API src

Found 211 results.

EFSA: Kein Gesundheitsrisiko für Verbraucher durch Bisphenol A-Exposition

In ihrer umfassenden Neubewertung der Exposition gegenüber Bisphenol A (BPA) und dessen Toxizität kommt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)zu dem Schluss, dass BPA bei der derzeitigen Verbraucherexposition für keine Altersgruppe ein Gesundheitsrisiko darstellt (einschließlich ungeborener Kinder, Kleinkinder und Jugendlicher). Die Verbraucherexposition über die Ernährung bzw. eine Kombination verschiedener Quellen (Ernährung, Staub, Kosmetika und Thermopapier) liegt deutlich unterhalb der sicheren Obergrenze (der sogenannten „tolerierbaren täglichen Aufnahmemenge“, kurz: TDI). Obwohl neue Daten und differenziertere Methoden die Sachverständigen der EFSA dazu veranlasst haben, den sicheren Grenzwert für BPA deutlich herabzusetzen – von 50 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag (µg/kg KG/Tag) auf 4 µg/kg KG/Tag – liegen die höchsten Schätzungen für die von Lebensmitteln und einer Kombination von Quellen ausgehende Exposition (im EFSA-Gutachten „aggregierte Exposition“ genannt) um das 3- bis 5-fache unter dem neuen TDI-Wert. Unsicherheiten bezüglich möglicher gesundheitlicher Auswirkungen von BPA auf Brustdrüse und Fortpflanzungsorgane, das Stoffwechsel- und Immunsystem sowie hinsichtlich neurologischer Verhaltensstörungen wurden quantifiziert und bei der Berechnung des TDI-Werts berücksichtigt. Darüber hinaus ist der TDI als vorläufig anzusehen, solange die Ergebnisse einer Langzeitstudie bei Ratten noch ausstehen, die dazu beitragen sollen, besagte Unsicherheiten zu verringern.

Ermittlung des Standes der Technik der Geräuschemissionen europäischer Schienenfahrzeuge und deren Lärmminderungspotenzial mit Darstellung von Best-Practice-Beispielen

Die zahlreichen Lärmminderungstechniken werden im Rahmen einer europaweiten Literaturstudie zusammengestellt und bewertet. Für alle Fahrzeugkategorien bestehen zum Teil erhebliche Lärmminderungspotentiale. Vorschläge für zweistufige Grenzwerte nach dem Stand der Technik werden erarbeitet. Vorbildliche akustische Fahrzeuge werden als Best-Practice Fahrzeuge dargestellt.The present research project deals with the determination of the state-of-the-art for noise emissions from European railway vehicles. Noise emission data were collected and evaluated and the noise mitigation potentials were determined. Best practice vehicles show that significant improvements in noise reduction are possible.

Teilvorhaben: Erprobung kurativer Entlastungsmaßnahmen im Übertragungsnetz der TenneT TSO GmbH

Das Projekt "Teilvorhaben: Erprobung kurativer Entlastungsmaßnahmen im Übertragungsnetz der TenneT TSO GmbH" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von TenneT TSO GmbH durchgeführt. Im Projekt PROGRESS werden kurative Maßnahmen zur Entlastung in Höchst- und Hochspannungsnetzen (HöS / HS) erprobt. TenneT legt dabei den Fokus auf spezifische praxisnahe Schwerpunkte für die regelzonen- sowie Spannungsebenen-übergreifende Anwendung. Die dabei verfolgten Erkenntnisse stehen im Kontext der angestrebten Evolutionsstufen der InnoSys-Roadmap aus dem zuvor durchgeführten Forschungsvorhaben InnoSys 2030. Im Feldtest ÜNB/ÜNB zwischen TenneT und Transnet BW wird als ein Kernaspekt die regelzonenübergreifende Grenzwertbestimmung im online Betrieb im Vordergrund stehen. Erkenntnisse zu der kommunikationstechnischen Realisierung von Signalketten im Spannungsebenen-übergreifenden Auslöseprozess kurativer Maßnahmen zwischen ÜNB und VNB werden aus dem Feldtest zwischen TenneT und Schleswig-Holstein Netz erwartet.

