffekte naturnaher Tourismusaktivitäten aus Sicht der Anbieter abzuschätzen. Zum anderen werden mit einer schweizweiten Delphi-Befragung von Fachleuten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft die spezifischen Erfolgsfaktoren des naturnahen Tourismus diskutiert. Auf Basis der Nachfrage- und Angebotsanalyse zeigen wir abschliessend Möglichkeiten auf, mit denen sich die regionalökonomischen Effekte des naturnahen Tourismus im Schweizer Wald verbessern lassen.
Ausgangssituation: Verdichtete Böden im Wald entstehen vorwiegend durch menschliche Aktivitäten, sei dies durch die verstärkte Mechanisierung der Holzernte, oder aber auch durch die verschiedensten Freizeitaktivitäten wie Reiten, Mountainbiken, usw. Die grössten Schäden der letzten Jahrzehnte in Bezug auf Bodenverdichtungen stammen allerdings von den Räumungsarbeiten nach dem Sturm Lothar im Dezember 1999. Um die angefallenen Holzmengen im Schweizer Wald bewältigen zu können, wurden häufig schwere Forstmaschinen unter nicht immer optimalen Bedingungen eingesetzt. Die Folge sind Bodenschäden in den benutzten Rückegassen, aber auch flächige Spuren kommen häufig vor. Im Rahmenprojekt Lothar (WSL, BUWAL) wurden durch die damalige Abt. Bodenökologie auf den Reservatsflächen Habsburg (Kt. AG), Brüttelen (Kt. BE) und Messen (Kt. SO) bei Räumungsarbeiten entstandene Bodenschäden typisiert und kartiert. Zudem wurden Leitprofile mit Referenzstandorten ausgeschieden und beprobt. Nebst diesen Arbeiten wurden ausgewählte Spuren mit Weiden und Erlen bepflanzt, um die Regeneration möglichst rasch und gezielt zu fördern. Projektziele und Nutzen für die Praxis: Eine Voraussetzung für das vorliegende Projekt besteht in der Zustandserhebung des Bodens, so wie er sich nach den Räumungsarbeiten präsentiert. Es soll damit eine Grundlage geschaffen werden, um Veränderungen während den folgenden Jahren zu erfassen. Der Bodenzustand wird dabei sowohl in gestörten als auch in ungestörten Flächen (Referenzen, Nullflächen) in der unmittelbaren Nachbarschaft charakterisiert und miteinander verglichen. Es werden dabei auch die verschiedenen Störungstypen (Fahrspur, flächiger Schaden, etc.) mitberücksichtigt. Das Ziel des Projektes ist die Untersuchung der Regenerationsfähigkeit von Böden, die durch Räumungsarbeiten nach Sturmschäden verdicht sind, die Evaluation von verschiedenen Sanierungsmassnahmen, um die Folgen der Bodenverdichtung zu mildern oder ganz zu eliminieren und die Erarbeitung von Empfehlungen für die Praxis. Erste Auswertungen: In den Jahren nach der Pflanzung zwischen 2003 bis 2005 konnte festgestellt werden, dass das Höhenwachstum der Erlen generell besser ist als dasjeniger der Weiden.
