Das Projekt "Teilprojekt G" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt GmbH, Abteilung für vergleichende Mikrobiomanalysen durchgeführt. Das angestrebte Ergebnis der Forschungen von ORDIAmur ist, dass gartenbaulich intensiv genutzte Böden in Baumschulen und Obstanlagen nachhaltig nutzbar bleiben sollen. Die Arbeiten zielen darauf ab, umweltverträgliche und ökonomisch tragfähige Maßnahmen zur Überwindung der Nachbaukrankheit zu entwickeln. Mit den entwickelten Maßnahmen sollen die vielfältigen Bodenfunktionen erhalten bleiben oder wiederhergestellt werden. Darüber hinaus werden die zu bewertenden Maßnahmen zur Überwindung der Nachbaukrankheit einen Beitrag zum wichtigen förderpolitischen Ziel der Optimierung der Bewirtschaftungsstrategien und des Nutzungsmanagements der Böden im Apfelanbau und in Obstbaumschulen leisten. Ziel ist hier die Einstellung eines 'gesunden' Gleichgewichts des Bodenlebens als Basis der Produktion von gesunden Apfelbäumen und Früchten. Im Rahmen des Teilprojektes P11 sollen neue mikrobielle Probiotika genutzt werden, die in der Lage sind das Pflanzenwachstum in ARD beeinflussten Böden zu stimulieren. In Phase III des Projektes werden die identifizierten Mikrobiota in Feldversuchen getestet. Ferner sollen biotische Indikatorsysteme für ARD validiert werden.
Das Projekt "Teilvorhaben: Robustes, transitionsoptimales Design von Wasserstoffbereitstellungsnetzwerken für Flugnetzwerke durch Integration einer systemdynamischen Modellierung des Luftfahrtsystems" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Braunschweig, Institut für Automobilwirtschaft und Industrielle Produktion, Lehrstuhl Produktion und Logistik durchgeführt. In der systemischen Studie werden Konzepte für globale Wasserstoffbereitstellungsnetzwerke für den Einsatz in H2-getriebenen Flugzeugen entwickelt. Ziel der geplanten Arbeiten ist es, langfristige Perspektiven und mögliche Transitionspfade im Einklang mit einer globalen Energiewende aufzuzeigen und daraus Handlungsempfehlungen für Politik und Industrie abzuleiten. Mit dem beschriebenen Ziel kann die Studie einen wichtigen Beitrag zu den Zielen des 7. Energieforschungsprogramms leisten, indem die Wende hin zu einer klimafreundlichen Luftfahrt sektorübergreifend und energieeffizient gestaltet wird. Zusätzlich werden vollumfänglich drei Betrachtungsebenen in diesem Vorhaben untersucht: von globalen H2-Potentialen für die Luftfahrt, dem europäischen Energiesystem mit dem dazugehörigen Wirkungsbereich z.B. in Ländern Afrikas, bis hin zur lokalen Umsetzungsbeschreibung für einen archetypischen Flughafen. Auf diesen Ebenen werden Zielbilder für das Jahr 2050 und hinführende Transitionspfade analysiert, die notwendigen Methoden entwickelt und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Mit einer umfassenden Dissemination wird zudem sichergestellt, dass die Ergebnisse nicht nur innerhalb der Forschung genutzt werden können. Die Ziele dieses Teilvorhabens, durchgeführt von den Projektpartnern der Technischen Universität Braunschweig (TU BS), decken die Modellierung der Wasserstoffbereitstellungsnetzwerke für die Luftfahrt, die Netzwerkplanung in der Luftfahrt und die hierfür benötigten Methoden für ein robustes, transitionsoptimales Netzwerkdesign sowie die systemdynamische Modellierung des Luftfahrtsystems ab. Mit diesen Arbeitsbereichen wird maßgeblich dazu beigetragen, globale Wasserstoffbereitstellungsnetzwerke für den Einsatz von wasserstoffbetriebenen Flugzeugen zu modellieren und zu optimieren, um anschließend auf Basis der erzielten quantitativen Ergebnisse zur Entscheidungsunterstützung beizutragen.
