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Schwachgasbericht Druckversion

Deponie Titisee-Neustadt Entsorgung von Deponieschwachgas durch eine flammenlose Oxidation - Abschlussbericht - In Zusammenarbeit mit: In Zusammenarbeit mit und gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg Entsorgung von Deponieschwachgas durch eine flammenlose Oxidation 1.VERANLASSUNG3 2.FLAMMENLOSE OXIDATION UND E-FLOX-TECHNIK4 2.1Prinzip der flammenlosen Oxidation (Flox Verbrennung)4 2.2Bisherige Einsatzzwecke der Flox Verbrennung5 3.RAHMBEBEDINGUNGEN UND AUFBAU DER E-FLOX ANLAGE TITISEE- NEUSTADT 5 3.1Entgasungssystem der Deponie Titisee-Neustadt5 3.2Anlagenaufbau in Titisee-Neustadt6 3.3Regelbereich der Anlage8 3.4Genehmigungen8 3.5Sicherheitstechnische Überwachung der Anlage und Arbeitsschutz9 4.NUTZUNG DER ANFALLENDEN ABWÄRME10 5.WIRTSCHAFTLICHKEITSBETRACHTUNGEN11 6.DURCHGEFÜHRTE MESSUNGEN AN DER ANLAGE12 7.ERSTE BETRIEBSERFAHRUNGEN UND EINZELASPEKTE14 7.1Aufheizbetrieb14 7.2Umrüstungsaufwand bei veränderten Volumenströmen15 7.3Umrüstungsaufwand bei veränderten Methangehalten15 7.4Überwachung der Propangasleitungen15 7.5Lautstärke15 7.6Online Überwachung der Anlage16 7.7Propangastank16 7.8Abblaseeinrichtung16 8.ZUSAMMENFASSUNG17 20.07.2012 Seite 2 von 17 Entsorgung von Deponieschwachgas durch eine flammenlose Oxidation 1. Veranlassung Seit Beendigung der Betriebsphase auf der Deponie Titisee-Neustadt im Jahre 2004 ist ein stetiger Rückgang sowohl der abgesaugten Deponiegasmenge als auch des Methangehaltes zu verzeichnen. Aus diesem Grund wird das anfallende Deponiegas bereits seit 2006 nicht mehr über einen Gasmotor verstromt, sondern nur noch über eine Hochtemperaturfackel (HT-Fackel) verbrannt. In der jüngeren Vergangenheit konnte jedoch auch diese HT-Fackel aus den oben genannten Gründen nicht mehr durchgängig betrieben werden. Um wieder eine dauerhafte Deponieentgasung sicherstellen zu können, hat die ALB eine Ausschreibung zur Einrichtung einer Schwachgasverbrennungsanlage durchgeführt. Bei der Ausschreibung wurde von Seiten der ALB u.a. ein Leistungsbereich der Anlage von 15-38 Vol.-% Methan sowie ein Volumenstrom von 20 -100 m³/h gefordert. Das Angebot, das die ALB dann beauftragte, ein Nebenangebot der Fa. Depotec GmbH in Kooperation mit der Fa. E-Flox GmbH, sicherte der ALB sogar eine autotherme Verbrennung in einem Methanbereich von 6,5 - 40 Vol-% zu. Aufgrund der Umsetzung der Deponieverordnung im Jahre 2005 darf inzwischen kein organischer Abfall mehr unvorbehandelt abgelagert werden. Daher werden im Laufe der nächste Jahre viele Deponien, sowohl bereits stillgelegte, als auch noch weiterbetriebene, mit zum Teil stark zurückgehenden Deponiegasmengen und –qualitäten (v.a. ein Rückgang von Methan) umgehen müssen. Mit Hilfe dieser Technik, die bereits im Biogasbereich erfolgreich zum Einsatz kommt, könnte auch im Deponiegasbereich eine bislang vorhandene Lücke geschlossen werden. Derzeit vorhandene Technologien können Deponieschwachgas, das für eine herkömmliche HT-Fackel nicht mehr geeignet ist, bis in einen Bereich von rund 10-12 Vol-% Methan verbrennen. Bei Werten, die darunter liegen ist ein weiteres technisches System notwendig, das eine ordnungsgemäße Restentgasung sicherstellt. Die von E-Flox garantierten Werte würden es zukünftig ermöglichen, die Schwachgasentsorgung mit einem einzigen System durchführen zu können, zumal mit Hilfe einer Stützfeuerung mit Propan auch noch Methangehalte unter 6,5% zu verbrennen sind. Darüber hinaus bietet das E-Flox System noch die Möglichkeit einer Abwärmenutzung, was z.B. zur Raumheizung oder zur Holztrocknung eingesetzt werden kann. Mit Hilfe des nachfolgenden Berichtes und den zuvor getätigten Messungen und Untersuchungen soll erläutert werden, dass der Einsatz dieser Technologie auf vielen Deponien technisch sinnvoll sein könnte und darüber hinaus auch wirtschaftlich darstellbar wäre. Aufgrund des erwarteten Nutzens dieser Untersuchungen und Erfahrungen für andere Stadt- und Landkreise, wurde das Vorhaben durch das Umweltministerium Baden-Württemberg finanziell gefördert. 20.07.2012 Seite 3 von 17