Mountainbike-Veranstaltungen haben ganz eigene, vom normalen MTB-Sport zu unterscheidene Raumnutzungsansprüche in Bezug auf Zeit, Dauer und Intensität. Oft bieten sie zudem neben der Sportkomponente ein umfangreiches Rahmenprogramm. So werden aus kommerziellen oder dramaturgischen Gründen so genannte Side-Events wie Shows und Konzerte durchgeführt. Die Ressourcennutzung und die Gesetzeslage sind für manche Sportveranstaltungen schon eingehend untersucht worden. Deren Ergebnisse und Lösungsansätze können zum Teil gut auf Mountainbike- oder andere Sportveranstaltungen in der freien Landschaft übertragen werden. Die Raumwirkung und andere Beeinträchtigungen der Schutzgüter sowie die mittel- bis langfristige Folgewirkungen wurden dagegen bisher nur lückenhaft untersucht oder eingeschätzt. Insbesondere Erfolgskontrollen zu der Funktion von Lösungskonzepten fehlen weitgehend. Mit dem Forschungsprojekt wird die Erfassung und Dokumentation der gegenwärtigen Durchführungspraxis von Mountainbikeveranstaltungen angestrebt. Die Veranstaltungen werden systemisch unter Einbeziehung der ökologischen, ökonomischen und sozialen Wechselwirkungen analysiert: Insgesamt ist festzustellen, dass bei den untersuchten 48 Veranstaltungen dauerhaft negative Auswirkungen auf die Umwelt in der Regel nicht vorkommen müssen. Erkennbare Schäden sind meistens kleinräumig und betreffen oft vorbelastete Flächen. Faunistische Störpotentiale können erheblich sein, führen aber nicht konsequenterweise zu dauerhaften Schädigungen. Auf Basis dieser Erkenntnisse wird ein Leitbild zur nachhaltigen, natur- und landschaftsverträglichen Durchführung von Veranstaltungen entwickelt. Konkretisiert wird dieses Vorhaben durch einen entsprechenden Empfehlungs- und Maßnahmenkatalog. Natursport und seine Veranstaltungen werden auch in Zukunft auf das Vorhandensein nutzbarer Naturräume angewiesen sein. Nur die umweltbewusste Durchführung sichert somit letztendlich auch deren Zukunft. Die angebotenen Lösungen sollen den Leser anregen, über den Teilbereich Mountainbiking hinaus einen Transfer auf andere Natursportarten durchzuführen.
Nachdem Anfang der 90iger Jahre in einem Forschungsvorhaben des UBA die umweltvertraegliche Gestaltung von Grossveranstaltungen im staedtischen Raum untersucht wurde, soll nun die bedeutend sensiblere Ausrichtung solcher Veranstaltungen in der Natur betrachtet werden. Da der Fachbereich Natursport und Oekologie an der Sporthochschule Koeln im Auftrag der Stifung Sicherheit im Skisport und des Umweltbeirates des Deutschen Skiverbandes die umweltvertraegliche Durchfuehrung von Wintersport-Grossveranstaltungen untersucht, besteht fuer den BMU die Moeglichkeit, diese Untersuchung um das Thema Natursport-Grossveranstaltungen im Sommer zuergaenzen. Es sollen die Trendsportarten Downhill und Crosscountry im Mountainbiking untersucht werden. Die gewonnenen Daten werden mit den Ergebnissen aus den Untersuchungen von Winterveranstaltungen verglichen und ausgewertet. Ein wesentlicher Inhalt der Studie wird die Entwicklung von Bewertungsparametern, die eine zuverlaessige Beurteilung der Konfliksituation erlauben, sein. Dabei werden oekologische Belastungsfaktoren gesucht, die im Vergleich zu normalen Auslastung des Natursportraumes durch die Grossveranstaltung entstehen koennen.
'- Entwicklung eines Fragenkatalogs zur Untersuchung der Naturschutzakzeptanz organisierter und nichtorganisierter Outdoorsportler. Besondere Beruecksichtigung der Unterschiede in Verhalten und Naturschutzakzeptanz von organisierten und nichtorganisierten Sportlern, sowie Einheimischen, Tages- und Wochenendgaeste und Urlaubern. - Vor Ort Befragungen von Outdoorsportlern aus den Bereichen Mountainbiken, Rafting, Canyoning, Bergsteigen, Sportklettern, Kanufahren sowie Haenge- und Paragleiten bei einem Mindeststichprobenumfang von fuenzig Sportlern je Sportart. - Auswertung, textliche Darstellung und Diskussion der Recherechenergebnisse. - Kategorisierung der Probanden in unterschiedliche Akzeptanzgruppen und daraus abgeleitete Rueckschluesse auf den Erfolg bisheriger Aufklaerungensarbeiten sowie die Skizzierung moeglicher neuer Informationsstrategien.
