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Sozio-ökonomische Folgenabschätzung zum Projektionsbericht 2024

Die sozio-ökonomische Folgenabschätzung des Projektionsberichts 2024 vergleicht das Mit-weiteren-Maßnahmen-⁠ Szenario ⁠ (MWMS) mit dem Mit-Maßnahmen-Szenario (MMS) hinsichtlich Investitionsbedarf, Kosteneinsparungen und gesamtwirtschaftlicher Auswirkungen. Analysiert werden Veränderungen in den Sektoren Energie, Industrie, Gebäude und Verkehr, ergänzt durch die Abschätzung von Arbeitsmarkteffekten sowie durch die Verteilungsanalyse der Instrumentenwirkungen auf verschiedene Haushaltsgruppen in den Sektoren Gebäude und Verkehr. Die Studie zeigt, dass im MWMS zusätzliche Investitionen in Gebäudehüllen, erneuerbare Heiztechnologien, Energiespeicher und elektrische Fahrzeuge erforderlich sind. Diese Investitionen bieten positive gesamtwirtschaftliche Effekte und stärken das BIP, während sie zugleich eine höhere Nachfrage nach Arbeitskräften, insbesondere in der Gebäudesanierung und Elektromobilität, schaffen. Die Verteilungsanalyse weist darauf hin, dass gerade im Bereich der Sanierung die bestehenden Förderprogramme oft noch nicht ausreichen, damit diese sich, insbesondere für einkommensschwache Haushalte, lohnen. Veröffentlicht in Treibhausgas-Projektionen für Deutschland.

Zero Waste Wohnungsbau: Leuchtturmprojekt zur Klimaschutz- und Ressourcenschutzwende im kommunalen Wohnungsbau

Angesichts der Klimanotlage steht auch die Bauwirtschaft in Berlin vor einem gravierenden Wandel: Schwindende Rohstoffe, knapper werdende Deponieräume sowie ambitionierte Klimaschutzziele machen es unerlässlich, den hohen Ressourceneinsatz im Bauwesen zu überdenken. Rund 60 Prozent der in Berlin verwendeten Rohstoffe sowie 40 Prozent der schädlichen Klimagasemissionen werden durch die Bauwirtschaft verursacht. Nach der vom Senat beschlossenen Klimanotlage ist es daher erforderlich, dass auch eine Wende im Bausektor erfolgt und zunehmend ressourcenschonende und klimaverträglichere Baustoffe bei Bauvorhaben zur Anwendung kommen. Selbst bei einem ambitionierten Gebäudeenergieverbrauchsstandard werden rund 50 Prozent der Klimagasemissionen im Gebäudebereich durch die eingesetzten Baustoffe verursacht. Insbesondere beim städtischen Berliner Wohnungsbau besteht noch ein großes bisher nicht genutztes Potenzial an vermeidbaren schädlichen Klimagasemissionen. Der derzeitige Ansatz im Wohnungsneubau ist vor allem von Effizienz im Hinblick auf Stückzahlen und Kostenminimierung geprägt. Aus dem Innovationsförderfond wurden u.a. für das Leuchtturmprojekt der STADT UND LAND Fördermittel zur Verfügung gestellt (Quelle: Vorlage der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz vom 20.07.2021 zu innovationsfördernden Maßnahmen im Bereich Klimaschutz und Mobilitätswende). Anhand von zwei Projekten mit insgesamt drei Gebäuden sollen anhand des Typenhaus-Plus der STADT UND LAND Potentiale des klima-, kreislaufgerechten und ressourcenoptimierten Bauens im öffentlichen Mietwohnungsbau ermittelt und aufgezeigt werden und damit Grundlagen für eine weiterführende Anwendung am öffentlichen und privaten Berliner Wohnungsmarkt geschaffen werden. Die Gebäude werden mit unterschiedlichen Materialien und Ansätzen geplant und im Rahmen des Projektes in Bezug auf ihre Übertragbarkeit auf andere Mietwohnungsbauten untersucht und miteinander verglichen. 30. März 2022: Holz, Ziegel, Lehm – STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft startet Pilotprojekt zum nachhaltigen Geschosswohnungsbau Bei dem Teilprojekt A (Alt-Britz 107, 12359 Berlin) werden auf einem Grundstück zwei in Grundrissen, Kubatur und Geschossigkeit gleiche Gebäude in Holz-Lehm- und Ziegel-Holz-Bauweise geplant, realisiert und in den ersten Jahren des Betriebs wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Das Projekt hat im Kern das Ziel des einfachen, robusten Bauens und strebt an über den Einsatz klimasteuernder Baustoffe und einen klimaangepassten Entwurf den Einsatz von Gebäudetechnik extrem zu reduzieren und auf Klima- und Lüftungstechnik zu verzichten. Das Projekt wird wissenschaftlich von der TU Berlin, der Universität Stuttgart und der TU Braunschweig begleitet. Im Teilprojekt B – Buckower Felder, Haus 5 Baufeld VIII, Berlin-Neukölln wird ein Typenhaus Plus in nachhaltiger, ökologischer Bauweise als Typenhaus-Nachhaltigkeit weiterentwickelt und realisiert. Dabei sollen beim Roh- und Ausbau des Gebäudes im größtmöglichen Umfang Holzbaustoffe zum Einsatz kommen. Die somit schon deutlich verbesserte CO 2 -Bilanz soll durch den Einsatz aufbereiteter Baustoffe, z.B. Recyclingbeton, weiter optimiert werden. Darüber hinaus wird die Wiederverwertbarkeit und Rückführung der eingesetzten Baumaterialien in die Kreislaufwirtschaft nach dem Lebenszyklusende des Gebäudes angestrebt. Der Vergleich erfolgt mit einem grundrissgleichen Typenhaus, welches in mineralischer Bauweise errichtet wird. Die Ansichten können sich im weiteren Projektverlauf ändern. Die energetische Optimierung und der klimaneutrale Betrieb im Wohnungsbau sind weitgehend erforscht und prototypisch realisiert. Die Ziele des Leuchtturmprojektes Klima- und Ressourcenschutzwende liegen daher in der Beantwortung der Frage, welche materielle Ressourcenanwendung in der Gebäudekonstruktion zu einer weiteren CO 2 -Einsparung führt. Ziel des Projektes ist es aufzuzeigen, wieviel CO 2 durch die Verwendung von ökologischen Baustoffen (Ökobilanz) wie z.B. Holz, Zellulose und Recycling-Material im Vergleich zu konventionellen Materialien – bei eingehaltenen Anforderungen des Wärme-, Schall- und Brandschutzes – eingespart werden kann. Zum anderen sollen die unterschiedlichen Bauweisen Holz-Lehm Haus und Ziegel-Holz Haus langfristig miteinander verglichen werden, um für die Zukunft grundsätzliche Erkenntnisse für die Umsetzung im Geschosswohnungsbau zu erhalten. Durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe in der Gebäudehülle wird eine CO 2 -Einsparung von ca. 50% erwartet. Über die LCA Berechnungen mit e-LCA des BNB Systems hinaus werden mögliche Wirkungen des kreislaufgerechten Bauens der Pilotprojekte auf das Modul D also die Wiederverendung und Wiederverwertung zum Ende der Nutzungsphase aufgezeigt. Teilprojekt A Generalplanung: Arge ZRS Architekten GvA mbH und Bruno Fioretti Marquez GmbH Teilprojekt B Totalunternehmer: mib – Märkische Ingenieur Bau GmbH mit Arnold und Gladisch Objektplanung Generalplanung GmbH 2 Mio. € Förderung durch die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, davon 1,5 Mio. € für das Teilprojekt A und 0,5 Mio. € für das Teilprojekt B 01.01.2022-30.11.2024