Mehrstufige flammlose Oxidation als Beitrag zur CO2-neutralen Prozesswärmeerzeugung

Das Projekt "Mehrstufige flammlose Oxidation als Beitrag zur CO2-neutralen Prozesswärmeerzeugung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von RWTH Aachen University, Institut für Industrieofenbau und Wärmetechnik durchgeführt. Die bewusste Unterdrückung der Flammenbildung bei der FLOX-Technologie führt zu einer drastischen Minderung der thermischen NOx-Emissionen gegenüber Verbrennungssystemen mit Flammenstabilisierung. Das Verfahren ist heute Stand der Technik, insbesondere, wenn bei hoher Luftvorwärmung die Grenzwerte für die NOx-Emissionen sonst nicht eingehalten werden können. Voraussetzung für die FLOX-Verbrennung sind Heizraumtemperaturen über 850 Grad Celsius, damit eine sichere Zündung gewährleistet ist. Im Gegensatz zur klassischen, flammenstabilisierten Verbrennung ist die flammlose Oxidation gegenüber schwankenden Brennstoffzusammensetzungen weitestgehend unempfindlich und ermöglicht auch unter schwierigen Prozessbedingungen einen schadstoffarmen, vollständigen Umsatz des Brennstoffs. Ziel des Forschungsvorhabens 'FLOX-2' ist die Entwicklung eines neuartigen Verbrennungssystems, das es ermöglicht, die FLOX-Technologie auch bei Prozesstemperaturen unter 850 Grad Celsius anzuwenden. Dies ermöglicht bei Prozessfeuerungen die flexible Substitution fossiler Brennstoffe durch Schwachgase, Kuppelgase oder synthetische ('grüne') Brennstoffe und damit eine deutliche Senkung der anthropogenen CO2-Emissionen. Aufgrund des Aufbaus des neuartigen Systems ist damit zu rechnen, dass nicht nur die thermische NOx-Bildung, sondern auch die Bildung von Brennstoff-NO deutlich verringert werden kann. Im zu entwickelnden Brenner wird die flammlose Oxidation in zwei Stufen aufgeteilt. Der eigentlichen Heizkammer, in der die Prozesswärme umgesetzt wird, wird eine annähernd adiabate Brennkammer vorgeschaltet. In dieser wird der gasförmige Brennstoff unter- oder überstöchiometrisch umgesetzt. Die Temperatur in der Brennkammer ist höher als 850 Grad Celsius, sodass die klassische FLOX-Technologie angewendet werden kann. Die Verbrennungsgase aus der Brennkammer werden, zusammen mit Sekundärluft, der Heizkammer zugeführt. Diese Nachverbrennung soll, ungeachtet der geringeren Prozesstemperatur (T kleiner als 850 Grad Celsius), ebenso flammlos erfolgen.