Experimentelle und theoretische Untersuchungen zur Wechselwirkung zwischen der Karbonatlösung und dem Durchlässigkeits- und Setzungsverhalten in mineralischen Deponiedichtungsmaterialien bei Sickerwassereinwirkung unter Auflast

Das Projekt "Experimentelle und theoretische Untersuchungen zur Wechselwirkung zwischen der Karbonatlösung und dem Durchlässigkeits- und Setzungsverhalten in mineralischen Deponiedichtungsmaterialien bei Sickerwassereinwirkung unter Auflast" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Tübingen, Geowissenschaftliche Fakultät, Institut für Mineralogie, Petrologie und Geochemie durchgeführt. Die mineralische Dichtung stellt eine unverzichtbare Komponente einer Kombinationsdichtung gemäß TA Siedlungsabfall oder gemäß der bauaufsichtlichen Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik mit Asphaltbeton dar. Ihr Karbonatgehalt ist nach TA Siedlungsabfall auf 15 Prozent beschränkt. Dahinter steht die Befürchtung, dass saure Sickerwässer die Karbonate lösen und sich daraus unzulässige Setzungen und eine Beeinträchtigung der Dichtewirkung ergeben. Vorversuche zeigen, dass bei einer Auflast von 40 kN/m2 auch nach signifikanter Karbonatlösung und Setzungen über 20 Monate hinweg die Durchlässigkeit eines mineralischen Dichtungsmaterials mit ehemals ca. 35 Gewichtsprozent Karbonat im Bereich von 10 10m/s bleibt, was im Widerspruch zu anderen Vorversuchen ohne Auflast steht. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, dieses Phänomen unter Variation des Versuchsmaterials, der Auflast und des Perkolates sowohl unter geochemischen als auch unter bodenmechanischen Gesichtspunkten zu untersuchen, um die Berechtigung der Vorschrift in der TA Siedlungsabfall zu überprüfen und gegebenenfalls eine wissenschaftlich abgesicherte Änderung vorzuschlagen.

Epidemiologische 'Ganzkoerpervibration'

Das Projekt "Epidemiologische 'Ganzkoerpervibration'" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Mainz, Institut für Arbeits- und Sozialmedizin durchgeführt. '- Entwicklung eines Messsystems zur Ermittlung der Schwingungsstaerken - Entwurf eines Grundsatzes 'Ganzkoerper-Schwingungen' fuer die arbeitsmedizinische Praeventation vibrationsbedingter Wirbelsaeulenschaeden. - Ziel: Erprobung des Grundsatzes und Verwertung der dabei gewonnnen Daten zur - Evaluation eines Belastungsgrenzwertes fuer die Ausloesung von Praeventionsmassnahmen; - Aufstellung von Kriterien zur Festlegung einer Messverpflichtung; - Unterscheidung vibrationsbedingter Schaeden von anlage- oder unfallbedingten Belastungen; - Schaffung einer Grundlage zur rechtlichen Regelung der arbeitsmedizinischen Vorsorge. - Methodik: Epidemiologische Quer- und Laengsschnittstudie; Untersuchung von drei verschieden belasteter Kollektive (Erdbaumaschinen-, Gabelstapler-, Sattelkraftfahrzeugfahrer); Zuordnung eines individuellen expositionszeitbezogenen mittleren Belastungs-Kennwertes; statistische Analysen. - Zwischenergebnisse: Die Auswertung der ersten Querschnitt-Untersuchung erbrachte eindeutige Hinweise auf das Bestehen einer Dosis-Wirkungs-Beziehung. - Umsetzung: Beruecksichtigung der Erfahrungen aus den Untersuchungen im BG-Grundsatz 'Ganzkoerpervibration'; Nutzung des neu entwickelten Verfahrens zur Bestimmung der gesamten beruflichen Belastungsdosis im 'BG-Merkblatt fuer aerztliche Untersuchungen zur BK-Nr. 2110'; Beruecksichtigung in der UVV 'Vibration'.

Epic - Erhöhung der Durchsatzgeschwindigkeit in der Elektrodenproduktion durch ein innovatives Trocknungsmanagement