Neubau

Neubau - energieeffizient und ökologisch So planen Sie Ihren Hausbau möglichst klimafreundlich Prüfen Sie vorab ehrlich Ihren genauen Wohnbedarf. Achten Sie auf möglichst hohe Energieeffizienz (Passivhaus-/ Plusenergiestandard). Installieren Sie eine Heizung nur mit erneuerbaren Energien. Wählen Sie ökologische Baustoffe und eine Bauweise mit geringem Energieaufwand für die Herstellung (Graue Energie). Mit Qualitätssicherung und Erfolgskontrolle vermeiden Sie Baufehler. Gewusst wie Der Bau eines neuen Hauses ist nicht nur unter persönlichen und finanziellen, sondern auch unter Umweltgesichtspunkten eine der folgenreichsten Konsumentscheidungen. Dies betrifft den Rohstoffbedarf und Energieverbrauch für Herstellung der Baustoffe, die dauerhafte Flächenversiegelung insbesondere durch Ein- und Zweifamilienhäuser, aber auch Schadstoffemissionen aus Baustoffen. Zudem wird mit der Bauart der Energieverbrauch und damit die Betriebskosten des Hauses für die nächsten Jahrzehnte festgeschrieben. Mit den folgenden Tipps können Sie die Umweltwirkungen eines Neubaus verringern. Genauen Wohnbedarf prüfen: Es klingt selbstverständlich, den genauen Wohnbedarf vor der Bauplanung zu klären. Die Praxis zeigt jedoch, dass bei Neubauten eher "zu groß" als "zu klein" geplant wird. Nicht selten führt das dazu, dass das Baubudget knapp und paradoxerweise am energetischen Standard gespart wird, obwohl gerade dieser zukünftige Kosten fürs Heizen verringert. Aus Umweltsicht gibt es drei wichtige Daumenregeln für die Planung des Wohnbedarfs: Flächenbedarf klein und flexibel halten: Je größer die Wohnfläche, desto höher die Kosten für Bau, Einrichtung, Instandhaltung und Heizbetrieb. Das gilt für Sie ebenso wie für die Umwelt. Planen Sie deshalb Ihren Flächenbedarf zurückhaltend und bescheiden. Mit flexiblen Grundrissen können Sie die Wohnraumgröße zudem an sich wandelnden Platzbedarf anpassen (z. B. beim Auszug von Kindern). Bestand erwerben, Lücken füllen: Der Kauf einer bestehenden Immobilie ist die ressourcenschonendere Alternative gegenüber einem Neubau. Beachten Sie hierbei unsere Tipps zur energetischen Sanierung . Sie verringern die Zersiedelung der Landschaft, indem Sie in eine Lücke in einer bestehenden Siedlung bauen, ein anderes Haus aufstocken oder sich für eine Wohnung statt für ein Einfamilienhaus entscheiden. Wohnen und Arbeiten zusammenbringen: Mit dem Bauplatz legen Sie auch Ihren Arbeitsweg dauerhaft fest. Je näher Ihr Wohnort am Arbeitsort liegt, desto besser. Bedenken Sie deshalb bei der Wohnortwahl, wie viel Lebenszeit Sie im Berufsverkehr verbringen möchten. Stellen Sie sich diese Frage auch im Hinblick darauf, was Sie machen werden, wenn sich Ihr Arbeitsort möglicherweise verändert und vom Wohnort weiter entfernt. Es ist in diesem Sinne durchaus hilfreich, schon vor einem Neubau auch einen möglichen Weiterverkauf zu durchdenken. Wer es zudem zum Einkaufen, zu Freizeitmöglichkeiten und zum öffentlichen Nahverkehr nicht weit hat, verringert den Autoverkehr – das bringt Ruhe in den Alltag und spart Geld. Am Passivhaus orientieren: Der Passivhausstandard ist die effizienteste und komfortabelste Bauweise. Er entspricht für Neubauten dem "Stand der Technik" und rechnet sich im Normalfall, wenn er kompetent geplant wird. Sehr gute und wärmebrückenfreie Wärmedämmung von Bodenplatte, Wänden, Dach und Fenstern sowie eine luftdichte Bauweise mit Lüftung und Wärmerückgewinnung minimieren den Energieverbrauch. Das ist langfristig am tragfähigsten und schützt am besten vor steigenden Energiepreisen. Gute Luftqualität und warme Raumoberflächen sorgen für einen hohen Wohnkomfort. Von Anfang an nur erneuerbare Energien nutzen: Fossile Brennstoffe sind nicht zukunftssicher und sollten für Neubauten nicht mehr verwendet werden. Heizen mit Wärmepumpe ist zum Standard geworden. Für Mehrfamilienhäuser in dicht bebauten Vierteln kann auch Fernwärme eine gute Lösung sein. Im Einfamilienhaus sollten Sie auf eine Zirkulationsleitung für Warmwasser verzichten, um hohe Wärmeverluste zu vermeiden. Der Komfortverlust bleibt überschaubar, wenn der Grundriss so gestaltet ist, dass kurze Leitungen genügen. Nutzen Sie möglichst das vollständige Dach für die Stromerzeugung mit Photovoltaik . Die Mehrkosten für eine leistungsstärkere, d. h. nicht auf den Eigenverbrauch optimierten Anlage sind gering. Mit den Erträgen Ihrer Photovoltaikanlage können Sie Effizienzmaßnahmen gegenfinanzieren. Wenn Sie viel erneuerbare Energien gewinnen und wenig Energie brauchen, erreichen Sie sogar ein "Plusenergiehaus". Energie im Lebenszyklus berücksichtigen: Bei Klimaschutzmaßnahmen geht es nicht nur um den Energieverbrauch des Gebäudes während der Nutzungsphase.  