Teilprojekt: Grundlagenbasierte numerische und experimentelle Untersuchung

Das Projekt "Teilprojekt: Grundlagenbasierte numerische und experimentelle Untersuchung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von RWTH Aachen University, Institut für Industrieofenbau und Wärmetechnik durchgeführt. Die bewusste Unterdrückung der Flammenbildung bei der FLOX-Technologie führt zu einer drastischen Minderung der thermischen NOx-Emissionen gegenüber Verbrennungssystemen mit Flammenstabilisierung. Das Verfahren ist heute Stand der Technik, insbesondere, wenn bei hoher Luftvorwärmung die Grenzwerte für die NOx-Emissionen sonst nicht eingehalten werden können. Voraussetzung für die FLOX-Verbrennung sind Heizraumtemperaturen über 850 Grad Celsius, damit eine sichere Zündung gewährleistet ist. Im Gegensatz zur klassischen, flammenstabilisierten Verbrennung ist die flammlose Oxidation gegenüber schwankenden Brennstoffzusammensetzungen weitestgehend unempfindlich und ermöglicht auch unter schwierigen Prozessbedingungen einen schadstoffarmen, vollständigen Umsatz des Brennstoffs. Ziel des Forschungsvorhabens 'FLOX-2' ist die Entwicklung eines neuartigen Verbrennungssystems, das es ermöglicht, die FLOX-Technologie auch bei Prozesstemperaturen unter 850 Grad Celsius anzuwenden. Dies ermöglicht bei Prozessfeuerungen die flexible Substitution fossiler Brennstoffe durch Schwachgase, Kuppelgase oder synthetische ('grüne') Brennstoffe und damit eine deutliche Senkung der anthropogenen CO2-Emissionen. Aufgrund des Aufbaus des neuartigen Systems ist damit zu rechnen, dass nicht nur die thermische NOx-Bildung, sondern auch die Bildung von Brennstoff-NO deutlich verringert werden kann. Im zu entwickelnden Brenner wird die flammlose Oxidation in zwei Stufen aufgeteilt. Der eigentlichen Heizkammer, in der die Prozesswärme umgesetzt wird, wird eine annähernd adiabate Brennkammer vorgeschaltet. In dieser wird der gasförmige Brennstoff unter- oder überstöchiometrisch umgesetzt. Die Temperatur in der Brennkammer ist höher als 850 Grad Celsius, sodass die klassische FLOX-Technologie angewendet werden kann. Die Verbrennungsgase aus der Brennkammer werden, zusammen mit Sekundärluft, der Heizkammer zugeführt. Diese Nachverbrennung soll, ungeachtet der geringeren Prozesstemperatur (T kleiner als 850 Grad Celsius), ebenso flammlos erfolgen.

Teilprojekt: Anwendungsnahe numerische und experimentelle Untersuchung

Das Projekt "Teilprojekt: Anwendungsnahe numerische und experimentelle Untersuchung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von WS Wärmeprozesstechnik GmbH durchgeführt. Die bewusste Unterdrückung der Flammenbildung bei der FLOX-Technologie führt zu einer drastischen Minderung der thermischen NOx-Emissionen gegenüber Verbrennungssystemen mit Flammenstabilisierung. Das Verfahren ist heute Stand der Technik, insbesondere, wenn bei hoher Luftvorwärmung die Grenzwerte für die NOx-Emissionen sonst nicht eingehalten werden können. Voraussetzung für die FLOX-Verbrennung sind Heizraumtemperaturen über 850 Grad Celsius, damit eine sichere Zündung gewährleistet ist. Im Gegensatz zur klassischen, flammenstabilisierten Verbrennung ist die flammlose Oxidation gegenüber schwankenden Brennstoffzusammensetzungen weitestgehend unempfindlich und ermöglicht auch unter schwierigen Prozessbedingungen einen schadstoffarmen, vollständigen Umsatz des Brennstoffs. Ziel des Forschungsvorhabens 'FLOX-2' ist die Entwicklung eines neuartigen Verbrennungssystems, das es ermöglicht, die FLOX-Technologie auch bei Prozesstemperaturen unter 850 Grad Celsius anzuwenden. Dies ermöglicht bei Prozessfeuerungen die flexible Substitution fossiler Brennstoffe durch Schwachgase, Kuppelgase oder synthetische ('grüne') Brennstoffe und damit eine deutliche Senkung der anthropogenen CO2-Emissionen. Aufgrund des Aufbaus des neuartigen Systems ist damit zu rechnen, dass nicht nur die thermische NOx-Bildung, sondern auch die Bildung von Brennstoff-NO deutlich verringert werden kann. Im zu entwickelnden Brenner wird die flammlose Oxidation in zwei Stufen aufgeteilt. Der eigentlichen Heizkammer, in der die Prozesswärme umgesetzt wird, wird eine annähernd adiabate Brennkammer vorgeschaltet. In dieser wird der gasförmige Brennstoff unter- oder überstöchiometrisch umgesetzt. Die Temperatur in der Brennkammer ist höher als 850 Grad Celsius, sodass die klassische FLOX-Technologie angewendet werden kann. Die Verbrennungsgase aus der Brennkammer werden, zusammen mit Sekundärluft, der Heizkammer zugeführt. Diese Nachverbrennung soll, ungeachtet der geringeren Prozesstemperatur (T kleiner als 850 Grad Celsius), ebenso flammlos erfolgen.