Das Projekt "Epic - Erhöhung der Durchsatzgeschwindigkeit in der Elektrodenproduktion durch ein innovatives Trocknungsmanagement" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, Institut für Partikeltechnik durchgeführt. Ziel des Projekts Epic ist die Reduzierung der Produktionskosten von Batterieelektroden durch eine Steigerung der Trocknungsgeschwindigkeit und eine wissensbasierte Optimierung der Prozessführung bei der Trocknung und Nachtrocknung in Kombination mit einem materialsystemspezifisch angepassten Feuchtemanagement. Daraus ergeben sich ein erhebliches Kosteneinsparpotenzial und eine entscheidende Verbesserung der Umweltbilanz, was den Batterieproduktionsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb stärkt. In einem Zwischenschritt auf dem Weg zu einer industriellen Massenfertigung sollen die Projektergebnisse direkt in die Planung der Forschungsfabrik einfließen, um dort eine optimale Elektrodentrocknung zu gewährleisten. Ziel dieses Teilprojekts ist zum einen die Untersuchung bestehender und neuartiger Verfahren zur Trocknung von Batterieelektroden im Pilotmaßstab mit dem Ziel der Prozessoptimierung hinsichtlich Geschwindigkeit und Qualität (iPAT+ifs). Zum anderen wird der Einfluss des Taupunktes auf die Anfangsbeladung, die Nachtrocknung sowie die Rückbefeuchtung fertiger Elektroden im Sinne eines ganzheitlichen Feuchtemanagements zur Festlegung von Grenzwerten für Feuchtebeladungen von Zellkomponenten sowie zur Identifikation von Kosteneinsparpotentialen und Prozessoptimierungsmöglichkeiten analysiert (iPAT). Das Teilprojekt konzentriert sich dabei auf die Evaluierung skalierbarer Prozesse, die industriell umgesetzt werden können. So tragen die wissenschaftlichen Ergebnisse zur Prozessauslegung und Optimierung der Trocknung und Nachtrocknung bei.

FHprofUnt 2018: Funktionsstabile Auslegung von Schnellladesystemen (STABILAD)

Das Projekt "FHprofUnt 2018: Funktionsstabile Auslegung von Schnellladesystemen (STABILAD)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Westsächsische Hochschule Zwickau, Fakultät Elektrotechnik durchgeführt. Das Ziel des geplanten Vorhabens ist die Erhöhung der Robustheit der Ladekommunikation des konduktiven Schnellladevorganges für Elektrofahrzeuge. Im Feld treten beim Laden von Fahrzeugen immer wieder Ladeabbrüche auf, die sich auf einzelne Botschaftsverluste in der Ladekommunikation zwischen Ladestation und Fahrzeug zurückführen lassen. Die Ursache der Botschaftsverluste ist oft nicht eindeutig nachvollziehbar. Aber auf Grund des derzeitigen Standes der Technik und der Normung lassen sich folgenden Gründe als mögliche Ursache aufführen: - keine Grenzwerte für die Störaussendung der Schnittstelle Ladestation - Fahrzeug - keine Definition der Entkopplung der Leitungen im Ladekabel - keine Festlegung der Dämpfung der Signalpegel der Ladekommunikation im Ladekabel - Nichteinhaltung der Sendepegel für die Ladekommunikation Zur Lösung des Problems muss eine neue Methode entwickelt werden, mit der eine Beeinflussung der Ladekommunikation schon vor dem Verlust von Daten erfolgen kann. Auf dieser Basis kann mit den Störaussendungswerten und der Beeinflussungsschwellen eine Matrix für die sichere Funktionsschwelle festgelegt werden. Auf Grundlage dieser Matrix kann eine Verbesserung der Ladeschnittstelle erfolgen, die eine ausreichende Funktionssicherheit unter allen Umständen garantiert. Damit soll neben einer Bewertungsmethode auch ein Lösungsvorschlag entwickelt werden, der durch eine definierte Erhöhung der Entkopplung die Robustheit der Systeme in einem ausreichenden Maße verbessert. Die beiden Lösungsansätze können sowohl bei bestehenden (Nachrüstung) als auch für neu zu entwickelnde Systeme angewandt werden. Beide Lösungsansätze sind für Systeme nach Lademodus 4 (Gleichstromladen mit Kommunikation über den Control Pilot) anwendbar.

Validierung von Critical Limits für Stickstoff von ausgewählten Waldgesellschaften

Das Projekt "Validierung von Critical Limits für Stickstoff von ausgewählten Waldgesellschaften" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg durchgeführt. Vor dem Hintergrund anhaltend hoher Stickstoffeinträge sollen die derzeit angewandten Grenzwerte für Critical Limits für Stickstoff in Wäldern, die bisher lediglich auf Experteneinschätzungen beruhen, überprüft werden. Neben der Erhebung einer objektiven Datenbasis zur Ableitung von Critical N Limits ziel das Projekt darauf ab, die Grenzwerte für kritische N-Einträge stärker als bisher zwischen den unterschiedlichen Waldgesellschaften und FFH-Lebensraumtypen zu differenzieren. Hierfür sind zeitgleiche Erhebungen von Vegetationsdaten und Standorts- bzw. Bodenkennwerten sowie der Stickstoffdeposition in ausgewählten (stickstoffsensitiven) Waldgesellschaften Baden-Württembergs entlang eines Stickstoffdepositionsgradienten geplant. Das Kriterium zur Bewertung der Stickstoffsensitivität der verschiedenen Waldgesellschaften ergibt sich aus dem Vergleich zwischen Stickstoffverfügbarkeit und Erhaltungszustand der FFH-Lebensraumtypen. Letzterer wird durch den Anteil nicht zum Grundbestand der FFH-Lebensraumtypen gehörigen nitrophilen Pflanzen definiert.