Das Projekt verfolgt in Anlehnung an die Problemstellung und die theoretischen Ueberlegungen zwei grundlegende Ziele: 1) Die Gruende und Hintergruende von natur- und landschaftsrelevanten Freizeitverhaltensformen sowie das Problembewusstsein der Aktiven und ihre Bereitschaft zu Verhaltensaenderungen werden analysiert. 2) Auf dieser Basis werden moegliche Strategien der Lenkung des 'Natur-, Landschaft- und umweltrelevanten' Freizeitverhaltens erarbeitet und deren tatsaechliche Effektivitaet, Effizienz und Nachhaltigkeit evaluiert. Um diese Ziele erreichen zu koennen, sind folgende - teilweise bereits von den theoretischen Ueberlegungen gepraegten - Forschungsfragen zu beantworten: - Welches sind die Gruende und Hintergruende fuer natur- und landschaftsrelevante Freizeitaktivitaeten? - Besteht bei den Freizeitaktiven eine Bereitschaft, ihr Freizeitverhalten aus Gruenden des Natur-, Landschafts- und Umweltschutzes zu veraendern? - Mit welchen Strategien lassen sich nachhaltige Einstellungs- und Verhaltensaenderungen effektiv und effizient herbeifuehren? Weil die konkrete Auswahl der Outdoor-Freizeitaktivitaetsformen fuer die Beantwortung der Schluesselfragen des Projekts von groesster Bedeutung ist, wird die definitive Auswahl erst aufgrund der abgeschlossenen Projektvorbereitungen vorgenommen. In dieser Phase werden Experteninterviews durchgefuehrt, bisherige Strategien der Verhaltensbeeinflussung sowie die vorhandene Literatur (aus allen fuer das Thema relevanten Bereichen wie Sportwissenschaften - die in dieser Skizze noch kaum beruecksichtigt sind -, Psychologie usw.) sorgfaeltig analysiert und die theoretischen Ueberlegungen vertieft. Erst auf der Basis des somit erarbeiteten Wissensstands, koennen geeignete Selektionskritierien aufgestellt und eine optimale Auswahl vorgenommen werden. Das Ziel ist es dabei, mit moeglichst wenigen Aktivitaetsformen einen moeglichst hohen Erkenntnisgewinn zu erhalten. Dies ist aus Ressourcengruenden notwendig. Sollte die Ressourcensituation besser als erwartet sein, koennen mehr Aktivitaetsformen betrachtet werden. Vorerst kommen u.a. folgende Freizeitaktivitaetsformen in Frage: - Mountainbiking (Sommer) und Snowboarding (Winter) als neuere, verbreitete Sportart mit starker Koerper/Aktivitaetsorientierung - Haengegleiten als neuere, verbreitete Sportart mit speziellem Natur-/Landschaftsbezug (Luft) Sportklettern als neuere, jedoch noch weniger verbreitete Sportart, welche die Analyse der Uebergaenge von der klassischen Outdoor-Aktivitaet bis zur naturfernen Indoor-Aktivitaet ermoeglicht - Wandern als traditionelle Freizeitaktivitaet, die schon immer eine ziemlich starke Koerper/Leistungsorientierung aufwies - Hundespaziergang und Pilzsammeln als Aktivitaeten, die vordergruendig eine zweckrationale Begruendung tragen - Spaziergang als kontemplative Aktivitaet mit geringem 'Koerpereinsatz' Die Umsetzung erhaelt in diesem Forschungsprojekt ein besonderes Gewicht, da es aus dem Sachziel 3C des LKS hergeleitet...
Wälder haben wegen ihres besonderen Erholungswertes eine große Bedeutung für die Freizeitgestaltung. In den Ballungsgebieten der Großstädte, vor allem im Umland von Berlin, wird fast jede Waldfläche von Erholungssuchenden frequentiert, während sich in den ländlichen Gebieten die besondere Erholungsfunktion des Waldes meist auf einzelne Flächen oder Randbereiche im Umfeld von Städten und größeren Gemeinden sowie Kur- und Erholungsorten beschränkt. Die Formen der Erholung unterliegen einem ständigen Wandel. Während früher die "stille" Erholung mit Spazierengehen, Wandern und Sammeln von Pilzen und Beeren sowie Tierbeobachtungen im Vordergrund stand, hat die "Aktiverholung" insbesondere mit Joggen, Reiten, Skilaufen und Mountainbiking in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Diese Entwicklung birgt auch Konflikte, da sich die