Validierung von Heizölflammen mit Wasser - Messungen im Labormaßstab

Das Projekt "Validierung von Heizölflammen mit Wasser - Messungen im Labormaßstab" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Verbrennungstechnik durchgeführt. Dieses Vorhaben ist Teil des Verbundprojekts Siemens Clean Energy Center 'Entwicklung von Verbrennungstechnologien für die klimaschonende Energieerzeugung'. Im Mittelpunkt des Projekts stehen Entwicklungswerkzeuge für die Simulation von Flüssigbrennstoffbrennern und deren Validierung, die für die Weiterentwicklung von Doppelbrennstoffinjektoren (gasförmig/flüssig) für erweiterte Brennstoffflexibilität genutzt werden. DLR VT wird mit Siemens zusammenarbeiten und das Verbrennungssystem im Labormaßstab charakterisieren und dabei umfangreiche Messdatensätze für Heizölflammen mit Wassereindüsung aufnehmen. Derartige Brennstoffdüsen ermöglichen die Zweibrennstofffähigkeit eines FLOX® basierten Brenners für Öl/Wasseremulsion und werden für Brennkammersysteme maximaler Effizienz eingesetzt. Auch mit dem Backup-Brennstoffinjektor sollen niedrige Schadstoffemissionen erzielt werden. Durch die damit erzielte Maximierung der Versorgungssicherheit der Gasturbinen der nächsten Generation wird ein weiteres, essentielles Kriterium durch diese neuartige Technologie erfüllt. Das Vorhaben hat zum Ziel, vorhandene Datensätze für Heizölflammen mit Wasser zu komplettieren und neue Datensätze zu erzeugen. Ein vorhandener Versuchsträger im Labormaßstab für generische 1-Düsenanordnungen für den Hochdruckprüfstand HBK-S des DLR Instituts für Verbrennungstechnik steht aus einem anderen Vorhaben zur Verfügung. Mit seiner Hilfe werden die Eindüsungskonzepte in den Tests untersucht und charakterisiert. Durch die Anwendung von laserdiagnostischen Messmethoden werden umfangreiche und detaillierte Valdierungsdatensätze gewonnen. Zum einen liegt der Fokus auf einer Temperaturmessung in den Flammen, zum anderen soll ein Verfahren zur Charakterisierung der Brennstoffverteilung am Ende des Mischrohrs entwickelt, erprobt und angewandt werden.

Komponenten, Geräte und Prozesse für Brennstoffzellensysteme - Kleingeräteprogramm II - H2-Neo-Kat - Entwicklung eines flammlosen katalytischen Verbrenners für den Rest-Wasserstoff aus Brennstoffzellen

Das Projekt "Komponenten, Geräte und Prozesse für Brennstoffzellensysteme - Kleingeräteprogramm II - H2-Neo-Kat - Entwicklung eines flammlosen katalytischen Verbrenners für den Rest-Wasserstoff aus Brennstoffzellen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von neoxid GmbH durchgeführt. Im Abgas von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen verbleibt jeweils ein Rest Wasserstoff, der nicht reagiert hat. Dies kann zu Gefährdungen führen, zum Beispiel Explosionsgefahr in geschlossenen Räumen wie Garagen. Heute werden in wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen in der Regel keine Systeme eingesetzt, die diese Rest-Gasgehalte abbauen. Ziel ist es daher, einen neuartigen, hocheffizienten und kleinen Katalysator zu entwickeln, der für den Einsatz in wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen geeignet ist und die Restmengen an Wasserstoff im Abgas flammfrei verbrennen kann. Dadurch sollen eine hohe Umsatzeffizienz größer 99 Prozent der H2-Konzentration, geringe Arbeitstemperaturen (auch im Betrieb unter 500 Grad Celsius) und durch geringen Edelmetallbedarf eine günstige Kostenstruktur erreicht werden.

