Der Downloaddienst (WFS) Erlass zum Artenschutz in Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen Brandenburg stellt Daten zum Erlass des Umweltministeriums zum Artenschutz in Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen im Land Brandenburg (AGW-Erlass) bereit und umfasst Umsetzungsvorgaben unter anderem für die vom Landesamt für Umwelt Brandenburg durchgeführten Genehmigungsverfahren und trat am 14. Juni 2023 in Kraft. Er betrifft die mit Änderungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz am 20. Juli 2022 in Kraft getretenen Bundesregelungen für die Kollisionsgefährdeten Vogelarten, landesspezifische Vorgaben für störungssensible Vogelarten sowie den Fledermausschutz. Mit dem WMS werden die Geodatensätze für störungsgefährdete Brut- bzw. Zugvogelarten als Dienst der LGB bereitgestellt. ACHTUNG: Rechtsverbindlich sind weiterhin ausschließlich die dem Erlass zu Grunde liegenden digitalen Kartendrucke (als PDF).
Der Darstellungsdienst (WMS) Erlass zum Artenschutz in Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen Brandenburg stellt Daten zum Erlass des Umweltministeriums zum Artenschutz in Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen im Land Brandenburg (AGW-Erlass) bereit und umfasst Umsetzungsvorgaben unter anderem für die vom Landesamt für Umwelt Brandenburg durchgeführten Genehmigungsverfahren und trat am 14. Juni 2023 in Kraft. Er betrifft die mit Änderungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz am 20. Juli 2022 in Kraft getretenen Bundesregelungen für die Kollisionsgefährdeten Vogelarten, landesspezifische Vorgaben für störungssensible Vogelarten sowie den Fledermausschutz. Mit dem WMS werden die Geodatensätze für störungsgefährdete Brut- bzw. Zugvogelarten als Dienst der LGB bereitgestellt. ACHTUNG: Rechtsverbindlich sind weiterhin ausschließlich die dem Erlass zu Grunde liegenden digitalen Kartendrucke (als PDF).
Der Erlass des Umweltministeriums zum Artenschutz in Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen im Land Brandenburg (AGW-Erlass) umfasst Umsetzungsvorgaben unter anderem für die vom Landesamt für Umwelt Brandenburg durchgeführten Genehmigungsverfahren und trat am 14. Juni 2023 in Kraft. Er betrifft die mit Änderungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz am 20. Juli 2022 in Kraft getretenen Bundesregelungen für die Kollisionsgefährdeten Vogelarten, landesspezifische Vorgaben für störungssensible Vogelarten sowie den Fledermausschutz. Mit dem Erlass werden Kartenanhänge (als PDF) für störungsgefährdete Brut- bzw. Zugvogelarten bereitgestellt. Die für die Kartenanhänge zu Grunde liegenden Geodatensätze werden hier veröffentlicht.
Am Wohnhaus einer Familie befindet sich seit vielen Jahren eine Wochenstube der Zwergfledermaus. Das Haus soll verputzt werden. Außerdem ist die Holzverkleidung marode und muss ersetzt werden. Die Mehrkosten für die neue Holzverkleidung für die Fledermäuse wird hier gefördert.
Ausbau des Dachbodens einer Kirche mittels Balken und Bodenbrettern zum Schutz der Gewölbe in den 3 intensiv von Fledermäusen genutzten Teilbereichen.