verschiedenen Erholungsnutzungen, zum Beispiel Rad fahren und Reiten, gegenseitig behindern können. Durch Besucherlenkung und entsprechende Informationen zur waldverträglichen Erholungs- und Freizeitnutzung sowie gegenseitige Rücksichtnahme können diese Probleme gelöst werden. Eine intensive Erholungsnutzung in Großstadtnähe oder an besonders stark besuchten touristischen Ausflugzielen hat Einfluss auf die Bewirtschaftung der Wälder. Dies gilt nicht nur für den Holzeinschlag, die Jagd und den Wegebau, sondern auch für gestalterische Maßnahmen wie abwechslungsreiche Wälder und blühende Waldränder. Die Ausstattung mit Bänken, Unterstellmöglichkeiten, Wegemarkierungen und Parkplätzen kann für das Walderleben und die Verweildauer entscheidend sein. Dabei trägt die Besucherlenkung durch gezielte Wegeführungen maßgeblich zum Erhalt geschützter Biotope bei. Im Landeswald wird die Erholungsfunktion bei der Waldbewirtschaftung besonders berücksichtigt. Der Landesbetrieb Forst Brandenburg gestaltet deshalb seit einigen Jahren Erholungswälder und geht dort speziell auf die Bedürfnisse der Waldbesucher ein. Brandenburg verfügt über vielfältige, flächendeckende Waldpädagogik-Angebote, die sich vor allem an Schülerinnen und Schüler wenden. Mit ihnen soll unter anderem wald- und forstbezogenes Wissen vermittelt und Naturerfahrung ermöglicht werden. Die Landesforstverwaltung ist sich jedoch bewusst, dass einfaches "Walderleben" den heutigen Anforderungen an eine gute Waldpädagogik nicht mehr genügt. Wer heute in eine waldpädagogische Einrichtung kommt soll sich nicht nur die "Geschichten" des Försters anhören, sondern mit- und weiterdenken, seine eigenen Ideen einbringen und zum Agieren angeregt werden. Damit trägt Waldpädagogik zur Vermittlung von Naturverständnis bei und lehrt nachhaltig ganzheitliches, langfristiges und dem Gemeinwohl verpflichtetes Denken und Handeln für unsere Umwelt. In die Waldschulen kommen in erster Linie Kinder und Jugendliche. Aus diesem Grund ist die Landesforstverwaltung bemüht, noch stärker als bisher mit den Schulen zusammenzuarbeiten. Die Angebote orientieren sich zunehmend an den Rahmenlehrplänen und bieten Lehrern fast aller Fachrichtungen hervorragende Möglichkeiten zur praktischen und anschaulichen Vermittlung ihrer theoretischen Unterrichtsinhalte. Wälder haben wegen ihres besonderen Erholungswertes eine große Bedeutung für die Freizeitgestaltung. In den Ballungsgebieten der Großstädte, vor allem im Umland von Berlin, wird fast jede Waldfläche von Erholungssuchenden frequentiert, während sich in den ländlichen Gebieten die besondere Erholungsfunktion des Waldes meist auf einzelne Flächen oder Randbereiche im Umfeld von Städten und größeren Gemeinden sowie Kur- und Erholungsorten beschränkt. Die Formen der Erholung unterliegen einem ständigen Wandel. Während früher die "stille" Erholung mit Spazierengehen, Wandern und Sammeln von Pilzen und Beeren sowie Tierbeobachtungen im Vordergrund stand, hat die "Aktiverholung" insbesondere mit Joggen, Reiten, Skilaufen und Mountainbiking in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Diese Entwicklung birgt auch Konflikte, da sich die verschiedenen Erholungsnutzungen, zum Beispiel Rad fahren und Reiten, gegenseitig behindern können. Durch Besucherlenkung und entsprechende Informationen zur waldverträglichen Erholungs- und Freizeitnutzung sowie gegenseitige Rücksichtnahme können diese Probleme gelöst werden. Eine intensive Erholungsnutzung in Großstadtnähe oder an besonders stark besuchten touristischen Ausflugzielen hat Einfluss auf die Bewirtschaftung der Wälder. Dies gilt nicht nur für den Holzeinschlag, die Jagd und den Wegebau, sondern auch für gestalterische Maßnahmen wie abwechslungsreiche Wälder und blühende Waldränder. Die Ausstattung mit Bänken, Unterstellmöglichkeiten, Wegemarkierungen und Parkplätzen