Das Projekt "Teilvorhaben 6: Der Regionalpark RheinMain als informelles Instrument für die touristische Naherholung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Regionalpark Ballungsraum RheinMain Gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung durchgeführt. Das Verbundvorhaben NaTourHuKi will für den Untersuchungsraum 'Kinzigtal' in Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis eine nachhaltige regionale Tourismusstrategie entwickeln und eine tragfähige Struktur für deren Umsetzung etablieren. Ziel ist ein Interessenausgleich zwischen Stadt und ländlicher Raum mit Fokus auf dem Tagestourismus im Spannungsfeld von Natur-/Landschaftsschutz, dem weiteren Ausbau von massiver Verkehrsinfrastruktur, der weiteren Siedlungsflächenentwicklung und der Sicherung der Land- und Forstwirtschaft. Dazu wird ein regionaler Lösungsansatzes erarbeitet, bei dem der Tourismus mit Fokus auf landschaftsbezogene Erholung als Anknüpfungspunkt für einen Interessenausgleich wichtiger Akteure im Raum dient. Der Regionalpark RheinMain hat sich seit 1994 als informelles Instrument für die landschaftsbezogene Naherholung bewährt. Im Rahmen von NaTourHuKi evaluiert die Regionalpark RheinMain GmbH ihr bisheriges Vorgehen, die verwendeten Instrumente und Organisationsformen für die weitere Entwicklung des Regionalparks. Die wissenschaftliche Evaluation mit den Verbundpartnern bestätigt entweder die bisherige Strategie oder liefert Erkenntnisse für notwendige Korrekturen. Insbesondere die Ergebnisse aus den Forschungen zur touristischen Naherholung im Rahmen des Verbundprojektes sollen in die Weiterentwicklung einfließen und sich mit Regionalparkthemen verschränken. Das Projekt ist gemeinsam mit den Verbundpartnern an der Analyse und Bewertung der vorhandenen regionalen Freirauminfrastruktur beteiligt. Die identifizierten zentralen Flächennutzungskonflikte werden mit der bisherigen Regionalparkkonzeption im Kinzigtal abgeglichen und fließen in die gemeinsame Erarbeitung planerischer Szenarien sowie in den Entwurf einer nachhaltigen Tourismusstrategie ein. Die Regionalpark GmbH bringt dabei ihre spezifischen Erfahrungen in der Entwicklung und Etablierung einer informellen Kooperationsstruktur für die Umsetzung der Tourismusstrategie im Untersuchungsraum ein.
Das Projekt "Teilvorhaben 4: Nutzenstiftende Industrie 4.0 Anwendungen und Geschäftsmodelle in der Forstwirtschaft" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Der Megatrend der Digitalisierung - Industrie 4.0 - hat auch in der Forst-Holz-Kette Einzug gehalten und daher gilt es, die jüngsten Entwicklungen neuer digitaler Lösungen auf operationaler wie auch strategischer Ebene zu erkennen und zu nutzen. Für eine kontinuierliche Evolution der Forst-Holz-Kette hin zu Industrie 4.0 braucht es einen nutzenorientierten Migrationsansatz. Ein solcher Ansatz soll Basis dieses Forschungsvorhabens sein. Das Ziel dieses Forschungsvorhaben ist es, über die Wertschöpfungskette hinweg, die Potenziale von Industrie 4.0 in der Forst-Holz-Bereitstellungskette zu identifizieren und zu bewerten. Es soll im Detail ergründet werden (a) wo die operationalen Potenziale von Industrie 4.0 in der Optimierung bestehender Wertschöpfungsprozesse, und (b) wo die strategischen Potenziale von Industrie 4.0 zur Weiterentwicklung bestehender oder zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle liegen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen soll über eine differenzierte und ganzheitliche Bewertung der ökologische und gesellschaftliche Nutzen dieser Potenziale geklärt werden. Folgende Projektergebnisse sollen im Zuge dieses Forschungsvorhabens generiert werden: - Prozesslandkarte mit operationalen Potenziale von Industrie 4.0 in der Forst-Holz-Kette - Detaillierte Beschreibung erweiterter Geschäftsmodelle (z.B. neue Serviceangebote) für eine Geschäftsmodellerweiterung - Evaluierung neuer Wertschöpfungsketten durch experimentelle, disruptive Geschäftsmodellszenarien - Erstellung einer Bewertungsmatrix der strategischen und operationalen Potenziale - Dokumentation der Erfahrungen aus Fallstudien Mit diesen Ergebnissen bildet das skizzierte Forschungsvorhaben nicht nur ein Fundament für weitere Forschung im Bereich Holzbereitstellung 4.0, es ist insbesondere der erste Schritt auf dem Weg, Industrie 4.0 zielgerichtet in die forst- und holzwirtschaftliche Praxis zu implementieren.