2.2.3b FLOX Öl

Das Projekt "2.2.3b FLOX Öl" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Verbrennungstechnik durchgeführt. Dieses Vorhaben ist Teil des Verbundprojekts COOREFLEX-turbo (Turbomaschinen - Schlüsseltechnologien für flexible Kraftwerke und eine erfolgreiche Energiewende). Im Mittelpunkt des Projekts steht die Integration einer Flüssigbrennstoffstufe in das verbesserte, brennstoffflexible FLOX® Verbrennungssystem. DLR VT wird mit Siemens zusammenarbeiten und das Verbrennungssystem im Labormaßstab charakterisieren. Die Brennstoffdüsen sollen die Zweibrennstofffähigkeit eines FLOX® basierten Brenners für Öl/Wasseremulsion ermöglichen und für Brennkammersysteme maximaler Effizienz einsetzbar sein. Auch mit dem Backup-Brennstoffinjektor sollen niedrige Schadstoffemissionen erzielt werden. Durch die damit erzielte Maximierung der Versorgungssicherheit der Gasturbinen der nächsten Generation wird ein weiteres, essentielles Kriterium durch diese neuartige Technologie erfüllt. Zur Analyse unterschiedlicher Varianten der Flüssigbrennstoffeindüsung sollen Hochdruckexperimente durchgeführt werden Das Vorhaben stellt sich drei konkrete Arbeitsziele: Ein neuer Versuchsträgers im Labormaßstab für generische 1-Düsenanordnungen für den Hochdruckprüfstand HBK-S des DLR Instituts VT wird an die Flüssiginjektortechnologie angepasst (er steht aus einem anderen Vorhaben zur Verfügung). Mit seiner Hilfe werden die neuen Eindüsungskonzepte in den Tests untersucht und charakterisiert. Durch die Anwendung von laserdiagnostischen Messmethoden werden umfangreiche und detaillierte Validierungsdatensätze gewonnen.

FHprofUnt2012: Phosphor-Recycling mit Bodenhilfsstoffen aus Pyrolysekoks

Das Projekt "FHprofUnt2012: Phosphor-Recycling mit Bodenhilfsstoffen aus Pyrolysekoks" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Hochschule Bingen, Fachbereich 1 Life Sciences and Engineering durchgeführt. Vorhabenziel: Phosphor ist ein essentieller Nährstoff für Pflanzen, Tiere und Menschen, der in absehbarer Zeit nicht mehr aus Lagerstätten zur Verfügung steht. Es ist deshalb wichtig, Phosphor aus diesen organischen Resten für die Ernährung von Pflanzen wieder verfügbar zu machen. Das Pyrolysieren der Reststoffe bietet vielfältige Vorteile, z.B. die energetische Auskopplung des Pyrolysegases, die Hygienisierung der Siedlungsabfälle, die Bodenverbesserung durch die landbauliche Verwertung des Pyrolysekokses und die Sequestrierung von Kohlenstoff für den Klimaschutz. An der FH Bingen wurde der FLOX®-Brenner für die Pyrolyse von Klärschlamm und organischen Reststoffen entwickelt. Die organischen Reststoffe werden in dem FLOX®-Reaktor zu Koks umgewandelt. Der in den Ausgangsstoffen enthaltene Phosphor wird beim Pyrolysieren leider in schwer lösliche Verbindungen umgewandelt. Das haben die Vorarbeiten des Antragstellers gezeigt. Ziel ist es, die Reaktionsbedingungen mit dem FLOX®-Brenner so zu modifizieren, dass zum einen die Schwermetalle aus dem Pyrolysekoks extrahiert werden und zum anderen der in dem Produkt enthaltene Phosphor besser pflanzenverfügbar wird. Arbeitsplanung: Um das P-Recycling zu erreichen, wird während der Pyrolyse von Klärschlamm und anderen Substraten MgCl2 zudosiert und die Prozesstemperatur des FLOX®-Brenners erhöht. Der erzeugte Pyrolysekoks wird auf seine Tauglichkeit zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit getestet, um die Reaktionsbedingungen für diesen Zweck zu optimieren.