kann für das Walderleben und die Verweildauer entscheidend sein. Dabei trägt die Besucherlenkung durch gezielte Wegeführungen maßgeblich zum Erhalt geschützter Biotope bei. Im Landeswald wird die Erholungsfunktion bei der Waldbewirtschaftung besonders berücksichtigt. Der Landesbetrieb Forst Brandenburg gestaltet deshalb seit einigen Jahren Erholungswälder und geht dort speziell auf die Bedürfnisse der Waldbesucher ein. Brandenburg verfügt über vielfältige, flächendeckende Waldpädagogik-Angebote, die sich vor allem an Schülerinnen und Schüler wenden. Mit ihnen soll unter anderem wald- und forstbezogenes Wissen vermittelt und Naturerfahrung ermöglicht werden. Die Landesforstverwaltung ist sich jedoch bewusst, dass einfaches "Walderleben" den heutigen Anforderungen an eine gute Waldpädagogik nicht mehr genügt. Wer heute in eine waldpädagogische Einrichtung kommt soll sich nicht nur die "Geschichten" des Försters anhören, sondern mit- und weiterdenken, seine eigenen Ideen einbringen und zum Agieren angeregt werden. Damit trägt Waldpädagogik zur Vermittlung von Naturverständnis bei und lehrt nachhaltig ganzheitliches, langfristiges und dem Gemeinwohl verpflichtetes Denken und Handeln für unsere Umwelt. In die Waldschulen kommen in erster Linie Kinder und Jugendliche. Aus diesem Grund ist die Landesforstverwaltung bemüht, noch stärker als bisher mit den Schulen zusammenzuarbeiten. Die Angebote orientieren sich zunehmend an den Rahmenlehrplänen und bieten Lehrern fast aller Fachrichtungen hervorragende Möglichkeiten zur praktischen und anschaulichen Vermittlung ihrer theoretischen Unterrichtsinhalte.
<p><p>Mehr als 16 Millionen Menschen in Deutschland besitzen ein Mountainbike (2022). Davon sind über 4 Millionen mehrmals pro Woche damit unterwegs - auch im Wald! Immer wieder hört man von Konflikten zwischen anderen Waldbesuchenden und Mountainbikerinnen und Mountainbikern. Auch Forstleute und die Erbauer von Trails sind sich zunächst oft uneinig. Aber woran liegt das und was kann man ändern für ein gutes Miteinander aller Interessensgruppen im Wald?</p></p><p><ul><li><strong>Abseits der Wege und auf schmalen Pfaden</strong> ist das Fahren mit dem Mountainbike nur mit einer speziellen <strong>Gestattung des Waldbesitzers</strong> oder auf legalen Trails erlaubt (vgl. §22, Abs. 4 LWaldG). Meist ist es schwer einzuschätzen, wo seltene oder störungsempfindliche Arten in der Natur vorkommen, die durch das Biken beeinträchtigt werden könnten. </li><li><strong>Bei schnellem Fahren kann es zu Konflikten mit anderen Waldnutzenden kommen.</strong> Alle dürfen sich in Rheinland-Pfalz im Wald aufhalten - bitte achten Sie auf ein gutes Miteinander!</li><li>Durch den Klimawandel gibt es deutlich mehr <strong>gefährliches Totholz im Wald</strong>, als früher. Große Äste können unvermittelt brechen. Die private Nutzung des Waldes erfolgt auf eigene Gefahr - Achten Sie also auf Ihre Sicherheit beim Fahren.</li><li>Wenn ein <strong>Waldweg wegen Forstarbeiten gesperrt</strong> ist, wählen Sie unbedingt eine andere Route. Hier besteht Lebensgefahr durch fallende Bäume und Maschinen mit großem totem Winkel.</li><li><strong>Das Bauen von Sprüngen im Wald ist ohne Genehmigung nicht erlaubt.</strong> Bauten werden in der Regel wieder entfernt und könnten in manchen Fällen sogar als Sachbeschädigung am Wald gewertet werden. Sie können auch für andere Waldbesuchende Gefahren schaffen (vgl. § 36 LWaldG). </li></ul></p><p><p>Landesforsten Rheinland-Pfalz entwickelt gemeinsam mit Mountainbike-Verbänden, Vereinen und privaten bzw. kommunalen Waldbesitzenden legale Trails im Wald. Dabei wird besonders auf Sicherheit (gefährliches Totholz), Naturverträglichkeit und Konfliktfreiheit mit anderen Waldnutzungen geachtet. Die Ortskenntnisse und technischen Möglichkeiten (Kartenprogramme u.