Das Projekt "Teilvorhaben 2: Soziökonomische Faktoren und Industrie 4.0 in der Forst-Holz-Bereitstellungskette" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Albert-Ludwigs-Universitätt Freiburg, Institut für Forstwissenschaften, Professur für Forst- und Umweltpolitik durchgeführt. Der Megatrend der Digitalisierung - Industrie 4.0 - hat auch in der Forst-Holz-Kette Einzug gehalten und daher gilt es, die jüngsten Entwicklungen neuer digitaler Lösungen auf operationaler wie auch strategischer Ebene zu erkennen und zu nutzen. Für eine kontinuierliche Evolution der Forst-Holz-Kette hin zu Industrie 4.0 braucht es einen nutzenorientierten Migrationsansatz. Ein solcher Ansatz soll Basis dieses Forschungsvorhabens sein. Das Ziel dieses Forschungsvorhaben ist es, über die Wertschöpfungskette hinweg, die Potenziale von Industrie 4.0 in der Forst-Holz-Bereitstellungskette zu identifizieren und zu bewerten. Es soll im Detail ergründet werden (a) wo die operationalen Potenziale von Industrie 4.0 in der Optimierung bestehender Wertschöpfungsprozesse, und (b) wo die strategischen Potenziale von Industrie 4.0 zur Weiterentwicklung bestehender oder zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle liegen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen soll über eine differenzierte und ganzheitliche Bewertung der ökologische und gesellschaftliche Nutzen dieser Potenziale geklärt werden. Folgende Projektergebnisse sollen im Zuge dieses Forschungsvorhabens generiert werden: - Prozesslandkarte mit operationalen Potenziale von Industrie 4.0 in der Forst-Holz-Kette - Detaillierte Beschreibung erweiterter Geschäftsmodelle (z.B. neue Serviceangebote) für eine Geschäftsmodellerweiterung - Evaluierung neuer Wertschöpfungsketten durch experimentelle, disruptive Geschäftsmodellszenarien - Erstellung einer Bewertungsmatrix der strategischen und operationalen Potenziale - Dokumentation der Erfahrungen aus Fallstudien Mit diesen Ergebnissen bildet das skizzierte Forschungsvorhaben nicht nur ein Fundament für weitere Forschung im Bereich Holzbereitstellung 4.0, es ist insbesondere der erste Schritt auf dem Weg, Industrie 4.0 zielgerichtet in die forst- und holzwirtschaftliche Praxis zu implementieren.
Das Projekt "Teilvorhaben 1: Nutzenstiftende Industrie 4.0 Anwendungen und Geschäftsmodelle in der Forstwirtschaft" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Georg-August-Universität Göttingen, Burckhardt-Institut, Abteilung Arbeitswissenschaft und Verfahrenstechnologie durchgeführt. Der Megatrend der Digitalisierung - Industrie 4.0 - hat auch in der Forst-Holz-Kette Einzug gehalten und daher gilt es, die jüngsten Entwicklungen neuer digitaler Lösungen auf operationaler wie auch strategischer Ebene zu erkennen und zu nutzen. Für eine kontinuierliche Evolution der Forst-Holz-Kette hin zu Industrie 4.0 braucht es einen nutzenorientierten Migrationsansatz. Ein solcher Ansatz soll Basis dieses Forschungsvorhabens sein. Das Ziel dieses Forschungsvorhaben ist es, über die Wertschöpfungskette hinweg, die Potenziale von Industrie 4.0 in der Forst-Holz-Bereitstellungskette zu identifizieren und zu bewerten. Es soll im Detail ergründet werden (a) wo die operationalen Potenziale von Industrie 4.0 in der Optimierung bestehender Wertschöpfungsprozesse, und (b) wo die strategischen Potenziale von Industrie 4.0 zur Weiterentwicklung bestehender oder zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle liegen. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen soll über eine differenzierte und ganzheitliche Bewertung der ökologische und gesellschaftliche Nutzen dieser Potenziale geklärt werden. Folgende Projektergebnisse sollen im Zuge dieses Forschungsvorhabens generiert werden: - Prozesslandkarte mit operationalen Potenziale von Industrie 4.0 in der Forst-Holz-Kette - Detaillierte Beschreibung erweiterter Geschäftsmodelle (z.B. neue Serviceangebote) für eine Geschäftsmodellerweiterung - Evaluierung neuer Wertschöpfungsketten durch experimentelle, disruptive Geschäftsmodellszenarien - Erstellung einer Bewertungsmatrix der strategischen und operationalen Potenziale - Dokumentation der Erfahrungen aus Fallstudien Mit diesen Ergebnissen bildet das skizzierte Forschungsvorhaben nicht nur ein Fundament für weitere Forschung im Bereich Holzbereitstellung 4.0, es ist insbesondere der erste Schritt auf dem Weg, Industrie 4.0 zielgerichtet in die forst- und holzwirtschaftliche Praxis zu implementieren.