Entwicklung innovativer Brennersysteme für flexible, schadstoffarme Gasturbinen mit Hilfe von Lasermessverfahren und numerischen Simulationstechniken

Das Projekt "Entwicklung innovativer Brennersysteme für flexible, schadstoffarme Gasturbinen mit Hilfe von Lasermessverfahren und numerischen Simulationstechniken" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Verbrennungstechnik durchgeführt. Das übergeordnete Ziel des Vorhabens ist es, die Entwicklung innovativer Brennersysteme für flexible, schadstoffarme Gasturbinen mit Hilfe von Lasermessverfahren und numerischen Simulationstechniken zu fördern. Dafür wurden Messsysteme für Untersuchungen in Modellbrennkammern und eine Rechencluster-Erweiterung zur Simulation realer Brenner beschafft und installiert. Durch die Maßnahmen konnte die Qualität der Untersuchungen in den Hochdruckprüfständen und in numerischen Arbeiten des DLR für Projekte mit Industriepartnern deutlich gesteigert werden. In ersten Anwendungen wurde der Stabilisierungsmechanismus eines Einzeldüsen-FLOX®-Brenners experimentell mittels Particle Image Velocimetry und laserinduzierter Fluoreszenz und numerisch mit Large Eddy Simulation untersucht. Dabei konnte insbesondere die Bedeutung der Wirbelstrukturen in den Scherschichten für die Mischung und Flammenstabilisierung aufgezeigt werden. Weiterhin wurde in einem Drallbrenner die Wechselwirkung zwischen einer helikalen Strömungsstruktur (Precessing Vortex Core, PVC) und der Flamme mit Highspeed-Messtechnik zeitaufgelöst analysiert und die Interaktion zwischen dem PVC und thermo-akustischen Brennkammerschwingungen untersucht. Für die Messung thermo-akustischer Brennkammerschwingungen in Mikrogasturbinen-Brennkammern wurden Akustikmesssysteme installiert und getestet. Weiterhin ist eine Mikrogasturbine für den späteren Einsatz in der 'Technologie Plattform dezentrale Energien' (TPDE) beschafft und zum Funktionstest erfolgreich in Betrieb genommen worden.

Erweiterung der Einsatzgrenzen der FLOX Technik für kleine und große Brennerleistungen

Das Projekt "Erweiterung der Einsatzgrenzen der FLOX Technik für kleine und große Brennerleistungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von WS Wärmeprozesstechnik GmbH durchgeführt. Das Gesamtziel dieses Verbundforschungsvorhabens der Fa. WS Wärmeprozesstechnik, Renningen, und des Instituts für Industrieofenbau und Wärmetechnik der RWTH Aachen besteht darin, die bisherigen Leistungsgrenzen (circa 20 bis 300kW) der Technik der Flammlosen Oxidation (FLOX) für kleine (Mikro-FLOX) und große Brennersysteme (Mega-FLOX) zu erforschen und zu erweitern. Dadurch sollen weitere Anwendungsgebiete für diese innovative Verbrennungstechnik bei Kleinanlagen (z.B. Brennstoffzellen, kleine BHKWs und Restgasverbrennungsanlagen) und Großanlagen (z.B. Chemieanlagenbau, große Erwärmungsöfen wie Hubbalken- und Stoßöfen) erschlossen werden. In einer zu errichtenden Brennkammer werden Brenner größerer Leistung (größer als 1MW) getestet, untersucht und weiterentwickelt und die für den Einsatz in großen Anlagen erforderlichen Leistungsdaten ermittelt. In enger Kooperation mit der RWTH Aachen werden charakteristische Messgrößen anhand derer die Zuverlässigkeit von Computersimulationen beurteilt werden können. Dabei werden sowohl Brennerleistungen, Brennertypen und Brennstoffe (z.B. Wasserstoff in Erdgas) variiert.

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