Alle 24 in Deutschland vorkommenden Fledermausarten sind in Anhang IV der Fauna-Flora-Habitat(FFH)-Richtlinie aufgeführt und stehen somit in Deutschland unter strengem Schutz. Für ein effektives Monitoring und den Schutz dieser Arten ist eine belastbare und langfristige Datenbasis erforderlich, aus der artspezifische Populationstrends abgeleitet werden können. Die Dringlichkeit einer solchen Datengrundlage wird durch zunehmende Gefährdungen wie Quartierverlust, Insektenrückgang und den Ausbau der Windenergie verstärkt. In den letzten Jahrzehnten haben viele im Fledermausschutz haupt- und ehrenamtlich Aktive Fledermaus-Zähldaten erhoben, die nicht oder nur teilweise in dezentralen Datenbanken gesichert sind. Ziel des Projekts „Bedrohte Daten von bedrohten Arten“ war es, diese Zähldaten zu identifizieren und sie in eine zentrale Datenbank mit einem einheitlichen Datenformat zu überführen, um sie mit Hilfe moderner statistischer Methoden für die Bestimmung bundesweiter Trends wissenschaftlich auswerten zu können. Anschließend sollten die Populationstrends der Öffentlichkeit unter Nennung der originalen Datenquellen zugänglich gemacht werden. Dazu wurde die Webanwendung BATLAS entwickelt, in der vorliegende Daten automatisch mit entsprechenden Modellen ausgewertet und die geschätzten Populationstrends angezeigt werden können. Des Weiteren können autorisierte Benutzerinnen und Benutzer im Login-Bereich eigene Daten selbstständig auswerten, indem sie das eingebaute Analysewerkzeug nutzen. Derzeit liegen Populationstrends von 16 Fledermausarten vor, wofür ausschließlich Zähldaten aus Winterquartieren einbezogen wurden. BATLAS soll langfristig mit weiteren Daten gefüllt werden. Dabei sollen auch Zähldaten aus anderen Quartiertypen (zum Beispiel Wochenstuben) genutzt werden, um für möglichst viele einheimische Arten umfassende Populationstrends berechnen zu können.
Der Einsatz von Artenspürhunden im Naturschutz hat sich seit den 1990er-Jahren als effektive Methode zur Erfassung vieler Tier- und Pflanzenarten etabliert. Durch ihren hochentwickelten Geruchssinn können Hunde Arten an Hand von deren spezifischen Gerüchen aufspüren. Sie können damit das Monitoring im Fledermausschutz effizienter machen. Bei der Suche nach Schlagopfern an Windkraftanlagen können Flächen mit Spürhunden schneller abgesucht und mehr Schlagopfer gefunden werden. Bei der Suche nach Fledermausquartieren verbessert der Einsatz von Hunden die Nachweiswahrscheinlichkeit von Quartieren und erleichtert die gezielte Ein- und Ausflugkontrolle. Die Arbeitsleistung von Spürhunden ist von verschiedenen Faktoren abhängig und wird besonders von Witterungsbedingungen beeinflusst. Eine Herausforderung ist, dass die gesuchte Geruchsquelle bei der Quartiersuche hoch über dem Boden liegt und für den Spürhund nicht direkt erreichbar ist. Der Hund benötigt diesbezüglich ein gezieltes Training in der Ausbildung. Die Interpretation des Anzeigeverhaltens der Hunde ist wichtige Aufgabe der Hundeführerin oder des Hundeführers und entscheidend für die Lokalisierung der Quartiere. Standardisierte Dokumentation und systematische Untersuchungen sind essenziell, um die Methode weiterzuentwickeln. Artenspürhunde können durch eine verbesserte Nachweiswahrscheinlichkeit von Quartieren maßgeblich zum Fledermausschutz beitragen und sind ein wertvolles Instrument im Artenschutz.