Das Projekt "Teilprojekt: Maschinelle Lernverfahren für Energieeffizienz-Feedback" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Energieeffiziente Systeme durchgeführt. Durch die Anwendung maschineller Lernverfahren auf große Datenmengen des privaten Energiekonsums und den Einsatz moderner Feedback-Technologien wird das Verbundprojekt eine Kundenbindungsplattform als ausgereiften Prototyp entwickeln. Diese neuartige digitale Plattform wird über den Stand der Technik hinausgehen eine handlungsorientierte und auf den einzelnen Haushalt zugeschnittene Kommunikation ermöglichen, welche private Haushalte zu mehr Energieeffizienz anleiten wird. Aufbauend auf der Energieeffizienz-Plattform werden wir zusammen mit Energieanbietern in Europa neuartige Dienstleistungen entwickeln, welche die Energieeffizienz bzw. die nachhaltige Energienutzung im Privatbereich steigern. Dabei adressieren wir die von Unternehmen, Forschung und Politik anerkannten Grenzen der Smart-Meter-Technologie sowie des privaten Energiekonsumverhaltens. Das Teilprojekt der Universität Bamberg umfasst die (Weiter-)Entwicklung und Evaluation von maschinellen Lernverfahren, welche die Grundlage für die intelligente Energieeffizienzplattform bilden. Hierzu werden wir umfangreiche Trainingsdaten für die Lernalgorithmen (Ground-Truth-Daten) erheben, zusammenführen, aufbereiten und analysieren, sowie die Einbettung der Modelle und Datenanalysemethoden in die Plattform vorbereiten. Als Ergebnis des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens werden der Wirtschaft und der Forschung im Bereich der privaten Energienutzung und im Bereich des maschinellen Lernens neue Techniken zur Extraktion, Bereinigung und Profilierung großer Datensätze, Detaildaten zu Verbrauchsmustern, prädiktive Verfahren, sowie ein einsatzfähiger Demonstrations-Prototyp zur Verfügung stehen.
Das Projekt "Alternativmethoden - Einzelprojekt: Verhaltensdiagnostik - Künstliche Intelligenz zur Verhaltensdiagnostik" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Berlin (Humboldt-Univ.), Institut für Biologie, Arbeitsgruppe Kognitive Neurobiologie durchgeführt. Neuropsychiatrische Erkrankungen sind assoziiert mit Defiziten im Verhalten, in der Bewegung und in sozialen Interaktionen. In der aktuellen Forschung mit Mäusen werden Verhaltenstestbatterien angewendet, um die oft schwer detektierbaren Verhaltenssymptome über Serien von Tests zu diagnostizieren. Dafür werden Tiere sozial isoliert, und einzeln in Beobachtungsarenen überführt. Dadurch erleben diese teilweise geringes bis mittleres Leiden und unter Umständen geringe Schmerzen. Wir werden eine Technologie entwickeln und allgemein zur Verfügung stellen, mit welcher ein Großteil der Verhaltensdiagnostik durchgeführt werden kann, während die Mäuse ungestört in ihrem Haltungskäfig leben. Mäuse werden keinem Handhabungsstress ausgesetzt, die Datenerhebung nicht einmal bemerken (Refine). Eine Künstliche Intelligenz Software auf der Grundlage der Tensor Flow Plattform wird aus Videodaten natürliche Verhaltensaktionen erkennen und klassifizieren. Verhaltenssymptome, die neuropsychiatrischen Störungen zugrunde liegen, werden diagnostiziert. Die automatisierte 24-h Überwachung erhöht die diagnostische Sensitivität und kann mit kleineren Tierzahlen aussagekräftige Daten erhalten (Reduce). Die Verhaltens-diagnostik-Software wird als Open Source zur Verfügung gestellt werden und die notwendige Hardware als Standardkomponenten verfügbar sein. Zusammenfassend wird mit den Ergebnissen dieses Projekts Symptomdiagnostik an Mäusen für die neuropsychiatrische Forschung ermöglicht ohne Leiden, Schmerzen oder Schäden zu verursachen. Die zu entwickelnde Technologie wird sich grundsätzlich in Maustierhaltungen implementieren lassen. Die Offenlegung der Projektergebnisse als Open Source wird gewährleisten, dass dieses Künstliche Intelligenz Softwarepaket weit verbreitet benutzt und weiterentwickelt werden kann.