Es ist sinnvoll, den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes zu betrachten. Hierzu gehören neben der Nutzung die Phasen Herstellung, Errichtung, Entsorgung und Wiederverwendung. Die Energie, die in allen Phasen benötigt wird, wird unter dem Begriff Kumulierter Energieaufwand (⁠ KEA ⁠) zusammengefasst. Ihre Entscheidungen machen einen Unterschied: Auf die Wohnfläche bezogen liegt der KEA größerer Gebäude unter dem kleiner Gebäude. Ein Quadratmeter Wohnfläche in einem Einfamilienhaus verbraucht rund 40 Prozent mehr KEA als in einem mittelgroßen Mehrfamilienhaus. Der Anteil des Energieverbrauchs während der Nutzungsphase liegt jeweils zwischen 50 und 60 Prozent. Der Energiestandard beeinflusst die Höhe des KEA maßgeblich. Einfamilienhäuser im Passivhausstandard haben z.B. einen um mehr als 30 Prozent geringeren KEA als Einfamilienhäuser, die nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) errichtet wurden, obwohl die Herstellung etwas aufwändiger ist. Das liegt vor allem am geringeren Energieverbrauch während der Nutzungsphase. Die Bauweise beeinflusst vor allem den Energieaufwand der Herstellungsphase. Im Vergleich zur Massivbauweise mit Wärmedämmverbundsystem erreicht die Holzleichtbauweise beispielsweise einen 15 Prozent niedrigeren Herstellungsaufwand. Wählen Sie regionale, nachwachsende und schadstofffreie Baustoffe aus; im besten Fall solche, die bei einem nahgelegenen Abbruch frei werden. Wenn sich die Konstruktion eines Tages demontieren lässt, können die Baustoffe wiederverwendet werden. Verklebte oder einbetonierte Komponenten sind hier hinderlich. Qualitätssicherung und Erfolgskontrolle fest einplanen: Empfehlenswert ist eine Baubegleitung, die Fehler in der Bauphase vermeiden kann – und bei besonders effizienten Neubauten auch gefördert wird. Ein Blower-Door-Test weist die angestrebte Luftdichtheit nach oder zeigt, an welchen Stellen nicht sorgfältig genug gearbeitet wurde. Ziel sollte ein Drucktestkennwert n 50 kleiner 0,6 1/h sein. Nach Fertigstellung des Gebäudes ist Ihnen ein Energieausweis auszuhändigen. Lassen Sie sich bestätigen, dass die Berechnungen mit der tatsächlichen Bauausführung übereinstimmen. Außerdem geht es um die Frage: Funktioniert das Haus wie gedacht? Überwachen Sie dafür den Energieverbrauch, zum Beispiel mit dem kostenlosen Energiesparkonto . Stellen Sie eine Abweichung fest, sollten Sie, bei Bedarf mit Energieberater*in, die Ursache suchen und nachbessern (lassen). Was Sie noch tun können: Eine barrierefreie oder -arme Bauweise ermöglicht Ihnen, das Haus auch noch im hohen Alter zu nutzen. Die richtige Ausrichtung von Dach und Fenstern senkt durch einen idealen Sonneneinfall die Heizkosten. Lassen Sie einen zuverlässigen Hitzeschutz planen (siehe unsere Tipps zu Kühle Räume im Sommer ). Mit einer Lüftungsanlage sorgen Sie für gute Luft und sparen Heizenergie. Mehr Infos finden Sie in unserer Broschüre Lüftungskonzepte für Wohngebäude Mit umwelt- und gesundheitsverträglichen Bauprodukten – z. B. am Blauen Engel erkennbar – schützen Sie Ihre Gesundheit, die Umwelt und das ⁠ Klima ⁠. Mit dem richtigen Heiz- und Lüftungsverhalten können Sie zusätzlich Energiekosten einsparen (siehe unsere Tipps zu Heizen, Raumtemperatur ). Hintergrund Umweltsituation: Der Strom- und insbesondere der Heizenergieverbrauch der Gebäude verursacht in Deutschland etwa 35 Prozent des Endenergieverbrauchs. Zählt man die Herstellung der Bauprodukte und die Bauphase hinzu, sind Gebäude für etwa 40 Prozent der deutschen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Rund 70 Prozent davon entfallen auf Wohngebäude. Um das ⁠ Klima ⁠ zu schützen, müssen Neubauten möglichst wenig zu den Treibhausgasemissionen beitragen, also möglichst effizient sein, mit erneuerbaren Energien versorgt und klimafreundlich hergestellt werden. Darüber hinaus gibt es weitere Handlungsfelder für den Umweltschutz im Bereich Bauen und Wohnen: Beispielsweise nahm die