In drei Berliner Waldgebieten wurden zahlreiche neue Quartiere für Fledermäuse über das Artenschutzprojekt „Kastenhilfe – Förderung kollisionsgefährdeter Fledermausarten“ eingerichtet. Die Standorte befinden sich im Grunewald, in der Mittelheide und in der Köllnischen Heide. In vielen Wäldern fehlt es Fledermäusen an geeigneten Quartieren. Baumhöhlen, Stammrisse und Spalten werden von den Tieren als Tagesversteck, zur Jungenaufzucht oder zur Überwinterung genutzt. Sie entstehen vor allem an älteren Bäumen und entwickeln sich häufig erst über Jahrzehnte. Besonders in jüngeren oder strukturarmen Waldbeständen, die wir in Berlin nur noch in wenigen Arealen finden, sind geeignete natürliche Fledermausquartiere daher knapp. Im Rahmen des Projekts wurden insgesamt acht neue „Wohnkomplexe“ für Fledermäuse durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Institut für Zoo- und Wildtiere (IZW) in Kooperation mit den Berliner Forsten, den hiesigen Forstamtsleitern und Revierförsterinnen und -förstern und der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt eingerichtet: sechs im Grunewald sowie jeweils einer in der Mittelheide und Köllnischen Heide. Jeder Komplex bzw. Quartierverbund umfasst 50 Fledermauskästen sowie acht ergänzende Vogelnistkästen, die an Bäumen angebracht wurden – insgesamt 400 Fledermauskästen und über 60 Vogelnistkästen. Dabei war es wichtig, verschiedene Kastentypen zu wählen, die sich unter anderem in Bauweise, Innenraum und mikroklimatischen Bedingungen unterscheiden. Je nach Ausführung können sie als Tagesversteck, Wochenstubenquartier oder zur Überwinterung durch Fledermäuse genutzt werden. Das räumlich gebündelte Angebot unterschiedlicher Quartiertypen ermöglicht es den Tieren, je nach Jahreszeit, Witterung und individuellem Bedarf zwischen geeigneten Wohnorten zu wechseln. Im Mittelpunkt stehen insbesondere der Große Abendsegler (Nyctalus noctula) und die Rauhautfledermaus (Pipistrellus nathusii). Beide Arten gehören zu den Fledermäusen, die besonders häufig an Windenergieanlagen verunglücken. Die Kastenquartiere sind bewusst nicht im unmittelbaren Umfeld von Windenergieanlagen installiert worden. Ziel ist vielmehr, die Populationen kollisionsgefährdeter Arten in wichtigen Waldlebensräumen und Reproduktionsgebieten abseits der Anlagen zu unterstützen und dort das Quartierangebot zu verbessern. In den kommenden Jahren wird die Nutzung genauer wissenschaftlich untersucht, d.h. wie sich die Besiedlung im Laufe der Zeit entwickelt und welche Quartiere besonders gut angenommen werden. Die Daten werden auch von der Senatsverwaltung für Umwelt für die Bewertung der Populationsentwicklung, weitere Artenhilfsmaßnahmen und für Berichtszwecke an die EU genutzt. Gleichzeitig ist es Ziel des Projektes andere Personen und Institutionen z.B. anhand von örtlichen Infotafeln für den Fledermausschutz zu sensibilisieren und dazu anzuregen, möglichst verschiedene Kästen für Fledermäuse aufzuhängen. „Kastenhilfe“ ist ein Artenschutzprojekt am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, das durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Nationalen Artenhilfsprogramm (nAHP) gefördert wird. Kontakt: M.Sc. Rym Nouioua (Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research – IZW, Evolutionary Ecology – BatLab – Kastenhilfe – Research Scientist), Tel. +49 30 5168-238, nouioua@izw-berlin.de M.Sc. Juliane Bauer (SenMVKU, III B 3-13 – Biologische Vielfalt | Monitoring und Artenhilfsmaßnahmen), Tel. +49 (0)30 9025-1522, juliane.bauer@senmvku.berlin.de
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 25 |
| Kommune | 2 |
| Land | 41 |
| Weitere | 17 |
| Wissenschaft | 3 |
| Zivilgesellschaft | 5 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 1 |
| Ereignis | 3 |
| Förderprogramm | 15 |
| Taxon | 1 |
| Text | 41 |
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| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 58 |
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| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 81 |
| Englisch | 1 |
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|---|---|
| Archiv | 3 |
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| Dokument | 27 |
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| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 18 |
| Lebewesen und Lebensräume | 81 |
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| Weitere | 59 |