Unterstützung von ICNIRP zur Erarbeitung von Grenzwertempfehlungen, Strahlenschutzkonzepten und Statements

Das Projekt "Unterstützung von ICNIRP zur Erarbeitung von Grenzwertempfehlungen, Strahlenschutzkonzepten und Statements" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection e.V. durchgeführt. Die Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP e.V.) ist seit vielen Jahren der offizielle Partner der WHO im nichtionisierenden Bereich. Die ICNIRP-Empfehlungen zur Begrenzung der Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern und optischer Strahlung sind für viele europäische, aber auch außereuropäische Länder die Basis für nationale Strahlenschutzkonzepte und Grenzwertsetzung, so auch für Deutschland. ICNIRP hat einige neue Aufgaben und Herausforderungen vor sich. Die steigende Zahl von NIR-Anwendungen am Menschen, v.a. im Kosmetik- und Wellnessbereich, werden - um die gewünschten Wirkungen zu erzielen - bekannte Wirkschwellen überschreiten. Damit sind auch unerwünschte Nebenwirkungen nicht auszuschließen, die es gilt, durch geeignete Empfehlungen auszuschließen, bzw. zu minimieren. Die bestehenden Grenzwertempfehlungen im optischen Bereich (sowohl zu kohärenter Strahlung wie auch zu Laserstrahlung) sind für Anwender nicht einfach zu verstehen und haben zum Teil zu Missverständnissen geführt. Hier wäre es sehr hilfreich, wenn ein Statement mit weiteren Erklärungen (und Beispielen) nachgereicht wird. Auch sind die Umweltauswirkungen von statischen, niederfrequenten und hochfrequenten Feldern seit längerem nicht analysiert und bewertet worden. Auch hier ist es wünschenswert, wenn auf internationaler Ebene eine Aktualisierung durchgeführt wird. In dem Vorhaben sollen ICNIRP Aktivitäten gefördert werden, die auf nationaler Ebene helfen, das hohe Schutzniveau vor den schädigenden Wirkungen von EMF und optischer Strahlung zu erhalten, bzw. auszubauen.

Steigerung der Energieeffizienz in der Straßenbeleuchtung durch Entwicklung und Evaluierung einer nutzflächenbezogenen Beleuchtung

Das Projekt "Steigerung der Energieeffizienz in der Straßenbeleuchtung durch Entwicklung und Evaluierung einer nutzflächenbezogenen Beleuchtung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Berlin, Institut für Energie- und Automatisierungstechnik, Fachgebiet Lichttechnik durchgeführt. Durch die Verwendung von LED-Technologien in der Straßenbeleuchtung können hohe Energieeinsparungen erreicht werden. Diese resultieren nicht nur aus dem geringen Energieverbrauch der LED an sich, sondern auch an der Möglichkeit, zusätzlich spezielle, an die unterschiedlichen Nutzflächen im Verkehrsraum angepasste Lichtverteilungen realisieren zu können. Mit der Entwicklung und Evaluierung von Maßzahlen und Konzepten für eine nutzflächenbezogene Beleuchtung kann die benötigte Energie weiter deutlich reduziert werden. Der im März 2015 eröffnete LED-Laufsteg auf dem Gelände des Deutschen Technikmuseums Berlin bietet beste Voraussetzungen, die notwendigen Untersuchungen für die Entwicklung energieeffizienter, nutzflächenbezogener Beleuchtungskonzepte durchzuführen. Geplant sind folgende Arbeitsschritte: Definition und Charakterisierung der Nutzflächen, Ermittlung von Grenzwerten, Bestimmung der Reflexionseigenschaften der Nutzflächen, Bestimmung des Energieeinsparpotenzials einer nutzflächenbezogenen Beleuchtung und unterschiedlicher Deckschichten, Erstellung eines Kriterienkatalogs, Prüfung der Voraussetzungen für die Einführung einer nutzflächenbezogenen Beleuchtung.

1 2 3 4 520 21 22