Das Projekt "Forschung, Innovation, Ausbildung für sozial-ökologische Systeme im Wandel (R4SES)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Geowissenschaften und Geographie, Fachgebiet Nachhaltige Landschaftsentwicklung durchgeführt. Das Vorhaben R4SES verfolgt das Ziel, die Zusammenarbeit in Forschung mit Synergieeffekten für Graduierungsangebote mit Partnern im APRA Raum beginnend in Indien und Süd-Korea aufzubauen und gemeinsame Forschungsvorhaben auf Basis EU geförderter Programme zu initiieren. Es soll zur strategischen Stärkung der Zusammenarbeit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im südostasiatischen Raum dienen und gleichzeitig die interdisziplinäre Zusammenarbeit befördern. Ziel des vorliegenden Antrags ist es, eine nachhaltige Forschungszusammenarbeit mit führenden Institutionen in APRA Ländern schwerpunktmäßig mit Indien und Südkorea im thematischen Fokus Forschung, Innovation und Bildung für Gesellschaften (sozial-ökologische Systeme) im Wandel aufzubauen, die folgende Ergebnisse erbringen soll: (a) Etablierung einer gemeinsamen Forschungsinfrastruktur, die die gemeinsame Forschung zu sozialen und technischen Innovationen als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Gesellschaften unter den Bedingungen der Globalisierung ermöglicht. (b) Synergieeffekte durch sich aus der Forschung ergebende Ergänzungen von Graduierungsangeboten schwerpunktmäßig für Msc. und PhD Studiengänge, um wechselseitige Karrieren in den Wirtschaftsräumen EU und APRA zu ermöglichen. Das Vorhaben soll 36 Monaten dauern und in gemeinsame Drittmitteleinwerbung vorrangig im EU-Förderprogramm Horizon2020 und ergänzend durch weitere EU Programme (ERA, Marie Curie) münden.
Das Projekt "Innovationsforum Altreifen-Recycling - Neue Absatzwege für Reifen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. durchgeführt. Das Innovationsforum Altreifen-Recycling setzt sich das Ziel, den KMU in der Recyclingbranche eine Plattform zu schaffen, in denen sie durch intensiven Wissensaustausch und unter Einbeziehung von Wissenschaft und Forschung neue Verfahren und neue Produkte entwickeln - mit dem Ergebnis die Wertschöpfung erheblich auszubauen. Das Innovationsforum vernetzt alle beteiligten Akteure im deutschen Altreifen- und Recyclingmarkt. Mindestens 40% des Altreifenaufkommens soll im Netzwerk vertreten sein. Das Innovationsforum ist über die Branchengrenzen offen für weitere Akteure, die zu neuen Impulsen führen. Durch Bedarfserhebung in der verwertenden Industrie, wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen und vertrauensvoller Zusammenarbeit sollen Hemmnisse abgebaut werden. Untereinander bewirkt die Vernetzung neue Kooperationen und fördert Ideen. Neben der Erforschung der ökologischen und ökonomischen Möglichkeiten im Bereich der Altreifenentsorgung stellt sich das Innovationsforum Altreifen-Recycling der Aufgabe, KMU zu unterstützen, Verfahren und neue Produkte zu entwickeln. Das Innovationsforum bildet die Basis für Netzwerkaufbau und den Wissenstransfer unter den Akteuren und damit die Chance neue Produkte schnell zur Marktreife zu bringen. Gleichzeitig setzt sich das Innovationsforum dafür ein, Vorbehalte gegenüber Recyclingprodukten in der verarbeitenden Industrie und bei Abnehmern abzubauen. Dazu gehören ein interdisziplinärer Austausch, öffentliche Aufklärung über Altreifenrecycling, Chancen- und Risikobewertungen, Testverfahren und die Entwicklung eines Handlungsleitfadens.
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