Siedlungsfläche 2022 täglich um fast 37 Hektar (51 Fußballfelder) zu. Mehr als die Hälfte des Abfalls in Deutschland sind Bau- und Abbruchabfälle . Gesetzeslage: Das Klimaschutzgesetz gibt vor, dass Deutschland 2045 netto keine Treibhausgasemissionen mehr verursachen darf – was auch für Gebäude und ihre Heizungen gilt. Das Brennstoffemissionshandelsgesetz hat einen CO₂-Preis eingeführt, was Erdgas und Heizöl nach und nach immer teurer machen wird. Zudem wird dieses Gesetz die zulässigen Emissionsmengen begrenzen. Deshalb ist es sinnvoll, ein Haus von Anfang an möglichst effizient zu errichten und mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) begrenzt den zulässigen Bedarf an nicht-erneuerbarer ⁠ Primärenergie ⁠ und die Wärmeverluste durch die Gebäudehülle. Es bestimmt, wann neu installierte Heizungen mindestens welchen Anteil erneuerbarer Energien nutzen müssen. Neubauten müssen auch Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz einhalten, damit sich Räume im Sommer weniger überhitzen. Zur Baufertigstellung ist ein Energieausweis auszustellen, und der Bauherr oder Eigentümer muss der nach Landesrecht zuständigen Behörde in einer Erfüllungserklärung bestätigen, dass die Anforderungen des Gesetzes eingehalten werden. Neubauten, die die gesetzlichen Anforderungen übertreffen, werden im Programm Klimafreundlicher Neubau Wohngebäude mit zinsverbilligten Krediten gefördert. Für Neubauten mit Nachhaltigkeitszertifizierung steigt der Kredithöchstbetrag und es gelten bessere Förderbedingungen. Der Betrieb einer Photovoltaik-Dachanlage lohnt sich auf Einfamilienhäusern in erster Linie durch den vermiedenen Strombezug ("Eigenverbrauch"). Zusätzlich wird für den überschüssigen Strom, der in das Netz eingespeist wird, eine Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz gezahlt. Ein Batteriespeicher lohnt sich nicht in allen Fällen – lassen Sie sich ein Angebot mit und eines ohne Batteriespeicher geben. Nach und nach werden wir mit mehr erneuerbaren Energien heizen. Das ist gut für das Klima und auch für Ihren Geldbeutel. Unser Entscheidungsbaum hilft Ihnen durch die Paragraphen des neuen Gebäudeenergiegesetzes, die seit dem 1.1.2024 gelten. (Stand: 10/2024) Marktbeobachtung: Das Neubaugeschehen ist derzeit rückläufig: während seit 2016 rund 30.000 Wohnungen pro Monat genehmigt wurden, waren es 2023 monatlich noch rund 20.000. 1 Schon seit einigen Jahren setzt die deutliche Mehrheit neu errichteter Wohngebäude beim Heizen auf Wärmepumpen. 2022 lag der Anteil bei 70 Prozent, Tendenz steigend. 2 Es gibt eine Reihe von Gebäudestandards: Das Effizienzhaus beschreibt förderfähige Häuser. Ein Effizienzhaus 40 bedeutet, dass sein Primärenergiebedarf nur noch 40 Prozent des Primärenergiebedarfs des Referenzgebäudes beträgt, also eines Gebäudes mit gleicher Geometrie, aber im GEG festgelegten energetischen Eigenschaften. Ein Plusenergiehaus gewinnt im Jahresverlauf mehr Energie aus erneuerbaren Energien, als es selbst verbraucht. Am effizientesten ist das Passivhaus , das einen so geringen Heizwärmebedarf hat, dass die Abwärme der Bewohner*innen und üblicher Haushaltsgeräte zum Heizen ausreicht. Das erreicht es mit kompakter Bauweise, hervorragendem Wärmeschutz, hoher Luftdichtheit und Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Es ist ratsam, effiziente Häuser wie das Passivhaus mit einer speziell angepassten Methode wie dem Passivhaus-Projektierungspaket zu planen, um ausreichend genaue Ergebnisse zu erzielen. Auch wenn ein Haus an sich ziemlich viel Geld kostet: Der Blick allein auf die Investitionskosten übersieht die Tatsache, dass ein Haus für Heizung, Betrieb, Instandhaltung usw. jahrzehntelang Geld kostet. Wichtiger als die Investitionskosten sind also die gesamten Lebenszykluskosten. Zusätzlich gibt es auch Möglichkeiten, ohne Verlust an Umweltqualität die Anschaffungskosten zu verringern: Kompakte Kubatur, kleine Wohnfläche oder nahe beieinander liegende Räume mit Wasserbedarf (Bäder und Küche) für kurze (Ab-)Wasserleitungen und Lüftungskanäle. Eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung und die Beseitigung von Wärmebrücken senken die Heizlast und erlauben eine kleinere und günstigere Heizung einzubauen. Quellen: 1 Statistisches Bundesamt: Monatlich genehmigte Wohnungen 2 Statistisches Bundesamt: Auswahl Wohngebäude