Ä.) der Försterinnen und Förster vor Ort können bei der Entwicklung helfen. Oft entwickeln sich Mountainbike- Initiativen, die sich regelmäßig treffen und ihren Trail pflegen. Legale Trails werden so zu echten Bereicherung für alle.</p><ul><li><a href="https://www.eifel.info/radfahren/rennrad">Radarena am Ring</a></li><li><a href="https://bikepark-wissen.de/">Bikepark Wissen</a></li><li><a href="https://pfalz-biker.com/sportstaetten/">Pfalzbiker</a></li><li><a href="https://hennweiler.de/tourismus/mountainbike-trail-hennweiler/">Devils Rock Trail Hennweiler</a></li><li><a href="https://www.birkenfelder-land.de/waldmeister.html">Waldmeister-Trail Hunsrück</a></li><li>Downhilltrail + Dirtpark Vierseenblick Boppard</li><li><a href="https://www.mtb-donnersberger-land.de/anfahrt.html">Trail Langer Stein Pfrimmerhof</a></li><li><a href="https://www.vulkan.bike/trailpark-vulkaneifel-basic-infos/">TrailPark Vulkaneifel</a></li><li><a href="https://www.mountainbikepark-pfaelzerwald.de/touren.html">Mountainbikepark Pfälzerwald</a></li><li>Götterhüttentrail Waldrach</li><li><a href="https://trailpark-erbeskopf.de/">Trailpark Erbeskopf</a></li><li><a href="https://www.flowtrail-stromberg.de/">Flowtrail Stromberg</a></li><li><a href="https://mtb-kh.de/home">Hardtlines Bad Kreuznach</a></li><li><a href="https://celtic-trails.de/">Celtic Trails Stromberg </a></li><li><a href="https://flowtrail-landstuhl.de/">Flowtrail Landstuhl</a></li><li>Bikepark Dansenberg</li><li>Mountainbike-Parcour Erfenbach</li><li><a href="https://www.rsc-mayen.de/aktivit%C3%A4ten/my-trail/">MyTrail RSC Eifelland-Mayen</a></li><li><a href="https://www.koblenz.de/umwelt-und-planung/grundstuecke-und-geodaten/stadtvermessung-bodenmanagement/forst-und-jagdangelegenheiten/mountainbiken-im-stadtwald/">Korridore Koblenz</a></li><li><a href="https://www.schoenenberg-kuebelberg.de/bildung-jugend/bikepark.html">Bikepark Schönenberg-Kübelberg</a></li><li><a href="https://www.emser-bikepark.de/">Emser Bikepark</a></li><li><a href="https://www.schoenecken.de/Mountainbike-Tour-Schoenecker-Schweiz.pdf">MTB-Tour Schönecker Schweiz</a></li><li><a href="https://pronsfeld-eifel.de/blog/mtbhochbergtrailpronsfeld">Hochbergtrail Pronsfeld</a></li><li><a href="https://wez-trassem.ldl.lu/index.php/9-uncategorised/157-infos-zu-mountainebike-strecken">Trails am Walderlebniszentrum Trassem</a></li><li><a href="https://www.mosel.de/index.php?id=224&tx_ttnews%5Btt_news%5D=465&cHash=6c14b6bc660db5d7f32a72c5963bdd73">MTB-Touren Schweich</a></li><li><a href="https://trailpark-mehring.de/">Trailpark Mehring</a></li><li><a href="https://mtb-trier.de/mtb-trails-weisshauswald/">MTB-Strecken Weißhauswald Trier</a></li></ul></p><p><p>Sie fahren Mountainbike und möchten an einer Stelle im Wald einen legalen Trail entwickeln? Sie besitzen Wald und möchten dort die Initiative ergreifen? Landesforsten unterstützt Sie gerne dabei. Idealerweise stehen dabei bspw. Sportvereine, Mountainbike-Initiativen, Tourismus-Organisationen o.ä. als verlässliche Partner zur Verfügung.</p><p><a href="/wir/adressen/uebersichtskarte-der-forstaemter-in-rheinland-pfalz">Melden Sie sich bei Ihrem zuständigen Forstamt.</a></p><p>Außerdem:</p><p><a href="https://www.wald.rlp.de/fileadmin/website/downloads/4erleben/MTBimWaldHinweisefuerdieforstlichePraxis20250214.pdf">Mountainbiking im Wald - Hinweise für die forstliche Praxis</a> </p></p>
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 8 |
| Land | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 7 |
| Text | 3 |
| Umweltprüfung | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| geschlossen | 4 |
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|---|---|
| Deutsch | 11 |
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|---|---|
| Boden | 9 |
| Lebewesen und Lebensräume | 11 |
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| Weitere | 10 |