Sozio-ökonomische Folgenabschätzung zum Projektionsbericht 2024

Die sozio-ökonomische Folgenabschätzung des Projektionsberichts 2024 vergleicht das Mit-weiteren-Maßnahmen-Szenario (MWMS) mit dem Mit-Maßnahmen-Szenario (MMS) hinsichtlich Investitionsbedarf, Kosteneinsparungen und gesamtwirtschaftlicher Auswirkungen. Analysiert werden Veränderungen in den Sektoren Energie, Industrie, Gebäude und Verkehr, ergänzt durch die Abschätzung von Arbeitsmarkteffekten sowie durch die Verteilungsanalyse der Instrumentenwirkungen auf verschiedene Haushaltsgruppen in den Sektoren Gebäude und Verkehr.Die Studie zeigt, dass im MWMS zusätzliche Investitionen in Gebäudehüllen, erneuerbare Heiztechnologien, Energiespeicher und elektrische Fahrzeuge erforderlich sind. Diese Investitionen bieten positive gesamtwirtschaftliche Effekte und stärken das BIP, während sie zugleich eine höhere Nachfrage nach Arbeitskräften, insbesondere in der Gebäudesanierung und Elektromobilität, schaffen.Die Verteilungsanalyse weist darauf hin, dass gerade im Bereich der Sanierung die bestehenden Förderprogramme oft noch nicht ausreichen, damit diese sich, insbesondere für einkommensschwache Haushalte, lohnen.

Klimaschutzprojekte an Berliner Schulen erfolgreich umsetzen – kostenfrei Messgeräte ausleihen

Allgemein- und berufsbildenden Schulen in Berlin können im Rahmen von Schulprojekten energiebezogene Messgeräte kostenfrei ausleihen. Interessierte können folgende Geräte erhalten: Wärmebildkamera CO 2 -, Temperatur- und Luftfeuchtigkeit-Messgerät Luxmeter Strommessgerät Schulen setzen sich im Schulalltag zum Teil intensiv mit dem Themenkomplex Energie, Klimaschutz und Klimawandel auseinander. Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler nutzen u.a. das eigene Schulgebäude für den Transfer theoretischen Wissens in die Praxis. Wie hoch ist der Stromverbrauch unseres Computerraums, wenn die Computer im Stand-by-Modus betrieben werden? Wie stark schwankt die Raumtemperatur des Klassenraums im Lauf einer Schulwoche und welche Ursachen gibt es dafür? An welchen Stellen ist die Gebäudehülle unserer Schule besonders gut wärmegedämmt? Welche Luftqualität hat die Raumluft und welchen Einfluss hat „richtiges Lüften“ darauf? Aus den Messergebnissen und Erkenntnissen lassen sich Maßnahmen und Projekte ableiten, die nachhaltig zum Klimaschutz in den Bildungseinrichtungen und darüber hinaus beitragen können. Interessierte, die Messgeräte ausleihen wollen, wenden sich an die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.

%C3%9Cbersicht_Erf%C3%BCllungsoptionen_web.pdf

Wie ist der Anteil 65% erneuerbare Energien erfüllbar und förderfähig? Wärmepumpen, elektrisch angetrieben Sole-Wasser / Wasser-Wasser / Luft-Wasser Wärmepumpen - Hybridheizung elektrische Wärmepumpe in Kombination mit Gas-, Biomasse- oder Heizölkessel Solarthermie-Hybrid-Heizung solarthermische Anlage in Kombination mit Gas-, Biomasse- oder Heizölkessel www.energiewechsel.de Wärmenetze Lieferung von mind. 65% Wärme aus erneuerbaren Energien innerhalb von 10 Jahren Biomasseheizung automatisch beschickter Biomasseofen mit Wärmeträger Wasser / Biomassekessel Stromdirektheizung selbstgenutzte Ein-/ Zweifamilienhäuser, sonst höhere Wärmeschutzanforderungen Wie wird die Umsetzung durch die BEG gefördert? Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und klimafreundlichen Neubau (KFN) Heizungstausch, komplett (KfW-Zuschuss) Solarthermie Biomasse Wärmepumpe Wärmenetzanschluss  kumulierbar bis 70% Grundförderung Klimageschwindigkeitsbonus Einkommensbonus Effizienz-Einzelmaßnahmen (BAFA-Zuschuss) Gebäudehülle Anlagentechnik Heizungsoptimierung Fachplanung, Wärmenetz  Grundförderung iSFP-Bonus Wir machen Energiegewinner. Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Effizienzhaus (KfW-Kredit) Neubau (KfN) Sanierung (BEG)  zinsgünstiger Kredit mit Tilgungszuschuss

Best-Practice-Beispiele im Bereich des nachhaltigen Bauens: Produkte, Gebäude und Quartiere

Der Gebäudesektor stellt eine wichtige Stellschraube hinsichtlich der Einhaltung der von der Bundesregierung angestrebten Klimaschutzziele dar. Nachhaltige und innovative Gebäude, Quartiere oder Bauprodukte, die als Best-Practice-Beispiele zur Nachahmung beziehungsweise zum Einsatz anregen, sollen durch die Auszeichnung bei einem bundeseigenen Wettbewerb her vorgehoben werden. Als Grundlage für einen Wettbewerb zur Auszeichnung entsprechender Best-Practice-Beispiele von Neubauten von Wohn- und Nichtwohngebäuden, klimagerechten Sanierungen und innovati ver Ausbildungen von Quartieren sowie von Bauprodukten, wurde unter der Leitung des Öko Zentrums NRW im Zeitraum von 2014 bis 2018 eine Grundrecherche und Analyse von unter an derem bereits bestehenden Wettbewerben, Zertifizierungssystemen, Datenbanken sowie Publi kationen durchgeführt. Die Ergebnisse können dem Bericht "Best-Practice-Beispiele im Bereich des nachhaltigen Bauens: Produkte, Gebäude und Quartiere - Analyse vorhandener Best-Prac tice-Darstellungen", UBA-Texte 90/2022 (Jürgen Veit, 2022), entnommen werden. Basierend auf diesen Erkenntnissen wurde der erste Bundespreis UMWELT & BAUEN im Jahr 2020 ausgelobt. Aufgrund der positiven Resonanz, erfolgte 2021 eine Weiterentwicklung und erneute Auslobung des Bundespreises UMWELT & BAUEN. In diesem Bericht wird der Prozess der Wettbewerbsausschreibung und Nachbereitung mit der Festlegung von Wettbewerbskriterien beschrieben. In beiden Bundespreisen wurden die Kategorien "Nichtwohngebäude", "Wohngebäude" und "Quartiere" mit der Abfrage von nachhaltigen, innovativen und energieeffizienten Strukturen betrachtet. Neben diesen Kategorien, wurde im Jahr 2020 außerdem der Sonderpreis für die Beachtung von "Resilienz", "Suffizienz", "Gebäudehülle & Bauprodukt" sowie "Stadtnatur" ausgeschrieben. Die neue Kategorie "Klimagerechte Sanierung" wurde im Jahr 2021 integriert, um die klimaschutzbedingte Bedeutung hervorzuheben. In den beiden Bundespreisen konnten insgesamt fünf Preisträger*innen und 11 Anerkennungen für eine herausragende Umsetzung im Hinblick auf die Erfüllung der Klimaziele ausgezeichnet werden. Diese Best-Practice-Beispiele wurden in Form von Videoportraits und Broschüren auf der Internetseite des Umweltbundesamtes zusammengefasst. Die Best Practice-Beispiele kön nen Bauherren damit Möglichkeiten aufzeigen, klimagerechtes und energieeffizientes Bauen in eigenen Bauprojekten zu integrieren. Quelle: Forschungsbericht

Willingmann würdigt Sieger-Schulen im Klimaschutz-Wettbewerb des Ministeriums

Machen statt kleben: Auch Schulen in Sachsen-Anhalt zeigen, wie man sich erfolgreich für mehr Klimaschutz engagieren kann. Fünf Vorreiter hat Klimaschutzminister Prof. Dr. Armin Willingmann jetzt in Magdeburg ausgezeichnet; sie haben beim Schulwettbewerb „Klimaschutz – voll wirksam!“ überzeugt, der 2022 vom Ministerium und der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA) ausgelobt worden war. Mit dem Preisgeld von insgesamt 23.000 Euro setzen die Sieger-Schulen ihre Klimaschutzprojekte um – vom Austausch alter Umwälzpumpen, über die Fassadenbegrünung bis hin zur Umstellung der Beleuchtung auf LED-Technik. Der nächste Schulwettbewerb zum Klimaschutz soll 2024 starten. Willingmann sagte: „Klimaschutz geht uns alle an; jeder kann seinen Teil leisten. Da ist es gut, dass in Sachsen-Anhalt Klimaschutz zunehmend Schule macht. Ich finde es sehr erfreulich, wenn jüngere Generationen nicht nur Handeln einfordern, sondern selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Die vielfältigen Maßnahmen zeigen, dass vor Ort viel möglich ist. Wenn interessierte Schülerinnen und Schüler auf engagierte Lehrkräfte treffen, bekommt auch der Klimaschutz eine glatte Eins.“ LENA-Geschäftsführer Marko Mühlstein ergänzte: „Wir waren sehr überrascht, mit welch kreativen und vielfältigen Ansätzen sich die Schulen beim Landesschulwettbewerb beworben haben. Alle jedoch mit dem gleichen Ziel: Den Ausstoß von CO 2 -Äquivalenten nachhaltig zu reduzieren. Wir beglückwünschen die Gewinner und stehen ihnen bei der Umsetzung natürlich gern mit Rat und Tat zur Seite.“ Die Sieger-Schule im Klimaschutz-Wettbewerb, das Landesgymnasium für Musik in Wernigerode (Landkreis Harz), hatte Willingmann bereits Ende 2022 besucht. Nun konnte er auch die weiteren Preisträger persönlich auszeichnen: das Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium in Salzwedel (Altmarkkreis Salzwedel), die Adam-Olearius-Sekundarschule in Aschersleben (Salzlandkreis) sowie die Grundschulen Klostermansfeld und Helbra (Landkreis Mansfeld-Südharz). Für Platz 1 hat das Landesgymnasium für Musik ein Preisgeld von 9.000 Euro erhalten, mit dem mehrere Projekte umgesetzt werden. Um den Strom- und Gasverbrauch in den zwei Internatsgebäuden bis 2025 um 20 bzw. 15 Prozent zu senken sollen u.a. alte Umwälzpumpen ausgetauscht, digitale Thermostate eingebaut und eine Photovoltaikanlage installiert werden. Darüber hinaus sind weitere Projekte geplant, um Energie zu sparen sowie die Schüler- und Lehrerschaft für Energieeffizienz und Klimaschutz zu sensibilisieren. Dazu gehören etwa Handy-Ladestationen aus gebrauchten Solarmodulen oder eine Hausmeisterschulung. Das Preisgeld von 6.000 Euro für Platz 2 investiert das Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium u.a. in den Bau eines großen Insektenhotels, die Errichtung eines Fahrradhäuschens mit E-Ladesäule inklusive Ökostrom oder die Fassadenbegrünung des Neubaus. Die Adam-Olearius-Sekundarschule will mit den 4.000 Euro für Platz 3 in Zusammenarbeit mit der Stadt Aschersleben die Verkehrsführung in Schulnähe optimieren, um CO 2 -Emissionen zu reduzieren. Und die Grundschulen Klostermansfeld und Helbra nutzen den Sonderpreis in Höhe von je 2.000 Euro für die Umstellung der Beleuchtung auf energiesparende LED-Technik. Beim Schulwettbewerb „Klimaschutz – voll wirksam!“ wurden investive Projekte gesucht, die den Ausstoß von Treibhausgasen nachweislich senken. Mögliche Handlungsfelder waren: die Nutzung erneuerbarer Energien, Heizung und Warmwasser, Beleuchtung und Belüftung, Mobilität, Nutzerverhalten oder Verbesserungen an der Gebäudehülle. Aktuelle Informationen zu interessanten Themen aus Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt gibt es auch auf den Social-Media-Kanäle n des Ministeriums bei Facebook , Instagram , LinkedIn , Mastodon und Twitter .

Landesweiter Schulwettbewerb: Bewerbung nur noch bis Ende

LENA GmbH Olvenstedter Str. 66, 39108 Magdeburg www.lena.sachsen-anhalt.de Wir machen Energiegewinner. Pressekontakt: Anja Hochmuth E-Mail hochmuth@lena-lsa.de Tel. 0391 5067-4045 Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Pressemitteilung Magdeburg | 7. September 2022 Landesweiter Schulwettbewerb: Bewerbung nur noch bis Ende September möglich 9.000 Euro Preisgeld für beste Projektidee Alle Schülerinnen und Schüler in Sachsen-Anhalt haben nur noch bis zum 30. September 2022 Zeit, ihre Bewerbungen für den landesweiten Schulwettbewerb einzureichen. Die Teilnahme lohnt sich, denn die drei besten Wettbewerbsbeiträge werden mit bis zu 9.000 Euro bei ihrer Realisie- rung unterstützt. Der durch das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt ausgelobte und mit Unterstützung der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) durchgeführte Wettbewerb steht unter dem Motto „Klimaschutz – voll wirksam!“ und findet in diesem Jahr erstmalig statt. Für die Wettbewerbsteilnahme sollen investive Projekte entwickelt werden, die eine klar nach- weisbare Treibhausgasminderung bewirken. Mögliche Handlungsfelder der Projektideen können unter anderem die Nutzung erneuerbarer Energien, die Heizung und Warmwasserbereitung, die Beleuchtung und Belüftung, die Mobilität, das Nutzerverhalten oder Verbesserungen an der Gebäudehülle sein. In dem einzureichenden Wettbewerbsbeitrag sollen unter anderem die Ausgangslage sowie die geplanten Maßnahmen und das angestrebte Ziel der Treibhausgasminderung beschrieben werden. Ebenso muss eine überschlägige Kostenschätzung für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen angegeben werden. Die LENA unterstützt die Schulen fachlich durch das Lehrerhandbuch und EnergieberaterInnen. Jury bewertet Wettbewerbsbeiträge Die Bewertung der eingereichten Wettbewerbskonzepte erfolgt durch eine Jury, die sich aus Ver- treterinnen und Vertretern thematisch einschlägiger Institutionen und Organisationen des Landes zusammensetzt. Bei der Bewertung spielen Kriterien wie Wirksamkeit, Kreativität / Innovation und Übertragbarkeit eine Rolle. LANDESENERGIEAGENTUR SACHSEN-ANHALT Wir machen Energiegewinner. Preisgelder bis zu 9.000 Euro für Projektumsetzung Insgesamt werden drei Wettbewerbsbeiträge ausgezeichnet. Die Preisgelder in Höhe von 9.000 Euro für den ersten, 6.000 Euro für den zweiten und 4.000 Euro für den dritten Platz sind zweck- gebunden für die Realisierung der prämierten Projekte einzusetzen. Bewerbung bis 30. September 2022 möglich Der Wettbewerb richtet sich an Lernende aller Schuljahrgänge an allgemein- und berufsbildenden Schulen des Landes Sachsen-Anhalt sowie an Schulen in freier Trägerschaft. Die Schülerinnen und Schüler sind aufgerufen, bezogen auf den jeweiligen Lernort und die am Schulleben Beteiligten umsetzungsorientierte Konzepte zu entwickeln. Die Wettbewerbskonzepte mit allen erforderlichen Informationen sind bei der Landesenergie- agentur Sachsen-Anhalt bis zum 30. September 2022 entweder digital im Energieatlas Sachsen- Anhalt unter www.sachsen-anhalt-energie.de (Menüpunkt „Service“), per Post an Olvenstedter Str. 66, 39108 Magdeburg oder per E-Mail an schulwettbewerb@lena-lsa.de einzureichen. Die Mitarbei- terinnen und Mitarbeiter der LENA stehen außerdem gern für Rückfragen zur Verfügung (Tel.: 0391 – 5067 4041 oder 0391 – 5067 4035). Weitere Informationen zum Wettbewerb sind unter www.lena.sachsen-anhalt.de abrufbar. Hintergrund zum Wettbewerb Das Land Sachsen-Anhalt hat sich für die kommenden Jahre anspruchsvolle Klimaschutzziele gesetzt. Der Ausstoß an Treibhausgasen soll bis 2026 um 5,65 Mio. Tonnen CO2 e reduziert werden. Auch Schulen können einen Beitrag zum Erreichen dieser Landesziele sowie zu ausgewählten Nachhaltigkeitszielen leisten. Durch die Teilnahme der Schule am Wettbewerb wird die Handlungs- fähigkeit in Bezug auf Klimaschutzthemen erlebbar und die Vorbildfunktion in diesem Bereich gestärkt. Der Wettbewerb findet ab 2022 alle zwei Jahre statt.

„Klimaschutz – voll wirksam!“: Umweltminister Willingmann ruft

LENA GmbH Olvenstedter Str. 66, 39108 Magdeburg www.lena.sachsen-anhalt.de Wir machen Energiegewinner. Pressekontakt: Anja Hochmuth E-Mail hochmuth@lena-lsa.de Tel. 0391 5067-4045 Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Pressemitteilung Magdeburg | 19. April 2022 „Klimaschutz – voll wirksam!“: Umweltminister Willingmann ruft zur Teilnahme am Schulwettbewerb 2022 auf Der landesweite Schulwettbewerb „Klimaschutz – voll wirksam!“ ist gestartet. Das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt ruft mit Unterstüt- zung der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) alle Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 7 bis 12 in Sachsen-Anhalt zur Wettbewerbsteilnahme auf. Die drei besten Wettbewerbsbeiträge werden mit bis zu 9.000 Euro bei ihrer Realisierung unterstützt. Energie- und Umweltminister Prof. Dr. Armin Willingmann: „Klimaschutz macht in Sachsen-Anhalt Schule. Neben Goethe, binomischen Formeln und Vokabeln steht ab sofort auch wieder CO2- Einsparung auf dem Stundenplan. Ich freue mich, dass wir den Schulwettbewerb 2022 jetzt starten können und bin schon gespannt auf die preisverdächtigen Ideen aus unseren Talentschmieden. Jedes Projekt hilft dabei, die ambitionierten Klimaschutzziele des Landes zu erreichen.“ Gesucht werden investive Projekte, die eine klar nachweisbare Treibhausgasminderung bewirken. Mögliche Handlungsfelder der Projektideen können unter anderem die Nutzung erneuerbarer Energien, die Heizung und Warmwasserbereitung, die Beleuchtung und Belüftung, die Mobilität, das Nutzerverhalten oder Verbesserungen an der Gebäudehülle sein. In dem einzureichenden Wettbewerbsbeitrag sollen unter anderem die Ausgangslage sowie die geplanten Maßnahmen und das angestrebte Ziel der Treibhausgasminderung beschrieben werden. Ebenso muss eine überschlägige Kostenschätzung für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen angegeben werden. Die LENA unterstützt die Schulen fachlich durch das Lehrerhandbuch und EnergieberaterInnen. Jury bewertet Wettbewerbsbeiträge Die Bewertung der eingereichten Wettbewerbskonzepte erfolgt durch eine Jury, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern thematisch einschlägiger Institutionen und Organisationen des Landes zusammensetzt. Bei der Bewertung spielen Kriterien wie Wirksamkeit, Kreativität / Innovation und Übertragbarkeit eine Rolle. LANDESENERGIEAGENTUR SACHSEN-ANHALT Wir machen Energiegewinner. Preisgelder bis zu 9.000 Euro für Projektumsetzung Insgesamt werden drei Wettbewerbsbeiträge ausgezeichnet. Die Preisgelder in Höhe von 9.000 Euro für den ersten, 6.000 Euro für den zweiten und 4.000 Euro für den dritten Platz sind zweckgebunden für die Realisierung der prämierten Projekte einzusetzen. Bewerbung bis 30. September ab Jahrgangsstufe 7 möglich Der Wettbewerb richtet sich an Lernende der Schuljahrgänge 7-12 an allgemein- und berufsbilden- den Schulen des Landes Sachsen-Anhalt sowie an Schulen in freier Trägerschaft. Die Schülerinnen und Schüler sind aufgerufen, bezogen auf den jeweiligen Lernort und die am Schulleben Beteilig- ten umsetzungsorientierte Konzepte zu entwickeln. Die Wettbewerbskonzepte mit allen erforderlichen Informationen sind bei der Landesenergie- agentur Sachsen-Anhalt bis zum 30. September 2022 entweder digital im Energieatlas Sachsen- Anhalt unter www.sachsen-anhalt-energie.de (Menüpunkt „Service“), per Post an Olvenstedter Str. 66, 39108 Magdeburg oder per E-Mail an schulwettbewerb@lena-lsa.de einzureichen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LENA stehen außerdem gern für Rückfragen zur Verfügung (Tel.: 0391 – 5067 4041 oder 0391 – 5067 4035). Weitere Informationen zum Wettbewerb sind unter www.lena.sachsen-anhalt.de abrufbar. Hintergrund zum Wettbewerb Das Land Sachsen-Anhalt hat sich für die kommenden Jahre anspruchsvolle Klimaschutzziele gesetzt. Der Ausstoß an Treibhausgasen soll bis 2026 um 5,65 Mio. Tonnen CO2 e reduziert werden. Auch Schulen können einen Beitrag zum Erreichen dieser Landesziele sowie zu ausgewählten Nachhaltigkeitszielen leisten. Durch die Teilnahme der Schule am Wettbewerb wird die Handlungs- fähigkeit in Bezug auf Klimaschutzthemen erlebbar und die Vorbildfunktion in diesem Bereich gestärkt. Der Wettbewerb findet ab 2022 alle zwei Jahre statt.

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